Mutter-Kind-Kuren: Kassen wieder großzügiger
Die heftige Kritik an den Kassen zeigt offenbar Wirkung: Seit Anfang 2012 bewilligen sie wieder mehr Mutter-Kind-Kuren.
Gut so, meint das Müttergenesungswerk - denn immer mehr Mütter seien psychisch krank.
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http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=817 ... ion&n=2038
Mutter-Kind-Kuren - Ablehnungspraxis - Kinder betroffen
Moderator: WernerSchell
Ablehnungsquote bei Kuren für Mütter gesunken
Pressemitteilung vom 27.09.2012
Müttergenesungswerk zieht erste Bilanz zu neuer Begutachtungs-Richtlinie:
Ablehnungsquote bei Kuren für Mütter gesunken
Berlin, 27. September 2012. Endlich können wieder mehr Mütter dringend benötigte
Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahmen zur Prävention oder Rehabilitation antreten.
Die Ablehnungsquote der Anträge bei den Krankenkassen ist auf 21% (Vergleichszeitraum
des Vorjahres: 35%) im ersten Halbjahr 2012 gesunken.
„Wir haben uns sehr für diese Trendwende eingesetzt“, freute sich Marlene Rupprecht,
Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes und Bundestagsabgeordnete,
heute in Berlin. „Dank breiter politischer Unterstützung können Mütter jetzt
endlich davon ausgehen, dass ihr Antrag für eine Kurmaßnahme von der Krankenkasse
ordnungsgemäß geprüft und entschieden wird. 16% mehr Mütter im 1. Halbjahr
sind ein guter Anfang. Wir erwarten einen weiteren Anstieg.“
„73% der Mütter mit abgelehnten Anträgen gingen im 1. Halbjahr in den Widerspruch,
65% waren erfolgreich“, erklärte Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes,
die neuen Zahlen. „Dies zeigt, dass die Arbeit an den Verbesserungen
für Mütter noch nicht zu Ende ist. Auch die neuen einheitlichen Attestformulare,
die der Bundestag gefordert hat, stehen noch aus.“
Im Februar 2012 war eine neue Begutachtungs-Richtlinie des Medizinischen Dienstes
der GKV nach intensiven Verhandlungen in Kraft getreten. Hintergrund der Veränderungen
war der Prüfbericht des Bundesrechnungshofes vom Juni 2011. Der
Bericht hatte massive Mängel bei der Bewilligungspraxis der Krankenkassen für
Mütter- und Mutter-Kind-Kuren aufgedeckt. Der Deutsche Bundestag hatte daraufhin
einen konkreten Aufgabenkatalog an den GKV-Spitzenverband Bund beschlossen,
um die Bewilligungspraxis bei Kurmaßnahmen für Mütter zu verbessern.
Die Kuratoriumsvorsitzende Marlene Rupprecht will Mütter jetzt ausdrücklich ermutigen,
eine Mütterkur oder Mutter-Kind-Kur zu beantragen, wenn sie sich erschöpft
fühlen „In den Kliniken des Müttergenesungswerkes sehen wir deutlich, dass Mütter
meist erst sehr spät an ihre Gesundheit denken. Deshalb empfehle ich den Frauen
ausdrücklich, sich an die Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden zu wenden.
Diese helfen Müttern kostenlos und kompetent in allen Fragen der Antragstellung
und Klinikauswahl.“
Weitere Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen sowie weitere
statistische Angaben unter: http://www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon: 030
330029-29.
Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Katrin Goßens, Tel.: 030 330029-14
presse@muettergenesungswerk.de, http://www.muettergenesungswerk.de
Müttergenesungswerk zieht erste Bilanz zu neuer Begutachtungs-Richtlinie:
Ablehnungsquote bei Kuren für Mütter gesunken
Berlin, 27. September 2012. Endlich können wieder mehr Mütter dringend benötigte
Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahmen zur Prävention oder Rehabilitation antreten.
Die Ablehnungsquote der Anträge bei den Krankenkassen ist auf 21% (Vergleichszeitraum
des Vorjahres: 35%) im ersten Halbjahr 2012 gesunken.
„Wir haben uns sehr für diese Trendwende eingesetzt“, freute sich Marlene Rupprecht,
Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes und Bundestagsabgeordnete,
heute in Berlin. „Dank breiter politischer Unterstützung können Mütter jetzt
endlich davon ausgehen, dass ihr Antrag für eine Kurmaßnahme von der Krankenkasse
ordnungsgemäß geprüft und entschieden wird. 16% mehr Mütter im 1. Halbjahr
sind ein guter Anfang. Wir erwarten einen weiteren Anstieg.“
„73% der Mütter mit abgelehnten Anträgen gingen im 1. Halbjahr in den Widerspruch,
65% waren erfolgreich“, erklärte Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes,
die neuen Zahlen. „Dies zeigt, dass die Arbeit an den Verbesserungen
für Mütter noch nicht zu Ende ist. Auch die neuen einheitlichen Attestformulare,
die der Bundestag gefordert hat, stehen noch aus.“
Im Februar 2012 war eine neue Begutachtungs-Richtlinie des Medizinischen Dienstes
der GKV nach intensiven Verhandlungen in Kraft getreten. Hintergrund der Veränderungen
war der Prüfbericht des Bundesrechnungshofes vom Juni 2011. Der
Bericht hatte massive Mängel bei der Bewilligungspraxis der Krankenkassen für
Mütter- und Mutter-Kind-Kuren aufgedeckt. Der Deutsche Bundestag hatte daraufhin
einen konkreten Aufgabenkatalog an den GKV-Spitzenverband Bund beschlossen,
um die Bewilligungspraxis bei Kurmaßnahmen für Mütter zu verbessern.
Die Kuratoriumsvorsitzende Marlene Rupprecht will Mütter jetzt ausdrücklich ermutigen,
eine Mütterkur oder Mutter-Kind-Kur zu beantragen, wenn sie sich erschöpft
fühlen „In den Kliniken des Müttergenesungswerkes sehen wir deutlich, dass Mütter
meist erst sehr spät an ihre Gesundheit denken. Deshalb empfehle ich den Frauen
ausdrücklich, sich an die Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden zu wenden.
Diese helfen Müttern kostenlos und kompetent in allen Fragen der Antragstellung
und Klinikauswahl.“
Weitere Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen sowie weitere
statistische Angaben unter: http://www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon: 030
330029-29.
Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Katrin Goßens, Tel.: 030 330029-14
presse@muettergenesungswerk.de, http://www.muettergenesungswerk.de