KWA-Vorstand:
Fachkräftemangel mit Wertschätzung begegnen
Anlässlich der Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Berchtesgaden hat der Vorstand des Kuratoriums Wohnen im Alter (KWA), Stefan Arend (Foto), eine stärkere gesellschaftliche Wertschätzung des Pflegeberufs gefordert. „Statt Anerkennung ernten viele Pflegende nur mitleidige Blicke, wenn sie von ihrer Berufswahl berichten. Diesem Zustand muss aktiv entgegengewirkt werden, wenn man dem Fachkräftemangel in Deutschland begegnen will.“ Neben den Ministern, Senatoren und Staatsräten der Länder wird auch Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) zur Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Berchtesgaden erwartet, um aktuelle Themen der Arbeits- und Sozialpolitik zu diskutieren. Eine zentrale Frage ist dabei, wie dem wachsenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich begegnet werden kann.
„Es müssen dringend Fachkräfte mobilisiert werden, damit Deutschland den Herausforderungen im Zuge des demografischen Wandels gewachsen ist“, so Arend weiter. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren deutlich ansteigen, von rund 2,2 Millionen auf dann rund vier Millionen. Bis zum Jahr 2040 werden allein 550.000 Pflegefachkräfte nötig sein, die sich um die Betreuung der älteren Menschen kümmern. Arend fordert die Politik daher auf, bei der Debatte um eine leistungsgerechtere Entlohnung nicht Halt zu machen, sondern auch die Faktoren gesellschaftliche Anerkennung sowie Aus- und Weiterbildung als entscheidende Kriterien für die Bekämpfung des Fachkräftemangels anzuerkennen. Die Aussagen im Koalitionsvertrag, die eine Aufwertung der öffentlichen Anerkennung von Pflegeberufen fordert, gehen in die richtige Richtung und müssen nun auch umgesetzt werden.
Quelle: Pressemitteilung vom 26.11.2009
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Fachkräftemangel mit Wertschätzung begegnen
Moderator: WernerSchell
Bessere Bezahlung für Pflegekräfte gefordert
Sozialminister fordern bessere Bezahlung für Pflegekräfte
Berchtesgaden. Die für Arbeit und Soziales zuständigen Minister und Senatoren der Bundesländer haben sich auf ihrer jährlichen Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) in Berchtesgaden für eine verbesserte Anerkennung der Gesundheitsberufe ausgesprochen. "Um den wachsenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich zu stoppen, müssen wir hier endlich eine leistungsgerechte Bezahlung erreichen. Wir appellieren deshalb an die Tarifvertragsparteien, für eine leistungsgerechte Entlohnung und attraktive Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu sorgen", erklärte die Vorsitzende und bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer.
Die ASMK hat zudem für eine zwischen Bund und Ländern abgestimmte Neuausrichtung der Seniorenpolitik plädiert. Haderthauer: "Wir müssen den Schatz an Lebenskompetenz, den ältere Menschen mitbringen bergen und zielgerichtet nutzen. Eine generationengerechte Infrastruktur, Barrierefreiheit und die Entwicklung alternativer Wohnformen sowie altersgerechter Informations- und Kommunikationstechnologien, verbessert die Teilhabemöglichkeiten älterer Menschen entscheidend." Die Ministerin versprach, sich nun an die entsprechenden Fachkonferenzen, Wirtschaftsverbände und kommunalen Spitzenverbände zu wenden und auf eine rasche Umsetzung der Forderungen zu drängen.
Quelle: Pressemitteilung vom 26.11.2009
Vincentz Network, Hannover, http://www.vincentz.net
Berchtesgaden. Die für Arbeit und Soziales zuständigen Minister und Senatoren der Bundesländer haben sich auf ihrer jährlichen Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) in Berchtesgaden für eine verbesserte Anerkennung der Gesundheitsberufe ausgesprochen. "Um den wachsenden Fachkräftemangel im sozialen Bereich zu stoppen, müssen wir hier endlich eine leistungsgerechte Bezahlung erreichen. Wir appellieren deshalb an die Tarifvertragsparteien, für eine leistungsgerechte Entlohnung und attraktive Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu sorgen", erklärte die Vorsitzende und bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer.
Die ASMK hat zudem für eine zwischen Bund und Ländern abgestimmte Neuausrichtung der Seniorenpolitik plädiert. Haderthauer: "Wir müssen den Schatz an Lebenskompetenz, den ältere Menschen mitbringen bergen und zielgerichtet nutzen. Eine generationengerechte Infrastruktur, Barrierefreiheit und die Entwicklung alternativer Wohnformen sowie altersgerechter Informations- und Kommunikationstechnologien, verbessert die Teilhabemöglichkeiten älterer Menschen entscheidend." Die Ministerin versprach, sich nun an die entsprechenden Fachkonferenzen, Wirtschaftsverbände und kommunalen Spitzenverbände zu wenden und auf eine rasche Umsetzung der Forderungen zu drängen.
Quelle: Pressemitteilung vom 26.11.2009
Vincentz Network, Hannover, http://www.vincentz.net
Wertschätzung und bessere Bezahlung ist nicht dasselbe. Das sollten gerade Sozialpolitiker wissen. Und vorrangig bleibt das Problem der unzureichenden Personalschlüssel. Zunehmende Arbeitsverdichtung und Akkordpflege schafft man nicht durch bessere Bezahlung aus der Welt.
Für solche wachsweiche Statements ohne wirkliche Relevanz wurde mit Frau Hadertauer die ideale Kandidatin gekürt. Sie steht dabei stellvertretend für praktisch alle Sozialpolitiker in diesem Land, die uns mit ihrem weichgespülten Predigerstil beglücken.
Für solche wachsweiche Statements ohne wirkliche Relevanz wurde mit Frau Hadertauer die ideale Kandidatin gekürt. Sie steht dabei stellvertretend für praktisch alle Sozialpolitiker in diesem Land, die uns mit ihrem weichgespülten Predigerstil beglücken.