Tag der Pflegenden - 12.05.2015 - Zu Ehren F. Nightingale

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

Moderator: WernerSchell

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Tag der Pflegenden - 12.05.2015 - Zu Ehren F. Nightingale

Beitrag von WernerSchell » 16.02.2015, 17:50

Der DBfK veranstaltet am 12. Mai 2015 zum Tag der Pflegenden
zu Ehren von Florence Nightingale eine Kongress in Erlangen mit dem Titel
„Professionelle Pflege – wirkt!“.


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Foto: Florence Nightingale
http://de.wikipedia.org/wiki/Florence_Nightingale

Aktuelle pflegerische wie auch berufspolitische Themen sorgen für einen abwechslungsreichen Tag: Zur Akademisierung in der Pflege wird Herr Bernhard Krautz, M.A.,
Leitung des Pflegedienstes am Klinikum Neumarkt, über gelungene Einmündungsmöglichkeiten und Berufschancen Pflegedual-Studierender referieren. Außerdem werfen
wir einen Blick auf die Kleinsten unserer Gesellschaft. Frau Prof Dr. Sabine Metzing von der Uni Witten/Herdecke wird einen Einblick in den Alltag von Kindern und
Jugendlichen als pflegende Angehörige chronisch kranker Menschen geben. Der Bayerische Patienten- und Pflegebeauftragte Hermann Imhof wird Gastredner sein.

Das ausführliche Programm finden Sie im Anhang.

Quelle: Pressemitteilung vom 16.02.2015
Sabine Karg - Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.
Edelsbergstraße 6
80686 München
Telefon: 089-17 99 70-23
Fax: 089-17 85 647
E-Mail: s.karg@dbfk.de
Internet: http://www.dbfk.de
http://www.facebook.com/dbfk.suedost
Dateianhänge
TAG_d_PFLEGE_2015_Layout 1 (6).pdf
Programm Tag der Pflege am 12.05.2015
(289.48 KiB) 64-mal heruntergeladen
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Handbuch zum Internationalen Tag der Pflegenden

Beitrag von WernerSchell » 27.03.2015, 07:47

Handbuch zum Internationalen Tag der Pflegenden 2015 jetzt in deutscher Übersetzung

Auch in diesem Jahr wird am 12. Mai der Internationale Tag der Pflegenden begangen. Der International Council of Nurses (ICN) hat für 2015 folgendes Motto gewählt: Nurses: A force for change – Care effective, Cost effective. Die deutschsprachigen Pflegeberufsverbände haben sich auf „Professionelle Pflege: wirksam und wirtschaftlich“ geeinigt.

Das von ICN veröffentlichte Handbuch mit Hintergrundinformationen und wichtigen Impulsen liegt jetzt auch in deutscher Übersetzung vor und kann als Download unter http://www.dbfk.de/download/download/IN ... ch-web.pdf abgerufen werden. Inhaltlich gibt das Handbuch u.a. Auskunft zu den Themen Pflegefachpersonalmangel, Patientensicherheit, Effizienz und Qualität von Gesundheitsversorgung, erweiterte Pflegepraxis, Aufgabenverlagerung im Gesundheitssystem, Patientenorientierung sowie die Verschwendung von Ressourcen im Gesundheitswesen. Die Themen sind mit internationalen Beispielen und Forschungsergebnissen hinterlegt. Das Handbuch bietet gute Anregungen und Empfehlungen für eigene Aktionen und berufspolitische Lobbyarbeit.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
http://www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 23.03.2015
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
http://www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77 | Umsatzsteuer Id.Nr. DE 114235140
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Keine Wertschöpfung ohne Wertschätzung

Beitrag von WernerSchell » 10.05.2015, 17:10

Keine Wertschöpfung ohne Wertschätzung:
DBfK startet „Manifest der Pflegeberufe“


Pünktlich zum morgigen Tag der Arbeit startet der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) heute eine neue Aktion „Manifest der Pflegeberufe“ und fordert eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Das Manifest – als Instrument politischer Kommunikation - zeigt auf, was Pflegende tun und leisten – und was sie deshalb in ihrem Beruf erwarten und voraussetzen. „Beruflich Pflegende sind in den vergangenen Jahren von der Politik und von vielen Arbeitgebern schlecht behandelt worden. Ihr ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein wurde teilweise sträflich ausgenutzt. Aus ökonomischen Gründen – in den Krankenhäusern setzt das Finanzierungssystem falsche Anreize, private Betreiber erwarten Rendite – wurde immer mehr Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt. Arbeitsverdichtung und Arbeitstempo haben inzwischen Dimensionen erreicht, die längst nicht mehr leistbar sind. Auch Verstöße gegen geltendes Recht sind so häufig, dass sie zur Normalität werden und scheinbar kaum noch auffallen. Krankenstände sind in Pflegeberufen alarmierend hoch, Grund zur Sorge geben vor allem hohe Zuwachsraten bei stressbedingten psychischen Erkrankungen. Pflege - ein eigentlich wundervoller, erfüllender, vielseitiger Beruf mit großen Perspektiven - wurde so beinahe ruiniert“, erklärt DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein zum Hintergrund der Initiative.

Pflegefachpersonen bilden das Rückgrat für die Versorgung in Pflegeheimen, Krankenhäusern und in der Pflege zuhause. Ihre Arbeit ist zentraler Faktor der Wertschöpfung im Gesundheitswesen. Pflege hat noch nie über ein so großes Wissen, so viele gute Konzepte wie heute verfügt. Wissen und Konzepte, die Antworten auf die drängenden Fragen um Gesundheit, Pflegebedürftigkeit und Krankheit bieten können. Unter den heutigen Rahmenbedingungen kann dieses Potenzial aber nicht greifen. „Pflegende haben demonstriert, sich deutschlandweit auf den Boden gelegt, Mahnwachen und Protestaktionen initiiert – es hat alles nicht geholfen. Die Lage ist von Jahr zu Jahr prekärer geworden. Viele haben mittlerweile ihren Arbeitsplatz verlassen, andere sich in Teilzeit geflüchtet – viele haben auch innerlich gekündigt und sind abgestumpft, um all das überhaupt ertragen zu können. Damit muss jetzt endlich Schluss sein!“ fordert Bienstein.

Mit dem „Manifest der Pflegeberufe“ will der DBfK bundesweit das Missverhältnis zwischen dem, was Pflegefachpersonen leisten (könnten) und dem, was ihnen an Rahmenbedingungen geboten wird, aufzeigen und mit konkreten Forderungen verknüpfen. Dazu werden sechs Kernaussagen formuliert, erläutert und mit klaren Erwartungen an die Politik sowie die Entscheiderebene der Einrichtungen verbunden:

 Ich bin ein Leistungsfaktor und kein Kostenfaktor. … Ich will, dass der Wert meiner Leistung anerkannt wird.
 Ich sorge für Würde im Alter – wenn man mir die Chance gibt. … Ich will, dass mehr Zeit für die Pflege des Einzelnen bleibt.
 Ich sorge für Nachhaltigkeit – wenn man mich lässt. … Ich will, dass andere von meinem Wissen profitieren.
 Ich setze mein Wissen ein, aber nicht zum Dumpinglohn. … Ich will, dass meine Arbeit mit guten Arbeitsbedingungen und angemessener Vergütung gewürdigt wird.
 Ich bringe vollen beruflichen Einsatz – im Dienst. … Ich will, dass auch mir Respekt entgegengebracht wird.
 Ich bilde den Berufsnachwuchs aus – nur so hat Pflege eine Zukunft. … Ich will, dass die Pflegeausbildung attraktiver wird.

Der DBfK ruft alle beruflich Pflegenden jetzt auf, sich aufzurichten und selbstbewusst und sehr bestimmt öffentlich zu sagen, was sie können und leisten – und was sie deshalb in ihrem Beruf erwarten und fordern. Denn sie haben viel zu bieten. Im Manifest ist das mit zentralen Statements formuliert – unter http://www.dbfk.de/manifest/ kann man mitzeichnen und so den Forderungen Gewicht verleihen. Es gibt darüber hinaus ein Manifest-Poster und eine sechsteilige Postkartenreihe. Die Pflegeberufe müssen in Deutschland unüberhörbar werden, landauf, landab und auf allen Ebenen von Politik und Trägerseite muss klar sein: Die Lage ist ernst - und die Verantwortlichen tun gut daran, diese Stimmen endlich ernst zu nehmen!

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

> http://www.dbfk.de/de/ueber-uns/index.php

Quelle: Pressemitteilung vom 30.04.2015
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
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Tag der Pflege: "Nicht nur Blumen brauchen Pflege!"

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2015, 10:27

Aktionstag der Diakonie zum Tag der Pflege: "Nicht nur Blumen brauchen Pflege!"

Berlin, 11. Mai 2015 Zum "Internationalen Tag der Pflege" am 12. Mai 20.15 organisieren die Diakonie und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) einen bundesweiten Aktionstag. Unter dem Motto "Nicht nur Blumen brauchen Pflege!" verteilen Pflegekräfte der Diakonie deutschlandweit Blumen. Mit einer Banderole wird auf den großen politischen Handlungsbedarf aufmerksam gemacht.

"Die Situation in der Altenpflege ist kritisch", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Unsere Mitarbeitenden sind sehr engagiert und leisten, trotz ständigem Zeitdruck, eine qualitativ gute Pflege. Die unzureichende Finanzierung gefährdet allerdings zunehmend die gute Versorgung der pflegebedürftigen Menschen und geht zu Lasten der Pflegekräfte." Die Diakonie fordert die solidarische Finanzierung einer guten Pflege für alle Menschen, die unabhängig vom Geldbeutel eine würdevolle Pflege garantiert.

"Mehr Zeit ist der Dreh- und Angelpunkt, um die Situation grundlegend zu verbessern", unterstreicht Renate Gamp, Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege. "Der Fachkräftemangel in der Pflege hat bereits bedrohliche Ausmaße angenommen und Pflegekräfte arbeiten oft bis an den Rand ihrer Kräfte - das muss sich schnell ändern. Die Personalausstattung muss gezielter dem Bedarf der Pflegebedürftigen und Kranken angepasst werden. Der tatsächliche Hilfe-, Betreuungs- und Behandlungsbedarf der Pflegebedürftigen und Kranken muss berücksichtigt werden, nicht nur die aktuellen Pflegeeinstufungen".

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************
Quelle: Pressemitteilung vom 11.05.2015
Sarah Schneider
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
Telefon +49 30 65211-1780 | Fax +49 30 65211-3780
E-Mail: pressestelle@diakonie.de
Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Caroline-Michaelis-Str. 1 | 10115 Berlin Telefon +49 30 65211-0 | Fax +49 30 65211-3333 - E-Mail: diakonie@diakonie.de | http://www.diakonie.de
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Pflegekräfte verdienen mehr Wertschätzung

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2015, 17:18

Presseinformation – 339/5/2015 Düsseldorf, 11. Mai 2015

Ministerin Steffens:
Pflegekräfte verdienen mehr Wertschätzung – Höhere Leistungen der Pflegeversicherung erforderlich

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

„Um in Zukunft die steigende Zahl von pflegebedürftigen Menschen angemessen versorgen zu können, sind wir dringend auf eine ausreichen¬de Zahl gut qualifizierter Fachkräfte angewiesen“, erklärte Pflegeministerin Barbara Steffens im Vorfeld des Internationalen Tags der Pflege am 12. Mai 2015. „Diese Fachkräfte werden wir aber langfristig nur in ausreichender Zahl gewinnen können, wenn sich Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten spürbar verbessern“, so Steffens weiter.

Mit Blick auf dringend erforderliche Reformen im Bund stellte die Pflegeministerin fest: „Der Beruf der Pflegekräfte wird aufgrund der zunehmenden Zahl hochaltriger Menschen mit oft mehreren gleichzeitigen Erkrankungen oder auch mit einer Demenz immer anspruchsvoller. Die weiter wachsende Bedeutung der verantwortungsvollen Tätigkeit der Pflegekräfte für unsere gesamte Gesellschaft muss sich auch in mehr Wertschätzung und angemessener Entlohnung widerspiegeln. Hier muss der Bund klarer als bisher reagieren.“

Im Rahmen der anstehenden Pflegereform muss der Bund die Grundlagen für eine insgesamt angemessene Personalausstattung und der höheren Refinanzierung einer angemessenen Bezahlung schaffen. Hierzu müssen die Leistungen der Pflegeversicherung an höhere Entgelte und verbindliche Personalsicherung angepasst werden. „Der Bund darf sich nicht in Sonntagsreden an die Seite der Pflegebedürftigen stellen und dann mit den steigenden Kosten, die durch eine bessere Bezahlung unvermeidbar sind, die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen alleine lassen. Mehr Wertschätzung und besserer Verdienst heißt: Die Pflegeversicherung muss mehr zahlen. Pflege ist ein Thema, das - früher oder später - alle betrifft. Deshalb gehört die Stärkung der Pflege auch zu den zentralen Aufgaben der Solidargemeinschaft.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter,
Telefon 0211 8618-4246.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw


Hintergrund:

Nordrhein-Westfalen geht bei der Reform des Pflege-Systems im Rahmen seiner Möglichkeiten seit Jahren mit großen Schritten voran. Zu den Kernelementen der Alten- und Pflegepolitik des Landes zählen:
• Unterstützung der Kommunen bei der Schaffung altengerechter Quartiere, Wohnviertel und Dörfer mit den Angeboten des „Masterplans Quartier“. Dazu zählen u.a. eine Plattform zum Wissens- und Erfahrungstransfer, eine Initiative zur kommunalen Altenberichterstattung, finanzielle Förderung der Beschäftigung von Quartiermanagerinnen und -managern sowie künftig ein Landesförderplan Alter und Pflege.
• Seit Oktober 2014 grundlegend veränderte rechtliche Rahmenbedingungen, die die Lebens- und Wohnqualität in bestehenden Pflegeheimen deutlich verbessern, statt eines Neubaus weiterer Pflegeheime aber den Aufbau von Alternativen zu stationärer Heimunterbringung deutlich fördern, bisher hohe bürokratische Hürden für die Gründung von „Alten-WG“ und Pflege-Wohnungen beseitigen und die Voraussetzungen für eine ambulante Versorgung in der eigenen Wohnung oder dem vertrauten Quartier verbessern.
• Steigerung der Auszubildenden in der Altenpflege um rund 70 Prozent (von rund 10.000 auf rund 17.000) innerhalb von drei Jahren durch Einführung einer Ausbildungsumlage.
• Verdoppelung der finanziellen Beteiligung des Landes an den Schulkosten für die Pflegeausbildung von 32 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 64 Millionen Euro in 2015.
• Gesetzliche Verankerung eines Rechtsanspruchs auf einen schulgeldfreien Schulplatz an einem Fachseminar für Altenpflege für jede Schülerin und jeden Schüler in Nordrhein-Westfalen mit einem Ausbildungsplatz in der Altenpflege.
• Steigerung der Attraktivität und Qualität der Pflege- und Gesundheitsfachberufe durch Modellversuche zur Akademisierung. Angeboten werden in Nordrhein-Westfalen elf Bachelor-Studiengänge an sieben Hochschulstandorten.

Entwicklung der Zahl der Pflegebedürftigen in NRW (bundesweit):
 2013: 581.500 (2,6 Millionen)
 2030: 700.000 (3,4 Millionen)
 2050: 920.000 (4,5 Millionen)
davon zwei Drittel Frauen

Über 80-Jährige (Hochaltrige) in NRW/ Anteil an Bevölkerung:
 2014: rund 960.000 = 5,5 Prozent
 2030: rund 1,3 Mio.= 7,2 Prozent
 2050: rund 2,2 Mio.= 12,6 Prozent
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Pflegeeinrichtungen bedanken sich bei ihren Fachkräften

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2015, 17:28

12. Mai: Internationaler Tag der Pflegenden in Thüringen / Pflegeeinrichtungen bedanken sich bei ihren Fachkräften

Erfurt (ots) - Pflegeeinrichtungen in ganz Thüringen bedanken sich am 12. Mai bei ihren en-gagierten Fachkräften. Es ist der 195. Geburtstag von Florence Nightingale. Die Britin gilt als Begründerin der modernen Pflege. Der bpa nimmt den Tag zum An-lass, auf die wichtige Arbeit der Pflegekräfte aufmerksam zu machen und für den Beruf zu werben. In zahlreichen Einrichtungen finden Veranstaltungen statt.

Für Margit Benkenstein, Vorsitzende der bpa-Landesgruppe Thüringen, geht es am 12. Mai um mehr als die symbolische Würdigung: "Die Pflege unterliegt auch in Thüringen einem stetigen Wandel, gesetzlichen Veränderungen, berechtigten Erwartungen von pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen an Zuwendung und Qualität. Diesem Anspruch werden unsere vielen tausend Beschäftigten in den rund 200 ambulanten und stationären Mitgliedeinrichtungen mehr als gerecht."

In Thüringen gibt es derzeit rund 80.000 pflegebedürftige Menschen. Durch die stark ansteigende Zahl werden allein in Thüringen in den kommenden 15 Jahren rund 8.000 zusätzliche Pflegefachkräfte benötigt. Hier hat sich der bpa Thüringen seit langem auf den Weg gemacht. Nur mit einem Mix aus Ausbildung, Umschulung und Einstellung ausländischer Fachkräfte kann die hohe Nachfrage nach gutem Personal gedeckt werden. Für Margit Benkenstein braucht es jedoch noch bessere Rahmenbedingungen von Seiten der Politik und der Pflegekassen: "Ein erster Schritt ist der begonnene Bürokratieabbau. So können sich die Fachkräfte noch intensiver der Arbeit am Menschen widmen und werden von teils überflüssigen Dokumentationspflichten entlastet."

Nach Überzeugung des bpa braucht es jetzt einen Abbau bürokratischer Hürden bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte, wie er in anderen Bundesländern bereits praktiziert wird. Auch das Thema bessere Bezahlung, um Abwanderung zu verhindern, bleibt laut Benkenstein auf der Tagesordnung. Hier ist das Land als Sozialhilfeträger ebenso in der Pflicht wie die Kranken- und Pflegekassen höhere Entgelte zu zahlen.

Auswahl von Veranstaltungen am 12. Mai 2015: Medienvertreter/innen willkommen

Arnstadt / ProSeniore: 9:30 Uhr Mitarbeiterfrühstück / Besuch MdL Tamm Nadine Lopuszanski 03628/5800

Weimar / Kursana Domizil: "Ehrung von Pflege-Feen und Pflege-Helden" Mathias Räder 03641 81100

Gerstungen / Pflege-Centrum Sonnenschein: "Verwöhnprogramm" Margit
Benkenstein: 036922/4140

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast 200 in Thüringen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und ca. 20.000 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Quelle: Pressemitteilung vom 12.05.2015 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Pressekontakt: Kontakt: Thomas Engemann, bpa-Landesbeauftragter, Tel.: (0361) 6538688
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Beruf des Altenpflegers muss runter von der Abschussliste

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2015, 17:33

bpa-Präsident zollt Pflegenden in Deutschland Anerkennung / "Beruf des Altenpflegers muss runter von der Abschussliste"

Berlin (ots) - Anlässlich des Tages der Pflegenden am heutigen 12. Mai spricht Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), den rund einer Million Pflegekräften in ganz Deutschland seine Anerkennung aus: "Ich habe größten Respekt vor Ihrem Einsatz, den Sie Tag für Tag zeigen. Die Menschen, die Sie pflegen, sind überaus dankbar dafür, dass Sie sich um sie kümmern - kompetent, fürsorglich, zugewandt und verlässlich."

"Was mich außerdem sehr beeindruckt, ist Ihre Begeisterung für Ihren Beruf, mit der Sie offensichtlich immer mehr junge Leute anstecken", so Meurer mit Verweis auf die kürzlich bekannt gegebenen Rekordzahlen in der Altenpflege: Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr erneut um stattliche fünf Prozent. "Das sind Spitzenzahlen, hinter denen alle anderen Pflegeberufe weit zurückliegen", kommentiert Meurer, "umso weniger nachvollziehbar sind die Pläne der Großen Koalition, die spezialisierte Ausbildung zum Altenpfleger abzuschaffen. Die Altenpflege muss runter von der Abschussliste und stattdessen die Aufstellung der besonders schützenswerten Professionen anführen", fordert der bpa-Präsident.

Seit 1967 wird in Deutschland am 12. Mai der "Tag der Pflege" in Erinnerung an die Vorreiterin der modernen Pflege, Florence Nightingale, begangen.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Quelle: Pressemitteilung vom 11.05.2015 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Pressekontakt: Für Medienvertreter vermitteln wir gern Interview- und Drehmöglichkeiten in Pflegeeinrichtungen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Susanne van Cleve, susanne.vancleve@bpa.de, Tel. 030-30878860.
Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.: 030/30 87 88 60
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Wie viel Ökonomie verträgt die Pflege?

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2015, 17:37

Wie viel Ökonomie verträgt die Pflege?

Den morgigen Internationalen Tag der Pflegenden hat der Weltverband der Pflegeberufe ICN unter das Motto „Professionelle Pflege: wirksam und wirtschaftlich“ gestellt. Dies nimmt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) jetzt zum Anlass, Stellenwert und Einfluss der „Wirtschaftlichkeit“ im deutschen Gesundheitssystem kritisch zu hinterfragen. „Wie wirksam Pflege ist, wird leider allzu häufig erst dann bemerkt, wenn sie fehlt oder weggespart wurde. Pflegefachpersonen sind die tragende Säule in der Versorgung alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen. Wo sie wegbricht, hat das dramatische Auswirkungen für die Betroffenen – in Deutschland tritt das immer stärker zutage“, sagt DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein. „Weltweit haben viele Gesundheitssysteme in den letzten Jahren unter dem Druck der Weltwirtschaftskrise erhebliche Kürzungen vorgenommen. Zu spüren bekamen dies vor allem die beruflich Pflegenden und ihre Patientinnen und Patienten. Dass im Wirtschaftswunderland Deutschland Pflege immer stärker implizit rationiert wird, liegt nicht am fehlenden Geld. Sondern daran, wofür man es einsetzen möchte und wer welches Stück vom Kuchen für sich beansprucht. Die Pflegenden in Krankenhäusern, Heimen und der häuslichen Pflege zerbrechen daran, dass sie tagtäglich nicht mehr tragbare Kompromisse schließen müssen und sich keine positive Entwicklung dessen abzeichnet“, so Bienstein weiter.

Wie viel Ökonomie hält die Pflege, halten kranke, alte und pflegebedürftige Menschen überhaupt noch aus? Wie lange können die seit Jahren völlig überlasteten beruflich Pflegenden das System noch aufrechterhalten? Wer erklärt der Bevölkerung, dass sie zwar ein gesetzlich verbrieftes Recht auf pflegerische Leistungen besitzt, viele davon aber nicht erbracht werden? Darf Politik, darf eine Gesellschaft hinnehmen, dass private Investoren auf Kosten der Solidargemeinschaft hohe Renditen erwirtschaften? Wie weit darf sich ein Staat, was seinen Versorgungsauftrag angeht, aus der Verantwortung stehlen? Was ist ein Gesundheitssystem wert, das nach außen weltweit Vorbild sein will, tatsächlich aber einerseits Millionen verschwendet und andererseits an den Schwächsten spart? Aus Anlass des diesjährigen Tags der Pflegenden fordert der DBfK politische Mandatsträger in Bund und Ländern sowie die Verantwortlichen in den Einrichtungen auf, schnellstens für eine spürbar bessere Pflegepersonalbemessung in den Einrichtungen zu sorgen. Denn die Ressourcen an Energie und Motivation, die Mängel noch zu kompensieren, sind inzwischen vollständig aufgebraucht.

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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 11.05.2015
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+++
Siehe auch:
Keine Wertschöpfung ohne Wertschätzung:
DBfK startet „Manifest der Pflegeberufe“

Weitere Informationen in diesem Forum unter:
viewtopic.php?f=3&t=21045
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Wertschätzung der Pflege muss steigen

Beitrag von WernerSchell » 12.05.2015, 06:51

Am 12.05.2015 Texteinstellung bei Facebook:
https://www.facebook.com/werner.schell.7

Tag der Pflegenden am 12.05.2015 - Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte:
"... Neben geldwerten Verbesserungen sollte uns vor allem eines wichtig sein:
Die gesellschaftliche Wertschätzung der Pflege muss steigen…."

>>> viewtopic.php?f=3&t=20912 / viewtopic.php?f=3&t=20171
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Pflegereform muss Pflege-Rahmenbedingungen verbessern!

Beitrag von WernerSchell » 12.05.2015, 09:04

Es gibt heute zum Tag der Pflege zahlreiche Erklärungen von Politikern, die sprechblasenartig Werkschätzung und Dank für alle Pflegenden zum Ausdruck bringen. Ob dies immer ehrlich gemeint ist, darf hinterfragt werden. Auf jeden Fall gilt: Dankesbekundungen durch politische Entscheidungsträger reichen leider nicht. Die Pflege-Rahmenbedingungen müssen so reformiert werden, dass die behauptete Wertschätzung und Anerkennung durch auskömmliche Stellenschlüssel und angemessene Vergütungen Bestätigung findet. Das ist bisher nicht der Fall:
"Mit zwei kleinen Schritten kommt man nicht über einen Abgrund"!
> viewtopic.php?f=3&t=20867
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Tag der Pflegenden: Verdi ruft zu Demonstrationen auf

Beitrag von WernerSchell » 12.05.2015, 12:21

Ärzte Zeitung vom 12.05.2015:
Heute Tag der Pflegenden: Verdi ruft zu Demonstrationen auf
Anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Pflegenden ruft Verdi die Pflege-Beschäftigten auf,
für eine faire Bezahlung zu demonstrieren. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=885 ... ten&n=4216

Anmerkung der Moderation:
Solche Aufrufe allein sind wenig hilfreich. Verdi sollte endlich konkrete Forderungen erheben
und dafür kämpferisch eintreten. - Da kommt im Moment zu wenig!
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Heim-Mitwirkung
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Wertschätzung der Pflege muss steigen

Beitrag von Heim-Mitwirkung » 12.05.2015, 21:22

WernerSchell hat geschrieben: Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte:
"... Die gesellschaftliche Wertschätzung der Pflege muss steigen …"
Es muss deutlich unterschieden werden zwischen der Wertschätzung
- durch Arbeitgeber

und der Wertschätzung
- durch die Gesellschaft



Dazu einige wichtige Hinweise:


WERTSCHÄTZUNG durch ARBEITGEBER
  • befristete Arbeitsverträge
  • Leiharbeit / outgesourcte MA in eigene Leiharbeitsfirmen
  • zu wenig Personal / Fachpflegekräfte
  • belastende Arbeitsbedingungen
  • Überlastung, Stress, nicht genügend Zeit etc.
  • gerige Entlohnung
  • steigender Einsatz von Praktikanten, Ehrenamtlichen, 87b-Betreuungskräften etc.
  • Einsparungungen bei Material und Qualität
  • ...
Mehr dazu unter http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=2047.0
Interessanter Artikel auch unter http://www.zeit.de/2014/12/kopfgeld-pfl ... nal-klinik

WERTSCHÄTZUNG durch GESELLSCHAFT Die gesellschaftliche Wertschätzung ist kaum noch steigerungsfähig - die durch Arbeitgeber dagegen gewaltig ... ;-)

FAZIT: Die falsche Aussage, dass die gesellschaftliche Anerkennung der Pflege gering sei, lenkt von den eigentlich Verantwortlichen ab - vermutlich soll es das auch. Denn sonst würden ja Politik und Arbeitgeber entlarvt ...
Reinhard Leopold c/o SHG Angehörige u.
Ehrenamtliche in der Heimmitwirkung
[heim-mitwirkung.de]

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Geelllschaftliche Wertschätzung der Pflege !

Beitrag von WernerSchell » 13.05.2015, 06:31

Heim-Mitwirkung hat geschrieben: ....FAZIT: Die falsche Aussage, dass die gesellschaftliche Anerkennung der Pflege gering sei, lenkt von den eigentlich Verantwortlichen ab - vermutlich soll es das auch. Denn sonst würden ja Politik und Arbeitgeber entlarvt ...
Ich stimme als Vertreter von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk den Erklärungen von Herrn Leopold gerne zu! - Werner Schell
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Re: Tag der Pflegenden - 12.05.2015 - Zu Ehren F. Nightingal

Beitrag von WernerSchell » 13.05.2015, 07:15

Am 13.05.2015 bei Facebook - https://www.facebook.com/werner.schell.7 - eingestellt:

Wertschätzung und Anerkennung für die Pflegekräfte erfordern auskömmliche Stellenschlüssel und angemessene Vergütungen!

Es gab zum Tag der Pflege am 12.05.2015 zahlreiche Erklärungen von Politikern, die sprechblasenartig Werkschätzung und Dank für alle Pflegenden zum Ausdruck bringen. Ob dies immer ehrlich gemeint ist, darf hinterfragt werden. Auf jeden Fall gilt: Dankesbekundungen durch politische Entscheidungsträger reichen leider nicht. - Die Pflege-Rahmenbedingungen müssen so reformiert werden, dass die behauptete Wertschätzung und Anerkennung durch auskömmliche Stellenschlüssel und angemessene Vergütungen Bestätigung findet. Das ist bisher nicht der Fall: "Mit zwei kleinen Schritten kommt man nicht über einen Abgrund"! - Ein Filmbeitrag von Panorama - NDR vom > 20.01.2015 informiert dazu - aufzurufen unter viewtopic.php?f=3&t=20867 - Zu verlangen ist nach all dem, das 2. Pflegestärkungsgesetz so zu fassen, dass deutlich mehr Pflegekräfte in den Stationären Einrichtungen angestellt werden können. In den Heimen sind vornehmlich die schwerstpflegebedürftigen Menschen untergebracht. Ihre Versorgung erfordert deutlich mehr Pflegefachkräfte. Vorlesen, Spielen, Spazieren gehen …durch niedrig qualifizierte Betreuungskräfte ist nett gemeint, aber keine wirkliche Hilfe zur Auflösung der seit Jahren beklagten Pflegemängel! Sind mehr Pflegefachkräfte für schwerst pflegebedürftigen Menschen in den Heimen der GroKo wirklich zu teuer ? …. - Interessanterweise hat der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, beim Neusser Pflegetreff am 14.04.2015 erklärt, dass mit den jetzigen Stellenschlüsseln die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes nicht zu machen sei. Recht hat er - und daher muss entsprechend korrigiert werden. Die Filmdokumentation vom Pflegetreff ist anschaubar unter > https://youtu.be/76rX1ELEQM0
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„Starkes Zeichen für die Pflege in diesem Land“

Beitrag von WernerSchell » 13.05.2015, 18:09

„Starkes Zeichen für die Pflege in diesem Land“
Patienten- und Pflegebeauftragter Hermann Imhof unterstützte beim Tag der Pflegenden das Manifest der Pflegeberufe / Fotoaktion: Gesicht zeigen für eine bessere Pflege


München, Erlangen, 13. Mai 2015 – Beim DBfK-Kongress zum Tag der Pflegenden in Erlangen rief der DBfK die rund 500 Pflegenden dazu auf, das Manifest der Pflegeberufe zu unterstützen und sich als engagierte Vertreter ihres Berufs zu zeigen. „Wir sind stolz auf unseren Beruf“, sagte Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V. Pflegende haben an diesem Tag in der Heinrich-Lades-Halle ein Signal gesetzt, denn Arbeitsverdichtung und Arbeitstempo sind rasant gestiegen, Krankenstände sind in den Pflegeberufen alarmierend hoch. Viele haben mittlerweile den Arbeitsplatz verlassen oder sind in Teilzeit geflüchtet.
Mit dem Manifest der Pflegeberufe, das an konkrete Forderungen geknüpft ist, zeigten Pflegende, was sie benötigen, um gut arbeiten zu können, zum Beispiel, dass der Wert ihrer Leistungen anerkannt wird und dass sie mehr Zeit für gute Pflege bekommen. Die Pflegenden zeichneten das Manifest und beteiligten sich an der Fotoaktion im Foyer der Heinrich-Lades-Halle – sie zeigten ihr Gesicht für eine bessere Pflege. „Es ist ein starkes Zeichen für Ihre Profession und für die Pflege in diesem Land“, sagte der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Hermann Imhof. Er stehe hinter allen Forderungen und sehe die Pflegenden als großen Leistungsfaktor. „Sie sind die Elite, sie sind die stillen Helden der Nation“, sagte er. Die Politik wolle beispielsweise die Frage des Personalschlüssels und der Bezahlung weiter angehen.
„Die Zeit drängt, die beruflich Pflegenden brauchen jetzt eine spürbare Verbesserung ihrer Lage. Der Exodus aus den Pflegeberufen ist sonst nicht mehr aufzuhalten“, sagte Biederbeck. Sie warnte, dass der Pflegenotstand sich noch weiter verschlimmern werde. Der DBfK weise seit Jahren immer wieder auf die dramatische Entwicklung hin, von echten Lösungsansätzen sei die Politik noch weit entfernt. In ihrer Rede setzte sich Biederbeck für die Professionalisierung der Pflege ein, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Dazu gehöre aber zwingend die Selbstverwaltung der Pflege: „Wir wollen raus aus der ewigen Fremdbestimmung, bei der andere über die beruflichen Belange der Pflege entscheiden.“

Quelle: Pressemitteilung vom 13.05.2015
Sabine Karg - Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.
Edelsbergstraße 6
80686 München

Telefon: 089-17 99 70-23
Fax: 089-17 85 647

E-Mail: s.karg@dbfk.de
Internet: http://www.dbfk.de
http://www.facebook.com/dbfk.suedost
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