S1-Leitlinie Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der ambulanten Pflege unter Bedingungen der Covid-19 Pandemie

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

Moderator: WernerSchell

Gesperrt
WernerSchell
Administrator
Beiträge: 25225
Registriert: 18.05.2003, 23:13

S1-Leitlinie Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der ambulanten Pflege unter Bedingungen der Covid-19 Pandemie

Beitrag von WernerSchell » 04.05.2021, 08:37

Aus Forum:
viewtopic.php?f=6&p=116491#p116491




Bild

S1-Leitlinie Soziale Teilhabe und Lebensqualität in der ambulanten Pflege unter Bedingungen der Covid-19 Pandemie

Bild

S1 Leitlinie „Häusliche Versorgung, soziale Teilhabe und Lebensqualität bei Menschen mit Pflegebedürftigkeit im Kontext ambulanter Pflege unter den Bedingungen der COVID-19 Pandemie – AWMF-Registernr. 184 002“

Die zweite Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. zur Covid-19 Pandemie gibt Empfehlungen, wie sich Soziale Teilhabe und Lebensqualität unter den Bedingungen einer Pandemie in der häuslichen Versorgung verbessern lassen.

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP) wurde die S1-Leitlinie zu „Häusliche Versorgung, soziale Teilhabe und Lebensqualität bei Menschen mit Pflegebedürftigkeit im Kontext ambulanter Pflege unter den Bedingungen der COVID-19 Pandemie“ entwickelt.

Prof. Dr. Thomas Fischer, Koordinator der Leitlinie und Professor für Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Altenpflege/Gerontologie an der Evangelischen Hochschule Dresden freut sich, dass damit eine Leitlinie entwickelt wurde, die die häusliche Situation pflegebedürftiger Menschen in den Blick nimmt, „(…) da die meisten pflegebedürftigen Menschen in Deutschland in ihrem eigenen Zuhause gepflegt werden. Pflegende Angehörige spielen dabei eine überragende Rolle. Bei den Empfehlungen der Leitlinie haben wir daher immer berücksichtigt, wie Pflegefachpersonen und ambulante Dienste die pflegebedürftigen Menschen und ihre Familien bestmöglich dabei unterstützen können, soziale Teilhabe und Lebensqualität mit dem Infektionsschutz zu vereinbaren. Dabei konnten wir zum Teil auf Erkenntnisse aus früheren Pandemien zurückgreifen. Viele Empfehlungen mussten wir aber neu entwickeln, weil die ambulante Pflege auch in der wissenschaftlichen Literatur oft nicht in dem Maße berücksichtigt wird, wie dies eigentlich angemessen wäre. Das muss sich zukünftig unbedingt ändern.“

Die Leitlinie wurde durch eine multidisziplinäre Arbeitsgruppe entwickelt. Beteiligt waren unter anderem Vertreter*Innen des Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), der Bundesinitiative ambulante psychiatrische Pflege, die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG), die Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V. (DGPH). Vertreter*innen der Personen mit Pflegebedarf und ihrer Angehörigen waren durch die AOK Pflege Akademie sowie „Pflege in Not“ des Diakonischen Werk Berlin-Stadtmitte e. V. beteiligt.

„Auch in dieser Leitlinie stehen neben der Vermeidung von Übertragungen mit SARS-CoV-2 oder direkten Schutzmaßnahmen vor allem der Erhalt der sozialen Teilhabe und der Lebensqualität im Fokus“ so erklärt Prof. Dr. Erika Sirsch, Prorektorin der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) und Dekanin der Pflegewissenschaftlichen Fakultät sowie Leitlinienbeauftragte der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft.

„Diese Leitlinie ist die zweite von der DGP als federführende Fachgesellschaft verantwortete Leitlinie, die unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) entwickelt wurde und stellt damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Leitlinienarbeit der DGP dar. Es freut uns besonders, dass damit ein Betrag für die Betreuung pflegebedürftiger Personen und Unterstützung der Angehörigen in der Häuslichkeit geschaffen wurde“, betont Prof. Dr. Renate Stemmer, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft und Professorin an der Katholischen Hochschule Mainz.

Koordiniert wurde die Leitlinie durch Prof. Dr. Thomas Fischer, MPH, Evangelische Hochschule Dresden und Prof. Dr. Kirsten Kopke, hs21 Buxtehude.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas Fischer, Prof. Dr. Kirsten Kopke

Kontakt zur Leitlinienkommission der DGP:
Kontaktpersonen: Prof. Dr. Daniela Holle, Prof. Dr. Erika Sirsch
E-Mail: leitlinien@dg-pflegewissenschaft.de

Besuchen Sie uns auch im Internet unter: https://dg-pflegewissenschaft.de/

Weitere Informationen:
https://dg-pflegewissenschaft.de/leitlinien-2/
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/184-002.html

Quelle: Pressemitteilung vom 22.12.2020
Regina Rosenberg Geschäftsstelle
Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V.



+++
S1-Leitlinie zur sozialen Teilhabe in der Pandemie für Ambulante Pflege veröffentlicht

Die S1-Leitlinie „Häusliche Versorgung, Soziale Teilhabe und Lebensqualität bei Menschen mit Pflegebedürftigkeit im Kontext Ambulanter Pflege unter den Bedingungen der Covid-19 Pandemie“ wurde kurz vor Weihnachten veröffentlicht.

Die Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft und wurde koordiniert von Prof. Dr. Thomas Fischer. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) war in der multidisziplinär besetzten Arbeitsgruppe durch Dr. Martin Dichter vertreten.

„Die Leitlinie dient durch fachlich begründete und möglichst wissenschaftlich abgesicherte Wissensbestände als Orientierung für Pflegefachpersonen und ambulante Pflegedienste im Kontext des interprofessionellen Handelns bei der Versorgung von Menschen mit Pflegebedürftigkeit im eigenen Zuhause,“ sagt Dr. Martin Dichter, Mitglied des DBfK-Bundesvorstandes und Vorsitzender des DBfK Nordwest.

Die Sicherung von sozialer Teilhabe und Lebensqualität der betroffenen Menschen stellt in der Langzeitpflege wegen der Schutzbestimmungen und -maßnahmen in der COVID-19-Pandemie eine besondere pflegerische Herausforderung dar. Mit den Handlungsempfehlungen in der Leitlinie erhalten die professionellen Akteure Orientierung und Hinweise für ihre tägliche Arbeit.

Die Leitlinie ist über die Homepage der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft unter folgendem Link abrufbar:
https://dg-pflegewissenschaft.de/leitlinien-2/.

Weitere Details zur Leitlinie unter:
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/184-002.html

Quelle: Pressemitteilung vom 05.01.2021
Ivonne Köhler-Roth
Redakteurin Online, Social Media, Print | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
koehler-roth@dbfk.de| www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
Bild

Gesperrt