Arzttermin – Keine Zeit für Kassenpatienten?
Verfasst: 26.02.2008, 15:23
FAKT ist ...! | 25.02.2008 | MDR FERNSEHEN | 22:05-22:50 Uhr
Bückware Arzttermin – Keine Zeit für Kassenpatienten?
Es war ein Bild, das an Schlangestehen zu DDR-Zeiten erinnerte. In Zweier- und Dreierreihen standen Hunderte Menschen in Aschersleben in Sachsen-Anhalt an. Ihr Ziel: Ein Termin beim Arzt. Es war die erste Sprechstunde von Augenarzt Dr. Detlev Hoffmann. Ab 05:00 Uhr, drei Stunden vor Sprechstundenbeginn, standen die Ersten an, bis zum Abend nahm der Ansturm nicht ab.
Das Beispiel aus Aschersleben ist kein Einzelfall. Derzeit fehlen in Deutschland rund 5.000 Fach- und Hausärzte, um die Bevölkerung bedarfsgerecht zu versorgen. Und: In den nächsten fünf Jahren wird die Zahl der Ärzte in Deutschland weiter zurückgehen. Experten rechnen vor, dass im Durchschnitt ein Arzt jährlich 6000 Patienten behandelt. Werden also schon heute Millionen Patienten nicht mehr ausreichend versorgt? Gibt es Lösungen und Wege diesen Missstand zu beenden? Oder wird ein orts- und zeitnaher Arzttermin zum Luxusgut und nur noch für Privatpatienten möglich?
Diese und andere Fragen stellt Ines Krüger ... :
...
"Krankenkassen, Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte müssen umsetzen, was nicht gerecht umsetzbar ist. Sie müssen verteilen, verknappen, verweigern, weil niemand bis jetzt den Mut hat, eine offene, gesellschaftliche Debatte zu entfachen, die dringend nötig ist, aber bis jetzt nur unter Experten stattfindet. Gesundheit für alle, das war gestern! Heute stehen Kassenpatienten hinten an, bekommen längst nicht mehr immer die Behandlung, die medizinisch angesagt wäre."Sibylle Herbert
...
Weitere Informationen unter
http://www2.mdr.de/fakt-ist/5282964.html
Bückware Arzttermin – Keine Zeit für Kassenpatienten?
Es war ein Bild, das an Schlangestehen zu DDR-Zeiten erinnerte. In Zweier- und Dreierreihen standen Hunderte Menschen in Aschersleben in Sachsen-Anhalt an. Ihr Ziel: Ein Termin beim Arzt. Es war die erste Sprechstunde von Augenarzt Dr. Detlev Hoffmann. Ab 05:00 Uhr, drei Stunden vor Sprechstundenbeginn, standen die Ersten an, bis zum Abend nahm der Ansturm nicht ab.
Das Beispiel aus Aschersleben ist kein Einzelfall. Derzeit fehlen in Deutschland rund 5.000 Fach- und Hausärzte, um die Bevölkerung bedarfsgerecht zu versorgen. Und: In den nächsten fünf Jahren wird die Zahl der Ärzte in Deutschland weiter zurückgehen. Experten rechnen vor, dass im Durchschnitt ein Arzt jährlich 6000 Patienten behandelt. Werden also schon heute Millionen Patienten nicht mehr ausreichend versorgt? Gibt es Lösungen und Wege diesen Missstand zu beenden? Oder wird ein orts- und zeitnaher Arzttermin zum Luxusgut und nur noch für Privatpatienten möglich?
Diese und andere Fragen stellt Ines Krüger ... :
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"Krankenkassen, Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte müssen umsetzen, was nicht gerecht umsetzbar ist. Sie müssen verteilen, verknappen, verweigern, weil niemand bis jetzt den Mut hat, eine offene, gesellschaftliche Debatte zu entfachen, die dringend nötig ist, aber bis jetzt nur unter Experten stattfindet. Gesundheit für alle, das war gestern! Heute stehen Kassenpatienten hinten an, bekommen längst nicht mehr immer die Behandlung, die medizinisch angesagt wäre."Sibylle Herbert
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