Die "falschen" Signale der Hospiz Stiftung?

Rechtsbeziehung Patient – Therapeut / Krankenhaus / Pflegeeinrichtung, Patientenselbstbestimmung, Heilkunde (z.B. Sterbehilfe usw.), Patienten-Datenschutz (Schweigepflicht), Krankendokumentation, Haftung (z.B. bei Pflichtwidrigkeiten), Betreuungs- und Unterbringungsrecht

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Lutz Barth
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Die "falschen" Signale der Hospiz Stiftung?

Beitrag von Lutz Barth » 30.10.2009, 08:40

Die "falschen" Signale der Hospiz Stiftung?

Vergabe des in diesem Jahr erstmals verliehenen „Charity-Award“ des Springer-Fachverlags an die Deutsche Hospiz Stiftung der durchaus provozierenden Frage nachgegangen werden soll, ob die Patientenschutzorganisation seit Jahren falsche Signale sendet, wenn es darum geht, den Grund und die Reichweite des grundrechtlich verbürgten Selbstbestimmungsrechts zu markieren.

Zunächst ist daher „nur“ beabsichtigt, ihr Augenmerk auf eine Stellungnahme der Deutschen Hospiz Stiftung zu den Thesen, Beschlüssen und einem Gutachten zum 66. Deutschen Juristentag (>>>Sonderausgabe Hospiz Patientenschutz Aktuell zum 66. Deutschen Juristentag (PDF) v. 01.09.2006 >>> http://www.hospize.de/docs/stellungnahmen/33.pdf <<<) zu lenken, in der die Deutsche Hospiz Stiftung u.a. zu der Frage der ärztlichen Assistenz beim Suizid Position bezogen und hierbei die Brücke zur Palliativmedizin und der Hospizidee geschlagen hat.

In Kürze wird dann aus diesseitiger Sicht die Position der Deutschen Hospiz Stiftung einer kritischen Prüfung unterzogen, zumal es hohe Zeit sein dürfte, die Diskussion um die ärztliche Assistenz beim Suizid etwas vitaler zu führen.

Lutz Barth, 30.10.09
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