BZgA stellt neue Ratgeber zum Thema Demenz vor

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WernerSchell
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BZgA stellt neue Ratgeber zum Thema Demenz vor

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Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 15.09.2022:

Jahrestagung der Nationalen Demenzstrategie
BZgA stellt neue Ratgeber zum Thema Demenz vor


Zur Woche der Demenz vom 19. bis 25. September 2022 und dem Welt-Alzheimertag am 21. September 2022 präsentiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) neue Materialien für Betroffene und Angehörige von Menschen mit Demenz. Sie werden bei der Jahrestagung der Nationalen Demenzstrategie am 20. September in Berlin vorgestellt. Die Nationale Demenzstrategie wurde 2019 von der Bundesregierung ins Leben gerufen, um die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. und dem „Interdisziplinären Zentrum für Gedächtnisstörungen“ des Universitätsklinikums Köln hat die BZgA in der Faltblattreihe „kompakt.“ fünf Ratgeber aufgelegt. Die Materialien informieren zum Umgang mit der Erkrankung sowie zur Prävention und Früherkennung von Demenz. Ergänzend wurde ein Schulungskonzept zur Demenzprävention erstellt, das im kommenden Jahr erprobt werden soll.

Prof. Dr. Karl Lauterbach, Bundesminister für Gesundheit: „1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind aktuell an Demenz erkrankt. Bis zum Jahr 2050 könnten 2,8 Millionen Menschen betroffen sein. Hinter dieser Zahl stehen Einzelschicksale. Betroffene und Angehörige brauchen Zuwendung und Rat. Hier setzt das breite Bündnis der Nationalen Demenzstrategie an. Es ermöglicht mehr Teilhabe für Menschen mit Demenz und unterstützt Angehörige. Gleichzeitig soll es dabei helfen, die medizinische und pflegerische Versorgung weiterzuentwickeln und mehr Forschung zu fördern.“
Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der BZgA: „Die BZgA-Materialien tragen dazu bei, die Krankheit besser zu verstehen. Darin ermutigen wir Betroffene und Angehörige zu einem offenen Umgang mit Demenz und geben Hinweise für den Alltag oder zu rechtlichen Fragen. Unsere Botschaft lautet: Sie sind nicht allein! Es gibt viele Unterstützungs- und Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige.“

Prof. Jessen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln: „Es wird zunehmend deutlich, dass eine frühzeitige Erkennung von Demenzen möglich ist und positive Effekte auf den Verlauf haben kann. Die Hoffnung für die Zukunft ist, dass frühe und effektive Behandlungen den Krankheitsverlauf nachhaltig verzögern.“

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.:„Viele Menschen haben Angst vor Demenz. Deshalb möchten wir darüber informieren, wie das Risiko einer Demenzerkrankung verringert werden kann. Unsere Schulungen dazu können von Menschen mit einem fachlichen Bezug zu Demenz durchgeführt werden, wie Mitarbeitenden von Alzheimer-Gesellschaften, Pflegestützpunkten, aus der Altenpflege oder dem Sportbereich.“

Die Materialien stehen kostenfrei zum Download im BZgA-Shop bereit:
https://shop.bzga.de/alle-kategorien/ge ... -menschen/
• Demenz Prävention: „DEMENZ VORBEUGEN UND RISIKO SENKEN“
• Demenz Früherkennung: „FRÜH ERKENNEN, FRÜH HANDELN“
• Demenz Diagnose: „DER WEG ZUR DIAGNOSE“
• Demenz Informationen für Betroffene: „DER DIAGNOSE MUTIG BEGEGNEN“
• Demenz Informationen für Angehörige: „ACHTSAM BEGLEITEN“
Weitere BZgA-Informationen zum Thema:
www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/gesun ... en/demenz/
Weiterführende Informationen:
www.nationale-demenzstrategie.de/
________________________________________
Kontakt:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
K 1 - Presse und Öffentlichkeitsarbeit, übergreifende Kommunikation
Maarweg 149-161
50825 Köln
pressestelle@bzga.de
https://www.bzga.de
https://twitter.com/bzga_de
https://www.facebook.com/bzga.de
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Welt-Alzheimertag: Etwa ein Drittel aller Alzheimer-Erkrankungen sind vermeidbar

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Welt-Alzheimertag: Etwa ein Drittel aller Alzheimer-Erkrankungen sind vermeidbar

Die Zahl demenzkranker Menschen wird weltweit und auch in Deutschland weiter dramatisch zunehmen – wenn nicht gegengesteuert wird. Dass dies prinzipiell möglich ist, zeigte erneut eine Studie aus den USA [1], die errechnete, wie viele Demenzfälle sich verhindern ließen, wenn die bekannten modifizierbaren Risikofaktoren konsequent minimiert würden. Dafür muss jedoch, ebenso wie für die Belange der Erkrankten, dringend das Bewusstsein in der Bevölkerung geschaffen werden – der Welt-Alzheimertag am 21. September soll hier einen wichtigen Beitrag leisten. Die Deutsche Hirnstiftung lädt am 21.09.2022, 17:00 Uhr, zu einer Online-Veranstaltung für Interessierte und Betroffene ein.

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Aktuell leben in Deutschland ca. 1,6 Mio. Menschen mit Demenz [2]. Diese Zahl wird durch den demografischen Wandel kontinuierlich weiter ansteigen, auf schätzungsweise 2,8 Mio. im Jahr 2050, was eine enorme gesundheitspolitische und gesamtgesellschaftliche Herausforderung darstellt. Vor diesem Hintergrund bekommt die mögliche Prävention von Demenzen eine ganz neue Bedeutung, zumal mehr als jede dritte Erkrankung vermeidbar wäre [3]. In epidemiologischen Studien wurden verschiedene Demenz-Risikofaktoren identifiziert; sie werden in unbeeinflussbare und modifizierbare Faktoren eingeteilt. Während sich die Genetik nicht verändern lässt, so können viele andere – insbesondere Lebensstilfaktoren – aktiv von jedem einzelnen verbessert werden. Andere Bereiche (wie z. B. der Bildungssektor) erfordern zusätzlich früh angreifende politische Strategien. Eine Studie [1] zeigte jüngst, dass es sogar sinnvoll sein könnte, nach Analyse der jeweiligen Ausgangssituation die Strategien der Demenzprävention regions- und populationsspezifisch anzupassen.

Die Studie [1] untersuchte am Beispiel Kalifornien, ob nationale Schätzwertewerte zur Inzidenz und deren Verbesserungspotenzial auf andere Staaten oder Regionen übertragen werden können. Analysiert wurden Daten von Teilnehmenden (>18 Jahren) der BRFSS-Erhebung („Behavioral Risk Factor Surveillance System“) der gesamten USA (n=378.615) sowie separat aus Kalifornien (n=9.836). Für acht bekannte Demenz-Risikofaktoren (körperliche Inaktivität, Rauchen, Depression, niedriger Bildungsstand, Diabetes mellitus, Adipositas oder Bluthochdruck im mittleren Lebensalter und Schwerhörigkeit) wurde das sogenannte bevölkerungsbezogene attributable Risiko („population attributable risks“ /PAR) ermittelt, d. h. der Anteil Erkrankter, der auf den jeweiligen Faktor zurückzuführen ist. Man ging dabei von einer erreichbaren Reduktion der wichtigsten Risikofaktoren um 25% aus.

Im Ergebnis gingen in Kalifornien insgesamt 28,9% der Demenzen zu Lasten einer Kombination von Risikofaktoren, verglichen mit 36,9% in den gesamten USA. Dies entsprach einer Gesamtfallzahl von 199.246 in Kalifornien und 2.287.683 in den USA. Die wichtigsten drei Risikofaktoren waren in Kalifornien und den Gesamt-USA dieselben (niedriger Bildungsstand, Adipositas im mittleren Lebensalter und körperliche Inaktivität bzw. Bewegungsmangel). Deren relative Bedeutung unterschied sich jedoch. So betrug der Einfluss eines niedrigen Bildungsstandes in Kalifornien 14,9%, (USA 11,7%), einer Adipositas 14,9% (USA 17,7%), und der körperlichen Inaktivität bzw. Bewegungsmangel 10,3% (USA 11,8%). Eine Absenkung der kombinierten Risikofaktoren um 25%, würde die Zahlen in Kalifornien um 40.000 Fälle und in gesamt USA um 445.000 Fälle reduzieren.

Die günstigeren Zahlen von Kalifornien gegenüber den gesamten USA führen die Publizierenden auf eine insgesamt niedrigere Prävalenz der meisten modifizierbaren Risikofaktoren zurück. Die drei bedeutendsten Risikofaktoren waren jedoch dieselben (schlechter Bildungsstand, Adipositas im mittleren Lebensalter und körperliche Inaktivität). Daher sollten vor allem diese drei auch zum Ziel für Interventionen gewählt werden.

Die Studie zeigte außerdem, dass sowohl in den USA insgesamt wie auch in Kalifornien der Anteil von Demenzfällen, die auf die acht modifizierbaren Risikofaktoren zurückzuführen sind, in bestimmten Bevölkerungsgruppen (beispielsweise bei hispanischer Herkunft PAR 35,1%) höher sind als in anderen. Bei asiatischer Herkunft war der Anteil am niedrigsten (PAR 14,7%). Es wird betont, dass nach diesen Ergebnissen die Demenzrisikofaktoren in der Bevölkerung regionsspezifisch betrachtet und Interventionsstrategien entsprechend angepasst werden sollten.

„Wir wissen, welche schädlichen Wirkungen eine ungesunde Lebensweise auf das Herz-Kreislauf-System und das Krebsrisiko hat – dass sie aber auch die Gesundheit unseres Gehirns so dramatisch beeinflussen, ist auch in Deutschland noch allgemein nicht bekannt“, konstatiert Prof. Dr. Hans-Christoph Diener, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). „Daher ist es dringend notwendig, das Thema in der Politik sowie seitens der Ärzteschaft stärker in den Fokus zu rücken.“

„Auch die WHO hat inzwischen den Begriff ‚Brain Health‘ als eigenen Topic im Programm und setzt sich dafür ein, dass Hirngesundheit künftig als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen wird [4]. Dem schließt sich die DGN mit allen Kräften an, um auch in Deutschland die Chance zu nutzen, die Inzidenz neurologischer Erkrankungen und speziell der Demenzen zu senken“, ergänzt Prof. Dr. Peter Berlit, Generalsekretär der DGN. „Dieses Studienergebnis gibt unserer Initiative Aufwind. Viele neurologische Erkrankungen sind kein unabänderliches Schicksal, sondern lassen sich verhindern. Dieses Präventionsbotschaft werden wir, gemeinsam mit der Deutschen Hirnstiftung, in die Fläche tragen.“

Die Deutsche Hirnstiftung lädt am Welt-Alzheimertag, 21.09.2022, 17:00 Uhr, zu einer Online-Veranstaltung für Interessierte und Betroffene ein.

Veranstaltungshinweis
21.09.2022, 17:00 Uhr | Online-Veranstaltung der Deutschen Hirnstiftung
Was gibt es Neues in der Behandlung von Demenz und Alzheimer?
Für Interessierte und Betroffene, die Teilnahme ist kostenlos.
Zur Online-Anmeldung: https://hirnstiftung.org/veranstaltungen/2022-demenz

[1] Hoffmann CM, Nianogo RA, Yaffe K et al. Importance of Accounting for Regional Differences in Modifiable Risk Factors for Alzheimer's Disease and Related Dementias: The Case for Tailored Interventions. J Alzheimers Dis 2022 Jul 30 doi: 10.3233/JAD-220278. Online ahead of print.
[2] Website: https://www.nationale-demenzstrategie.de/
Broschüre: https://www.nationale-demenzstrategie.d ... Nationale_...
[3] Livingston G, Huntley J, Sommerlad A et al. Dementia prevention, intervention, and care: 2020 report of the Lancet Commission. The Lancet Commissions 2020; 396: 10248, p413-446, August 08, 2020 https://www.thelancet.com/journals/lanc ... 67-6/fullt...
oder pdf: https://www.thelancet.com/action/showPd ... %2930367-6
[4] https://www.who.int/health-topics/brain ... #tab=tab_1

Pressekontakt
Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
c/o Dr. Bettina Albers, albersconcept, Jakobstraße 38, 99423 Weimar
Tel.: +49 (0)36 43 77 64 23
Pressesprecher: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen
E-Mail: presse@dgn.org

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)
sieht sich als wissenschaftliche Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren über 11.000 Mitgliedern die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu sichern und zu verbessern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin. www.dgn.org

Präsident: Prof. Dr. med. Christian Gerloff
Stellvertretender Präsident: Prof. Dr. Lars Timmermann
Past-Präsidentin: Prof. Dr. med. Christine Klein
Generalsekretär: Prof. Dr. Peter Berlit
Geschäftsführer: David Friedrich-Schmidt
Geschäftsstelle: Reinhardtstr. 27 C, 10117 Berlin, Tel.: +49 (0)30 531437930, E-Mail: info@dgn.org

Weitere Informationen:
http://Pressemeldung der Deutschen Hirnstiftung "So senken Sie Ihr Alzheimer-Demenz-Risiko" https://hirnstiftung.org/2022/09/demenz-risiko-senken

Quelle: Pressemitteilung vom 16.09.2022
Dr. Bettina Albers Pressestelle der DGN
Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V.
https://idw-online.de/de/news801365


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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit Jahren darauf aufmerksam, dass u.a. Demenzerkrankungen bei Durchführung geeigneter Maßnahmen der Gesundheitsförderung vermieden bzw. deutlich hinausgezögert werden können. Dazu folgender allgemeiner Hinweis:

"Gesunde Lebensführung" = ein umfängliches Statement informiert (28 Seiten). Es wird verdeutlicht, dass eine entsprechend gestaltete Lebensführung verschiedene Krankheiten vermeiden oder verzögern hilft. Dazu gehören z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes-Typ2, Krebs und Demenz. Prävention in diesem Sinne stärkt im Übrigen das Immunsystem und ist so auch mit Blick auf die Corona-Pandemie wichtig. Leider kommen diesbezügliche Präventionsbeiträge in der Medienlandschaft eher selten vor. Dies u.a. auch deshalb, weil Diagnostik und Therapie dominieren und damit viel Geld verdient werden kann. Prävention ist aber weitgehend in Eigeninitiative zu leisten und wird daher bedauerlicherweise nur unzureichend berücksichtigt. - Näheres > viewtopic.php?f=5&t=78

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WernerSchell
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Welt-Alzheimerwoche im Memory Zentrum vom 19. bis 25. September 2022

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Welt-Alzheimerwoche im Memory Zentrum vom 19. bis 25. September 2022

Montag, 19.September
Getanzte Lebensfreude – Sitztanz für Menschen mit Demenz
Sitztanz bietet die Möglichkeit, inklusiv miteinander mit viel Spaß etwas gemeinsam zu erleben. Wir werden uns Musik anhören und sie in rhythmische Bewegungen umsetzen, miteinander reden und singen. So werden einfache Choreografien –auch mit Luftballon und Tüchern – entstehen.
Wo: AWO Begegnungsstätte Holzheim, Hauptstr. 12, 41472 Neuss-Wann: 10.00 bis 12.00 Uhr
Wer: Sibyll Rautenberg (Künstlerin) und Gisela Roth-Demirbilek (Dipl.Sozialpädagogin)
Anmeldung unter der Telefonnummer 02131 – 209 81 80

Montag, 19.September
Vortrag „Umgang und Kommunikation mit Menschen mit Demenz“
Bei der kostenfreien Veranstaltung für pflegende Angehörige und Interessierte wird Dr. Stephan Kostrzewa eine Einführung in das Thema geben. Danach ist ein Austausch mit den Teilnehmenden vorgesehen.
Wo: Museum der Niederrheinischen Seele,
Am Stadtpark 1 41515 Grevenbroich
Wann: 16:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr
Anmeldung beim Caritasverband Beate Müller Tel.: 02181 238-381 oder per Mail beate.mueller@caritas-neuss.de

Mittwoch, 21.September
Einladung zum Konzert: Eddi Hüneke
Kosten: Spende erwünscht
Wo: Memory Zentrum Steinhausstraße 40 41462 Neuss
Wann: 17.30 Uhr Coming Together mit Getränken und Häppchen
18 Uhr Eröffnung Herr Landrat Petrauschke
18:15 Uhr Begrüßung Herr Kaufmann
Danach Start Konzert
Anmeldung bis zum 18.09.22 Am Empfang im Memory Zentrum Tel.: 02131 529 65270,
info@st-augustinus-memory-zentrum.de

Mittwoch, 21.September
Einladung zum Musik-Café
Das Duo TAKE TWO mit Sigrid und Werner Schröder spielen vertraute Schlager und Hits der 60er, 70er und 80er Jahre. Anschließend begleitet uns das Original Niederrhein Drehorgel Duo mit Brigitte und Robert Schlabbers bei Kaffee und Kuchen mit bekannten Liedern im Hof-Café des Neusser Kinderbauernhofs.
Wo: Kinderbauernhof Neuss, Nixhütter Weg 141, 41466 Neuss
Wann des Musik-Cafés ist am 21.09.22 um 15:00 Uhr
Anmeldung erbeten unter Tel.: 02131-222110 oder Mail: alzheimer-neuss@t-online.de
Wir freuen uns auf Sie!

Freitag, 23.September
Der Runde Tisch Demenz Neuss lädt ein: Rhythmus im Blut Tanz mal wieder!
Wo: Martin-Luther-Haus, Drususallee 63, 41460 Neuss
Wann:15:00 -16:30 Uhr
Anmeldung erbeten unter Tel.: 02131-529 65296 oder Mail: empfang-amz@ak-neuss.de
Wir freuen uns auf Sie!

Samstag, 24.September
Quartiersfest im Memory Zentrum
Wo: Memory Zentrum Steinhausstraße 40, 41462 Neuss
Wann: 11:00 - 15:00 Uhr


Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Getränke und Snacks sind kostenpflichtig. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten; ggf. im Memory Zentrum: T 02131 529 65270 oder per E-Mail info@st-augustinus-memory-zentrum.de · Memory Zentrum · Steinhausstraße 40 · 41462 Neus

Angefügt ein Plakat zur Welt-ALzheimerwoche zur weiteren Verwendung:

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Demenz – verbunden bleiben - Gemeinsame Pressemitteilung zum Welt-Alzheimertag 2022

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Demenz – verbunden bleiben

Unter dem Motto „Demenz – verbunden bleiben“ findet am 21. September wie in jedem Jahr seit 1994 der Welt-Alzheimertag statt. In der gesamten „Woche der Demenz“ werden vom 19. bis zum 25. September bundesweit vielfältige Aktionen organisiert, um auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen.

Als Gesellschaft mit den Schwächsten verbunden bleiben
Menschen brauchen Gemeinschaft und persönliche Begegnung, das wissen wir nicht erst seit der Corona-Pandemie. Auch für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ist es wichtig, mit anderen verbunden zu bleiben. Doch über die persönliche Ebene hinaus ist es wesentlich, dass die Gesellschaft ihre Verbindung zu den Schwächsten, zu Älteren und gesundheitlich Beeinträchtigten nicht verliert. In den letzten Jahren geraten Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zunehmend unter Druck. Unterstützung durch Pflege- und Betreuungsdienste, Tages- und Kurzzeitpflegeangebote oder Pflegeheime ist immer schwieriger zu finden.

„Viele betroffene Familien sind jetzt zusätzlich durch die Energiekrise und die überall steigenden Preise in großer Bedrängnis. Nicht nur Eigenanteile fürs Pflegeheim steigen um bis zu 1.000 Euro pro Monat. Auch Pflegedienste legen steigende Kosten auf ihre Kunden um. Bei den Entlastungspaketen der Bundesregierung werden diese Menschen aber weitgehend vergessen“, erklärt Monika Kaus, die Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. „Auch die seit Jahren versprochene Pflegereform ist immer noch nicht in Angriff genommen. Selbst die im Gesetz festgelegte Dynamisierung des Pflegegeldes wird immer wieder aufgeschoben. Seit der letzten Anpassung 2017 ist die Kaufkraft deutlich gesunken. Die Erhöhung des Pflegegeldes kann aber nur ein erster Schritt sein. Wichtig ist ebenso die Einführung eines Entlastungsbudgets, mit dem die Betroffenen alle zur Verfügung stehenden Mittel bedarfsgerecht nutzen können. Deutschland ist ein Sozialstaat, er ist in der Verantwortung seine pflegebedürftigen Bürger und ihre An- und Zugehörigen nicht zu vergessen!“

Gerade in dieser Zeit - Demenzkranke schützen
Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf unsere Gesellschaft sind in allen Bereichen zu spüren: Es fehlen Fachkräfte in den Krankenhäusern und der ambulanten und stationären Pflege. Sie fehlen auch aufgrund von Überlastung, Krankheit und Quarantäneanordnungen. Viele haben in der Pandemie den Beruf gewechselt. Gleichzeitig stellen die Qualitätsprüfungen der Heimaufsichten und des Medizinischen Dienstes einen bürokratischen und personellen Aufwand dar, der an der Realität in der ambulanten und stationären Altenhilfe vorbeigeht.
Nach dem Auslaufen des Pflege-Rettungsschirmes erstatten Kostenträger, also Pflegekassen und Sozialhilfeträger, die rasant gestiegenen Strom- und Gasabschläge in vielen Fällen nicht. Für kleinere Träger in der stationären Altenhilfe kann dies das Aus bedeuten. Auch die Kosten für Klimaanpassung werden die Heime stark belasten. Eine Zentralisierung auf wenige finanzstarke Träger wird aber nicht mit einer Verbesserung der Pflege- und Behandlungsqualität einhergehen.

„Gerade in dieser Zeit gilt es, psychisch kranke alte Menschen zu schützen. In den letzten 15 Jahren hat die klinische Versorgungsforschung gezeigt, welche Erfolge bei guter nichtmedikamentöser Therapie und Pflege sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Altenhilfe hinsichtlich Lebensqualität und Alltagsfertigkeiten erzielt werden können. Eine strukturelle Entrechtung, die systemisch qualitative Therapie und Pflege unmöglich macht, darf nicht wieder stattfinden.

In der ambulanten Altenhilfe muss auch für psychisch kranke Ältere und insbesondere Demenzkranke ein Zugang zu einer berufsgruppenübergreifenden, koordinierten und strukturierten Versorgung ermöglicht werden. Wir brauchen aufsuchende, rehabilitativ angelegte multiprofessionelle ambulante Behandlungsmöglichkeiten für psychisch kranke Ältere und Menschen mit Demenz. Dadurch werden sowohl Angehörige als auch die stationäre Altenhilfe und nachfolgend die Kommunen entlastet.

Eine gute Pflege, insbesondere von Demenzkranken in der stationären Altenhilfe, erfordert eine angemessene, gute Personal- und Arbeitssituation sowie strukturelle Anpassungshilfen. Dazu gehört auch eine entsprechende Finanzierung.

Deshalb unterstützt die DGGPP die Forderungen des Deutschen Berufsverbands für Altenpflege e.V., die Lebensrealitäten in der stationären Altenpflege wahrzunehmen. Außerdem muss der Rettungsschirm erhalten bleiben und das Förderprogramm Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen erweitert werden, um die Heime und deren Bewohner:innen strukturell zu unterstützen“, so Prof. Michael Rapp, Berlin, Präsident der Deutschen Alterspsychiater.

Die klinische Forschung beschleunigen
„Wir haben schwierige Zeiten hinter uns, schwierige liegen noch vor uns. Der hohe und oft lange Pflegeaufwand von zurzeit 1,8 Mio Demenzkranken in Deutschland ist mehr denn je eine große Herausforderung für die sozialen Sicherungssysteme. In Kenntnis der Prognosen von mindestens 3 Mio Demenzkranken im Jahr 2050 muss die Entwicklung wirksamer und sicherer Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung intensiviert werden, so Frau Prof. Isabella Heuser, Berlin, Vorsitzende der Hirnliga e.V., der Vereinigung der deutschen Alzheimerforscher.

Zwar hat die US Food and Drug Administration (FDA) letztes Jahr in einem beschleunigten Verfahren Aducanumab (Markenname: Aduhelm) zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit zugelassen. Diese Entscheidung wurde aber von vielen Experten, auch von der Hirnliga als vorschnell kritisiert, die Wirksamkeit des Medikamentes sei nicht überzeugend. Aus diesem Grund hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA sich auch nicht der FDA angeschlossen, sie hat sich gegen eine europäische Zulassung von Aducanumab entschieden.

Dieses Medikament ist somit nicht der „Game-Changer“, den man sich erhofft hatte. Es gehört zu der Klasse der sogenannten „anti-Amyloid“-Substanzen, die der Ablagerung von schädlichem Amyloid im Gehirn entgegenwirken sollen und so eine Verschlechterung des kognitiven Zustandes von Alzheimer-Kranken verhindern sollen.

Es ist tatsächlich so, wie in vielen Untersuchungen an Patienten mittlerweile bestätigt, dass die Beladung des Gehirns mit Amyloid bei Menschen, die Medikamente wie Aducanumab einnehmen, vermindert wird. Dies führt aber bei Patienten, anders als bei Labormäusen, nicht regelhaft zu einem Stillstand oder gar einer Verbesserung der Gedächtnisleistung und der allgemeinen Kognition. Es müssen noch andere Faktoren und Mechanismen bei der Entstehung der Alzheimer Erkrankung eine Rolle spielen wie z.B. Entzündungen oder Veränderungen im neuronalen Stoffwechsel und der zellulären „Müllbeseitigung“. Es gibt eine Reihe von im Labor entwickelten Hypothesen dazu, die möglichst rasch weiterentwickelt werden sollten, damit sie bald in klinischen Studien überprüft werden können.

„Forschung ist essenziell“, sagt Frau Prof. Heuser, „um den Herausforderungen einer deutlichen Zunahme von Menschen mit Demenz wirkungsvoll zu begegnen“.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung zum Welt-Alzheimertag am 21.09 2022 - 19.09.21

Kontaktdaten:
Hirnliga e.V. – Geschäftsstelle
Tel.: 02262 - 999 99 17
www.hirnliga.de
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Tel.: 030 - 25 93 79 50
ww.deutsche-alzheimer.de
Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie e.V.
Tel.: 02262 - 79 76 83
www.dggpp.de
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Altersmediziner: Auf Belange von Demenzkranken stärker eingehen

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Ärzte Zeitung vom 19.09.2022:

Hilfe schwieriger zu finden
Altersmediziner: Auf Belange von Demenzkranken stärker eingehen

Hoher Pflegeaufwand, steigende Kosten: Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordert mehr Unterstützung für die rund 1,8 Millionen Demenzpatienten – und betont: An einer weiteren Pflegereform führe kein Weg vorbei.
Berlin. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat größere Aufmerksamkeit für die Belange demenzerkrankter Menschen angemahnt. In den vergangenen Jahren seien Menschen mit Demenz und deren Angehörige zunehmend unter Druck geraten, sagte die Vorsitzende der Organisation, Monika Kaus, am Montag.
Unterstützung durch Pflege- und Betreuungsdienste, Tages- und Kurzzeitpflegeangebote oder Pflegeheime sei für die Betroffenen immer schwieriger zu finden, sagte Kaus anlässlich des am Mittwoch (21. September) stattfindenden Welt-Alzheimertages. Aktuell kämen viele der Familien wegen Inflation und Energiekrise zusätzlich in Bedrängnis.
... (weiter lesen unter) ... > https://www.aerztezeitung.de/Politik/Al ... 20[rundate]
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Menschen mit Demenz gehören in die Mitte der Gesellschaft

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BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.


Menschen mit Demenz gehören in die Mitte der Gesellschaft
BAGSO begleitet bundesweit lokale Demenznetzwerke


Zum Welt-Alzheimertag 2022 ruft die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen dazu auf, Menschen mit Demenz in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Bundesweit engagieren sich lokale Demenznetzwerke an vielen Orten dafür, dass Menschen mit Demenz Gemeinschaft erfahren, persönliche Verbindungen pflegen und sich als gleichberechtigter Teil der Gesellschaft erleben können. Die bei der BAGSO angesiedelte Netzwerkstelle unterstützt den Aufbau und die Weiterentwicklung von Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz. Seit 2012 haben rund 580 Lokale Allianzen eine Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erhalten.

In den Lokalen Allianzen und anderen Demenznetzwerken arbeiten Kommunen, Beratungsstellen, Pflegedienste, Krankenhäuser, Seniorenheime, Kirchengemeinden, Museen oder Wohlfahrtseinrichtungen vor Ort engagiert zusammen, um das Leben von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen nachhaltig zu verbessern. Mit Gartencafés, Spaziergängen, Reparaturwerkstätten, gemeinsamem Gärtnern oder Singen schaffen sie Orte der Begegnung für Menschen mit und ohne Demenz. Sie organisieren Selbsthilfegruppen, Helferkreise und Besuchsdienste und entwickeln Freizeit- und Unterstützungsangebote. Mit Fotoausstellungen und Plakatkampagnen rücken sie das Thema Demenz in die Öffentlichkeit und sensibilisieren für die Bedürfnisse der Betroffenen sowie ihr Recht auf Mitbestimmung und Teilhabe.

„Viel zu oft wird über Menschen mit Demenz und nicht mit ihnen geredet – dabei wissen sie häufig selbst am besten, was sie für ein gutes Leben brauchen. Die Lokalen Allianzen und andere Demenznetzwerke leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass Menschen mit Demenz ein möglichst selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft führen können. Wir brauchen sie in jeder Kommune“, sagte BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner anlässlich des Welt-Alzheimertags.

Die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bei der BAGSO begleitet im aktuellen Bundesprogramm rund 80 neu gegründete Lokale Allianzen mit Digitalen Stammtischen, Online-Workshops und individueller Projektberatung. Auch bestehenden Demenznetzwerken bietet sie Erfahrungsaustausch im bundesweiten Netzwerk und fachliche Impulse. Die Netzwerkstelle wird im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
Netzwerkstelle Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Über die BAGSO
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind mehr als 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

Quelle: Pressemitteilung vom 19.09.2022
Pressekontakt
Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Noeggerathstr. 49
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 - 12
E-Mail: stupp@bagso.de
www.bagso.de
twitter.com/bagso_de
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Diagnose Alzheimer: Zahl der Klinikbehandlungen und Todesfälle binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt

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PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) „Zahl der Woche“ vom 20.09.2022

Diagnose Alzheimer: Zahl der Klinikbehandlungen und Todesfälle binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt
Knapp 20 000 Krankenhausbehandlungen sowie 9 500 Todesfälle im Jahr 2020

WIESBADEN – Immer mehr Menschen in Deutschland müssen wegen einer Alzheimer- Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden. Im Jahr 2020 traf dies auf 19 356 Menschen zu. Davon waren 41,5 % Männer und 58,5 % Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-Alzheimertag am 21. September 2022 weiter mitteilt, hat sich die Zahl der stationären Behandlungen damit binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt (+ 138,5 %). Im Jahr 2000 hatte es noch 8 116 Behandlungen gegeben. Das Risiko einer Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter: Rund 95 % der im Jahr 2020 betroffenen Patientinnen und Patienten waren 65 Jahre und älter. Dabei wurde die Altersgruppe der Hochbetagten ab 80 Jahren besonders häufig wegen Alzheimer im Krankenhaus behandelt: Mehr als die Hälfte (57,8 %) aller Betroffenen gehörten 2020 dieser Altersgruppe an.

+++
Die vollständige „Zahl der Woche“ sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
www.destatis.de/kontakt
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