So lautet der Titelt des Magazins „forum“ des Medizinisches Dienstes. Ausgabe 1.2026. Wer gesünder lebt, bleibt länger gesund. Prävention nutzt den Menschen und entlastet das Gesundheitssystem. Damit wird auch dem § 1 SGB V Rechnung getragen, der mehr Eigenverantwortung einfordert. Gesunde Lebensführung ist mehr als hilfreich = gesunde artgerechte Ernährung, Bewegung/Sport, ausreichender Schlaf, Verzicht auf Rauchen, mäßiger Alkoholkonsum, Vermeidung von negativem Stress, geistige Aktivitäten, Pflege sozialer Kontakte … Zahlreiche Studien bestätigen die Wirkungen (auch bei der Vorsorge gegen weitere Krankheiten) … > viewtopic.php?f=5&t=78 … Rd. 50 Beiträge informieren …. > viewtopic.php?f=7&t=37 – Wenn nun die Rheinische Post / NGZ in einem Beitrag vom 23.04.2026 die Prävention als Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems anspricht, ist das begrüßenswert. Damit unterstreicht die Zeitung das, was von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk seit vielen Jahren immer wieder bekundet wird, auch mit Blick auf Demenzvermeidung. Es scheint auch - um Beitragssteigerungen für alle zu vermeiden - nicht verkehrt zu sein, über Risikozuschläge nachzudenken. Wer seine Gesundheit nämlich durch eine klar ungesunde Lebensführung ruiniert, muss unmissverständlich in die Pflicht genommen werden. 84 Prozent der Schulkinder sind ohne ausreichende Gesundheitskompetenz … > viewtopic.php?f=5&t=1413 Auch in der Gesamtbevölkerung gibt es keine ausreichende Gesundheitskompetenz. Mehr Aufklärung erscheint daher alternativlos. Das muss nicht viel Geld kosten. Es gibt vielfältige Risiken, die die Gesundheit gefährden. Mit präventiven Maßnahmen sind aber gute Möglichkeiten gegeben, Krankheiten bzw. Pflegebedürftigkeit zu verhindern, zumindest weit hinauszuzögern. Folglich sollte jeder etwas tun, um gesundheitsförderliche Lebensbedingungen zu gestalten. … Weitere Infos u.a. unter > viewtopic.php?p=2426#p2426 bzw. > viewtopic.php?p=9800#p9800
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So lautet der Titelt des Magazins „forum“ des Medizinisches Dienstes. Ausgabe 1.2026. Wer gesünder lebt, bleibt länger gesund. Prävention nutzt den Menschen und entlastet das Gesundheitssystem. Damit wird auch dem § 1 SGB V Rechnung getragen, der mehr Eigenverantwortung einfordert. Gesunde Lebensführung ist mehr als hilfreich = gesunde artgerechte Ernährung, Bewegung/Sport, ausreichender Schlaf, Verzicht auf Rauchen, mäßiger Alkoholkonsum, Vermeidung von negativem Stress, geistige Aktivitäten, Pflege sozialer Kontakte … Zahlreiche Studien bestätigen die Wirkungen (auch bei der Vorsorge gegen weitere Krankheiten) … > viewtopic.php?f=5&t=78 … Rd. 50 Beiträge informieren …. > viewtopic.php?f=7&t=37 – Wenn nun die Rheinische Post / NGZ in einem Beitrag vom 23.04.2026 die Prävention als Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems anspricht, ist das begrüßenswert. Damit unterstreicht die Zeitung das, was von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk seit vielen Jahren immer wieder bekundet wird, auch mit Blick auf Demenzvermeidung. Es scheint auch - um Beitragssteigerungen für alle zu vermeiden - nicht verkehrt zu sein, über Risikozuschläge nachzudenken. Wer seine Gesundheit nämlich durch eine klar ungesunde Lebensführung ruiniert, muss unmissverständlich in die Pflicht genommen werden. 84 Prozent der Schulkinder sind ohne ausreichende Gesundheitskompetenz … > viewtopic.php?f=5&t=1413 Auch in der Gesamtbevölkerung gibt es keine ausreichende Gesundheitskompetenz. Mehr Aufklärung erscheint daher alternativlos. Das muss nicht viel Geld kosten. Es gibt vielfältige Risiken, die die Gesundheit gefährden. Mit präventiven Maßnahmen sind aber gute Möglichkeiten gegeben, Krankheiten bzw. Pflegebedürftigkeit zu verhindern, zumindest weit hinauszuzögern. Folglich sollte jeder etwas tun, um gesundheitsförderliche Lebensbedingungen zu gestalten. … Weitere Infos u.a. unter > viewtopic.php?p=2426#p2426 bzw. > viewtopic.php?p=9800#p9800
So lautet der Titelt des Magazins „forum“ des Medizinisches Dienstes. Ausgabe 1.2026. Wer gesünder lebt, bleibt länger gesund. Prävention nutzt den Menschen und entlastet das Gesundheitssystem. Damit wird auch dem § 1 SGB V Rechnung getragen, der mehr Eigenverantwortung einfordert. Gesunde Lebensführung ist mehr als hilfreich = gesunde artgerechte Ernährung, Bewegung/Sport, ausreichender Schlaf, Verzicht auf Rauchen, mäßiger Alkoholkonsum, Vermeidung von negativem Stress, geistige Aktivitäten, Pflege sozialer Kontakte … Zahlreiche Studien bestätigen die Wirkungen (auch bei der Vorsorge gegen weitere Krankheiten) … > viewtopic.php?f=5&t=78 … Rd. 50 Beiträge informieren …. > viewtopic.php?f=7&t=37 – Wenn nun die Rheinische Post / NGZ in einem Beitrag vom 23.04.2026 die Prävention als Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems anspricht, ist das begrüßenswert. Damit unterstreicht die Zeitung das, was von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk seit vielen Jahren immer wieder bekundet wird, auch mit Blick auf Demenzvermeidung. Es scheint auch - um Beitragssteigerungen für alle zu vermeiden - nicht verkehrt zu sein, über Risikozuschläge nachzudenken. Wer seine Gesundheit nämlich durch eine klar ungesunde Lebensführung ruiniert, muss unmissverständlich in die Pflicht genommen werden. 84 Prozent der Schulkinder sind ohne ausreichende Gesundheitskompetenz … > viewtopic.php?f=5&t=1413 Auch in der Gesamtbevölkerung gibt es keine ausreichende Gesundheitskompetenz. Mehr Aufklärung erscheint daher alternativlos. Das muss nicht viel Geld kosten. Es gibt vielfältige Risiken, die die Gesundheit gefährden. Mit präventiven Maßnahmen sind aber gute Möglichkeiten gegeben, Krankheiten bzw. Pflegebedürftigkeit zu verhindern, zumindest weit hinauszuzögern. Folglich sollte jeder etwas tun, um gesundheitsförderliche Lebensbedingungen zu gestalten. … Weitere Infos u.a. unter > viewtopic.php?p=2426#p2426 bzw. > viewtopic.php?p=9800#p9800
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Präventionsoffensive: AOK Rheinland/Hamburg will Reformen aktiv mitgestalten
AOK Rheinland/Hamburg
Düsseldorf/Hamburg, 21. Juli 2026
Präventionsoffensive: AOK Rheinland/Hamburg begrüßt Pläne des Bundesgesundheitsministeriums und will Reformen aktiv mitgestalten
Den Krankenkassen soll nach den Reformplänen der Bundesgesundheitsministerin eine zentrale Rolle zukommen. Sabine Deutscher: „Starke Prävention braucht starke Partner. Wir bringen unsere Erfahrungen gerne ein.“

Deutschland verfügt über ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem. Darin soll der Fokus nach Bestreben von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nun noch stärker auf das Thema Prävention gerichtet werden. Gemeinsam mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung und der Bundesärztekammer hat Warken eine Offensive ausgerufen, deren Ziel es ist, die Prävention deutlich zu stärken und zentrale Akteure des Gesundheitswesens enger einzubinden. Die AOK Rheinland/Hamburg begrüßt diesen Plan und die vorgelegten Schwerpunktmaßnahmen.
Nach Zielsetzung der Gesundheitsministerin sollen die Krankenkassen bei der Umsetzung der Pläne führende Aufgaben übernehmen – von der Ansprache der Kinder bis hin zur Pflege im Alter. Ziel ist es, das Präventionsgesetz weiterzuentwickeln und den Fokus von der reinen Krankenbehandlung auf die gezielte Vorbeugung von Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit zu legen.
Von der Kita bis zur Pflege: aus einer Hand
Krankenkassen wie der AOK Rheinland/Hamburg kommt bei der geplanten Präventionsoffensive eine Schlüsselrolle zu, weil sie Menschen in allen Lebensphasen begleiten – von der Gesundheitsförderung in Kitas, Schulen und Betrieben bis hin zu Präventionsangeboten für ältere Menschen und in Pflegeeinrichtungen. Dafür stehen die Sozialgesetzbücher V und XI, verbunden mit Verantwortung sowohl in der gesetzlichen Kranken- als auch in der Pflegeversicherung. Aus Sicht der AOK Rheinland/Hamburg zeigt sich darin: Wirksame Prävention darf nicht an Alters- oder Systemgrenzen enden, sondern muss Menschen ein Leben lang begleiten.
Die AOK Rheinland/Hamburg sieht in der geplanten Offensive die Weiterentwicklung einer Rolle, die sie als Gesundheitskasse bereits heute ausübt. „Wir sind Krankenkasse und Pflegekasse, wir zeigen vor Ort in den Kommunen eine starke Präsenz und verfügen über die Strukturen, die Präventionsmaßnahmen in allen Lebenswelten und in allen Lebensphasen zusammenzuhalten. Diese Verantwortung übernehmen wir gerne“, sagt Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg.
Laut dem „Public Health Index“ von AOK und Deutschem Krebsforschungszentrum rangiert Deutschland bei Präventionsmaßnahmen auf dem vorletzten Platz unter 18 untersuchten Staaten Zentral- und Nordeuropas. In den kommenden Monaten will Gesundheitsministerin Warken gemeinsam mit den beteiligten Akteuren zentrale Handlungsfelder definieren, um diese Position zu verbessern. Zudem plant sie eine Weiterentwicklung des Präventionsgesetzes von 2015. Ziel ist es, Präventionsressourcen gezielter für besonders relevante Zielgruppen einzusetzen, den Leistungsauftrag der Krankenkassen konkreter und individueller zu gestalten sowie ihre Handlungsspielräume zu erweitern.
Deutscher: „Gesundheit ist Voraussetzung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität“
Nach Auffassung der AOK Rheinland/Hamburg ist ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel hin zu mehr Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz unabdingbar. „Wir beschäftigen uns aktuell viel mehr mit der Behandlung von Erkrankungen als mit der Frage, wie wir gesund bleiben können. Dabei wissen wir doch längst, was zu tun ist. Bislang ist die ,gesunde Gesellschaft‘ eine Absichtserklärung geblieben und keine gesellschaftliche Realität geworden – trotz des belegten Nutzens für Wirtschaft und Gemeinwohl. Gesundheit ist die Voraussetzung für unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität“, sagt Sabine Deutscher.
Ein genauerer Blick auf die Pläne zu der Präventionsoffensive macht deutlich, wie zentral die Rolle der Krankenkassen darin ist. Der Leistungsauftrag der Kassen soll individualisiert und konkretisiert werden. Dazu werden die Bedarfe von Kindern, jungen Erwachsenen, der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie der älteren und pflegebedürftigen Menschen stärker fokussiert. Bei älteren Menschen geht es beispielsweise auch darum, gezielte Angebote auf Basis von Versichertendaten zu entwickeln und enger mit der Rentenversicherung zusammenzuarbeiten. Aus Sicht der AOK Rheinland/Hamburg darf das als Bestätigung gewertet werden, dass ihr als Kranken- und Pflegekasse eine Schlüsselposition zukommen wird.
Die AOK Rheinland/Hamburg wird sich mit ihren Erfahrungen einbringen
Zuletzt hatte die AOK Rheinland/Hamburg bereits mit einem eigenen Positionspapier auf dringend notwendige Veränderungen und ein gesamtgesellschaftliches Umdenken hingewiesen. „Die Themen Prävention und Gesundheitsförderung sind in unserem Gesundheitssystem bislang zu kurz gekommen. Mit der jetzigen Präventionsoffensive bekommen sie hoffentlich die Bedeutung, die sie verdient haben. Wir gestalten auch an dieser Stelle gerne mit und sind bereit“, sagt Sabine Deutscher.
Die AOK Rheinland/Hamburg wird sich in den kommenden Monaten aktiv in die von der Bundesgesundheitsministerin angekündigten Gespräche einbringen – mit einem klaren Angebot: die eigene Erfahrung aus Nordrhein-Westfalen, insbesondere zur Verzahnung von SGB (Sozialgesetzbuch) V und SGB XI sowie zur Zusammenarbeit mit Kommunen, für die Ausgestaltung der Nationalen Präventionskonferenz zur Verfügung zu stellen.
Das Positionspapier Prävention der AOK Rheinland/Hamburg findet sich hier >>> https://www.aok.de/pp/rh/praevention/
Quelle: Pressemitteilung vom 21.07.2026
Pressestelle AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
Wanheimer Straße 72
40468 Düsseldorf
Telefon 0211 8791- 20012
presse@rh.aok.de
www.aok.de/pp/rh
Düsseldorf/Hamburg, 21. Juli 2026
Präventionsoffensive: AOK Rheinland/Hamburg begrüßt Pläne des Bundesgesundheitsministeriums und will Reformen aktiv mitgestalten
Den Krankenkassen soll nach den Reformplänen der Bundesgesundheitsministerin eine zentrale Rolle zukommen. Sabine Deutscher: „Starke Prävention braucht starke Partner. Wir bringen unsere Erfahrungen gerne ein.“

Deutschland verfügt über ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem. Darin soll der Fokus nach Bestreben von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nun noch stärker auf das Thema Prävention gerichtet werden. Gemeinsam mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung und der Bundesärztekammer hat Warken eine Offensive ausgerufen, deren Ziel es ist, die Prävention deutlich zu stärken und zentrale Akteure des Gesundheitswesens enger einzubinden. Die AOK Rheinland/Hamburg begrüßt diesen Plan und die vorgelegten Schwerpunktmaßnahmen.
Nach Zielsetzung der Gesundheitsministerin sollen die Krankenkassen bei der Umsetzung der Pläne führende Aufgaben übernehmen – von der Ansprache der Kinder bis hin zur Pflege im Alter. Ziel ist es, das Präventionsgesetz weiterzuentwickeln und den Fokus von der reinen Krankenbehandlung auf die gezielte Vorbeugung von Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit zu legen.
Von der Kita bis zur Pflege: aus einer Hand
Krankenkassen wie der AOK Rheinland/Hamburg kommt bei der geplanten Präventionsoffensive eine Schlüsselrolle zu, weil sie Menschen in allen Lebensphasen begleiten – von der Gesundheitsförderung in Kitas, Schulen und Betrieben bis hin zu Präventionsangeboten für ältere Menschen und in Pflegeeinrichtungen. Dafür stehen die Sozialgesetzbücher V und XI, verbunden mit Verantwortung sowohl in der gesetzlichen Kranken- als auch in der Pflegeversicherung. Aus Sicht der AOK Rheinland/Hamburg zeigt sich darin: Wirksame Prävention darf nicht an Alters- oder Systemgrenzen enden, sondern muss Menschen ein Leben lang begleiten.
Die AOK Rheinland/Hamburg sieht in der geplanten Offensive die Weiterentwicklung einer Rolle, die sie als Gesundheitskasse bereits heute ausübt. „Wir sind Krankenkasse und Pflegekasse, wir zeigen vor Ort in den Kommunen eine starke Präsenz und verfügen über die Strukturen, die Präventionsmaßnahmen in allen Lebenswelten und in allen Lebensphasen zusammenzuhalten. Diese Verantwortung übernehmen wir gerne“, sagt Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg.
Laut dem „Public Health Index“ von AOK und Deutschem Krebsforschungszentrum rangiert Deutschland bei Präventionsmaßnahmen auf dem vorletzten Platz unter 18 untersuchten Staaten Zentral- und Nordeuropas. In den kommenden Monaten will Gesundheitsministerin Warken gemeinsam mit den beteiligten Akteuren zentrale Handlungsfelder definieren, um diese Position zu verbessern. Zudem plant sie eine Weiterentwicklung des Präventionsgesetzes von 2015. Ziel ist es, Präventionsressourcen gezielter für besonders relevante Zielgruppen einzusetzen, den Leistungsauftrag der Krankenkassen konkreter und individueller zu gestalten sowie ihre Handlungsspielräume zu erweitern.
Deutscher: „Gesundheit ist Voraussetzung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität“
Nach Auffassung der AOK Rheinland/Hamburg ist ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel hin zu mehr Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz unabdingbar. „Wir beschäftigen uns aktuell viel mehr mit der Behandlung von Erkrankungen als mit der Frage, wie wir gesund bleiben können. Dabei wissen wir doch längst, was zu tun ist. Bislang ist die ,gesunde Gesellschaft‘ eine Absichtserklärung geblieben und keine gesellschaftliche Realität geworden – trotz des belegten Nutzens für Wirtschaft und Gemeinwohl. Gesundheit ist die Voraussetzung für unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität“, sagt Sabine Deutscher.
Ein genauerer Blick auf die Pläne zu der Präventionsoffensive macht deutlich, wie zentral die Rolle der Krankenkassen darin ist. Der Leistungsauftrag der Kassen soll individualisiert und konkretisiert werden. Dazu werden die Bedarfe von Kindern, jungen Erwachsenen, der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie der älteren und pflegebedürftigen Menschen stärker fokussiert. Bei älteren Menschen geht es beispielsweise auch darum, gezielte Angebote auf Basis von Versichertendaten zu entwickeln und enger mit der Rentenversicherung zusammenzuarbeiten. Aus Sicht der AOK Rheinland/Hamburg darf das als Bestätigung gewertet werden, dass ihr als Kranken- und Pflegekasse eine Schlüsselposition zukommen wird.
Die AOK Rheinland/Hamburg wird sich mit ihren Erfahrungen einbringen
Zuletzt hatte die AOK Rheinland/Hamburg bereits mit einem eigenen Positionspapier auf dringend notwendige Veränderungen und ein gesamtgesellschaftliches Umdenken hingewiesen. „Die Themen Prävention und Gesundheitsförderung sind in unserem Gesundheitssystem bislang zu kurz gekommen. Mit der jetzigen Präventionsoffensive bekommen sie hoffentlich die Bedeutung, die sie verdient haben. Wir gestalten auch an dieser Stelle gerne mit und sind bereit“, sagt Sabine Deutscher.
Die AOK Rheinland/Hamburg wird sich in den kommenden Monaten aktiv in die von der Bundesgesundheitsministerin angekündigten Gespräche einbringen – mit einem klaren Angebot: die eigene Erfahrung aus Nordrhein-Westfalen, insbesondere zur Verzahnung von SGB (Sozialgesetzbuch) V und SGB XI sowie zur Zusammenarbeit mit Kommunen, für die Ausgestaltung der Nationalen Präventionskonferenz zur Verfügung zu stellen.
Das Positionspapier Prävention der AOK Rheinland/Hamburg findet sich hier >>> https://www.aok.de/pp/rh/praevention/
Quelle: Pressemitteilung vom 21.07.2026
Pressestelle AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
Wanheimer Straße 72
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Präventionsoffensive: AOK Rheinland/Hamburg begrüßt Pläne des Bundesgesundheitsministeriums
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss
22.07.2026
An die
AOK Rheinland/Hamburg
Präventionsoffensive: AOK Rheinland/Hamburg begrüßt Pläne des Bundesgesundheitsministeriums
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Ihre Pressemitteilung zur Präventionsoffensive … mit Interesse gelesen und ins hiesige Forum eingestellt unter > viewtopic.php?p=18716#p18716 - Dazu teile mit:
Ich bin seit Mitte der 1970er Jahre ehrenamtlich als Selbsthilfeakteur u.a. mit dem Gesundheits- und Pflegesystem befasst; habe in diesem Zusammenhang auf vielfältige Handlungsanforderungen aufmerksam gemacht und dabei immer wieder auf die Gesundheitsprävention zur Vermeidung oder Verzögerung von Krankheiten und Pflegebedürftigkeit aufmerksam gemacht. In über 30 Pflegetreffs in Neuss-Erfttal wurden unter meiner Verantwortung vielfältige Fragestellungen und Reformerfordernisse u.a. mit Bundes- und Landespolitiker und Pflegeexperten erörtert.
Dabei wurde ständig auf die Gesundheitsprävention, auch am Arbeitsplatz, hingewiesen. Am 20.08.2021 habe ich dann die wesentlichen Erkenntnisse (auf der Basis von Studien und Buchveröffentlichungen) in einem umfänglichen Statement zusammengefasst und getitelt: „Gesunde Lebensführung stärkt das Immunsystem und kann einige Krankheiten vermeiden helfen oder deutlich Hinauszögern“ (nachlesbar unter > viewtopic.php?f=5&t=78 =). Rd. 50 Beiträge informieren ergänzend (unter …. > viewtopic.php?f=7&t=37 ). In jüngster Zeit habe ich dann die Prävention immer wieder thematisiert und entsprechende Statements öffentlich vorgestellt. Einige Beispiele solcher Infos sind nachlesbar unter
> viewtopic.php?p=9800#p9800
> viewtopic.php?f=5&t=1584
> viewtopic.php?f=5&t=1695
> viewtopic.php?f=7&t=1686
> viewtopic.php?f=7&t=1641
> viewtopic.php?f=7&t=1593
> viewtopic.php?f=7&t=1613
…
Weitere Statements können ggfs. ergänzend mitgeteilt werden.
Als Mitgründer des Runden Tisches Demenz bin ich der Meinung, dass besonders mit Blick auf die zunehmenden Demenzfallzahlen die Prävention auch zur Vermeidung solcher Erkrankungen herausragend wichtig ist. Allerdings sollte die Prävention insoweit früh begonnen werden.
Wenn nun das Bundesgesundheitsministerium auf eine Präventionsoffensive (neben zahlreichen Verschlechterungen im Gesundheits- und Pflegesystem) starten will, ist das zu begrüßen. Es werden damit Versäumnisse der politisch Verantwortlichen, aber auch der Krankenkassen, die nach dem Sozialgesetzbuch V bereits zur Gesundheitsförderung in der Pflicht stehen, deutlich gemacht. Die Verpflichtung, Prävention zu fördern bzw. einzufordern, besteht nämlich seit Jahrzehnten. 1915 wurde sogar ein Präventionsgesetz verabschiedet, das die Präventionsanforderungen näher erläutert. Dazu gab es auch einige Buchveröffentlichungen. Ein Präventionshandbuch wurde seinerzeit von hier unter folgender Adresse vorgestellt > https://www.wernerschell.de/forum/neu/v ... 2&p=119809
Ich bin gerne bereit, Sie und andere bei der schnellstmöglichen Umsetzung der Präventionsoffensive zu unterstützen. Im Übrigen muss die Ärzteschaft massiv in die Pflicht genommen werden. Statt umfängliche Medikamentenpläne zu gestalten, sollte schlicht das verordnet werden, was im Rahmen der Eigenverantwortung möglich ist: Mehr Bewegung, richtige Ernährung, ausreichend, weniger Stress, pflegen von sozialen Kontakten usw. Im Übrigen kann es nicht verkehrt sein, für die Schulen ein Fach Gesundheit einzufordern. Auch dazu gab es von hier immer wieder Anregungen (> viewtopic.php?p=3326#p3326 ).
Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell
Diplom-Verwaltungswirt - Oberamtsrat a.D. - Buchautor/Journalist - Dozent für Pflegerecht
Mitglied im Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V.- https://www.vmwj.de
https://www.wernerschell.de - Pflegerecht und Gesundheitswesen
Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7
+++
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WernerSchell
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Longevity: 69 Prozent sehen Potenzial für mehr gesunde Lebensjahre
DAK Gesundheit
Longevity: 69 Prozent sehen Potenzial für mehr gesunde Lebensjahre
DAK-Umfrage zeigt: Für 50 Prozent ist Longevity ein neuer Begriff
- Mehr als 70 Prozent wollen aktiv für ein längeres gesundes Leben vorsorgen – Zeit- und Motivationsmangel sind Hürden
- Mit zunehmendem Alter wächst der Wunsch nach einem langen, gesunden Leben
- DAK-Chef Andreas Storm fordert mehr Gesundheitskompetenz und evidenzbasierte Prävention für alle

Hamburg, 31. August 2026. Eine aktuelle DAK-Umfrage zeigt: Mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland sehen in Longevity das Potenzial, den Alterungsprozess zu verlangsamen und möglichst lange gesund zu leben. Doch was sich hinter dem Begriff Longevity verbirgt, ist längst nicht allen bekannt: Nur rund die Hälfte hat ihn schon einmal gehört oder gelesen. Die DAK-Gesundheit hat erstmals eine Befragung durch das Forsa-Institut zum Thema Longevity durchführen lassen*. Die Studie zeigt eine hohe Bereitschaft zur gesundheitlichen Vorsorge: Mehr als 70 Prozent der Befragten möchten aktiv etwas für ihre Gesundheit tun. Zeitmangel und fehlende Motivation halten jedoch viele davon ab, dies im Alltag umzusetzen. Jeder Fünfte empfindet zudem die Kosten für Gesundheitsmaßnahmen als zu hoch. Besonders für ältere Menschen gewinnt das Thema an Bedeutung: Für jeden Zweiten zwischen 60 und 70 Jahren spielt das Ziel, möglichst lange fit und gesund zu bleiben, eine wichtige Rolle. Aus Sicht von DAK-Vorstandschef Andreas Storm ist es entscheidend, die Stärkung der Gesundheitskompetenz in den Fokus zu rücken.
„Der Kern von Longevity ist nicht, ein möglichst hohes Lebensalter um jeden Preis zu erreichen. Entscheidend ist vielmehr, möglichst viele gesunde und selbstbestimmte Lebensjahre zu gewinnen. Dafür muss die Gesundheitskompetenz in der gesamten Bevölkerung deutlich gestärkt werden“, sagt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. „Gerade bei neuen Gesundheitstrends ist es wichtig, wissenschaftlich belegten Nutzen von bloßen Versprechen zu unterscheiden. Unser Ziel muss sein, wirksame Präventionsangebote für alle Menschen frühzeitig zugänglich zu machen, unabhängig von Alter, Bildung oder Einkommen.“
Die Umfrage zeigt zugleich, dass das Thema noch nicht allen Menschen vertraut ist: 50 Prozent der Befragten kennen den Begriff Longevity. Frauen geben dies mit 54 Prozent deutlich häufiger an als Männer mit 46 Prozent. Die Mehrheit der Befragten bewertet den Trend grundsätzlich positiv. 63 Prozent gehen davon aus, dass sich Longevity zumindest bei einem Teil der Bevölkerung durchsetzen wird. Grundsätzlich beschäftigt der Wunsch, möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben die Menschen in Deutschland: Vier von zehn Befragten (41 Prozent) geben an, dass das Ziel, den Alterungsprozess zu verlangsamen, in ihrem Alltag eine große oder sehr große Rolle spielt. Mit zunehmendem Alter gewinnt das Thema an Bedeutung: Für die Hälfte der 60- bis 70-Jährigen nimmt Longevity einen hohen Stellenwert ein.
Mehrheit will aktiv etwas für die Gesundheit tun
Die Bereitschaft, selbst aktiv zu werden, ist groß. 74 Prozent der Befragten würden regelmäßig Sport treiben oder mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren, um ihre gesunde Lebensspanne zu verlängern. 71 Prozent setzen auf die Pflege sozialer Kontakte. 62 Prozent würden gezielt ihr Gehirn trainieren, etwa durch Lernen oder geistige Aktivitäten. Fast sechs von zehn Befragten (59 Prozent) sehen zudem die Verbesserung ihres Schlafs als wichtigen Ansatz für gesundes Altern. 44 Prozent können sich die Nutzung sogenannter Wearables vorstellen, bei denen mithilfe einer Smartwatch oder von Gesundheits-Apps etwas die Herzfrequenz oder der Schlaf überwacht werden.
Prof. Kluge: „Fundierte Erkenntnisse alltagstauglich vermitteln“
Gleichzeitig benennt die Bevölkerung konkrete Gründe, die sie von aktiver Vorsorge abhalten. Für 49 Prozent gehört das Älterwerden zum natürlichen Lebensprozess. Sie sehen deshalb keinen Anlass, zusätzlich Maßnahmen für eine längere gesunde Lebensspanne zu ergreifen. Zeitmangel stellt für 40 Prozent der Befragten die größte Hürde dar. Weitere 35 Prozent nennen fehlende Motivation oder mangelnde Disziplin als Ursache. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer geben diesen Grund mit 40 Prozent deutlich häufiger an als Frauen (30 Prozent). Zudem empfinden 22 Prozent Gesundheitsmaßnahmen als zu teuer. Jeweils 16 Prozent zweifeln an deren Wirksamkeit oder fühlen sich nicht ausreichend darüber informiert, welche Angebote tatsächlich hilfreich sind.
„Die Ergebnisse zeigen, dass das Interesse der Menschen am Thema ,gesundes Altern‘ groß ist“, sagt Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und wissenschaftlicher Leiter des Longevity Forums Deutschland. „Umso wichtiger ist es, wissenschaftlich fundierte Empfehlungen verständlich und alltagstauglich zu vermitteln. Es braucht ein Bewusstsein in der Gesellschaft dafür, welche Maßnahmen wissenschaftlich belegt und wirksam sind und für welche teuren Tests, Nahrungsergänzungsmittel oder technische Verfahren ein nachgewiesener Nutzen fehlt. Tatsächlich zählen zu den wichtigsten Maßnahmen für gesundes Altern klassische und eher unspektakuläre Dinge wie nicht rauchen, regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und die Kontrolle klassischer Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder Diabetes. Schon vergleichsweise kleine Veränderungen im Alltag können langfristig einen wichtigen Beitrag zu mehr gesunden Lebensjahren leisten.“
Viele nutzen Vorsorgeangebote bislang nicht
Fast jeder Zweite (49 Prozent) nimmt derzeit keine Gesundheitsvorsorge- oder Präventionsangebote wie zum Beispiel Ernährungskurse, Bewegungskurse oder Kurse zur Stressreduktion in Anspruch. Die Hälfte von ihnen gibt jedoch an, entsprechende Angebote grundsätzlich nutzen zu wollen. Frauen beteiligen sich mit 55 Prozent deutlich häufiger an Präventionsmaßnahmen als Männer (42 Prozent). Die höchste Inanspruchnahme findet sich bei den 60- bis 70-Jährigen, von denen 59 Prozent häufig oder gelegentlich Angebote zur Gesundheitsvorsorge wahr.
Hohes Vertrauen in Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenkassen
Wenn es um Informationen zum Thema gesundes Altern geht, setzen die Menschen vor allem auf etablierte und fachlich fundierte Quellen. 90 Prozent der Befragten vertrauen dabei auf Ärztinnen und Ärzten. Mit 80 Prozent folgen Apothekerinnen und Apotheker. Krankenkassen erreichen mit 75 Prozent ebenfalls sehr hohe Vertrauenswerte.
Deutlich skeptischer betrachten die Befragten digitale Meinungsführer: Nur vier Prozent halten Beiträge von Influencerinnen und Influencern zum Thema gesundes Altern für vertrauenswürdig.
DAK-Gesundheit beteiligt sich am Longevity-Impulstag
Die Ergebnisse der Forsa-Befragung werden auch beim Impulstag des Longevity Forums Deutschland in Hamburg am 4. September diskutiert. Die DAK-Gesundheit ist Partner der Veranstaltung und bringt ihre Perspektive als gesetzliche Krankenversicherung in die Debatte über gesundes Altern, Prävention und Gesundheitskompetenz ein. Der Kongress versammelt führende Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitspolitik, um aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Ansätze für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben im Alter zu diskutieren.
*Für die repräsentative Forsa-Befragung wurden im Auftrag der DAK-Gesundheit bundesweit 1.043 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren zwischen befragt. Die Umfrage fand zwischen dem 7. und 18. August 2026 statt.
Quelle: Pressemitteilung vom 31.08.2026
Kontakt: Rüdiger Scharf
Chef-Pressesprecher & Leiter Unternehmenskommunikation
Themen: Vorstands-Kommunikation und Interviewanfragen, Gesundheits- und Pflegepolitik sowie Kinder- und Jugendgesundheit
Tel: (+49)40 2364 855 9411
E-Mail: presse@dak.de
Downloads
Pressemitteilung (PDF, 252.26 KB) > https://caas.content.dak.de/caas/v1/med ... gevity.pdf
Forsa-Ergebnisbericht (PDF, 256.26 KB) > https://caas.content.dak.de/caas/v1/med ... gevity.pdf
Longevity: 69 Prozent sehen Potenzial für mehr gesunde Lebensjahre
DAK-Umfrage zeigt: Für 50 Prozent ist Longevity ein neuer Begriff
- Mehr als 70 Prozent wollen aktiv für ein längeres gesundes Leben vorsorgen – Zeit- und Motivationsmangel sind Hürden
- Mit zunehmendem Alter wächst der Wunsch nach einem langen, gesunden Leben
- DAK-Chef Andreas Storm fordert mehr Gesundheitskompetenz und evidenzbasierte Prävention für alle

Hamburg, 31. August 2026. Eine aktuelle DAK-Umfrage zeigt: Mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland sehen in Longevity das Potenzial, den Alterungsprozess zu verlangsamen und möglichst lange gesund zu leben. Doch was sich hinter dem Begriff Longevity verbirgt, ist längst nicht allen bekannt: Nur rund die Hälfte hat ihn schon einmal gehört oder gelesen. Die DAK-Gesundheit hat erstmals eine Befragung durch das Forsa-Institut zum Thema Longevity durchführen lassen*. Die Studie zeigt eine hohe Bereitschaft zur gesundheitlichen Vorsorge: Mehr als 70 Prozent der Befragten möchten aktiv etwas für ihre Gesundheit tun. Zeitmangel und fehlende Motivation halten jedoch viele davon ab, dies im Alltag umzusetzen. Jeder Fünfte empfindet zudem die Kosten für Gesundheitsmaßnahmen als zu hoch. Besonders für ältere Menschen gewinnt das Thema an Bedeutung: Für jeden Zweiten zwischen 60 und 70 Jahren spielt das Ziel, möglichst lange fit und gesund zu bleiben, eine wichtige Rolle. Aus Sicht von DAK-Vorstandschef Andreas Storm ist es entscheidend, die Stärkung der Gesundheitskompetenz in den Fokus zu rücken.
„Der Kern von Longevity ist nicht, ein möglichst hohes Lebensalter um jeden Preis zu erreichen. Entscheidend ist vielmehr, möglichst viele gesunde und selbstbestimmte Lebensjahre zu gewinnen. Dafür muss die Gesundheitskompetenz in der gesamten Bevölkerung deutlich gestärkt werden“, sagt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. „Gerade bei neuen Gesundheitstrends ist es wichtig, wissenschaftlich belegten Nutzen von bloßen Versprechen zu unterscheiden. Unser Ziel muss sein, wirksame Präventionsangebote für alle Menschen frühzeitig zugänglich zu machen, unabhängig von Alter, Bildung oder Einkommen.“
Die Umfrage zeigt zugleich, dass das Thema noch nicht allen Menschen vertraut ist: 50 Prozent der Befragten kennen den Begriff Longevity. Frauen geben dies mit 54 Prozent deutlich häufiger an als Männer mit 46 Prozent. Die Mehrheit der Befragten bewertet den Trend grundsätzlich positiv. 63 Prozent gehen davon aus, dass sich Longevity zumindest bei einem Teil der Bevölkerung durchsetzen wird. Grundsätzlich beschäftigt der Wunsch, möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben die Menschen in Deutschland: Vier von zehn Befragten (41 Prozent) geben an, dass das Ziel, den Alterungsprozess zu verlangsamen, in ihrem Alltag eine große oder sehr große Rolle spielt. Mit zunehmendem Alter gewinnt das Thema an Bedeutung: Für die Hälfte der 60- bis 70-Jährigen nimmt Longevity einen hohen Stellenwert ein.
Mehrheit will aktiv etwas für die Gesundheit tun
Die Bereitschaft, selbst aktiv zu werden, ist groß. 74 Prozent der Befragten würden regelmäßig Sport treiben oder mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren, um ihre gesunde Lebensspanne zu verlängern. 71 Prozent setzen auf die Pflege sozialer Kontakte. 62 Prozent würden gezielt ihr Gehirn trainieren, etwa durch Lernen oder geistige Aktivitäten. Fast sechs von zehn Befragten (59 Prozent) sehen zudem die Verbesserung ihres Schlafs als wichtigen Ansatz für gesundes Altern. 44 Prozent können sich die Nutzung sogenannter Wearables vorstellen, bei denen mithilfe einer Smartwatch oder von Gesundheits-Apps etwas die Herzfrequenz oder der Schlaf überwacht werden.
Prof. Kluge: „Fundierte Erkenntnisse alltagstauglich vermitteln“
Gleichzeitig benennt die Bevölkerung konkrete Gründe, die sie von aktiver Vorsorge abhalten. Für 49 Prozent gehört das Älterwerden zum natürlichen Lebensprozess. Sie sehen deshalb keinen Anlass, zusätzlich Maßnahmen für eine längere gesunde Lebensspanne zu ergreifen. Zeitmangel stellt für 40 Prozent der Befragten die größte Hürde dar. Weitere 35 Prozent nennen fehlende Motivation oder mangelnde Disziplin als Ursache. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer geben diesen Grund mit 40 Prozent deutlich häufiger an als Frauen (30 Prozent). Zudem empfinden 22 Prozent Gesundheitsmaßnahmen als zu teuer. Jeweils 16 Prozent zweifeln an deren Wirksamkeit oder fühlen sich nicht ausreichend darüber informiert, welche Angebote tatsächlich hilfreich sind.
„Die Ergebnisse zeigen, dass das Interesse der Menschen am Thema ,gesundes Altern‘ groß ist“, sagt Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und wissenschaftlicher Leiter des Longevity Forums Deutschland. „Umso wichtiger ist es, wissenschaftlich fundierte Empfehlungen verständlich und alltagstauglich zu vermitteln. Es braucht ein Bewusstsein in der Gesellschaft dafür, welche Maßnahmen wissenschaftlich belegt und wirksam sind und für welche teuren Tests, Nahrungsergänzungsmittel oder technische Verfahren ein nachgewiesener Nutzen fehlt. Tatsächlich zählen zu den wichtigsten Maßnahmen für gesundes Altern klassische und eher unspektakuläre Dinge wie nicht rauchen, regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und die Kontrolle klassischer Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder Diabetes. Schon vergleichsweise kleine Veränderungen im Alltag können langfristig einen wichtigen Beitrag zu mehr gesunden Lebensjahren leisten.“
Viele nutzen Vorsorgeangebote bislang nicht
Fast jeder Zweite (49 Prozent) nimmt derzeit keine Gesundheitsvorsorge- oder Präventionsangebote wie zum Beispiel Ernährungskurse, Bewegungskurse oder Kurse zur Stressreduktion in Anspruch. Die Hälfte von ihnen gibt jedoch an, entsprechende Angebote grundsätzlich nutzen zu wollen. Frauen beteiligen sich mit 55 Prozent deutlich häufiger an Präventionsmaßnahmen als Männer (42 Prozent). Die höchste Inanspruchnahme findet sich bei den 60- bis 70-Jährigen, von denen 59 Prozent häufig oder gelegentlich Angebote zur Gesundheitsvorsorge wahr.
Hohes Vertrauen in Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenkassen
Wenn es um Informationen zum Thema gesundes Altern geht, setzen die Menschen vor allem auf etablierte und fachlich fundierte Quellen. 90 Prozent der Befragten vertrauen dabei auf Ärztinnen und Ärzten. Mit 80 Prozent folgen Apothekerinnen und Apotheker. Krankenkassen erreichen mit 75 Prozent ebenfalls sehr hohe Vertrauenswerte.
Deutlich skeptischer betrachten die Befragten digitale Meinungsführer: Nur vier Prozent halten Beiträge von Influencerinnen und Influencern zum Thema gesundes Altern für vertrauenswürdig.
DAK-Gesundheit beteiligt sich am Longevity-Impulstag
Die Ergebnisse der Forsa-Befragung werden auch beim Impulstag des Longevity Forums Deutschland in Hamburg am 4. September diskutiert. Die DAK-Gesundheit ist Partner der Veranstaltung und bringt ihre Perspektive als gesetzliche Krankenversicherung in die Debatte über gesundes Altern, Prävention und Gesundheitskompetenz ein. Der Kongress versammelt führende Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitspolitik, um aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Ansätze für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben im Alter zu diskutieren.
*Für die repräsentative Forsa-Befragung wurden im Auftrag der DAK-Gesundheit bundesweit 1.043 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren zwischen befragt. Die Umfrage fand zwischen dem 7. und 18. August 2026 statt.
Quelle: Pressemitteilung vom 31.08.2026
Kontakt: Rüdiger Scharf
Chef-Pressesprecher & Leiter Unternehmenskommunikation
Themen: Vorstands-Kommunikation und Interviewanfragen, Gesundheits- und Pflegepolitik sowie Kinder- und Jugendgesundheit
Tel: (+49)40 2364 855 9411
E-Mail: presse@dak.de
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Pressemitteilung (PDF, 252.26 KB) > https://caas.content.dak.de/caas/v1/med ... gevity.pdf
Forsa-Ergebnisbericht (PDF, 256.26 KB) > https://caas.content.dak.de/caas/v1/med ... gevity.pdf