Lachen ist oft die beste Medizin - kostenlos und nebenwirkungsfrei

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WernerSchell
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Lachen ist oft die beste Medizin - kostenlos und nebenwirkungsfrei

Beitrag von WernerSchell »

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- "Je schlimmer die Zeiten, desto wichtiger wird der Humor."
- "Nutze jeden Tag und mache das Beste für dich daraus. Trübsal kannst du blasen, wenn du schläfst."
- "Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen." - Immanuel Kant
- "Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen." - Joseph Addison


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Weltlachtag am 02.05 2021 - Lachen verbindet!

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Lachen ist nicht nur gesund, sondern soll mit dem Weltlachtag am 02. Mai 2021 auch den Weltfrieden verkörpern. Durch das gemeinsame Lachen sollen weltweite Brüderlichkeit und Freundschaft erreicht werden. Initiiert wurde dieser Aktionstag 1998 von Dr. Madan Kataria, der auch die Yoga-Lachbewegung geschaffen hat. Gefeiert wird dieser Tag ganz einfach: Punkt 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit treffen sich Mitglieder aus Lachclubs auf der ganzen Welt, um gemeinsam drei Minuten lang zu lachen. Natürlich sind alle willkommen die interessiert sind oder einfach gerne mitlachen möchten.
Hintergrund des Weltlachtages ist nicht einfach das gemeinsame Lachen, sondern das Zeichen das damit gesetzt wird. Es geht darum, gemeinsam für den Frieden einzustehen. Aus diesem Grund wird auf den Veranstaltungen des Weltlachtages auch für den Weltfrieden gebetet und teils finden feierliche Umzüge statt. Hierbei werden Banner mit Aufschriften wie zum Beispiel "Weltfrieden durch Lachen" oder "Die ganze Welt ist eine große Familie" mitgeführt.
Wichtig am Weltlachtag ist, dass es keinen Grund zum Lachen gibt. Laut Katarias Theorie ist es völlig unabhängig wieso gelacht wird - die Wirkung des Lachens trete dennoch ein. Lachen gilt als angeborenes Ausdrucksverhalten des Menschen. Dabei wird die Atmung ruckartig unterbrochen und durch Bewegungen des Zwerchfells Atemluft aus der Lunge gestoßen. Lachen hat viele positive Auswirkungen auf den Körper. Es werden zum Beispiel Stresshormone abgebaut und das Immunsystem gestärkt. ...
Quelle und weitere Informationen > http://www.kleiner-kalender.de/event/we ... 0594c.html


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"Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" - Der Pflegetreff am 21.11.2018 (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=22859 ) griff das Thema auf und stellte klar: "Lachen ist oft die beste Medizin - kostenlos und nebenwirkungsfrei!"

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Foto vom Pflegetreff am 21.11.2018: (v.l.) Heinz Sahnen, Christina Döhlings, Gisela Dombrowsky, Dr. med. Michael Dörr, Werner Schell

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Foto: Pflegetreffteilnahmer*Innen am 21.11.2018 beim Lachyoga


Ein Lachanfall ist gesund! Denn Lachen macht uns vitaler. Im ganzen Körper werden über 100 Muskeln aktiviert. Das Zwerchfell hüpft. Das Herz schlägt schneller. Der Stoffwechsel wird angeregt. Die intensivere Atmung sorgt für frischen Sauerstoff im Gehirn. … ("GONG", 02.08.2019).


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WernerSchell
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Papst Franziskus und der Humor

Beitrag von WernerSchell »

"Wie traurig ist es, geweihte Männer und Frauen ohne Sinn für Humor zu sehen, die alles so ernst nehmen."
Papst Franziskus animiert Ordensleute zu mehr Humor (Zitat in RP vom 14.08.2021).
Gut so, aber die Animation sollte über die Ordensleute hinaus Wirkung erzielen!

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WernerSchell
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Lachen ist gesund: Jenaer Metastudie bestätigt positiven Effekt von Lachtherapien[

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Lachen ist gesund: Jenaer Metastudie bestätigt positiven Effekt von Lachtherapien

Mit einer aktuellen Metastudie konnten Forscherinnen am Universitätsklinikum Jena diese Binsenweisheit wissenschaftlich bestätigen. Die jetzt veröffentlichte Auswertung von 45 randomisiert-kontrollierten Studien, die die Wirkung von Lachtherapien in verschiedenen Patientengruppen testeten, ergab positive Effekte sowohl für physiologische Parameter als auch für die körperliche und seelische Gesundheit. Vor einer allgemeinen Empfehlung von Lachtherapien sehen die Autorinnen jedoch weiteren Forschungsbedarf zu den Anwendungsgebieten und Wirkmechanismen sowie zu Nebenwirkungen, die bislang kaum dokumentiert wurden.

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Jenaer Metastudie bestätigt positive Effekte therapeutischen Lachens,
hier mit Clowns in der geriatrischen Tagesklinik des Universitätsklinikums Jena.


Ein Zeitungsartikel zum Weltlachtag vor vier Jahren weckte die Aufmerksamkeit der Psychologin PD Dr. Jenny Rosendahl vom Universitätsklinikum Jena und der Jenaer Medizinstudentin Katharina Stiwi. „Ist Lachen wirklich gesund?“, fragte der Text auf der Ratgeberseite der Regionalzeitung und konstatierte eine nicht eindeutige Wirkung auf Körper und Geist, aber eine vielversprechende Studienlage. Vor dem Hintergrund der zahlreich vorhandenen Studien machte die Studentin die Klärung dieser Frage zum Gegenstand ihrer Dissertation. Mit der methodischen Unterstützung ihrer Betreuerin Jenny Rosendahl fasste sie die aktuellen Befunde systematisch in einer Metastudie zusammen, die im Fachjournal Complementary Therapies in Clinical Practice veröffentlicht wurde.

In ihrer umfassenden internationalen Literaturrecherche stießen die Wissenschaftlerinnen auf eine Vielzahl von Untersuchungen, die sich mit der Wirkung des Lachens als Therapie beschäftigten. Nach deren akribischer Analyse erfüllten letztlich 45 Studien aus den vergangenen 30 Jahren und 14 Ländern mit insgesamt mehr als 2500 Personen die Anforderungen für die Metaanalyse. In die Auswertung gingen nur Studien ein, in denen die Teilnehmenden ein körperliches oder psychisches Gesundheitsproblem hatten und zufällig in eine Lachinterventions- und eine Vergleichsgruppe verteilt wurden.

Vielfältige Lachtherapieansätze

Diese Studien zeigen die vielfältigen Ansätze für den Einsatz des Lachens als Therapie in der Medizin. Sie betrachteten spontanes Lachen, z.B. als Reaktion auf humorvolle Spiele oder Filme, und simuliertes bzw. angeleitetes Lachen wie beim Lachyoga. Das Spektrum der Studiengruppen reichte von Diabetes- und Herz-Kreis-Lauf-Patienten über Pflegeheimbewohner mit Depressionen und Krebspatienten während der Chemotherapie bis hin zu Smartphone-süchtigen Schülern. Die Lachtherapie dauerte von einmalig wenigen Minuten bis über Wochen in regelmäßigen Terminen. Sie wurde einzeln oder in Gruppen durchgeführt, und es wurde gemessen, wie sich das Lachen auf physiologische Parameter wie den Blutzuckerspiegel, Blutdruck oder Entzündungsmarker, auf die körperliche Gesundheit, wie z.B. Schmerz oder Beweglichkeit, oder auf die psychische Gesundheit, etwa auf Depressivität, Ängstlichkeit oder Stress, auswirkt.

„Insgesamt konnten wir eine positive Wirkung der Lachinterventionen feststellen“, fasst Katharina Stiwi das Ergebnis zusammen, „und zwar sowohl auf physiologische und körperliche Zielgrößen als auch bei mentalen Parametern.“ Außerdem zeigte sich, dass das therapeutische Lachen in Gruppen wirksamer ist als wenn die Teilnehmer allein lachten. In Bezug auf psychische Merkmale erzielte spontanes Lachen weniger Effekt als das absichtliche, simulierte Lachen, das in der Regel von Atem- und Entspannungsübungen begleitet wird. Zudem fanden die Autorinnen einen Zusammenhang von Wirkung und Alter der Studienteilnehmer: Je jünger diese waren, desto hilfreicher erwies sich die Lachtherapie.

Weiterer Forschungsbedarf

Jenny Rosendahl resümiert: „In der großen Heterogenität der zugrundeliegenden Studien liegen sowohl Stärke als auch Schwäche unserer Metaanalyse – sie sorgt zum einen für eine robuste Gesamtbewertung des Lachens als Intervention, macht es aber schwierig, eine Empfehlung für eine konkrete Patientengruppe abzugeben.“ Die Studienautorinnen sehen den Bedarf an weiteren qualitativ hochwertigen randomisiert-kontrollierten Studien, die Effekte des therapeutischen Lachens differenziert für bestimmte Anwendungsgebiete testen und die die Wirkungsweise der verschiedenen Interventionsformen untersuchen. Auch zu Nebenwirkungen ist bislang wenig bekannt, keine der betrachteten Studien erfasste systematisch unerwünschte Effekte.

Katharina Stiwi konnte ihre Dissertation erfolgreich verteidigen und absolviert derzeit ihr Wahltertial des praktischen Jahres in einer Kinderklinik. Sie liebäugelt auch mit einer Facharztqualifikation in der Kindermedizin nach dem Studium - auf alle Fälle kann sie auch auf Lachen zur therapeutischen Unterstützung setzen.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
PD Dr. Jenny Rosendahl
Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie, Universitätsklinikum Jena,
E-Mail: jenny.rosendahl@med.uni-jena.de

Originalpublikation:
Katharina Stiwi, Jenny Rosendahl. Efficacy of laughter-inducing interventions in patients with somatic or mental health problems: A systematic review and meta-analysis of randomized-controlled trials, Complement Ther Clin Pract. 2022 May; 47:101552.
doi: 10.1016/j.ctcp.2022.101552.

Quelle: Pressemitteilung vom 27.04.2022
Dr. Uta von der Gönna Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Jena
https://idw-online.de/de/news792506


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Lachen ist gesund: Jenaer Metastudie bestätigt positiven Effekt von Lachtherapien (> viewtopic.php?f=7&t=135&p=4921#p4921 ). Bereits beim Neusser Pflegetreff am 21.11.2018 konnte bestätigt werden: "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" & "Lachen ist oft die beste Medizin - kostenlos und nebenwirkungsfrei!"

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WernerSchell
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Sonnenschein und lachende Gesichter ...

Beitrag von WernerSchell »

Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.
Joseph Addison


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