Pflegekosten solidarisch finanzieren - Eigenbeteiligung deutlich reduzieren!
Verfasst: 30.07.2025, 07:18
Statement vom 23.07.2025:
Pflegekosten solidarisch finanzieren Eigenbeteiligung deutlich reduzieren!
Die monatliche Eigenbeteiligung in der stationären Pflege steigt weiter. - Nach einer Mitteilung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) vom 22. Juli 2025 ist die Eigenbeteiligung im ersten Aufenthaltsjahr im Bundesdurchschnitt von 2.871 Euro auf 3.108 Euro monatlich gestiegen (> viewtopic.php?f=5&t=817&p=15706#p15706 ). Das sind 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Gründe dafür sind steigende Personal- und Lebenshaltungskosten. Den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern sind Belastungen in dieser Größenordnung nicht mehr zuzumuten. Daher ist in alle Deutlichkeit festzustellen: Politik muss endlich wirksam handeln! >>> Zu den gebotenen Reformerfordernissen gab es von hier bereits ein Statement >>>> viewtopic.php?f=5&t=1378

+++
Im Newsletter der PKV vom 23.07.2025 wird zum Thema ausgeführt:
Die aktuellen Zahlen zu steigenen Eigenbeteiligungen in Pflegeheimen haben die Debatte über eine Pflegereform neu entfacht. Der Druck auf Gesundheitsministerin Nina Warken und die Bundesländer steigt abermals, die Finanzen der Pflegeversicherung zu stabilisieren. So fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz Deckelung des Eigenbeitrags bei 1000 Euro im Monat und eine stärkere Kostenübernahme durch die Bundesländer. Ähnlich argumentiert der Deutsche Pflegerat. Selbst eine Zusammenlegung von Kranken- und Pflegeversicherung sollte eine Möglichkeit sein. Stern
Laut Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) führe kein Weg an einer Begrenzung der Pflegekosten vorbei - wo dies möglich ist. Der Staat könne jedoch nicht für alles aufkommen. Privat für den Pflegefall vorzusorgen, sei notwendig, so Frei. Auch FDP-Chef Christian Dürr plädiert für mehr private Vorsorge und für die Absicherung der Sozialsysteme mit einer starken Kapitaldeckung in Pflege und Gesundheit. RND "Will die Politik die Eigenanteile in der stationären Pflege wirksam begrenzen, muss das mittels einer kapitalgedeckten, sozial flankierten, obligatorischen Zusatzversicherung geschehen“, unterstreicht Jürgen Wasem, Vorsitzender des Expertenrats "Pflegefinanzen". Wasem schlägt vor, in der Pflegefinanzierung neue Wege zu gehen. FAZ (€)
Lösung für die Misere könne nur sein, kapitalgedeckte Elemente auszuweiten und die private Zusatzvorsorge attraktiver zu machen, kommentiert auch die FAZ. Das RND meint, dass ein "Sockel-Spitze-Tausch“ in Kombination mit einem kapitalgedeckten, staatlich gemanagten Vorsorgefonds helfen könnte.
Pflegekosten solidarisch finanzieren Eigenbeteiligung deutlich reduzieren!
Die monatliche Eigenbeteiligung in der stationären Pflege steigt weiter. - Nach einer Mitteilung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) vom 22. Juli 2025 ist die Eigenbeteiligung im ersten Aufenthaltsjahr im Bundesdurchschnitt von 2.871 Euro auf 3.108 Euro monatlich gestiegen (> viewtopic.php?f=5&t=817&p=15706#p15706 ). Das sind 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Gründe dafür sind steigende Personal- und Lebenshaltungskosten. Den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern sind Belastungen in dieser Größenordnung nicht mehr zuzumuten. Daher ist in alle Deutlichkeit festzustellen: Politik muss endlich wirksam handeln! >>> Zu den gebotenen Reformerfordernissen gab es von hier bereits ein Statement >>>> viewtopic.php?f=5&t=1378
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Im Newsletter der PKV vom 23.07.2025 wird zum Thema ausgeführt:
Die aktuellen Zahlen zu steigenen Eigenbeteiligungen in Pflegeheimen haben die Debatte über eine Pflegereform neu entfacht. Der Druck auf Gesundheitsministerin Nina Warken und die Bundesländer steigt abermals, die Finanzen der Pflegeversicherung zu stabilisieren. So fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz Deckelung des Eigenbeitrags bei 1000 Euro im Monat und eine stärkere Kostenübernahme durch die Bundesländer. Ähnlich argumentiert der Deutsche Pflegerat. Selbst eine Zusammenlegung von Kranken- und Pflegeversicherung sollte eine Möglichkeit sein. Stern
Laut Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) führe kein Weg an einer Begrenzung der Pflegekosten vorbei - wo dies möglich ist. Der Staat könne jedoch nicht für alles aufkommen. Privat für den Pflegefall vorzusorgen, sei notwendig, so Frei. Auch FDP-Chef Christian Dürr plädiert für mehr private Vorsorge und für die Absicherung der Sozialsysteme mit einer starken Kapitaldeckung in Pflege und Gesundheit. RND "Will die Politik die Eigenanteile in der stationären Pflege wirksam begrenzen, muss das mittels einer kapitalgedeckten, sozial flankierten, obligatorischen Zusatzversicherung geschehen“, unterstreicht Jürgen Wasem, Vorsitzender des Expertenrats "Pflegefinanzen". Wasem schlägt vor, in der Pflegefinanzierung neue Wege zu gehen. FAZ (€)
Lösung für die Misere könne nur sein, kapitalgedeckte Elemente auszuweiten und die private Zusatzvorsorge attraktiver zu machen, kommentiert auch die FAZ. Das RND meint, dass ein "Sockel-Spitze-Tausch“ in Kombination mit einem kapitalgedeckten, staatlich gemanagten Vorsorgefonds helfen könnte.