Digitalisierung in der Pflege vorantreiben

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe
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WernerSchell
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Digitalisierung in der Pflege vorantreiben

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Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)


Digitalisierung in der Pflege vorantreiben
Stellungnahme des vzbv zum Entwurf des Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG)

Mit dem vorliegenden Kabinettsentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung von Versorgung und Pflege (Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz – DVPMG), dem dritten großen Digitalisierungsgesetz in dieser Legislaturperiode, unternimmt die Bundesregierung weitere Anstrengungen, die Gesundheits- und Pflegeversorgung zu digitalisieren.

In seiner Stellungnahme vom 14. Dezember 2020 zum Referentenentwurf hat sich der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bereits über die angestrebten gesetzlichen Änderungen sowohl in der Gesundheits- wie Pflegeversorgung geäußert.

Zu den wichtigsten Änderungen dieses Entwurfs zählen u.a.

• die erstmalige Einführung, respektive Weiterentwicklung, von digitalen Anwendungen in der Gesundheits- und Pflegeversorgung,
• die Weiterentwicklung des elektronischen Rezepts und der elektronischen Patientenakte sowie
• die Weiterentwicklung des im September 2020 eingeführten Nationalen Gesundheitsportals.


>> Klicken Sie hier, um die Stellungnahme als PDF-Datei herunterzuladen > > https://newsletter.vzbv.de/d/d.pdf?o00e ... 5c5rxgtq30

Quelle: Pressemitteilung vom 14.04.2021
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Pressestelle
Rudi-Dutschke-Straße 17
10969 Berlin
Tel.: (030) 25 800-525
www.vzbv.de | www.twitter.com/vzbv | www.youtube.com/vzbv
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DVPMG - Aspekte, die im Zusammenhang mit der Patientensicherheit stehen

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Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung: Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz – DVPMG)

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit nahm die Gelegenheit zur Stellungnahme zum „Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege“ wahr. Die Ausführungen in dieser Stellungnahme beschränken sich gemäß der Satzung des APS auf Aspekte, die im Zusammenhang mit der Patientensicherheit stehen. Diese Stellungnahme schließt inhaltlich an frühere Ausführungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens an, insbesondere die Ausführungen zum Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG)1 sowie zur Digitale Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV).

Erfreulicherweise sind einige der Anregungen, die das APS in diesen Gesetzgebungsverfahren eingebracht hat, aufgegriffen worden. Dennoch sind die dahinter liegenden Anliegen, in unterschiedlichem Umfang, noch immer dringend und müssen im Interesse
einer sicheren Patientenversorgung weiter verfolgt werden.


DOWNLOAD STELLUNGNAHME >>> https://www.aps-ev.de/wp-content/upload ... _final.pdf

Quelle: Pressemitteilung vom 09.04.2021
https://www.aps-ev.de/stellungnahme/
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Digitalisierung und Technisierung der Pflege in Deutschland. Aktuelle Trends ...

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ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft


Derzeit führt unsere ver.di-Tochter INPUT Consulting im Auftrag der DAA-Stiftung Bildung und Beruf eine Neuauflage der 2017 veröffentlichten Studie „Digitalisierung und Technisierung der Pflege in Deutschland. Aktuelle Trends und ihre Folgewirkungen auf Arbeitsorganisation, Beschäftigung und Qualifizierung“ durch.
Der Fokus der Folgestudie liegt auf den Folgewirkungen für die Beschäftigten, ihre Arbeitsbedingungen und die Qualifikationsanforderungen in der Pflege. Hierzu soll diese Online-Befragung ein möglichst genaues Abbild der gegenwärtigen Entwicklungen ermöglichen und ihren Auswirkungen im Pflegebereich zu erheben.
Auf Grundlage der Studienergebnisse können weitere politische Forderungen formuliert werden, um die Arbeitsbedingungen konkret und nachhaltig zu verbessern. Deshalb bitten wir euch, an der Online-Befragung teilzunehmen.
Hier geht es zur Befragung:
https://www.soscisurvey.de/DigiPflege21/
Die Befragung läuft bis zum 31. Mai 2021. Wir bitten euch, zahlreich daran teilzunehmen.
Bei Rückfragen steht Euch bei der INPUT Consulting Mario Daum zur Verfügung. Ihr erreicht ihn unter 0711/2624080 oder via Mail an daum@input-consulting.de .

Quelle: Mitteilung vom 06.05.2021
Matthias Gruß
Gewerkschaftssekretär
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesfachbereich 3 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Betriebs- und Branchenpolitik
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Tel.: (030) 6956-1832
Fax.: (030) 6956-3430
Mobil: (0151) 730 111 22
www.altenpflege.verdi.de
www.facebook.com/altenpflege.aktiv
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Interoperabilität als Voraussetzung für eine nutzenstiftende digitale Pflege

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PRESSEMELDUNG
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen:
Berlin (16. Juni 2021, Nr. 25/2021)


Interoperabilität als Voraussetzung für eine nutzenstiftende digitale Pflege

Institutionen aus dem Bereich der beruflichen Pflege, der Wissenschaft und Industrie sprechen sich in einem fachlichen Diskussionspapier für die konsequente Umsetzung von Interoperabilität und die Verwendung technischer Standards in der Pflege aus. Sie sehen darin eine zentrale Voraussetzung für eine nutzenstiftende und erfolgreiche Digitalisierung der Pflege.

Der Einsatz digitaler Lösungen in der Pflege verspricht große Mehrwerte: sowohl für die Versorgungsqualität als auch für den Arbeitsalltag der Pflegenden. Damit dies gelingen kann, ist eine möglichst reibungslose system- und sektorenübergreifende Vernetzung erforderlich.

In einem gemeinsamen Diskussionspapier sprechen sich deshalb mehrere Akteure aus den Bereichen Pflege und IT für eine digitale Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung auf Grundlage konsequenter Interoperabilität aus. Dabei heben Sie vier Aspekte besonders hervor:

• Digitale Pflegedokumente auf alle pflegerelevanten Settings ausrichten
Elektronische Dokumente müssten in allen Pflegesettings nutzbar sein, in denen die darin enthaltenen Informationen von Relevanz sind. Bei der Entwicklung sollte eine Abkehr vom auf bestehende Dokumentationssysteme fokussierten „Schubladendenken“ gewagt und Daten möglichst zielgerichtet zusammengeführt werden.

• Internationale Standards und Terminologien konsequent anwenden
Interoperabilität kann nur unter Verwendung international anerkannter Standards und Terminologien erreicht werden. Dahingehend sollten die bestehenden Anstrengungen des Gesetzgebers fortgeführt und von allen Beteiligten unterstützt werden.

• Reibungslose Integration in den Pflegealltag
Die Herstellung von Interoperabilität und die Einbindung digitaler Pflegedokumente in den Arbeitsalltag sollten für die Pflegenden mit möglichst geringen Reibungsverlusten einhergehen und gleichzeitig spürbare Verbesserungen erwirken. Dafür müssen digitale Lösungen noch stärker als bisher auf praktische Nutzungsszenarien ausgerichtet werden, die gemeinsam mit Pflegenden identifiziert werden.

• Datennutzung für weitere Zwecke ermöglichen
Die Digitalisierung von pflegerelevanten Dokumenten sollte als Grundlage für eine sektorenübergreifende Versorgung genutzt werden. Dafür ist ein einheitliches Set an Pflegedaten erforderlich, das national und international vergleichbar ist.


Das Diskussionspapier ist ein gemeinsamer Impuls des Bundesverbands Gesundheits-IT (bvitg), der Bundespflegekammer, des Deutschen Pflegerats (DPR), der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück und der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein.

Gemeinsames Diskussionspapier: Interoperabilität & technische Standards in der Pflege hier: > https://deutscher-pflegerat.de/wp-conte ... Pflege.pdf

Ansprechpartnerin für den Deutschen Pflegerat:
Irene Maier
Vizepräsidentin des Deutschen Pflegerats
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.
Präsidentin des Deutschen Pflegerats ist Christine Vogler. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Annemarie Fajardo.

Mitgliedsverbände:
Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Endoskopiefachberufe e.V. (DEGEA); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).
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Digitalisierung muss der Pflege dienen

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Digitalisierung muss der Pflege dienen

Berlin/Freiburg, 18. Juni 2021.„Digitalisierung und der Einsatz adaptiver Technologien bergen erhebliche Potenziale zur Entlastung der Mitarbeiter in der Pflege und zugleich sind sie geeignet, die Selbständigkeit von Menschen mit Pflegebedarf zu fördern. Sowohl in ambulanten Settings, als auch in vorstationären oder stationären Versorgungsformen müssen die Chancen der Digitalisierung viel stärker ausgeschöpft werden“, stellt VKAD-Vorsitzende Eva-Maria Güthoff anlässlich des bundesweiten Digitaltags klar.

Andreas Wedeking, VKAD-Geschäftsführer ergänzt: „Digitalisierung ist eine Haltung. Wenn wir erfolgreich Digitalisierung zum Nutzen der Menschen umsetzen wollen, müssen wir konsequent den Alltag auf Verbesserung durch digitale Anwendungen hin prüfen. Das bedarf enormer Finanzmittel. Ein Problem ist jedoch, dass die Gesetze zur Refinanzierung aus der vordigitalen Zeit kommen. Hier muss dringend nachgebessert werden.“

Digitalisierung als Bestandteil der Aus- und Weiterbildung

Beim VKAD ist man sich einig: Wenn digitale Anwendungen zur neuen Normalität werden sollen, müssen diese fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung werden und umgehend Eingang in die Curricula der Ausbildungsstätten finden. Ferner müssen den Mitarbeitenden in der Pflege ausreichend Möglichkeiten geboten werden, sich digitale Kompetenzen anzueignen.

Digitalisierung im Pflege-Bündnis voranbringen

Der VKAD setzt sich im Zusammenschluss mit sechs anderen Verbänden aus dem Gesundheits- und Sozialwesen für eine strategisch und ganzheitliche Umsetzung der Digitalisierung in der Pflege ein. Ein gemeinsames Grundsatzpapier fordert eine einheitliche nationale Digitalisierungsstrategie. Zu den Forderungen gehören außerdem ein Kompetenzzentrum Digitalisierung in der Pflege, ein einheitlicher klarer Rechtsrahmen für den Einsatz digitaler Lösungen in der Pflege, digitale Anwendungen als fester Bestandteil in der Aus- und Weiterbildung, eine verlässliche Refinanzierung von Digitalisierungskosten sowie ein eigener Innovationsfonds für die Pflege.

Die Forderungen des Bündnisses sind in diesem Video zusammengefasst: > https://vimeo.com/560756959
Weitere Informationen zum Bündnis Digitalisierung in der Pflege: verweis auf VKAD-Webseite

Herausgegeben vom Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V. (VKAD). Der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland ist ein bundesweit tätiger und selbstständiger Fachverband für die Altenhilfe innerhalb des Deutschen Caritasverbandes mit Sitz in Freiburg im Breisgau und Berlin. Der VKAD vertritt die Interessen seiner über 1.200 Mitgliedseinrichtungen durch politische Lobbyarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und fachliche Expertise in enger Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband.

Quelle: Pressemitteilung vom 18.06.2021
Andreas Wedeking
Geschäftsführer
Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. (VKAD)
Reinhardtstraße 13
10117 Berlin
Tel. 030 284447-852
Fax 0761 200-710
E-Mail: andreas.wedeking@caritas.de
E-Mail: vkad@caritas.de
Internet: www.vkad.de
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