Zivilcourage in der Pflege - Tagung am 03.11.2006

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

Moderator: WernerSchell

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KDA

Zivilcourage in der Pflege - Tagung am 03.11.2006

Beitrag von KDA » 21.10.2006, 07:01

03.11.2006- Fachtagung
Zivilcourage in der Pflege
Ort: Köln, Maternushaus (Uhrzeit: ganztags)

Es gibt im Leben kaum Perfektion. Jeder Mensch, aber auch jedes System und jede Maschine macht Fehler. Auch in der Pflege gilt es Abschied zu nehmen vom Null-Fehler-Mythos.

In der Begleitung pflegebedürftiger Menschen kann man viele Fehler machen. Manche Fehler schädigen einen Menschen kurzfristig, andere können so schwerwiegend sein, dass die Betroffenen dauerhaft geschädigt werden oder die Fehler gar zum Tod führen. Die Dramatik von Fehlern in der Pflege führt dazu, dass dieses Thema weitgehend tabuisiert ist. Dies stellt eine große Belastung für die Kolleginnen und Kollegen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, aber auch für die Betroffenen und ihre Angehörigen dar.

Pflege ist Teamarbeit. Was sollen Mitarbeitende tun, wenn ihnen ein Fehler unterläuft? Wie verhält man sich, wenn Kollegen sich weigern, aktuelle Erkenntnisse, z. B. Nationale Expertenstandards, umzusetzen und dadurch beispielsweise eine effektive Dekubitus-Prophylaxe nicht möglich ist. Was kann man tun, wenn der Dienstweg erschöpft ist und sich doch nichts ändert?

Ebenfalls kann jeder Mensch in die Situation kommen, dass er selbst oder Angehörige in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Gefahr gebracht werden bzw. eine Schädigung schon erfolgt ist. Nun stellt sich die Frage: An wen kann man sich wenden?

Der Umgang mit Fehlern soll auf der Veranstaltung "Zivilcourage in der Pflege" mit Unterstützung von Juristen und Berufsverbänden behandelt werden. Zu der „Aktion gegen Gewalt in der Pflege" (AGP) hatten sich 1997 der Sozialverband Deutschland (SoVD), das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA), die Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter „Handeln statt Misshandeln“ (HsM) sowie der Münchener Arbeitskreis gegen Menschenrechtsverletzungen zusammengeschlossen.

Weitere Informationen unter
http://www.kda.de/german/cal/detail.php?kal_id_kal=61

Programm und Anmeldung
http://www.kda.de/files/termine/2006-10 ... _Flyer.pdf

KDA

Zivilcourage in der Pflege

Beitrag von KDA » 27.10.2006, 06:49

Einladung zur Pressekonferenz am 3. November 2006 in Köln
Zivilcourage in der Pflege


In der Begleitung pflegebedürftiger Menschen können viele Fehler gemacht werden. Manche Fehler schädigen einen Menschen kurzfristig, andere können so schwerwiegend sein, dass die Betroffenen dauerhaft geschädigt werden oder die Fehler gar zum Tod führen. Die Dramatik von Fehlern in der Pflege führt dazu, dass dieses Thema weitgehend tabuisiert ist. Dies stellt eine große Belastung für die Kolleginnen und Kollegen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, aber auch für die Betroffenen und ihre Angehörigen dar.
Deshalb will das Kuratorium Deutsche Altershilfe das brisante Thema, wie mit Fehlern umzugehen ist, gemeinsam mit Juristen und Berufsverbänden auf der Veranstaltung "Zivilcourage in der Pflege" öffentlich diskutieren. Dort werden u.a. Fragen behandelt wie: Was sollen Mitarbeitende tun, wenn ihnen ein Fehler unterläuft? Wie verhält man sich, wenn Kolleginnen und Kollegen sich weigern, aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse umzusetzen und dadurch die Gesundheit der Pflegebedürftigen riskieren? Was können beruflich Pflegende tun, wenn trotz Beschwerden über den regulären Dienstweg Missstände von Seiten des Arbeitgebers nicht erkennbar abgestellt werden?
Es wird aber auch der Frage nachgegangen, was die Pflegebedürftigen selbst und ihre Angehörigen in solchen Situationen unternehmen können.

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse an diesem heiklen und brisanten Thema geweckt haben und Sie begrüßen können auf der

Pressekonferenz
am Freitag, den 3. November 2006
im Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1-3, 50668 Köln (Innenstadt)
um 12 Uhr im Raum Lambertus (EG)

Bitte geben Sie uns Bescheid, ob Sie an der Pressekonferenz und/oder der Tagung teilnehmen werden. Zusagen können Sie richten an: publicrelations@kda.de oder per Fax: KDA, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit, 0221/93 18 47 - 6

Da die Pressekonferenz im Rahmen einer Fachtagung stattfindet, haben Sie als Medienvertreter selbstverständlich die Gelegenheit, kostenfrei an der gesamten Veranstaltung teilzunehmen. Über das Programm und die Vortragenden informiert Sie ein Flyer, den Sie im pdf-Format unter folgendem Link finden: http://www.kda.de/files/termine/2006-10 ... _Flyer.pdf

Auf Ihr Kommen freut sich
Harald Raabe vom KDA-Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

Quelle: Pressemitteilung vom 26.10.2006

KDA

Zivilcourage in der Pflege braucht mehr Rechtssicherheit

Beitrag von KDA » 04.11.2006, 07:43

Expertentagung des KDA und der Aktion gegen Gewalt in der Pflege:
Zivilcourage in der Pflege braucht mehr Rechtssicherheit


Köln (AGP/KDA) - 3. November 2006 - Pflegekräfte, die kritische Ereignisse in der Pflege nicht hinnehmen, sondern für Veränderungen eintreten und dabei oft ein hohes Maß an Zivilcourage aufbringen (müssen), brauchen mehr Rechtssicherheit. Dies fordern die Expertinnen und Experten auf der Tagung „Zivilcourage in der Pflege", die vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) zusammen mit der Aktion gegen Gewalt in der Pflege (AGP) in Köln veranstaltet worden ist.
„Arbeitgeber sollten verstärkt anerkennen, dass „Whistleblower" (englisch für Skandalaufdecker, wörtlich „Pfeifenbläser" bzw. „Alarmschläger") aus den eigenen Reihen nicht Nestbeschmutzer sind, sondern häufig für ihre Arbeitgeber wichtige Insider-Informationen liefern, die einen Betrieb oder eine Einrichtung vor erheblichen Folgekosten oder Regressansprüchen schützen, falls Pflegebedürftige Gefahr laufen, Opfer falscher Pflege zu werden", fordert Dr. Dieter Deiseroth, Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, der seit Jahren auch über herausragende Persönlichkeiten berichtet, die für ihr couragiertes Verhalten im (Arbeits-)Alltag ausgezeichnet werden. Der Jurist beklagt, „dass die fehlende Rechtssicherheit, pflegerische Missstände nur mit negativen, oft existenzbedrohenden Folgen für die eigene Person aufzeigen zu können, häufig dazu führt, dass gerade beruflich stark engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezwungen sind, stillschweigend, aber demotiviert weiter zu arbeiten oder gar resigniert zu kündigen". Dies hat nach Deiseroths Einschätzung betriebswirtschaftlich kontraproduktive Auswirkungen für die betroffenen Arbeitgeber.
Auf diese belastende Situation von Pflegekräften, die sich in dem ethischen Konflikt befinden, sich durch Unterlassung unter Umständen strafbar zu machen oder aber durch ein Aufbegehren die Kündigung zu erhalten, weist auch das Kuratorium Deutsche Altershilfe hin. „Allen Verantwortlichen in dieser heiklen Debatte muss vor Augen geführt werden, dass das größte Qualitätspotenzial in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Altenpflege selbst steckt", erklärt KDA-Geschäftsführer Klaus Großjohann. Denn trotz interner und externer Qualitätssicherungssysteme in der ambulanten und stationären Pflege komme es in der Pflegepraxis immer wieder zu kritischen Ereignissen, mit teils gravierenden Folgen für die pflegebedürftigen Personen.
„Missstände in der Pflege sind zwar nicht die Regel, aber auch keine Einzelfälle. Wir müssen die Pflegekräfte systematisch in Maßnahmen zur Verbesserung der Pflegequalität einbeziehen. Wir müssen die Selbstverantwortung der Pflegekräfte für die Qualität der Pflege stärken", ergänzt Ina Stein vom Sozialverband Deutschland (SoVD). Sie verweist auf das Positionspapier der AGP zur Zivilcourage in der Pflege, mit dem Pflegekräfte ermutigt werden sollen, Missstände nicht hinzunehmen, sondern im Interesse der ihnen anvertrauten Menschen dagegen vorzugehen. Es enthält u.a. folgende Forderungen: ein umfassendes und effizientes internes Beschwerde- und Qualitätsmanagement sowie eine gezielte Einbeziehung der Berufsverbände und Gewerkschaften. Wenn der interne Beschwerdeweg nicht zu einer Verbesserung der Situation führt, müssen Pflegekräfte die Möglichkeit haben, auf Missstände aufmerksam zu machen, ohne arbeitsrechtliche Sanktionen befürchten zu müssen. Es bedarf zudem einer besseren juristischen Absicherung der Pflegenden, zum Beispiel in den Heimgesetzen und im Arbeitsrecht.

Anonym beschweren und aus Fehlern lernen wie wichtig diese Forderungen sind, zeigen die Erfahrungen des Rechtsanwaltes Alexander Frey vom Arbeitskreis gegen Menschenrechtsverletzungen: „Da ich häufig Pflegekräfte vertrete, die wegen Pflegemissständen ihren Arbeitgeber verklagt haben, kann ich bestätigen, dass die Klägerinnen und Kläger
aufgrund der bisher ergangenen Urteile leider nur schlechte Aussichten auf den Erfolg einer solchen Klage haben. Das zeigt, dass Pflegekräfte derzeit besser beraten sind, wenn sie sich im Konfliktfall zunächst an Beschwerdestellen wie beispielsweise Pflegenotruftelefone oder den Medizinischen Dienst der Krankenkassen wenden, da sie dabei anonym bleiben können."
Eine weitere Möglichkeit, anonym kritische Pflegeereignisse zu melden, wird voraussichtlich ab dem Frühjahr 2007 zur Verfügung stehen. Dann soll eine neue Internetseite freigeschaltet werden, auf der Fehler bzw. vermeintliche Fehler in der Pflege anonym öffentlich gemacht werden können. „Zudem können Personen, die dort solche Probleme einstellen, auch fachlich fundierte Kommentare von Pflegeexperten erwarten", berichtet Klaus Großjohann. Dieses neue Projekt des KDA, das vom Bundesministerium für Gesundheit erst in dieser Woche in Auftrag gegeben wurde, ist somit nicht nur ein anonymes Fehlerberichtssystem, sondern auch ein öffentlich zugängliches Lernsystem für die Altenpflege.
„Denn die Nutzerinnen und Nutzer dieser Internetseite können alle anonymisierten Einträge und die dazu erstellten Fachkommentare lesen und damit aus den Fehlern anderer lernen", so Großjohann.
„Das kann im besten Fall dazu beitragen, dass zukünftig die Anzahl kritischer Ereignisse in der Pflege insgesamt abnimmt", hofft der KDA-Geschäftsführer.

Beistand und Schutz durch Verbände und Gewerkschaften Wenn trotz all dieser Möglichkeiten für die betroffenen Pflegekräfte eine Klage nausweichlich erscheint, sind die einzelnen Personen auch dadurch wirksamer geschützt, wenn sie in ihren Berufsverbänden oder einer Gewerkschaft organisiert sind. „In einem Betrieb gibt es je nach Situation Hilfestellung durch gewerkschaftliche Vertrauensleute oder durch Mitarbeitervertretungen wie Betriebs- und Personalräte, deren Bildung, Qualifizierung und fortlaufende Arbeit durch die Gewerkschaft unter-
stützt wird. Jedes Mitglied hat zudem einen Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und Rechtsschutz, falls zum Beispiel eine Klage zum Kündigungsschutz erhoben werden muss", erklärt Gerd Dielmann von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di).

Die Aktion gegen Gewalt in der Pflege (AGP) ist eine Arbeitsgemeinschaft, in der sich 1997 der Sozialverband Deutschland (SoVD), das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), der Deutsche Berufsverband für Altenpflege (DBVA), die Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter „Handeln statt Misshandeln" (HsM) sowie der Münchner Arbeitskreis gegen Menschenrechtsverletzungen zusammengeschlossen haben.

Ausführliche Informationen finden Sie auch in dem Titelthema „Zivilcourage und ‚Whistleblowing' in der Pflege" in der aktuellen Ausgabe 3/2006 von PRO ALTER, dem Fachmagazin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe.

Ansprechpartner:
Kuratorium Deutsche Altershilfe
Harald Raabe
An der Pauluskirche 3, 50677 Köln
Fon: 0221/ 93 18 47 -0, E-Mail: publicrelations@kda.de

Quelle: Pressemitteilung vom 3.11.2006

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Zivilcourage in der Pflege

Beitrag von Service » 05.11.2006, 08:40

KDA hat geschrieben: ... Zivilcourage in der Pflege ....
Das Thema wude bereits aufgegriffen und dazu am 6.10.2006 in Berlin eine Podiumsdiskussion durchgeführt. Werner Schell nahm als Experte für das Pflegerecht an der Veranstaltung teil.

N.N.

Zivilcourage in der Pflege braucht mehr Rechtssicherheit

Beitrag von N.N. » 06.11.2006, 07:02

KDA hat geschrieben: ..... Zivilcourage in der Pflege braucht mehr Rechtssicherheit ....
Hallo, das sehe ich auch so!
Insoweit schließe ich mich den Forderungen des Pflege-Selbsthilfeverbandes e.V. an. Er will im Zusammenhang mit einem Gütesiegelverfahren ein Beschwerdeverfahren ohne Nachteile für die Arbeitnehmer verpflichtend machen. Im Übrigen will er den Gesetzgeber herausfordern, neue hilfreiche Vorschriften zu schaffen. Das scheint mir sehr plausibel. Diese Aktivitäten kann ich nur unterstützen!
Danke für die bisherigen Aktionen, nachlesbar u.a. unter
http://www.wernerschell.de/Medizin-Info ... ericht.pdf

MfG N.N. (vorsichtshalber)

Presse
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Registriert: 10.11.2006, 12:44

Pflege braucht mehr Rechtssicherheit

Beitrag von Presse » 11.11.2006, 10:44

Zivilcourage in der Pflege braucht mehr Rechtssicherheit
Expertentagung des KDA und der Aktion gegen Gewalt in der Pflege
…..

Eine weitere Möglichkeit, anonym kritische Pflegeereignisse zu melden, wird voraussichtlich ab dem Frühjahr 2007 zur Verfügung stehen. Dann soll eine neue Internetseite freigeschaltet werden, auf der Fehler bzw. vermeintliche Fehler in der Pflege anonym öffentlich gemacht werden können. „Zudem können Personen, die dort solche Probleme einstellen, auch fachlich fundierte Kommentare von Pflegeexperten erwarten", berichtete Klaus Großjohann. Dieses neue Projekt des KDA, das vom Bundesministerium für Gesundheit erst in dieser Woche in Auftrag gegeben wurde, ist somit nicht nur ein anonymes Fehlerberichtssystem, sondern auch ein öffentlich zugängliches Lernsystem für die Altenpflege.

„Denn die Nutzerinnen und Nutzer dieser Internetseite können alle anonymisierten Einträge und die dazu erstellten Fachkommentare lesen und damit aus den Fehlern anderer lernen", so Großjohann. „Das kann im besten Fall dazu beitragen, dass zukünftig die Anzahl kritischer Ereignisse in der Pflege insgesamt abnimmt", so der KDA-Geschäftsführer.
….
http://www.pflegen-online.de/nachrichte ... 7066856c3c

Siehe auch unter
viewtopic.php?t=5331

FORUM SOZIALSTATION

FORUM Standpunkt: (Un)Erhörte Zivilcourage

Beitrag von FORUM SOZIALSTATION » 24.11.2006, 08:26

FORUM Standpunkt: (Un)Erhörte Zivilcourage

Missstände in der Pflege werden häufig nicht durch Kontrollinstanzen wie MDK oder Heimaufsicht aufgedeckt, sondern durch Insider mit Zivilcourage.
Die, die solchen Bürgermut aufbringen, sind vielfach Beschäftigte. Sie müssen sich meist mit heftigen Vorwürfen auseinandersetzen. Nicht selten werden sie als "Nestbeschmutzer" denunziert, die andere "verpfeifen".
...
Quelle: NEWSLETTER FORUM SOZIALSTATION vom 23. November 2006

enno
Full Member
Beiträge: 171
Registriert: 25.11.2005, 23:43
Wohnort: M/V

Beitrag von enno » 26.11.2006, 04:32

hoffentlich wird es schnell umgesetzt-mehr sicherheit für arrangierte pflegekräfte---mehr vertrauen für zu pflegende und angehörige,keine suche nach menschlicherpflege--.
hoffe es bleibt kein wunsch.
mfg enno

Dirk

Pflege-Selbsthilfeverband e.V. mit neuen Ideen!

Beitrag von Dirk » 26.11.2006, 07:54

FORUM SOZIALSTATION hat geschrieben: .... Missstände in der Pflege werden häufig nicht durch Kontrollinstanzen wie MDK oder Heimaufsicht aufgedeckt, sondern durch Insider mit Zivilcourage.
Die, die solchen Bürgermut aufbringen, sind vielfach Beschäftigte. Sie müssen sich meist mit heftigen Vorwürfen auseinandersetzen. Nicht selten werden sie als "Nestbeschmutzer" denunziert, die andere "verpfeifen". ...
Hallo Leute,
ich denke, dass sich mehr Pflegekräfte einbringen müssen, wenn es um die Sicherstellung einer guten Pflege geht. Sie müssen sich zu Wort melden dürfen, ohne Sanktionen erleiden zu müssen. Die bisherige Rechtslage lässt aber die couragierten Pflegekräfte leider im Stich, wenn sie allzu laut und hartnäckig für gute Pflege eintreten. Solche Pflegekräfte stehen schnell auf der Straße, sind gekündigt. - Das muss sich ändern. Ich hoffe hier auf die Akteuere Pflegeselbsthilfe (z.B. Werner Schell), die haben insoweit neue Ideen!
MfG
Dirk

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