Immer mehr Übergewichtige

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Ruf nach besserer Versorgung von Patienten mit Adipositas

Beitrag von WernerSchell » 17.05.2018, 05:58

Ärzte Zeitung vom 17.05.2018:
Aktionstag
Ruf nach besserer Versorgung von Patienten mit Adipositas

Zum Europäischen Adipositas-Tag am 19. Mai kritisieren Selbsthilfeverbände und die "Deutsche Adipositas-Gesellschaft" (DAG), dass die Versorgung von therapiebedürftigen, schwer übergewichtigen Menschen in Deutschland nach wie vor völlig ungeregelt ist. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Mehr Respekt für die Ernährungsberatung

Beitrag von WernerSchell » 18.05.2018, 06:03

Ärzte Zeitung vom 18.05.2018:
Diabetes-Prävention
Mehr Respekt für die Ernährungsberatung !

An Diabetes erkranken jeden Tag in Deutschland etwa 1000 Menschen neu. Um diesen dramatischen Zuwachs zu bremsen, ist eine wirksame Prävention nötig. Die Beratung dazu wird aber wenig wertgeschätzt. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Zucker macht mir Angst ...

Beitrag von WernerSchell » 20.05.2018, 06:08

Am 20.05.2018 bei Facebook gepostet:
Ein Viertel der Erwachsenen gilt laut Robert-Koch-Institut als adipös. Die Zahl der Diabetes-2-Erkrankten legt zu. Die Krankenkassen geben zehn Prozent ihrer Gelder für die Versorgung von Diabetes-2-Patienten aus. Ärzte und Verbraucherschützer rufen nun nach einer Zuckersteuer. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 20 Prozent Steuern auf Cola und Brause. - Die Ökonomin Antje Höning fragt folgerichtig: Brauchen wir eine Zuckersteuer? … Aus gesundheitspolitischen Gründen spricht vieles dafür! > viewtopic.php?f=6&t=4657&p=103587
"Zucker macht mir Angst" - Lewis C. Cantley, weltweit führender Krebsforscher (zitiert von Bas Kast in "Der Ernährungskompass" > viewtopic.php?f=6&t=22626 )
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Erst steigt die Zahl der Adipösen, dann die Zahl der Diabetiker

Beitrag von WernerSchell » 28.05.2018, 06:13

Ärzte Zeitung vom 28.05.2018:

Volkskrankheit
Erst steigt die Zahl der Adipösen, dann die Zahl der Diabetiker

Wie lässt sich Diabetes zurückdrängen? Indem Übergewicht und Adipositas bekämpft werden. Leicht gesagt, schwer getan. Aber ein paar Tipps gibt es doch. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr

Geriatrie
"Der Diabetes-Tsunami droht uns zu überrollen"

Einen Diabetes-Tsunami wollen Diabetologen unbedingt verhindern. Doch die anrollende Welle ist bereits jetzt größer als befürchtet. Das gilt besonders, wenn es um die Situation bei Diabetes und Pflege im Alter geht. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Risikofaktor Ernährung - Von bösem Zucker und guten Fetten

Beitrag von WernerSchell » 01.06.2018, 06:20

Ärzte Zeitung vom 01.06.2018:
Risikofaktor Ernährung
Von bösem Zucker und guten Fetten

Die PURE-Studie hat kürzlich für eine kleine Revolution gesorgt: Sind Warnungen vor zu viel gesättigten Fetten hinfällig? Ein Kardiologe erklärt, wie man Patienten beraten kann. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Risikofaktor Ernährung - Von bösem Zucker und guten Fetten

Beitrag von WernerSchell » 01.06.2018, 06:21

Ärzte Zeitung vom 01.06.2018:
Risikofaktor Ernährung
Von bösem Zucker und guten Fetten

Die PURE-Studie hat kürzlich für eine kleine Revolution gesorgt: Sind Warnungen vor zu viel gesättigten Fetten hinfällig? Ein Kardiologe erklärt, wie man Patienten beraten kann. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Petition für Finanzierung von Adipositas-Therapien

Beitrag von WernerSchell » 11.06.2018, 05:37

Ärzte Zeitung vom 11.06.2018:
Bessere medizinische Versorgung gefordert
Petition für Finanzierung von Adipositas-Therapien

Durch eine ungeregelte Situation im deutschen Gesundheitswesen bleibt Patienten mit Adipositas bislang der Zugang zu ärztlichen Therapien weitgehend verwehrt. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Diät-Tipps - Welches Essen tut denn nun dem Herzen gut?

Beitrag von WernerSchell » 07.08.2018, 06:18

Ärzte Zeitung vom 07.08.2018:
Ernährungstrends
Diät-Tipps - Welches Essen tut denn nun dem Herzen gut?

Experten haben Ernährungs-Trends mit Argusaugen geprüft und einen Leitfaden erstellt - damit Ärzte wissen, was sie Patienten raten können. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Was die Forschung heute weiß: Sieben Ernährungsmythen aufgeklärt

Beitrag von WernerSchell » 14.08.2018, 17:10

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Was die Forschung heute weiß: Sieben Ernährungsmythen aufgeklärt

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Prof. Dr. Matthias Blüher
Christian Hüller / Universität Leipzig


Auch diese August-Woche verspricht wieder heiße Temperaturen und wenig Abkühlung. Dabei vergeht manchem die Lust auf warme Speisen und üppige Mahlzeiten. Doch wie gesund sind die Alternativen? Machen Obst und Essen am Abend wirklich dick? Und sind Übergewichtige dann selbst schuld an ihrem Gewicht? „Nein“, sagt Prof. Dr. Matthias Blüher, Leiter der Adipositas-Ambulanz für Erwachsene am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen der Leipziger Universitätsmedizin. Denn Adipositas sei eine Erkrankung, die von vielen Faktoren bestimmt wird. Im Interview spricht der Mediziner über vermeintliche gesunde Obst-Snacks und die Ursachenforschung bei Adipositas.

Im Sommer benötigen wir weniger Kalorien, weil der Körper für die Abkühlung weniger Energie verbraucht.
Prof. Dr. Matthias Blüher: Das stimmt nicht. In Situationen extremer Hitze oder Kälte ist der Energieverbrauch unseres Körpers generell erhöht: Sowohl beim Frieren als auch beim Abkühlen benötigen wir mehr Energie. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass man im Sommer oder im Winter unterschiedlich gute Chancen hat, abzunehmen. Der einzige Unterschied liegt tatsächlich im Ernährungsverhalten: Im Sommer nehmen viele typischerweise leichtere und kalorienärmere Mahlzeiten zu sich, im Winter legt man sich eher den klassischen Winterspeck zu.

Gerade bei heißen Temperaturen setzen viele auf Obst-Snacks. Davon kann man so viel essen, wie man will - Obst ist in jedem Fall gesund.
Prof. Dr. Matthias Blüher: Leider ist das nicht ganz richtig, denn auch beim Obst macht die Dosis das Gift. Früchte können auch eine ganze Menge an Kalorien und Kohlenhydraten enthalten. Ein aktuelles Beispiel aus der Forschung zeigt, dass gerade die Fruktose, die wir verstärkt in Obst finden, einen ganz wesentlichen Beitrag bei der Entstehung der Fettleber leisten kann.

Auch wenn sich die Temperaturen dann etwas abgekühlt haben: Abends essen macht dick.
Prof. Dr. Matthias Blüher: Das stimmt und stimmt auch nicht. Auch hier kommt es wieder darauf an, wie viel zum Abendessen auf den Tisch kommt. Man geht zwar davon aus, dass die Kalorien am Abend nicht gleich wieder verbrannt werden können, weil man dann ins Bett geht. Letztendlich gibt es aber keinen Beweis dafür, zu welcher Tageszeit Kalorien fürs Gewicht schädlicher sind – die Gesamtmenge, die man über den Tag verteilt zu sich nimmt, zählt. Vielen Menschen fällt es aber leichter, abends auf Essen zu verzichten, um ihr Gewicht zu reduzieren. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig frühstücken, eine höhere Chance haben, Gewicht zu verlieren.

Mit Light-Produkten hingegen nimmt man ab.
Prof. Dr. Matthias Blüher: Das stimmt leider nicht. In Light-Produkten wird Zucker oft durch Zuckerersatzstoffe ausgetauscht. Diese Ersatzstoffe können mehr Appetit machen oder direkt auf unsere Darmbakterien wirken. Light-Produkte können also indirekt dazu beitragen, dass man mehr Appetit hat und doch nicht abnehmen kann – auch wenn es der Name anders verspricht.

Übergewichtige und adipöse Menschen sind selber schuld an ihrem Übergewicht.
Prof. Dr. Matthias Blüher: Stimmt nicht. Wir wissen heute zum Beispiel, dass genetische Faktoren eine ganz große Rolle bei der Ausprägung von Übergewicht und Adipositas spielen. Auch hormonelle Aspekte und unser gesellschaftliches Umfeld bedingen die Entstehung von Übergewicht. All diese Faktoren kann der Einzelne nicht aktiv beeinflussen.

Übergewichtige müssen einfach weniger essen und mehr Sport treiben, dann nehmen sie schon ab.
Prof. Dr. Matthias Blüher: Eigentlich stimmt das. Leider muss man sagen, dass Abnehmkonzepte, die nur darauf basieren weniger zu essen und sich mehr zu bewegen, langfristig versagt haben. Woran das liegt, wissen wir nur zum Teil. Es ist sehr wahrscheinlich, dass unser Körper ein einmal erreichtes Gewicht hervorragend verteidigen kann. Hier greifen verschiedene Mechanismen ineinander, die dazu führen, dass der Körper immer wieder zu seinem maximal erreichten Gewicht zurück möchte. Zu diesen Faktoren gehören beispielsweise die Ausschöpfung der aufgenommenen Kalorien aus der Nahrung sowie die Regulation von Grundumsatz, Appetit und Sättigung. Auch diese Faktoren können wir nicht bewusst kontrollieren.

Adipositas ist eine Erkrankung und die Ursachen der Adipositas sind der Wissenschaft in Gänze bekannt.
Prof. Dr. Matthias Blüher: Den ersten Teil der These kann ich bejahen. Wir sehen Adipositas als eine Erkrankung an und stehen damit nicht allein da – auch die Weltgesundheitsorganisation definiert Adipositas mittlerweile als eine Erkrankung. Den zweiten Teil des These muss ich verneinen: Wir sind immer noch bemüht, die Ursachen der Adipositas-Entstehung für den einzelnen Menschen und auf gesellschaftlicher Ebene komplett zu verstehen. Nur für wenige, einzelne Fälle können wir bislang einen klaren Zusammenhang etwa zwischen dem Defekt eines Gens und der Ausprägung von Adipositas herstellen.

Adipositas-Forschung in Leipzig
Die Adipositas-Forschung ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Universität Leipzig. Auch der Wissenschaftsrat attestiere dem Standort zuletzt herausragende Kompetenzen in diesem Bereich. Im Februar 2018 hat die Universität Leipzig einen Vollantrag für das Exzellenzcluster "Adipositas verstehen" in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder eingereicht. Das Projekt verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der die Medizin mit den Sozial- und Geisteswissenschaften verbindet. Denn Ursachen und Folgen von Adipositas sind kein rein medizinisches Thema, sondern eingebettet in unsere Kultur und Gesellschaft. Wirksame Präventions- und Therapiestrategien müssen daher in diesem Kontext entwickelt und gedacht werden. Die Universität Leipzig stellt die Wissenschaftler und ihre Forschungsarbeit hinter dem Cluster-Antrag vor: Vom Historiker, über Bioinformatiker und Mediziner bis hin zur Kommunikationswissenschaftlerin.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Matthias Blüher

Weitere Informationen:
http://www.adipositas-verstehen.de

Quelle: Pressemitteilung vom 104.08.2018
Dr. Katarina Werneburg Stabsstelle Universitätskommunikation/Medienredaktion
Universität Leipzig
https://idw-online.de/de/news700635
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Erhöhte Sterblichkeit durch Low-carb-Diät?

Beitrag von WernerSchell » 22.08.2018, 16:33

Ärzte Zeitung vom 22.08.2018:
Studie
Erhöhte Sterblichkeit durch Low-carb-Diät?

Kohlenhydratarme Diäten erhöhen die Sterblichkeit, wenn stattdessen viel Fleisch gegessen wird, so eine Studie. Andere Nahrungsmittel als Ersatz könnten dagegen funktionieren. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Low Carb-Ernährung ist gefährlich und sollte gemieden werden

Beitrag von WernerSchell » 29.08.2018, 14:45

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Low Carb-Ernährung ist gefährlich und sollte gemieden werden

Eine Ernährung mit sehr wenigen Kohlenhydraten ist gefährlich und sollte gemieden werden. Menschen mit einer langfristigen Low Carb-Diät haben ein erhöhtes Risiko eines vorzeitigen Todes, auch die Risiken für Todesursachen wie Herzerkrankungen, Schlaganfall und Krebs sind bei ihnen erhöht. Diese Ergebnisse einer Studie aus Polen wurden auf dem Europäischen Kardiologiekongress in München präsentiert.

Eine Ernährung mit sehr wenig Kohlenhydraten (Low Carb) ist gefährlich und sollte gemieden werden. „Menschen mit einer Low Carb-Ernährung haben ein erhöhtes Risiko eines vorzeitigen Todes. Auch die Risiken für individuelle Todesursachen wie Herzerkrankungen, Schlaganfall und Krebs sind erhöht“, sagt Professor Dr. Maciej Banach (Lodz, Polen) auf einer Pressekonferenz des Europäischen Kardiologiekongresses. In München werden von 25. bis 29. August 31.000 Teilnehmer aus 150 Ländern zusammen kommen - der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) ist einer der weltweit größten Medizinkongresse.

Die Studie von Prof. Banach untersuchte den Zusammenhang zwischen Diäten mit einem niedrigen Kohlenhydrateanteil, der Gesamtsterblichkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs bei 24.825 Teilnehmern des US National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) zwischen den Jahren 1999 und 2010. Im Vergleich zu Teilnehmern mit dem höchsten Kohlenhydratekonsum hatten innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von durchschnittlich 6,4 Jahren jene mit dem niedrigsten eine um 32 Prozent erhöhte Gesamtsterblichkeit. Das Risiko eines Todes infolge einer Herzkrankheit war um 51 Prozent erhöht, einer zerebrovaskulären Krankheit inklusive Gehirnschlag um 50 Prozent, und von Krebs um 35 Prozent.

„Eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten kann kurzfristig sinnvoll sein um Gewicht zu verlieren, den Blutdruck zu senken und die Glukosekontrolle zu verbessern“, sagt Prof. Banach, doch langfristig stehen solche Ernährungsgewohnheiten mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko in Zusammenhang.

Die Studie untersuchten auch den Zusammenhang zwischen der Gesamtsterblichkeit und Low Carb-Diäten bei Übergewichtigen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 oder mehr, und nicht Übergewichtigen mit einem BMI von weniger als 30, in zwei Altersgruppen (55 Jahre und mehr gegenüber unter 55). Der Zusammenhang war am stärksten bei den nicht übergewichtigen älteren Teilnehmern.

Zu den möglichen Mechanismen, die hinter solchen Zusammenhängen stehen können, sagt Professor Banach: „Eventuell spielt die niedrigere Einnahme von Ballaststoffen und Früchten, der erhöhte Konsum von tierischen Proteinen, Cholesterin und gesättigten Fetten bei diesen Diäten eine Rolle. Auch Unterschiede bei Mineralien, Vitaminen und sekundären Phytochemikalien können bedeutsam sein.“

Quellen:
ESC Abstract Nr. 88255: Mazidi et al.: Low carbohydrate diets and all cause and cause specific mortality: a population based cohort study and pooling prospective studies
Poster Session 6: Nutrition, malnutrition and heart disease

Über die Europäische Gesellschaft für Kardiologie
Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) vereinigt Medizinerinnen, Mediziner und Angehörige anderer Gesundheitsberufe aus mehr als 150 Ländern. Sie setzt sich dafür ein, die Herz-Kreislauf-Medizin weiter zu entwickeln und unterstützt die Menschen dabei, länger und gesünder zu leben.

Über den ESC-Kongress 2018
Der ESC-Kongress ist weltweit die größte und einflussreichste wissenschaftliche Veranstaltung im Bereich der Herz-Kreislauf-Medizin. Der ESC-Kongress 2018 findet vom 25. bis 29. August in der Messe München satt. Das wissenschaftliche Programm ist unter http://bit.do/esc2018scientificprogramme zu finden.

ESC-Medienkontakt für deutschsprachige Medien:
B&K – Bettschart & Kofler Kommunikationsberatung (www.bkkommunikation.com)
Roland Bettschart: +43 6766356775; bettschart@bkkommunikation.com
Dr. Birgit Kofler: +43 6766368930; kofler@bkkommunikation.com

Quelle: Pressemitteilung vom 29.08.2018
Prof. Dr. Eckart Fleck Pressesprecher
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.
posting.php?mode=reply&f=6&t=4657
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Was den Kampf gegen Adipositas so schwer macht

Beitrag von WernerSchell » 06.09.2018, 06:11

Ärzte Zeitung vom 06.09.2018:
Volkskrankheit Fettsucht
Was den Kampf gegen Adipositas so schwer macht

Allein durch Bewegung und Diät lässt sich der Adipositas-Tsunami nicht aufhalten, betonen Experten. Sie fordern ein Umdenken und präsentieren mögliche Strategien. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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"Low Carb"-Diät mit Protein-Shakes hilft gegen Diabetes?

Beitrag von WernerSchell » 18.09.2018, 07:17

Ärzte Zeitung vom 17.09.2018:
Erfolgreicher Mix
"Low Carb"-Diät mit Protein-Shakes hilft gegen Diabetes?

Eine Diät mit kohlenhydratarmer Kost plus Formula-Präparaten hilft HbA1c, Blutdruck und Körpergewicht zu senken, ergab eine Studie. Die Effekte halten auch langfristig an. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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Übergewicht bei Kindern - Neue Konzepte gegen Adipositas gefordert

Beitrag von WernerSchell » 18.09.2018, 17:40

Ärzte Zeitung vom 18.09.2018:
Übergewicht bei Kindern
Neue Konzepte gegen Adipositas gefordert

Kinder- und Jugendärzte sind alarmiert: Krankhaftes Übergewicht wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Sie fordern nun konkrete Gegenmaßnahmen. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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Übergewicht entwickelt sich bereits in der frühen Kindheit – und bleibt dann bestehen

Beitrag von WernerSchell » 04.10.2018, 18:08

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Übergewicht entwickelt sich bereits in der frühen Kindheit – und bleibt dann bestehen

Forscher der Leipziger Universitätsmedizin haben herausgefunden, dass schon die frühe Kindheit entscheidend für die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas ist. Sie analysierten dazu die Entwicklung des Gewichts von mehr als 51.000 Kindern von der Geburt bis in die Adoleszenz. Das Ergebnis ist eindeutig: Fast 90 Prozent der Kinder, die im Alter von drei Jahren übergewichtig waren, waren es auch als Jugendliche. Bei ihnen erfolgte der stärkste Gewichtszuwachs im Kleinkindalter von zwei bis sechs Jahren. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftler aktuell im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Noch bevor ein Kind in die Schule geht, wird der Grundstein für Übergewicht und Adipositas gelegt. „Die Erkrankung manifestiert sich häufig schon sehr früh in der Kindheit. Zugleich liegt die Wahrscheinlichkeit, dass kleine Kinder mit Adipositas zu einem Normalgewicht in der Jugend zurückkehren, bei weniger als 20 Prozent. Diese Effekte konnten wir in einer großen Längsschnittstudie nachweisen mit direkten Implikationen für die Praxis“, sagt Prof. Dr. Antje Körner, Professorin für Pädiatrische Forschung an der Universität Leipzig und Arbeitsgruppenleiterin am Center for Pediatric Research Leipzig (CPL) des Universitätsklinikums Leipzig. In der Untersuchung analysierten die Wissenschaftler um Studienleiterin Antje Körner Daten zum Gewichtsverlauf von 51.505 Kindern aus dem CrescNet Register im Alter von 0 und 18 Jahren.

Das Kleinkindalter von zwei bis sechs Jahren ist das kritische Alter des Gewichtsanstiegs
In ihrer statistischen Analyse konnten die Forscher feststellen, dass in den ersten zwei Lebensjahren die Chancen für Kinder, die adipös waren, später zu einem Normalgewicht zurückzukehren gerade einmal bei 50:50 stehen. Waren die Kinder hingegen schon drei Jahre alt, waren es nur noch knapp zehn Prozent – das bedeutet: Rund 90 Prozent dieser Kinder waren auch als Jugendliche übergewichtig oder adipös. „Wir konnten mit unseren Daten zeigen, dass das Gewicht von Jugendlichen mit Übergewicht und Adipositas am stärksten zwischen zwei und sechs Jahren zugenommen hat“, so Körner. Auch danach stiegen der BMI weiter stetig an, wodurch sich das Ausmaß der Adipositas weiter Jahr für Jahr verschlimmerte.

Auch Geburtsgewicht und Gewicht der Mutter haben Einfluss
Mit Daten der LIFE Child-Studie konnten auch die Bedeutung von Geburtsgewicht und Gewicht der Mutter auf das kindliche Adipositasrisiko nachgewiesen werden. So hatte fast die Hälfte der Babys, die zur Geburt sehr groß und schwer waren, einen höheren BMI in ihrer Kindheit und Jugend. Demgegenüber entwickelten weniger als 30 Prozent der Kinder mit normalem oder niedrigem Geburtsgewicht Übergewicht oder Adipositas im Jugendalter. Kinder von Müttern mit Übergewicht hatten ein deutlich höheres Risiko für kindliches Übergewicht als Kinder von Müttern, die normalgewichtig waren.

Übergewicht im frühen Kindesalter bleibt meist bestehen
„Die meisten Kinder und Jugendliche mit Übergewicht haben es auch noch im Erwachsenenalter. Natürlich ist die Prävalenz, das heißt die Häufigkeit, von Übergewicht bei Erwachsenen noch höher und nicht jeder übergewichtige Erwachsene war ein übergewichtiges Kind. Wenn jedoch Übergewicht bereits im (frühen) Kindesalter einsetzt, bleibt es zuallermeist bestehen - mit allen Konsequenzen beispielsweise für die Entwicklung von Folgeerkrankungen bereits im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter. Eine übermäßige Gewichtszunahme bei Kindern unter sechs Jahren kann ein frühes Anzeichen für spätere Adipositas sein. Wachstum und Gewicht müssen von Kinderärzten, Erziehern und Eltern schon früh genau beobachtet werden, um Kinder mit erhöhtem Risiko zu erkennen“, sagt Prof. Dr. Antje Körner.

Die Studie wurde durch den DFG-Sonderforschungsbereich „Mechanismen der Adipositas“ (SFB 1052), durch das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum AdipositasErkrankungen (IFB) sowie durch das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE Child) unterstützt.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Antje Körner
Telefon: +49 341 97-26500
Email: antje.koerner@medizin.uni-leipzig.de

Originalpublikation:
„Acceleration of BMI in Early Childhood and Risk of Sustained Obesity“; DOI: 10.1056/NEJMoa1803527

Weitere Informationen:
https://www.nejm.org/do/10.1056/NEJMdo0 ... Up&related...

Quelle: Pressemitteilung vom 04.10.2018
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