Leitfaden Prävention - Präventionsbericht 2018

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Leitfaden Prävention - Präventionsbericht 2018

Beitrag von WernerSchell » 12.01.2019, 07:41

Allgemeine Hinweise zum Präventionsgesetz und zum Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen …. >>>>
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=17756
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=21942
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 47&p=98434


"CAREkonkret" berichtet in der Ausgabe vom 04.01.2019 zum Thema und titelt: "Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes - Erwartungen nicht erfüllt". Dies ist eine Erkenntnis, die nach den Erfahrungen von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk zutrifft. - Nachfolgend weitere Hinweise zum Thema:

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Leitfaden Prävention

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Mit dem GKV-Leitfaden Prävention legt der GKV-Spitzenverband in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene die inhaltlichen Handlungsfelder und qualitativen Kriterien für die Leistungen der Krankenkassen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung fest, die für die Leistungserbringung vor Ort verbindlich gelten.
Die von diesem Leitfaden abgedeckten Leistungsarten umfassen die individuelle verhaltensbezogene Prävention nach § 20 Abs. 4 Nr. 1 und Abs. 5 SGB V, die Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten nach § 20a SGB V sowie die betriebliche Gesundheitsförderung nach § 20b und 20c SGB V.
Maßnahmen, die nicht den in diesem Leitfaden dargestellten Handlungsfeldern und Kriterien entsprechen, dürfen von den Krankenkassen nicht durchgeführt oder gefördert werden.
Die vorliegende Fassung des Leitfadens wurde unter Einbeziehung unabhängigen wissenschaftlichen Sachverstandes sowie des Sachverstandes der Menschen mit Behinderungen (Beratende Kommission des GKV-Spitzenverbandes für Primärprävention und Gesundheitsförderung) erarbeitet und erfüllt die im Präventionsgesetz vom 25. Juli 2015 enthaltenden Aufträge. Sie enthält darüber hinaus die Präventions- und Gesundheitsförderungsziele der GKV für die Jahre 2019 bis 2024 sowie neugefasste Voraussetzungen für die Anbieterqualifikation in der individuellen verhaltensbezogenen Prävention (s. u. „Informationen für Anbieterinnen und Anbieter von Präventionskursen“).
Für die Umsetzung von Maßnahmen der individuellen verhaltensbezogenen Primärprävention, der Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung sind im Rahmen des GKV-Leitfadens Prävention ausschließlich die Krankenkassen vor Ort und nicht der GKV-Spitzenverband zuständig.
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Dokumente und Links
• Leitfaden Prävention und Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen (PDF, 2,0 MB)vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 1. Oktober 2018 > https://www.gkv-spitzenverband.de/media ... refrei.pdf

Quelle und weitere Informationen:
https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... ention.jsp

Präventionsbericht

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Die Leistungen der Krankenkassen in der primären Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung werden jährlich in einem Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung und des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) dokumentiert. Der Präventionsbericht schafft bundesweit Transparenz über die Inanspruchnahme von primärpräventiven Kursangeboten der Krankenkassen, zu den Aktivitäten der GKV in der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie in nichtbetrieblichen Lebenswelten wie Schulen und Gemeinden.

Die Krankenkassen erreichten 2017 mit ihren primärpräventiven und gesundheitsfördernden Angeboten ca. 8,1 Millionen Menschen. Sie schöpften den gesetzlich vorgesehenen Gesamtbetrag voll aus.

Quelle und weitere Informationen:
https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... ericht.jsp
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen unter Beteiligung der Kassen - Das Ziel ist verfehlt

Beitrag von WernerSchell » 16.02.2019, 09:12

Aus Forum:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=23075

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Leitfaden Prävention

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Mit dem GKV-Leitfaden Prävention legt der GKV-Spitzenverband in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene die inhaltlichen Handlungsfelder und qualitativen Kriterien für die Leistungen der Krankenkassen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung fest, die für die Leistungserbringung vor Ort verbindlich gelten.

Die von diesem Leitfaden abgedeckten Leistungsarten umfassen die individuelle verhaltensbezogene Prävention nach § 20 Abs. 4 Nr. 1 und Abs. 5 SGB V, die Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten nach § 20a SGB V sowie die betriebliche Gesundheitsförderung nach § 20b und 20c SGB V.

Maßnahmen, die nicht den in diesem Leitfaden dargestellten Handlungsfeldern und Kriterien entsprechen, dürfen von den Krankenkassen nicht durchgeführt oder gefördert werden.

Die vorliegende Fassung des Leitfadens wurde unter Einbeziehung unabhängigen wissenschaftlichen Sachverstandes sowie des Sachverstandes der Menschen mit Behinderungen (Beratende Kommission des GKV-Spitzenverbandes für Primärprävention und Gesundheitsförderung) erarbeitet und erfüllt die im Präventionsgesetz vom 25. Juli 2015 enthaltenden Aufträge. Sie enthält darüber hinaus die Präventions- und Gesundheitsförderungsziele der GKV für die Jahre 2019 bis 2024 sowie neugefasste Voraussetzungen für die Anbieterqualifikation in der individuellen verhaltensbezogenen Prävention (s. u. „Informationen für Anbieterinnen und Anbieter von Präventionskursen“).

Für die Umsetzung von Maßnahmen der individuellen verhaltensbezogenen Primärprävention, der Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung sind im Rahmen des GKV-Leitfadens Prävention ausschließlich die Krankenkassen vor Ort und nicht der GKV-Spitzenverband zuständig.


Zugangs­wege: Lebens­welt­be­zo­gene Präven­tion und Gesund­heits­för­de­rung (Setting-Ansatz) und indi­vi­du­elle verhal­tens­be­zo­gene Präven­tion (Präven­ti­ons­kurse) > https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... apse588312
Hand­lungs­felder und Präven­ti­ons­prin­zi­pien > https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... apse588316
Infor­ma­tion für Anbieter von Präven­ti­ons­kursen > https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... apse599224
Muster­for­mu­lare Präven­ti­ons­kurse > https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... apse895191
Häufige Fragen zu den fach­li­chen Mindest­stan­dards für die Anbie­ter­qua­li­fi­ka­tion in der indi­vi­du­ellen verhal­tens­be­zo­genen Präven­tion > https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... apse895203

Dokumente und Links
Leitfaden Prävention und Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen (PDF, 2,0 MB) vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 1. Oktober 2018 > https://www.gkv-spitzenverband.de/media ... refrei.pdf


Quelle und weitere Informationen:
https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... ention.jsp


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Die Zeitschrift "CAREkonkret" berichtet in ihrer Ausgabe vom 15.02.2019 zum Thema und titelt:

"Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen unter Beteiligung der Kassen - Das Ziel ist verfehlt".

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung am 22.11.2017 einen Pflegetreff durchgeführt und im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung ebenfalls den Eindruck gewonnen, dass die Möglichkeiten der Prävention in Pflegeeinrichtungen unzureichend genutzt werden (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... on#p102066 > Filmdokumentation > https://www.youtube.com/watch?v=ukP2Nj9 ... e=youtu.be ).
Siehe auch unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 7&p=107177
Werner Schell
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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vdek unterstützt Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung

Beitrag von WernerSchell » 11.06.2019, 11:36

MEHRWERT:PFLEGE startet – gemeinsames Projekt der Ersatzkassen
vdek unterstützt Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung


(Berlin, 11. Juni 2019) Arbeiten in der Pflege bedeutet, sich um die Gesundheit anderer zu kümmern - dabei rückt die eigene Gesundheit der Beschäftigten oftmals in den Hintergrund. Der Arbeitsalltag in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen ist durch spezifische Arbeitsanforderungen gekennzeichnet: Schichtdienst, Zeitdruck, der Umgang mit Emotionen sowie körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten können zu einer Belastung werden.

Um die Arbeitsfähigkeit von Pflegekräften und allen anderen Beschäftigtengruppen zu erhalten bzw. zu stärken und um eine gesunde Arbeitsumgebung zu schaffen, haben die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) das Konzept „MEHRWERT:PFLEGE“ entwickelt. Dieses neue Angebot zur betrieblichen Gesundheitsförderung wird vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) organisiert. Grundlage dafür bildet das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG).

Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen in Deutschland, die ein betriebliches Gesundheitsmanagement für ihre Beschäftigten aufbauen oder weiterentwickeln möchten, können sich von qualifizierten BGF-BeraterInnen mit Unterstützung des vdek kostenlos beraten und begleiten lassen. Auf Basis einer Situationsanalyse entwickeln die BeraterInnen gemeinsam mit dem Krankenhaus oder der stationären Pflegeeinrichtung passgenaue Unterstützungsangebote zum Beispiel zur Schichtplangestaltung, zur teamorientierten Kommunikation und gesundheitsgerechten Führung bis hin zur Stressbewältigung, Bewegung und Ernährung.

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek: „Unser Angebot zur betrieblichen Gesundheitsförderung soll die Pflege attraktiver und gesünder gestalten. Mit MEHRWERT:PFLEGE haben die Ersatzkassen ein Konzept entwickelt, welches darauf abzielt, die Ressourcen aller Beschäftigten zu stärken sowie den Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen zu unterstützen. Damit nehmen die Ersatzkassen den Auftrag des Gesetzgebers aktiv an und setzen sich für die Förderung der Beschäftigtengesundheit gemeinsam ein.“

Ab sofort können sich interessierte Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen an den vdek wenden.

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Stefanie Thees (Projektleiterin)
Tel.: 030/26931-1951
mehrwert-pflege@vdek.com

Pressekontakt:
Michaela Gottfried, Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Tel.: 030/26931-1200, E-Mail: michaela.gottfried@vdek.com

Weitere Informationen im Anhang und unter vdek.com/mehrwert-pflege

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen rund 28 Millionen Menschen in Deutschland versichern:
- Techniker Krankenkasse (TK), Twitter: @DieTechniker
- BARMER, Twitter: @BARMER_Presse
- DAK-Gesundheit, Twitter: @DAKGesundheit
- KKH Kaufmännische Krankenkasse, Twitter: @KKH_Politik
- hkk - Handelskrankenkasse
- HEK – Hanseatische Krankenkasse, Twitter: @HEKonline

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet. Bis 2009 firmierte der Verband unter dem Namen „Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.“ (VdAK).
In der vdek-Zentrale in Berlin sind mehr als 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 350 sowie mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Quelle: Pressemitteilung vom 11.06.2019
Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Pressesprecherin, Abteilungsleiterin Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 - 29 15
Mobil: 01 73 / 25 13 13 3
michaela.gottfried@vdek.com
www.vdek.com
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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