Internationaler Tag der Pflegenden am 12.05.2018

Pflegespezifische Themen; z.B. Delegation, Pflegedokumentation, Pflegefehler und Haftung, Berufsrecht der Pflegeberufe

Moderator: WernerSchell

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Internationaler Tag der Pflegenden am 12.05.2018

Beitrag von WernerSchell » 05.05.2018, 06:29

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit vielen Jahren auf die unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen aufmerksam und fordert umfängliche Verbesserungen. Einige Forderungen sind durch die zurückliegenden Reformgesetze aufgegriffen worden, andere Forderungen sind unerfüllt geblieben. So mahnt Pro Pflege … erneut die Schaffung von bundesweit geltenden Personalbemessungssystem an - JETZT.

Weitere Beiträge im Forum belegen die Aktivitäten Pro Pflege … z.B.:

Pflegenotstand: Auflösung muss oberste Priorität haben > viewtopic.php?f=3&t=22474
Pflegenotstand - Auswege aus der Misere? - Statement aus Patientensicht vom 02.02.2010 > viewtopic.php?f=3&t=22463
Es gibt zu wenig Personal für die Pflegebedürftigen > viewtopic.php?f=3&t=22445
Der Pflegenotstand - zu wenig Pflegepersonal für immer mehr Patienten und pflegebedürftige Menschen > viewtopic.php?f=4&t=22517
Koalitionsvertrag vom 07.02.2018 - Thema "Gesundheit und Pflege" - Ankündigungen mit wenig Substanz > viewtopic.php?f=4&t=22504
Zu wenig Pflegepersonal = unzureichende Stellenschlüssel - Filmbeitrag informiert > viewtopic.php?f=3&t=22590


Siehe auch:
Bessere Pflege-Rahmenbedingungen - Demo am 12.05.2018 > viewtopic.php?f=7&t=22616

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Auszubildende in Pflegeberufen leiden unter Zeitdruck - dpa Bildfunk
Notleidendes Pflegesystem = zielgerichtet verbessern!
viewtopic.php?f=4&t=22085

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Bundesweiter Aktionstag Pflege 2018 der Diakonie

Beitrag von WernerSchell » 05.05.2018, 06:30

Terminhinweis:
Bundesweiter Aktionstag Pflege 2018 der Diakonie

Berlin, 4. Mai 2018 Mindestens 38.000 Pflegekräfte fehlen nach Expertenmeinung
akut in der Altenpflege. Die Politik hat die Problematik rund um die Pflege zwar erkannt, aber die kritische Personalsituation in der Pflege bisher nicht verbessern können. Die ersten Pflegeeinrichtungen oder -stationen schließen, weil sie nicht mehr genug Personal finden. "Deshalb wollen wir uns in diesem Mai an unserem Aktionstag Pflege darauf konzentrieren, mehr Personal für unsere diakonischen Pflegeeinrichtungen und -dienste zu gewinnen", sagt Diakonie- Präsident Ulrich Lilie.

Die Diakonie Deutschland und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) haben deshalb ihre Pflegedienste, Pflegeheime und Pflegeschulen aufgerufen, in der Woche des Internationalen Tags der Pflege (12. Mai) vom 7. bis 13. Mai einen Aktionstag Pflege zur Personalgewinnung zu veranstalten. Unter dem Motto "Wir suchen die Guten! - Komm ins Team Diakonie!"
werden in ganz Deutschland Bewerber-Speeddatings, Berufekinos, Bewerbungstrainings und vieles mehr angeboten. Mitarbeitende können so genannte Now Hiring-Cards an interessierte und potenzielle Bewerber verteilen. Sollte es zu einer Bewerbung kommen, winkt ihnen ein Dankeschön. Teilnehmende Einrichtungen nahmen zudem an einer Verlosung teil, bei der es einen Auftritt des YouTubers MaximNoise zu gewinnen gab. Er tritt am 11. Mai von 11 bis 14 Uhr im Bethanien Sophienhaus in Berlin auf.

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags Pflege 2018 der Diakonie und des DEVAP besuchen Diakonie-Präsident Lilie und Dagmar Jung, Referentin für angewandte Gerontologie im Diakonischen Werk Hessen und DEVAP-Vorstandsmitglied, am 11. Mai das EVIM Seniorenzentrum Kostheim bei Mainz. Sie werden dort Pflegekräfte bei ihrer Arbeit begleiten und im Anschluss mit ihnen über ihre Arbeitssituation sprechen.

Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, wird gemeinsam mit Wilfried Wesemann, stellvertretender Vorsitzender des DEVAP und Geschäftsführer der "Evangelisches Johannesstift Altenhilfe gGmbH" und Barbara Eschen, Direktorin der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, am 7. Mai im Haus Müggelspree mit Pflegekräften sprechen. In der Einrichtung der Stephanus-Stiftung leben Senioren und Menschen mit Behinderungen unter einem Dach. Das Serviceangebot des Hauses steht zudem dem ganzen Kiez zur Verfügung.

Unter www.diakonie.de/aktionstag-pflege finden Sie alle Informationen zum Aktionstag Pflege 2018 der Diakonie sowie eine Liste der teilnehmenden Pflegeeinrichtungen und -dienste. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht -

Beitrag von WernerSchell » 09.05.2018, 06:50

Bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht -

... in Deutschland aber nicht immer gewährleistet. Dieses Fazit anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai 2018 zieht der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) mit Blick auf die aktuelle Lage im deutschen Gesundheitssystem. In Anbetracht der aufgewendeten Ressourcen – der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt betrug 2014 in Deutschland immerhin 11,3% mit steigender Tendenz und liegt damit weit oben im Ranking aller Industrieländer (Angaben der Weltbank 2017) – sollten die Outcomes der deutschen Gesundheitsversorgung erheblich besser sein als sie es sind. Allerdings ist das deutsche Pflegesystem im europäischen Vergleich unterfinanziert[1]. „Unserem Gesundheitssystem fehlt es an der systematischen Orientierung an individuellen Bedarfen der Menschen, an Nutzerorientierung, Nachhaltigkeit und Augenmaß. ‚Patients first‘ – die Orientierung an der Person, die Hilfe braucht, muss die Richtung vorgeben“, fordert DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein. „Kranke und Pflegebedürftige brauchen vor allem Menschen, die ihnen Aufmerksamkeit schenken, zuhören, sich Zeit nehmen, eine therapeutische Beziehung herstellen, Vertrauen aufbauen, Fragen beantworten und auf informierte partizipative Therapieentscheidungen hinarbeiten. Die mit alters- und krankheitsbedingten Einschränkungen sensibel umgehen und durch ihre Fachkompetenz für angemessene Lebensqualität trotz Krankheit, für größtmögliche Selbständigkeit, Würde und eine Perspektive der Hoffnung sorgen. All das macht gute professionelle Pflege aus, ein Potenzial, das in Deutschland seit langem sträflich vernachlässigt und in seiner Bedeutung für das Wohl und die Gesundheit der Bevölkerung auch weit unterschätzt wird. ‚Patients first‘ – das deutsche Gesundheitssystem braucht nicht weniger als einen vollständigen Paradigmenwechsel“, erklärt Bienstein.

An der bestehenden Über-, Unter- und Fehlversorgung in weiten Teilen des deutschen Gesundheitswesens hat sich dank ökonomischer Anreize seit Jahren wenig verändert. Eine qualitativ gute, kompetente und aktivierende pflegerische Versorgung ist offenbar nicht gewollt. Anders sind die Pflegepolitik der vergangenen Jahre und das Reduzieren von Pflege auf „satt und sauber“ sowie die ausgedehnte implizite Rationierung pflegerischer Leistungen nicht zu erklären. Erforderliche und zukunftsorientierte Reformschritte werden durch Interessengruppen blockiert, die vom Status Quo profitieren. Ein innovatives Konzept und tragfähige Strategien für angemessene und verlässliche Pflege sucht man auch im Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung leider bisher vergeblich.

Das Motto des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden lautet: Gesundheit ist ein Menschenrecht. In seinem Handbuch dazu weist der Weltverband der Pflegeberufe (ICN) darauf hin, dass eine gute Gesundheitsversorgung der Bevölkerung untrennbar verknüpft ist mit dem Recht beruflich Pflegender auf umfassende Gesundheit. Das beinhaltet gute Arbeitsbedingungen, eine sichere Arbeitsumgebung, angemessene Entlohnung, Verfügbarkeit der nötigen Ressourcen sowie Qualifikation. Und – gerade im deutschen Gesundheitssystem von besonderer Brisanz – das Recht gehört zu werden und Beteiligung und Stimmrecht zu haben, wenn es um gesundheits- und pflegepolitische Strategien und Entscheidungen geht. Das deutsche System befindet sich auch deshalb in seiner ungesunden Schieflage, weil die Stimme, das Wissen und die Impulse der größten Berufsgruppe darin konsequent ignoriert werden. Einer Berufsgruppe, die seit Jahren hemmungslos verschlissen, ausgebeutet und so aus dem Gesundheitssystem vertrieben wird. Heute beklagen alle den Pflegefachpersonenmangel – und viele haben seiner allmählichen Entwicklung jahrelang ungerührt zugesehen.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe hat Teile des ICN-Handbuchs zum Tag der Pflegenden 2018 ins Deutsche übersetzt, der Text steht unter www.dbfk.de/de/presse/allgemeine-presse ... ht_web.pdf als Download zur Verfügung.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 09.05.2018
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
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Diakonie wirbt für mehr Pflegepersonal

Beitrag von WernerSchell » 10.05.2018, 16:53

Diakonie wirbt für mehr Pflegepersonal
Pflegeheime, Pflegedienste und Pflegeschulen beteiligen sich bundesweit am Aktionstag Pflege der Diakonie

Berlin, 9. Mai 2018 Altenpflege ist eine Wachstumsbranche. Allein von 2013 bis 2015 ist die Zahl der Beschäftigten in der ambulanten und stationären Pflege mit rund 80.000 Stellen um rund acht Prozent angestiegen. Dennoch fehlen nach Expertenmeinung heute mindestens 38.000 Pflegekräfte. "Die Politik hat die Problematik rund um die Pflege zwar erkannt, aber die kritische Personalsituation in der Pflege bisher nicht verbessern können", sagt Diakonie- Präsident Ulrich Lilie anlässlich des bundesweiten Aktionstags Pflege 2018 der Diakonie Deutschland und des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP).

Dabei geht es nicht um personelle "Engpässe". Die ersten Pflegeeinrichtungen oder ambulanten Pflegedienste schränken ihr Angebot ein oder schließen, weil sie nicht mehr genug Personal finden. "Jeder Mensch möchte im Ernstfall gut gepflegt werden. Dafür brauchen wir ausreichend und gut ausgebildetes Personal", erklärt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. Daher fordern Diakonie Deutschland und DEVAP eine faire tarifliche Bezahlung für Pflegekräfte, eine Refinanzierung der Personalkosten, die nicht zu Lasten der pflegebedürftigen Menschen geht, eine Personalbemessung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Pflegeberuf sowie eine zügige Umsetzung der Reform der Pflegeberufe. "Pflege ist ein toller Beruf: man kann sich spezialisieren, mitgestalten, Verantwortung übernehmen, im Team arbeiten und ist Vertrauensperson. Unsere Gesellschaft muss das anerkennen und wir benötigen dazu auch die politische Weichenstellung, damit der Beruf noch an Attraktivität gewinnt.", bekräftigt Dr. Bodo de Vries, Vorstand des DEVAP. Die Diakonie sei mit ihren guten Löhnen und Arbeitsbedingungen eine attraktive Arbeitgeberin.

Unter dem Motto "Wir suchen die Guten! - Komm ins Team Diakonie!" haben die Diakonie Deutschland und der DEVAP ihre Pflegedienste, Pflegeheime und Pflegeschulen aufgerufen, sich in der Woche des Internationalen Tags der Pflege (12. Mai) vom 7. bis 13. Mai intensiv für mehr Personal einzusetzen. Mit Bewerber-Speeddatings, Berufekinos, Bewerbungstrainings und vielem mehr beteiligen sich diakonische Pflegeheime, Pflegedienste und Altenpflegeschulen am Aktionstag Pflege 2018 der Diakone. Für Mitarbeitende, die mit so genannten Now Hiring-Karten neue Mitarbeitende werben, winken spezielle Dankeschöns. Unter allen teilnehmenden Einrichtungen und Diensten wurde ein Auftritt des YouTubers MaximNoise verlost. Er tritt am 11. Mai von 11 bis 14 Uhr im Bethanien Sophienhaus in Berlin auf.

Weitere Informationen zum bundessweiten Aktionstag Pflege 2018 der Diakonie unter www.diakonie.de/aktionstag-pflege

Informationen zur Pflegeversicherung :
https://www.diakonie.de/pflegeversicherung/

Fragen und Antworten zum Pflegebedürftigkeitsbegriff:
https://www.diakonie.de/fileadmin/user_ ... al__1_.pdf

Fragen und Antworten zum Pflegeheim: https://hilfe.diakonie.de/leistungen-vo ... re-pflege/

Pflege in Zahlen
2015 arbeiteten bundesweit 1,1 Millionen Menschen in 13.300 ambulanten Pflegediensten und 13.600 stationären Pflegeeinrichtungen. Die Zahl der Pflegebedürftigen lag 2015 bei 2,9 Millionen. Diakonische Träger unterhalten etwa 1.750 ambulante Pflegedienste und Beratungsstellen sowie 2.755 Pflegeheime.
Dort arbeiten mehr als 153.000 hauptberufliche Mitarbeitende. Zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden von Angehörigen, teilweise unterstützt von Pflegediensten, gepflegt. Bereits jetzt sind die Leistungen, welche die Pflegeversicherung abdeckt, nicht ausreichend. Pflegebedürftige Menschen werden immer mehr mit den Kosten der Pflege belastet. Ein Pflegebedürftiger muss heute für die vollstationäre Pflege nach Abzug der Leistungen der Pflegeversicherung im Durchschnitt 1.772 Euro im Monat zahlen.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

******************************
Quelle: Pressemitteilung vom 09.05.2018
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin

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Tag der Pflegende: Nicht kleckern, sondern klotzen

Beitrag von WernerSchell » 10.05.2018, 17:04

Tag der Pflegende: Nicht kleckern, sondern klotzen

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Attraktive Arbeits- und Ausbildungsbedingungen, genügend Zeit für die Patient/innen oder Bewohner/innen und eine angemessene Bezahlung – das wünschen sich viele Pflegekräfte und Auszubildende. Was sie stattdessen bekommen: Immer mehr pflegebedürftige Menschen, die sie in immer kürzerer Zeit mit immer weniger Kolleg/innen versorgen sollen. Gute Pflege? Unter diesen Bedingungen kaum möglich. Es verwundert nicht, dass immer weniger Menschen bereit sind, diesen Beruf zu ergreifen. Und dass sich immer mehr für den #pflexit entscheiden: Die Flucht aus der Pflege.

Den diesjährigen Tag der Pflegenden (12. Mai) nutzen wir, um die Arbeitgeber in die Pflicht zu nehmen und ihnen zuzurufen: Macht endlich eure Hausaufgaben, statt über den Fachkräftemangel zu jammern. Denn sie sind es doch, die aktiv eine gute gesetzliche Regelung zur Personalausstattung verhindern. Und in vielen Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen, v.a. privaten oder kirchlichen, gibt es immer noch keine Tarifverträge. Damit die Chefs endlich handeln, braucht es selbstbewusste Beschäftigte, die wissen, dass sie sich nicht mit Billiglöhnen und mit der dünnen Personaldecke abfinden müssen. Unsere gemeinsamen Forderungen und warum wir Ausreden der Arbeitgeber nicht gelten lassen, könnt ihr hier nachlesen: http://klotzen-nicht-kleckern.verdi.de

Für mehr Personal im Krankenhaus https://www.facebook.com/mehrPersonal
Altenpflege in Bewegung https://www.facebook.com/altenpflege.aktiv

Quelle: Mitteilung vom 07.05.2018
Astrid Sauermann,
Gisela Neunhöffer
i.A
Matthias Gruß
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Betriebs- und Branchenpolitik
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Tel.: (030) 6956-1832
Fax.: (030) 6956-3430
Mobil: (0151) 730 111 22
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Bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege erforderlich

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2018, 08:34

Huml setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege ein - Bayerns Pflegeministerin zum "Internationalen Tag der Pflegenden": Sofortmaßnahmen für eine bessere Personalausstattung müssen zügig ergriffen werden

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml dringt auf bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege. Huml betonte am Freitag anlässlich des "Internationalen Tags der Pflegenden" am 12. Mai: "Mein Ziel ist, mehr Frauen und Männer für den Pflegeberuf zu begeistern. Wichtig sind dabei in erster Linie eine attraktive Ausbildung mit guten Berufsperspektiven sowie mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen in den Pflegeeinrichtungen."
Die Ministerin fügte hinzu: "Mit der Reform der Pflegeberufe wird die Pflegeausbildung zukunftsgerecht weiterentwickelt und durch die Vermittlung umfangreicher Kompetenzen an die veränderten Strukturen in der Pflege und die komplexen Anforderungen angepasst. Durch zahlreiche Verbesserungen sollen gerade junge Menschen für die Ausbildung im Pflegeberuf begeistert werden. Durch Modernisierung der Ausbildungsinhalte, eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Ausbildungsbetrieb gewinnt die Ausbildung zusätzlich an Attraktivität. Weiterhin wird die zusätzliche Möglichkeit einer generalistischen Pflegeausbildung an Hochschulen eröffnet."
Huml ergänzte: "Zu einer spürbaren und sofortigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen sollen auch das 'Sofortprogramm Pflege' und die 'Konzertierte Aktion Pflege' beitragen, wie wir sie im Koalitionsvertrag in Berlin vereinbart haben. Zusätzliche 8.000 Fachkräfte sind nur ein erster Schritt. Daneben setzen wir uns in der Altenpflege auch für eine Bezahlung nach Tarif ein und für Weiterqualifizierungsmaßnahmen, Wiedereinstiegsprogramme und eine bessere Gesundheitsvorsorge für die Beschäftigten."
Bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin hat sich Ministerin Huml maßgeblich mit dafür eingesetzt, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in der Alten- und Krankenpflege in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden. Die Ministerin erläuterte: "Insbesondere die Sofortmaßnahmen für eine bessere Personalausstattung in der Altenpflege und im Krankenhausbereich müssen jetzt zügig ergriffen werden. Darüber hinaus habe ich mich dafür eingesetzt, dass die krankenhausindividuellen Pflegepersonalkosten künftig unabhängig von den Fallpauschalen vergütet werden."
Huml unterstrich: "Gute Pflege kostet Geld! Auf die Höhe der Gehälter hat der Freistaat aber keinen Einfluss. Hier ist die Bundesregierung aufgefordert, möglichst zügig die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, um die Bezahlung in der Altenpflege nach Tarif zu stärken und gemeinsam mit den Tarifpartnern dafür zu sorgen, dass Tarifverträge in der Altenpflege flächendeckend zur Anwendung kommen." Dies hat der Bayerische Ministerrat mit seinem Beschluss vom 10. April 2018 noch einmal bekräftigt.
Auf einen bayerischen Bundesratsantrag hin wurde bereits mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz eine gesetzliche Regelung aufgenommen, dass Tariflöhne in Pflegesatzverhandlungen nicht als unwirtschaftlich abgelehnt werden können.
Die Ministerin fügte hinzu: "Wir können die immensen Herausforderungen in der Pflege nur gemeinsam meistern! Für gute Arbeitsbedingungen sind in erster Linie Arbeitgeber und Gewerkschaften verantwortlich. Aber auch Bayern hat sich in den letzten Jahren nach Kräften dafür eingesetzt, die Rahmenbedingungen in der Pflege Schritt für Schritt zu verbessern. So haben wir in der Altenpflege die Entbürokratisierung vorangetrieben, Verbesserungen bei den Personalschlüsseln unterstützt und Empfehlungen zur schrittweisen Barrierefreiheit in Pflegeeinrichtungen entwickelt."
Huml ergänzte: "Zur Verbesserung der Pflegeausbildung habe ich außerdem einen Fünf-Punkte-Plan vorgestellt, in dessen Zentrum die HERZWERKER-Kampagne steht. Damit werben wir seit dem Schuljahr 2009/2010 für den Altenpflegeberuf – mit großem Erfolg: Die Schülerzahlen konnten wir in den letzten Jahren um bis zu 34 Prozent steigern."
Darüber hinaus setzt sich das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium für weniger Dokumentationsaufwand in der Pflege sowie eine bessere Praxisanleitung der Pflegeschülerinnen und -schüler ein. Um die Attraktivität der Pflegeberufe zu steigern, werden zudem Fortbildungsmaßnahmen für Fachpersonal, ehrenamtliche Helfer und Angehörige jährlich im Umfang von insgesamt bis zu 500.000 Euro vom Ministerium gefördert.

Quelle: Pressemitteilung vom 11.05.2018
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
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Internationaler Tag der Pflege: Jetzt endlich Handeln!

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2018, 10:27

Internationaler Tag der Pflege: Jetzt endlich Handeln!

Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai, erklärt Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer der NRW-Linken:

„Die Linke erwartet von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) endlich in Sachen Pflegenotstand tätig zu werden und dafür zu sorgen, dass Pflegekräfte entlastet und deutlich besser entlohnt werden. Anstatt sich in reaktionärer und populistischer Weise zu Themen zu äußern, die nicht in sein Ressort fallen, muss Spahn endlich liefern. Ansonsten beweist er einzig, in seinem neuen Amt fehl am Platz zu sein.
Nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in Nordrhein-Westfalen existiert ein erheblicher Investitionsstau bei Krankenhäusern. Hinzu kommt:
Während auf Bundesebene insgesamt rund 100.000 Pflegekräfte fehlen, sind es in NRW rund 40.000. Warme Worte helfen weder den Beschäftigten, noch den Patientinnen und Patienten, die unter der äußerst prekären Verhältnissen im Gesundheits- und Pflegebereich zu leiden haben. Jetzt ist es endlich Zeit zu Handeln – und daran wird sich Herr Spahn messen lassen müssen!
Die Linke hat am Montag ihre neue bundesweite Kampagne mit dem Titel ‚Menschen vor Profite – Pflegenotstand stoppen‘ vorgestellt. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir mit verschiedenen öffentlichen Aktionen auf den Pflegenotstand hinweisen und für unsere politischen Alternativen werben. Zugleich unterstützen wir die geplanten Proteste gegen das Treffen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und den Gesundheitsministerinnen und -ministern der Länder am 20. Juni in Düsseldorf und werden am 22. September eine landesweite Pflege-Konferenz durchführen.“
Informationen: www.pflegenotstand-stoppen.de

Quelle. Pressemitteilung vom 11.05.2018
DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen
Alt Pempelfort 15
40211 Düsseldorf
Mobil: 0152-53881513
E-Mail: jasper.prigge@dielinke-nrw.de
www.dielinke-nrw.de
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Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2018, 14:31

Internationaler Tag der Pflege: Die Situation von Pflegenden muss verbessert werden
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz - 11.05.2018 13:36 CEST

Pflegende in Deutschland brauchen mehr Anerkennung, Unterstützung und bessere Arbeitsbedingungen. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, die Situation von pflegenden Angehörigen und professionell Pflegenden zu verbessern.
Aufgrund ihrer Erkrankung sind Menschen mit Demenz auf Unterstützung und Pflege angewiesen. Einen großen Teil dieser Arbeit leisten Angehörige – oft ohne viel Hilfe und rund um die Uhr. Viele von ihnen sind dadurch sehr belastet und isoliert. Sie brauchen mehr qualifizierte Beratung und flexible Entlastungsangebote.

Aber auch die Situation professionell Pflegender muss dringend verbessert werden. Steigende Arbeitsbelastung, hohe bürokratische Anforderungen und niedrige Löhne haben den Altenpflegeberuf unattraktiv gemacht. Der aktuelle Fachkräftemangel sorgt in stationären Einrichtungen und in der häuslichen Pflege teilweise für katastrophale Arbeitsbedingungen, Vernachlässigung und Pflegefehler. Am Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft berichten regelmäßig Angehörige und Pflegekräfte über unzumutbare Zustände. Viele Angehörige übernehmen selbst pflegerische Aufgaben im Heim, weil die Pflegekräfte keine Zeit dafür haben. Besonders Menschen mit Demenz sind aber darauf angewiesen, dass Pflegende sich Zeit für sie nehmen.

Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG sagt: „Pflegende Angehörige und Pflegekräfte sind häufig überlastet und ausgebrannt. Unsere Gesellschaft muss dringend etwas tun, um ihre Situation zu verbessern. Das bedeutet mehr Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige sowie faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.“

Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz. - Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. - Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 – 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 - 259 37 95 14 (Festnetztarif).

Quelle: Pressemitteilung vom 11.05.2018
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Friedrichstr. 236
10969 Berlin
Tel.: 030 - 259 37 95 0
Fax: 030 - 259 37 95 29
E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de
www.deutsche-alzheimer.de
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Personalmangel durch falsche Anreize

Beitrag von WernerSchell » 11.05.2018, 18:25

Tag der Pflegenden 2018
BIVA-Pflegeschutzbund:
Personalmangel durch falsche Anreize


Bonn. Im Pflegebereich, insbesondere in der Altenpflege, liegt in Deutschland vieles im Argen. Einer der Gründe ist der Mangel an Pflegepersonal in den stationären Einrichtungen. Neben den Arbeitsbedingungen, die verbessert werden müssen, gibt es auch einen strukturellen Anreiz für die Heime, zu wenig Personal einzusetzen. Der Vorsitzende des BIVA-Pflegeschutzbundes, Dr. Manfred Stegger, kritisiert in dem Zusammenhang, dass falsche Anreize gesetzt werden, und so die Einstellung von ausreichendem Personal behindert wird.
Zum einen kann eine Einrichtung, die zu wenig oder unterbezahltes Pflegepersonal einstellt, ihre Leistungen am Markt günstiger anbieten als eine Einrichtung, die gut bezahltes und ausreichendes Personal vorhält. Noch profitabler kann es für eine Einrichtung sein, den mit den Kassen ausgehandelten Personalschlüssel einfach nicht zu erfüllen und die Kosten dennoch auf die Bewohner umzulegen. Die Bewohner bezahlen dann für Pflegeleistungen, die sie nicht erhalten. Die Klagen der Einrichtungen über fehlendes Personal müssen daher nicht in jedem Fall gerechtfertigt sein.
Um hier gegenzusteuern, fordert Stegger die verpflichtende Veröffentlichung von vereinbartem Personalschlüssel und den tatsächlich eingestellten Kräften. Aktuell kann kein Kunde überprüfen, ob das Personal, für das er u.a. bezahlt, auch tatsächlich eingesetzt wird. Wenn es hier Transparenz gäbe, könnte das den Anreiz mindern, am Personal zu sparen. Die vielen Heime, die sich tatsächlich um neues Pflegepersonal bemühen, könnten dann mit ihren Personalzahlen werben. Stegger bedauert, dass sich die Betreiber bisher weigern, diese Veröffentlichung vorzunehmen und fordert die Politik auf, hier das System zu ändern.
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Quelle: Pressemitteilung vom 11.05.2018
Ansprechpartner: Annette Stegger; Dr. David Kröll

BIVA e.V. - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Siebenmorgenweg 6-8 | 53229 Bonn | Telefon: 0228-909048-16 | Fax: 0228-909048-22
pm.kroell@biva.de | www.biva.de | www.facebook.com/biva.de
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Internationaler Tag der Pflegenden am 12.05.2018

Beitrag von WernerSchell » 12.05.2018, 06:00

Aus Forum: viewtopic.php?f=7&t=22616
zum Tag der Pflegenden nach hier übernommen!


Bessere Pflege-Rahmenbedingungen - Demo am 12.05.2018

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Die Initiative Pflege am Boden (PaB) Köln lädt für den 12.05.2018 in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr in Köln, auf der Domplatte am Römerbogen, zu einer Demonstration für bessere Pflege-Rahmenbedingungen ein. Politiker sind eingebunden und haben Gelegenheit, ihre Position zum Thema Pflegenotstand anhand der unten angefügten Fragen zu vertreten.

PaB Köln ist ein unabhängiger Zusammenschluss von professionell Pflegenden und pflegenden Angehörigen, die seit mehreren Jahren durch regelmäßige öffentliche Aktionen, sog. Smartmobs, auf den immer brisanter werdenden Pflegenotstand in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, aber auch im ambulanten Bereich, aufmerksam machen.

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Siehe auch >
Internationaler Tag der Pflegenden am 12.05.2018 > viewtopic.php?f=3&t=22617

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Pflege am Boden beim Neusser Pflegetreff am 13.05.2014
mit Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, beteiligt!


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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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