Neuregelungen im Asylrecht - Zuwanderung gestalten

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht, Allgemeine Rechtskunde (einschließlich Staatsrecht), Zivilrecht (z.B. Erbrecht)

Moderator: WernerSchell

WernerSchell
Administrator
Beiträge: 23200
Registriert: 18.05.2003, 23:13

78 Milliarden Euro für Flüchtlingspolitik bis 2022

Beitrag von WernerSchell » 25.01.2020, 09:33

KOSTEN DER MIGRATION:
78 Milliarden Euro für Flüchtlingspolitik bis 2022


Die Kosten der Migration erreichen im Budget von Olaf Scholz eine hohe Summe. Ein großer Teil davon soll allerdings nicht hierzulande ausgegeben werden.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) rechnet laut „Spiegel“ bis 2022 mit Kosten für die Flüchtlingspolitik von rund 70 Milliarden Euro für den Bund. Größter Posten sei dabei die Bekämpfung von Fluchtursachen, berichtete das Magazin unter Berufung auf ein Dokument zur mittelfristigen Finanzplanung. Zu den 70 Milliarden Euro kämen acht Milliarden Euro hinzu, die der Bund bis 2021 an Länder und Kommunen als Entlastung für deren Kosten zahlt.
Die Gesamtbelastung des Bundeshaushaltes summiert sich also auf 78 Milliarden Euro für den Planungszeitraum.
... (weiter lesen unter) ... > https://www.faz.net/aktuell/politik/78- ... vJsuBouPZs


Anmerkung / Frage:
Und wieviel Aufwendungen müssen zusätzlich die Länder und Kommunen bzw. das soziale Netz stemmen?
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
Bild

WernerSchell
Administrator
Beiträge: 23200
Registriert: 18.05.2003, 23:13

Menschen mit Migrationshintergrund in NRW sprechen zu Hause vorwiegend Deutsch

Beitrag von WernerSchell » 25.01.2020, 10:03

Deutschlandradio - 14.01.2020

Statistik
Menschen mit Migrationshintergrund in NRW sprechen zu Hause vorwiegend Deutsch


Rund 60 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund in Nordrhein-Westfalen sprechen zu Hause vorwiegend Deutsch.
Dies geht aus der Zuwanderungs- und Integrationsstatistik hervor, die NRW-Integrationsminister Stamp dem Düsseldorfer Landtag zuleitete. Als weitere Sprache folgen Türkisch (9,8 Prozent), Russisch (5,6 Prozent) und Polnisch (4,3 Prozent). Ebenfalls 4,3 Prozent der Migranten sprechen zu Hause Arabisch.

Der Gebrauch der deutschen Sprache hängt offenbar von der Bildung und der sozialen Stellung ab. Personen ohne allgemeinbildenden Schulabschluss sprechen laut Statistik zu 31,2 Prozent Deutsch. Bei einer Fachoberschulreife liegt die Quote bei 68,4 Prozent. Knapp zwei Drittel der erwerbstätigen Menschen mit Migrationshintergrund (64,3 Prozent) sprechen zu Hause überwiegend Deutsch, bei den Erwerbslosen sind es mit 48 Prozent weniger als die Hälfte.

In NRW haben laut Statistik 5,1 Millionen Menschen einen Migrationshintergrund. Das sind 28,7 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Quelle:
https://www.deutschlandfunk.de/statisti ... id=1090731
https://rp-online.de/nrw/aktuelle-stati ... d-48333849


Zuwanderungs- und Integrationsstatistik ... des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf 08.01.2020 >
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/d ... 7-1089.pdf

+++
Hinsichtlich der angeblichen Sprachkompetenz gibt es erhebliche Zweifel. Dazu passt dann:

Bild

- Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
- Statistiker sind blinde Hellseher.
- Nichts ist irreführender als Zahlen.
- Mit Statistiken kann man alles beweisen, nur nicht die Wahrheit.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
Bild

WernerSchell
Administrator
Beiträge: 23200
Registriert: 18.05.2003, 23:13

Nur etwa 45 Prozent der Asylsuchenden haben Ausweispapiere dabei

Beitrag von WernerSchell » 01.02.2020, 07:36

Ein dickes Brett für die Politik, für Behörden und die ganze Gesellschaft ist nach wie vor der Umgang mit den Flüchtlingen.
Und ein Problem ist ungelöst: die zuverlässige Identitätsfeststellung der Neuankömmlinge. „Nur etwa 45 Prozent der Asylsuchenden haben Ausweispapiere dabei“ – das berichtet Hans-Eckhard Sommer, der Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf), in dem Interview meiner Kollegin Eva Quadbeck. Was der Behördenleiter zu sagen hat, lässt sich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir sollten uns aber nicht von Vorurteilen leiten lassen, sondern die Menschen, die zu uns gekommen sind, mit Respekt und Anstand behandeln. >>> https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung vom 01.02.2020
Moritz Döbler - Chefredaktion


Anmerkung:
In dem Zeitungsbericht ist auch ausgeführt, dass rd. 17% der Zugewanderten Analphapeten sind. Leider wird dieses Problem wohl eher verniedlicht und kaum verdeutlicht, was dass alles für das soziale Netz bedeutet.
Siehe dazu allgemein auch unter > https://www.xn--mein-schlssel-zur-welt- ... -1719.html
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
Bild

Gesperrt