Hautkrebsrepublik Deutschland

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Hautkrebsrepublik Deutschland

Beitrag von WernerSchell » 04.02.2014, 18:27

BARMER GEK Pressemitteilung vom 4. Februar 2014

BARMER GEK Arztreport 2014
Hautkrebsrepublik Deutschland

Berlin - In Deutschland steigt die Zahl der Menschen mit der Diagnose Hautkrebs rasant an. Laut Arztreport der BARMER GEK waren im Jahr 2012 rund 1,56 Millionen Menschen von bösartigen Neubildungen der Haut betroffen, manche Patienten mehrfach. An der gefährlichsten Form, dem malignen Melanom, litten 318.000 Menschen und damit 60 Prozent mehr als 2005. Noch weitaus verbreiteter ist der sogenannte „helle Hautkrebs“, für den 2012 insgesamt 1,3 Millionen Diagnosen dokumentiert wurden. Das entspricht einer Steigerung von 79 Prozent. Jedes Jahr erkranken über 200.000 Menschen neu an Hautkrebs. „Hautkrebs ist wohl eine der unterschätzten Krebserkrankungen in Deutschland. Offensichtlich sind sich viele Bundesbürger der Gefahr von UV-Strahlung nicht bewusst“, so Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK, bei der Vorstellung des Arztreports 2014 heute in Berlin.

Altersgrenze aufheben
Ein Grund für den Anstieg der Diagnosen sei das seit Juli 2008 von den Krankenkassen bezahlte Hautkrebs-Screening. Es habe für die Erkrankung zweifellos mehr Sensibilität geschaffen. Ab 35 Jahren steht gesetzlich Krankenversicherten alle zwei Jahre ein solches Screening zu. Angesichts der deutlich steigenden Diagnoseraten fordert die BARMER GEK, die Altersgrenze aufzuheben, um auch jungen Menschen den Zugang zur Früherkennung zu erleichtern. Laut Report der Krankenkasse waren im Jahr 2012 rund 48.800 Menschen von Hautkrebsdiagnosen betroffen, die aufgrund ihres Alters nicht am Screening teilnehmen durften. Darunter waren 15.400 Frauen und 8.200 Männer mit einem malignen Melanom.

Knappes Drittel nutzt Screening
2012 wurden nach Hochrechnung von Daten der BARMER GEK für gesetzlich Krankenversicherte insgesamt 7,55 Millionen Screening-Untersuchungen abgerechnet. 2011 und 2012 nutzten sie damit 31 Prozent der Anspruchsberechtigten. Frauen nutzen die Gelegenheit zur Früherkennung etwas häufiger als Männer (32 zu 30 Prozent). Die Untersuchungen fanden mehrheitlich beim Hausarzt statt. Sie führten 4,18 Millionen Untersuchungen durch, Dermatologen 3,37 Millionen.

Arbeitsteilung zwischen Dermatologen und Hausärzten
Studienautor Dr. Thomas Grobe vom AQUA-Institut Göttingen verwies auf einen weiteren Aspekt. „Während die Screening-Teilnahme bei Dermatologen deutlich mit Ausbildung und Einkommen der Versicherten steigt, erreichen Hausärzte Versicherte aus allen sozialen Schichten gleichermaßen. Dass nach einem Screening bei Dermatologen mehr Hautkrebs-Diagnosen gestellt werden als bei Hausärzten (10,2 gegenüber 2,6 Prozent) dürfte maßgeblich auch Folge einer Betreuung typischer Risikopatienten durch Dermatologen sein. Haus- und fachärztliche Betreuung ergänzen sich gut“, so Grobe. Das AQUA-Institut in Göttingen unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Szecsenyi ist seit diesem Jahr neuer wissenschaftlicher Partner für den jährlich erscheinenden Arztreport der BARMER GEK.

Hautkrebsprophylaxe mit einfachen Mitteln
Hautkrebs lässt sich einfach vorbeugen: Schatten statt Sonne, Freizeitaktivitäten nicht in den Mittagsstunden, UV-Schutz mit sonnengerechter Kleidung inklusive Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und der Verzicht auf Solarien. Vor allem Kindern und jungen Leuten sollte ein Sonnenbrand erspart bleiben. Daneben ist es ratsam, die Haut selbst regelmäßig auf Veränderungen zu prüfen.

Ärzte-Hopping nicht nachweisbar
Der Arztreport der BARMER GEK nutzt die anonymisierten Abrechnungsdaten von über acht Millionen Versicherten auch für ein detailliertes Bild der ambulant-ärztlichen Versorgung in Deutschland. Im Jahr 2012 waren demnach 92 Prozent der Menschen in Deutschland in ambulanter ärztlicher Behandlung. Pro Person wurden dabei 8,21 Behandlungsfälle gezählt. Das früher häufiger beschworene Ärzte-Hopping gibt es offenbar nicht, so Schlenker. Im Mittel wurde ein Versicherter von 3,38 Ärzten behandelt. Nur knapp 11 Prozent der Versicherten suchten mehr als sechs Ärzte auf.

Fakten zum Thema „Hautkrebs“

• Definition von Hautkrebs: Hautkrebs entsteht durch die unkontrollierte Teilung von Hautzellen. Dadurch können Tumore entstehen, die unterschiedlich aussehen. Sichtbare Erhebungen auf der Haut oder kleine schuppige, verfärbte Stellen sind meist harmlos. Ob es Hautkrebs ist, vermag nur ein gut geschulter Arzt verlässlich zu sagen.
• Hautkrebsarten: Man unterscheidet zwei große Gruppen. Die gefährlichste Form ist das maligne Melanom, der „schwarze Hautkrebs“. Es kann schnell Metastasen im Körper bilden und zum Tode führen. Der „helle oder weiße Hautkrebs“ fasst vor allem den Basalzellkrebs und den Stachelzellkrebs zusammen, das Risiko von Metastasen ist viel geringer. Daneben gibt es einige weitere seltene Hautkrebsarten.
• Diagnoseraten: Bereinigt um demografische Effekte ergibt sich aus Hochrechnungen der Daten der BARMER GEK auf die Gesamtbevölkerung beim malignen Melanom eine Steigerung der Diagnosezahlen um 60 Prozent von 2005 auf 2012 (+ 7 Prozent pro Jahr). Absolut stieg die Zahl der Betroffenen von 189.000 auf 318.000. Ohne die Berücksichtigung demografischer Effekte ist damit der Anstieg noch höher und liegt bei 68 Prozent (+ 7,7 Prozent pro Jahr). Bei „hellem Hautkrebs“ beträgt der um demografische Effekte bereinigte Anstieg 79 Prozent, ohne diese Bereinigung beträgt er 101 Prozent. In absoluten Zahlen: 2005 wurden 647.000 Betroffene gezählt, 2012 waren es 1,3 Millionen.
• Überleben nach Hautkrebs: Zwei Jahre nach der Erstdiagnose eines malignen Melanoms leben noch 97,3 Prozent der Männer und 97,5 Prozent der Frauen, die diesen Zeitraum bei altersentsprechend üblicher Sterblichkeit überlebt hätten. 2012 sind in Deutschland 2.875 Menschen an einem schwarzen Hautkrebs gestorben (Statistisches Bundesamt).
• Hautkrebs-Screening: Das seit 1. Juli 2008 von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Screening auf Hautkrebs können Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre nutzen. Männer nahmen daran 2011 und 2012 zu 30 Prozent teil. Bei den Frauen lag die Teilnahme bei 32 Prozent.

Fakten zur ambulant-ärztlichen Versorgung

• Behandlungsrate: Nach alters- und geschlechtsstandardisierten Auswertungen der BARMER GEK Daten hatten 2012 insgesamt 92,1 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal Kontakt zur ambulanten ärztlichen Versorgung (2011: 92,4 Prozent).
• Behandlungsfälle: 2012 wurden pro Person 8,21 Behandlungsfälle ermittelt (2011: 8,23). Unter einem Behandlungsfall werden jeweils alle Behandlungen eines Patienten bei einem Arzt oder einer abrechnenden Praxis innerhalb eines Quartals zusammengefasst.
• Behandlungskosten: Für die ambulante ärztliche Behandlung entstanden 2012 im Mittel Kosten von 489 Euro pro Kopf. Während Männer durchschnittliche Kosten von 423 Euro verursachten, lagen diese bei den Frauen bei durchschnittlich 552 Euro. 2011 lagen die jeweiligen Werte bei 485 (Mittelwert), 419 (Männer) bzw. 548 (Frauen) Euro.
• Behandlungen nach Facharztgruppen: 33,9 Prozent der Behandlungsfälle wurden 2012 von allgemeinmedizinischen oder internistischen Hausärzten abgerechnet. Ihr geschätzter Anteil an der Vergütung lag bei 31,2 Prozent.
• Kontakte zu unterschiedlichen Ärzten: Für 2012 zeigen Hochrechnungen aus den BARMER GEK Daten, dass für 40,7 Prozent der Bevölkerung Leistungen von vier und mehr Arztpraxen abgerechnet wurden. 10,9 Prozent aller Versicherten suchten mehr als sechs unterschiedliche Arztpraxen auf. Lediglich 1,3 Prozent nutzten mehr als zehn Praxen. Anhaltspunkte für ein sogenanntes Ärzte-Hopping ergeben sich aus diesen Zahlen nicht.
• Ambulante Diagnosen: Im Schnitt wurden 2012 je Person 30,4 Diagnoseschlüssel dokumentiert. Das ergibt auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet 2,49 Milliarden Diagnoseschlüssel insgesamt. Daraus lassen sich durchschnittlich fast zehn (9,7) im Sinne von Erkrankungen unterscheidbare Diagnoseangaben pro Versichertem differenzieren.
______________________________________________
BARMERGEK Pressestelle
Tel.: 0800 33 20 60 99 1420
presse@barmer-gek.de
Athanasios Drougias (Ltg.), Tel.: 0800 33 20 60 99 1421
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Krebspatienten versterben im Schnitt mit 73 Jahren

Beitrag von WernerSchell » 04.02.2014, 18:30

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 04.02.2014

Zahl der Woche vom 04.02.2014
Krebspatienten versterben im Schnitt mit 73 Jahren


WIESBADEN - Das durchschnittliche Sterbealter von Personen, die an bösartigen Neubildungen (Krebs) verstorben sind, betrug im Jahr 2012 durchschnittlich 73,2 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages mitteilt, hat sich damit das Sterbealter in den letzten 30 Jahren um 3,1 Jahre erhöht.

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Die vollständige Zahl der Woche (inklusive PDF-Version) sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
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Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.
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Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76 mailto:presse@destatis.de http://www.destatis.de
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Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.
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Hautkrebs: Hausärzte sind Screening-Meister

Beitrag von Presse » 05.02.2014, 07:37

Hautkrebs: Hausärzte sind Screening-Meister
Die Diagnose "Hautkrebs" erreicht neue Höchststände in Deutschland. Ganz vorne mit dabei beim Screening sind Allgemeinmediziner.
Eine neue Analyse der Barmer GEK zeigt aber auch: In Deutschland gibt es eine Screening-Diaspora.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=854 ... ion&n=3266

Kommentar zum Melanom-Screening: Hausärzte erreichen jeden
Hausärzte sind die zentrale Stütze des Hautkrebsscreenings. Und das gilt nicht nur für die absolute Zahl der Vorsorge- Checks.
Rund 55 Prozent der hochgerechnet 7,55 Millionen Früherkennungsuntersuchungen bei GKV-Versicherten im Jahr 2012 wurden bei Hausärzten vorgenommen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=854 ... ebs&n=3266

Deutschland: Krebskranke sterben drei Jahre später
Jedes sechste Krebsopfer in Deutschland war 2012 über 85 Jahre alt. Mit steigender Lebenserwartung nimmt weltweit auch Krebs zu.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=854 ... ebs&n=3266

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Hautkrebs – so können Sie sich schützen

Beitrag von WernerSchell » 01.04.2014, 18:10

Pressemitteilung / DKG-Internetportal
vom 01.04.2014


Monatsthema April:
Hautkrebs – so können Sie sich schützen

Die Sonne lacht, es ist Frühling – und viele Menschen zieht es jetzt nach draußen. Doch Vorsicht: Übermäßige UV-Strahlung ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Hauttumoren. Das Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) gibt in seinem aktuellen Monatsthema hilfreiche Tipps zur Hautkrebs-Vorbeugung.

Berlin, 1. April 2014 – Als Hautkrebs bezeichnet man ein breites Spektrum bösartiger Tumorerkrankungen, die an der Haut und den Schleimha¨uten auftreten ko¨nnen. Medizinisch werden verschiedene Hautkrebstypen unterschieden, wie das Basaliom (Basalzellkrebs) und das Spinaliom (Plattenepithelkarzinom), die dem weißen Hautkrebs zugeordnet werden oder das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt. Das maligne Melanom stellt die am ha¨ufigsten to¨dlich verlaufende Form von Hautkrebs dar, während der weiße Hautkrebs deutlich bessere Heilungsaussichten aufweist. Damit es allerdings erst gar nicht zu einer Tumorerkrankung kommt, sind Vorbeugung und Früherkennung wichtig. Denn je früher ein Hautkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen: Im frühen Stadium ist die Heilungsrate hoch, mit Fortschreiten der Erkrankung nimmt sie jedoch rapide ab.
Worin besteht also eine wirkungsvolle Hautkrebsprävention? Was sind die wichtigsten Risikofaktoren, die es im Alltag zu beachten gilt? Diesen und weitere Fragen widmet sich das DKG-Internetportal in seinem aktuellen Monatsthema. Hilfreiche Tipps zur Vorbeugung liefert außerdem das Experteninterview unter http://www.krebsgesellschaft.de/thema_april2014.

Hinweis: Der Abdruck des Monatsthemas oder von Teilen des Artikels ist unter Angabe der Quelle „www.krebsgesellschaft.de“ möglich. Bei Publikation oder Teilpublikation in Online-Medien ist darauf zu achten, dass die Quellenangabe auf http://www.krebsgesellschaft.de verlinkt. Bitte senden Sie ein Belegexemplar (pdf) ihres Artikels an kirsten.herkenrath@dkg-web.de.

Die Reihe „Thema des Monats“ in der Patientenrubrik des DKG-Internetportals richtet sich an Patienten, Angehörige und interessierte Leser. Sie widmet sich 12 Mal im Jahr aktuellen Fragestellungen in den Bereichen Krebserkrankung, Prävention, Vorsorge und Nachsorge.

Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) ist das größte onkologische Netzwerk von Experten im deutschsprachigen Raum und zählt mehr als. 7.000 Mitglieder. Das Internetportal http://www.krebsgesellschaft.de hat im Monat mehr als eine Million Besucher und ist Deutschlands größtes Wissensportal zum Thema Krebs.

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Redaktion: Pia Nitz
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Ärzte und Kassen streiten um Hautkrebs-Früherkennung

Beitrag von WernerSchell » 22.07.2014, 10:07

Gesundheitsleistungen: Ärzte und Kassen streiten um Hautkrebs-Früherkennung
Jeder Deutsche ab 35 Jahre hat ein Anrecht auf einen Hautkrebscheck alle zwei Jahre und muss dafür trotzdem oft selber zahlen.
Entgegen ihren Versprechen machen Krankenkassen und Ärzte wenig Versuche, das zu ändern.
Quelle: Der Spiegel
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 76245.html
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Heller Hautkrebs – eine unterschätzte Erkrankung?

Beitrag von WernerSchell » 03.09.2018, 17:45

Pressemitteilung / ONKO-Internetportal vom 03.09.2018

Monatsthema im September:
Heller Hautkrebs – eine unterschätzte Erkrankung?

Heller Hautkrebs – auch „weißer Hautkrebs“ genannt – kann im Gegensatz zu schwarzem Hautkrebs sehr gute Heilungschancen vorweisen. Dennoch dürfen die Auswirkungen der Erkrankung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Im Voraus sollte alles daran gesetzt werden, ihre Entstehung zu verhindern. Dass die Regeln dafür einfach sind, erläutert das ONKO-Internetportal in seinem Monatsthema.

Pro Jahr erkranken im Schnitt fast 100.000 Menschen am Plattenepithelkarzinom und 160.000 Menschen am Basalzellkarzinom, den beiden Unterarten von hellem Hautkrebs. Hauptentstehungsort für beide Varianten sind die intensiv der UV-Strahlung ausgesetzten so genannten „Sonnenterassen“. So werden Stirn, Nase, Ohren, Unterlippe, Nacken und Hände bezeichnet. Rund 80 Prozent aller Basalzellkarzinome und 90 Prozent aller Plattenepithelkarzinome treten im Kopf-Hals-Bereich auf. Von Bedeutung ist offenbar das UV-Konto, also die Summe an UV-Strahlung, der sich ein Mensch im Laufe seines Lebens aussetzt. Zu der Risikogruppe gehören daher Menschen, deren Haupttätigkeitsbereich im Freien liegt und die sich auch in ihrer Freizeit viel in der Sonne aufhalten. Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und UV-Schutz zählen demnach zu den wichtigsten Vorbeugemaßnahmen.
Zumindest für das Plattenepithelkarzinom spielt auch der Zustand des Immunsystems eine Rolle, beispielsweise nach einer Krankheit oder medikamentösen Therapie. Aber auch die Gene können hellen Hautkrebs in seiner Entstehung begünstigen. Menschen mit einem hellen Hauttyp haben beispielsweise ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. An welchen Symptomen man weißen Hautkrebs erkennt und wie Diagnose und Standardtherapie ablaufen, darüber klärt das ONKO-Internetportal in seinem Monatsthema auf: www.krebsgesellschaft.de/thema_september2018.

Das ONKO-Internetportal in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. ist Deutschlands größtes Wissensportal zum Thema Krebs. Es wendet sich an alle, die aktuelle, sachlich fundierte und verständliche Auskunft zum breiten Themenspektrum Krebs suchen: Ärzte und andere medizinische Fachkreise, Patienten und Angehörige sowie alle Interessierte. Unterstützt wird es dabei durch ausgewählte Experten, unter anderem aus der Deutschen Krebsgesellschaft. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) ist das größte onkologische Netzwerk von Experten im deutschsprachigen Raum und zählt mehr als. 7.000 Mitglieder.

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In welchen Fällen das Risiko für erneuten Hautkrebs hoch ist

Beitrag von WernerSchell » 11.01.2019, 07:32

Ärzte Zeitung vom 11.01.2019:
Analyse
In welchen Fällen das Risiko für erneuten Hautkrebs hoch ist

Wer einmal ein Melanom entwickelt hat, läuft Gefahr, erneut an dieser Form von Hautkrebs zu erkranken. Doch laut einer Studie könnte beim Erkrankungsrisiko auch die Zahl der Muttermale eine Rolle spielen. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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