Multikulti als Sozialromantik - TV-Tipp für den 21.10.2012

Wichtige Hinweise zu Veranstaltungen - z.B. >>> "Pro Pflege -Selbsthilfenetzwerk" - Radio- und TV-Sendungen.

Moderator: WernerSchell

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Multikulti als Sozialromantik - TV-Tipp für den 21.10.2012

Beitrag von WernerSchell » 21.10.2012, 06:34

Alfred Schier im Dialog mit Heinz Buschkowsky
IM DIALOG - Sa. 20.10.12, 00.00 Uhr, Wdh. So, 21.10.12, 11.15 Uhr


IM DIALOG spricht Alfred Schier mit Heinz Buschkowsky, dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, über seinen Lebensweg, sein Buch und die Integration in Deutschland.

Für den SPD-Politiker ist „Multikulti“ in Deutschland keine Realität, sondern eine Form der „Sozialromantik“. In seinem Bestseller „Neukölln ist überall“ fordert Buschkowsky u.a. Veränderungen in der Integrationspolitik – sein kürzlich erschienes Buch ist sowohl umstritten, als auch erfolgreich.


Weitere Informationen:
http://www.phoenix.de/content/phoenix/d ... nen/532650
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Ergänzung der Moderation: Zum Dialog das passende Buch - empfehlenswert:

Buchtipp!

Heinz Buschkowsky:
Neukölln ist überall
400 Seiten € 19,99 [D]
Erschienen: 21.09.12

Deutschlands bekanntester Bürgermeister redet Klartext.
Heinz Buschkowsky schlägt Alarm: Zoff auf den Straßen, hohe Arbeitslosigkeit, Überfremdungsängste bei der einheimischen Bevölkerung – das ist die Realität in Berlins Problembezirk Nr. 1. Doch Neukölln ist überall. Buschkowsky sagt, was sich in Deutschland dringend ändern muss.
Heinz Buschkowsky ist in Berlin-Neukölln geboren und lebt seitdem dort. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Dank öffentlicher Schulen und staatlicher Unterstützung hat er es zu etwas gebracht. Diese Erfahrung hat ihn geprägt. Aus ihr schöpft er die Kraft für sein politisches Engagement. Armut soll kein Schicksal sein, allenfalls eine schwere Ausgangslage, lautet seine Devise. Er glaubt, dass man Menschen durch Bildung verändern kann. Und er ist davon überzeugt: Wer gefördert werden will, muss sich an Regeln halten. Denn gerade diejenigen, die Gefahr laufen, gesellschaftlich abgehängt zu werden, sind auf gute Schulen, ein sicheres Viertel und eine bürgerfreundliche Polizei angewiesen. Buschkowsky weiß, wo der Schuh drückt, und er hat den Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.

Pressestimmen:
„Ein aufregender, hochpolitischer Zustandsbericht“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Regina Mönch, 20.09.2012

Weitere Informationen unter:
http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullst ... age=buchaz
+++
Hinweis im Forum:
viewtopic.php?t=17944
Tagesgespräch mit Heinz Buschkowsky am 15. Oktober 2012
http://www.youtube.com/watch?v=e6m5W_v4 ... plpp_video
+++
Das Buch ist wirklich lesenswert. Es beschreibt eine Situation, die es auch - so oder ähnlich - an anderen Orten gibt.
Folgerungen aus den Problembeschreibungen erscheinen dringlich!

Werner Schell

+++
Integrationspolitik gescheitert?
Siehe dazu unter viewtopic.php?p=69217#69217
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Deusche Sprache

Beitrag von WernerSchell » 28.05.2016, 06:55

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Deutschpflicht soll bei Arztbesuchen aufgehoben werden. Dies fordert der Präsident der Bundesärztekammer. Dazu ergibt sich:
Diesen Ausführungen muss heftig widersprochen werden. Das Statement hat mit den allseitigen Bemühungen, Integration zu gestalten, nichts zu tun.
Die deutsche Sprache muss umfassend gefördert werden und verbindliche Verständigungsgrundlage sein, auch im Gesundheits- und Pflegesystem.

> viewtopic.php?f=2&t=21644

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Multikulti als Sozialromantik

Beitrag von WernerSchell » 29.05.2016, 16:17

Migration, Multikulti ...
tatsächliche und rechtliche Probleme!
Buchtipps (kleine Auswahl)


Bild Bild Bild Bild


Migration, Multikulti …

Kirsten Heisig:
Das Ende der Geduld - Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter
Quelle: https://www.herder.de/leben-shop/das-en ... -28/p-455/ - viewtopic.php?f=7&t=15575

Tania Kambouri
Deutschland im Blaulicht - Notruf einer Polizistin
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21298

Küch, Ulf:
SOKO Asyl - Eine Sonderkommission offenbart überraschende Wahrheiten über Flüchtlingskriminalität
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21547

Thilo Sarrazin:
Deutschland schafft sich ab - Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
Quelle: viewtopic.php?f=4&t=14697&p=54581#p54581

Heinz Buschkowsky:
Neukölln ist überall
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=17877

Düzen Tekkal:
Deutschland ist bedroht - Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21572

Matthias Franz (Hg.):
Die Beschneidung von Jungen - Ein trauriges Vermächtnis
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=20309

Michael Brückner & Udo Ulfkotte:
Politische Korrektheit - Von Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=20560

Michael Wolffsohn:
Zivilcourage - Wie der Staat seine Bürger im Stich lässt
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21646


Flüchtlingspolitik / Flüchtlingsrecht

Lüders, Michael:
Wer den Wind sät
Was westliche Politik im Orient anrichtet
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21297

Otto Depenheuer, Christoph Grabenwarter (Hg.):
Der Staat in der Flüchtlingskrise
Zwischen gutem Willen und geltendem Recht
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21583

Said, Behnam T.:
Islamischer Staat - IS-Miliz, al-Qaida und die deutschen Brigaden
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21470

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (Hrsg.):
Flüchtlingsrecht - Textausgaben zum Sozialrecht - Band 11
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21507

RA Dr. Reinhard Marx:
Aufenthalts-, Asyl- und Flüchtlingsrecht - Handbuch
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21501

Tiedemann, Paul:
Flüchtlingsrecht - Die materiellen und verfahrensrechtlichen Grundlagen
Quelle: http://www.springer.com/de/book/9783662436561

Heinhold, Hubert:
Recht für Flüchtlinge
Quelle: http://www.vonloeper.de/rechtfuerfluechtlinge/

Thilo Sarrazin:
Wunschdenken - Europa, Währung, Bildung, Einwanderung - warum Politik so häufig scheitert
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21612

Michael Wolffsohn:
Zum Weltfrieden - Dem Wahnsinn ein Ende setzen!
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21613

Jesse Stellmach:
Sollte die Flüchtlingspolitik in der BRD verschärft werden? - Ein Essay
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21614

Matthias Franz (Hg.):
Die Beschneidung von Jungen - Ein trauriges Vermächtnis
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=20309

Michael Brückner & Udo Ulfkotte:
Politische Korrektheit - Von Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=20560

Udo Ulfkotte:
Die Asylindustrie
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21626

Alice Schwarzer (Hrsg.):
Der Schock - die Silvesternacht in Köln
Mit Beiträgen von Rita Breuer, Kamel Daoud, Alexandra Eul,Marieme Hélie- Lucas, Necla Kelek, Florian Klenk, Alice Schwarzer, Bassam Tibi
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21647

Gertrud Höhler:
Die Patin
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=170

Tuba Sarica
Ihr Scheinheiligen!
Doppelmoral und falsche Toleranz - die Parallelwelt der Deutschtürken und die Deutschen
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=304


Islam

Necla Kelek:
Chaos der Kulturen - Die Debatte um Islam und Integration
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=17454

MARCEL POTT:
Der Kampf um die arabische Seele - Der steinige Weg zur islamischen Demokratie
Quelle: http://www.kiwi-verlag.de/buch/der-kamp ... 2-04407-2/

Monika Tworuschka:
Grundwissen Islam - Religion, Politik und Gesellschaft
Quelle: https://www.politische-bildung.nrw.de/p ... sen-islam/

Günther Lachmann:
Tödliche Toleranz - Die Muslime und unsere offene Gesellschaft
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=17472&p=66975

Klemens Ludwig:
Die Opferrolle - Der Islam und seine Inszenierung
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=16439

Wolfram Weimer:
Land unter - Ein Pamphlet zur Lage der Nation
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=17648&p=68001#p68001

Mirbach, Thomas/ Schaak, Torsten/ Triebl, Katrin:
Zwangsverheiratungen in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=16633

Seidensticker, Tilman:
Islamismus - Geschichte, Vordenker, Organisationen
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21469

Sabatina James:
Scharia in Deutschland - Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21603

Necla Kelek:
Hurriya heißt Freiheit
Die arabische Revolte und die Frauen – eine Reise durch Ägypten, Tunesien und Marokko
Quelle: http://www.kiwi-verlag.de/buch/hurriya- ... 2-04484-3/

Udo Ulfkotte:
Mekka Deutschland
Quelle: viewtopic.php?f=5&t=21627

Inken Wöhlbrand (Hrsg.), Martin Affolderbach (Hrsg.):
Was jeder vom Islam wissen muss
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=175

Gudrun Krämer:
Geschichte des Islam
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=174

Muhammad Asad:
Die Botschaft des Koran
Übersetzung und Kommentar
Übersetzt von Ahmad von Denffer, Yusuf Kuhn
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=173

Wilfried Buchta:
Die Strenggläubigen
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=212

Samuel Schirmbeck:
Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen
Warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=214

Berger, Lutz:
Die Entstehung des Islam
Die ersten hundert Jahre
Von Mohammed bis zum Weltreich der Kalifen
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=219

Hamed Abdel-Samad, Mouhanad Khorchide:
Ist der Islam noch zu retten?
Quelle: http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=229

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Entwurf des Integrationsgesetzes vorgelegt

Beitrag von WernerSchell » 02.06.2016, 06:49

Entwurf des Integrationsgesetzes vorgelegt
Arbeit und Soziales/Gesetzentwurf

Berlin: (hib/STO) Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will die schwarz-rote Regierungskoalition die Integration von Flüchtlingen in Deutschland erleichtern. Ziel sei es, "die unterschiedlichen Voraussetzungen und Perspektiven der Schutzsuchenden zu berücksichtigen und dafür passende Maßnahmen und Leistungen anzubieten sowie im Gegenzug Integrationsbemühungen zu unterstützen und einzufordern", heißt es in einem Gesetzentwurf der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion (18/8615 http://dip.bundestag.de/btd/18/086/1808615.pdf ), der am Freitag erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht.
Danach sollen für Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz - mit Ausnahme von Asylbewerbern aus sicheren Herkunftsstaaten sowie von "vollziehbar ausreisepflichtigen Personen" - zusätzliche Arbeitsgelegenheiten aus Bundesmitteln geschaffen werden. Ziel ist laut Vorlage neben einer "niedrigschwelligen Heranführung an den deutschen Arbeitsmarkt" eine "sinnvolle und gemeinnützige Betätigung während des Asylverfahrens".
Ferner sollen Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive und Geduldete leichter eine betriebliche Berufsausbildung absolvieren können. Für Ausbildungsbetriebe und Geduldete soll im Zusammenhang mit einer Berufsausbildung mehr Rechtssicherheit geschaffen werden. So erhalten Betroffene den Gesetzentwurf zufolge eine Duldung für die Gesamtdauer einer qualifizierten Berufsausbildung und nach erfolgreichen Abschluss gegebenenfalls für weitere sechs Monate zur Arbeitsplatzsuche. Die bisherige Altersgrenze für den Beginn der Ausbildung möchte die Regierungskoalition aufheben.
Zugleich soll eine Niederlassungserlaubnis für anerkannte Flüchtlinge von Integrationsleistungen abhängig gemacht werden. Um eine Niederlassungserlaubnis zu erhalten, müssen sie nach fünf Jahren unter anderem "hinreichende Sprachkenntnisse" vorweisen und ihren Lebensunterhalt überwiegend sichern. Bei einer "weit überwiegenden Lebensunterhaltssicherung" und dem "Beherrschen der deutschen Sprache" soll die Niederlassungserlaubnis bereits nach drei Jahren erteilt werden.
Zudem will die Regierungskoalition eine "Verpflichtung mit leistungsrechtlichen Konsequenzen zur Wahrnehmung von Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen" einführen. Auch sollen anerkannte Flüchtlinge auch dann zur Teilnahme am Integrationskurs verpflichtet werden können, wenn sie bereits über einfache deutsche Sprachkenntnisse verfügen.
Mit der Einführung einer Wohnsitzzuweisung für anerkannte Flüchtlinge sollen die Bundesländer die Verteilung der Schutzberechtigten besser steuern können. Davon nicht betroffen sein sollen Flüchtlinge, "die insbesondere einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen und damit bereits einen wichtigen Beitrag zu ihrer Integration erbringen".

Quelle: Mitteilung vom 01.06.2016
Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de
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Der Staat muss seine Aufgaben erfüllen

Beitrag von WernerSchell » 02.06.2016, 18:05

Der Staat muss seine Aufgaben erfüllen, für die Sicherheit der Bürger sorgen ...
viewtopic.php?f=5&t=21646
Siehe auch unter > viewtopic.php?f=5&t=21182
Dateianhänge
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Islamfeindlichkeit nimmt deutlich zu

Beitrag von WernerSchell » 16.06.2016, 08:33

Aus Forum:
viewtopic.php?f=5&t=21680

Die Rheinische Post berichtet am 15.06.2016:
Studie - Islamfeindlichkeit nimmt deutlich zu
Berlin. Die Vorurteile gegen Muslime sind in Deutschland deutlich größer geworden. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von Wissenschaftlern der Universität Leipzig hervor.
Auch Homophobie ist weit verbreitet.
... (weiter lesen unter) ... http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.6049302
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Ausländische Patienten - Viele offene Rechnungen

Beitrag von WernerSchell » 12.11.2016, 07:51

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=20789&p=95011#p95011

Bild Bild

Rheinische Post - Bericht vom 12.11.2016:
Ausländische Patienten zahlen oft ihre Klinik-Rechnungen nicht
Düsseldorf (ots) - Immer mehr Kliniken in Deutschland bleiben offenbar auf den Kosten für Behandlungen sitzen. Probleme gibt es nach Angaben der Krankenhausgesellschaft besonders mit illegalen Flüchtlingen, Personen, die als Asylbewerber registriert sind oder einen Antrag gestellt haben, und EU-Bürgern, die nicht krankenversichert sind. "Sie verschwinden einfach, ohne zu bezahlen", sagte der NRW-Sprecher der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Lothar Kratz, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Dadurch sei den Kliniken in Deutschland allein im vergangenen Jahr ein finanzieller Schaden von mindestens 150 Millionen Euro entstanden, sagte Kratz. "Allein bei Flüchtlingen und Asylbewerbern bestehen aus dem Jahr 2015 Außenstände in Höhe von 50 Millionen Euro. Und für dieses Jahr ist die Summe schon jetzt so hoch", betonte Kratz. Bei den Personengruppen der Kriegsversehrten und zahlungsunfähigen EU-Bürger seien es ebenfalls jeweils 50 Millionen Euro, die nicht beglichen worden seien.
Die Krankenhausverbände fordern die Bundesregierung deshalb auf, eine Lösung für das Problem zu finden. "Wir brauchen einen bundesweiten Hilfsfonds, aus dem die Verluste beglichen werden", sagte Kratz "Rheinischen Post". Die Gelder dafür dürften aber nicht aus dem ambulanten und stationären Bereich kommen.
Quelle: Rheinische Post - Pressekontakt: Redaktion Telefon: (0211) 505-2621

Anmerkung:
Die grenzenlose Flüchtlingspolitik zeigt einmal mehr, welche Fehlentwicklungen daraus erwachsen.
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Düstere Zukunft ...

Beitrag von WernerSchell » 20.12.2016, 07:36

Am 20.01.2016 bei Facebook gepostet:
"Selbst Menschen, denen es subjektiv gut geht,
beschleicht das Gefühl, dass die Zukunft düsterer aussehen wird."
Dorothee Krings im Beitrag "Leben in der Abstiegsgesellschaft" (Rheinische Post vom 19.12.2016).
>>> viewtopic.php?f=4&t=21907
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Migration - deutliche Zunahme ...

Beitrag von WernerSchell » 01.08.2017, 07:09

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 261 vom 01.08.2017

Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 8,5 % gestiegen

WIESBADEN – Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund erreichte 2016 zum fünften Mal in Folge einen neuen Höchststand. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) auf Basis des Mikrozensus mitteilt, hatten im Jahr 2016 rund 18,6 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dies entsprach einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 8,5 %. Das ist der stärkste Zuwachs seit Beginn der Messung im Jahr 2005. Der hohe Anstieg ist vor allem auf die hohe Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern einschließlich der Schutzsuchenden in den Jahren 2015 und 2016 zurückzuführen.
+++
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44
http://www.destatis.de/kontakt

Erreichbarkeit: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.
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Vielfältigkeit des Islam - NRW unterstützt liberale Moscheen

Beitrag von WernerSchell » 09.08.2017, 17:08

Die Rheinische Post berichtete am 9. August 2017:

Vielfältigkeit des Islam
NRW unterstützt liberale Moscheen


Bild
In Berlin war im Juni 2017 von Seyran Ates (r.) eine liberale Moschee eröffnet worden (Archiv). FOTO: dpa, gam nic

Düsseldorf. Die NRW-Landesregierung begrüßt Initiativen zur Gründung islamischer Gotteshäuser nach dem Vorbild der säkularen Moschee in Berlin. Kölns Oberbürgermeisterin Reker fordert mehr Einfluss auf Ditib.
Von Philipp Jacobs
Die neue nordrhein-westfälische Landesregierung hat sich für die Einrichtung liberaler Moscheen ausgesprochen. Derartige Gebetshäuser zeigten die Vielfältigkeit des Islam, sagte Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) unserer Redaktion: "Daher begrüße ich entsprechende Initiativen." Wichtig sei, dass sich keine religiöse Gemeinschaft vor einen politischen Karren spannen lasse, ganz gleich aus welcher Himmelsrichtung.
Integrations-Staatssekretärin Serap Güler (CDU) sagte: "Muslime in NRW möchten sich nicht in eine Schublade stecken lassen. Sie verbinden ihre Religion weniger mit dem Bild, das die öffentliche Wahrnehmung dominiert. Für viele von ihnen steht der Islam nicht für Rückständigkeit und Gewalt." Deshalb sei es gut, wenn durch Initiativen zur Gründung liberaler Moscheen dieser Wahrnehmung etwas entgegengesetzt werde.
… (weiter lesen unter) … http://www.rp-online.de/nrw/landespolit ... -1.7000328

Rheinische Post vom 09.08.2017: Kommentar / Für einen liberalen Islam = Von Philipp Jacobs
Düsseldorf (ots) - Als die Frauenrechtlerin Seyran Ates Mitte Juni in Berlin die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee eröffnete, erschienen etliche Kamerateams. Manchmal wirkte es, als sei ein Rockstar eingetroffen. Dabei hatte Ates lediglich eine Moschee gegründet, in der Männer und Frauen jedweder Glaubensströmung gemeinsam unverschleiert beten und predigen können. Warum das so ein Ereignis war? Weil der liberale Islam noch immer im Schatten steht - auch in Deutschland. Das verstaubte religiöse Weltbild mancher etablierten Moscheeverbände ist viel zu präsent. Hinzu kommt: Der liberale Islam ist bislang nur eine Art Personenkult ohne Strukturen. Natürlich gibt es entsprechende Vereinigungen und Verbände, die großartige Arbeit leisten. Doch genießen sie nicht die Anerkennung, die sie verdient haben. Das zu ändern, ist auch Aufgabe der Politik. Die Bereitschaft, sich für eine säkulare Form des Islam einzusetzen, muss wachsen. Und jene, die bereits Einsatz zeigen, müssen in ihrem Handeln bestärkt werden. Denn zu einer toleranten und modernen Gesellschaft gehört auch ein toleranter und moderner Islam. Das klare Bekenntnis der NRW-Landesregierung zu mehr liberalen Moscheen ist deshalb wichtig und nachahmenswert.

http://www.rp-online.de > http://www.finanznachrichten.de/nachric ... bs-007.htm

+++
Und auch das muss man wissen:
Volker Kauder, Vorsitzender der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, bekennt bei "Hart aber Fair" am 29.11.2016 zum Erstaunen der Mitdiskutanten klar und deutlich: Ein herausragender Führer des Islam (in Kairo) habe ihm gegenüber bemerkt, dass man aufhören müsse zu erklären, dass der Islam durch die Aufklärung müsse. Der Islam stehe grundsätzlich über dem Staat. - Daraus ergibt sich eindeutig die Folgerung, dass der Islam den Rechtsstaat nicht akzeptiert und daher politische Folgerungen unausweichlich sind. Unter diesen Umständen ist eine wirkliche Integration von Menschen, die dem Islam angehören, völlig ausgeschlossen. Das belegen auch die seit vielen Jahren bestehenden und anwachsenden Parallelgesellschaften. Integration ist mehr als ein wenig Kenntnisse der deutschen Sprache und möglicherweise eigenes (bescheidenes) Erwerbseinkommen. Ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz bzw. zu den bundesdeutschen Rechtsstaatstrukturen ist zwingend! Dass Terror nicht gebilligt werden kann, von welcher Seite auch immer, versteht sich. >>> https://www.youtube.com/watch?v=7Sjbzd1N9O8
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Die Asyl-Leine ziehen

Beitrag von WernerSchell » 02.03.2018, 07:41

Die Rheinische Post berichtet am 1. März 2018 (und in der Printausgabe vom 02.03.2018):

Kolumne: Mit Verlaub!
Die Asyl-Leine ziehen

Düsseldorf. Unser subjektives Grundrecht auf Asyl gehört endlich europäisiert. Rechtsgelehrte raten schon lange zu einer Reform.
Von Reinhold Michels

Wir alle wissen, dass unser einmalig liberales Grundrecht auf Asyl zu haarsträubendem Rechtsmissbrauch einlädt und zudem die Verwaltungsrichter vielhunderttausendfach mit Streitfällen zum Ächzen bringt.

Das einklagbare Grundrecht gehört abgeschafft und nach dem Vorbild bedeutender europäischer Rechtsstaaten so umgewandelt, dass der Staat mit einfacher Gesetzgebung die Modalitäten der Asylgewährung festsetzt. Wir sollten die lange Leine anziehen.

Quelle: http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.7430083
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Ablehnung des Islam nimmt zu

Beitrag von WernerSchell » 16.03.2018, 16:37

Die Rheinische Post berichtete am 15. März 2018:

Düsseldorf
Ablehnung des Islam nimmt zu
Düsseldorf. Einer Forsa-Umfrage zufolge sagen nur noch 37 Prozent, dass die Religion zu Deutschland gehört.
Von Kirsten Bialdiga
… (weiter lesen unter) …. http://www.rp-online.de/politik/ablehnu ... -1.7456375

+++
Forsa-Umfrage: Wachsende Islam-Ablehnung im Ruhrgebiet
 Studie sieht wachsende Islam-Ablehnung im Ruhrgebiet
 Signifikanter Akzeptanz-Verlust binnen zwei Jahren
 Sorge beim Zentralrat der Muslime
Die Akzeptanz des Islam im Ruhrgebiet ist laut einer Umfrage gesunken. In einer repräsentativen Erhebung sagten im Herbst 2017 nur noch 37 Prozent von rund 1.000 Befragten, der Islam gehöre zu Deutschland. Das waren zehn Prozent weniger als 2015. 59 Prozent beantworteten diese Frage mit Nein.
…. (weiter lesen unter) … https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgeb ... t-100.html

+++
DEUTSCHLAND
HORST SEEHOFER„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hält den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ für falsch.
• „Nein. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt“, sagte Seehofer der „Bild“.
• Dazu gehörten der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten.
… (weiter lesen unter) … https://www.welt.de/politik/deutschland ... hland.html
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Islam - "Feindliche Übernahme" - Buchtipp

Beitrag von WernerSchell » 03.09.2018, 07:13

Aus Forum:
http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=338

Buchtipp!

Thilo Sarrazin:

Feindliche Übernahme
Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht

Bild

Finanzbuchverlag, August 2018
Hardcover, 496 Seiten
Gewicht: 698 g
ISBN: 978-3-95972-162-2
Preis: 24,99 € inkl. MwSt.


Zum Buchinhalt:
Das Zurückbleiben der islamischen Welt, die Integrationsdefizite der Muslime in Deutschland und Europa sowie die Unterdrückung der muslimischen Frauen sind eine Folge der kulturellen Prägung durch den Islam. Das zeigt Thilo Sarrazin in seinem neuen Bestseller.
Auch Deutschland muss sich diesen Tatsachen stellen, wächst doch der Anteil der Muslime in Deutschland und Europa durch Einwanderung und anhaltend hohe Geburtenraten immer weiter an. Bei einer Fortsetzung dieses Trends sind die Muslime hier auf dem Weg zur Mehrheit. Unsere Kultur und Gesellschaft lassen sich nur schützen, indem die weitere Einwanderung von Muslimen gestoppt und die Integration der bei uns lebenden Muslime mit robusten Mitteln vorangetrieben wird. Denn alle Tendenzen, den Islam zu reformieren, sind bisher weitgehend gescheitert. So gibt es in keinem Land, in dem Muslime in der Mehrheit sind, Religionsfreiheit und eine funktionierende Demokratie. Stattdessen leidet die islamische Welt als Ganzes unter einem explosionsartigen Bevölkerungswachstum, und ihre Fanatisierung nimmt ständig zu.
Thilo Sarrazin spannt einen Bogen von den Aussagen des Korans zur mentalen Prägung der Muslime, von da weiter zu Eigenarten und Problemen muslimischer Staaten und Gesellschaften und schließlich zu den Einstellungen und Verhaltensweisen von Muslimen in den Einwanderungsgesellschaften des Westens.


Quelle und weitere Informationen:
https://www.m-vg.de/finanzbuchverlag/sh ... ebernahme/

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Das Medienecho ist bereits kurz nach Erscheinen des Buches beachtlich. Die Rheinische Post schrieb dazu im Newsletter vom 31.08.2018:
Thilo Sarrazin hätte sich keine bessere Stimmung aussuchen können für sein islamfeindliches Buch, das er gestern in Berlin vorstellte. Der Volkswirt mit der SPD-Mitgliedschaft hat sich nach seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ erneut seinem Lieblingsthema gewidmet: den Muslimen. Er warnt schon im Titel vor einer „feindlichen Übernahme“. Seine Argumente: die höhere Geburtenzahl bei muslimischen Zuwanderern, der angebliche Siegeszug des konservativ-orthodoxen Islams und die vermeintliche Vehemenz, mit der Muslime ihren Glauben in die Gesellschaft tragen. Der reißerische Titel und die pauschalisierenden Thesen dürften die ohnehin grassierenden Ressentiments im Land gegen Muslime weiter schüren. Trotzdem müssen wir uns als Journalisten die Frage stellen: Hat er recht? Ich habe meine Kollegen Lothar Schröder, Eva Quadbeck und Henning Rasche gebeten, sich mit Sarrazins Thesen zu beschäftigen und sie einem Realitätscheck zu unterziehen. Hier lesen Sie das Ergebnis. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... birmpn4112
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WernerSchell
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Multikulti als Sozialromantik ... Integration ist nicht in Sicht ...

Beitrag von WernerSchell » 10.09.2018, 06:16

Rheinische Post vom 10.09.2018:

Wer spricht eigentlich für den Islam in Deutschland? Die Vertreter des liberalen Islam sind zu wenige und bisher kaum organisiert, die Botschafter der DITIB sind sehr nah an der türkischen Regierung und der Zentralrat der Muslime mit dem Aachener Aiman Mazyek an der Spitze vertritt auch nur eine Minderheit der Muslime im Land. Trotzdem ist Mazyek für Innenminister Horst Seehofer (CSU) nun der wichtigste Ansprechpartner bei der Reform der Islamkonferenz. Eva Quadbeck hat die Details. ... > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... n4tu63i112

Sind Muslime in Deutschland schwerer zu integrieren als andere Zuwanderer? Einige Experten und einige selbst ernannte Experten in diesem Land vertreten diese These. Entscheidend bei der Integration ist aber zunächst einmal die Frage: Wer sind wir? Und was wollen wir? Denn nur wer sich selbst kennt, kann Fremde aufnehmen. Dorothee Krings plädiert im vierten Teil unserer Integrations-Serie für ein neues Nachdenken darüber, was uns ausmacht. ... > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... n4tt52i112
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WernerSchell
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Rechtliche Integration des Islam

Beitrag von WernerSchell » 10.12.2018, 15:03

Rechtliche Integration des Islam
Inneres und Heimat/Antwort

Berlin: (hib/STO) Die rechtliche Integration des Islam in Deutschland ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung (19/6233 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/062/1906233.pdf ) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/5811 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/058/1905811.pdf ). Wie die Bundesregierung darin ausführt, "besteht ein Interesse an einer Integration auch islamischer religiöser Organisationen in das von Kooperation geprägte Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften auf der Grundlage des deutschen Religionsverfassungsrechts". Um Integrationsprozesse auch in diesem Sinne zu befördern, sei 2006 die "Deutsche Islam Konferenz" (DIK) gegründet worden. Sie habe seitdem Empfehlungen für verschiedene Bereiche der Kooperation erarbeitet.
Wie die Bundesregierung weiter ausführt, erfolgt die Umsetzung der Empfehlungen der DIK durch die betroffenen Akteure. Eine Förderung islamischer Organisationen im Sinne einer Strukturförderung, damit diese die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen von Religionsgemeinschaften erfüllen, erfolge nicht. Die vom Religionsverfassungsrecht statuierten Bedingungen seien für alle Religionsgemeinschaften gleich und es liege - auch vor dem Hintergrund der religiösen und weltanschaulichen Neutralität des Staates - ausschließlich in deren Händen, diese zu erfüllen.

Europäische Flüchtlingspolitik
Inneres und Heimat/Antwort

Berlin: (hib/STO) Über Fragen der europäischen Flüchtlings- und Asylpolitik berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/6235 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/062/1906235.pdf ) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/5332 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/053/1905332.pdf ). Darin verweist die Bundesregierung darauf, dass die Zahl der irregulären Ankünfte in der Europäischen Union und in Deutschland seit 2015 "gerade auch dank gemeinsamer europäischer Maßnahmen" deutlich zurückgegangen sei. Nach ihrer Auffassung seien "weitere mögliche Handlungsoptionen im Bereich der Flüchtlings- und Asylpolitik in enger Abstimmung der beteiligten EU-Institutionen und aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union auszuloten". Dabei handele es sich um einen fortlaufenden und weiterhin andauernden Prozess.
Eine "europäische Lösung" werde unter den Mitgliedstaaten allgemein befürwortet, schreibt die Bundesregierung weiter. Aus ihrer Sicht sei eine zeitnahe Verständigung "grundsätzlich möglich, aber nicht sicher". Weiter diskussionsbedürftig sei unter anderem die Verteilungsfrage. Solange "keine (neue) europäische Lösung" gefunden ist, bleibe es bei der geltenden EU-Rechtslage und Praxis.

Quelle: Mitteilung vom 10.12.2018
Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de
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