Bluthochdruck – eine letale Gefahr

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Unser Herz - jeder Schlag zählt ...

Beitrag von WernerSchell » 10.01.2019, 07:46

Unser Herz - jeder Schlag zählt ...

Wie kann man sich vor einem Herzinfarkt oder anderen Herzerkrankungen schützen? Welche modernen Therapiemöglichkeiten gibt es? Bestimmt das Tempo, in dem das Herz schlägt, darüber, wie lange man lebt? Manchen Wissenschaftlern zufolge gibt es ein bestimmtes Guthaben an Herzschlägen, das man für sein Leben zur Verfügung hat. Je langsamer das Herz schlägt, desto länger lebt man also? Körperliche Belastung, aber auch psychischer Stress beeinflussen das Tempo des Herzschlags. Wie viele Schläge pro Minute sind optimal, damit das Herz gesund bleibt? Und wie kann das erreicht werden? Außerdem: Blutdruck senken ohne Medikamente - helfen einfache Ernährungstricks gegen erhöhten Blutdruck? ---> HR machte den Test und informierte (am 09.01.2019) sehr informativ zum Thema. Video (44,07 Min.) mit dem Titel "Unser Herz - jeder Schlag zählt" abrufbar unter > https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a ... 81100.html Der Film ist auch bei Youbube abrufbar > https://www.youtube.com/watch?v=BY1NNl4EUlE
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WernerSchell
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Abnehmen, Sport treiben, sich gesund ernähren - Ihr Blutdruck wird es Ihnen danken!

Beitrag von WernerSchell » 12.01.2019, 07:29

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Gute Vorsätze durchhalten – Ihr Blutdruck wird es Ihnen danken!

Abnehmen, Sport treiben, sich gesund ernähren – das sind wahrscheinlich die häufigsten Vorsätze, die zum Jahreswechsel gefasst wurden. Warum es sich lohnt, genau diese Vorsätze auch konsequent umzusetzen, erläutert die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® | Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention: Diese Lebensstilmaßnahmen reduzieren Bluthochdruck – und damit auch das Risiko für gefährliche Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen. Jeder kann so für den Erhalt der eigenen Gesundheit bis ins hohe Alter sorgen.

Jeder Dritte ist in Deutschland von Bluthochdruck betroffen, bei den über 60-Jährigen ist es sogar jeder zweite. Die Folgen sind gravierend, denn unbehandelt kann Bluthochdruck zu gefährlichen Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen sowie zu Nierenversagen, Netzhautveränderungen und wahrscheinlich auch zu Demenz führen. Bekannt ist, dass allein die Hälfte aller Herzinfarkte und Schlaganfälle vermeidbar wäre, wenn Bluthochdruck rechtzeitig erkannt und behandelt würde.

Eine medikamentöse Blutdrucksenkung ist bei Werten ab 140/90 mm Hg erforderlich, aber schon ab einem Blutdruck von 130/80 mm Hg steigt das Risiko für Folgeerkrankungen. Menschen mit hochnormalen Blutdruckwerten (130-139/85-89 mm Hg) werden daher Lebensstilmaßnahmen empfohlen, um den Blutdruck auf natürliche Weise zu senken. „Oft können allein dadurch normale Blutdruckwerte erreicht werden – und zwar ganz ohne Nebenwirkungen“, erklärt Prof. Dr. Bernhard K. Krämer, Mannheim, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® | Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention. „Es lohnt sich also, dranzubleiben und seine Vorsätze umzusetzen. Mit den folgenden drei Maßnahmen kann jeder seinen Blutdruck senken und damit für den Erhalt der eigenen Gesundheit bis ins hohe Alter sorgen.“

Übergewichtige Menschen sollten abnehmen!
Ein Hauptrisikofaktor für Bluthochdruck ist Übergewicht, eine wichtige Maßnahme, um hohe Blutdruckwerte zu korrigieren, ist daher abzunehmen. Der Hausarzt hilft und berät dabei, als besonders erfolgreich haben sich Gruppenprogramme erwiesen. Wie auch immer eine Gewichtsreduktion erreicht wird: Jedes Pfund, das schmilzt, nimmt Druck aus den Gefäßen!

Unbedingt in Bewegung bleiben!
Nicht nur das Körpergewicht ist ausschlaggebend für das Bluthochdruckrisiko, sondern auch das Verhältnis von Muskel- zu Fettmasse. Selbst dünne Menschen, die untrainiert und unsportlich sind, haben ein erhöhtes Bluthochdruck-Risiko. Mediziner sprechen vom „TOFI“-Phänotypen (TOFI für „thin ouside, fat inside“, also außen schlank und innen fett) oder von metabolischer Fettleibigkeit bei Normalgewicht [1]. „Ob dick oder dünn: Sport ist eine wichtige Maßnahme, um Bluthochdruck zu vermeiden und zu behandeln“, erklärt Prof. Dr. med. Burkhard Weisser, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Kiel und Mitglied des Vorstands der Deutschen Hochdruckliga.

Gesund essen!
Auch eine gesunde, ausgewogene Kost ist wichtig, um Bluthochdruck vorzubeugen. Doch was versteht man eigentlich darunter? Die Deutsche Hypertonie Akademie steckt gesunde Ernährung mit diesen „10 Geboten“ ab:

1. Wenig gesättigte Fettsäuren (sind in Fleisch- und Milchprodukten enthalten) essen: Sie sollten maximal 10% der Gesamtenergiezufuhr ausmachen und daher so oft wie möglich durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, besonders Omega-3-Fettsäuren, enthalten in Fisch, pflanzlichen Ölen, Nüssen, ersetzt werden.
2.Trans-Fettsäuren auf ein Minimum beschränken – sie entstehen beim Braten und bei der industriellen Fetthärtung und erhöhen das Gesamtcholesterin.
3. Kochsalz auf 5-6 g pro Tag beschränken.
4. Viele Ballaststoffe zu sich nehmen (30-45 g, vorzugsweise Vollkornprodukte).
5. Zwei Portionen Obst am Tag essen.
6. Drei Portionen Gemüse am Tag essen .
7. Ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche essen.
8. 30 Gramm ungesalzene Nüsse pro Tag essen.
9. Alkoholkonsum stark begrenzen (Frauen: 10 Gramm, entspricht ca. einem achtel Liter Wein; Männer: 20 Gramm, entspricht ca. einem viertel Liter Wein).
10.Gesüßte Softdrinks nach Möglichkeit ganz vermeiden [2].

Literatur
[1] Ding C, Chan Z, Magkos F. Lean, but not healthy: the 'metabolically obese, normal-weight' phenotype. Curr Opin Clin Nutr Metab Care. 2016 Nov;19(6):408-417.
[2] Nach European Association of Preventive Cardiology (EAPC)

Kontakt/Pressestelle
Dr. Bettina Albers
albers@albersconcept.de
Telefon: 03643/ 776423
Mobile: 0174/ 2165629

Weitere Informationen: http://www.hochdruckliga.de

Quelle: Pressemitteilung vom 11.01.2019
Dr. Bettina Albers Pressestelle Deutsche Hochdruckliga
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Zinkmangel ist ein Grund für Bluthochdruck

Beitrag von WernerSchell » 24.01.2019, 18:29

Zinkmangel ist ein Grund für Bluthochdruck
Zusammenhang bei Tierversuchen nachgewiesen - Nieren spielen bei Verarbeitung eine Rolle

Dayton (pte007/24.01.2019/11:30) - Zinkwerte, die niedriger sind als normal, tragen laut einer Studie unter Leitung der Wright State University http://wright.edu zum Entstehen von Bluthochdruck bei. Verantwortlich dafür ist laut den Forschern eine Veränderung der Verarbeitung von Natrium durch die Nieren. Zinkmangel ist bei Personen mit chronischen Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen weitverbreitet. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko eines zu hohen Blutdrucks.
... (weiter lesen unter) .... https://www.pressetext.com/news/20190124007
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Schon grenzwertiger Bluthochdruck geht aufs Herz

Beitrag von WernerSchell » 25.01.2019, 10:42

Ärzte Zeitung vom 25.01.2019:
Herzecho-Studie
Schon grenzwertiger Bluthochdruck geht aufs Herz

Bluthochdruck führt zu linksventrikulärer Hypertrophie, das ist nicht neu. Die Studie PAMELA ergab jetzt: Schon im hochnormalen Blutdruckbereich fangen Probleme für das Herz an. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=98 ... efpuryykqr
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Bluthochdruck – Sport scheint so wirksam wie Blutdrucksenker

Beitrag von WernerSchell » 30.01.2019, 07:24

Ärzte Zeitung vom 30.01.2019:
Bluthochdruck
Sport scheint so wirksam wie Blutdrucksenker

Ausdauersport und Widerstandstraining senken den Blutdruck von Hypertonikern offenbar ähnlich gut wie Medikamente. Darauf deutet eine umfangreiche indirekte Analyse. Allerdings gibt es einen Haken. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=98 ... efpuryykqr

Kommentar zu Sport bei Bluthochdruck
Pedale statt Pillen

Eine gesunde Skepsis gegenüber indirekten Vergleichen ist immer angebracht, so auch bei einer Netzwerkmetaanalyse, die den Schluss nahelegt, dass körperliche Aktivität den Blutdruck von Hypertonikern vergleichbar gut senkt wie ein Antihypertensivum. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=98 ... efpuryykqr

+++
Dass körperliche Aktivität gesundheitsfördernd wirkt, ist durch zahlreiche Studien belegt. Auch die jetzt von der Ärzte Zeitung aufgezeigte Wirkung bei der Senkung eines hohen Blutdrucks sind nicht neu. Kommt zur Bewegung noch eine gesunde Ernährung dazu, ist das insgesamt der beste Beitrag für eine gesunde Lebensführung. Zu diesem Thema wurde bei Pflegetreffs, aber auch hier im Forum, wiederholt informiert. - Werner Schell
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Bluthochdruck schädigt schon Hirne junger Menschen

Beitrag von WernerSchell » 11.02.2019, 07:28

Ärzte Zeitung vom 11.02.2019:
MRT-Scans analysiert
Bluthochdruck schädigt schon Hirne junger Menschen

Hypertonie ruft Hirnschädigungen hervor - und die Veränderungen treten offenbar schon in jungen Jahren auf, wie Forscher herausfanden. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=98 ... efpuryykqr
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Den Blutdruck zu senken ist gesund! Oder? Neue Erkenntnisse zum Blutdruck im Alter

Beitrag von WernerSchell » 07.03.2019, 18:30

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Den Blutdruck zu senken ist gesund! Oder?
Neue Erkenntnisse zum Blutdruck im Alter


Bislang haben Mediziner angenommen, dass es für ältere Menschen gesünder ist, wenn ihr Blutdruck auf unter 140/90 mmHg eingestellt wird. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt festgestellt, dass diese Annahme nicht für alle Bluthochdruckpatienten gilt. Im Gegenteil: Bei Menschen, die älter als 80 Jahre sind oder die bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten, steigt das Sterberisiko sogar. Veröffentlicht wurde die Studie jetzt im European Heart Journal*.

Etwa 70 bis 80 Prozent der über 70-Jährigen haben einen erhöhten Blutdruck, der langfristig lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen kann. Bei der Entscheidung, ob und wie Ärztinnen und Ärzte Menschen mit Bluthochdruck behandeln, richten sie sich nach den Empfehlungen der Fachgesellschaften. Laut den europäischen Leitlinien soll der Blutdruck bei über 65-Jährigen auf unter 140/90 mmHg eingestellt werden, um sie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Diese Zielwerte gelten auch für über 80-Jährige, bei ihnen sind jedoch verstärkt individuelle Faktoren wie Begleiterkrankungen zu berücksichtigen. Die US-amerikanischen Fachgesellschaften empfehlen für alle Bluthochdruckpatienten, die älter sind als 65 Jahre, sogar eine Einstellung des Blutdrucks auf unter 130/80 mmHg. Welche Zielwerte nun tatsächlich für die Behandlung älterer Menschen mit Bluthochdruck die besten sind, ist Gegenstand einer aktuellen wissenschaftlichen Debatte.

In einer Beobachtungsstudie konnten Forschende der Charité jetzt zeigen, dass die medikamentöse Senkung des Blutdrucks auf unter 140/90 mmHg – und insbesondere auf unter 130/90 mmHg – nicht grundsätzlich eine schützende Wirkung hat. Grundlage der Analyse sind epidemiologische Daten von mehr als 1.600 Frauen und Männern, die zu Beginn der Studie im Jahr 2009 mindestens 70 Jahre alt waren und unter blutdrucksenkender Behandlung standen. Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler feststellten, hatten bei den über 80-Jährigen diejenigen, deren Blutdruck bei unter 140/90 mmHg lag, ein um 40 Prozent höheres Sterberisiko als diejenigen, deren Blutdruck mehr als 140/90 mmHg betrug. Eine ähnliche Beobachtung machte die Forschungsgruppe bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Studie, die in der Vergangenheit einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten hatten: Bei denjenigen, deren Blutdruck bei unter 140/90 mmHg lag, stieg das Sterberisiko sogar um 61 Prozent im Vergleich zu denjenigen, deren Blutdruck trotz der medikamentösen Behandlung oberhalb dieses Grenzwertes blieb. „Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass die Behandlung eines erhöhten Blutdrucks bei diesen Patientengruppen individuell angepasst werden sollte“, erklärt Dr. Antonios Douros vom Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charité. Der Erstautor der Studie betont: „Wir sollten davon abkommen, die Empfehlungen der Fachgesellschaften pauschal bei allen Patientengruppen anzuwenden.“

Erfasst wurden die epidemiologischen Daten im Rahmen der „Berliner Initiative Studie“, die von Prof. Dr. Elke Schäffner, Stellvertretende Direktorin des Instituts für Public Health der Charité, geleitet wird. Ihr Team befragte die Studienteilnehmer alle zwei Jahre zu ihren Erkrankungen und Medikamenten, maß Blutdruck und Nierenfunktion und analysierte Blut und Urin. Nach sechs Jahren untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit statistischen Methoden, inwiefern der zu Beginn gemessene Blutdruck mit dem Tod in Zusammenhang stand. Dabei wurden auch Einflussfaktoren wie Geschlecht, Body-Mass-Index, Raucherstatus, Alkoholkonsum, Diabetes und die Anzahl der blutdrucksenkenden Mittel berücksichtigt. „Als nächstes wollen wir untersuchen, welche Patientengruppen von einer Blutdrucksenkung tatsächlich profitieren“, erklärt Prof. Schäffner.

*Douros A et al., Control of blood pressure and risk of mortality in a cohort of older adults: the Berlin Initiative Study. Eur Heart J. 2019 Feb 25. doi: 10.1093/eurheartj/ehz071.

Berliner Initiative Studie
In der Berliner Initiative Studie (BIS) wird seit 2009 die Entwicklung der Nierenfunktion von rund 2.000 älteren Patientinnen und Patienten beobachtet. Ziel ist es, die medizinische Situation und Versorgung von über 70-Jährigen mit chronischer Niereninsuffizienz zu verbessern. Die BIS ist am Institut für Public Health der Charité angegliedert und wird von Prof. Dr. Elke Schäffner geleitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie sind bei der AOK Nordost versichert. An der Durchführung der Studie sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Klinik für Nephrologie an den Charité-Standorten Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin, des Vivantes Klinikums im Friedrichshain und des Instituts für Klinische Epidemiologie und angewandte Biometrie des Universitätsklinikums Tübingen beteiligt.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Antonios Douros
Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 525 112
E-Mail: antonios.douros@charite.de

Originalpublikation:
https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehz071

Weitere Informationen:
https://bis.charite.de/
https://iph.charite.de/

Quelle: Pressemitteilung vom 07.03.2019
Manuela Zingl GB Unternehmenskommunikation
Charité – Universitätsmedizin Berlin
https://idw-online.de/de/news711693
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Bluthochdruck erhöht Demenz-Risiko

Beitrag von WernerSchell » 24.04.2019, 07:21

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Bluthochdruck erhöht Demenz-Risiko

Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen nimmt in Deutschland stetig zu. Ein bislang unterschätzter, aber entscheidender Risikofaktor für die Entstehung von Demenz ist offenbar Bluthochdruck. Studien weisen darauf hin, dass bereits geringfügig erhöhte Blutdruckwerte das Demenz-Risiko erhöhen können. In Deutschland gilt ein Blutdruck ab 140 zu 90 Milligramm Quecksilbersäule (mmHg) als krankhaft.

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Mediziner vermuten einen Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Demenz.

Bluthochdruck erhöht Demenz-Risiko - Visite - 23.04.2019 20:15 Uhr Autorin: Anna Schubert Video rd. 06,00 Min. - Schon ein geringfügig erhöhter Blutdruck könnte das Risiko erhöhen, an Demenz zu erkranken. Eine mögliche Ursache dafür sind Gefäßveränderungen im Gehirn.

Zur Sendung und weitere Informationen > https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ ... ck212.html
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