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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 09.12.2009, 14:39 
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phpBB God

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Studie zum Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Altenpflege
Umfrage startet am Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember 2009)

Staatsrätin Claudia Hübner: Würdevolles Altern unterstützen

„Die Würde des Menschen ist unantastbar – dieser Leitsatz des Grundgesetzes gilt uneingeschränkt auch für ältere Menschen. Umso mehr, wenn sie pflegebedürftig und auf Hilfe angewiesen sind. Würdevolles Altern ist ein fundamentaler Wert, den wir konsequent weiter verwirklichen müssen – gerade angesichts einer zunehmend älteren Bevölkerung.“ Dies erklärte die Seniorenbeauftragte der Landesregierung, Staatsrätin Dr. Claudia Hübner, am Mittwoch (9. Dezember 2009) in Stuttgart anlässlich einer von ihr in Auftrag gegebenen Studie über den Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen in den stationären Altenpflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg (Konzeption und Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. A. Berzlanovich, Department für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Wien; Projektmitarbeit: Dr. Niko Kohls, GRP - Generation Research Program, Humanwissenschaftliches Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München; mitfinanzierender Kooperationspartner: Peter-Schilffarth-Institut für Soziotechnologie gGmbH).

Die Umfrage soll am Donnerstag (10. Dezember 2009), dem Internationalen Tag der Menschenrechte, im Land starten. Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege (Fixierungen) seien massive Eingriffe in die Grundrechte eines Menschen, erklärte die Staatsrätin. Sie habe daher den Tag der Menschenrechte als Stichtag für die Umfrage gewählt, um auf diese Problematik aufmerksam zu machen.

Dem Anspruch, Alter würdevoll zu gestalten, kämen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg bei der Betreuung und Versorgung älterer pflegebedürftiger Menschen tagtäglich nach. Und dies mit hohem zeitlichen Einsatz und oftmals unter großen körperlichen und psychischen Belastungen, betonte die Staatsrätin.

Die pflegerische Praxis mache es in manchen Fällen notwendig - hauptsächlich bei Sturzgefährdung, Verhaltensstörungen und motorischer Unruhe von älteren, oft dementen Bewohnerinnen und Bewohnern - freiheitsentziehende Maßnahmen, also spezielle Fixierungen wie z. B. Gurt-Systeme, einzusetzen. Diese Maßnahmen gingen jedoch nicht nur mit dem Verlust von Freiheit, Autonomie und sozialen Beziehungen einher, sondern könnten bei regelmäßigem und dauerhaftem Einsatz schwere gesundheitliche Komplikationen und sogar Todesfälle hervorrufen.

Staatsrätin Hübner: „Alle Bemühungen in der Pflege müssen darauf abzielen, Fixierungen möglichst zu vermeiden und ihnen vorzubeugen. Für alle Betroffenen und Angehörigen, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegeeinrichtungen ist die Anwendung von freiheitsentziehenden Maßnahmen ein sensibles, aber wichtiges Thema. Jede und jeder Einzelne von uns möchte in Würde alt werden. Für mich als Seniorenbeauftragte der Landesregierung ist das ein zentrales Thema. Denn wegen der zunehmenden Alterung werden auch in Baden-Württemberg immer mehr Menschen von diesen Fragen berührt.“

Studien zufolge seien zwischen ca. 19 und 49 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner von Altenpflegeeinrichtungen von bewegungseinschränkenden Maßnahmen betroffen. In Deutschland lägen jedoch bisher keine entsprechenden elektronisch abrufbaren, statistischen Angaben seitens der Altenpflegeeinrichtungen oder der Heimaufsichtsbehörden über die Anwendung dieser Maßnahmen vor – weder über die Anzahl der fixierten Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, noch über die Art der jeweils angewandten Maßnahmen. Um diesem Defizit abzuhelfen und Alternativen zur Fixierung aufzuzeigen, habe Baden-Württemberg in den letzten Jahren bereits an den Modellprojekten „ReduFix“ und „PräFix“ mitgewirkt.

Es gehe nun aber darum, eine deutlich breitere und repräsentative Datenbasis zu bekommen, die über den Modellcharakter hinausgehe, unterstrich die Staatsrätin. Die Daten würden auch in anderen Bundesländern erhoben. Baden-Württemberg dürfe und wolle hier nicht abseits stehen. Sie habe sich daher entschlossen, auch für den Südwesten hierzu eine Umfrage in Auftrag zu geben. Diese solle in den Altenpflegeeinrichtungen und in einem weiteren Schritt in der betreuungsgerichtlichen Praxis – den Amtsgerichten – durchgeführt werden.

Dr. Claudia Hübner: „Uns geht es um die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen. Um diese sicherzustellen und weiter zu verbessern, soll die Studie eine belastbare Datengrundlage für die Versorgungsforschung und die politische Entscheidungsfindung schaffen. Ich setze darauf, dass sich eine möglichst große Zahl der Altenpflegeeinrichtungen im Land an der Studie beteiligt. Denn daraus lässt sich ein aktives Bemühen um die Prävention von Unfällen und Pflegedefiziten der Bewohnerinnen und Bewohner ableiten.“

Weitere Informationen:
Die Umfrage in allen ca. 1.500 Altenpflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg wird zum 10. Dezember 2009 starten und bis zum 31. Januar 2010 laufen. Die Daten werden in anonymisierter Form aufbereitet und ausgewertet; die Ergebnisse werden im April 2010 vorliegen.

Quelle: Pressemitteilung des Staatsministeriums Baden-Württemberg vom 9.12.2009
http://www.stm.baden-wuerttemberg.de/de ... &_min=_stm


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BeitragVerfasst: 09.12.2009, 17:30 
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Vor der Studie ist nach der Studie usw. usw. Und immer haarscharf an den eigentlichen Problemen vorbeidiskutiert. Man suggeriert Interesse und selbstverständlich geht es um das Wohl der Pflegebedürftigen.

Bei freiheitsentziehenden Maßnahmen handelt es sich in erster Linie um Neuroleptika, also dämpfende Medikamente, die praktisch bei allen Demenzkranken in den Heimen eingesetzt werden. Die einzige nachvollziehbare Indikation lautet: Personalmangel. Davon natürlich kein Wort von der Staatsrätin. Daraus könnte sich ja auch ein Problem entwickeln, vielleicht sogar eine Art Handlungsbedarf entstehen.


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BeitragVerfasst: 10.12.2009, 08:26 
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phpBB God

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thorstein hat geschrieben:
.... Bei freiheitsentziehenden Maßnahmen handelt es sich in erster Linie um Neuroleptika, also dämpfende Medikamente, die praktisch bei allen Demenzkranken in den Heimen eingesetzt werden. Die einzige nachvollziehbare Indikation lautet: Personalmangel. Davon natürlich kein Wort von der Staatsrätin. Daraus könnte sich ja auch ein Problem entwickeln, vielleicht sogar eine Art Handlungsbedarf entstehen. ...


Studien, Projekte, Modellversuche usw. brauchen wir nicht. Die wirklichen Experten kennen die Probleme vor Ort und wissen auch, wie sie aufzulösen sind. Die vorrangige Lösung muss sein, mehr Pflegefachpersonal mit anständiger Vergütung in die Pflegeeinrichtungen zu bringen. - So einfach ist das - und wieso kommt keiner darauf?

Gaby

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Pflegesystem verbessern - weg von der Minutenpflege. Mehr Pflegepersonal ist vonnöten!


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 Betreff des Beitrags: Gute Frage!
BeitragVerfasst: 10.12.2009, 11:36 
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"Studien, Projekte, Modellversuche usw. brauchen wir nicht...So einfach ist das - und wieso kommt keiner darauf?"

Nun - eine gute Frage. Vielleicht, weil mit solchen Studien etc. in aller Regel auch Forschungsgeldern verbunden sind und namhafte Wissenschaftler bemüht sind, aufbauend auf diesen Studien uns ihre Visionen von einem zivilgesellschaftlichen Engagement näher darzulegen, die nicht selten in einer ethischen Zwangsbeglückung bestehen?

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BeitragVerfasst: 11.12.2009, 08:36 
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phpBB God

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thorstein hat geschrieben:
.... Bei freiheitsentziehenden Maßnahmen handelt es sich in erster Linie um Neuroleptika, also dämpfende Medikamente, die praktisch bei allen Demenzkranken in den Heimen eingesetzt werden. Die einzige nachvollziehbare Indikation lautet: Personalmangel. Davon natürlich kein Wort von der Staatsrätin. Daraus könnte sich ja auch ein Problem entwickeln, vielleicht sogar eine Art Handlungsbedarf entstehen. ...


Hallo,
ich denke auch, dass es hier zu einem großteil um Psychopharmaka geht. Damit wird auch klar, dass die mangelhafte ärztliche Versorgung sogar in den Bereich der Freiheitsentziehung hinein wirkt. Pflegekräfte werden nicht selten gedrängt, solche Präparate einzusetzen, weil sie sonst mit all ihren Verpflichtungen mangels Personalkapazität nicht klar kommen. Die meisten Ärzte verschreiben das, was von ihnen gewünscht wird. Damit sind sie aber nicht raus aus der Verantwortung.
MfG Rob Hüser

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Das Pflegesystem muss dringend zukunftsfest reformiert werden!


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BeitragVerfasst: 11.12.2009, 18:13 
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Es mag sein, dass es einige Bereiche gibt, wo unbedingt noch Forschungsarbeit geleistet werden muss / kann. Für den Bereich der freiheitsentziehenden Maßnahmen halte ich das aber für mehr als entbehrlich. Insoweit gibt es genügend Informationen über Problemlagen und Lösungen. Woran es scheitert, dies alles menschenwürdig umzusetzen, ist auch klar, hier wiederholt beschrieben. Es fehlt an den Pflegefachkräften, die dies kontinuierlich umsetzen, was pflegewissenschaftlich und medizinisch bekannt ist.
Es sollte schnell eine vernünftige Pflegereform kommen, dann können wir an anderen Stellen auch Geld einsparen, z.B. bei Studien und Modellprojekten, wo sich seit Jahren Professoren und andere eine "goldene Nase" verdienen nach dem Motto "außer Spesen nichts gewesen".

Gruß Anja

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Es ist mehr Aufmerksamkeit für dementiell erkrankte Menschen nötig. Unser Pflegesystem braucht deshalb eine grundlegende Reform!


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BeitragVerfasst: 13.12.2009, 13:25 
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In der wohl überwiegenden Zahl der Fälle von freiheitsentziehenden Maßnahmen spielt die Pflegeerleichterung eine Rolle. Dabei geht es darum, dass wegen unzureichender Personalausstattung "Lösungen" für Engpässe gefunden werden müssen.
Weil dies genau so, und nicht anders ist, muss der Personalnotstand bekämpft werden. Wenn es nämlich nicht gelingt, mehr Pflegekräfte in die Heime und sonstigen Pflegeeinrichtungen zu bringen, wird sich trotz Studien und Modellvorhaben dauerhaft nichts ändern können.

Ina B.

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BeitragVerfasst: 10.05.2012, 06:34 
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Malu Dreyer:
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege vermeiden

„Freiheitsentziehende Maßnahmen sind ein schwerer Eingriff in die Rechte eines pflegebedürftigen Menschen. Deshalb haben wir bereits vor einigen Jahren eine landesweite Initiative für neue Wege und Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen auf den Weg gebracht“, erklärt Sozialministerin Malu Dreyer. Im Mittelpunkt der Initiative stand im vergangenen Jahr ein kostenloses Schulungs- und Beratungsangebot, das von mehr als 1.200 Menschen in Anspruch genommen wurde.
Mehr auf unserer Website: http://www.menschen-pflegen.de/enid/c48 ... ws_lu.html

Quelle: Mitteilung vom 09.05.2012


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BeitragVerfasst: 25.05.2012, 14:57 
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Beiträge: 7704
Siehe auch Forum:
viewtopic.php?p=66443#66443

Pressemitteilung vom 24.05.2012:

"Fixierung als Normalfall kann nicht unsere Lebenswirklichkeit sein." NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat sich erneut gegen die hohe Zahl von Fixierungen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und psychiatrischen Einrichtungen ausgesprochen. Zur Eröffnung des JuraHealth Congress 2012 sagte die Ministerin am Morgen in Köln, an erster Stelle müsse immer das Selbstbestimmungsrecht des Menschen stehen, auch im Alter oder im Krankheitsfall. Zum Kongress senden wir Ihnen unten stehend eine aktuelle Medieninformation. Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Martin v. Berswordt-Wallrabe


"Menschenrechte dürfen nicht an Personalengpässen scheitern."

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens spricht sich beim JuraHealth Congress gegen Fixierungen und Videoüberwachung in der Pflege aus

"Fixierung als Normalfall kann nicht unsere Lebenswirklichkeit sein." NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat sich erneut gegen die hohe Zahl von Fixierungen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und psychiatrischen Einrichtungen ausgesprochen. Zur Eröffnung des JuraHealth Congress 2012 sagte die Ministerin am Morgen in Köln, an erster Stelle müsse immer das Selbstbestimmungsrecht des Menschen stehen, auch im Alter oder im Krankheitsfall. Steffens erläuterte auch die Abschaffung der Videoüberwachungen in psychiatrischen Einrichtungen in NRW. Viele Einrichtungen gingen nun neue Wege, die natürlich auch entsprechendes Personal benötigten. Steffens betonte jedoch: "Menschenrechte dürfen nicht an Personalengpässen scheitern."
Ursachen von Gewalt im Gesundheitswesen und Strategien zu deren Vermeidung standen im Mittelpunkt des zum bereits fünften Mal stattfindenden pflege- und medizinrechtlichen Fachkongresses. Rund 250 Juristen, Mediziner und Pflegeexperten besprachen die juristischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Wohnanlagen oder Therapiezentren schaffen müssen, um Übergriffe zwischen Pflegenden und Patienten zu verhindern oder zu entschärfen. Dabei ging es auch um Alternativen zu Fixierungen und freiheitsentziehenden Maßnahmen.

Dr. Helmut Frohnhofen, der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie der Kliniken Essen-Mitte, verwies eindrucksvoll auf die Gefahren beispielsweise durch einen Muskelverlust, die mit der langen Bewegungsunfähigkeit fixierter Personen einhergehen kann. "Bettruhe ist so gefährlich, dass wir die Patienten eigentlich medizinisch aufklären müssten", sagte der Mediziner. Zusammenhängend mit Gewaltsituationen war zudem der Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen und deren juristische Bewertung Thema auf dem Fachkongress in den Kölner Sartory-Sälen. Dabei lieferte die in NRW vorbereitete Abschaffung der Videoüberwachung bei Fixierungen in psychiatrischen Einrichtungen einen aktuellen und brisanten Anlass und sorgte für intensive Diskussionen um die damit einhergehenden personellen und organisatorischen Herausforderungen.
In Leipzig, Berlin und Dresden hatte der JuraHealth Congress in den vergangenen Jahren Themen an der Schnittstelle von Recht und Gesundheit aufgegriffen, wie beispielsweise die Delegation ärztlicher Aufgaben auf die Pflege oder die Neuorganisation von Personalsystemen im Gesundheitswesen. Der JuraHealth Congress 2013 soll sich mit den juristischen Dimensionen der Hygiene in Krankenhäusern, Arztpraxen und
Pflegeeinrichtungen beschäftigen.

http://www.jurahealth.de
Pressekontakt Martin v. Berswordt-Wallrabe
030 / 20 25 – 35 73
presse@pwg-seminare.de

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BeitragVerfasst: 29.05.2012, 06:52 
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Registriert: 18.05.2003, 23:13
Beiträge: 7704
JuraHealth Congress am 24.05.2012 in Köln - Interview: Werner Schell, Pflege-Experte
Der Pflege-Experte Werner Schell beantwortet heikle Fragen zum Thema Gewalt in der Pflege und kommt zu dem Schluss, dass vom Staat nichts zu erwarten ist und die Bürger sich nun selbst an die Hand nehmen müssen. Sein Brief an die Bundeskanzlerin Merkel mit der Aufforderung die Pflege zur "Chefsache" zu machen ist auf taube Ohren gestoßen.
>>> Der Filmbeitrag, 4,18 Minuten, ist anschaubar bei Youtube unter folgender Adresse:
http://www.youtube.com/watch?v=XYqs_-kZ ... ure=relmfu

>>> Weitere Informationen zum Congress und zur „Rechtsdepesche“ unter
http://www.jurahealth.de
http://www.youtube.com/user/Rechtsdepesche
viewtopic.php?t=16886

>>> Weiter informierende Texte zur geplanten „Neuausrichtung der Pflegeversicherung“ unter folgenden Adressen:
Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) ein grandioser Flop!
viewtopic.php?t=17141
Pflegemängel .... zeigen dringenden Handlungsbedarf auf
viewtopic.php?t=17274
Neuausrichtung der Pflegeversicherung – grundlegende Korrekturen sind geboten. Ohne eine ausreichende Stärkung der Rechte der pflegenden Angehörigen und Behebung des Pflegenotstandes durch mehr professionell pflegendes Personal werden sich die Pflegemängel nicht minimieren lassen!
Pressemitteilung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk vom 21.05.2012 hier!
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... herung.php
viewtopic.php?t=17142

Achtung TV-Tipps:
Im Forum Werner Schell - viewforum.php?f=7 - finden gibt es aktuelle zahlreiche TV-Tipps. U.a. wird auf die Sendung am 31.05.2012, 22.00 – 22.30 Uhr, beim SWR, Odysso, aufmerksam gemacht - viewtopic.php?t=17357 -. Dann geht es um das spannende Thema „Pillen statt Pflege“. Dazu gibt es im Forum zahlreiche Beiträge (auffindbar unter „Suchen“ und Eingabe von „Medikation“). Sie belegen die Tatsache, dass bei älteren pflegebedürftigen Menschen zuviele und teilweise falsche Medikamente verabreicht werden.

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