In Deutschland lebte 2011 jede fünfte Person allein

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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In Deutschland lebte 2011 jede fünfte Person allein

Beitrag von Presse » 11.07.2012, 14:42

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 242 vom 11.07.2012

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In Deutschland lebte 2011 jede fünfte Person allein
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WIESBADEN - Im Jahr 2011 gab es in Deutschland rund 15,9 Millionen Alleinlebende. Bezogen auf alle Personen in Privathaushalten (am Hauptwohnsitz) waren das 20 % der Bevölkerung. "Jede fünfte Person lebte 2011 allein. Die Zahl der Alleinlebenden ist damit seit 1991 deutlich gestiegen", sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute bei der Vorstellung der Ergebnisse des Mikrozensus 2011 zur Situation Alleinlebender in Deutschland auf einer Pressekonferenz in Berlin. Vor 20 Jahren gab es 11,4 Millionen Alleinlebende - damals lag die Alleinlebendenquote bei 14 %.

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Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version), mit Tabellen sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
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Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.
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Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
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Dieter Radke
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Alleinlebende - Heimunterbringung bedenken

Beitrag von Dieter Radke » 12.07.2012, 07:28

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Nr. 242 vom 11.07.2012

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In Deutschland lebte 2011 jede fünfte Person allein .....

Der Bericht des Statistischen Bundesamt macht deutlich, welche Entwicklung in unserer Gesellschaft in Gang gekommen ist: Es wird immer mehr Singlhaushalte geben.
Dies muss im Zusammenhang mit der weiteren Ausgestaltung der Sozialsysteme, v.a. der Pflegeversicherung, bedacht werden. Die Entwicklung zum Ein-Personen-Haushalt ist ein Beleg dafür, dass wir demnächst statt weniger mehr Pflegeheimplätze brauchen werden. Die Alleinlebenden werden vom Grad einer bestimmten Pflegebedürftigkeit an zu Hause nicht mehr zurecht kommen und auch kaum Hilfe im Quartier vorfinden. Da wird nur die Heimunterbringung als Lösung übrig bleiben. Dies gilt es zu bedenken und nicht zu zerreden.
Siehe auch unter
viewtopic.php?p=67408#67408

Dieter Radke
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