Pflegekammer im Halbfinale

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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DBfK fordert Selbstbestimmung der Pflegenden

Beitrag von WernerSchell » 22.02.2017, 11:38

DBfK fordert Selbstbestimmung der Pflegenden
Mit dem Entwurf zum „Pflegendenvereinigungsgesetz“ weitere Schwächung der Pflegefachpersonen befürchtet


München, 22. Februar 2017 – Trotz vehementer Kritik hat der Ausschuss für Gesundheit und Pflege gestern dem Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Errichtung einer Vereinigung der Pflegenden in Bayern zugestimmt. Noch ist das Gesetz aber nicht beschlossen. Die zweite Lesung im Parlament steht noch aus. „Die Abstimmung verärgert die Pflegenden massiv“, so Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK Südost e.V. Und weiter: „Nach wie vor werden mit dem vorliegenden Gesetzentwurf weder die Autonomie der Pflegenden gestärkt, noch kann die Vereinigung unabhängig handeln. Beides sind aber zwingende Voraussetzungen, um der sich weiter zuspitzenden Berufsflucht aus der Pflege entgegen zu treten.“

Viele Jahre haben Pflegende mehr Selbstbestimmung eingefordert – nun befürchten sie, dass mit dieser Entscheidung sich der dramatische Personalnotstand weiter zuspitzt. Umfragen, zahlreiche Petitionen und Stellungnahmen haben deutlich gemacht, dass sich die überwiegende Mehrheit der Pflegefachpersonen für eine tatsächliche Interessensvertretung in Form einer Pflegekammer ausspricht. „Die jetzt über die Köpfe der Pflegenden hinweg beschlossene Vereinigung leitet eine Fehlentwicklung ein. Weil beispielsweise fachfremde Organisationen und Einrichtungsträger ein Vetorecht haben, können Pflegende ihre Interessen nicht unabhängig vertreten. Das schwächt die Pflegenden noch weiter, anstatt sie stärker und eigenständiger zu machen“, befürchtet Dr. Biederbeck.

Während in der Diskussion sich „Die Grünen“ und die „Freien Wähler“ weiter für die Pflegekammer einsetzten, haben sich CSU und SPD dagegen ausgesprochen. „Wir müssen weiter dranbleiben, weil sonst die Chance für eine Pflegekammer für die nächsten Jahre vorbei ist“, gab sich die Gegenseite kämpferisch. „Wir wollen unseren Beruf selbst vertreten und als eigenständige Profession auf Augenhöhe im Gesundheitswesen wahrgenommen werden. Dafür wird sich der DBfK auch in Zukunft einsetzen“, sagte Dr. Marliese Biederbeck.

Sabine Karg
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.
Edelsbergstraße 6
80686 München
Telefon: 089-17 99 70-23
Fax: 089-17 85 647

Quelle: Pressemitteilung vom 22.02.2017
E-Mail: s.karg@dbfk.de
Internet: http://www.dbfk.de
http://www.facebook.com/dbfk.suedost

Unsere nächsten Termine
DBfK-Fernlehrgang für das Pflegemanagement
Start: 8. Mai 2017

Weitere Infos: (089) 179970-0, http://www.dbfk.de
DBfK-Kongress zum Tag der Pflegenden
10. Mai 2017 in München

Besuchen Sie uns vom 25. bis 27. April 2017
auf der Altenpflegemesse Nürnberg am Stand D82 in Halle 4

Unser gesamtes Fortbildungsangebot finden Sie unter http://www.dbfk.de
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Errichtung einer Bundespflegeberufskammer

Beitrag von WernerSchell » 23.03.2017, 16:13

Position des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe
zur Errichtung einer Bundespflegeberufskammer


Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert die Errichtung einer schlagkräftigen Bundespflegeberufskammer.
Die Bundespflegeberufskammer hat zwei zentrale Aufgaben:
1. Harmonisierung der Regularien, die durch die Landespflegekammern erlassen werden (Berufsordnung, Weiterbildungsordnung, etc.) durch die Verabschiedung von Rahmenordnungen, die empfehlenden Charakter haben. Dadurch könnte beispielsweise verhindert werden, dass die einzelnen Pflegekammern unterschiedliche Fortbildungsverpflichtungen in ihren Berufsordnungen vorgeben.
2. Politische Interessenvertretung der Kammermitglieder auf Bundesebene. Viele Rahmenbedingungen pflegerischer Berufsausübung werden durch Bundesgesetze oder bundeseinheitliche Richtlinien definiert. Hier müssen auch die Pflegekammern Einfluss nehmen. Eine Bundespflegeberufskammer wird das gemeinsame Sprachrohr aller Kammermitglieder.
Anforderungen an die zukünftige Bundespflegeberufskammer sind:
- Sie hat eine Binnenstruktur, die zu demokratischen Beschlussfassungen führt (vgl. Ärztetag).
- Sie repräsentiert mehrere Landespflegekammern mit dem mittelfristigen Ziel, Pflegekammern im gesamten Bundesgebiet zu umfassen.
- Sie ist finanziell unabhängig von Berufsfremden, d.h. sie finanziert sich ausschließlich aus Beiträgen aus den Landespflegekammern.
- Sie wird sorgfältig vorbereitet von den bestehenden Pflegekammern im Zusammenwirken mit dem Deutschen Pflegerat und/oder Pflegeberufsverbänden auf Bundesebene (DBfK).
- Ihre Gründung erfolgt ausschließlich durch die Landespflegekammern frühestens 2018, nachdem mindestens drei Landespflegekammern voll etabliert sind.
Eine Bundespflegeberufskammer wäre im Gegensatz zu den Pflegekammern auf Landesebene keine Körperschaft öffentlichen Rechts, sondern ein Verein. Ihr können demnach keine hoheitlichen Aufgaben übertragen werden.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
http://www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 23.03.2017
Susanne Adjei|Sozialmanagerin | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
adjei@dbfk.de| http://www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-11 | Fax 030-219157-77
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Bundespflegekammer soll Lobbyarbeit voranbringen

Beitrag von WernerSchell » 20.04.2018, 06:42

Ärzte Zeitung online, 19.04.2018
Start in Schleswig-Holstein
Bundespflegekammer soll Lobbyarbeit voranbringen

Alle Konzepte sind zwar erarbeitet, Start der Bundespflegekammer wird aber wohl frühestens 2019 sein.
DRESDEN. Bundesärztekammer, Bundesapothekerkammer – und Bundespflegekammer? Bisher noch Fehlanzeige. Doch noch in dieser Woche, am 21. April, wird die zweite Landespflegekammer in Deutschland an den Start gehen, nämlich in Schleswig-Holstein. Und damit sind die Voraussetzungen für die Errichtung einer Bundespflegekammer geschaffen.
"Nur eine Bundespflegekammer hat die demokratische Legitimation, für die gesamte Pflege in Deutschland zu sprechen", betont Dr. Markus Mai, Präsident der ersten Landespflegekammer, die in Rheinland-Pfalz Anfang 2016 ihre Arbeit begonnen hat. "Ohne Bundespflegekammer fehlt uns das Instrument, um eine schlagkräftige Lobbyarbeit auf Bundesebene zu leisten."
... (weiter lesen unter) ... https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... 0.Pflege.x
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Schleswig-Holstein - Neue Pflegekammer-Präsidentin fordert Schlagkraft

Beitrag von WernerSchell » 17.05.2018, 06:12

Ärzte Zeitung vom 17.05.2018:
Schleswig-Holstein
Neue Pflegekammer-Präsidentin fordert Schlagkraft

Die neue Präsidentin der Pflegeberufekammer im Norden will den Kollegen in der Berufspolitik rasch eine Stimme geben. Doch von der Gründung einer Kammer auf Bundesebene rät sie vorerst ab. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Deutscher Pflegerat: Der Weg zur Pflegekammer in NRW ist frei

Beitrag von WernerSchell » 09.01.2019, 17:16

PRESSEMELDUNG
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen:
Berlin (09. Januar 2019, Nr. 01/2019)


Deutscher Pflegerat: Der Weg zur Pflegekammer in NRW ist frei
Pflegefachpersonen wollen selbstbestimmt entscheiden


„Dies ist ein großartiger Tag für die Pflegenden und die Menschen, die Pflege benötigen, in NRW“, freut sich Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR), heute in Berlin.

Anlass hierfür ist die im Rahmen einer repräsentativen Befragung mit insgesamt 79 Prozent große Zustimmung der Pflegefachpersonen in NRW zur Gründung einer Pflegekammer im Land. Zusammen mit Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, in denen Pflegekammern bereits fest installiert sind, gehe man nun auch in NRW einen wesentlichen Schritt für eine zukunftsweisende Beteiligung der Pflegeberufe.

„Unsere Gesellschaft steht in der Pflege vor gewaltigen Herausforderungen“, führt der DPR-Präsident weiter aus. „Die Pflegeberufe haben hier eine besondere, entscheidende Verantwortung. Es ist daher gut und richtig, die pflegerische Perspektive künftig mit Hilfe einer Pflegekammer in die Gestaltung des Gesundheits- und Pflegewesens mit einzubeziehen. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag um eine gute pflegerische Versorgung auf Dauer zu sichern.“

„Die professionell Pflegenden nehmen diese Verantwortung an“, betont Wagner, der insbesondere auch den Willen der Landesregierung und des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann begrüßt, die Entscheidung konsequent umzusetzen und die Pflegekammer zügig zu errichten.

Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:
Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Land Nordrhein-Westfalen will Aufbau einer Pflegekammer mit fünf Millionen Euro unterstützen

Beitrag von WernerSchell » 10.01.2019, 08:03

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Minister Laumann: Die Pflegefachkräfte haben entschieden − Sie wollen eine Pflegekammer
Land Nordrhein-Westfalen will Aufbau einer Pflegekammer mit fünf Millionen Euro unterstützen


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Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Minister Karl-Josef Laumann hat heute (9. Januar 2019) in Düsseldorf die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter den Pflegefachkräften in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Die Befragung sollte klären, ob und wenn ja, in welcher Form eine Interessenvertretung für die Pflege in Nordrhein-Westfalen gegründet werden soll. 86 Prozent der insgesamt 1.503 Befragten wünschten sich grundsätzlich eine Interessenvertretung. 59 Prozent befürworteten ausschließlich die Gründung einer Pflegekammer, während sieben Prozent für einen Pflegering plädierten.
20 Prozent befürworteten sowohl die Errichtung einer Pflegekammer als auch eines Pflegerings. Acht Prozent haben sich gegen eine Interessenvertretung für die Pflege ausgesprochen. sechs Prozent waren unentschlossen.
„Das Ergebnis zeigt: 79 Prozent der Pflegefachkräfte wollen eine Pflegekammer. Dass die Pflegekammer eine so deutliche Mehrheit bekommen hat, freut mich natürlich sehr. Das ist aber auch ein eindeutiges Zeichen an die Politik, die Entscheidung nun möglichst schnell umzusetzen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Pflege zu einem selbstbewussten und emanzipierten Berufsstand zu machen“, so Minister Laumann.
Die Befragung wurde von Oktober bis November 2018 durchgeführt und von August bis November 2018 von einer Informationskampagne begleitet. Pflegekräfte konnten sich hierzu in gedruckten Medien, auf einer eigenen Homepage und in 131 vom Land geförderten MultiplikatorenVeranstaltungen informieren.
„Die Entscheidung muss nun konsequent umgesetzt und die Pflegekammer zügig errichtet werden. Mein Ziel ist es, dass der entsprechende Gesetzentwurf noch vor der Sommerpause im Landtag eingebracht wird“, erklärte Laumann. „Ich möchte die Kammer zu einer starken
Stimme für die Pflege machen. Das funktioniert allerdings nur, wenn ihr wichtige Aufgaben nach dem Vorbild der Ärztekammern übertragen
werden. Ich hoffe dabei auf einen engen und intensiven Dialog mit den Pflegeverbänden. Denn: Nur eine starke Pflegekammer kann auf Augenhöhe mit den anderen Akteuren im Gesundheitswesen agieren.“
So soll die Kammer beispielsweise die Qualität der Pflege sichern, Standards für eine gute Berufsausübung festlegen und überwachen sowie Fort- und Weiterbildungsangebote entwickeln. „Wir werden den Aufbau der Pflegekammer finanziell mit fünf Millionen Euro unterstützen“ sicherte Minister Laumann zu. Langfristig finanziert sich die Kammer aus Gebühren und Beiträgen ihrer Mitglieder.
Den vollständigen Ergebnisbericht der repräsentativen Befragung finden Sie unter: www.interessenvertretung-pflege.nrw.de
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (Telefon 0211 855-3118).
Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der InternetAdresse der Landesregierung http://www.land.nrw

Quelle: Pressemitteilung vom 09.01.2019
https://www.mags.nrw/sites/default/file ... gs_neu.png
https://www.mags.nrw/sites/default/file ... raefte.pdf

+++
Ärzte Zeitung vom 10.01.2019:
Nordrhein-Westfalen
79 Prozent stimmen in NRW für Pflegekammer

In Nordrhein-Westfalen haben sich 79 Prozent der Pflegekräfte für die Gründung einer Kammer ausgesprochen. Dieses Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Pflegefachkräften hat Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf vorgestellt. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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Spahn erwägt Bundes-Pflegekammer

Beitrag von WernerSchell » 11.01.2019, 07:35

Ärzte Zeitung vom 11.01.2019:
Nach NRW-Vorstoß
Spahn erwägt Bundes-Pflegekammer

„Pflege braucht gute Interessenvertretung“, so Gesundheitsminister Jens Spahn. Er kann sich deshalb eine Pflegekammer auf Bundesebene vorstellen. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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NRW - tärkeren Einfluss durch Pflegekammer erhofft

Beitrag von WernerSchell » 15.01.2019, 07:39

Ärzte Zeitung vom 15.01.2019:
NRW
Stärkeren Einfluss durch Pflegekammer erhofft

In Nordrhein-Westfalen soll schnell eine Pflegekammer her. Gesundheitsminister Laumann hofft, dass das entsprechende Gesetz schon 2020 in Kraft tritt. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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Pflegekammern sind Augenwischerei

Beitrag von WernerSchell » 01.02.2019, 11:55

0092 / 1. Februar 2019
Pressemitteilung von Pia Zimmermann


Pflegekammern sind Augenwischerei

„Die Pflegekammern können die drängenden Probleme in der Pflege nicht lösen“, sagt Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuelle Diskussion über die Pflegekammern. Pia Zimmermann weiter:

„Es gibt inzwischen in Niedersachsen ein breites Bündnis gegen die Pflegekammer. Es gibt Demonstrationen und Diskussionsveranstaltungen, Pflegekräfte äußern zu Recht offen ihren Unmut - das ist gut. Die Pflegenden protestieren gegen die Politik, die für die furchtbaren Bedingungen in der Pflege verantwortlich ist. Die Regierung sollte sich ernsthaft bemühen, die offenkundigen Missstände in der Pflege zu lösen, anstatt die Verantwortung einfach auf Pflegekammern abzuwälzen. Die Regierungen in Hannover und Berlin sind seit Jahren dafür verantwortlich, dass es den Pflegekräften immer schlechter geht. Sie unterstützen Privatisierungen von Pflegeeinrichtungen und Lohndumping für Pflegekräfte. Sie stellen sich noch immer gegen bedarfsgerechte Personalschlüssel in allen Bereichen der Pflege. Damit muss endlich Schluss sein. DIE LINKE unterstützt die Großdemo gegen die Pflegekammern am Samstag in Han nover. Wir setzen uns für eine starke, eigenständige Vertretung der Pflegenden ein. Dafür brauchen wir handlungsfähige Gewerkschaften und große Bündnisse mit allen Pflegenden. Ich bin auf jeden Fall dabei und unterstütze diese Aktivitäten.“

F.d.R. Susanne Müller
-----------------------------------------------------------------------------------------
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Pressesprecher: Michael Schlick, Tel. 030/227-50016, Mobil 0172/373 13 55 Stellv. Pressesprecher: Jan-Philipp Vatthauer Tel. 030/227-52801, Mobil 0151/282 02 708 Stellv. Pressesprecherin: Caroline Heptner Tel. 030/227-52810, Mobil 0151/576 92 455 Telefax 030/227-56801, pressesprecher@linksfraktion.de, www.linksfraktion.de
-----------------------------------------------------------------------------------------
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Gemeinsam stark für gute Pflege: Pflegekammerkonferenz

Beitrag von WernerSchell » 14.06.2019, 06:26

Gemeinsam stark für gute Pflege: Pflegekammerkonferenz

Die Landespflegekammern haben mit dem Deutschen Pflegerat eine gemeinsame Vertretung in Berlin gegründet: Die Pflegekammerkonferenz (Arbeitsgemeinschaft der Pflegekammern – Bundespflegekammer) wird die Interessen der geschätzt 1,3 Millionen Pflegefachpersonen auf Bundesebene vertreten. Damit nimmt die Selbstverwaltung der Pflegefachpersonen zunehmend Einfluss auf bundespolitische Themen.

Berlin, 14.06.2019. Um sich aktiv an pflege- und gesundheitspolitischen Diskussionen auf Bundesebene zu beteiligen, haben die drei bestehenden Landespflegekammern Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Deutschen Pflegerat e. V. (DPR) die Pflegekammerkonferenz gegründet. Sie ist die neue berufspolitische Interessenvertretung der Pflegefachberufe auf Bundesebene. Am 14. Juni trafen sich die Mitglieder der Pflegekammerkonferenz zu ihrer ersten Arbeitssitzung in Berlin. „Mit der Pflegekammerkonferenz beginnt ein neues Kapitel der beruflichen Selbstverwaltung der Pflegefachberufe auf Bundesebene", sagen die Präsidentin der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein, Patricia Drube, die Präsidentin der Pflegekammer Niedersachen, Sandra Mehmecke sowie der Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, Dr. Markus Mai. Der Deutsche Pflegerat ist durch seine langjährige berufspolitische Arbeit ein wichtiger Akteur in gesundheits- und pflegepolitischen Fragen. „Der DPR unterstützt die Interessenvertretung der Pflegekammern mit seiner berufspolitischen Kompetenz und seinem Netzwerk als starker und erfahrener Vertreter auf Bundesebene", sagt Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates. Die Pflegekammerkonferenz wurde in der Rechtsform eines nicht eingetragenen Vereins gegründet. Die beteiligten Institutionen finanzieren die Arbeit der Pflegekammerkonferenz zu gleichen Teilen.

Als Arbeitsgemeinschaft der bestehenden Landespflegekammern wird die Pflegekammerkonferenz aktiv an pflege- und gesundheitspolitischen Entscheidungen im Bund mitarbeiten. „Es ist wichtig, Gesetzgebungsprozesse auf Bundesebene im Interesse der Pflegefachpersonen und der Pflegebedürftigen zu beeinflussen", betonen die Präsidentinnen und Präsidenten der beteiligten Institutionen. Die Pflegekammern seien angetreten, um die Situation der beruflich Pflegenden nachhaltig zu verbessern und die professionelle Pflege der Bevölkerung sicherzustellen. Die Präsidentinnen und Präsidenten der beteiligten Institutionen sind gleichberechtigte Sprecherinnen
und Sprecher. Die Pflegekammerkonferenz dient der länderübergreifenden Kommunikation sowie der Harmonisierung von Ordnungen.

Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen planen die Errichtung weiterer Pflegekammern. Alle zukünftig noch entstehenden Landespflegekammern können in der Pflegekammerkonferenz mitwirken. Voraussetzung ist, dass deren Unabhängigkeit durch Mitgliedsbeiträge gesichert ist. Zudem müssen sie über eine Mitgliederzahl verfügen, die den Großteil der Berufsgruppe umfasst. Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern erfüllt beide Voraussetzungen nicht.

Die Pflegekammerkonferenz steht der Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Berufsverbänden offen gegenüber. „Nur gemeinsam können wir die Situation der Pflege in Deutschland nachhaltig verbessern", betonen Mehmecke, Drube, Mai und Wagner. Sie fordern alle Akteure auf, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um den drängendsten Probleme der Pflege zu begegnen. Gewerkschaften sind in Tarifverhandlungen unverzichtbar. Berufsverbände führen seit Jahren erfolgreich pflegefachliche und gesundheitspolitische Diskussionen. Aber nur Pflegekammern können den Beruf weiterentwickeln, um damit die pflegerische Versorgung der Bevölkerung auch langfristig zu sichern.

Die Pflegekammerkonferenz informiert unter www.pflegekammerkonferenz.de über ihre Arbeit.
_____________________________________
Eine Auswahl an Bildern der konstituierenden Sitzung finden Sie am 14. Juni ab 12.00 Uhr im Pressebereich unter www.pflegekammerkonferenz.de

Quelle: Pressemitteilung vom 14.06.2019
Ansprechpartner:
Benjamin Henze Pressesprecher
Mobil: 0151 741 189 35
E-Mail: Henze@pflegekammerkonferenz.de

Anschrift:
Pflegekammerkonferenz
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
>>> https://pflegekammerkonferenz.bundespfl ... pflege.pdf
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Vorstufe für Bundespflegekammer wird etabliert

Beitrag von WernerSchell » 17.06.2019, 06:03

Ärzte Zeitung vom 17.06.2019:
Pflegekammerkonferenz
Vorstufe für Bundespflegekammer wird etabliert

Die Pflegekräfte wollen mehr Einfluss - nun haben sie die Vorstufe für eine Bundespflegekammer gegründet. Sie wollen damit ihre Position gegenüber Ärzten stärken. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Nordrhein-Westfalen - Landesregierung legt Verbänden Entwurf zu Pflegekammergesetz vor

Beitrag von WernerSchell » 04.07.2019, 06:15

Ärzte Zeitung vom 04.07.2019:
Nordrhein-Westfalen
Landesregierung legt Verbänden Entwurf zu Pflegekammergesetz vor

In Nordrhein-Westfalen nimmt die Pflegekammer Gestalt an. Die Pflegeverbände erhalten die Möglichkeit, zum Entwurf für das Pflegekammergesetz der schwarz-gelben Landesregierung Stellung zu nehmen und eigene Ideen in das Verfahren einzubringen, teilte das Landesgesundheitsministerium mit. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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