Laufen, lernen, lachen in Dortmund - Seniorentag 28. - 30.05.2018

Wichtige Hinweise zu Veranstaltungen - z.B. >>> "Pro Pflege -Selbsthilfenetzwerk" - Radio- und TV-Sendungen.

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Laufen, lernen, lachen in Dortmund - Seniorentag 28. - 30.05.2018

Beitrag von WernerSchell » 28.05.2018, 06:18

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BAGSO-Pressemitteilung Nr. 10/2018

Laufen, lernen, lachen in Dortmund:
12. Deutscher Seniorentag erwartet
15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer


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Dortmund, 14. Mai 2018. In zwei Wochen beginnt in den Westfalenhallen Dortmund
der 12. Deutsche Seniorentag. Die Großveranstaltung wird von Bundespräsident FrankWalter
Steinmeier als Schirmherr eröffnet. Auch die Bundesministerin für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, und der Ministerpräsident von
Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, haben ihr Kommen zugesagt.

Vom 28. bis 30. Mai 2018 erwartet die
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.
(BAGSO) mehr als 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


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Foto: BAGSO/Görgen

Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering sagte heute: „Es werden spannende und
unterhaltsame Tage sein in Dortmund. Es geht um wichtige Herausforderungen und es
geht um Lebensqualität im Älterwerden. Wir informieren, diskutieren und zeigen
Handlungsbedarfe: Pflege, Generationenvertrag, altersgerechte Mobilität,
Digitalisierung. Aber auf dem Deutschen Seniorentag wird auch gesungen und getanzt.
Dreimal L: laufen, lernen, lachen. Darum geht es an drei Tagen in den Westfalenhallen
Dortmund.“

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau erhofft sich wichtige Impulse vom
Deutschen Seniorentag. Er sagte, die Stadt stelle sich seit Jahren der wachsenden
Herausforderung einer älter werdenden Gesellschaft: „Schon 2004 bei der Arbeit für
den Masterplan Wohnen wurde das Thema "Wohnen im Alter" von uns angegangen.
Um die Lebensqualität zu verbessern, spielen inzwischen auch digitale Angebote eine
Rolle."

Über 200 Veranstaltungen an drei Tagen, prominente Gäste wie Marianne Koch und
Eckart von Hirschhausen, zahlreiche Mitmach-Aktionen sowie Messestände auf über
10.000 qm bieten konkrete Anregungen für ein aktives, möglichst gesundes und
selbstbestimmtes Älterwerden. Beim Publikumsdialog „Lebenswert alt werden in
Nordrhein-Westfalen“ stellt sich Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit
und Soziales den Fragen der Besucherinnen und Besucher.

Bei einem Besuch des Dortmunder Boxsport 20/50 e.V. warben Ullrich Sierau und
Franz Müntefering dafür, im Alter aktiv zu werden, ob im Ehrenamt oder im Sport. Auf
dem 12. Deutschen Seniorentag werden die Dortmunder Boxer zusammen mit vier
weiteren Seniorensportgruppen mit dem Preis „Deutschlands coolste
Seniorensportgruppe“ des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgezeichnet.

Der 12. Deutsche Seniorentag wird von der BAGSO und vielen ihrer Mitgliedsverbände
veranstaltet. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMFSFJ), das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NordrheinWestfalen
und die Stadt Dortmund unterstützen die Großveranstaltung finanziell. Der
Deutsche Seniorentag findet alle drei Jahre in einem anderen Bundesland statt.

Weitere Informationen zum 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund gibt es unter
www.deutscher-seniorentag.de. Eintrittskarten können bis zum 27. Mai im Deutschen
Fußballmuseum in Dortmund erworben werden. Während der Veranstaltungstage sind
Karten direkt an der Tageskasse in den Westfalenhallen Dortmund erhältlich.
Über die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) ist das
Dach von 117 Verbänden mit vielen Millionen Mitgliedern. Sie vertritt die Interessen
älterer Menschen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und setzt sich unter
anderem für ein selbstbestimmtes Leben im Alter, eine umfassende gesellschaftliche
Teilhabe Älterer und ein solidarisches Miteinander der Generationen ein.

Pressekontakte
Ludwig und Team GmbH, Kommunikationsagentur
Cristina Grovu, Tel.: 040 / 45 01 41-10, Fax: 040 / 45 01 41-40
E-Mail: presse@deutscher-seniorentag.de
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Barbara Stupp, Tel.: 0228 / 24 99 93 12, Fax: 0228/24 99 93 20
E-Mail: stupp@bagso.de, www.bagso.de
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Ältere bilden das Rückgrat der Ehrenamtlichen

Beitrag von WernerSchell » 28.05.2018, 16:13

„Ältere bilden das Rückgrat der Ehrenamtlichen“: Frank-Walter
Steinmeier eröffnet 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund


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© BAGSO_Klaus Görgen

Dortmund, 28. Mai 2018. „In unserem Sozialstaat ist die Politik verpflichtet, dafür
zu sorgen, dass auch im Alter für alle ein würdiges Leben möglich ist“, erklärte
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Eröffnung des 12. Deutschen
Seniorentages am 28. Mai 2018 in den Westfalenhallen Dortmund. In seiner
Festrede sprach er den vielen Seniorinnen und Senioren, die sich für andere
einsetzen, Dank und Anerkennung aus. Die Älteren bildeten „das Rückgrat der
Ehrenamtlichen“. Mit Blick auf die Herausforderungen in der Pflegepolitik forderte
er, dass die pflegenden Berufe endlich die verdiente Wertschätzung erhalten. „Ich
hoffe, dass das Wort ‚Pflegenotstand‘ nicht dauerhaft zum deutschen
Sprachgebrauch gehören muss", so Steinmeier.

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Im Anschluss an die Festrede des Bundespräsidenten richteten Franziska Giffey,
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karl-Josef Laumann,
Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
sowie Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund ihre Grußworte an
die Besucherinnen und Besucher. Alle Redner hoben das große gesellschaftliche
Engagement älterer Menschen hervor. Bundesseniorenministerin Giffey
versprach, sich um diese Kümmerer zu kümmern.

Zuvor hatte die Ministerin gemeinsam mit Franz Müntefering, dem Vorsitzenden
der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), bereits
die Messe des 12. Deutschen Seniorentages eröffnet. Mit über 200
Ausstellerinnen und Ausstellern auf 10.000 Quadratmetern Fläche ist sie ein fester
Bestandteil des Deutschen Seniorentages.

Der Deutsche Seniorentag ist seit 1987 eine der wichtigsten Veranstaltungen für
Seniorinnen und Senioren in Deutschland. Bis zum 30. Mai werden mehr als
15.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Einzelpersonen, Seniorengruppen
und Fachpublikum informieren sich in mehr als 200 Veranstaltungen zu den
Themen Gesundheit und Pflege, Bildung und soziales Engagement. Der Deutsche
Seniorentag wird BAGSO ausgerichtet.

Aktuelle Bilder zum 12. Deutschen Seniorentag finden Sie in Kürze hier:
http://www.deutscher-seniorentag.de/pre ... fotos.html

Quelle: Pressemitteilung vom 28.05.2018
Pressekontakt:
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Barbara Stupp
Tel: 0228/ 24 99 93 12
E-Mail: stupp@bagso.de
www.deutscher-seniorentag.de

Kontakt für Presse vor Ort in den Westfalenhallen:
Tel. 0231/ 120 41 520
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Pflege und neue Medien - beides interessiert Senioren

Beitrag von WernerSchell » 28.05.2018, 16:20

Ärzte Zeitung vom 28.05.2018:
Deutscher Seniorentag
Pflege und neue Medien - beides interessiert Senioren

"Brücken bauen" - unter diesem Motto steht der 12. Deutsche Seniorentag, der heute von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Dortmund eröffnet wird. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Bundespräsident fordert höchste Priorität für die Pflege

Beitrag von WernerSchell » 29.05.2018, 06:05

Ärzte Zeitung vom 29.05.2018:
Bundespräsident fordert
Höchste Priorität für die Pflege!

Bei der Eröffnung des Deutschen Seniorentages waren die Arbeitsbedingungen in der Pflege das zentrale Thema. Bundespräsident Steinmeier mahnt Tempo an. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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„Im Alter IN FORM“ - Informationsplattform zur Gesundheitsförderung ist online

Beitrag von WernerSchell » 29.05.2018, 17:08

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„Im Alter IN FORM“
Informationsplattform zur Gesundheitsförderung ist online


Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat auf dem 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund die neue Internetplattform „Im Alter IN FORM“ online gestellt. Sie wurde vom Vorsitzenden der BAGSO, Franz Müntefering, und Ursula Horzetzky, Referatsleiterin Ernährungsprävention, Ernährungsinformation beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), vorgestellt.
Das Informationsportal richtet sich an Verantwortliche und Akteure auf kommunaler Ebene, die sich für die Gesundheitsförderung älterer Menschen einsetzen. Es bietet umfassende Informationen und Materialien zur Gestaltung von kommunalen Angeboten und Strukturen mit dem Ziel, die Gesundheit älterer Menschen zu erhalten und zu verbessern. Im Mittelpunkt der Webseite „Im Alter IN FORM“ stehen die Förderung einer ausgewogenen Ernährung, ausreichender Bewegung und der sozialen Teilhabe. Die Internetseite informiert über die Schulungsangebote und Fachtagungen des BAGSO-Projektes „Im Alter IN FORM“ und bietet fachbezogene Materialien sowie Links zu anderen interessanten Informationsangeboten.
Die neue Internetseite ist Teil des BAGSO-Projekts „Im Alter IN FORM – Potenziale in Kommunen aktivieren“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ gefördert.

Die Seite ist zu finden unter www.im-alter-inform.de

Quelle: Pressemitteilung vom 29.05.2018
Pressekontakt: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Barbara Stupp
Tel.: +49 (0) 2 28 / 24 99 93 12
E-Mail: stupp@bagso.de

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Gesundheitsförderung

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Ausgewogene Ernährung
Näheres > https://www.im-alter-inform.de/gesundhe ... rnaehrung/

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Ausreichend Bewegung
Näheres > https://www.im-alter-inform.de/gesundhe ... /bewegung/

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Soziale Teilhabe
Näheres > https://www.im-alter-inform.de/gesundhe ... -teilhabe/

Quelle und weitere Informationen:
https://www.im-alter-inform.de/

+++
Der 27. Neusser Pflegetreff am 22.11.2017 befasste sich mit dem Thema "Prävention und Gesundheitsförderung" und stellte schwerpunktmäßig auf Bewegung, Ernährung bzw. gesunde Lebensführung ab. Es wurde deutlich, dass eine gesunde Lebensführung nicht nur Krankheiten verhindert oder hinaus schiebt, sondern auch eindeutig lebensverlängernd wirkt. So gesehen ist eine solche Lebensführung alternativlos. > viewtopic.php?f=7&t=22212
Über den Treff wurde umfänglich informiert, z.B.:
- Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete am 24.11.2017 > http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.7199062
- Eine Filmdokumentation steht bei Youtube zur Verfügung > https://www.youtube.com/watch?v=ukP2Nj9 ... e=youtu.be
- Eine Bildergalerie präsentiert eine Fotoauswahl > download/file.php?id=176

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Es ging beim Neusser Pflegetreff am 22.11.2017 um Themen, die auch der Deutsche Seniorentag aufgegriffen hat. Dies verdeutlicht noch einmal die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung!
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http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Gesunde Lebensführung alternativlos ....

Beitrag von WernerSchell » 30.05.2018, 06:19

Am 30.05.2018 wurde in den sozialen Medien gepostet:
"Gesundheitsförderung" war erfreulicherweise Thema beim Deutschen Seniorentag. Über derartige Fördererfordernisse wurde bereits umfänglich beim Neusser Pflegetreff am 22.11.2017 informiert und anhand verschiedener Projekte, auch mit Blick auf die Pflegeeinrichtungen, auf entsprechende Verhaltensweisen (ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, soziale Teilhabe) aufmerksam gemacht. Es muss nun darum gehen, geeignete Projekte in die Tat umzusetzen, u.a. auf kommunaler Ebene. Pro Pflege … hat bereits zahlreiche Vorschläge gemacht und wird am Thema dran bleiben. Mehr Unterstützung wäre hilfreich. > viewtopic.php?f=6&t=22656
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Pflege und Engagement zentrale Themen des 12. Deutschen Seniorentages

Beitrag von WernerSchell » 30.05.2018, 10:46

Pflege und Engagement zentrale Themen des 12. Deutschen Seniorentages - 117 Verbände veröffentlichen gemeinsame Erklärung

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© BAGSO_Elsa Wehmeier

Dortmund, 30. Mai 2018.“Das Thema Pflege wurde zum Thema Nummer eins des 12. Deutschen Seniorentages. Wir fühlen uns ermutigt, aufs Tempo zu drücken: Das gilt für die Pflege zu Hause und die Pflege in Heimen“, sagte Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung. „Die Politik ist aufgefordert, klar und zielführend festzulegen, wie in konkreten Schritten bis zum Jahr 2020 die Zukunftsfähigkeit der Pflege wiederhergestellt wird.“
Der Appell nach Verbesserungen in der Pflege ist auch eine zentrale Botschaft eines gemeinsamen Positionspapiers, das die 117 BAGSO-Mitgliedsverbände zum 12. Deutschen Seniorentag veröffentlichten. In der „Dortmunder Erklärung“ ermutigen die Verbände zudem Menschen jeden Alters, auf andere zuzugehen, sich für das Gemeinwesen zu engagieren und Teil einer solidarischen Gesellschaft zu sein: „Gerade in Zeiten wachsender populistischer Strömungen sehen wir im Zusammenhalt zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Lebenssituationen eine unverzichtbare Voraussetzung für eine lebendige Demokratie.“

Vom 28. bis 30. Mai 2018 haben rund 15.000 Menschen die Veranstaltung in Dortmund besucht, darunter auch viele junge Menschen.

Über die BAGSO
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen vertritt über ihre 117 Mitgliedsorganisationen viele Millionen ältere Menschen in Deutschland. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen – dazu gehören vor allem auch die alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Seniorentage – wirbt die BAGSO für ein möglichst gesundes, aktives und engagiertes Älterwerden.

Bilder zum 12. Deutschen Seniorentag finden Sie hier: http://www.deutscher-seniorentag.de/pre ... fotos.html

Quelle: Pressemitteilung vom 30.05.2018
Pressekontakt:
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO)
Barbara Stupp
Tel: 0228/ 24 99 93 12
E-Mail: stupp@bagso.de
www.deutscher-seniorentag.de
Kontakt für Presse vor Ort in den Westfalenhallen:
Tel. 0231/ 120 41 520
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Gesundheitsförderung ist alternativlos!

Beitrag von WernerSchell » 03.06.2018, 07:56

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Pflegebedürftige entlasten: Eigenanteile senken

Beitrag von WernerSchell » 04.06.2018, 16:26

Auf dem 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund forderte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dass Pflegekräfte für ihre wichtige Arbeit besser bezahlt werden. Das unterstützen wir ausdrücklich. Gleichzeitig dürfen die Eigenanteile für die Betroffenen und ihre Familien nicht steigen. Die gemeinsame Interessenvertretung der Pflegebedürftigen fordert deshalb, dass Pflegegeld und Pflegesachleistungen jährlich angepasst werden müssen. Dabei dürfen nicht nur die Kaufkraft, sondern müssen insbesondere auch die notwendigen Lohnsteigerungen berücksichtigt werden.
Mehr dazu lesen Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung der maßgeblichen Organisationen, die nach §118 SGB XI die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen vertreten.
Eine weitere Forderung der BAGSO zur Entlastung von Familien ist es, eine Pflegezeit > http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/P ... ration.pdf nach dem Modell der Elternzeit einzuführen, in der staatliche Lohnersatzleistungen bezahlt werden.


Gemeinsame Pressemitteilung:

Pflegebedürftige entlasten: Eigenanteile senken

Die finanziellen Leistungsanpassungen der Pflegeversicherung, die mit den Pflegereformen vor
zwei Jahren beschlossen wurden, reichen nicht aus. Dies führt zu einem stetigen Kaufkraftverlust
bei den Pflegebedürftigen. Die Kosten für Pflege steigen vor allem durch die Lohnentwicklung. Die
gesetzlich festgelegten und gedeckelten Leistungen passen sich aber nicht entsprechend an. Die
Folge: Pflegebedürftige können bei gleichem Bedarf weniger Pflegeleistungen einkaufen. Sie
müssen diese Kosten selbst tragen. Die Interessenverbände der Pflegebedürftigen fordern deshalb,
dass die Leistungen der Pflegekassen jährlich automatisch angepasst werden müssen.
Die Eigenanteile an der Pflege im ambulanten und stationären Bereich belaufen sich für
Pflegebedürftige bereits auf beinahe 50 Prozent. Laut Barmer Pflegereport 2017 zahlen
pflegebedürftige Menschen im stationären Sektor im Schnitt 587 Euro monatlich aus eigener Tasche
für die Pflegekosten. Zusammen mit weiteren Kosten etwa für Unterkunft und Verpflegung und den
sogenannten Investitionskosten ergibt sich eine monatliche Gesamtbelastung von 2.278 Euro.
„Das Risiko der Pflegebedürftigkeit darf nicht privatisiert werden. Die Vorstellung, die wachsende
Versorgungslücke privat schließen zu können, führt zur finanziellen Überforderung weiter Teile der
Bevölkerung und letztlich zur ,,Mehrklassenpflege". Deswegen fordern wir, dass Pflege für
Pflegebedürftige und ihre Angehörigen wieder bezahlbar wird“, sagt Olaf Christen, Sprecher der
Pflegebedürftigenverbände.
Dynamisierung auch an Lohnkosten orientieren
Die Interessenverbände der Pflegebedürftigen begrüßen, dass die Große Koalition das Problem
angehen und die die Sachleistungen laut Koalitionsvertrag kontinuierlich an die Personalentwicklung
anpassen will. Dabei sollten folgende Punkte Berücksichtigung finden:
 Die Dynamisierung muss jährlich erfolgen, um der Geschwindigkeit der Kostenentwicklung
standzuhalten.
 Sie muss sich neben der Preisentwicklung an der Lohnkostenentwicklung orientieren, da
diese die entscheidende Größe bei den Pflegekosten ist.
 Der bereits entstandene Kaufkraftverlust muss unmittelbar durch eine einmalige Anpassung
ausgeglichen werden.
Bisherige Instrumente kosten den Pflegebedürftigen viel Geld
Seit Einführung der sozialen Pflegeversicherung 1995 bis zum Jahr 2008 kam es durch die
Orientierung der Leistungen an den Einnahmen der Pflegeversicherung zu einem Wertverlust von ca.
20 Prozent, der bis heute nicht wett gemacht worden ist. Dies bedeutet für pflegebedürftige
Menschen, dass sie bei gleicher Leistung ein Fünftel der Pflegekosten selbst tragen mussten und
müssen. 2008 erfolgte zwar eine Änderung der Dynamisierungsregel, die sich nun im Drei-Jahres-
Rhythmus an der Inflationsrate orientiert. Doch auch diese Ausrichtung nach der allgemeinen
Preisentwicklung greift zu kurz, da gut zwei Drittel der Kosten im Pflegesektor Personalkosten sind,
die sich nicht im Warenkorb der Preisindexberechnung wiederfinden. Die Erhöhungen der Jahre 2008
bis 2014 lagen damit ebenfalls deutlich unter den Preissteigerungen für Pflegeleistungen.

Quelle: Pressemitteilung vom 04.06.2018
Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Thomas-Mann-Str. 2-4
53111 Bonn
Tel.: 0228 / 24 99 93 12
Fax: 0228 / 24 99 93 20
www.bagso.de
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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