Pflegetreff am 09.05.2018: Pflegenotstand auflösen & Quartiershilfen gestalten

Wichtige Hinweise zu Veranstaltungen - z.B. >>> "Pro Pflege -Selbsthilfenetzwerk" - Radio- und TV-Sendungen.

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Pflegetreff am 09.05.2018: Pflegenotstand auflösen & Quartiershilfen gestalten

Beitrag von WernerSchell » 09.05.2018, 05:41

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Ankündigung / Einladung

zum (28.) Pflegetreff am 09.05.2018,
15:00 - 17:00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal",
(großer Saal) Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal
Infostände stehen in der Zeit vom 14.00 - 18.00 Uhr zur Verfügung
.

Thema des Pflegetreffs am 09.05.2018:

"Pflegebedürftigkeit - was nun? … Vorsorgeplanungen und Pflegenotstand … Leistungsansprüche und Quartiershilfen (Lotsen) … "
  • Es muss vorrangig darum gehen, die Pflege-Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zu verbessern - dringend. Dazu gehört zunächst ein Personalbemessungssystem, das eine auskömmliche Stellenausstattung, Tag und Nacht, und nicht nur in Form einer Mindestbesetzung regelt. Die von der GroKo geplanten 8.000 Stellen sind völlig unzureichend. Aber vielleicht wurde ja nur eine 0 vergessen? Dann müssen die Tarifvertragsparteien animiert werden, deutlich höhere Vergütungen zu vereinbaren. Dazu sollte es ergänzende Regelungen geben, die eine Abrechnung dieser Vergütungen unstreitig gewährleisten, und zwar in allen Einrichtungen. Erst wenn in dieser Form "Zeichen" gesetzt worden sind, werden "geflüchtete" Pflegekräfte zurück kommen und neue gewonnen werden können. - In einem Klartext vom 19.02.2018 hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ausgeführt, was zu tun ist! Pflegekräfte in den Nachbarländern anzuwerben, wird übrigens erfolglos bleiben. Deutsche Pflegekräfte flüchten z.Zt. eher dorthin, weil die Pflege-Rahmenbedingungen in anderen Ländern offensichtlich deutlich besser sind. - Näheres nachlesbar unter > viewtopic.php?f=4&t=22517
  • Für die dringend erforderlichen Reformen des Pflegesystems bedarf es eines Masterplans, der exakt alle gebotenen Handlungsschritte aufzeigt, den Pflegenotstand zeitnah aufzulösen und kommunale Quartiershilfen gestalten zu helfen. Dabei kann die Erkenntnis helfen: "Übern Abgrund kommt man nicht in kleinen Schritten." - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat wiederholt Vorschläge unterbreitet und ist zur weiteren Unterstützung bereit. - Näheres unter > viewtopic.php?f=4&t=22517&p=102908#p102908
  • In einem Interview Prof Dr. Großkopf und Werner Schell im Mai 2014 wurde klar herausgestellt, wie die Probleme in der Pflegeversorgung angegangen werden müssen = Film bei Youtube (3,27 Min.) anschaubar: > https://www.youtube.com/watch?v=KXX7VYoJIuQ Leider ist es so, dass die verantwortlichen Politiker in der damaligen und neuen GroKo die Pflegemisere offensichtlich nicht wirklich verstanden haben. Aktuell ist (noch) kein Konzept in Sicht, das wirklich geeignet erscheint, die Versorgungssituation im Pflegebereich nachhaltig zu verbessern.
  • Der Beruf als Pflegekraft stellt ein erfüllendes, aber auch forderndes Tätigkeitsfeld dar, das beispielsweise durch körperliche Anstrengungen und psychische Belastungen, Schichtarbeit und häufig sehr eng getaktete Arbeitsprozesse gekennzeichnet ist. Dies kann langfristig zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Die Pflegebranche steht im Vergleich zu anderen Berufszweigen bundesweit an der Spitze längerer krankheitsbedingter Fehlzeiten sowie hoher Fluktuation (siehe > viewtopic.php?f=5&t=22496&p=102698 ). Bei der Verbesserung der Pflege-Rahmenbedingungen muss daher Beachtung finden, dass für das Pflegepersonal geeignete gesundheitsförderliche Maßnahmen anzubieten sind. Darüber hat auch der Pflegetreff am 22.11.2017 informiert (> viewtopic.php?f=4&t=22485&p=102066 ).
  • Es versteht sich, dass dem Grundsatz "ambulant vor stationär" mehr Geltung verschafft werden muss. Daher bedarf es der Gestaltung bzw. Finanzierung von altengerechten Quartiershilfen. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat dazu ein Statement vorgelegt > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 082015.pdf - Solche Hilfen, die musterhaft in Neuss-Erfttal praktiziert werden, sind für die pflegenden Angehörigen ganz wichtige Unterstützungsleistungen. Leider sind die Erkenntnisse, solche Quartiershilfen mit professionellen Strukturen umfassend in den Kommunen anzubieten, in den entscheidenden politischen Diskussionen (noch) nicht angekommen. - - - Siehe insoweit auch die Buchveröffentlichung von Zegelin, Segmüller und Bohnet-Joschko:
    "Quartiersnahe Unterstützung pflegender Angehöriger - Herausforderungen und Chancen für Kommunen und Pflege-Unternehmen" > viewtopic.php?f=4&t=21977

Auf dem Podium am 09.05.2018 (Statements und Diskussionsrunde):

-- Dr. rer. medic. Tanja Segmüller, Vertretungsprofessorin Alterswissenschaften - Department of Community Health, Hochschule für Gesundheit in Bochum
> https://www.hs-gesundheit.de/de/thema/d ... egmueller/

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Foto: Dr. rer. medic. Tanja Segmüller

-- Dirk Brügge, Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss
> https://www.rhein-kreis-neuss.de/de/ver ... ektor.html

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Foto: Dirk Brügge

-- Dirk Thielking, Geschäftsstellenleiter der AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse - Regionaldirektion Rhein-Kreis Neuss – Krefeld
> https://rh.aok.de/

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Foto: Dirk Thielking

-- Paul Petersen, Diplom-Sozialpädagoge und Stadtteilmanager im Bürgerhaus Neuss-Erfttal - Träger: Sozialdienst Katholischer Männer e.V. (SKM)
> https://skm-neuss.de/stadtteilarbeit/bu ... s-erfttal/

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Foto: Paul Petersen

--

Moderation:

-- Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes-Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D.
Web: http://www.alzheimer-nrw.de/about.asp

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Foto: Regina Schmidt-Zadel

Schirmherr des Pflegetreffs:
-- Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010 (CDU)
Web: http://www.cdu-neuss.de/personen/heinz-sahnen/

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Foto: Heinz Sahnen

Organisation und Leitung:
-- Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk.

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Foto: Werner Schell

+++

Eingeladen zum Pflegetreff sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

Treff-Adresse: Kontakt Erfttal, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren.
Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.
Erfttal ist mit dem Bus (öffentlicher Nahverkehr Linie 849) gut erreichbar. Von der Haltestelle sind es nur wenige Meter bis zum
Veranstaltungsort.
- Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter:
http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... p?f=5&t=15

Parken im Umfeld des Veranstaltungsortes möglich; ggf. auch im Bereich 41469 Neuss (Norf),
Schellbergstraße (Bereich "Edeka") - Derikumer Hof >>>
Fußweg bis zum "Kontakt Erfttal" (8-10 Minuten in westlicher Richtung vorbei am Hotel Mercure).


+++
Fortbildungsnachweis:
>>> Pflegekräften wird auf Wunsch eine Bescheinigung über die Teilnahme
an der o.a. Fachveranstaltung ausgestellt. Personen, die eine entsprechende Bescheinigung wünschen,
können nach dem Treff Name und Anschrift hinterlassen.
Die Teilnahmebescheinigung wird danach zugesandt. <<<<


Hinweis:
Wie bei den bisherigen Pflegetreffs, können Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für
öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden.

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Geplante Informationen / Infostände, u.a. im Eingangsbereich - von 14:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr:

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-- Brigitte Bührlen, Vorsitzende der Stiftung, hat ihre Teilnahme am Pflegetreff angekündigt!
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http://www.wir-stiftung.org/

-- MDK Nordrhein - Beratungs- und Begutachtungszentrum, Berliner Allee 52, 40212 Düsseldorf,,
ist ein Dienstleistungsunternehmen, das im Auftrag der Gesetzlichen Kranken- und Sozialen Pflegekassen tätig ist und
steht u.a. für die Erstellung von Gutachten im Rahmen der Einstufung von pflegebedürftigen Menschen zur Verfügung
(§ 18 SGB XI). Vertreter des MDK Nordrhein werden als Ansprechpartner vor Ort sein.

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Näheres > http://www.mdk-nordrhein.de/index.html

-- Bürgerhaus Neuss - Erfttal in Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Männer e.V. (SKM)
mit dem Projekt "Altersgerechte Hilfen" mit Lotsenpunkt Bürgerhaus Erfttal.

Das Quartierskonzept in Neuss-Erfttal wurde am 18.01.2012 vereinbart und wird im Zusammenwirken verschiedener
Akteure stets weiter ausgebaut. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Lotsenpunkt - ein weiterer Baustein für die
altengerechten Quartiershilfen in Erfttal. Das Konzept sieht vor, einen Brückenschlag zwischen rat- und hilfesuchenden
älteren Menschen und den bereits vorhandenen und neu entstehenden Hilfs- und Beratungsangeboten für diesen
Personenkreis herzustellen. Das Bürgerhaus ist die Anlaufstelle.
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Näheres u.a. unter > http://www.buergerhaus-erfttal.de/fnetzwerkerfttal.html

-- Runder Tisch Demenz Neuss, Sprecher: Manfred Steiner, Beratung St. Augustinus Memory-Zentrum,
Steinhausstraße 40 - 41462 Neuss
,
wird sich vorstellen. Der Runde Tisch Demenz Neuss versteht sich als ein Netzwerk für die Verbesserung der Situation von
Menschen mit Demenz in der Stadt Neuss.
Näheres z.B. unter > https://www.lokale-allianzen.de/lokale- ... b4a40289c2

-- Alzheimer Gesellschaft Kreis Neuss / Nordrhein e.V., Mohnstraße 48, 41466 Neuss,
setzt sich in vielfältiger Weise für die Verbesserung der Lebenssituation von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen
im Rhein-Kreis Neuss ein und steht für entsprechende Informationen zur Verfügung.

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Näheres unter > http://www.alzheimer-neuss.de/index.html#neuss

-- Mediation Katharina Reinhold, Macherscheider Straße 86, 41468 Neuss, Tel.: +49 (0) 176 / 433 90 543, E-Mail: info@mediation-reinhold.eu, Internet: http://www.mediation-reinhold.eu
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Katharina Reinhold steht für Informationen zur Verfügung. Sie vertritt den von ihr geleiteten Fachbereich Mediation bei Behinderung und in der Pflege im Mediatorenverband Integrierte Mediation e.V. ( http://www.in-mediation.eu/Behinderung ). Siehe auch unter > viewtopic.php?f=2&t=22387

Darüber hinaus werden voraussichtlich Pflegekräfte vor Ort sein, die auf den Pflegenotstand aufmerksam machen und Verbesserungen der Pflege-Rahmenbedingungen fordern – Personalbemessungssysteme und angemessene Vergütungen. Denn ohne ausreichende Personalausstattungen wird es keinen Abbau der gesundheitlichen Belastungen des Personals geben können.

...
Stand: 09.05.2018

Siehe auch unter
> viewtopic.php?f=4&t=22599
> http://www.wernerschell.de/aktuelles.php


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Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Rheinische Post) 3. Mai 2018:
Neuss
Masterplan für die Pflege entwickeln

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Um die Zukunft der Pflege geht es beim 28. Pflegetreff in Erfttal. - FOTO: epd - NGZ

Neuss. Beim 28. Pflegetreff steht die Frage im Raum: "Pflegebedürftigkeit - was nun?"

Seit der Bundestagswahl im September wird lebhaft über (weitere) Pflege-Reformschritte diskutiert. Das in Erfttal beheimatete "Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk" hatte sich an dieser Debatte beteiligt - und tut es weiter. "Es erscheint erforderlich", so Werner Schell als Sprecher des Netzwerkes, "nicht nur die Mängel aufzuzeigen, sondern auch über konkrete Handlungserfordernisse zu informieren." Dem will der inzwischen 28. Pflegetreff Rechnung tragen, zu dem am Mittwoch, 9. Mai, ab 15 Uhr in das Bürgerzentrum "Kontakt Erfttal" an der Bedburger Straße eingeladen wird.
"Pflegebedürftigkeit - was nun?": Diese Frage stellt Schell der Veranstaltung voran, für die er wieder etliche Gäste auf das Podium einladen konnte. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Alzheimergesellschaft NRW, wird dort eine Diskussion über Vorsorgeplanungen und Pflegenotstand, Leistungsansprüche und Quartiershilfen moderieren. Als Gesprächspartner haben zugesagt: Tanja Segmüller von der Hochschule für Gesundheit in Bochum, Kreisdirektor Dirk Brügge, Dirk Thielking von der AOK Rheinland/Hamburg und Paul Petersen als Stadtteilmanager des SKM.
Bei der Veranstaltung soll es auch um die aktuelle Pflegeplanung gehen, der Schell auf den Rhein-Kreis bezogen das Prädikat "musterhaft" verleiht, sowie um gesundheitsförderliche Maßnahmen für das Pflegepersonal. Schell: "Es macht Sinn, für die Fortentwicklung des Gesundheits- und Pflegesystems einen Masterplan zu entwickeln beziehungsweise vorzuschlagen, der alle gebotenen Reform-Handlungsschritte beinhaltet. Dazu sollen Ideen gesammelt werden."
Dass Handlungsbedarf besteht, machen aus Sicht des Netzwerkes nicht nur die jüngsten Äußerungen des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn deutlich, der die Pflege in Deutschland durch das Anwerben von Pflegekräften aus dem Ausland verbessern will. "Pro Pflege" würde die Prioritäten anders setzen, drängt vorrangig darauf, dass die Pflege-Rahmenbedingungen verbessert werden. Dazu würde zunächst ein Personalbemessungssystem benötigt, das eine auskömmliche Stellenausstattung - Tag und Nacht - und nicht nur in Form einer Mindestbesetzung regelt.
Modellhaft soll auch das System der Quartiershilfen am Beispiel Erfttal dargestellt werden. Sie scheinen geeignet, das Prinzip "ambulant vor stationär" in der Altenpflege erfolgreich anzuwenden. Der Eintritt zum Pflegetreff ist frei.

Quelle: NGZ > http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.7551820


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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Pflegetreff am 09.05.2018: Pflegenotstand auflösen & Quartiershilfen gestalten

Beitrag von WernerSchell » 12.05.2018, 07:00

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=22599&p=103551#p103551

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 12.05.2018 mit dem nachfolgend vorgestellten Beitrag über den Neusser Pflegetreff am 09.05.2018. Dazu ist aber vorweg anzumerken:

Es ist zunächst einmal erfreulich festzustellen, dass der NGZ-Reporter die Bedeutung der Quartiersarbeit hervorgehoben hat und dabei die Hilfen in Neuss-Erfttal besonders gewürdigt hat. Dies ist sicherlich hilfreich, weil solche Hilfestrukturen, musterhaft in Erfttal gestaltet, flächendeckend angeboten werden müssen. Dies ist als Ergänzung zum Pflegeversicherungssystem unerlässlich.
Leider blieb das sehr informative Statement von Frau Prof. Dr. Tanja Segmüller in dem Zeitungsbericht unerwähnt. Dies ist mehr als bedauerlich, weil die Frau Dr. Segmüller in eindrucksvoller und sehr überzeugender Weise die Pflegetätigkeit als Profession beleuchtete und die Fortentwicklung der beruflichen Kompetenzen herausstellte. Unberücksichtigt blieben in dem Bericht auch die Ausführungen von Herrn Dirk Thielking, der sich mit den belastenden Arbeitsbedingungen in der Pflege befasste und als AOK-Vertreter gesundheitsförderliche Angebote vorstellte.


+++
Der NGZ-Bericht:

Neuss: Appell für bessere Pflegeplanung

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Werner Schell (l.) lud zum Pflegetreff im Kontakt Erfttal. - Foto: NGZ woi

Neuss - Pflegetreff-Organisator spricht sich für kommunale Quartierskonzepte aus.

Von Rolf Hoppe

Beim Pflegetreff im Kontakt Erfttal standen mögliche Lösungen zu immer wieder angesprochenen unzureichenden Pflegerahmenbedingungen im Mittelpunkt. Organisator Werner Schell sagte: "Es gilt aufzuzeigen, dass angesichts der demografischen Entwicklung eine zeitgerechte Pflegeplanung wichtig ist."
Ungeachtet der Erfordernisse, die stationäre Pflege durch eine deutliche Aufstockung der Stellenschlüssel zu stärken, müsse dem Grundsatz "ambulant vor stationär" mehr Geltung verschafft werden. Daher sei die wohnortnahe Gestaltung beziehungsweise Finanzierung von kommunalen Quartierskonzepten, die in vielfältiger Weise Beratungs-und Unterstützungsstrukturen für Patienten sowie für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige vorsehen, zwingend geboten. Neuss müsse in vielfältiger Weise in allen Stadtteilen Strukturen anstoßen beziehungsweise finanziell fördern, die ein zielgerichtetes und nachhaltiges Zusammenwirken aller BewohnerInnen, ob Jung oder Alt, gewährleisten können.
Schell stellte mit dem Lotsenpunkt im Bürgerhaus Erfttal des Sozialdienstes Katholischer eine seit 2011 etablierte Einrichtung vor, die mit Unterstützung der Stadt Neuss, dem Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) und Katholischen Kirchengemeinden unter dem Motto "Kurze Wege, schnelle Hilfen" einen Kümmerer anbietet, der mit Hauptberuflern und Ehrenamtlern Hilfen bündelt. Themen sind unter anderem hauswirtschaftliche Hilfen, häusliche Pflege, Unterstützung bei Demenz und betreutes Wohnen. Eine Netzwerkarbeit mit ortsnaher Struktur. "Dieses ist", so Schell, "eigentlich doch überall machbar".
Eigentlich sieht sich der Rhein-Kreis Neuss in der Pflege gut aufgestellt. Kreisdirektor Dirk Brügge: "In unseren Einrichtungen wird gute Arbeit geleistet. Gleichwohl müssen wir überlegen, wie wir zukünftige Entwicklungen meistern." Der Kreis werde in Kürze eine Pflegebedarfsplanung verabschieden, bei der es insbesondere um die Organisation von Kurzzeitpflege gehe. Brügge verkennt nicht, dass der Pflegeberuf allgemein attraktiver gemacht werden müsse. Mit einem Pflegeschlüssel ohne Mindestzahlen und mit arbeitsgerechter Bezahlung. Eine Möglichkeit sei auch die duale Ausbildung; etwa Pflegekräfte auch ohne akademische Ausbildung. Damit stimmt er mit Ratsherr Heinz Sahnen überein, der in Erfttal das Thema mit Werner Schell auf der Agenda hält.


Quelle: NGZ https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... d-22589775
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Pflegetreff am 09.05.2018: Pflegenotstand auflösen & Quartiershilfen gestalten

Beitrag von WernerSchell » 16.05.2018, 08:51

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=22618&p=103589#p103589

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
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Neuss, den 15.05.2018

Der 28. Neusser Pflegetreff hatte folgende Themen in den Blick genommen:

"Pflegebedürftigkeit - was nun? Vorsorgeplanungen und Pflegenotstand … Leistungsansprüche und Quartiershilfen (Lotsen) … "

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Foto: Werner Schell am Stehpult bei der Begrüßung der Gäste

Der 28. Neusser Pflegetreff konnte am 09.05.2018 unter der Leitung von Werner Schell erfolgreich durchgeführt werden. Das hochkarätig besetzte Podium informierte unter der Moderation von Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes - Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D., mit unterschiedlichen Schwerpunkten über die in den Blick genommenen Pflegethemen.

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Regina Schmidt-Zadel

Auf dem Podium:

Dr. rer. medic. Tanja Segmüller, Vertretungsprofessorin Alterswissenschaften - Department of Community Health, Hochschule für Gesundheit in Bochum
Dirk Brügge, Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss
Dirk Thielking, Geschäftsstellenleiter der AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse - Regionaldirektion Rhein-Kreis Neuss – Krefeld

Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010, war, wie immer, als Schirmherr vor Ort.

Werner Schell, machte zu Beginn der Veranstaltung auf die unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen aufmerksam und ließ dazu einige kurze Filme einblenden. Es müsse vorrangig darum gehen, diese Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zu verbessern - dringend. Dazu gehöre zunächst ein Personalbemessungssystem, das eine auskömmliche Stellenausstattung, Tag und Nacht, und nicht nur in Form einer Mindestbesetzung regele. Die von der GroKo geplanten 8.000 Stellen seien völlig unzureichend. - In einem Klartext vom 19.02.2018 habe Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk ausgeführt, was zu tun sei.

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Dr. Tanja Segmüller

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Power-Point - Auswahl

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Power-Point - Auswahl

Dr. Tanja Segmüller konnte aus der Sicht einer ausgebildeten Krankenschwester und Pflegewissenschaftlerin im Wesentlichen die völlig unzureichenden Pflege – Rahmenbedingungen in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bekräftigen und die Umsetzung der zur Auflösung des Pflegenotstandes zwingend erforderlichen gesetzgeberischen und sonstigen Maßnahmen vorstellen. Dabei sei die qualifizierte Tätigkeit des Pflegepersonals in den Blick zu nehmen; so zum Beispiel auch durch die Errichtung von Pflegekammern.

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Dirk Brügge befasste ich ebenfalls kurz mit dem Berufsbild der Pflegenden und stellte dann einige Grundzüge der Planung der pflegerischen Versorgung im Rhein-Kreis Neuss dar. Dabei konnte auf ein vorliegendes Gutachten zur Pflegeheimplanung verwiesen werden. Die demografische Entwicklung mache es erforderlich, vorausschauend die Versorgungsstrukturen zu hinterfragen und zeitgerecht eine Fortentwicklung der Angebote zu gestalten. Der Rhein-Kreis Neuss werde diese Aufgaben wahrnehmen.

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Dirk Thielking befasste sich in seinem Statement mit der Prävention zu Gunsten der Pflegekräfte. Das Tätigkeitsfeld in der Pflege sei durch körperliche Anstrengungen, psychische Belastungen, Schichtarbeit und häufig sehr eng getaktete Arbeitsprozesse gekennzeichnet. Die Krankheitsrate der Pflegenden sei hoch. Angesichts dieser immensen Belastungen in den Pflegeberufen seien geeignete gesundheitsförderliche Maßnahmen geboten. Entsprechend diesen Erkenntnissen konnten Lösungsmöglichkeiten bzw. Angebote aufgezeigt werden.

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Werner Schell (li) und Blick auf das Podium

In Vertretung des erkrankten Paul Petersen stellte Werner Schell die Quartiershilfen in Neuss-Erfttal vor und verwies auf die vielfältigen Angebote im Bürgerhaus bzw. im Stadtteil. Seit Beginn der Quartiersarbeit gebe es eine kontinuierliche Fortentwicklung der Hilfestrukturen. Neben den Angeboten im Betreuten Wohnen und einer Tagespflegeeinrichtung sei ein Lotsenpunkt-Projekt aktiv, das im Übrigen mit Unterstützungsleistungen auch für andere Stadtteile bzw. den Neusser Süden zur Verfügung stehe. Darüber hinaus gebe es mittlerweile ein Lotsenpunktangebot im Stadtteil Meertal. Eine breite Quartiersarbeit finde im Übrigen im Memory-Zentrum statt. Solche Hilfen seien für die pflegebedürftigen Menschen bzw. pflegenden Angehörigen ganz wichtige Unterstützungsleistungen. Leider sei aber die Erkenntnis, solche Quartiershilfen mit professionellen Strukturen umfassend in allen Stadtteilen bzw. Kommunen anzubieten, in den entscheidenden politischen Diskussionen (noch) nicht angekommen.

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Peter Kaufmann, Manfred Steiner, Henrieke Nommels, Gudrun Jüttner, Werner Schell (von li.)

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Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Rheinische Post) berichtete am 12. Mai 2018 und befasste sich schwerpunktmäßig mit der Quartiersarbeit:

Neuss: Appell für bessere Pflegeplanung

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Werner Schell (li.) und Podium– Foto NGZ woi

Von Rolf Hoppe

Beim Pflegetreff im Kontakt Erfttal standen mögliche Lösungen zu immer wieder angesprochenen unzureichenden Pflegerahmenbedingungen im Mittelpunkt. Organisator Werner Schell sagte: "Es gilt aufzuzeigen, dass angesichts der demografischen Entwicklung eine zeitgerechte Pflegeplanung wichtig ist."
Ungeachtet der Erfordernisse, die stationäre Pflege durch eine deutliche Aufstockung der Stellenschlüssel zu stärken, müsse dem Grundsatz "ambulant vor stationär" mehr Geltung verschafft werden. Daher sei die wohnortnahe Gestaltung beziehungsweise Finanzierung von kommunalen Quartierskonzepten, die in vielfältiger Weise Beratungs-und Unterstützungsstrukturen für Patienten sowie für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige vorsehen, zwingend geboten. Neuss müsse in vielfältiger Weise in allen Stadtteilen Strukturen anstoßen beziehungsweise finanziell fördern, die ein zielgerichtetes und nachhaltiges Zusammenwirken aller BewohnerInnen, ob Jung oder Alt, gewährleisten können.
Schell stellte mit dem Lotsenpunkt im Bürgerhaus Erfttal des Sozialdienstes Katholischer Männer eine seit 2011 etablierte Einrichtung vor, die mit Unterstützung der Stadt Neuss, dem Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) und Katholischen Kirchengemeinden unter dem Motto "Kurze Wege, schnelle Hilfen" einen Kümmerer anbietet, der mit Hauptberuflern und Ehrenamtlern Hilfen bündelt. Themen sind unter anderem hauswirtschaftliche Hilfen, häusliche Pflege, Unterstützung bei Demenz und betreutes Wohnen. Eine Netzwerkarbeit mit ortsnaher Struktur. "Dieses ist", so Schell, "eigentlich doch überall machbar".
Eigentlich sieht sich der Rhein-Kreis Neuss in der Pflege gut aufgestellt. Kreisdirektor Dirk Brügge: "In unseren Einrichtungen wird gute Arbeit geleistet. Gleichwohl müssen wir überlegen, wie wir zukünftige Entwicklungen meistern." Der Kreis werde in Kürze eine Pflegebedarfsplanung verabschieden, bei der es insbesondere um die Organisation von Kurzzeitpflege gehe. Brügge verkennt nicht, dass der Pflegeberuf allgemein attraktiver gemacht werden müsse. Mit einem Pflegeschlüssel ohne Mindestzahlen und mit arbeitsgerechter Bezahlung. Eine Möglichkeit sei auch die duale Ausbildung; etwa Pflegekräfte auch ohne akademische Ausbildung. Damit stimmt er mit Ratsherr Heinz Sahnen überein, der in Erfttal das Thema mit Werner Schell auf der Agenda hält.
Quelle: NGZ

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Heinz Sahnen, Werner Schell (von li.) und das Podium

Eine Filmdokumentation bei Youtube informiert im Übrigen ausführlich über den Pflegetreff. Ergänzend informieren zahlreiche Beiträge im Internet über die Veranstaltung. Dazu gibt es folgende Hinweise:

Der 28. Neusser Pflegetreff hatte die Themen "Pflegebedürftigkeit - was nun? … Vorsorgeplanungen und Pflegenotstand … Leistungsansprüche und Quartiershilfen (Lotsen) … " in den Blick genommen und konnte am 09.05.2018 erfolgreich gestaltet werden. Über die Veranstaltung wird umfänglich informiert (> http://www.wernerschell.de/aktuelles.php ), z.B.:

• Einladung und einführende Bemerkungen hier viewtopic.php?f=7&t=22589
• Ankündigung der Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 03.05.2018 hier viewtopic.php?f=4&t=22618
• Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 12.05.2018 hier viewtopic.php?f=4&t=22599&p=103551#p103551
• Filmdokumentation (Youtube) Langfassung (rd. 2 Stunden) hier https://youtu.be/qZsQezd7sWE
• Bilderschau (Auswahl) hier viewtopic.php?f=4&t=22631


Werner Schell
Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Pflegenotstand auflösen & Quartiershilfen gestalten

Beitrag von WernerSchell » 02.06.2018, 06:15

Pflegenotstand auflösen und kommunale Quartiershilfen gestalten - entsprechende Maßnahmen müssen in einem „Masterplan Pflege“ gebündelt werden. Dies verdeutlicht Pro Pflege … in einer Pressemitteilung vom 01.06.2018 und macht damit in Richtung Politik Druck. Entgegen den bisherigen öffentlichen Bekundungen hat die GroKo das wirkliche Ausmaß der Pflegemisere in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht verstanden. Es müssen grundlegende Verbesserungen eingeleitet und umgesetzt werden. Dazu ganz einfach der Hinweis: "Mit zwei kleinen Schritten kommt man nicht über einen Abgrund".
Siehe u.a. unter viewtopic.php?f=4&t=22646&p=103825#p103825 bzw. viewtopic.php?f=4&t=22618&p=103827#p103827


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„Es ist gefährlich, Recht zu haben,
wenn die Regierung Unrecht hat.“

― Voltaire
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Rhein-Kreis Neuss setzt Prioritäten für die Pflege

Beitrag von WernerSchell » 07.06.2018, 06:38

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=22180&p=103938#p103938

Neuss-Grevenbroicher Zeitung am 07.06.2018:

Pflege im Rhein-Kreis: Kreis setzt Prioritäten für die Pflege

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Quelle: NGZ - Foto: dpa/Gregor Fischer

Rhein-Kreis Mehr Pflegepersonal und Kurzzeitpflegeplätze, der Ausbau der Heimfinder-App zu einer Datenbank, Quartiersarbeit – all das soll helfen, der wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen in den kommenden Jahren Herr zu werden.
Von Anneli Goebels
Es ist eine Mammutaufgabe und eine, die den Rhein-Kreis in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen wird – die Pflege. Seit Dezember 2017 liegt der Pflegebedarfsplan des Hamburger Instituts für Wohnen und Stadtentwicklung (APL) vor, der seitdem in allen Fraktionen vorgestellt und diskutiert wurde. Und dabei überrascht eine Aussage niemanden, nämlich, dass angesichts der demografischen Entwicklung die Zahl der Pflegebedürftigen steigen wird. So ist laut Berechnungen des Instituts von 2017 bis 2030 mit einem Anstieg von rund 20 Prozent zu rechnen, bis 2040 sogar mit 25 Prozent. Auch wenn die Zeitspanne groß scheint, entsprechende Vorbereitungen müssen jetzt in Gang gesetzt werden.
… (weiter lesen unter) … https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... d-23253043

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat wiederholt zu den Pflegeheimplanungen des Rhein-Kreises Neuss Stellung genommen und auch beim Pflegetreff am 09.05.2018 zum Thema informiert. Es wurde ein Masterplan Pflege gefordert. Darin sollten alle erforderlichen Vorgaben für eine gute Pflege im Rhein-Kreis Neuss unter Beteiligung aller insoweit wichtigen Akteure ausgeführt werden. Siehe insoweit unter > viewtopic.php?f=4&t=22618

Solche Planungserwägungen sollten auch landes- und bundesweit aufgegriffen werden. Dazu wurde angemerkt:

Pflegenotstand auflösen und kommunale Quartiershilfen gestalten - entsprechende Maßnahmen müssen in einem „Masterplan Pflege“ gebündelt werden. Dies verdeutlicht Pro Pflege … in einer Pressemitteilung vom 01.06.2018 und macht damit in Richtung Politik Druck. Entgegen den bisherigen öffentlichen Bekundungen hat die GroKo das wirkliche Ausmaß der Pflegemisere in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht verstanden. Es müssen grundlegende Verbesserungen eingeleitet und umgesetzt werden. Dazu ganz einfach der Hinweis: "Mit zwei kleinen Schritten kommt man nicht über einen Abgrund".
Siehe u.a. unter viewtopic.php?f=4&t=22646&p=103825#p103825 bzw. viewtopic.php?f=4&t=22618&p=103827#p103827
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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