Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 10.02.2017, 07:41 
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WDR TV-Tipp für den 11. Februar 2017, 16.00 - 16.45 Uhr | Wiederholung

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Doc Esser - Der Gesundheits-Check
Gesund ohne Arzt - rezeptfreie Medikamente richtig anwenden

Doc Esser sagt: Erst schlaumachen - dann schlucken!

Ob für den Kopf, den Bauch oder einfach nur für das Wohlbefinden – die Deutschen nehmen rund 1250 Tabletten pro Jahr ein. Immer öfter greifen Verbraucher zu freiverkäufliche Medikamenten und therapieren sich selber. Wie wirksam ist eine solche Selbstmedikation und welche Risiken sind damit verbunden?
Ibuprofen, Paracetamol und Co. – Wie gefährlich sind freiverkäufliche Schmerzmittel?


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Bei akuten Schmerzen greifen wir gerne zu schnell wirksamen Medikamenten, wie Paracetamol oder Ibuprofen. Man kann sie in der Apotheke kaufen und starke Nebenwirkungen treten auch nicht auf - oder? Die Beipackzettel bei freiverkäuflichen Schmerzmitteln werden meist sehr ungenau oder gar nicht mehr gelesen. Dabei können gerade hier durch falsche Anwendung starke Nebenwirkungen auftreten, die unter Umständen auch lebensgefährlich für Patienten sein können.
Vom thingy zu seinen Wechselwirkungen
Auch wenn einige Medikamente bedenkenlos eingenommen werden können, kann das Kombinieren von verschiedenen Wirkstoffen schwerwiegende Folgen haben. Besonders vermeiden sollten Sie die Einnahme von rezeptpflichtigen und –freien Arzneimittel. Die Kombination von Blutverdünnern und Johanniskraut beispielsweise ist besonders gefährlich!
Aber auch normale Lebensmittel, wie Milch, können Sie nicht bedenkenlos mit jedem Medikament zeitgleich aufnehmen. Die Milch kann unter anderem die Wirkung von Antibiotika schwächen oder sogar unterdrücken.


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Wenn Sie sich bei Wechselwirkungen von Medikamenten unsicher sind, sollten Sie im Zweifelsfall immer mit einem Arzt oder Apotheker sprechen. Zudem unterstützt seit Oktober 2016 der Medikationsplan die Verbraucher bei der richtigen Einnahme von Medikamenten. Der Medikationsplan soll möglichst sämtliche verschreibungspflichtige Arzneimittel enthalten, die der Patient einnimmt, sowie alle Präparate, die er selbst noch zusätzlich in Apotheken und Drogerien kauft. Hier werden unter anderem Wirkstoff, Dosierung und der Einnahmegrund aufgeführt, sodass Arzt und Apotheker eine Übersicht über die Medikation des Patienten bekommen. Voraussetzung für einen Medikationsplan ist die Anwendung von mindestens drei systemisch wirkenden Arzneimittel über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen.
Tipps bei Schlafstörungen
Schlafmitteln zählen auf dem freiverkäuflichen Markt mit zu den am meisten verkauften Arzneimitteln. Statt Tabletten zu schlucken, versuchen Sie es doch mal mit folgenden Tipps vom Experten:

• Verzichten Sie auf den Mittagsschlaf.
• Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft vor dem Zubettgehen wirkt Wunder.
• Eine Tasse Tee trinken.
• Eine Stunde vor dem Zubettgehen kein Fernsehen, Tablet oder Handy mehr. Zum einen kann der Inhalt der Sendung uns noch aufregen. Zum anderen macht der hohe Blaulichtanteil in LED-Bildschirmen unser Gehirn nicht müde, sondern wach.


TV-Beitrag "Doc Esser: Gesund ohne Arzt – wie gut sind rezeptfreie Pillen? Verfügbar bis 08.02.2018 - abrufbar unter >
http://www1.wdr.de/fernsehen/doc-esser/ ... t-100.html
Siehe auch unter > http://www1.wdr.de/fernsehen/doc-esser/index.html

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat anlässlich des Neusser Pflegetreffs am 27.04.2016 ein umfängliches Statement zur Arzneimittelversorgung, v.a. bei älteren Menschen, vorgelegt. Es ist abrufbar unter folgender Adresse: >
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tement.pdf

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BeitragVerfasst: 29.05.2017, 07:17 
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Am 29.05.2017 bei Facebook gepostet:

Mangelhafte Arzneimittelversorgung der älteren Menschen, v.a. in den Stationären Pflegeeinrichtungen ... Es müssen nach jahrelangen Diskussionen endlich Lösungen gefunden werden .... Briefzuschrift an die AOK Rheinland/Hamburg vom 28.05.2017. Angesichts des "Pflege-Reports 2016" wird angeregt, das Thema Medikation aufzugreifen und ggf. vorweg in einer Gesprächsrunde zu erörtern, wie kurzfristig vorgegangen werden kann. > viewtopic.php?f=4&t=22146

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BeitragVerfasst: 25.07.2017, 06:32 
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Beiträge: 17761
Ärzte Zeitung vom 25.07.2017:
Die Kunst des "Entschreibens"
Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft.
Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=940 ... fpuryyqrde

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Die Botschaft von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk lautet seit Jahren:
Weniger ist oft mehr!
Siehe insoweit das Statement:
> http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tement.pdf

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