Kindergesundheit - Berichte des Rhein-Kreises Neuss

Allgemeine Informationen zu allen relevanten Themen einschließlich interessante Nachrichten aus dem weiten Gebiet der Medizin und Heilkunde (z.B. Studien- und Forschungsergebnisse)

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Adipositas bei Kindern: Skelett-Schäden sind programmiert

Beitrag von Presse » 13.05.2013, 13:47

Leitartikel zu Adipositas bei Kindern: Skelett-Schäden sind programmiert
Orthopädische Krankheiten sind auch eine Folge der veränderten Lebensbedingungen heute heranwachsender Kinder.
Besonders Übergewicht wirkt sich auf das muskuloskelettale System aus. Die Folgen reichen ins Erwachsenenalter hinein.
mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=838 ... ten&n=2706

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WHO-Warnung: Die Menschen essen sich zu Tode

Beitrag von Presse » 20.05.2014, 06:28

WHO-Warnung: Die Menschen essen sich zu Tode
Während immer noch viele Menschen hungern, essen andere zu viele ungesunde Lebensmittel.
Die WHO will nun stärker gegen Adipositas bei Kindern vorgehen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=860 ... nal&n=3480

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Schulneulingsuntersuchungen 2013

Beitrag von Presse » 11.07.2014, 17:21

Pressemitteilung vom 11.07.2014 Rhein-Kreis Neuss

Schulneulingsuntersuchungen 2013:
Erstmals auch Daten zum Medienkonsum erhoben


Rhein-Kreis Neuss. Die Entwicklungen im Bereich Kindergesundheit im Rhein-Kreis Neuss haben sich stabilisiert. Während es im Jahr 2010 einen deutlichen Anstieg bei Sprachdefiziten und Verhaltensstörungen sowie bei den Koordinationsstörungen gegeben hat, ist nun in einzelnen Bereichen ein leichter Rückgang erkennbar. Über die Ergebnisse der Schulneulingsuntersuchungen informierten jetzt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky sowie Dr. Michael Dörr und Dr. Beate Klapdor-Volmar vom Kreisgesundheitsamt.

"Kinder im Rhein-Kreis Neuss sind etwas gesünder als im Landesdurchschnitt", fasste Petrauschke die Ergebnisse zusammen, "aber Entwarnung gibt es noch lange nicht." Mehr als 4 000 Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren kommen im August im Kreisgebiet in die Schule. Sie wurden kreisweit untersucht mit Blick auf Auffälligkeiten bei Motorik, Sprache und Verhalten sowie auf den Impfschutz.

Problematisch ist nach wie vor die Entwicklung beim Gewicht: "Bei 20 Prozent der Kinder war das Gewicht auffällig", sagte Dr. Beate Klapdor-Volmar. "Dabei trafen Über- und Untergewicht gleich häufig auf." Während in NRW der Anteil der übergewichtigen I-Dötzchen bei 11,1 Prozent liegt, sind im Rhein-Kreis Neuss 10,1 Prozent der schulpflichtigen Kinder überdurchschnittlich dick. Dabei beträgt der Anteil der übergewichtigen Kinder in Rommerskirchen und Meerbusch nur 6,3 bzw. 6,5 Prozent, während die Rate in Grevenbroich bei 13,1 Prozent liegt. Deutlich höher lag die Quote bei den Kindern, wenn die Mutter eine niedrige Schulbildung hatte und der Vater arbeitslos war. Untergewicht dagegen gab es in allen sozialen Schichten.

Erstmalig und bisher einmalig in NRW legt das Gesundheitsamt auch Daten über den Konsum elektronischer Medien bei den Schulneulingen im Rhein-Kreis Neuss vor. "Die Entwicklung werden wir weiter kritisch beobachten", betonte Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky. 10,5 Prozent der Schulneulinge gucken täglich mehr als zwei Stunden Fernsehen oder spielen am Computer, Handy oder an der Playstation.

Sprachprobleme stellten die Ärzte des Kreisgesundheitsamtes bei 29,1 Prozent der künftigen I-Dötzchen fest. Hier wurden ebenso wie bei den Verhaltensstörungen mehr Jungen als Mädchen als problematisch eingestuft. 10,3 Prozent der Kinder werden mit Verhaltensstörungen wie Aggressionen oder Ängsten eingeschult.

Förderprojekte des Rhein-Kreises Neuss von "Prokita" über "Fitnetz" bis hin zu "Aufgeweckt" sollen dafür sorgen, dass die Mädchen und Jungen im Kreisgebiet fitter werden. "Zum Beispiel mit ´Prokita´ erreichen wir rund ein Viertel der Kinder in den Kindergärten und konnten bereits einen leichten Rückgang bei einzelnen Problemen feststellen", berichtet Gesundheitsdezernent Mankowsky.

Deutlich besser als noch vor mehreren Jahren sind die Impfraten. So sind 96,7 Prozent der Schulanfänger gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft; im Jahr 2003 waren es noch 59,3 Prozent. Positiv hat sich ebenfalls die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen entwickelt: Zu den U8-Vorsorge-Untersuchungen kamen zuletzt 94,7 Prozent der Eltern im Rhein-Kreis Neuss mit ihren vierjährigen Kindern.

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Interview zum Thema Kindergesundheit

Beitrag von Presse » 29.08.2014, 17:31

Gesundheitskalender im September:
Interview zum Thema Kindergesundheit

Rhein-Kreis Neuss. Kindergesundheit steht im September im Mittelpunkt des Gesundheitskalenders des Rhein-Kreises Neuss. Den Gesundheitskalender gibt es online mit einer Audiodatei zum Schwerpunktthema unter www.rhein-kreis-neuss.de/gesundheitskalender. Bürger erhalten ihn auch als kostenlose Broschüre in den Kreishäusern in Neuss und Grevenbroich.

Zum Weltkindertag am 20. September wird darauf hingewiesen, dass der Alltag vieler Kinder heute von Medienkonsum bestimmt wird. Eine aktuelle Untersuchung des Kreisgesundheitsamtes hat ergeben, dass 10,5 Prozent der Schulneulinge mehr als zwei Stunden vor Fernsehen oder Computer sitzen. Jugendliche sind nicht selten 24 Stunden am Tag online.

Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Michael Dörr hat zum Thema Kindergesundheit ein Interview mit Dr. Guido Engelmann, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche des Lukaskrankenhauses Neuss, geführt. Die beiden Mediziner sprechen 18 Minuten lang über Medienkonsum sowie das daraus resultierende Bewegungsdefizit und Übergewicht bei Kindern. Aktuell sind 10 Prozent der untersuchten Schulneulinge zu dick.

Den Kindern, die mit elektronischen Medien aufwachsen, und ihren Familien rät Dr. Guido Engelmann zu mehr Muße. "Selbst Langeweile kann einen wirksamen Ausgleich in der modernen Welt darstellen", betont der fünffache Familienvater. Er weist auf eine kuriose Entwicklung hin: Einerseits gibt es die überbehüteten Kinder, deren Eltern die eigenständige Entwicklung einschränken. Andererseits sind einige Mütter und Väter bei der Erziehung überfordert. "Kinder lernen von Erwachsenen", betont der Kinderarzt Engelmann. "So hilft nicht das Verbot der Playstation weiter, sondern das Vorleben einer gesunden Lebensweise."

Quelle: Pressemitteilung Rhein-Kreis Neuss vom 29.08.2014
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Re: Kindergesundheit - Berichte des Rhein-Kreises Neuss

Beitrag von WernerSchell » 05.03.2015, 07:43

Ärzte Zeitung - 05.03.2015:
Experten kritisieren: Präventionsgesetz nur ein Trippelschritt
Gesundheitsrisiko Armut: Experten vermissen im Präventiongesetz eine Gesamtstrategie
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=880 ... ion&n=4079

Kommentar zur Kindergesundheit: Kommunen sind gefordert
Konsequent in eine klug ausgerichtete Prävention zu investieren ist das Gebot der Zeit. Die Daten zur
Kindergesundheit machen die Dringlichkeit deutlich.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=880 ... ion&n=4079
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97 Prozent der Jungen und Mädchen sind geimpft

Beitrag von WernerSchell » 20.05.2015, 18:42

Bericht über Kindergesundheit:
97 Prozent der Jungen und Mädchen sind geimpft

Rhein-Kreis Neuss. Bei Masern, Mumps und Röteln liegt der so genannte Durchimpfungsgrad der Kinder an Rhein und Erft mittlerweile bei 97 Prozent und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt. Das geht aus dem Bericht "Kindergesundheit im Rhein-Kreis Neuss 2014" hervor, den Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der zuständige Dezernent Karsten Mankowsky und Dr. Beate Klapdor-Volmar vom Kinder- und Jugendärztlichen Gesundheitsdienst vorgelegt haben. Die Studie beruht auf 4020 Schulneulingsuntersuchungen und vermittelt ein umfassendes Bild.

Landrat Petrauschke sprach sich dafür aus, "das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, dass Kinder gesund, fit und mobil durchs Leben gehen". Er appellierte unter anderem an die Eltern, ihre Jungen und Mädchen gegen Masern impfen zu lassen. "Nicht jede Gebietskörperschaft hat die Kinder- und Jugendgesundheit so sehr im Fokus wie der Rhein-Kreis Neuss", so Dezernent Mankowsky mit dem Verweis auf zahlreiche Projekte, die diesem Anliegen dienen. Dr. Beate Klapdor-Volmar konnte vermelden, "dass sich die Teilnahmefrequenz an den Früherkennungsuntersuchungen in den letzten Jahren deutlich erhöht hat". Der U7-Untersuchung beispielsweise unterzogen sich 97 Prozent der Kinder.

Die kreisweite Auswertung der Schulneulingsdaten erfasst die Ergebnisse aller Fünf- und Sechsjährigen in den Bereichen Früherkennungsuntersuchungen, Impfungen, Übergewicht, Verhaltensauffälligkeiten, Sprachdefizite und Koordinationsstörungen. Weiter differenziert werden die Daten nach Städten und Gemeinden sowie Kategorien wie Sozialstatus, Geschlecht oder Nationalität. Nach der Erhebung leiden 10,3 Prozent der Erstklässler an Untergewicht. 10,1 Prozent sind dagegen übergewichtig. 8,4 Prozent der Schulneulinge gucken täglich mehr als zwei Stunden Fernsehen oder nutzen andere elektronische Medien.

Die Zahngesundheit der Kinder ist jedenfalls auf einem guten Niveau. Der Anteil von Schulneulingen, die noch nie ein Loch im Zahn hatten, hat sich weiter verbessert und liegt nun bei 59,5 Prozent. Die Studie berichtet außerdem von einem geringfügig sinkenden Anteil von weiterhin ausgeprägten Sprachdefiziten (27,7 Prozent) und einem leicht gesunkenen Anteil von Kindern mit Koordinationsstörungen (17,4 Prozent).

Quelle: Pressemitteilung vom 20.502.105
Thilo Zimmermann
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Kindergesundheitsstudie: Alarmierende Zahlen bei Magersucht

Beitrag von WernerSchell » 11.08.2015, 06:10

Ärzte Zeitung vom 11.08.2015:
Kindergesundheitsstudie: Alarmierende Zahlen bei Magersucht
30 Prozent der Mädchen und 15 Prozent der Jungen zeigen laut der Kindergesundheitsstudie KIGGS ein auffälliges Essverhalten.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=891 ... ama&n=4406
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Fast jedes dritte Kind hat Sprachprobleme

Beitrag von WernerSchell » 02.05.2016, 07:31

Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 02.05.2016:
Fast jedes dritte Kind hat Sprachprobleme
28,7 Prozent der 4002 Schulneulinge im Rhein-Kreis zeigen Sprachauffälligkeiten. 10,2 Prozent sind zu dick, 9,6 Prozent haben Untergewicht. Mit 96,6 Prozent liegt der Impfschutz gegen Mumps, Masern und Röteln erfreulich hoch.
Von Anneli Goebels
Keine kompletten Sätze bilden können, "sch" wie "ch" aussprechen, falsche Artikel benutzen oder Präpositionen nicht richtig verwenden - all das sind Sprachauffälligkeiten bei künftigen i-Dötzchen, die in den Bereich Sprachentwicklungsstörungen fallen, wie Barbara Albrecht vom jugendärztlichen Dienst des Rhein-Kreises erklärt. "In solchen Fällen muss geklärt werden, ob die Störung noch altersgerecht ist oder aber bereits therapiebedürftig", sagt die Ärztin.
... (weiter lesen unter) ... http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dor ... -1.5948723
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Präventive Gesundheitsprogramme haben sich bewährt

Beitrag von WernerSchell » 25.11.2016, 17:54

Schulneulings-Untersuchungen 2016:
Präventive Gesundheitsprogramme haben sich bewährt


Rhein-Kreis Neuss. Die Entwicklungen im Bereich Kindergesundheit im Rhein-Kreis Neuss haben sich insgesamt weiter verbessert. Das ist das Ergebnis der Schulneulings-Untersuchungen 2016. Vorgestellt wurde es von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky, Amtsarzt Dr. Michael Dörr, Barbara Albrecht, Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Gesundheitsdienstes, und Nadine Bollmeier vom Gesundheitsamt.

4 113 Mädchen und Jungen wurden im Jahr 2016 durch den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes untersucht. Dabei ging es unter anderem um die Bereiche Früherkennungsuntersuchungen, Impfungen, Gewicht, Verhaltensauffälligkeiten, Sprachdefizite und Auffälligkeiten in der Koordination.

„Unsere präventiven Gesundheitsprogramme, die schon mehrfach als modellhaft ausgezeichnet wurden, haben sich bewährt“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. So haben sich die Zahlen in den Bereichen Sprachdefizite und körperliche Koordination seit 2010 deutlich verbessert – auch dank der Förderprojekte des Rhein-Kreises Neuss von „prokita“ bis hin zu „aufgeweckt“.

Die Zahl der Kinder mit Sprachauffälligkeiten von 29,7 Prozent im Jahr 2010 ist auf aktuell 26,7 Prozent zurückgegangen. Dabei lag landesweit im Jahr 2014 die Zahl der I-Dötzchen mit Sprachauffälligkeiten bei 31,5 Prozent. Die Auffälligkeiten in der Koordination liegen im Rhein-Kreis Neuss bei 16,1 Prozent (2010: 17,5 %, landesweit 2014: 16 %). Mehr als jedes zehnte Kind hat Auffälligkeiten im Verhalten (2016: 10,9 % und 2015: 11,3 %).

Weiterhin richtet der Kinder- und Jugendärztliche Dienst sein Augenmerk auf das Gewicht der Schulanfänger: Jeder fünfte Schulneuling hat Über- oder Untergewicht. Dabei hat der Kinder- und Jugendärztliche Gesundheitsdienst eine Tendenz zu mehr Untergewicht festgestellt: „8,1 Prozent der I-Dötzchen haben Übergewicht, 2015 waren es noch 10,2 Prozent“, berichtet Barbara Albrecht und fügt hinzu: „Bei 12,3 Prozent der Kinder haben wir Untergewicht festgestellt, 2015 waren das 9,6 Prozent.“

Kritisch sieht die Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Gesundheitsdienstes den Medienkonsum. „Kinder, die viel Fernsehen gucken und am Computer oder vor Handy oder Spielekonsole sitzen, sind häufiger auffällig in den Bereichen Sprache und Koordination“, stellt Barbara Albrecht fest. Acht Prozent der Schulanfänger hatten einen Medienkonsum von mehr als zwei Stunden lang am Computer, 30 Prozent von mehr als einer Stunde täglich. Angemessen für Vorschulkinder sind nach Ansicht der Mediziner nicht mehr als 20 Minuten pro Tag.

Eine positive Entwicklung weisen die Impfraten auf. So sind 96,3 Prozent der Schulanfänger im Kreis gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft; im Jahr 2003 waren es noch 59,3 Prozent. Erfreulich hat sich ebenfalls die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen entwickelt: Zu den U8-Vorsorge-Untersuchungen kamen zuletzt 96,3 Prozent der Eltern im Rhein-Kreis Neuss mit ihren vierjährigen Kindern und an den U9-Vorsorge-Untersuchungen nahmen 92,1 Prozent der Eltern mit ihren fünfjährigen Kindern teil.

Bereits im Jahr 2006 hatte der Kreistag das „Aktionsprogramm Kinder- und Jugendgesundheit“ verabschiedet, in dem Gesundheitsziele und Projekte zu den Themen Bewegung, Ernährung, Sprache und Sucht definiert wurden. Unter dem Namen „fitznetz“ sind die präventiven Gesundheitsprojekte des Kreises zusammengefasst.

Quelle: Pressemitteilung des Rhein-Kreises Neuss vom 25.11.2016
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Medienkonsum schadet Schulanfängern

Beitrag von WernerSchell » 01.12.2016, 07:05

Die NGZ berichtete am 24.11.2016:
Rhein-Kreis Neuss
Medienkonsum schadet Schulanfängern

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Spielekonsole, Handy, Computer: Schon im Vorschulalter sind Kinder medial überfrachtet.
Das schadet der Entwicklung. FOTO: geralt/www.pixabay.com


Rhein-Kreis Neuss. Das Gesundheitsamt des Rhein-Kreis Neuss hat gestern die Ergebnisse der Schulneulings-Untersuchungen vorgestellt. Im Fokus bleiben Sprachprobleme, Defizite in der körperlichen Koordination, sowie Über- und Untergewicht.
Von Jascha Huschauer
Es ist die einzige Untersuchung, bei der die Gesundheit der Bevölkerung in einem bestimmten Alter vollständig erfasst wird. Alle Kinder in Deutschland müssen vor ihrem ersten Schultag an der Schulneulings-Untersuchung teilnehmen. Daher ermöglichen die Ergebnisse einen Blick auf gesellschaftliche Veränderungen.
...
Große Sorge bereitet ihr der zu hohe Medienkonsum. Dazu zählen Fernsehen, Spielekonsole, Handy und Computer. "Über 30 Prozent der Kinder haben täglich einen Medienkonsum von über einer Stunde. Das ist zu viel", sagt Albrecht. Angemessen für Vorschulkinder seien etwa 20 Minuten pro Tag. Bei einem Grundschulkind gelten höchstens 50 Minuten als nicht schädlich. "Wir wissen, dass zu viel Medienkonsum die Entwicklung des Gehirns deutlich beeinflusst", erklärt sie. Hinzu komme, dass die Eltern den Medienkonsum vermutlich etwas zu niedrig angeben. In der Realität könne er noch höher ausfallen. Die Untersuchung zeigt auch: Kinder mit erhöhtem Medienkonsum sind häufiger verhaltensauffällig.
...
Quelle und weitere Informationen:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rhe ... -1.6417251
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Sind Ärzte bei dicken Kindern zu tolerant?

Beitrag von WernerSchell » 01.12.2016, 07:27

Ärzte Zeitung vom 01.12.2016:
Jung und adipös: Sind Ärzte bei dicken Kindern zu tolerant?
Die Datenlage ist klar: Fettleibige Kinder und Jugendliche haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.
Wie bewältigt die Gesellschaft diese Herausforderung? mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=924 ... tas&n=5412
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Sprachstörungen bei Schulkindern nehmen zu

Beitrag von WernerSchell » 15.12.2016, 17:06

Sprachstörungen bei Schulkindern nehmen zu

Berlin - Bei immer mehr Vorschul- und Schulkindern stellen Ärzte Störungen bei der Sprachentwicklung fest. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung der BARMER GEK hervor. Im Jahr 2015 wurde bei etwa 715.000 gesetzlich versicherten Kindern zwischen fünf und 14 Jahren eine Störung der Sprachentwicklung diagnostiziert. Im Jahr 2011 waren es 648.000 Kinder. Binnen vier Jahren ist der Anteil damit von 9,8 auf zwölf Prozent gestiegen. Dabei litten im Jahr 2015 mit 441.000 deutlich mehr Jungen als Mädchen (274.000) an Sprachdefiziten. „Sprachstörungen können die Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen und verzögern. Je später die Hilfe kommt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es nicht einwandfrei sprechen lernt“, sagt der BARMER GEK-Vorstandschef, Prof. Dr. Christoph Straub. Die Kinder sollten früh professionelle Hilfe erhalten, wenn sie aus medizinischer Sicht erforderlich ist.

Kinder nicht übertherapieren
Eine Sprachentwicklungsstörung wird am häufigsten bei Kindern im Alter von vier bis fünf diagnostiziert. Im Jahr 2015 waren 28 Prozent der bei der BARMER GEK versicherten Mädchen und 38 Prozent der Jungen betroffen. Der Kassenchef warnt davor, jedes vermeintlich betroffene Kind automatisch zu therapieren. Bei vielen dieser Kinder normalisiert sich die Sprachentwicklung in den folgenden Jahren. Straub: „Ob und wie ein Kind therapiert wird, sollten Eltern gemeinsam mit fachkundigen Ärzten entscheiden.“

Aus der Analyse geht hervor, dass es relativ kleine regionale Unterschiede bei Sprachdefiziten gibt. Während in Bremen nur neun Prozent der Fünf- bis 14-Jährigen im Jahr 2015 die Diagnose Sprachentwicklungsstörungen gestellt bekamen, waren es etwa in Brandenburg 13 Prozent. „Sprachentwicklungsstörungen bei Vorschul- und Schulkindern sind kein regionales Phänomen, sie treten in allen Bundesländern ähnlich stark auf“, sagt Straub.

Quelle: Pressemitteilung vom 15.12.2016
______________________________________________
Presseabteilung der BARMER GEK
Athanasios Drougias (Leitung), Telefon: 0800 33 20 60 99 1421
Sunna Gieseke, Telefon: 0800 33 20 60 44-30 20
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Immer mehr Kinder brauchen Sprachtherapie

Beitrag von WernerSchell » 15.12.2016, 17:10

Heilmittelbericht des WIdO: Immer mehr Kinder brauchen Sprachtherapie

(15.12.16) Knapp jeder vierte sechsjährige Junge und jedes sechste Mädchen in dem Alter erhalten rund um den Einschulungstermin eine Sprachtherapie. Das zeigt der Heilmittelbericht 2016 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), den das Institut am Donnerstag (15. Dezember) veröffentlicht hat. Dies könne ein Hinweis darauf sein, "dass viele Kinder heute unter schwierigen sozialen und gesundheitlichen Bedingungen aufwachsen und offensichtlich Expertenhilfe benötigen, um die anstehenden schulischen Herausforderungen meistern zu können", sagte Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.

Weitere Infos und der Heilmittelbericht 2016 zum Download:
http://www.aok-bv.de/hintergrund/dossie ... 17728.html

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Quelle: Mitteilung vom 15.12.2016
Web-Infomail des AOK-Bundesverbandes
Herausgeber:
AOK-Bundesverband
Webredaktion
Tel.: 030/220 11-200
Fax: 030/220 11-105
mailto:aok-mediendienst@bv.aok.de
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Jeder fünfte Schulanfänger kann nicht richtig sprechen

Beitrag von WernerSchell » 16.12.2016, 07:30

Ärzte Zeitung vom 16.12.2016:
Sprachtherapie: Jeder fünfte Schulanfänger kann nicht richtig sprechen
Sechs- bis Siebenjährige bekommen häufiger Heilmittel verordnet als andere Kinder bis 14 Jahre. Das liegt insbesondere daran,
dass bei den Schulanfängern öfter Sprachtherapien nötig sind. Vor allem Jungen sind betroffen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=926 ... log&n=5445
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Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendli

Beitrag von WernerSchell » 26.02.2017, 17:37

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 22.02.2017:

Forum „Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen“
Gemeinsam Kindergesundheit stärken


Bild Gesundheitsförderung und Prävention
bei Kindern und Jugendlichen


Wie kann Gesundheitsförderung noch stärker im Alltag von Kindern und Jugendlichen verankert werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forums „Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen“, zu dem das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Sozialverbänden, Krankenkassen, Gesundheitsberufen, öffentlichem Gesundheitsdienst, Kita- und Schulträgern sowie weiteren Verbänden heute nach Berlin eingeladen hat.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erklärt dazu: „Die Grundlagen für ein gesundes Leben werden in der Kindheit und Jugend gelegt. Wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung von Eltern, Kitas, Schulen, Ärzten, Verbänden und allen anderen Verantwortlichen, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Mit dem Präventionsgesetz haben wir eine gute Voraussetzung dafür geschaffen. Jetzt muss es darum gehen, das Präventionsgesetz gemeinsam mit Leben zu füllen.“
Nach Untersuchungen des Robert Koch-Instituts wächst der überwiegende Teil der Kinder und Jugendlichen in Deutschland gesund auf. Nach Einschätzung der Eltern weisen 94 Prozent der Kinder und Jugendlichen einen guten bzw. sehr guten Gesundheitszustand auf. Erfreulich ist, dass die Heranwachsenden immer weniger rauchen und weniger Alkohol trinken. Dagegen ist der Anteil der Kinder mit Übergewicht unverändert hoch, rund 15 Prozent der jungen Menschen sind übergewichtig oder fettleibig. Kinder und Jugendliche sollen sich mindestens 60 Minuten am Tag bewegen, - im Alltag und bei sportlichen Aktivitäten - aber diese Empfehlung erreicht nur ein Viertel der Mädchen und Jungen. Zu den häufigsten Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zählen Allergien, jedes sechste Kind ist von Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis betroffen. Die frühkindliche Entwicklung ist entscheidend für das gesundheitsbezogene Verhalten und damit die Gesundheit im Erwachsenenalter. Kinder sollten daher bereits früh die Grundregeln eines gesundheitsförderlichen und aktiven Lebensstils kennen lernen. Wer zum Beispiel als Jugendlicher nicht mit dem Rauchen beginnt, raucht mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener nicht.
„Deshalb kommt der Gesundheitsförderung bereits im Kindes- und Jugendalter eine ganz besondere Bedeutung zu“, ergänzt Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Hier gilt es, über Fach- und Professionsgrenzen hinweg ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten darüber herzustellen, wie Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder und Jugendliche noch wirksamer gelingen können.“
Die heutige Veranstaltung bietet den rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zum Austausch, um künftig Angebote und Vorhaben gemeinsam strategisch auszurichten und so zu gestalten, dass Schnittstellen wirksam genutzt werden können. Neben Fachvorträgen gibt es ein Gespräch von Bundesgesundheitsminister Gröhe mit jungen Menschen über ihre Sicht auf das Thema Gesundheit.
Das Forum bildet den Auftakt für weitere Veranstaltungen mit dem Ziel, Gesundheitsförderung und Prävention in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen fest zu verankern, um den Heranwachsenden einen guten Start ins Leben und ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.forum-kindergesundheit-2017.de.
________________________________________
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