Ernährungsreport 2019: Verbraucher wollen differenzierte Information und Orientierung

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Studie: Nutri-Score-Ampel ist verständlichste Nährwertkennzeichnung

Beitrag von WernerSchell » 15.05.2019, 18:12

Studie: Nutri-Score-Ampel ist verständlichste Nährwertkennzeichnung

Eine unabhängige Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Nutri-Score-Ampel die verständlichste Nährwertkennzeichnung ist. Eine internationale Forschergruppe hat fünf Modelle miteinander verglichen und eine Umfrage unter Verbraucherinnen und Verbrauchern durchgeführt.

Der Nutri-Score erfreut sich in ganz Europa zunehmender Beliebtheit: In Frankreich und Belgien gibt es ihn schon, und auch die Regierungen in Spanien, Portugal und Luxemburg wollen die Nährwert-Ampel einführen und damit für mehr Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung sorgen. Jetzt zeigt eine Vergleichsstudie (> https://www.ernaehrungs-umschau.de/prin ... nsmitteln/ ), dass der Nutri-Score unter den am häufigsten diskutierten Nährwertkennzeichnungen die verständlichste ist.

Fünf Modelle im Vergleich
Eine Forschergruppe der Universität Paris-Nord und der Curtin University Australien hatte in mehreren Ländern fünf Modelle zur Kennzeichnung von Nährwerten wie Zucker, Fett und Salz auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen untersucht. Neben der französischen Lebensmittelampel Nutri-Score wurden die britische Lebensmittelampel („Multiple Traffic Lights“), das in Australien und Neuseeland verwendete „Health Star Rating System“, das chilenische Warnzeichen sowie die von der Industrie entwickelte und freiwillig eingesetzte GDA-Kennzeichnung („Reference Intakes“/„Guideline Daily Amount“) verglichen. Die Nutri-Score-Ampel schnitt unter 1.000 befragten deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern am besten ab.

Ministerin Klöckner ignoriert Wissenschaft
Obwohl damit inzwischen mehr als 30 wissenschaftliche Studien zum Nutri-Score vorliegen, lehnt Bundesernährungsministerin Julia Klöckner das Modell weiter ab und behauptet, es gebe weiteren Forschungsbedarf. Während sich immer mehr Länder für den Nutri-Score entscheiden, will Frau Klöckner weiter forschen und bis zum Sommer ein eigenes Modell zur Nährwertkennzeichnung vorlegen.

„Julia Klöckner ignoriert die überwältigende wissenschaftliche Faktenlage. Mit der Nutri-Score-Ampel erkennt jeder auf einen Blick, wie ausgewogen oder unausgewogen verarbeitete Lebensmittel sind. Es ist höchste Zeit, dass Ministerin Klöckner sich von der unbelehrbaren deutschen Süßwaren- und Junkfood-Industrie emanzipiert und dem besten Kennzeichnungsmodell für Europas Verbraucherinnen und Verbraucher auch in Deutschland zum Durchbruch verhilft.“
Luise Molling von foodwatch


Nicht nur foodwatch, sondern auch Ärzteverbände, Krankenkassen und Verbraucherorganisationen in vielen europäischen Ländern fordern schon seit langem verbindliche Maßnahmen gegen Fehlernährung und Übergewicht – eine verständliche Nährwertkennzeichnung in Ampelfarben ist dabei ein wichtiger Baustein. Darüber hinaus fordern die Expertinnen und Experten Beschränkungen bei der an Kinder gerichteten Lebensmittelwerbung, verbindliche Standards beim Schul- und Kitaessen, eine Limo-Steuer sowie eine Mehrwertsteuerbefreiung für Obst und Gemüse.

Quelle: Pressemitteilung vom 15.05.2019
https://www.foodwatch.org/de/informiere ... zeichnung/

+++
Ärzte Zeitung vom 15.05.2019:
Lebensmittelampel
Foodwatch findet Nutri-Score knorke

Die CDU ist skeptisch, die SPD will es, Iglo darf nicht: Beim Nutri-Score herrscht Chaos. Eine Foodwatch-Studie sagt jetzt aus: Es ist das beste bekannte System zur Lebensmittelkennzeichnung. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/red ... 0DAC93A823

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Streit um Lebensmittelampel: Wenn die Pizza rot blinkt
Mit der Ampel besser einkaufen? Eine Studie belegt, dass farbige Kennzeichnungen von Lebensmitteln bei gesunder Ernährung helfen können. Doch Ministerin Klöckner steht auf der Bremse.
Quelle: tagesschau.de > https://newsletter.vzbv.de/d/d.html?o00 ... 24tzz7t306
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Lebensmittelkennzeichnung - Nutri-Score-Phalanx gegen Klöckner

Beitrag von WernerSchell » 20.05.2019, 06:29

Ärzte Zeitung vom 20.05.2019:
Lebensmittelkennzeichnung
Nutri-Score-Phalanx gegen Klöckner

In puncto Lebensmittelkennzeichnung erhöhen Ärzte, Wissenschaftler und auch die AOK den politischen Druck auf Ernährungsministerin Klöckner, den gesetzlichen Weg für den Nutri-Score zu ebnen. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Verbraucher sollen mit über Nährwert-Logo entscheiden

Beitrag von WernerSchell » 20.05.2019, 08:39

Verbraucher sollen mit über Nährwert-Logo entscheiden

Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) will im Streit über die Kennzeichnung von Lebensmitteln auch Verbraucher über verschiedene Modelle entscheiden lassen.
Quelle: Tagesspiegel > https://newsletter.vzbv.de/d/d.html?o00 ... x2fwf2fiq6

Kommentar: Die Lebensmittel-Ampel wirkt
Die Kennzeichnung nach gesundheitlichen Nutzen mit einer Farbskala ist sicher längst nicht perfekt - doch gibt sie beim Einkauf zumindest etwas Orientierung.
Quelle: Süddeutsche Zeitung > https://newsletter.vzbv.de/d/d.4451014? ... x2fwfyin46
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Europäische Bürgerinitiative fordert Nutri-Score

Beitrag von WernerSchell » 20.05.2019, 14:40

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Europäische Bürgerinitiative fordert Nutri-Score

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vzbv unterstützt Initiative für vereinfachte Nährwertkennzeichnung - Quelle: BillionPhotos.com - fotolia.com

vzbv unterstützt Initiative für vereinfachte Nährwertkennzeichnung
• Bürgerinitiative für die EU-weite Einführung des Nutri-Score-Modells startet.
• vzbv unterstützt die Forderung nach einer vereinfachten und farblichen Nährwertkennzeichnung.
• Auch die Verbraucherschutzministerkonferenz wird sich in dieser Woche mit der Einführung eines Nutri-Score beschäftigen.

Eine neue Europäische Bürgerinitiative macht sich für eine vereinfachte Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln stark. Sie fordert die Einführung des Nutri-Score-Modells. Hinter der Initiative stehen sieben europäische Verbraucherorganisationen, darunter der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Der vzbv setzt sich bereits auf nationaler Ebene für eine einheitliche, farbliche Kennzeichnung auf der Produktvorderseite ein.

„Verbraucherinnen und Verbraucher müssen auf einen Blick erkennen können, wie es um den Nährwert eines Lebensmittels steht. Es muss leichter werden, die gesündere Alternative auszumachen. Das Nutri-Score-Modell ist mit seiner fünffarbigen Skala ein hilfreicher Wegweiser für Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt vzbv-Vorstand Klaus Müller.

>> Klicken Sie hier, um die komplette Pressemitteilung zu lesen > https://www.vzbv.de/pressemitteilung/eu ... utri-score
Download » Gesündere Lebensmittel auf einen Blick erkennen | Faktenblatt des vzbv | Mai 2019 > https://www.vzbv.de/sites/default/files ... chnung.pdf

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>> www.lebensmittelklarheit.de

Quelle: Mitteilung vom 20.05.2019
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Pressestelle
Rudi-Dutschke-Straße 17
10969 Berlin
Tel.: (030) 25 800-525
presse@vzbv.de
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Nährwertampel - Konzerne kennzeichnen Lebensmittel freiwillig

Beitrag von WernerSchell » 23.05.2019, 06:23

Rheinische Post vom 23.05.2019:
Nährwertampel
Konzerne kennzeichnen Lebensmittel freiwillig

Düsseldorf Seit Jahren gibt es Streit über die Einführung einer Nährwertampel für Lebensmittel. Große Hersteller ergreifen nun die Initiative.
Von Christian Albustin
Namhafte Lebensmittel-Unternehmen wie Iglo, Danone und McCain wollen nicht länger auf eine offizielle Empfehlung aus Berlin warten: Alle drei Hersteller haben Anfang dieses Jahres angekündigt, die Nährwertkennzeichnung Nutriscore auf ihre Verpackungen zu drucken. Inzwischen sind die ersten Produkte auf dem Markt. Eine fünfstufige Farbskala von grün bis rot zeigt darauf an, wie die Nährstoffe im Produkt verteilt sind. Die Initiative ist nicht unumstritten: Der Ernährungsministerin Julia Klöckner geht sie zu schnell. Die CDU-Politikerin will erst die bestehenden Systeme vergleichen, im Sommer die Verbraucher befragen und erst dann gegebenenfalls eine eigene Kennzeichnung an den Start bringen.
... (weiter lesen unter) ... https://rp-online.de/wirtschaft/unterne ... d-38969229

Anmerkung der Moderation:
Die beschriebene Freiwilligkeit betrifft nur einige wenige Produkte. Es kann daher nicht die Lösung sein. Nötig ist eine zwingende staatliche Vorgabe!
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Julia Klöckner will jetzt eine Volksabstimmung über Fett und Zucker

Beitrag von WernerSchell » 11.06.2019, 11:32

Lebensmittel
Julia Klöckner will jetzt eine Volksabstimmung über Fett und Zucker

Die Ernährungsministerin will Verbraucher über die künftige Form der Lebensmittelampel entscheiden lassen. Lobbyverbände protestieren gegen die Idee und warnen – nicht ohne eigene Interessen.
Quelle: Welt > https://newsletter.vzbv.de/d/d.html?o00 ... xysrbkwd46
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Lebensmittelkennzeichnung: Politik muss Wissenschaft folgen und Ampelfarben wählen

Beitrag von WernerSchell » 12.06.2019, 13:51

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Lebensmittelkennzeichnung: Politik muss Wissenschaft folgen und Ampelfarben wählen

Zur heute veröffentlichten systematischen Übersichtsarbeit des Ärzte- und Wissenschaftlernetzwerks Cochrane über Maßnahmen zur Senkung des Softdrink-Konsums kommentiert Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten DANK.

„Wir sehen hier erneut Belege, dass eine Kennzeichnung in Ampelfarben den Konsum ungesunder Produkte deutlich senken kann, sogar bei den besonders problematischen Softdrinks. Wir brauchen deshalb endlich ein mehrfarbiges Kennzeichnungssystem in Deutschland. DANK plädiert für die schnelle Einführung des Nutri-Scores, für den sich bereits mehrere europäische Länder ausgesprochen haben.“

Die Studien, die die Cochrane-Arbeit auswertet, zeigen, dass ein Label in Ampelfarben direkt das Verbraucherverhalten beeinflusst: Der Absatz von Softdrinks, die mit „rot“ gekennzeichnet waren, ging um bis zu 56 Prozent zurück. „Dies ist besonders bedeutsam, weil Softdrinks eine große Rolle bei der Entstehung von Übergewicht spielen“, sagt Bitzer.

Einen geringeren Effekt gab es hingegen laut Cochrane-Artikel bei Kennzeichnungen, die keine verschiedenen Farben nutzen, sondern nur eine Abstufung angeben – so wie das gerade vom Max-Rubner-Institut im Auftrag des Ernährungsministeriums entwickelte Stern-Label. „Diese Kennzeichnung sehen wir kritisch, weil sie mit nur einer Farbe arbeitet und zudem nicht intuitiv verständlich ist“ sagt Bitzer, „es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die deutsche Politik nicht das wirksamste System wählt – und das ist eine Kennzeichnung in Ampelfarben.“

Von Philipsborn P et al.: Environmental interventions to reduce the consumption of sugar-sweetened beverages and their effects on health. Cochran eDatabase of Systematic Reviews 2019,4.

https://doi.org/10.1002/14651858.CD012292

Für die aktuelle Übersichtsarbeit, an der auch das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung Biometrie und Epidemiologie an der Universität München beteiligt war, sichteten die Autoren mehr als 10.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen, und identifizierten so 58 Studien zur Frage, welche Maßnahmen den Süßgetränkekonsum auf Bevölkerungsebene effektiv reduzieren. Diese 58 Studien wurden in 14 verschiedenen Ländern durchgeführt, und hatten zusammen genommen mehr als 1 Million Teilnehmer.

Die von Cochrane erfassten Studien zur farblichen Kennzeichnung beziehen sich nicht direkt auf den Nutri-Score, aber auf verschiedene ähnliche Systeme in Ampelfarben.

Die PDF zur Pressemitteilung finden Sie hier: > https://www.dank-allianz.de/files/conte ... ie%20F.pdf

Rückfragen bitte an:
Kerstin Ullrich, Pressestelle DDG, Telefon 0711 8931 641

Quelle: Pressemitteilung vom 12.06.2019
Kontakt:
Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten DANK
c/o Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
Albrechtstraße 9, 10117 Berlin
______________________________________________________

Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) ist ein Zusammenschluss von 22 medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Verbänden und Forschungseinrichtungen, der sich für Maßnahmen zur Verhinderung von Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislaufkrankheiten einsetzt. www.dank-allianz.de
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Softdrinks: Zeig mir die Ampel

Beitrag von WernerSchell » 12.06.2019, 13:54

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Softdrinks: Zeig mir die Ampel

Was kann den Süßgetränkekonsum eindämmen? Münchner Wissenschaftler zeigen, welche Formen der Prävention nachweislich wirksam sind.

Die Supermarktregale sind voll davon, Softdrinks (Süßgetränke) dominieren weltweit den Getränkekonsum. Dabei gelten Süßgetränke nicht nur als eine der wesentlichen Ursachen für die weltweite Zunahme von Adipositas (starkem Übergewicht), sondern sie erhöhen auch das Risiko für Diabetes (Zuckerkrankheit), Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Karies. Die Weltgesundheitsorganisation hat deshalb Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu aufgefordert, Präventionsmaßnahmen umzusetzen, um die Wahl gesünderer Getränke zu unterstützen.

Doch welche Formen der Prävention sind erfolgversprechend? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von LMU und Technischer Universität München (TUM) sind in Zusammenarbeit mit dem Cochrane-Netzwerk dieser Frage nachgegangen. Sie haben untersucht, für welche Maßnahmen es verlässliche wissenschaftliche Belege gibt, dass sie den bevölkerungsweiten Softdrinkkonsum reduzieren. Sie haben sich dabei auf die Verhältnisprävention konzentriert, also Maßnahmen, die an den Umgebungsfaktoren und den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen ansetzen. Zu den Süßgetränken beziehungsweise Softdrinks zählen alle Getränke mit zugesetztem Zucker wie zum Beispiel Cola-Getränke, Limonaden, Energy Drinks und gesüßte Eistees.

Die Autoren sichteten mehr als 10.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen, und identifizierten so 58 Studien, die vorab definierten Qualitätskriterien entsprachen. Diese 58 Studien wurden in 14 verschiedenen Ländern durchgeführt, und hatten zusammen genommen mehr als eine Million Kinder, Jugendliche und Erwachsene als Teilnehmer.

Das Review ergab, dass es zu einer Reihe von Ansätzen wissenschaftliche Belege gibt, dass sie den Süßgetränkekonsum reduzieren. Hierzu zählen unter anderen:
• Einfach verständliche Lebensmittelkennzeichnungen, etwa mit Hilfe einer Farbcodierung nach dem Ampelprinzip
• Preiserhöhungen auf Softdrinks in Restaurants, Läden und Freizeiteinrichtungen
• Verringerung des Angebots von Softdrinks in Schulen
• Kindermenüs in Restaurantketten, die standardmäßig statt eines Softdrinks ein gesünderes Getränk enthalten
• Die bessere Platzierung und Vermarktung von gesünderen Getränken in Supermärkten
• Lokale Gesundheitskampagnen mit einem Fokus auf Softdrinks
• Die Bereitstellung von alternativen Getränken im Haushalt beziehungsweise zuhause

Einige der Maßnahmen mögen naheliegend erscheinen, doch fehlte bislang eine umfassende Übersicht dazu, welche Maßnahmen nachweislich wirksam sind, so die Forscher.

„Die Ergebnisse dieser Übersichtsarbeit sind relevant für die Politik in Deutschland“, sagt der Erstautor des Reviews, Peter von Philipsborn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie, und Epidemiologie (IBE) und der Pettenkofer School of Public Health der LMU. „Die Bundesregierung arbeitet zum Beispiel derzeit an einem Konzept für die Kennzeichnung des Nährwertgehalts von Lebensmitteln und Getränken. Auch fordern die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Ärzteverbände wie die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) schon lange, dass in Schulen keine Süßgetränke angeboten werden sollten. Leider sind wir hiervon in Deutschland noch weit entfernt.“

„Der Review stellt die wesentlichen Bausteine einer umfassenden Strategie heraus, mit der sich der Süßgetränkekonsum in der Bevölkerung senken ließe“, sagt Autorin Professor Eva Rehfuess, die den Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung am IBE leitet. „Die Häufigkeit von Adipositas und Diabetes mellitus steigt weltweit kontinuierlich an“, ergänzt Prof. Dr. Hans Hauner, Inhaber des Lehrstuhls für Ernährungsmedizin an der TUM. „Dieser Trend wird sich nicht ohne umfassende und gezielte Anstrengungen umdrehen lassen. Regierungen und Unternehmen müssen ihren Teil dazu beitragen, dass auch beim Getränkekonsum die gesunde Wahl zur einfachen Wahl wird.“

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Peter von Philipsborn
Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie, und Epidemiologie (IBE), Pettenkofer School of Public Health
E-Mail: pphilipsborn@ibe.med.uni-muenchen.de

Originalpublikation:
von Philipsborn P, Stratil JM, Burns J, Busert LK, Pfadenhauer LM, Polus S, Holzapfel C, Hauner H, Rehfuess E. Environmental interventions to reduce the consumption of sugar-sweetened beverages and their effects on health. Cochrane Database of Systematic Reviews 2019, Issue 6. Art. No.: CD012292.
Online: www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.100 ... 8.CD012292

Quelle: Pressemitteilung vom 12.06.2019
Luise Dirscherl Stabsstelle Kommunikation und Presse
Ludwig-Maximilians-Universität München
https://idw-online.de/de/news717262
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Bei Reduktion von Zucker und Co. in Lebensmitteln ist zu wenig Dampf im Kessel

Beitrag von WernerSchell » 24.06.2019, 08:58

Klaus Müller im Interview: „Bei Reduktion von Zucker und Co. in Lebensmitteln ist zu wenig Dampf im Kessel“
An diesem Montag will der Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Experten befragen, wie der deutschen Bevölkerung gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden kann. Der vzbv favorisiert eine Ampellösung nach französischem Vorbild, betont Vorstand Klaus Müller im Interview.
Quelle: Hannoversche Allgemeine > https://newsletter.vzbv.de/d?o00dky6i00 ... h26fjhibm6
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Mehrheit der Bundesländer will Nutri-Score-Ampel

Beitrag von WernerSchell » 25.06.2019, 11:42

Mehrheit der Bundesländer will Nutri-Score-Ampel - foodwatch: Ländervertreter müssen verbraucherfreundliche Lebensmittelkennzeichnung gegenüber Frau Klöckner durchsetzen

Berlin, 25. Juni 2019. Die Mehrheit der Bundesländer spricht sich für den Nutri-Score aus. Mit dieser Lebensmittelampel liege "ein bereits wissenschaftlich bewährtes und evaluiertes praxisgetestetes System" zur Nährwertkennzeichnung vor, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Erklärung der Länder-Verbraucherschutzministerkonferenz. Neun Bundesländer, darunter Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Hessen und Berlin, fordern darin die Nutri-Score-Ampel, "damit Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem Blick eine differenziertere Einkaufsentscheidung treffen können". Die Diskussion über ein weiteres, neues Modell zur Nähwertkennzeichnung, wie von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner vorgeschlagen, sei "unnötig und zeitverzögernd". Julia Klöckner hatte im Mai ein eigenes Modell zur Nährwertkennzeichnung vorgelegt, das das staatliche Max Rubner-Institut in ihrem Auftrag entwickelte hatte. Anders als beim Nutri-Score fehlt bei diesem "Waben"-Modell eine Einordnung in Ampelfarben. Anlässlich eines Runden Tisches zur Nährwertkennzeichnung, zu dem Frau Klöckner am Dienstag Vertreterinnen und Vertreter der Lebensmittelwirtschaft und der Bundesländer in ihr Ministerium eingeladen hatte, forderte foodwatch die Bundesländer auf, sich weiterhin für eine klar verständliche Lebensmittelampel einzusetzen.

"Die Länder dürfen sich nicht von Frau Klöckner über den Runden Tisch ziehen lassen, sondern sollten bei ihrer klaren Position bleiben. Die Erprobung eines neuen Systems zur Nährwertkennzeichnung ist unnötig, kostet Zeit und schützt nur die Interessen der Süßwaren- und Junkfood-Industrie, die mit allen Mitteln eine Lebensmittelampel verhindern will", sagte Luise Molling von foodwatch. "Die Mehrheit der Bundesländer spricht sich mit deutlichen Worten für den Nutri-Score aus, da die Nutri-Score-Ampel im Gegensatz zum Klöckner-Modell klar verständlich ist und eine farbliche Orientierung beim Einkaufen bietet. Anders als das von Frau Klöckner präsentierte Modell ist die Nutri-Score-Ampel wissenschaftlich abgesichert und in der Praxis erprobt."

Die Verbraucherschutzministerinnen und -minister der Bundesländer hatten sich auf ihrer Konferenz (VSMK) im Mai dafür ausgesprochen, dass der Bund bis zum Jahresende ein einheitliches Modell zur Nährwertkennzeichnung vorlegen solle. Neun Bundesländer sprachen sich darüber hinaus in einer sogenannten Protokollerklärung explizit für den Nutri-Score aus: Berlin, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Bremen, Thüringen, Hessen, Brandenburg, Saarland und Sachsen-Anhalt forderten darin den Bund auf, "bei der weiteren Ausgestaltung einer leicht verständlichen, transparenten und mehrfarbigen Kennzeichnung auf der Vorderseite von Lebensmitteln in Deutschland das Nutri-Score-System zu Grunde zu legen". In einer weiteren Protokollerklärung übten die gleichen Bundesländer - außer das Saarland - zudem deutliche Kritik an dem von Frau Klöckner in Auftrag gegebenen Modell des Max Rubner-Instituts: Es erfülle nicht die "Anforderungen an eine vereinfachte und verbraucherverständliche Nährwertkennzeichnung" und biete "keine farbliche Orientierung". Das klare Fazit der Länder: "Durch eine Vielzahl an Informationen und Symbolen sind die Informationen nicht intuitiv und auf den ersten Blick erfass- und nachvollziehbar. Das Modell erfüllt das Ziel einer einfachen, für die Verbraucherinnen und Verbraucher leicht verständlichen Kennzeichnung nicht."

Nicht nur foodwatch, sondern auch Ärzteverbände, Krankenkassen und Verbraucherorganisationen in vielen europäischen Ländern fordern schon seit langem verbindliche Maßnahmen gegen Fehlernährung und Übergewicht - eine verständliche Nährwertkennzeichnung in Ampelfarben ist dabei ein wichtiger Baustein. In Ermangelung einer verbindlichen EU-weiten Regelung haben inzwischen mehrere Länder Ampelkennzeichnungen auf freiwilliger Basis eingeführt. Der von unabhängigen französischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickelte Nutri-Score wird bereits in Frankreich und Belgien verwendet, Spanien hat seine Einführung angekündigt und in Portugal, Luxemburg und der Schweiz wird über die Einführung diskutiert. Das Modell nimmt eine Gesamtbewertung der Nährwertzusammensetzung eines Produktes vor, indem es ernährungsphysiologisch günstige und ungünstige Nährwertbestandteile miteinander verrechnet und auf einer von grün nach rot abgestuften Farbskala einordnet. Mit dem Nutri-Score lassen sich so die Nährwerte verschiedener Lebensmittel wie Tiefkühlpizzen, Frühstücksflocken oder Fruchtjoghurts auf einen Blick vergleichen.

Quellen und weiterführende Informationen:
- Beschluss der Verbraucherschutzministerkonferenz inkl. Protokollnotizen zum Nutri-Score (S. 88): www.verbraucherschutzministerkonferenz. ... 902425.pdf
- FAQ zum Nutri-Score: www.foodwatch.org/de/informieren/ampelk ... antworten/

Quelle: Pressemitteilung vom 25.06.2019
Pressekontakt:
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 290
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Julia Klöckner blockiert Lebensmittelampel: Nestlé darf Nutri-Score nicht in Deutschland einführen

Beitrag von WernerSchell » 26.06.2019, 14:39

Julia Klöckner blockiert Lebensmittelampel: Nestlé darf Nutri-Score nicht in Deutschland einführen

Berlin, 26. Juni 2019. In der Diskussion um eine verständliche Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln hat die Verbraucherorganisation foodwatch Julia Klöckner verbraucherpolitisches Versagen vorgeworfen: Weil die Bundesernährungsministerin es versäumt hat, für rechtliche Klarheit zu sorgen, darf Nestlé die Lebensmittelampel Nutri-Score in Deutschland nicht auf seine Produkte drucken, kritisierte foodwatch. Der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt hatte am Mittwoch angekündigt, die Nutri-Score-Ampel in Europa verwenden zu wollen. In Deutschland wird dies jedoch nur der Fall sein, "sofern die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden", teilte Nestlé mit. In anderen europäischen Ländern wie Frankreich und Belgien verwenden bereits viele Hersteller den Nutri-Score. In Deutschland haben Danone und Iglo begonnen, ihre Produkte mit dem Nutri-Score zu kennzeichnen, Iglo wurde allerdings die Verwendung gerichtlich untersagt. foodwatch forderte Julia Klöckner auf, die Nutzung des Nutri-Score bei der Europäischen Kommission anzumelden, um die Rechtsunsicherheit für Unternehmen zu beenden.

"Frau Klöckner betreibt Verbraucherschutz-Verhinderungspolitik. Nestlé will freiwillig die Nutri-Score-Ampel auf seine Produkte drucken - darf das in Deutschland aber nicht, solange Julia Klöckner nicht die rechtliche Grundlage dafür schafft. Es ist einfach unfassbar, dass Frau Klöckner Unternehmen Steine in den Weg legt, wenn diese verbraucherfreundlich handeln wollen", erklärte Luise Molling von foodwatch. "Der Nutri-Score ist nachweislich ein verbraucherfreundliches und von unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickeltes Modell. Während etwa in Frankreich Verbraucherinnen und Verbraucher im Supermarkt längst die Lebensmittelampel auf vielen Produkten finden, müssen in Deutschland selbst Unternehmen, die freiwillig vorangehen wollen, rechtliche Schwierigkeiten fürchten."

In einer Mitteilung forderte Nestlé Bundesministerin Julia Klöckner auf, das Nutri-Score-System bei der EU-Kommission anzumelden. Man werde dann "unverzüglich" mit der Umsetzung der Nutri-Score-Kennzeichnung auch in Deutschland beginnen, "um den Verbrauchern künftig bestmögliche Orientierung zu bieten".

Nicht nur foodwatch, sondern auch Ärzteverbände, Krankenkassen und Verbraucherorganisationen in vielen europäischen Ländern fordern schon seit langem verbindliche Maßnahmen gegen Fehlernährung und Übergewicht - eine verständliche Nährwertkennzeichnung in Ampelfarben ist dabei ein wichtiger Baustein. In Ermangelung einer verbindlichen EU-weiten Regelung haben inzwischen mehrere Länder Ampelkennzeichnungen auf freiwilliger Basis eingeführt. Der von unabhängigen französischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entwickelte Nutri-Score wird bereits in Frankreich und Belgien verwendet, Spanien hat seine Einführung angekündigt und in Portugal, Luxemburg und der Schweiz wird über die Einführung diskutiert. Das Modell nimmt eine Gesamtbewertung der Nährwertzusammensetzung eines Produktes vor, indem es ernährungsphysiologisch günstige und ungünstige Nährwertbestandteile miteinander verrechnet und auf einer von grün nach rot abgestuften Farbskala einordnet. Mit dem Nutri-Score lassen sich so die Nährwerte verschiedener Lebensmittel wie Tiefkühlpizzen, Frühstücksflocken oder Fruchtjoghurts auf einen Blick vergleichen.

Quellen und weiterführende Informationen:
- Mitteilung von Nestlé zum Nutri-Score: www.nestle.de/medien/medieninformatione ... leuropa-an
- FAQ zum Nutri-Score: www.foodwatch.org/de/informieren/ampelk ... antworten/

Quelle: Pressemitteilung vom 26.06.2019
Pressekontakt: Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
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Der steinige Weg zur Lebensmittelampel

Beitrag von WernerSchell » 03.07.2019, 06:17

Ärzte Zeitung vom 03.07.2019
Vier Modelle im Vergleich
Der steinige Weg zur Lebensmittelampel

Ernährungsministerin Klöckner lässt über vier Modelle zur erweiterten Lebensmittelkennzeichnung abstimmen. Der Weg führt auch über Brüssel. Doch was können die einzelnen Modelle? ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten

Beitrag von WernerSchell » 04.07.2019, 12:33

Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten
Ernährung und Landwirtschaft/Antwort

Berlin: (hib/EIS) Die Lebensmittelwirtschaft hat sich freiwillig verpflichtet, in einem mehrjährigen Prozess seit Anfang des Jahres 2019 die Gehalte an Zucker, Fetten und Salz in Fertigprodukten zu reduzieren. Das erklärt die Bundesregierung in einer Antwort (19/11224 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/112/1911224.pdf ) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/10504 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/105/1910504.pdf ) zur Umsetzung der nationalen Strategie zur Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Lebensmitteln. Das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die an den drei Runden Tischen zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI) beteiligten Verbände des Lebensmittelhandels, der Lebensmittelwirtschaft und des Lebensmittelhandwerks sollen im September 2018 eine entsprechende Grundsatzvereinbarung unterzeichnet haben. Alle teilnehmenden Verbände hätten in dieser Vereinbarung eine klare Zusage gegeben, sich im Rahmen der NRI zu engagieren und die darin festgesetzten Ziele zu unterstützen. Die NRI konzentriere sich dabei aber auf ausgewählte Produktkategorien und habe nicht zum Ziel, das bundesweite Angebot von Fertigprodukten abzudecken, heißt es zur Erläuterung in der Antwort.

Quelle: Mitteilung vom 04.07.2019
Deutscher Bundestag
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Verbraucherschutzminister dringt auf Nährwert-Logo-Pflicht

Beitrag von WernerSchell » 09.07.2019, 08:09

Verbraucherschutzminister dringt auf Nährwert-Logo-Pflicht
Wer Lebensmittel kauft, soll sich nach den Plänen des Bundes bald besser über Salz, Zucker und Fett informieren können. Brandenburgs Verbraucherschutzminister Ludwig wirbt für eine weitergehende Lösung.
Quelle: Berliner Morgenpost > https://newsletter.vzbv.de/d/d.html?o00 ... iixuc6hzu6
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WernerSchell
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Gesunde Ernährung: Deutschland sucht das Nährwertlogo

Beitrag von WernerSchell » 18.07.2019, 08:09

Lebensmittel
Gesunde Ernährung: Deutschland sucht das Nährwertlogo

Bis September stimmen die Bürger darüber ab, wie Fette, Salz, Zucker und Kalorien künftig auf Lebensmitteln gekennzeichnet werden. Worum geht es eigentlich?
Quelle: Tagesspiegel > https://newsletter.vzbv.de/d/d.html?o00 ... lu6zgyrze6
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