Diabetes - Frühzeitige und gezielte Vorsorge macht Sinn

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Diabetes - Frühzeitige und gezielte Vorsorge macht Sinn

Beitrag von WernerSchell » 12.11.2018, 12:53

Welt-Diabetestag - 14.08.2018

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Foto: AOK - Gesundheitstage

Weltweit sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 422 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Damit ist die Zahl der Erkrankten enorm gestiegen - 1980 waren es noch 108 Millionen Menschen. Die Zahl der Todesfälle lag 2015 bei 1,6 Millionen.

In Deutschland zählt Diabetes mellitus zu den großen Volkskrankheiten. In Deutschland sind laut Daten des Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge schätzungsweise 6,7 Millionen Menschen von einem diagnostizierten oder unerkannten Diabetes betroffen. Bei etwa 90 Prozent aller Diabetesfälle handelt es sich um Diabetes mellitus Typ-2, der typischerweise im mittleren bis höheren Alter auftritt. Diabetes mellitus Typ-1 kommt dagegen sehr viel seltener vor und tritt meist sehr plötzlich bei Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auf. Unzureichend betreuter Diabetes zieht häufig weitere Krankheiten nach sich. Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung oder Fußamputationen können die Folge sein.

Um die medizinische Versorgung von Diabetikern zu verbessern, gibt es seit 2003 strukturierte Behandlungsprogramme. In diesen sogenannten Disease-Management-Programmen (DMP) arbeiten Hausärzte, Fachärzte und Krankenhäuser Hand in Hand. Genauso wichtig: das aktive Einbeziehen des Patienten in den Behandlungsverlauf, zum Beispiel durch Schulungen. Die AOK bietet Programme für Patienten mit Diabetes Typ-1 und Typ-2 bundesweit an.

Der Welt-Diabetes-Tag wurde 1991 von der International Diabetes Federation gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen, um den Kampf gegen Diabetes weltweit zu koordinieren.

Quelle: https://aok-bv.de/presse/gesundheitstage/
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7,6 Millionen Diabetiker in Deutschland

Beitrag von WernerSchell » 12.11.2018, 12:59

BARMER

7,6 Millionen Diabetiker in Deutschland
600.000 Erkrankte mehr binnen fünf Jahren


Berlin, 12. November 2018 – Immer mehr Menschen in Deutschland sind zuckerkrank. Das geht aus dem „Diabetes-Altas“ der BARMER zum Weltdiabetestag am 14. November hervor. Im Jahr 2017 litten laut der Analyse 9,2 Prozent der Bevölkerung, also 7,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger, an der Zuckerkrankheit. Das sind knapp sechs Prozent mehr als im Jahr 2013 mit 8,7 Prozent der Bevölkerung. Mehr als 90 Prozent der Betroffenen leiden unter Diabetes vom Typ 2. „Dass immer mehr Menschen Diabetiker sind, liegt nicht nur am demographischen Wandel. Ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel spielen auch eine Rolle. Deshalb ist es Zeit, dass die im Koalitionsvertrag verankerte Nationale Diabetes-Strategie ausgestaltet und umgesetzt wird“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER.

Diabetes vor allem in den neuen Bundesländern
Laut „Diabetes-Atlas“ gab es im Jahr 2017 die höchsten Diabetesraten in Sachsen und Sachsen-Anhalt mit jeweils 11,5 Prozent, Brandenburg (11,3 Prozent), Thüringen (11,1 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (elf Prozent). Die geringsten Quoten lagen in Schleswig-Holstein (acht Prozent) und Hamburg (8,2 Prozent) vor. „Die regionalen Schwankungen bei den Diabetesraten sind nicht auf unterschiedliche Alters- oder Geschlechtsstrukturen zurückführen“, so Straub. Allerdings könne man in den letzten fünf Jahren eine positive Entwicklung in Sachsen und Thüringen beobachten. Dort sei die Quote um je 0,2 Prozent gesunken, während andernorts die Betroffenenraten moderat gestiegen seien.

Frühzeitige und gezielte Vorsorge erforderlich
Wer sich gesund ernähre und ausreichend bewege, reduziere in der Regel das Diabetesrisiko. Daher engagiere sich die BARMER bereits im Kindesalter, in Kitas und Schulen mit gezielten Projekten für Gesundheitsförderung und Prävention.

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Quelle: Grafik http://www.barmer.de/p010540

Informationen zum „Diabetes-Atlas“ mit Auswertungen auf Bundesland- und Kreisebene unter www.barmer.de/p010539 sowie zu Präventionsangeboten der BARMER unter www.barmer.de/g100006.

Quelle: Pressemitteilung vom 12.11.2018
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Rechtzeitig Diabetes erkennen: Weltdiabetestag am 14. November und Düsseldorf ist aktiv

Beitrag von WernerSchell » 12.11.2018, 17:05

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Rechtzeitig Diabetes erkennen: Weltdiabetestag am 14. November und Düsseldorf ist aktiv

„Jedes Jahr werden etwa 600.000 Personen neu mit Diabetes diagnostiziert, was ungefähr der Einwohnerzahl der Stadt Düsseldorf entspricht", erklärt Prof. Dr. Michael Roden, Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ). Die Erkrankung kann erhebliche Folgen für das Leben der Betroffenen und deren Lebensqualität haben. Es ist folglich „sehr wichtig, Diabetes rechtzeitig zu erkennen und optimal zu behandeln, um das Risiko für Folgeerkrankungen zu minimieren", betont Prof. Roden, zudem Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf.

Informationsabend am DDZ
Unter dem Motto „Diabetes: Familie macht stark" lädt das DDZ im Rahmen der Diabeteswoche Düsseldorf zu einem Informationsabend am 13. November 2018 ab 17 Uhr ein. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Erfahrungsberichten von Betroffenen und Tipps von Experten. Interessierte können bereits ab 14 Uhr im Studienzentrum einen kurzen Diabetes-Check machen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf initiiert in Zusammenarbeit mit dem RIN Diabetes am DDZ rund um den Weltdiabetestag am 14. November die Diabeteswoche Düsseldorf. Alle Akteure im Bereich der Diabetesversorgung und -prävention werden dazu aufgerufen, die Diabeteswoche Düsseldorf aktiv mitzugestalten und Aktionen und Veranstaltungen für die Bürger durchzuführen.

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„Eine kostenfreie Blutzuckermessung in der Apotheke, ein Infoabend in der Arztpraxis zu einer der vielfältigen Folgeerkrankungen, eine bewegte Pause im Betrieb – mit diesen oder anderen Angeboten kann man sich an der Diabeteswoche beteiligen und damit auf die wachsende Bedeutung der komplexen Stoffwechselkrankheit aufmerksam machen", unterstreicht Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Bandbreite der möglichen Aktionen. Weitere Informationen zur Diabeteswoche Düsseldorf inklusive Materialien zum Ausdrucken bzw. Bestellen erhalten Sie auf https://rin-diabetes.de/diabeteswoche2018.

Wegweiser Diabetes: Hilfe vor Ort schnell und einfach finden
Im Rahmen der Diabeteswoche Düsseldorf veröffentlicht das RIN Diabetes mit seinen mehr als 60 Partnern die Informationsbroschüre „Wegweiser Diabetes". Menschen mit Diabetes und Interessierte finden in dieser praktischen Orientierungshilfe übersichtlich aufgearbeitet mehr als 200 Präventions-, Beratungs- und Versorgungsangebote von Diabetologen, Bewegungs- und Ernährungsanbietern, Selbsthilfegruppen sowie von weiteren Akteuren im Großraum Düsseldorf. Zudem enthält die Broschüre kurz und bündig wichtige Informationen zu den Themen Diagnose und Behandlung des Diabetes sowie eine kurze Übersicht zu dessen umfangreichen Begleit- und Folgeerkrankungen. Bereits jetzt besteht die Möglichkeit, in einer Online-Variante alle Angebote kostenlos und ohne Anmeldung unter https://wegweiser.rin-diabetes.de/ abzurufen.

Malwettbewerb für Schulen sowie Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen
Passend zu der Themenwoche findet in den Schulen sowie Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in Düsseldorf, die in die Arbeit des RIN Diabetes und der SMS-Initiative am DDZ eingebunden sind, ein großer Malwettbewerb statt. „Mit dem Wettbewerb möchten wir das Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen für Bewegung, Ernährung und Entspannung stärken und nachhaltig zur Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils und damit zur Diabetesprävention beitragen", betont Johannes Horn, Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Gewinner/innen werden unter allen Teilnehmer ausgelost und beim Informationsabend am 13. November ausgezeichnet.

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Quelle: Pressemitteilung vom 30.10.2018 und weitere Informationen
https://ddz.de/de/presse-und-oeffentlic ... -ist-aktiv

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Regelmäßiges Frühstücken verringert das Risiko für Typ-2-Diabetes

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Regelmäßiges Frühstücken verringert das Risiko für Typ-2-Diabetes.

Frühstücken oder nicht? Hat das regelmäßige Frühstücken einen Einfluss auf das Risiko für Diabetes? – Diese Fragen sind in der Forschung bislang nicht klar beantwortet. Rund 20% der deutschen Bevölkerung verzichtet morgens auf ihr Frühstück. In der Altersgruppe von 18-29 Jahren sind es sogar um die 50% der Menschen. Eine wissenschaftliche Auswertung am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zeigt nun, dass Männer und Frauen, die im Erwachsenenalter auf das Frühstück verzichten, ein 33 % höheres Risiko aufweisen, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Nutrition veröffentlicht.

Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass der Verzicht auf ein Frühstück mit einem Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden ist. Allerdings konnte bislang nie nachgewiesen werden, in welchem Zusammenhang dies mit Adipositas zusammen hängt. Adipositas ist ein bedeutender Risikofaktor für das Auftreten von Typ-2-Diabetes. Es konnte gezeigt werden, dass adipöse Menschen im Vergleich zu Normalgewichtigen häufiger auf das Frühstück verzichten. Darüber hinaus wird der Frühstücksverzicht mit einer Zunahme des Gewichts diskutiert.

Das Forscherteam um Dr. Sabrina Schlesinger, Leiterin der Nachwuchsforschergruppe Systematische Reviews am DDZ, verglich Männer und Frauen in sechs Langzeitstudien unter Berücksichtigung des Body-Mass-Index (BMI). Die Ergebnisse der Studie zeigen eine Dosis-Wirkungs-Beziehung, d.h. mit steigender Anzahl der Tage, an denen nicht gefrühstückt wurde, stieg das Diabetesrisiko an. Das stärkste Risiko wurde für den Verzicht von Frühstück für 4-5 Tagen pro Woche beobachtet. Ab dem 5. Tag in Folge des Verzichts auf ein Frühstück wurde kein weiterer Anstieg im Risiko ermittelt. „Dieser Zusammenhang ist zum Teil auf den Einfluss des Übergewichts zurückzuführen. Selbst nach Berücksichtigung des BMIs ging der Frühstücksverzicht mit einem erhöhten Diabetesrisiko einher“, erläutert Dr. Sabrina Schlesinger.

Studie
In ihrer Meta-Analyse fasste das Forscherteam die Daten von sechs verschiedenen internationalen Beobachtungsstudien zusammen. Insgesamt wurden Daten von 96.175 Teilnehmern, davon 4.935, die im Studienverlauf an Typ-2-Diabetes erkrankten, ausgewertet. Eine Erklärung für den Zusammenhang zwischen Frühstücksverzicht und dem Risiko für Typ-2-Diabetes könnte ein gesunder Lebensstil per se sein. Teilnehmer, die auf ihr Frühstück verzichten, könnten generell eine ungünstigere Ernährungsweise, beispielsweise durch den Konsum von kalorienhaltigen Snacks und Getränken, aufweisen, weniger körperlich aktiv sein, oder mehr rauchen. Allerdings wurden diese Faktoren in der Auswertung berücksichtigt, sodass der beobachtete Zusammenhang durch andere Faktoren erklärbar sein könnte. „Weitere Studien sind nötig, die neben der Aufklärung der Mechanismen, auch den Einfluss der Zusammensetzung des Frühstücks auf das Diabetesrisiko erforschen“, schlussfolgert Dr. Sabrina Schlesinger. „Grundsätzlich ist ein regelmäßiges und ausgewogenes Frühstück allen Menschen – mit und ohne Diabetes- zu empfehlen“, betont die Epidemiologin und Ernährungswissenschaftlerin.

Originalpublikation:
Ballon A, Neuenschwander M, Schlesinger S. Breakfast skipping is associated with increased risk of type 2 diabetes among adults: a systematic review and meta-analysis of prospective cohort studies. J Nutr 2018, https://doi.org/10.1093/jn/nxy194

Weitere Informationen:
https://ddz.de/de/

Quelle: Pressemitteilung vom 12.11.2018
Christina Becker Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Diabetes-Zentrum
https://idw-online.de/de/news705768
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14. November 2018: Welt-Diabetestag - Frühzeitige und gezielte Vorsorge macht Sinn

Beitrag von WernerSchell » 13.11.2018, 07:13

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Weltdiabetestag 2018 am 14. November: Familie und Diabetes
Unterstützung und Rat erhalten Betroffene und Angehörige in der Apotheke


Wien (pts015/12.11.2018/11:25) - Fast 600.000 Menschen leiden in Österreich an Diabetes mellitus (Typ II), Tendenz steigend. Die Krankheit zählt zu den Volkskrankheiten in Österreich und betrifft mittlerweile nahezu jede Familie. Die Apothekerinnen und Apotheker tragen mit ihrer täglichen Beratung wesentlich zum optimierten Selbstmanagement bei Diabetes bei und unterstützen so Betroffene wie Angehörige im Umgang mit der Krankheit.

Derzeit leben schätzungsweise 425 Millionen Menschen weltweit mit Diabetes - im Volksmund auch "Zuckerkrankheit" genannt. Diabetes mellitus ist eine chronische Erkrankung, bei der zu wenig Insulin gebildet wird. Dies führt unbehandelt zu erhöhten Blutzuckerwerten, langfristig kann es zu Komplikationen und Spätschäden an Organen und Blutgefäßen kommen. Der Großteil der Diabetespatienten leidet an Typ 2 Diabetes. Um eine gute Lebensqualität zu erreichen, müssen Diabetiker ihren Lebensstil, ihre Ernährung und ihre Therapie gut im Griff haben. Wichtig für den Behandlungserfolg ist, dass die gesamte Familie den Betroffenen unterstützend und helfend zur Seite steht. Denn die Unterstützung der Familie hat einen großen Einfluss auf die Therapietreue und den positiven Krankheitsverlauf von Diabetes.

"Familienmitglieder von Diabetikern erhalten in der Apotheke wichtige Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung. Apothekerinnen und Apotheker bieten bei allen Fragen, die das Leben mit Diabetes betreffen, fachkundige Beratung: egal ob es um die Blutzuckermessung, den richtigen Umgang mit den Messgeräten bzw. Insulin-Pens oder um die richtige diätische Ernährung geht", erklärt Mag. pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Vorsicht, Wechselwirkungen!

Häufig leiden Diabetespatienten noch an anderen Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Depressionen oder Schmerzen, die eine Einnahme weiterer Medikamente notwendig machen. In Kombination mit Wirkstoffen zur Senkung des Blutzuckerspiegels können die verschiedenen Arzneimittel unerwünschte Wechselwirkungen auslösen. Mursch-Edlmayr: "Wechselwirkungen können sich dramatisch auf den Therapieerfolg und die Gesundheit der Patienten auswirken. Um Neben- und Wechselwirkungen zu vermeiden, stehen die Apothekerinnen und Apotheker sowohl den Patientinnen und Patienten als auch deren Angehörigen beratend zur Seite."

Apotheken auf einen Blick
In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Stadt oder Land: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau. Insgesamt beraten rund 6.000 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.400 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

Fragen an:
Österreichische Apothekerkammer
Presse und Kommunikation
Wolfgang Müller, MA, MSc
1090 Wien, Spitalgasse 31
Tel.: 01 404 14 600
E-Mail: presse@apothekerkammer.at

Quelle: Pressemitteilung Österreichische Apothekerkammer vom 12.11.2018
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14. November 2018: Welt-Diabetestag - Frühzeitige und gezielte Vorsorge macht Sinn

Beitrag von WernerSchell » 14.11.2018, 07:15

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Weltdiabetestag 2018: Wissenswertes aus der Diabetesforschung

In Deutschland sterben mehr Menschen an Diabetes und seinen Folgen als erwartet. Schlanksein bedeutet nicht automatisch Schutz vor Diabetes. Mit einem einfachen Test kann man sein Diabetes-Risiko bestimmen. Diese und weitere wichtige Informationen aus der Diabetesforschung hat das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) anlässlich des diesjährigen Weltdiabetestages zusammengestellt.

Am 14. November ist traditionell Weltdiabetestag, ein Tag an dem verstärkt auf die Stoffwechselerkrankung, die damit verbundenen Gesundheitsrisiken, Therapie- und Präventionsmöglichkeiten aufmerksam gemacht wird. Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) weist anlässlich des Weltdiabetestages auf aktuelle Fakten und Ergebnisse aus der Diabetesforschung hin.

1: An Diabetes und seinen Folgen sterben mehr Menschen als bisher erwartet. Dies hat eine Untersuchung von Forscher und Forscherinnen des DZD in Düsseldorf gezeigt. Etwa 175.000 Todesfälle pro Jahr sind mit der Stoffwechselerkrankung assoziiert. Damit ist die Lebenserwartung für Menschen mit Diabetes um ca. fünf bis sechs Jahre geringer als bei gleichaltrigen Menschen ohne Diabetes.1

2: Aufgrund einer Fehlfunktion bei der Fettspeicherung, hat fast jeder fünfte Schlanke hat ein erhöhtes Risiko an Diabetes sowie Herzkreislauferkrankungen zu erkranken. Das zeigen Untersuchungen von Tübinger Forscherinnen und Forschern des DZD und des Helmholtz Zentrums München.2

3: Jeden zehnten Euro geben gesetzliche Krankenkassen für die Behandlung von Typ-2-Diabetes aus. Das entspricht einer Gesamtsumme von 16,1 Milliarden Euro pro Jahr.3

4: Mit dem vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und DZD entwickelten Risiko-Test können Erwachsene ihr persönliches Risiko ermitteln, innerhalb der kommenden fünf Jahre an einem Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) zu erkranken. Der Online-Test zeigt darüber hinaus auch individuelle Möglichkeiten, das Risiko zu senken. (https://drs.dife.de/)

5: Nicht nur der Lebensstil, sondern auch die Gene spielen eine Rolle bei der Entstehung Diabetes. Forscher und Forscherinnen des Helmholtz Zentrums München sowie des DZD haben vor kurzem ein Netzwerk aus Genen identifiziert, die an der Entstehung von Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes beteiligt sind.4

6: Typ-1-Diabetes tritt vor allem dann auf, wenn bestimmte Risiko-Gene vorliegen. Betroffene haben ein 25-fach erhöhtes Krankheitsrisiko. Bei dieser Autoimmunerkrankung greift das körpereigene Immunsystem, die insulinproduzierenden Zellen (Betazellen) in der Bauchspeicheldrüse und zerstört sie. In einer in diesem Jahr gestarteten Studie untersuchen Forscherinnen und Forscher, ob sich die Autoimmunerkrankung durch eine Art Desensibilisierung vermeiden lässt. Neugeborene mit einem erhöhten Risiko für Typ-1-Diabetes erhalten über die Nahrung eine Gabe Insulin. So soll das Immunsystem trainiert werden. Die POInT (Primary Oral Insulin Trial) Studie ist Placebo-kontrolliert.5)

Veranstaltung zum Weltdiabetestag in Berlin
Weitere Informationen zu den Themen „Diabetes und Familie“, „Neues aus der Therapie und Technik“ und „Ernährung Typ 1 und Typ 2“ gibt es in der zentralen Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag am 18. November in Berlin. Dort ist das DZD auch mit einem Stand vertreten. Dort gibt es u.a. die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen für ein umfassendes Internetportal zum Thema Diabetes zu äußern.

1 Jacobs E et al. Burden of Mortality Attributable to Diagnosed Diabetes: A Nationwide Analysis Based on Claims Data from 65 Million People in Germany, Diabetes Care, 18. Oktober 2017, dc170954. https://doi.org/10.2337/dc17-0954
2 Stefan et al., Causes, Characteristics, and Consequences of Metabolically Unhealthy Normal Weight in Humans, Cell Metabolism (2017), http://dx.doi.org/10.1016/j.cmet.2017.07.008
3 E. Jacobs, A. Hoyer, R. Brinks, A. Icks, O. Kuß and W. Rathmann, Healthcare costs of Type 2 diabetes in Germany, DIABETIC Medicine 2017, 9. März 2017. onlinelibrary.wiley.com/journal/10.1111/(ISSN)1464-5491
4 Rozman, J. et al. (2018): Identification of genetic elements in metabolism by high-throughput mouse phenotyping. Nature Communications, DOI: 10.1038/s41467-017-01995-2
5 www.gppad.org/de/point-studie/

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Birgit Niesing
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
niesing@dzd-ev.de

Quelle: Pressemitteilung vom 13.11.2018
Birgit Niesing Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung
https://idw-online.de/de/news705848
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14. November 2018: Welt-Diabetestag - Frühzeitige und gezielte Vorsorge macht Sinn

Beitrag von WernerSchell » 14.11.2018, 07:22

Ärzte Zeitung vom 14.11.2018:
Kurz vor Einigung
Diabetes-Strategie zum Greifen nah

Der gezielte Kampf gegen Diabetes könnte schon bald konkrete Formen annehmen. Zum heutigen Welt-Diabetestag zeichnet sich zwischen Union und SPD ein Kompromiss für eine nationale Diabetes-Strategie ab. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
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14. November 2018: Welt-Diabetestag - Frühzeitige und gezielte Vorsorge macht Sinn

Beitrag von WernerSchell » 14.11.2018, 09:16

Weltdiabetestag: Digitalisierung fördern – Nationale Diabetesstrategie umsetzen

Berlin – „Die Digitalisierung der Diabetesversorgung geht Hand in Hand mit einer Nationalen Diabetesstrategie“, sagt Ulrich Schmid, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH) anlässlich des heutigen Weltdiabetestages. „Der Diabetespatient wird dabei am stärksten von der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung profitieren“, so Schmid. Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland sind von Diabetes betroffen, Jahr für Jahr kommen bis zu 300.000 Neuerkrankungen hinzu. Den größten Teil des Jahres managt der Diabetespatient seine Erkrankung selbst. „Keine andere Indikation gibt dem Patienten solch einen Einfluss auf die Beherrschung einer Krankheit, aber auch Verantwortung für die Therapie“, so Schmid. Die Glukoseselbstmessung sei daher ein unverzichtbarer Bestandteil des digitalen Diabetesselbstmanagements. Patienten erhalten nicht nur unmittelbare Rückmeldung, wie sich bestimmte Verhaltensweisen auf ihren Glukosespiegel auswirken, sondern Ärzte zudem einen schnelleren Zugang zu Daten und Messwerten. So könnten Therapieanpassungen effizient durchgeführt werden. Digitalisierung mache den Informationsfluss schnell, sicher, handhabbar und erleichtere den Alltag des Patienten erheblich, erläutert Schmid. „Für den Patienten wie auch für das gesamte Gesundheitssystem ist die Digitalisierung der Diabetesversorgung ein Segen.“
Schon heute stimmen Diabetespatienten mit den Füßen über eine optimale und zeitgemäße Diabetesversorgung ab. Systeme der kontinuierlichen Glukosemessung oder Smartphone-Applikationen gehören für viele Diabetespatienten dazu, obgleich diese noch nicht von allen gesetzlichen Krankenkassen regelhaft erstattet werden. „Die Beschleunigung bei der Bewertung digitaler Innovationen ist ein elementarer Baustein einer zukünftigen Nationalen Diabetesstrategie“, betont Schmid. Auch angesichts der hohen Dunkelziffer von etwa 2 Millionen Menschen mit bislang nicht diagnostiziertem Diabetes müsse die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung beschlossene Diabetesstrategie nun auch in Angriff genommen werden. „Nur so lässt sich verhindern, dass Deutschland von einem Diabetes-Tsunami überrollt wird und in Sachen Diabetesversorgung international den Anschluss verliert“, sagt Schmid. Der VDGH appelliert, dass die Nationale Diabetesstrategie schnellstmöglich mit der Digitalisierungsoffensive der Bundesregierung verknüpft wird.
Die aktuellen Vorschläge und Positionen des Ausschusses Diabetes-Selbstmanagement im VDGH Digitalisierung als Säule der Nationalen Diabetes-Strategie und Digitale Gesundheitsanwendungen im Diabetes-Selbstmanagement – Leistungserbringer, Kostenträger und Politik müssen neue Wege gehen sowie die Grafik Der Digitale Patient mit Diabetes können unter https://www.vdgh.de/stellungnahmen-posi ... positionen heruntergeladen werden.

Der VDGH vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von 100 Unternehmen der Diagnostika- und der Life-Science-Research-Industrie. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her bzw. Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften. Beide Branchen zusammen erwirtschaften einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro in Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung vom 14.11.2018
Gabriele Köhne
Leiterin Presse und Kommunikation
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Neustädtische Kirchstr. 8
10117 Berlin
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Sport bei Typ-2-Diabetes

Beitrag von WernerSchell » 23.11.2018, 18:20

BARMER

Sport bei Typ-2-Diabetes
Mit Ausdauer- und Krafttraining gegen die Krankheit


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Foto: Barmer >

Berlin, 23. November 2018 – In Deutschland waren im Jahr 2017 nach jüngsten Erhebungen 9,2 Prozent der Bevölkerung zuckerkrank. Mehr als 90 Prozent der betroffenen 7,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger litten dabei unter Diabetes Typ 2. Um die Krankheit in Schach zu halten, rät die BARMER, seinen Lebensstil anzupassen, bei Übergewicht abzunehmen und vor allem regelmäßig Sport zu treiben. „Diabetes mellitus ist zu einer Volkskrankheit geworden, bei der die Betroffenen sich nicht nur gesund ernähren, sondern auch möglichst regelmäßig körperlich bewegen sollten. Hier nur die Kondition zu stärken, gilt heute als überholt. Im Optimalfall treibt man neben Ausdauer- auch Kraftsport“, so Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der BARMER. Allerdings solle man sich vorher unbedingt ärztlich beraten lassen, um das richtige Maß zu finden.

Sport nicht zu intensiv, aber regelmäßig
Sport senke bei Patienten mit Typ-2-Diabetes nicht nur akut den Blutzuckerspiegel, sondern verbessere auch die Insulinempfindlichkeit der Zellen. Da dieser Effekt nach 48 Stunden wieder nachlasse, sei es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben. „Am besten treibt man bei Diabetes mellitus pro Woche mindestens 150 Minuten Ausdauersport und verteilt diesen auf drei bis fünf Tage. Kraftsport gehört alle drei Tage ins Programm und sollte alle großen Muskelgruppen einbeziehen“, so Möhlendick. Dabei sei ein regelmäßiges und moderates Ausdauertraining besser, als sich einmal zu verausgaben.

Sport senkt Blutzuckerwert
Sowohl Kraft- als auch Ausdauersport habe positive Effekte bei Typ-2-Diabetikern. Laut Möhlendick baut Kraftsport Bauchfett ab und kann den langfristigen Blutzuckerwert um bis zu 0,5 Prozent absenken. Ausdauertraining reduziere den Blutzucker noch stärker, und zwar um bis zu 0,7 Prozent. Das entspreche in etwa der Wirkung einer medikamentösen Therapie. „Wer Sport treibt, sollte aber auf jeden Fall mit dem Arzt besprechen, wie die Insulinzufuhr nach und nach anzupassen ist“, sagt Möhlendick.

Mehr Infos zu Diabetes und zur Vorbeugung unter: www.barmer.de/s000665
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Quelle: Pressemitteilung vom 23.11.2018
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Diabetes wird oft erst spät erkannt ... Filme informieren

Beitrag von WernerSchell » 28.11.2018, 09:15

NDR Bild

Sendung am 27.11.2018:
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Diabetes wird oft erst spät erkannt - Autorin: Birgit Augustin
An Diabetes sind viele Menschen erkrankt, ohne es zu wissen. Mit einem Online-Test lässt sich das individuelle Risiko bestimmen - um schwere Langzeitschäden zu verhindern.
Video (05.48 Min.) abrufbar unter > https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 15460.html

Diabetes frühzeitig erkennen
An Diabetes sind viele Menschen erkrankt, ohne es zu wissen. Wie man die Erkrankung frühzeitig erkennt, erklärt Diabetologe Dr. Jens Kröger.
Video (03.36 Min.) abrufbar unter > https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 15462.html
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Diabetes Typ 2 lässt sich in vielen Fällen mit einer Ernährungsumstellung behandeln

Beitrag von WernerSchell » 23.01.2019, 07:54

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Diabetes Typ 2 lässt sich in vielen Fällen mit einer Ernährungsumstellung behandeln. Worauf Diabetiker achten sollten, erklärt Dr. Matthias Riedl - Video (06.02 Min.): > https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 15732.html Bei Diabetes Typ 2 kann eine Insulin-Therapie zu Übergewicht führen und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Dabei gibt es inzwischen wirksamere Medikamente. - Video (06.04 Min.) > https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ ... es436.html
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Anzahl der Menschen mit Typ-2-Diabetes steigt bis 2040 auf bis zu zwölf Millionen in Deutschland

Beitrag von WernerSchell » 07.02.2019, 11:00

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Anzahl der Menschen mit Typ-2-Diabetes steigt bis 2040 auf bis zu zwölf Millionen in Deutschland

Aktuell leben je nach Schätzung mindestens 7,2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit einer Diabetes-Erkrankung, die meisten davon mit Typ-2-Diabetes. Die Zahl der Erkrankten wird in den kommenden zwei Jahrzehnten deutlich ansteigen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Deutschen Diabetes Zentrum (DDZ) in Düsseldorf und des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin prognostizieren, dass in 20 Jahren bis zu zwölf Millionen Menschen in Deutschland an Typ-2-Diabetes erkrankt sein könnten. Dies entspräche einem Anstieg um bis zu 77 Prozent im Zeitraum 2015 bis 2040.

Basierend auf den Daten von rund 65 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland und des Statistischen Bundesamtes veröffentlichten die DDZ-Wissenschaftler mit ihren Kollegen vom RKI zum ersten Mal umfangreiche Hochrechnungen zur künftigen Zahl der Typ-2-Diabetes-Fälle in Deutschland für alle Altersgruppen. In ihren Berechnungen zur Entwicklung der Fallzahlen zwischen 2015 und 2040 wurden aktuelle Entwicklungen hinsichtlich neu auftretender Fälle, steigender Lebenserwartung und abnehmender Mortalitätsrate durch medizinischen Fortschritt mit einbezogen. Dadurch konnten die Wissenschaftler die Fallzahlen exakter als in früheren Projektionsstudien berechnen. „In vorherigen Prognosen wurden entweder nur bestimmte Altersgruppen berücksichtigt oder zeitliche Entwicklungen zur Sterberate sowie zu neu auftretenden Fällen nicht mit eingerechnet“, erklärt Dr. Ralph Brinks, Leiter der Studie am DDZ. Die Berechnungen wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Aufbaus einer nationalen Diabetes-Surveillance durchgeführt und kürzlich in der Fachzeitschrift Diabetic Medicine veröffentlicht.

Nicht nur die Alterung der Bevölkerung beeinflusst zukünftige Fallzahlen
In der Kalkulation ergab die einfache Projektion der altersspezifischen Krankheitshäufigkeit in 2015 auf die wahrscheinliche Altersstruktur der Bevölkerung in 2040 einen Anstieg der Diabetes-Fälle um 21 Prozent auf 8,3 Millionen. Die Entwicklung der Altersstruktur allein zu berücksichtigen reiche nicht aus, argumentieren die Autoren. Zusätzlich müsse berücksichtigt werden, wie sich die Sterberate (Mortalitätsrate) bei Menschen mit und ohne Typ-2-Diabetes sowie die Neuerkrankungsrate (Inzidenzrate), über die Zeit verändert. Daher wurden zur Berechnung der Zahl künftiger Diabetes-Fälle erstmalig folgende drei Größen miteinander in Beziehung gesetzt:

Prävalenz: Die Krankheitshäufigkeit sagt aus, welcher Anteil der Menschen in Deutschland zu einem bestimmten Zeitpunkt an Diabetes erkrankt ist.
Inzidenzrate: Die Inzidenzrate gibt die Anzahl neu auftretender Diabetes-Fälle in Deutschland während einer bestimmten Zeit an; beispielsweise in einem Jahr.
Mortalitätsrate: Die Sterblichkeit für Menschen mit und ohne Diabetes.
Diabetesbezogene Übersterblichkeit: Verhältnis der Sterberaten bei Menschen mit im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes

Derzeit sind Sterberaten bei Menschen mit Diabetes auch in Deutschland noch etwa doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Diabetes. Aufgrund des medizinischen Fortschritts mit besseren Behandlungsmöglichkeiten des Diabetes und seinen Folgeerkrankungen vermuten die Wissenschaftler, dass künftig weniger Menschen mit Diabetes frühzeitig sterben als das bislang der Fall war. Solche Trends sind bereits in anderen Ländern beobachtet worden.

Ganz entscheidend ist die zukünftige Entwicklung der Neuerkrankungsraten, die auch durch die Entwicklung wichtiger Diabetes-Risikofaktoren, wie etwa körperliche Inaktivität, Fehlernährung, Adipositas in der Bevölkerung bestimmt wird.

Mehr als 10 Millionen Menschen mit Diabetes in 2040
Unter Einbeziehung dieser drei Größen und einer steigenden Lebenserwartung errechneten die Wissenschaftler am DDZ mit unterschiedlichen Annahmen für die Entwicklung der Neuerkrankungsrate und der diabetesbezogenen Übersterblichkeit eine relative Zunahme der Typ-2-Diabetes-Fälle um 54 Prozent (+3,8 Millionen Fälle) bis 77 Prozent (+5,4 Millionen Fälle) von 2015-2040. Das bedeutet: Im Jahr 2040 werden ihren Prognosen zufolge 10,7 bis 12,3 Millionen Menschen von einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung betroffen sein. Besonders stark nimmt die Zahl der älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes zu.

Fazit: Mehrbedarf an Diabetes-Spezialisten und Präventionsmaßnahmen
„Nach diesen Berechnungen des DDZ- und RKI-Expertenteams müssen sich Praxen und Kliniken noch mehr als bisher angenommen auf die Behandlung von älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes einstellen“, betont Prof. Michael Roden, Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums und Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf. Diese Prognose erfordere mehr Expertenschulungen und die Einrichtung spezialisierter Zentren. Am stärksten, so das Fazit der Wissenschaftler von DDZ und RKI, hängt die künftige Fallzahl davon ab, wie viele Menschen in den nächsten zwei Jahrzehnten tatsächlich neu an Diabetes erkranken werden. Das sei eine Größe, die durch Präventions- und Schulungsmaßnahmen positiv beeinflusst werden könne.

Originalpublikation:
https://doi.org/10.1111/dme.13902
Tönnies, T. , Röckl, S. , Hoyer, A. , Heidemann, C. , Baumert, J. , Du, Y. , Scheidt‐Nave, C. and Brinks, R. (2019), Projected number of people with diagnosed Type 2 diabetes in Germany in 2040. Diabet. Med.

Weitere Informationen: https://ddz.de/de/

Quelle: Pressemitteilung vom 07.02.2019
Christina Becker Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Diabetes-Zentrum
https://idw-online.de/de/news710236

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Siehe auch unter > https://www.pressetext.com/news/20190207022

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Diabetes: Experten stellen alarmierende Prognose (Foto: pixabay.com, Isuc)

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Anmerkung der Moderation:
Es erscheint dringend geboten, mehr auf gesunde Lebensführung - richtige Ernährung und ausreichende Bewegung - zu setzen. So können viele (vielleicht die meisten Krankheitsfälle) vermieden werden. Typ-2-Diabetes kann gut präventiv angegangen werden. Es muss viel mehr zur Gesundheiterhaltung der Kinder und Jugendlichen getan werden! > viewtopic.php?f=6&t=23057 bzw. viewtopic.php?f=6&t=4657&p=106733 (= Jedes 6. Kind ist mittlerweile zu dick). - Es darf auch daran gedacht werden, dass uns bei weiterer Vernachlässigung wirkungsvoller Präventionsmaßnahmen die Gesundheitsausgaben über den Kopf wachsen. - Werner Schell
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In 20 Jahren zwölf Millionen Diabetiker?

Beitrag von WernerSchell » 08.02.2019, 07:19

Ärzte Zeitung vom 08.02.2019:
Deutschland
In 20 Jahren zwölf Millionen Diabetiker?

Hält der Trend bei der Zunahme von Typ-2-Diabetes weiter an, dann wird die Zahl der Betroffenen bis 2040 um bis zu 77 Prozent ansteigen, haben Epidemiologen berechnet. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=98 ... efpuryykqr
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Gesunder Lebensstil: A & O bei Zuckerkrankheit - Ernährungsempfehlungen für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2

Beitrag von WernerSchell » 26.02.2019, 19:04

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Gesunder Lebensstil: A & O bei Zuckerkrankheit
Ernährungsempfehlungen für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2


(dge) In Deutschland leben laut aktuellem Gesundheitsbericht Diabetes[1] schätzungsweise 7 Mio. Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2. Jedes Jahr erhalten rund 500 000 Menschen neu diese Diagnose - mit vermutlich steigender Tendenz.

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Mit einer vollwertigen Ernährung lässt sich Diabetes mellitus Typ 2 nicht nur vorbeugen. Auch wenn die Krankheit bereits eingetreten ist kann eine Änderung des Lebensstils als alleinige Therapie ausreichen. Eine vollwertige, dem Energiebedarf angepasste Ernährung, kombiniert mit Bewegung, verbessert die Blutglucosekonzentration und die Insulinsensitivität. Vergleichbare positive Wirkungen hat eine moderate Gewichtsabnahme von 5 -10 % des Ausgangsgewichtes bei übergewichtigen Menschen. Wie vollwertiges Essen und Trinken und damit Prinzipien einer diabetesgerechten Ernährung einfach im Alltag umsetzbar sind, zeigen die 10 Regeln der DGE[2]. Sie stehen für eine pflanzenbetonte, ballaststoffreiche Ernährung. Dazu gehört eine vielfältige Lebensmittelauswahl mit mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst pro Tag sowie Vollkornprodukten. Daneben ergänzen kleinere Mengen tierischer Lebensmittel wie Milchprodukte, ein- bis zweimal pro Woche Fisch und wenig Fleisch den Speisezettel.

So sind beispielsweise Ernährungsformen, die sich an einer mediterranen und vegetarischen Ernährungsweise orientieren, gute Optionen für eine diabetesgerechte Ernährung. Sie zeichnen sich, entsprechend den Ernährungsempfehlungen der DGE, durch einen hohen Verzehr an pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst, Getreideprodukten, Nüssen und Samen aus und wirken sich günstig auf den Stoffwechsel aus.
Weitere Informationen zum Thema Essen und Trinken bei Diabetes hat die DGE unter Ernährungspraxis zusammengefasst.

Eine langfristige Lebensstiländerung gelingt insbesondere dann, wenn die Patienten mit kompetentem Rat und praxisnahen Empfehlungen begleitet werden. Hier setzt das Medienpaket „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus Typ 2“[3] an, das die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
(DGE) gemeinsam mit dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) herausgegeben hat. Es ist eine Hilfe für Ernährungsfachkräfte in der Beratung von Menschen mit nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2 und Prädiabetes. Bestandteile des Paketes sind ein Beraterleitfaden, eine Begleitbroschüre, Arbeitsvorlagen, Infoblätter für Patienten sowie Fotokarten zur Visualisierung verschiedener Inhalte. Es ist im DGE-MedienService, Tel.: 0228 9092626, Fax: 0228 9092610 unter der Artikel-Nr. 400450, ISBN 978-3-8308-1351-4 zum Preis von 79,00 EUR zzgl. 3,00 EUR Versandkosten erhältlich.
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[1] https://www.deutsche-diabetes-gesellsch ... -2019.html
[2] https://www.dge.de/10regeln/
[3] https://www.dge-medienservice.de/ernahr ... litus.html
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Den Pressetext finden Sie unter
https://www.dge.de/presse/pm/gesunder-l ... krankheit/

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Quelle: Pressemitteilung vom 26.02.2019
Kontakt: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Autor: Silke Restemeyer
Telefon: +49 228 3776-640
https://www.dge.de/presse/kontakt/
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Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Telefon: +49 228 / 3776-600
Telefax: +49 228 / 3776-800
Geschäftsführerin: Dr. Kiran Virmani
Sitz der Gesellschaft: Bonn
Eingetragen im Vereinsregister Bonn unter Nr. VR 008114
UStIdNr: DE 114234841
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Eigenständigkeit und Lebensqualität im Alter erhalten, Unterzuckerungen vermeiden

Beitrag von WernerSchell » 26.03.2019, 10:32

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Eigenständigkeit und Lebensqualität im Alter erhalten, Unterzuckerungen vermeiden

Aktuell sind in Deutschland rund 17 Millionen Menschen älter als 65 Jahre. Die Zahl wird aufgrund der sich verändernden Altersstruktur auf voraussichtlich 22 Millionen im Jahr 2030 anwachsen. Die Anzahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) wird von derzeit vier Millionen auf sechs Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Gleichzeitig erkranken immer mehr Menschen an Diabetes Typ 2, so dass Diabetologinnen und Diabetologen sowie Pflegende künftig viele geriatrische Patienten mit Diabetes versorgen werden: Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland derzeit rund vier Millionen Menschen über 65 Jahre alt sind und einen Diabetes Typ 2 haben, Tendenz steigend.

Welche Bedürfnisse Menschen mit Diabetes im Alter haben, welche Behandlungsstrategien diese erfordern und warum die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) dafür die S2k-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes im Alter“ neu erarbeitet hat, erörtern Experten auf einer Pressekonferenz am 28. März 2019 in Berlin.

Hierzulande ist in der Altersgruppe der über 85-Jährigen sogar jeder Fünfte an Typ-2-Diabetes erkrankt. Und mehr als 100.000 Menschen mit Typ-1-Diabetes sind mittlerweile älter als 70 Jahre. Viele von ihnen sind von weiteren chronischen Erkrankungen und Funktionsstörungen betroffen. Dennoch können sie heute, auch aufgrund technologischer Fortschritte in der Insulintherapie, ein hohes Alter erreichen. Nicht wenige Senioren mit Diabetes leben schon mehr als 50 Jahre mit ihrer chronischen Stoffwechselerkrankung. „Damit dies gelingt, müssen die Behandlungsziele älterer Patienten individuell festgelegt und entsprechende Therapiekonzepte erstellt werden“, sagt Professor Dr. med. Müller-Wieland, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).

Hierfür hat die DDG die evidenzbasierte S2k-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes im Alter“ ausgearbeitet. „Bei dieser Patientengruppe sind der Erhalt der Lebensqualität und der Eigenständigkeit am wichtigsten“, erklärt Professor Müller-Wieland. Anhand von Ressourcen und Defiziten lässt sich ihr Funktionszustand kategorisieren und damit die Therapie besser planen. Der DDG Präsident betont: „Gerade Unterzuckerungen stellen eine Gefahr für ältere Patienten dar. Die Vermeidung von Hypoglykämien sollte für ärztliches Personal und Pflegende deshalb Vorrang vor einem normnah eingestellten Blutzucker haben.“ Angesichts der hohen Prävalenz im höheren Lebensalter seien auch kognitive Beeinträchtigungen und Demenz wichtige Faktoren, die in der Diabetesbehandlung und Pflege von Senioren berücksichtigt werden müssen: „Eine erfolgreiche Diabetesbehandlung hängt von einer Vielzahl kognitiver Leistungsbereiche wie Gedächtnisleistung, Handlungsplanung und -ausführung, Psychomotorik und Aufmerksamkeitsleistung ab.“ Defizite in diesen Bereichen können die Therapie beeinträchtigen und Patienten durch Behandlungsfehler gefährden. Menschen mit Diabetes und Demenz benötigen daher die Unterstützung von Pflegenden. „Aus diesem Grund beinhaltet die Leitlinie erstmalig auch ein separates Kapitel zum Thema Pflege und ist damit wegweisend für die evidenzbasierte Pflege und deren Orientierung an interdisziplinären Versorgungsleitlinien“, so Professor Müller-Wieland.

Quellen:
S2k-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Alter, 2. Auflage
Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2019

Terminhinweis:
Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)
Diabetes-„Tsunami“ im Alter:
Neue Leitlinie und DDG Fort- und Weiterbildungsangebote stärken Diabeteskompetenz für Versorgung von Senioren
Termin: Donnerstag, 28. März 2019, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1-2
Anschrift: Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin
Themen und Referenten:
Zahl alter Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 steigt rapide: Vor welchen Herausforderungen steht die Diabetologie
Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland
Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG),
Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum der RWTH Aachen
Wie nützt die aktuelle Leitlinie betroffenen Senioren und Behandlern?
Wie die Weiterbildungen „Diabetes Basisqualifikation Pflege DDG“ und „Diabetes-Pflegefachkraft DDG“ Ärzten und Gesellschaft nützen kann
Dr. med. Jürgen Wernecke
Vorstandsmitglied der AG „Geriatrie und Pflege“ der DDG, Chefarzt Medizinisch-Geriatrische Klinik und Klinik für Diabetologie am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg
Diabetes Basisqualifikation Pflege DDG“ und „Diabetes-Pflegefachkraft DDG“ – was bringen/nützen die DDG-Fort- und Weiterbildungsangebote den Pflegenden und den Betroffenen?
Ethel Narbei
Leiterin der Berufsfachschule Altenpflege Wolfsburg

Kontakt für Journalisten:
Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
Pressestelle
Julia Hommrich
Postfach 30 11 20 | 70451 Stuttgart
Telefon: 0711 8931-423
Fax: 0711 8931-167
hommrich@medizinkommunikation.org

Weitere Informationen:
https://www.deutsche-diabetes-gesellsch ... 180713.pdf
https://www.deutsche-diabetes-gesellsch ... t_2019.pdf

Quelle: Pressemitteilung vom 26.03.2019
Kerstin Ullrich Pressestelle
Deutsche Diabetes Gesellschaft
https://idw-online.de/de/news712785
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Prävention von Diabetes verhilft offenbar zu vielen Lebensjahren

Beitrag von WernerSchell » 15.04.2019, 06:30

Ärzte Zeitung vom 15.04.2018:
Registerdaten
Prävention von Diabetes verhilft offenbar zu vielen Lebensjahren

Wer früh an Typ-2-Diabetes erkrankt, verliert viele Lebensjahre. Im Alter hat die Krankheit keinen Einfluss auf die Lebenserwartung. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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