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Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft und die Situation älterer Menschen im Fokus

Verfasst: 18.09.2018, 08:25
von WernerSchell
Welttag der älteren Menschen am 01.10.2018

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Der internationale Tag der älteren Menschen, manchmal auch Tag der Senioren oder Weltseniorentag genannt, findet jährlich am 01.Oktober statt. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) hat 1990 den internationalen Tag der Älteren Menschen ins Leben gerufen, um auf die Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft und die Situation älterer Menschen aufmerksam machen. Der Internationale Tag der älteren Menschen soll helfen, die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Ziele des Internationalen Aktionsplans zur Frage des Alterns (1982) zu lenken. Vor allem sollen ältere Menschen die Möglichkeit bekommen, an den Entscheidungen, welche ihr Leben betreffen, voll beteiligt zu werden.

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Soweit eine solche Beteiligung nicht mehr uneingeschränkt möglich ist, müssen sich andere kümmern. In diesem Sinne hat sich Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk die Aufgabe gestellt, als Interessenvertretung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen aktiv zu sein. Von diesen Aktivitäten profitieren vorrangig die älteren Menschen. Und dies sollte am Tag der älteren Menschen noch einmal verdeutlicht werden. Nähere Informationen dazu u.a. unter folgender Adresse > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de
Weil eine gute Versorgung der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen nur mit ausreichend gut qualifizierten Pflegekräften zu gewährleisten ist, engagiert sich Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk folgerichtig für gute Pflege-Rahmenbedingungen, d.h. auskömmliche Stellenschlüssel und angemessene Vergütungen. Hinsichtlich der ambulanten Versorgung wird für die Gestaltung von kommunalen Quartiershilfen geworben. Siehe insoweit > viewtopic.php?f=6&t=21963


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"In vielerlei Hinsicht durchlaufen wir beim Altwerden die Entwicklung vom Anfang des Lebens noch einmal, allerdings in umgekehrter Richtung".
Wilhelm Schmid in "Gelassenheit - Was wir gewinnen, wenn wir älter werden" (Insel-Verlag, 2016)
Quelle: viewtopic.php?f=6&t=21837

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Im Alter haben Erinnerungen denselben Stellenwert wie in der Jugend die Träume.
Erna Behrens-Giegl
Quelle: viewtopic.php?f=6&t=21824

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Ein Buchveröffentlichung zum Thema Alter:

Andreas Kruse:
Lebensphase hohes Alter
Verletzlichkeit und Reife
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Quelle: viewtopic.php?f=6&t=22821

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Fitness für Senioren: Kraft- und Balanceübungen vermindern Sturzgefahr

Verfasst: 18.09.2018, 09:01
von WernerSchell
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Fitness für Senioren: Kraft- und Balanceübungen vermindern Sturzgefahr

Anlässlich des Tags der älteren Generation am 1. Oktober 2018 geben die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) Tipps zur Vermeidung von Stürzen im hohen Alter. Denn bereits ab dem 50. Lebensjahr nehmen Balance, Muskelkraft, Ausdauer und Beweglichkeit ab, sodass mit zunehmendem Alter das Risiko steigt, zu stürzen und sich dabei zu verletzen. Senioren können dem entgegenwirken: mit gezieltem Training von Kraft und Balance.

Dennoch werden derzeit in Deutschland jährlich mehr als 400.000 ältere Menschen nach einem Sturz im Krankenhaus behandelt, häufig wegen einer Hüftfraktur. Wie die medizinische Versorgung in diesem Fall aussieht, erläutern Experten der DGU und DGG auf einer Pressekonferenz am 26. September 2018 in Berlin.

Jeder Dritte über 65 Jahre stürzt mindestens einmal pro Jahr, bei den über 80-Jährigen sogar fast jeder Zweite (1). Laut Robert Koch-Institut passieren mehr als die Hälfte der Sturzunfälle bei Personen ab 60 Jahre zu Hause oder in der unmittelbaren Umgebung, zum Beispiel im Garten oder in der Garage. „Die häufigsten Ursachen sind eine schwache Muskulatur und Probleme mit der Balance. Aber auch Seh- und Höreinschränkungen oder Medikamente, die die Reaktionsfähigkeit einschränken, tragen dazu bei“, sagt DGU-Präsident Professor Dr. Joachim Windolf, Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

Um Verletzungen durch Stürze zu vermeiden, ist es wichtig, auch im Alter eine gute körperliche Fitness zu erhalten. „Schon mit einem einfachen Gleichgewichts- und Krafttraining kann die Sturzgefahr erheblich gemindert werden“, erklärt Professor Dr. Clemens Becker, Leiter der Bundesinitiative Sturzprävention. Der Chefarzt der Abteilung für Geriatrie und Klinik für Geriatrische Rehabilitation des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart ergänzt: „Häufige Stürze verursachen auch hohe Kosten für Operationen und anschließende Rehabilitation. Maßnahmen zur Prävention wirken sich also nicht nur positiv auf die individuelle Lebensqualität aus, sondern entlasten auch das Gesundheitssystem.“

Generell ist jede Art von Aktivität und Bewegung sinnvoll, auch wenn es sich dabei nicht um ein spezielles Training handelt. „Entscheidend ist es, aktiv zu bleiben“, betont Professor Dr. Ulrich Liener, Leiter der DGU-Arbeitsgemeinschaft Alterstraumatologie und Leiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Marienhospital Stuttgart. Er ergänzt: „Wer sicher auf den Beinen ist, fällt nicht so schnell hin.“

Orthopäden und Unfallchirurgen sowie Altersmediziner (Geriater) geben Tipps für Übungen, die Senioren in ihren Alltag einbauen können, um Balance und Kraft zu trainieren und so Stürze zu verhindern. Für den schnellen Überblick eignet sich das Poster „Sicher auf den Beinen – Stürze vermeiden“.

Regelmäßige Bewegung im Alltag:
• Spazierengehen und Wandern
• Treppensteigen
• Tanzen gehen
• Täglich Balanceübungen durchführen, zum Beispiel auf einem Bein stehen und Zähne putzen.
• Täglich Kraftübungen durchführen, zum Beispiel wiederholt gegen eine Wand drücken (Wandliegestütz).

Neues ausprobieren:
• Tai Chi (chinesische Bewegungsübungen)
• Kegeln
• Boule spielen

Aktiv werden:
• Regelmäßiges Kraft- und Balance-Training mindestens zwei oder drei Mal pro Woche allein oder in der Gruppe, auch im Herbst und Winter – gut ist, wenn regelmäßiges Muskeltraining bei älteren Menschen zum Alltag gehört wie essen und trinken. Ein ausführliches Übungsprogramm inklusive Übungstagebuch finden Interessierte in der Broschüre „Das Übungsprogramm – Fit und beweglich im Alter"
• Bewegungsprogramme für Gruppen werden auch von Krankenkassen angeboten. Ein Überblick über alle geprüften Präventionsprogramme der Krankenkassen bietet die Website:
https://www.zentrale-pruefstelle-praevention.de/admin/

Weitere Tipps und Hilfen aus der Broschüre „Einführung in die Sturzprävention“:
• Unfallquellen im Heim beseitigen: Zu Hause für gute Beleuchtung sorgen und auf dicke Teppiche und andere Stolperfallen, wie herumliegende Gegenstände, verzichten.
• Warnzeichen ernst nehmen: Beeinträchtigen Seh- und Hörprobleme sowie Schwindel den Alltag, sollte der Arzt aufgesucht werden.
• Gute Ernährung: Auf einen ausgeglichenen Vitamin D- und Kalziumhaushalt achten. Das stärkt die Knochengesundheit.

Download Informationsmaterial für Patienten:
Broschüre: „Gleichgewicht und Kraft – Einführung in die Sturzprävention“
http://www.dgu-online.de/fileadmin/publ ... Textdateie...
Broschüre: „Gleichgewicht und Kraft – Das Übungsprogramm“
http://www.dgu-online.de/fileadmin/publ ... Textdateie...
Plakat: „Sicher auf den Beinen – Stürze vermeiden“
http://www.dgu-online.de/fileadmin/publ ... Textdateie...

Referenzen:
1) Fall incidence in Germany: results of two population-based studies, and comparison of retrospective and prospective falls data collection methods, Kilian RappEmail et al.
https://bmcgeriatr.biomedcentral.com/ar ... 318-14-105

Terminhinweis:
Pressekonferenz
Überlebensrate älterer Patienten nach Hüftbruch ist deutlich höher bei Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Altersmedizinern
Mittwoch, 26. September 2018, 11 – 12 Uhr
Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1-2
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin

Programm
http://www.dgu-online.de/uploads/media/ ... ologie_Fin...

Bitte akkreditieren Sie sich für die Pressekonferenz unter: presse@dgou.de
Akkreditierung und Kontakt für Rückfragen:
Susanne Herda, Swetlana Meier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) e.V.
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 340 60 36 -06 oder -00
Telefax: +49 (0)30 340 60 36 01
E-Mail: presse@dgou.de

Torben Brinkema
i. A. der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
Pressesprecher
medXmedia Consulting KG
Nymphenburger Str. 19
80335 München
Tel.: 089/230 69 60 21
E-Mail: presse@dggeriatrie.de

Weitere Informationen:
http://www.dgu-online.de/

Quelle: Pressemitteilung vom 18.09.2018
Susanne Herda, Swetlana Meier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V.
Pressemitteilung von DGU und DGG
https://idw-online.de/de/news702344

Gegen Altersdiskriminierung, für mehr Lebensqualität im Alter: realistische Altersbilder

Verfasst: 25.09.2018, 17:52
von WernerSchell
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Gegen Altersdiskriminierung, für mehr Lebensqualität im Alter: realistische Altersbilder
Der Internationale Tag des älteren Menschen am 1. Oktober bietet Anlass, einen Blick auf die vorherrschenden Altersbilder zu werfen

"Ältere Arbeitnehmer/inn/en sind nicht leistungsfähig". "Kredite für Personen im Rentenalter sind zu risikobehaftet". "Wenn ich alt werde, werde ich krank und einsam". Negative Altersbilder – stereotype Überzeugungen, Vorstellungen und Erwartungen aufgrund des Alters – prägen allzu oft das Leben älter werdender und alter Menschen. Rund elf Prozent der Befragten im Deutschen Alterssurvey bspw. geben an, in den zwölf vorangegangenen Monaten entsprechende Erfahrungen gemacht zu haben: Sie fühlen sich aufgrund ihres Alters durch andere benachteiligt oder schlechter gestellt. Allerdings: Altersdiskriminierung wird oft nicht als solche wahrgenommen, weil es sich um Verhaltensweisen handelt, die als selbstverständlich hingenommen werden.

Alterszuschreibungen finden sich in den verschiedensten Lebensbereichen wieder: in der Arbeitswelt, in der Gesundheitsversorgung oder im öffentlichen Leben, aber auch in der Wahrnehmung, im Verhalten und den kulturellen Werten - oft mit negativen Folgen für Individuen und für die Gesellschaft als Ganzes. Alt sein wird von vielen Menschen mit dem Nachlassen körperlicher Kräfte und geistiger Fähigkeiten gleichgesetzt, dies führt nicht selten zu Diskriminierung.

Je nach Alter zeigt sich Altersdiskriminierung in unterschiedlichen Lebensbereichen stärker. Im Deutschen Alterssurvey berichten bspw. die noch im Erwerbsleben stehenden Altersgruppen (40- 69-Jährige) vermehrt von Diskriminierung im Bereich Arbeit und Arbeitssuche (rund 14 Prozent). In der medizinischen Versorgung hingegen wird Altersdiskriminierung am meisten von den ältesten Befragten wahrgenommen (70-85 Jahre, rund 7 Prozent). Oft wird bspw. älteren Menschen unterstellt, Ärzte und Ärztinnen nur aufgrund von Isolation und Einsamkeit aufzusuchen und nicht wegen behandlungsbedürftiger Erkrankungen. Dabei handelt es sich um ein altersdiskriminierendes Klischee, wie eine Untersuchung mit Daten des Deutschen Alterssurveys kürzlich zeigen konnte, das aber dazu führen kann, dass älteren Menschen wirksame Therapien vorenthalten werden.

Und auch ältere Menschen selbst haben nicht selten negative Vorstellungen vom Alter. Solche Überzeugungen werden oft zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung: Älter werdende Menschen verhalten sich dann so, dass die negativen Erwartungen Realität werden. Zum Beispiel sind Personen mit einer negativen Vorstellung vom Alter häufig weniger gesund als andere, die damit positive Erwartungen verbinden.
Immer mehr Menschen werden älter - Ältere haben einen wachsenden Anteil an der Bevölkerung. Abwertende Einstellungen, negative Stereotype und handfeste Benachteiligungen schaden: nicht nur den Betroffenen, sondern auch der Gesellschaft als Ganzes. Dazu gibt es viele neue Erkenntnisse aus der internationalen Forschung. Eine gesellschaftliche Sensibilisierung für vorherrschende Altersdiskriminierung und ihre Folgen ist daher lohnend.
„Es scheint sinnvoll, anstatt ausschließlich negativer und ausschließlich positiver Bilder die große Unterschiedlichkeit alter Menschen zu zeigen. Benötigt werden realistische und zugleich hoffnungsvolle Ansätze, die der Vielfalt des Alters gerecht werden. Und die Ermutigung, den eigenen Weg zu finden“, sagt Prof. Clemens Tesch-Römer, Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen Berlin. Er hat sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und gemeinsam mit Prof. Liat Ayalon (Bar-Ilan Universität, Israel) ein Buch zum Thema herausgegeben, in dem europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Wissen zum Thema Altersdiskriminierung zusammengefasst haben. „Die Vereinten Nationen bereiten z.B. eine Charta der Rechte älterer Menschen vor. Die Diskussion um die Charta hat das Potential, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie die Gesellschaft mit älteren Menschen umgeht – und damit auch mit uns als den Alten der Zukunft“.
Weiterführende Informationen:

Ayalon, L. & Tesch-Römer, C. (2018): Contemporary Perspectives on Ageism. Das Buch ist als sogenannte "open access" Publikation kostenfrei im Internet erhältlich (https://link.springer.com/book/10.1007% ... 19-73820-8).
In 31 Kapiteln wird Altersdiskriminierung in verschiedenen Lebensbereichen beschrieben, etwa auf dem Arbeitsmarkt und im Gesundheitssystem. Zudem werden Konsequenzen von Altersdiskriminierung analysiert und Maßnahmen gegen Altersdiskriminierung vorgestellt, etwa in den Bereichen Bildung und Recht.

Befunde auf Basis des Deutschen Alterssurveys, einer Untersuchung des Deutschen Zentrums für Altersfragen im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zu Altersdiskriminierung sind veröffentlicht in:
• Beyer, A.; Wurm, S. & Wolff, J. (2017): Älter werden – Gewinn oder Verlust? Individuelle Altersbilder und Altersdiskriminierung. In: Mahne, K.; Wolff, J. K.; Simonson, J. & Tesch-Römer, C. (Hrsg.). (2017): Altern im Wandel. Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS). Wiesbaden: Springer VS. https://link.springer.com/chapter/10.10 ... 12502-8_22

• Hajek, A. & König, H. (2018): Which factors lead to frequent attendance in the outpatient sector among individuals in the second half of life? Evidence from a population-based longitudinal study in Germany. BMC Health Services Research2018, 18:673, https://doi.org/10.1186/s12913-018-3487-x

Quelle: Pressemitteilung vom 25.09.2018
Stefanie Hartmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Zentrum für Altersfragen
https://idw-online.de/de/news702816

Rund jede fünfte Person in Deutschland ist 65 Jahre oder älter

Verfasst: 01.10.2018, 06:01
von WernerSchell
PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 370 vom 27.09.2018

Rund jede fünfte Person in Deutschland ist 65 Jahre oder älter

WIESBADEN – Zum 31. Dezember 2017 lebten rund 17,7 Millionen Personen ab 65 Jahren in Deutschland. Das entsprach einem Anteil von 21,4 % an der Gesamtbevölkerung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Seniorentags am 1. Oktober 2018 weiter mitteilt, erhöhte sich die Zahl der älteren Menschen um 36,6 % innerhalb der letzten 20 Jahre. Zum 31. Dezember 1997 hatte es etwa 13,0 Millionen Personen der Generation 65+ gegeben. Das waren 15,8 % der Gesamtbevölkerung gewesen.
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Die vollständige Pressemitteilung ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44
www.destatis.de/kontakt

Erreichbarkeit: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.

Der ALLTAGS- FITNESS- TEST --- lebenslang fit und selbstständig bleiben

Verfasst: 10.10.2018, 06:39
von WernerSchell
Der ALLTAGS- FITNESS- TEST
lebenslang fit und selbstständig bleiben


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Mit dem „Alltags-Fitness-Test“ können Sie in Ihrem Verein Ihre körperliche Fitness im Alltag überprüfen und gleichzeitig erfahren, wie Sie im Vergleich zu anderen Testpersonen gleichen Alters und Geschlechts abschneiden. Außerdem können Sie auf Grundlage Ihrer aktuellen Ergebnisse erfahren, ob Ihre aktuelle Fitness ausreicht, um im Alter von 90 Jahren ein selbstständiges Leben zu führen.
Als Übungsleiterin bzw. Übungsleiter können Sie den Fitnesszustand Ihrer Gruppe mit einem wissenschaftlichen fundierten Testinstrument überprüfen. Individuelle Stärken und Schwächen lassen sich so aufzeigen und können durch spezifische Trainingsprogramme gefördert werden.
Tragen Sie gemeinsam zu einem aktiven und selbstständigen Alter(n) bei. Zögern Sie nicht und testen Sie Ihre „Alltags-Fitness“!

Quelle und weitere Informationen:
https://www.lsb-niedersachsen.de/lsb-th ... -test/?L=0

Epidemie Einsamkeit - Es gibt immer mehr isolierte Menschen

Verfasst: 14.02.2019, 07:40
von WernerSchell
Epidemie Einsamkeit - Es gibt immer mehr isolierte Menschen. 3SAT greift das Thema erneut auf. http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 73#p107673 … Pro Pflege- Selbsthilfenetzwerk sieht das Erfordernis, für die älter und einsamer werdenden Menschen durch wohnortnahe Quartiershilfen zeitgerecht und individuell Unterstützungsleistungen zu gestalten. Ein solches Angebot steht in Neuss-Erfttal musterhaft seit 2012 zur Verfügung. Der Pflegetreff am 17.04.2019 wird darüber informieren > http://www.wernerschell.de/aktuelles.php

Weniger einsam: Handys fördern Sozialkontakte

Verfasst: 14.02.2019, 18:11
von WernerSchell
Weniger einsam: Handys fördern Sozialkontakte
Achtsamkeitstraining auf dem Smartphone soll Austausch mit anderen Menschen intensivieren


ittsburgh (pte001/14.02.2019/06:00) - Smartphone-basiertes Achtsamkeitstraining verringert Einsamkeit und steigert sozialen Kontakt. Das besagt eine Untersuchung der Carnegie Mellon University http://cmu.edu . Die Studienteilnehmer erhielten täglich Anweisungen für drei verschiedene Arten von 20-Minuten-Übungen. Eine Übungsart war das Achtsamkeitstraining. Das Ergebnis: Die Probanden, die diese Übungen absolvierten, fühlten sich im Vergleich weniger einsam und erhöhten ihre täglichen sozialen Kontakte.
... (weiter lesen unter) ... https://www.pressetext.com/news/20190214001

Studie „‚ICH? Zu alt?‘ Diskriminierung älterer Menschen“

Verfasst: 29.07.2019, 14:45
von WernerSchell
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Diskriminierung älterer Menschen

In Fortschreibung der Arbeit des „Runden Tisches ‚Aktives Altern – Übergänge gestalten‘“ geht die 2018 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Studie „‚ICH? Zu alt?‘ Diskriminierung älterer Menschen“ >>> https://www.iss-ffm.de/fileadmin/assets ... ht2018.pdf <<< Einschränkungen von Teilhabe und selbstbestimmter Lebensgestaltung aufgrund des Lebensalters nach.

Mit Diskriminierung haben wir es laut Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS 2017, S. 32) zu tun, „wenn Menschen in einer vergleichbaren Situation schlechter behandelt werden, diese Schlechterbehandlung an ein schützenswertes Merkmal anknüpft und kein sachlicher Rechtfertigungsgrund dafür vorliegt”. Um Altersdiskriminierung handelt es sich, wenn dies aufgrund des Lebensalters geschieht. Der ADS (2017, S. 217) zufolge zählt sie zu den häufigsten Formen von Diskriminierung und betrifft insbesondere „ältere“ Menschen.

Ziel der Studie war, Lebenswelten betroffener älterer Menschen zu untersuchen, um Altersdiskriminierung sozialwissenschaftlich zu definieren. Mit Hilfe eines qualitativ-explorativen Forschungsdesigns sollte der Diskriminierungsbegriff für die Praxis geschärft und greifbarer gemacht sowie der gesellschaftspolitische Handlungsbedarf identifiziert werden. Der Schwerpunkt lag auf den wahrgenommenen Diskriminierungen in den Bereichen Finanzgeschäfte, Engagement und Wohnen.

Altersdiskriminierung liegt gemäß der dieser Studie zugrundeliegenden Definition vor, wenn älteren Menschen Zugänge zu Gestaltungsspielräumen und Dienstleistungen erschwert oder gar verwehrt werden. Strukturelle Altersdiskriminierungen können im Rechtssystem, in den Medien, im Pflege- und Gesundheitssystem, in der Wirtschaft und in vielen anderen Bereichen auftreten. In diesem Zusammenhang sind Altersbilder als systematische Stereotypisierungen zu verstehen und können sich in Altersgrenzen manifestieren. Altersgrenzen wiederum stellen in vielen Lebensbereichen eine Form von Altersdiskriminierung dar.

Die Studie verdeutlicht, dass Altersdiskriminierungen Möglichkeiten der Teilhabe und des selbstbestimmten Handelns im Alter erheblich einschränken; insbesondere soziale Kontakte (im Engagement), Mobilität, Freizügigkeit und Gestaltungsspielräume allgemein. Aus subjektiver Perspektive tragen sie etwa zum Erleben von (drohender) Isolierung, von Verunsicherung, Ungerechtigkeit und Verletzung sowie zu der Wahrnehmung bei, mit dem Alter abgeschoben und nicht mehr wertgeschätzt zu werden. Auffällig war aber auch eine Nicht-Wahrnehmung von Altersdiskriminierung: Benachteiligungserfahrungen werden häufig in geringem Maße als Diskriminierung bewertet und stoßen auf wenig Sensibilität, weil sie als „normal“ wahrgenommen werden. Zudem gibt es einen offenbar auf die vorwiegende Zugehörigkeit unserer Interviewpartnerinnen und -partner zur Mittelschicht begründeten Effekt: Viele dieser relativ gut integrierten, sozial gut gestellten älteren Menschen fühlen sich gar nicht „alt“ und/oder wollen sich nicht als „alt“ wahrnehmen. Infolgedessen ist von einer beträchtlichen Anzahl nicht gemeldeter Fälle von Altersdiskriminierung auszugehen.

2019 gilt es, die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen in die breitere (Fach-)Öffentlichkeit zu bringen, den Handlungsbedarf aufzuzeigen und damit zur Sensibilisierung und Aktivierung relevanter gesellschaftlicher Akteure beizutragen.

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„‚ICH? Zu alt?‘ Diskriminierung älterer Menschen“
>>> https://www.iss-ffm.de/fileadmin/assets ... ht2018.pdf

Ludger Klein und Anne Stahlmann
unter Mitarbeit von Maike Merkle, Sarah Molter und Wolfgang Kleemann
Abschlussbericht eines Praxisforschungsprojekts
Frankfurt a. M. 2018


Quelle und weitere Informationen:

Dr. Ludger Klein
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
E-Mail: ludger.klein@iss-ffm.de
Tel: ++49(0)69 - 957 89 - 135
Fax: ++49(0)69 - 957 89 - 190
Web: www.iss-ffm.de

Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V.
Hausanschrift:
Zeilweg 42
60439 Frankfurt am Main
Postanschrift:
Postfach 500 151
60391 Frankfurt am Main

>>> https://www.iss-ffm.de/themen/alter/pro ... r-menschen