Der DKV-Report 2018 - Wie gesund lebt Deutschland?

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Der DKV-Report 2018 - Wie gesund lebt Deutschland?

Beitrag von WernerSchell » 05.09.2018, 13:31

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Der DKV-Report 2018
Wie gesund lebt Deutschland?

DKV Zum fünften Mal untersucht die DKV Deutsche Krankenversicherung gemeinsam mit Professor Ingo Froböse, dem Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung an der Deutschen Sporthochschule Köln, wie gesund Deutschland lebt. Seit 2010 fragen wir nach körperlicher Aktivität, Sitzen, Ernährung, Rauchen, Alkoholkonsum und Stressverhalten – in diesem Jahr haben wir erstmals nach dem Umgang mit Lärm, Einsamkeit und Regeneration gefragt.

Deutschland geht die Puste aus
Das Erreichen des Richtwerts für gesundes Leben ist deutschlandweit erstmals unter die Zehn-Prozent-Marke gerutscht. Das ist ein neuer Negativrekord: Nur noch 9 Prozent der Befragten leben tatsächlich rundum gesund. Bei unserer ersten Umfrage 2010 waren es noch 14 Prozent.
Auch Bewegungsmangel wird zu einem immer größeren Problem in Deutschland. Waren es laut DKV-Report 2010 noch 60 Prozent, die den Richtwert für körperliche Aktivität erreichten, können sich mit aktuell 43 Prozent nicht einmal mehr die Hälfte aller Deutschen für ausreichend Bewegung begeistern.

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DKV-Report
Sind Sie neugierig geworden? Dann laden Sie sich den kompletten DKV-Report 2018 hier als PDF-Datei herunter. > https://www.ergo.com/-/media/ergocom/pd ... 99B0CED4FA


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Presseinformation, 30.07.2018
DKV-Report 2018 - Deutschland geht die Puste aus
Ein neuer Negativrekord lässt das Erreichen des Richtwertes für gesundes Leben deutschlandweit erstmals unter die Zehn-Prozent-Marke rutschen. Der Anteil der befragten Personen, die bewusst auf Bewegung, Ernährung, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie auf einen gesunden Umgang mit Stress achten, sinkt im Vergleich zum DKV-Report 2016 erneut.
Mehr lesen > https://www.ergo.com/de/Media-Relations ... deslaender

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Presseinformation, 30.07.2018
DKV-Report 2018 - Frauen und Erwachsene ab Mitte 40 mit ausgeprägter Lärmempfindlichkeit; Großstädter besonders von Lärmbelästigung betroffen
So verschieden die Geschmäcker sind, so verschieden ist auch das Lärmempfinden. Was für den einen die reinste Klangoffenbarung ist, bedeutet für den anderen die ultimative Zerreißprobe für Trommelfell und Nerven. Lärm ist also subjektiv. Und Lärm kann krankmachen.
Mehr lesen > https://www.ergo.com/de/Media-Relations ... port-Laerm

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Presseinformation, 30.07.2018
DKV-Report 2018 - Deutsche bleiben Bewegungsmuffel
Bewegungsmangel wird zu einem immer größeren Problem in Deutschland. Waren es laut DKV-Report 2010 noch 60 Prozent, die den Richtwert für körperliche Aktivität erreichten, können sich mit aktuell 43 Prozent nicht einmal mehr die Hälfte aller Deutschen für ausreichend Bewegung begeistern. Damit ebnen sie den Weg für viele zivilisationsbedingte Erkrankungen wie Rückenschmerzen, Übergewicht, Bluthochdruck, verschiedene Krebsarten und Diabetes Typ II.
Mehr lesen > https://www.ergo.com/de/Media-Relations ... aet-Sitzen

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Presseinformation, 10.07.2018
DKV-Report 2018 - Deutsche und Pflege: Pflegeroboter kein Ersatz für professionelles Pflegepersonal
Das deutsche Pflegesystem steht vor großen Herausforderungen. Ein Ausweg könnten Robotersysteme sein, die mittelfristig einfache, wiederkehrende und körperlich anstrengende Tätigkeiten erledigen.
Mehr lesen > https://www.ergo.com/de/Media-Relations ... egeroboter

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Kontakt Media Relations -
Ihre Ansprechpartner bei ERGO Media Relations > https://www.ergo.com/de/Media-Relations/Ansprechpartner


Quelle und weitere Informationen:
https://www.ergo.com/dkv-report

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In den sozialen Medien hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk zum Report wie folgt informiert:
Der aktuelle DKV-Report 2018 bringt es auf den Punkt: "Deutschland geht die Puste aus." - Nur noch 9% der befragten BundesbürgerInnen leben tatsächlich rundum gesund. Bewegungsmangel wird zu einem immer größeren Problem. Nur noch 43% der Deutschen können sich für ausreichend Bewegung begeistern. > viewtopic.php?f=6&t=22762 - Es war daher richtig, dass Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk bereits beim Neusser Pflegetreff am 22.11.2017 "Prävention und Gesundheitsförderung" zum Thema gemacht hat und auch weiter damit befasst ist. > viewtopic.php?f=4&t=22485

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Deutsches Ärzteblatt vom 30.07.2018
Umfrage: Deutsche leben ungesund
Berlin – Unter den Bundesbürgern gibt es immer mehr Bewegungsmuffel. Das zeigte eine Umfrage im Auftrag der DKV Deutsche Kran­ken­ver­siche­rung. Demnach erreichen nur noch 43 Prozent der Befragten das empfohlene Mindestmaß an körperlicher Aktivität. Der Wert sei in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken – 2010 lag er noch bei 60 Prozent.
„Es ist ein trauriges Ergebnis“, sagte Studienleiter Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Für den Report wurden fast 2.900 Deutsche interviewt – nicht nur zum Thema Bewegung, sondern auch zu ihrer Gesundheit, zu Ernährung, Alkohol, Rauchen, Stress, Lärmempfindlichkeit, Einsamkeit und Regeneration. Es ist die fünfte Befragung dieser Art seit 2010. In der Summe ergibt sich das Bild einer Gesellschaft, die sich für gesund hält, in Wahrheit aber träge geworden ist.
.... (weiter lesen unter) ... https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... n-ungesund

Ärzte Zeitung vom 31.07.2018:
Bewegung, Ernährung und Co.
So ungesund leben die Deutschen

Die Deutschen halten sich für gesund, sind es aber einer Studie zufolge gar nicht. Sie sitzen viel herum, und fühlen sich nicht besonders ausgeruht. Eine gute Nachricht gibt es aber. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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WHO schlägt Alarm - Deutsche werden immer mehr zu Bewegungsmuffeln

Beitrag von WernerSchell » 05.09.2018, 13:35

Ärzte Zeitung vom 05.09.2018:
WHO schlägt Alarm
Deutsche werden immer mehr zu Bewegungsmuffeln

Die Menschen in Deutschland und in anderen Wohlstandsländern werden immer fauler, warnt die Weltgesundheitsorganisation. Nicht mal jeder zweite Bundesbürger bewegt sich in dem Maße, wie es empfohlen wird. Ein weltweiter Aktionsplan soll den Bewegungsmuffeln jetzt Beine machen.
GENF. Immer mehr Menschen aus reicheren Ländern bewegen sich offenbar nicht genug.
Das berichten Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – und verweisen auf die Ergebnisse einer im Fachmagazin "The Lancet Global Health" veröffentlichten neuen Studie (DOI: 10.1016/S2214-109X(18)30357-7).
Deutsche werden immer inaktiver
... (weiter lesen unter) ... https://www.aerztezeitung.de/panorama/s ... 05.Sport.x

In den sozialen Netzwerken gepostet:
Die Menschen in Deutschland und in anderen Wohlstandsländern werden immer fauler, warnt die Weltgesundheitsorganisation. Nicht mal jeder zweite Bundesbürger bewegt sich in dem Maße, wie es empfohlen wird. Der Ende Juli 2018 vorgestellte DKV-Report 2018 informierte über ähnliche Erkenntnisse und titelte: "Deutschland geht die Puste aus". - Ich habe wiederholt gesundheitsförderliche Aktivitäten mit ausreichender Bewegung (Sport) und gesunder Ernährung angemahnt. Dass solche Maßnahmen nachweislich wirken, ist eindeutig durch zahlreiche Studien belegt. Die Neusser Pflegetreffs am 22.11.2017 und 09.05.2018 haben entsprechende Präventionsmaßnahmen für Jedermann aufgezeigt.
viewtopic.php?f=6&t=22762&p=105325#p105325
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WHO-Kritik: Wir brauchen Bewegung im Alltag

Beitrag von WernerSchell » 05.09.2018, 17:58

WHO-Kritik: Wir brauchen Bewegung im Alltag

Gerade die Deutschen schneiden schlecht ab in der neuen großen Bewegungsstudie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Über 40 Prozent aller Deutschen bewegen sich zu wenig! Also fast die Hälfte von uns schafft nicht mal 2-3 Stunden pro Woche spazieren zu gehen oder Rad zu fahren, um das Risiko von Krankheiten zu mindern. Die WHO fordert: Die Politik muss etwas tun. Etwa in Städten und Ballungsräumen. Mit der richtigen Städte- und Verkehrsplanung kann man die Menschen in Bewegung bringen, auch körperlich. Denn wer sich zum Beispiel mit Autos um den Platz auf der Straße streitet, setzt sich nicht so schnell aufs Rad. Quarks-Redakteur Robert Zapp mit Ergebnissen der Studie | audio >>> https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr ... g-100.html

Sport ist gesund, heißt es immer. Doch stimmt das? Tatsächlich entdecken Sportmediziner immer mehr Details, die zeigen: Regelmäßiges Training ist sogar gesünder, als viele bislang dachten. Sport beeinflusst nicht nur Muskeln, Herz und Knochen, sondern auch unser Gehirn– und unsere Gene. - Quarks & Co, WDR, berichtete am 04.04.2017 | 04:40 Min. > https://www1.wdr.de/mediathek/video/sen ... h-100.html
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Es muss nicht immer Sport sein: Täglich 10 Minuten zügig spazieren gehen kann gut fürs Herz sein

Beitrag von WernerSchell » 05.09.2018, 18:17

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Es muss nicht immer Sport sein: Täglich 10 Minuten zügig spazieren gehen kann gut fürs Herz sein

Nach WHO-Studie zu globalem Bewegungsverhalten: Sport- und Präventionsmediziner Prof. Martin Halle warnt vor Bewegungsdefizit bei Kindern und Jugendlichen / Im Herzstiftungs-Interview erläutert er, warum tägliche Bewegung auch in kleineren Dosen viel bewirken kann – auch bei bestehender Herzkrankheit

Die aktuelle WHO-Warnung* vor zu wenig körperlicher Aktivität bei Erwachsenen auch in Deutschland wirft die Frage auf, wie es um die Gesundheit der Menschen hierzulande steht. Präventionsexperten wie Professor Martin Halle vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung (www.herzstiftung.de) und ärztlicher Direktor für Präventiv- und Sportmedizin der Technischen Universität München sehen die Lage kritisch: „Die Studie hat gezeigt, dass wir in Deutschland nicht viel aktiver sind als zum Beispiel in den USA, wo die Diabetesrate heute schon höher ist. Was die körperliche Aktivität bei Frauen anbelangt, befindet sich Deutschland bereits bei den inaktivsten Ländern vergleichbar mit Brasilien und Saudi-Arabien.“ Der Kardiologe warnt vor einer zu laxen Haltung nach der Devise „So schlimm ist es bei uns ja gar nicht!“: „Es kann nicht sein, dass Schulbehörden hierzulande Schulsportstunden zu 25 Prozent ausfallen lassen und es erlauben, dass 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen nicht mehr ausreichend schwimmen können. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Die Folgen für das Gesundheitssystem werden laut Prof. Halle in 15 Jahren zu sehen sein: Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden ebenso weiter ansteigen wie einige Krebserkrankungen und Demenz.

Welche Aktivitäten sind besonders zu empfehlen?
Wie können Menschen trotz Zeitnot und Müdigkeit vor und nach ihren beruflichen und familiären Verpflichtungen zu mehr Bewegung gelangen? In einem aktuellen Interview mit der Redaktion von „Herz Heute“, Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung, erläutert Prof. Halle, warum und wie regelmäßige Bewegung auch in kleineren – alltagstauglichen – Einheiten den Schutz vor Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) und somit vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche effektiv erhöht und wie sich Bewegung positiv auf andere Körper- und Organfunktionen wie Zellerneuerung, Anregung der Hirnaktivität, Stoffwechselprozesse in Leber und anderen Organen auswirkt. Wie viel Zeit für Sport muss man minimal investieren, um die positiven Mechanismen in Gang zu setzen? Dazu der Experte: „Wer beispielsweise täglich rund zehn Minuten zügig spazieren geht, reduziert sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes um 20 Prozent. Schon nach sechs bis acht Wochen ist mit einem deutlich verbesserten Muskelstoffwechsel, einer erhöhten Elastizität der Gefäße und einer verbesserten Herzfunktion zu rechnen.“ Für die Gesundheit wichtig sind immer Regelmäßigkeit und Ausdauer. Zu den besten Ausdauersportarten zählen Prof. Halle zufolge Fahrradfahren, zügiges Gehen, Wandern, Nordic Walking, Joggen und Schwimmen. „Es ist zudem ratsam, ein Ausdauertraining, das Herz und Kreislauf fordert, durch ein leichtes Krafttraining zu unterstützen, das die Muskeln kräftigt. Das Krafttraining sollte dynamisch erfolgen, also mit geringen Gewichten und häufigen Wiederholungen.“

Auch eine bereits bestehende Arteriosklerose lässt sich wie Studien belegen konnten positiv beeinflussen. „Es lohnt sich immer und in jedem Alter, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, weil man damit immer etwas für die Gesundheit seiner Gefäße, des Herzens und aller anderen Organe des Körpers tut.“

*Guthold R. et al, Worldwide trends in insufficient physical activity from 2001 to 2016: a pooled analysis of 358 population-based surveys with 1·9 million participants, Lancet Glob Health 2018

Tipp: Die aktuelle Ausgabe von Herz Heute 4/2018 mit dem Interview „Bewegung ist die beste Vorsorge“ von Claudia Eberhard-Metzger mit Prof. Martin Halle (8 Seiten) kann kostenfrei per Telefon unter 069 955128400 oder per Mail unter bestellung@herzstiftung.de angefordert werden.

„Jeder Schritt zählt: Tipps für mehr Bewegung“, eine Informationsbroschüre der Deutschen Herzstiftung, kann kostenlos angefordert werde unter bestellung@herzstiftung.de

Bildmaterial zum Download unter:
www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial ... erview.jpg

38/2018
Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
Pressestelle:
Michael Wichert /Pierre König
Tel. 069 955128-114/-140
presse@herzstiftung.de
www.herzstiftung.de

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
www.herzstiftung.de/presse/bildmaterial ... erview.jpg
www.herzstiftung.de

Anhang
attachment icon Herz-Heute_Bewegung_Interview_mit_Martin_Halle_2018 > https://idw-online.de/de/attachment66512

Quelle: Pressemitteilung vom 05.09.2018
Michael Wichert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung
https://idw-online.de/de/news701667
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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