Heranwachsende bewegen sich kaum noch

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Heranwachsende bewegen sich kaum noch

Beitrag von WernerSchell » 04.04.2018, 06:03

Heranwachsende bewegen sich kaum noch
Auswirkungen auf die Gesundheit sind fatal


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Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5929)

sup.- Eine bewegungsfreudige Freizeitgestaltung kommt bei Kindern und Jugendlichen vor allem aufgrund der hohen Attraktivität von digitalen Medien zunehmend viel zu kurz. Immer weniger Heranwachsende entsprechen der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von mindestens täglich 60 Minuten moderater Bewegung, so dass die Schweißproduktion angeregt, die Atmung schneller und die Herzfrequenz höher wird. Laut dem Präventionsradar 2017 der DAK-Gesundheit, für den knapp 7.000 Schüler der Klassen 5 bis 10 (10- bis 18-Jährige) interviewt wurden, erfüllen nur noch 17 Prozent der Kids dieses WHO-Aktivitätskriterium. Dabei hat sich erneut gezeigt, dass das Bewegungsniveau mit zunehmendem Alter weiter sinkt. Während bei Schülern der Klassen 5 und 6 zumindest 23 Prozent ausreichend körperlich aktiv sind, trifft dies bei Jugendlichen der Klassen 9 und 10 nur noch auf zwölf Prozent zu. Trotz eines enormen Angebots an organisiertem Sport in Schulen, Sportvereinen und Fitness-Studios nehmen die Inaktivitätszeiten bei Heranwachsenden unter dem Strich kontinuierlich zu, weil ein großer Mangel an unorganisierter Alltagsbewegung wie z. B. Spielen oder Kicken im Freien besteht. Das weit verbreitete Defizit an täglicher körperlicher Aktivität hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Laut Informationen von Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich u. a. für die Ratgeber-Portale http://www.komm-in-schwung.de sowie http://www.familienaufstand.de engagiert, ist ein bewegungsfreudiger Lebensstil maßgeblich für den Knochen- und Muskelaufbau, die Herausbildung der Motorik sowie die Stärkung der Kondition. Aber auch eine altersgerechte Gewichtsentwicklung, die geistige Entfaltung, der Aufbau des Selbstbewusstseins sowie die psychische Stabilität werden entscheidend durch körperliche Aktivität beeinflusst. Entsprechend gilt umgekehrt: Ein bewegungsarmer Lebensstil hat weitreichende negative Konsequenzen auf die physische, psychische wie geistige Entwicklung von Heranwachsenden. Angesichts der Ergebnisse des Präventionsradars zum geringen Bewegungsniveau der überwiegenden Mehrheit der Kinder und Jugendlichen besteht also dringend Handlungsbedarf. Gefordert sind dabei nicht nur die Politik und Schulsysteme, angemessene Rahmenbedingungen für einen bewegungsaktiven Lebensstil zu schaffen, sondern insbesondere auch die Eltern. Sie müssen sich konsequent für eine sinnvolle Begrenzung des Medienkonsums bei ihren Sprösslingen engagieren und ihre Kinder täglich wenigstens für eine Stunde zu einer bewegungsfreudigen Freizeitgestaltung motivieren.

Quelle: Mitteilung vom 28.11.2017
Supress
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WernerSchell
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Bewegt Euch! Niedrigschwellige Bewegungsangebote für Familien

Beitrag von WernerSchell » 21.06.2018, 08:59

Bewegt Euch!
peb unterstützt das Family Fitness Festival mit niederschwelligen Bewegungsangeboten für Familien


Berlin/Hamburg, Juli 2018 – Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) unterstützt als Kooperationspartner das große Sport- und Bewegungsevent für Familien, das „1. Family Fitness Festival“, welches am 1. Juli 2018 in Hamburg stattfindet. Das Family Fitness Festival ist in dieser Form einmalig und hat sich zum Ziel gesetzt, durch einen niederschwelligen Ansatz Familien die Themen Sport und Bewegung sowie Ernährung und Gesundheit näher zu bringen. Veranstalter sind die Wilde | Woydt GmbH sowie der ParkSportInsel e.V.
Wie eine Studie der Universität Heidelberg darlegt, sitzen Kinder und Jugendliche unter der Woche mehr als 70 Prozent ihrer wachen Zeit. Dieser sitzende Le-bensstil hat gesundheitliche Folgen und wird mit Übergewicht und mit vielen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Daher gilt es, Kinder und ihre Familien möglichst früh an einen sitzarmen Alltag heranzuführen und sie für Sport und Bewegungsangebote zu begeistern.
Der Sport- und Bewegungsparcours im Rahmen des Family Fitness Festivals bietet mit 15 verschiedenen Stationen Eltern und Kindern bei dem ganztägigen Event leicht zugängliche und spielerische Angebote, die vor allem die Freude an Bewegung und Herausforderung vermitteln sollen. Nicht zuletzt wird dabei der Teamgeist großgeschrieben: Ob beim Beachvolleyball oder auf der Slackline, im Hochseilgarten oder beim Shoot-out mit zwei Rollstuhlbasketball Nationalmannschaftsmitgliedern – die vielfältigen Bewegungsaufgaben können nur im Teamwork innerhalb der Familien bewältigt werden. Ergänzt wird der Parcours um verschiedene Spiel- und Rätselformate zum Thema Ernährung.
„Wir freuen uns, solch kreative und niederschwellige Angebote für Familien zu unterstützen. Das ist genau der Weg, den wir in unserer Arbeit bei peb gehen: Kinder und Familien mit Spaß an einen bewegten Alltag heranzuführen, statt mit dem erhobenen Zeigefinger zu mahnen. Denn ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung lässt sich auf die Dauer nur auf-rechterhalten, wenn Spaß und Genuss damit verbunden werden“, so der peb-Geschäftsführer Mirko Eichner. Um die Botschaften direkt an die Familien zu tragen, nutzt peb zudem die Möglichkeit, Materialien zum Thema gesunder Lebensstil auf dem Festival zu verbreiten.
„Im Vordergrund von „Family Fitness“ steht der Spaß an der gemeinsamen Bewegung, die gegenseitige Motivation und das Vermitteln eines „Aha-Erlebnisses“ darüber, dass ein gesunder Lebensstil einfach umzusetzen ist. Mit unserem Festival als Pilotprojekt möchten wir den Grundstein für einen langfristigen Roll-out legen, ergänzt der Organisator des Festivals, Sebastian Wirtz.

Eckdaten zur Veranstaltung:
Wann: 1. Juli 2018 von 10:00 - 18:00 Uhr
Ort: Inselpark Wilhelmsburg, Welt der Bewegung
Eintritt: kostenlos, freiwilliger Beitrag vor Ort
Infos: www.family-fitness.org
Veranstalter: Wilde | Woydt GmbH in Kooperation mit dem ParkSportInsel e.V.

Qulle: Pressemitteilung vom 21.06.2018
Pressekontakt:
Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
Wiebke Kottenkamp
E-Mail: w.kottenkamp@pebonline.de
Tel. 030 278797-65
Wallstraße 65
10179 Berlin
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Heranwachsende bewegen sich kaum noch

Beitrag von WernerSchell » 19.09.2018, 17:01

Plattform Ernährung und Bewegung hält am Dialog fest!
DGKJ, BVKJ und DAG kündigen Austritt aus der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) an


Berlin, 19.09.2018 – Im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) sowie der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) wurde u.a. der Rückzug aus der Plattform Ernährung und Bewegung verkündet. Dies geschah ohne Vorankündigung. Die drei Organisationen bemängeln, dass offene Diskussionen über kontroverse Fragen bei peb nicht stattgefunden hätten. Zudem würden Ernährungsthemen seitens der Lebensmittelwirtschaft blockiert.
Die peb-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich stellt klar: „Die Lebensmittelwirtschaft macht etwa ein Viertel der peb-Mitglieder aus und hat wie alle anderen Gruppen eine Stimme. Alle Mitglieder und Mitgliedergruppen haben bei peb die gleichen Einflussmöglichkeiten.
Ernährungsthemen sind gerade in den zurückliegenden Monaten im Rahmen des peb-Forums immer wieder kontrovers diskutiert worden. In diesen Veranstaltungen waren auch Vertreter des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte sowie der Deutschen Adipositas Gesellschaft als Referenten und Diskutanten eingebunden.
Die im Rahmen des durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geförderten Projekts der Versorgungsforschung „GeMuKi - Gemeinsam gesund: Vorsorge plus für Mutter und Kind“ arbeitet die Plattform Ernährung und Bewegung erfolgreich mit dem Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte zusammen. In der Studie geht es darum, die Themen Ernährung und Bewegung in den gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft und in den ersten zwei Lebensjahren zu verankern.
peb ist als Diskussionsplattform für einen kritischen Dialog zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen gegründet worden, die Verantwortung für das gesunde Aufwachsen von Kindern übernehmen. Weder die Satzung noch das Gründungsprogramm sehen aber vor, dass peb sich mit Lösungsvorschlägen bei Themen wie Zuckersteuer, Lebensmittelkennzeichnung und Werbebeschränkungen einbringt. Aufgabe von peb ist es auch nicht, die politischen Forderungen einzelner Mitglieder durchzusetzen.
Ich bedaure sehr, dass BVKJ, DGKJ und DAG peb künftig nicht mehr als Plattform nutzen wollen. Wir suchen aber weiterhin den Austausch mit allen gesellschaftlichen Kräften, die die Gesundheitsförderung und Übergewichtsprävention für Kinder und Jugendliche voranbringen wollen. BVKJ, DGKJ und DAG schließe ich hier ausdrücklich ein.“
Die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft. Rund 100 Partner setzen sich aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein.

Quelle: Pressemitteilung vom 19.09.2018
Pressekontakt:
Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
Wiebke Kottenkamp
E-Mail: w.kottenkamp@pebonline.de
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Telefax 030 27 87 97 - 69
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325.000 Jugendliche leiden unter extremer Adipositas

Beitrag von WernerSchell » 20.09.2018, 06:08

Ärzte Zeitung vom 20.09.2018:
Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin
325.000 Jugendliche leiden unter extremer Adipositas

2,8 Prozent und damit insgesamt 325 000 Jugendliche in Deutschland sind mit einem Gewicht über der 99,5 Perzentile extrem adipös. Genauso extrem ist jedoch auch deren Teilhabe und Lebensqualität eingeschränkt. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=97 ... efpuryykqr
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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