Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Engagement & Aktivitäten

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Engagement & Aktivitäten

Beitrag von WernerSchell » 03.02.2017, 07:44

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
- Engagement für hilfe- und pflegebedürftige Menschen.
Ein Filmbeitrag (aus 2014) informiert.


https://www.youtube.com/watch?v=GYGxFhE_GcI&t=51s

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Die komplette Filmdokumentation vom 22.10.2014 ist abrufbar unter
> https://www.youtube.com/watch?v=e0jtDziYNeM
Weitere Filmdokumentationen sind wie folgt abrufbar
> viewtopic.php?f=6&t=21070

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
informierte am 01.06.2016 die Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter
des Rhein-Kreises Neuss über aktuelle Aktivitäten.

Siehe dazu unter > viewtopic.php?f=6&t=21660

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Am 28.01.2017 bei Facebook gepostet:
Sozialpolitik ist wichtig. Es gibt mehrere "Baustellen", die weitere Reformmaßnahmen erforderlich machen. Ich werbe daher seit Jahren für altengerechte Quartiershilfen und meine, dass die Kommunen insoweit mit aller Kraft aktiv werden müssen. Diese Quartiershilfen müssen die Leistungen der Pflegeversicherung zielgerichtet ergänzen. Ich habe dazu für eine Fachtagung am 14.08.2015 beim Rhein-Kreis Neuss ein umfängliches Statement gefertigt. In einem Film (7,45 Min.) habe ich bereits Ende 2014 auf die hiesigen Aktivitäten und das Engagement für die kommunale Quartiersgestaltung aufmerksam gemacht: > https://www.youtube.com/watch?v=GYGxFhE_GcI&t=51s Mein für den Rhein-Kreis Neuss gefertigtes Statement kann als Anregung für die aktuelle Kommunalpolitik zugunsten der älter werdenden Menschen angesehen werden. > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 082015.pdf
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Verdienstorden des Landes NRW für Werner Schell

Beitrag von WernerSchell » 07.12.2017, 07:49

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) berichtete am 06.12.2017:

Laschet ehrt "Pflegekämpfer" Werner Schell

Im Zeughaus erhält der Neusser den Verdienstorden des Landes. In der ersten Reihe sitzt sein langjähriger Streitpartner.

Von Clemens Boisserée

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Werner Schell und Ministerpräsident Armin Laschet: Der Neusser erhielt den Landesorden. Auch Komiker Dieter Nuhr wurde im Zeughaus ausgezeichnet. NGZfotos: Woi

Neuss - Ein verschmitztes Lächeln konnte sich Werner Schell nicht verkneifen. "Er wird es mit Fassung ertragen haben", sagte der 78-Jährige. Kurz zuvor hatte er vor den Augen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und aus den Händen von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet den Landesverdienstorden erhalten. Eine "streitbare, unüberhörbare Stimme" sei er für die Pflege, hatte zuvor bereits Laschet in seiner Laudatio im Neusser Zeughaus festgehalten. Das Wort "streitbar" wiederholte der Aachener Landeschef im Laufe der Rede noch ein weiteres Mal.

Aus gutem Grund, wie Schell anschließend einmal mehr unter Beweis stellte: "Das ist natürlich eine schöne Auszeichnung, aber dafür können sich die Bediensteten und Bedürftigen der Pflege zunächst mal wenig kaufen", sagte der Ausgezeichnete – auch im Moment der Anerkennung blieb er im Kampfmodus für sein Anliegen. Seit 40 Jahren engagiert sich Schell für Pflege, für mehr Planststellen, höhere Standards, besser Bezahlung. Dafür erhielt er schon 2013 das Bundesverdientkreuz, "das wird nun mit unserem Verdienstorden gekrönt", sagte Laschet mit einem Augenzwinkern.

Es gehört zu Schells Fähigkeiten, auf der einen Seite als engagierter, leidenschaftlicher und lautstarker Mahner für bessere Bedingungen in der Pflege einzutreten – und auf der anderen Seite dabei auch von seinen zeitweiligen Gegenspielern geschätzt zu werden. So auch vom eingangs erwähnten Hermann Gröhe. Seit ziemlich genau vier Jahren leitet der Neusser CDU-Politiker das Gesundheitsministerium. "Wir fetzen uns immer wieder", sagte Schell nach der Verleihung – was Gröhe nicht bestreiten, aber doch festhalten wollte: "Er hat sich diese Auszeichnung vollauf verdient. Werner Schell ist eine wichtige Stimme, ein unbequemer Mahner, dessen Ungeduld aber für uns in der Politik auch rückgewinnend sein kann."

In diesem harmonischen Tonfall war zuvor bereits der gesamte Nachmittag verlaufen, kurz nachdem Laschet gegen 15.30 Uhr rund 120 Gäste – darunter Schell und 17 weitere besondere Verdienstpersonen aus NRW – im Zeughaus begrüßt hatte.

Einen "globalen Gesundheitsengel aus Nordrhein-Westfalen" nannte er Gertrud Reske aus Voerde, die in Nepal eine Spezialklinik unterstützt, in der Menschen nach Unfällen und Fehlbildungen kostenlos behandelt werden. Comedian Dieter Nuhr bezeichnete Laschet zuvor als "Wohltäter mit Herz und Humor" – der Ratinger ist seit Jahren für die SOS-Kinderdörfer im Einsatz.Nuhr sagte am Rand der Veranstaltung: "Durch diese Arbeit in vielen Ländern dieser Welt, habe ich unser Staatswesen noch mehr zu schätzen gelernt und bin nun sehr stolz, dass mich dieser Staat auszeichnet."

In dieser Stimmung ließ sich dann auch Werner Schell noch zu lobenden Worten unter Neussern hinreißen: "Unter Herrn Gröhe hat sich in der Pflege auch schon ein bisschen was verbessert."


Die18 Ordensträger:
• Elmar Brok, Bielefeld
• Erika Denker, Wilnsdorf
• Wilhelm Adolf Hesse, (Willy), Arnsberg
• Peter Hillebrand, Bergisch-Gladbach
• Prof. Dr. Helmut Hoyer, Hagen
• Wilfried Johnen, Düsseldorf
• Ralf Kersting, Olsberg
• Prof. Wolfgang Löwer, Bonn
• Andreas Meyer-Lauber, Hagen
• Ernst Mommertz, Köln
• Edgar Moron, Erftstadt
• Dieter Nuhr, Ratingen
• Prof. Dr. mult. Hilarion Petzold, Erkrath
• Gertrud Reske, Voerde
• Adelheid Rieffel, Bielefeld
• Werner Schell, Neuss
• Gabriele Thomayer, Dülmen
• Frauke Zottmann-Neumeister, Königswinter


Quelle: Printausgabe der NGZ und > https://www.pressreader.com/germany/neu ... 7881579456
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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WernerSchell
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Verdienstorden des Landes NRW für Werner Schell

Beitrag von WernerSchell » 10.12.2017, 09:04

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Werner Schell wurde für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz für Patienten und hilfe- bzw. pflegebedürftige Menschen mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

Ministerpräsident Armin Laschet hat am Tag des Ehrenamtes 18 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde im Zeughaus Neuss vergab der Ministerpräsident diese herausragende Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen und würdigte den Einsatz und die Leistungen aller Ordensträgerinnen und Ordensträger:

„Sie sorgen durch Ihr Engagement mit dafür, dass wir als demokratische Gemeinschaft stark sind. Ihrer aller Einsatz macht unser Land zukunftsfest, lebens- und liebenswert! Sie sind Vorbilder, Persönlichkeiten, an denen sich andere orientieren können. Dafür möchte ich heute im Namen des Landes Nordrhein-Westfalen und seiner Menschen „Danke“ sagen.“

Der Verdienstorden des Landes ist im März 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet worden. Er wird an Bürgerinnen und Bürger als Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste für die Allgemeinheit verliehen. Die Zahl der Landesorden ist auf 2.500 begrenzt. In den Jahren seines Bestehens sind 1.540 Frauen und Männer mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden.


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Bei den am 05.12.2017 durch den Ministerpräsidenten Armin Laschet in Neuss ausgezeichneten Personen war auch Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, der sich seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise ehrenamtlich für die Interessen der Patienten und hilfe- und pflegebedürftigen Menschen einsetzt. Forderungen nach Auflösung des Pflegenotstandes, u.a. durch die Gestaltung von bundesweit geltenden Personalbemessungssystemen für die Pflege, sind dabei herausragend bedeutsam. Auch die aktive Mitwirkung in der Stadtteilarbeit in Neuss-Erfttal ist für Werner Schell seit über 20 Jahren ein wichtiges Betätigungsfeld. Bei diesem Engagement sind mit Blick auf die demografische Entwicklung die Handlungserfordernisse zur Gestaltung von generationenübergreifenden Quartiershilfen antreibende Kraft. Insoweit sind wiederholt entsprechende Vorschläge, u.a. an Bundesgesetzgeber, gemacht worden und harren, auch nach drei Pflegestärkungsgesetzen, dringend der Umsetzung.

„Für Ältere lässt sich eine Gesellschaft nur gut konstruieren, wenn wir die Jungen mit einbeziehen. Wir müssen generationsübergreifend denken!“
Zitat in "Pro Alter", Ausgabe 01-02/2015 (Seite 32ff.), Zeitschrift des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, - Interview mit Werner Schell - Titel: > Menschen - Der konstruktive Pflegekritiker.

Begonnen hat Werner Schell mit seinem Einsatz schon als Jugendlicher, und zwar in der Pfadfinderschaft St. Georg. Danach gab es neben der beruflichen Tätigkeit als Beamter im Wissenschaftsministerium des Landes NRW großen Einsatz für die Belange der Patienten. Begleitet wurden diese Aktivitäten durch Lehrtätigkeiten, u.a. an Krankenpflegeschulen und der Katholischen Fachhochschule Köln, und zahlreiche Buchveröffentlichungen zum Pflege- und Patientenrecht. Bei all dem konnten auch die Erfahrungen einer 10jährigen häuslichen pflegerischen (Mit)versorgung des schwerst pflegebedürftigen Vaters eingebracht werden.

"Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren."
Albert Schweitzer

Angesichts der demografischen Entwicklung erschien es Werner Schell bereits Anfang der 1990er Jahre geboten, dem Pflegesystem besondere Aufmerksamkeit zu schenken. In diesem Zusammenhang kam es u.a. (2004) zur Mitwirkung in der Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss, in mehreren Arbeitskreisen (u.a. zur Arzneimittelversorgung älterer Menschen) und zur Gründung des unabhängigen und gemeinnützigen Vereins Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (2008). Werner Schell übernahm das Amt des Vorstandes in diesem Verein.

Werner Schell hat sich in der Folge intensiv um Verbesserungen im Gesundheits- und Pflegesystem bemüht und dazu u.a. den Neusser Pflegetreff geschaffen, der mittlerweile in 27 Veranstaltungen mit herausragend wichtigen Podiumsbesetzungen vielfältige Themen aufgegriffen und Handlungsanforderungen für die politischen Entscheidungsträger vorgestellt hat. Hermann Gröhe besuchte zum Beispiel als Bundesgesundheitsminister mehrfach den Pflegetreff. Auch die Patienten- bzw. Pflegebeauftragten der Bundesregierung waren vor Ort. Im Übrigen kamen neben zahlreichen pflege- und gesundheitspolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen auch herausgehobene Interessenvertreter der Pflege und Ärzteschaft. Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, war neben anderen Gästen aus der Region wiederholt beim Treff. Mehr als 70 hochkarätige Podiumsgäste kamen bislang nach Neuss-Erfttal. Werner Schell war dabei Ideengeber und "Motor" zugleich.

Da all diese Aktivitäten von Werner Schell auch öffentlich vorgestellt und diskutiert wurden, gab es immer wieder positive Rückmeldungen und Aufmunterungen. 2010 kam es seitens des Landschaftsverbandes Rheinland zur Verleihung einer Auszeichnung für das soziale Engagement. 2013 folgte die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Im September 2017 wurde Werner Schell dann seitens der Sparkasse Neuss mit dem Deutschen Bürgerpreis 2017 in der Kategorie "Lebenswerk" ausgezeichnet. Die Sparkasse Neuss teilte anschließend mit, dass seine Aktivitäten zusätzlich zur bereits erfolgten Ehrung bei mehr als 1.400 Initiativen aus der gesamten Bundesrepublik unter die Top-10-Finalisten eingestuft worden sei. Eine schöne weitere Anerkennung. All dem folgte am 05.12.2017 die Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen.


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In der Laudatio führte Ministerpräsidenten Armin Laschet aus:

"Werner Schell ist eine streitbare und unüberhörbare Stimme für Mitmenschlichkeit und Würde in der Pflege. Denn er kämpft für pflegebedürftige Menschen, dafür, dass es ihnen – und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege – besser geht.
Darum hat Werner Schell u. a. eine Internetplattform ins Leben gerufen, auf der er aktuelle Entwicklungen im Bereich der Pflege vorstellt, etwa neue Gesetze und Gerichtsurteile. Vor rund zehn Jahren gründete Werner Schell dann das „Pro - Pflege - Selbsthilfenetzwerk“ in Neuss. Das ist ein Zusammenschluss von Personen, Vereinen und Institutionen, die sich bessere Pflege und eine nachhaltige Finanzierung der Pflege auf die Fahnen geschrieben haben. Als Vorsitzender ist Werner Schell Herz und Motor dieser Organisation, die durch intensive Öffentlichkeitsarbeit in Politik und Medien auf die Situation pflegebedürftiger und demenzkranker Menschen aufmerksam macht.
Dabei lassen Sie, lieber Herr Schell, es an Deutlichkeit nicht fehlen, wenn Sie, wie z. B. vergangenen Dienstag in Neuss feststellen: „Die Altenpflege geht schlicht auf dem Zahnfleisch!“ (NGZ 29.11.2017). Aber gewiss braucht es bei einem so wichtigen Thema starke Stimmen wie die Ihre.
Dabei sind Sie zwar streitbar, aber auch stets um konkrete Lösungsvorschläge bemüht: Mehr Zeit zur Pflege, weniger Aufwand für Verwaltung – das sind Forderungen, die viele von uns unterschreiben können. Ja, und auch eine höhere Wertschätzung für die Pflegeberufe und die Ausbildung in der Pflege gehören dazu.
Als Mitglied der Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss organisiert Werner Schell – und das mit großer Resonanz – Informationsveranstaltungen mit hochkarätigen Gastrednerinnen und -rednern aus dem Gesundheitsbereich, der Wissenschaft und der Politik.
Lieber Werner Schell, dieses umfassende Engagement für Pflege und Gesundheit ist gerade in einer Gesellschaft, in der wir künftig einen stark wachsenden Anteil älterer Menschen haben werden, ich betone erfreulicherweise haben werden, von besonderem Wert!
Aber Werner Schell tut noch mehr: Er kümmert sich in seinem Stadtteil auch um Projekte zur Stadtteilerneuerung, entwickelt Angebote zur Jugendarbeit und Maßnahmen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mit und hilft erfolgreich, das Zusammenleben zu stabilisieren und zu verbessern.
Lieber Werner Schell, Sie sind ein Helfer für viele Menschen, die Hilfe wirklich nötig haben. Ein „Kümmerer“ im besten Sinne des Wortes. Und, wie ich erfahren habe, außerdem ein Mensch, auf den man sich in allen Situationen verlassen kann.
Viele gute Gründe also, um Sie heute sehr gerne mit dem Verdienstorden unseres Landes auszuzeichnen."

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Die vorstehenden Informationen können gerne veröffentlicht werden.

>>> http://www.wernerschell.de/aktuelles.php
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Engagement & Aktivitäten werden von der Politik nahezu komplett ignoriert

Beitrag von WernerSchell » 21.07.2018, 06:03

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&p=104576#p104575

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Ärzte Zeitung vom 19.07.2018:
Arbeitsmarkt
Ärzte, Pfleger und Physiotherapeuten verzweifelt gesucht
Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen spitzt sich zu, warnt die Bundesagentur für Arbeit. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
Siehe auch: Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit (Seite 17 ff.)
https://statistik.arbeitsagentur.de/Sta ... 018-06.pdf


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Anmerkung der Moderation:

Wann endlich erklärt sich ein Politiker verantwortlich für die Personalnot im Gesundheits- und Pflegesystem?

Die Ärzte Zeitung berichtet am 19.07.2018 (aufgrund einer Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit) darüber, dass Ärzte, Pfleger und Physiotherapeuten für den Arbeitsmarkt verzweifelt gesucht werden (was natürlich längst bekannt ist!). Der Mangel an Arbeitskräften im Gesundheits- und Pflegesystem war aber absehbar. Seit vielen Jahren wurde auf die anstehenden Probleme aufmerksam gemacht, auch von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk. Die politischen Entscheidungsträger, der amtierende und die EX - Gesundheitsminister eingeschlossen, haben aber zeitgerechte Regelungen zur Personalvorsorge (z.B. bundesweit geltende Personalbemessungssysteme) verdrängt und nur in Zeittakten der Wahlperioden gedacht und gehandelt. Die GroKo (2013 - 2017) hat zum Beispiel in drei Pflegestärkungsgesetzen null zusätzliche Pflegekräfte eingeplant (lediglich den § 113c SGB XI geschaffen, der nicht erkennen lässt, wo die "Pflegekräfte-Planungsreise" hingeht). Die Bundeskanzlerin hat insoweit auch nicht mit ihrer Richtlinienkompetenz gedroht oder gar konkrete Vorgaben gemacht. Das Bundesverfassungsgericht hat Verfassungsbeschwerden, die mit umfänglichen Begründungen auf den Pflegenotstand und die damit verbundenen Mängel hinwiesen, nicht angenommen. Damit wurde die Problematik aber öffentlichkeitswirksam verdeutlicht. - Und nun "liegt das Kind im Brunnen" und es wird so getan, als sei urplötzlich durch die demografische Entwicklung "Unheil" über das Land gekommen. Das wirkliche Ausmaß der Pflegenot ist aber offensichtlich nicht verstanden worden. Denn die bisher bekannt gewordenen Reformschritte der neuen GroKo sind unzureichend oder nicht zielführend und bedürfen dringend einer umfänglichen Nachbesserung. Insoweit hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk umfangreiche Hinweise gegeben. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist im Übrigen eingeladen, zum nächsten Neusser Pflegetreff zu kommen (mehrere Termine wurden insoweit zur Auswahl angeboten).

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Jens Spahn hat am 21. Juni 2018 den Gesundheitsministerinnen und -ministern der Bundesländer auf der Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf seine Pläne für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege vorgestellt
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"Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG)" - Pro Pflege - hat zum Referentenentwurf eine umfangreiche Stellungnahme vorgelegt! Tenor: Die vorgesehenen Regelungen reichen nicht, um den Pflegenotstand aufzulösen! Bei den Vorschlägen zur "Konzerten Aktion Pflege" wird es auf die Ergebnisse ankommen. >>> http://www.wernerschell.de/aktuelles.php

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Aufgrund der jahrelangen intensiven Bemühungen um verbesserte Pflegebedingungen bleibt festzustellen:

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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