Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Forum Werner Schell
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BeitragVerfasst: 03.06.2016, 06:36 
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Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: ProPflege@wernerschell.de
Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de


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Pressemitteilung vom 01.06.2016

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk informierte am 01.06.2016 die Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss über aktuelle Aktivitäten

Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, erläuterte die Aktivitäten in groben Zögen wie folgt:

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk versteht sich als unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung (Lobby) für pflegebedürftige und behinderte Menschen (Patienten) bzw. ihrer Rechtsvertreter / (pflegenden) Angehörigen und ist bei Bedarf in vielfältiger Weise um Beratung und Hilfe bemüht.
Die Unterstützung bzw. Veranlassung von entsprechenden Selbsthilfeaktivitäten, z.B. regelmäßige Pflegetreffs, Gesprächskreise und sonstige Gruppentreffen, ist dabei eine wichtige Aufgabe.
Die Gründung des Netzwerkes im Jahre 2008 geht auf meine Initiative zurück und beruht weitgehend auf Erfahrungen, die ich in familiären, beruflichen und sonstigen Aktivitäten sammeln konnte.
Das Netzwerk berücksichtigt bei seinen Aktivitäten in besonderem Maße die Bedürfnisse der dementiell erkrankten Personen.
Die demografische Entwicklung verdeutlicht, dass für dementiell erkrankte Menschen – deutlich zunehmend - erheblicher Hilfe- und Unterstützungsbedarf besteht.
Folgerichtig hat Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk auch 2012 den Runden Tisch Demenz in Neuss mit gegründet. Dieser Runde Tisch ist am Bundesprojekt „Lokale Allianzen“ beteiligt und hat einige Initiativen in Gang gebracht. Mit einem „Wegweiser“ werden v.a. Hausärzte, aber auch Angehörige und sonst Interessierte u.a. über Beratungshilfen informiert.
***
Mein besonderes Engagement war in den zurückliegenden Jahren u.a. verschiedenen Themenfeldern in der Gesundheitskonferenz gewidmet:
So habe ich beginnend 2005 maßgeblich an der Erarbeitung eines Patientenratgebers für den Rhein-Kreis Neuss mitgewirkt. Dieser Ratgeber stand nach Fertigstellung im Internet zur Verfügung und konnte auch als Printexemplar erbeten werden.
Inzwischen ist diese Veröffentlichung nicht mehr von Bedeutung, weil es mittlerweile im BGB eine nähere Beschreibung der Patientenrechte gibt. Zu diesem Thema informiere ich nun regelmäßig in Vorträgen in der Volkshochschule Neuss. So z.B. wieder am 06.06.2016, 17.30 Uhr.
Ich arbeite im Übrigen seit Jahren in verschiedenen Arbeitskreisen der Gesundheitskonferenz mit und konnte u.a. erreichen, dass sich bereits früh ein Arbeitskreis mit der medizinischen Versorgung in den Pflegeeinrichtungen befasste.
Darauf aufbauend gab es dann einen weiteren Arbeitskreis, der das Thema Arzneimittelversorgung der älteren Menschen aufgriff. Im Jahre 2014 stellte dieser Arbeitskreis der Konferenz Handlungsempfehlungen vor. Befriedigende Ergebnisse konnten aber letztlich in der Arzneimittelversorgung nicht festgestellt werden.
Daher wurde das Arzneimittelthema beim letzten Neusser Pflegetreff am 27.04.2016 in Anwesenheit der Gesundheits- und Pflegeministerin NRW, Frau Barbara Steffens, erneut aufgegriffen.
Weitere Aktivitäten sind hinsichtlich der Medikationspraxis in Vorbereitung. Dass dies wichtig und notwendig ist, zeigt der Bericht in der „test“-Zeitschrift, Juni-Ausgabe 2016, der sich mit der Medikamentenversorgung im Krankenhaus befasst. Der WDR berichtete am 09.04.2016 darüber, dass bis zu 10% der Medikamentengaben im Krankenhaus falsch seien …. Und keiner merke es …
***
Mittlerweile wurden 24 Pflegetreffs in Neuss - Erfttal durchgeführt. Bei diesen Veranstaltungen konnten immer wieder hochkarätige Podiumsgäste eingeladen werden. Sie kamen ohne Honorar und ohne jegliche Kostenerstattung. Nur so war es möglich, diese Großveranstaltungen mit bescheidenen Mitteln durchzuführen.
Als Gäste saßen u.a. auf dem Podium: Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, Wolfgang Bosbach, MdB, Karl-Josef Laumann, Patienten- und Pflegebeauftragter der Bundesregierung.
Der Landrat des Rhein-Kreises Neuss bzw. der „alte“ und „neue“ Kreisdirektor kamen mehrfach für ein Grußwort zu den Treffs. Die Moderation übernahm mehrfach Herr Dr. Dörr, Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes Neuss.
Die letzten vier Pflegetreffs wurden auch mittels Film dokumentiert. Sie stehen bei Youtube kostenfrei zur Verfügung.
Im Übrigen hat mich der Rhein-Kreis Neuss mehrfach dadurch unterstützt, dass meine verschiedenen umfänglichen Statements als Printexemplare zur Verfügung standen.
Die Neusser Pflegetreffs haben mittlerweile bundesweite Bedeutung erlangt und werden uneingeschränkt als wichtige Veranstaltungen eingestuft.
***
Der nächste Pflegetreff wird am 26.10.2016 stattfinden und sich vor allem mit den neuen Pflegegraden befassen. Diese werden ab 01.01.2017 die bisherigen Pflegestufen ablösen. Es gilt dann, dieses komplett neue Begutachtungsverfahren zu erläutern und auch zu hinterfragen.
Aus Gutachterkreisen habe ich erst vor wenigen Tagen erfahren, dass mit den neuen Pflegegraden rd. 30% der bisherigen auf körperliche Defizite beruhenden Pflegestufenzuordnung entfallen sollen. Dies würde den Kreis der pflegebedürftigen Menschen grundlegend verändern. Dazu habe ich das Bundesgesundheitsministerium bzw. Herrn Gröhe und den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung – Spitzenverband – in Essen angeschrieben und um Stellungnahme gebeten.
***
Das Netzwerk tritt seit Bestehen für eine deutliche Verbesserung der Pflege - Rahmenbedingungen, v.a. der Pflege-Stellenpläne (in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen) ein, weil nur eine ausreichende Zahl von Pflege(fach)kräften die allseits gewünschte Zuwendung einschließlich Begleitung in schwierigen Situationen (z.B. palliativmedizinisch / pflegerische Betreuung, Sterbebegleitung) gewährleisten kann. Seit Jahren werden für alle pflegerischen Bereiche Personalbemessungssysteme gefordert.
Der Bundesgesetzgeber hat sich mit dem Pflegestärkungsgesetz II veranlasst gesehen, im § 113c SGB XI eine Kommission vorzusehen, die ein bundeseinheitliches Personalbemessungssystem vorbereiten soll. Insoweit waren die entsprechenden Hinweise u.a. von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk nicht vergeblich.
Für die Zeit bis zu einer verbindlichen Personalbemessungsregelung sind nun die Ländergremien aufgefordert, für verbesserte Stellenschlüssel zu sorgen. Dazu hat Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk am 10.02.2016 sämtliche Länderministerien angeschrieben und die Gremien zu entsprechenden Verbesserungen aufgefordert.
***
Vor einigen Wochen wurde ein Referentenentwurf für ein Pflegestärkungsgesetz (PSG) III vorgelegt. Darin soll, allgemein gesagt, die Pflegeplanung mit Hilfe der Kommunen verbessert werden.
Dazu hat Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk das Bundesgesundheitsministerium angeschrieben und ausgeführt, dass der weitere Ausbau der Pflegeplanung als völlig entbehrlich angesehen wird. Das PSG III müsse die dringend notwendige Gestaltung von Quartiershilfen in den Kommunen fördern und dafür den Ländern bzw. Kommunen Finanzmittel zur Verfügung stellen.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist – mit anderen – der Meinung, dass das Pflegeversicherungssystem dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ auf Dauer nur gerecht werden kann, wenn es „nahe bei den Menschen“ ergänzend Hilfe- und Unterstützungsstrukturen geben wird.
Der Rhein-Kreis Neuss hat das Thema „Quartiersentwicklung“ schon in mehreren Veranstaltungen aufgegriffen und mir u.a. am 14.08.2015 Gelegenheit gegeben, meine Vorstellung dazu zu erläutern. Das dazu von mir gefertigte Statement ist im Internet abrufbar.
Dass eine Quartiersentwicklung im Sinne meiner Vorstellungen Sinn macht und auch gut funktionieren kann, ist anhand der von mir Ende 2011 angestoßenen Quartiershilfen in Neuss-Erfttal gut zu belegen. Die erste Bürgerversammlung fand dazu am 18.01.2012 statt.
Mittlerweile konnten vielfältige Hilfestrukturen zielgerichtet entwickelt werden. Neben dem Bürgerhaus als zentrale Managementzentrale gibt es vielfältige Angebote, z.B. auch Betreutes Wohnen, eine Tagespflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz und ein Notinsel-Angebot. 2014 konnte für den Pfarreienverbund an der Erftmündung ein Lotsenpunkt-Projekt angeschlossen werden. Weiteres ist in Vorbereitung.
***
Hinsichtlich der Planung von weiteren Pflegeeinrichtungen gibt es zwischen dem Rhein-Kreis Neuss und Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk unterschiedliche Auffassungen. Amtlicherseits wird hinsichtlich der weiteren Planung auf ein Überangebot an Pflegebetten in den Heimen verwiesen und eine Ausweitung entsprechender Angebote eher ausgeschlossen.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk neigt der Auffassung zu, die Planung von weiteren Pflegeeinrichtungen vornehmlich an den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen bzw. ihrer Angehörigen auszurichten. Und das bedeutet im Zweifel die Zulassung wohnortnaher Pflege - Versorgungseinrichtungen.
Ungeachtet einiger unterschiedlicher Einschätzungen hat Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk immer wieder herausgestellt, dass der Rhein-Kreis Neuss bezüglich der Versorgung pflegebedürftiger Menschen relativ gut aufgestellt ist und die immer wieder in den Medien beschriebenen Mangelzustände in den Heimen insoweit keine generalisierende Bestätigung finden können.
***
Dass die vielfältigen Bemühungen von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk um Verbesserungen im Gesundheits- und Pflegesystem weithin Anerkennung finden, ist mehr als erfreulich. Es gibt immer wieder neue Motivation, auch bei Misserfolgen, weiter zu machen.
Danke sagen möchte ich an dieser Stelle noch einmal für einige Ehrungen:
17.11.2011 Verleihung des Ehrenpreises für soziales Engagement durch den Landschaftsverband Rheinland und 12.12.2013 Aushändigung des Bundesverdienstkreuzes.


Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.
ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.
ist Unterstützer von "Bündnis für GUTE PFLEGE".
ist Unterstützer der "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".
tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.
unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall einschließlich deren Angehörige.
ist Mitgründer und Mitglied bei "Runder Tisch Demenz" (Neuss).


+++
Die Medien berichten u.a. wie folgt:
http://www.presseanzeiger.de/pa/Pro-Pfl ... die-823999
http://www.openbroadcast.de/article/445 ... aeten.html
http://www.openpr.de/news/906213.html
http://www.ak-gewerkschafter.de/2016/06 ... nformiert/

Pressemitteilung des Rhein-Kreises Neuss vom 03.06.2016:
Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter: Dank an Ärzte für Flüchtlingsbetreuung
Rhein-Kreis Neuss. Bei der sechsten Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss dankte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke den beiden Ärzten Dr. Friedrich Korsten und Dr. Lothar Biskup für ihr besonderes Engagement bei der medizinischen Betreuung der Flüchtlinge. Die beiden Mediziner berichteten in der Veranstaltung von ihren Einsätzen und betonten, dass die Organisation des Aufnahmeverfahrens im Rhein-Kreis Neuss für andere Kommunen beispielhaft sei. Motivierte und hilfsbereite Mitarbeiter sorgen mit für einen reibungslosen Ablauf.
Rund 65 Mitglieder unter anderem aus Kreistagsfraktionen, Kreisverwaltung, Städten, Ärzteschaft, Wohlfahrtsverbänden und Krankenkassen nahmen an der Konferenz im Kreishaus Grevenbroich teil. Prof. Dr. Karl Mosler, emeritierter Professor am Institut für Ökonomie und Statistik der Universität zu Köln, sprach über das Thema „Risiko verstehen – Risiko messen“. Krankheiten wie zum Beispiel Krebs werden seiner Erfahrung nach häufig überschätzt, während das Risiko unter anderem von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft unterschätzt wird.

Werner Schell vom Vorstand des Selbsthilfenetzwerks Pro Pflege stellte seinen Verein vor: Das Netzwerk setzt sich als Zusammenschluss von Personen, Vereinen und Einrichtungen sowohl regional als auch bundesweit für die Belange der pflegebedürftigen Menschen und der sie betreuenden Personen ein. Zwei Mal im Jahr lädt es zur Diskussion im Rahmen des Pflegetreffs ein.
Über die Bedarfsprüfungen in der Sozialhilfe informierte Gerd Gallus, Mitarbeiter des Kreissozialamtes, die Anwesenden.
Petra Koch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bildtext: V.l.: Prof. Dr. Karl Mosler, Dr. Friedrich Korsten, Gerd Gallus, Katharina Czudaj, Werner Schell, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Dr.Lothar Biskup
Foto: M. Reuter / Rhein-Kreis Neuss
Impressum:
Rhein-Kreis Neuss
Der Landrat
Pressesprecher Harald Vieten (V.i.S.d.P.), Oberstr. 91, 41460 Neuss,
Tel.: 02131/928-1300
Rhein-Kreis Neuss
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Daniel Oellers, Oberstraße 91, 41460 Neuss
Tel: +49 2131 928 1309, Fax: +49 2131 928 81309, Email: Daniel.Oellers@rhein-kreis-neuss.de


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Pro Pflege Selbsthilfenetzwerk präsentiert Filmdokumentationen:

>>>> Engagement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Zielsetzung und Aktivitäten - (ca. 8 Minuten)
verbunden mit einem Film (rd. 1 Stunde und 20 Minuten) über den Neusser Pflegetreff am 22.10.2014
zum Thema "Patientenautonomie am Lebensende."


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Zum Film > https://www.youtube.com/watch?v=e0jtDziYNeM

Weitere Hinweise unter > viewtopic.php?f=6&t=21070

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Werner Schell:
40 Jahre ehrenamtlicher Einsatz für Patienten und pflegebedürftige Menschen!

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Angesichts der demografischen Entwicklung gewinnen die Hilfe- und Unterstützungserfordernisse, v.a. im Zusammenhang mit dem Lebensrisiko "Pflegebedürftigkeit", immer mehr an Bedeutung.
Es kam folgerichtig zur Gründung des Vereins "Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk". Dieses Netzwerk ist mittlerweile mit seinen Pflegetreffs bundesweit gut bekannt (> viewtopic.php?f=7&t=11655 )
Dabei ist der Grundsatz bedeutsam: Wir - pflegebedürftige Menschen, Angehörige, Pflegekräfte - sind die Betroffenen und wollen eine menschenwürdige Pflege jetzt - und überall !
Weitere Informationen u.a.: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/ bzw. viewtopic.php?f=6&t=14148&p=86375#p86375
Einige Filmdokumentationen informieren: > viewtopic.php?f=6&t=21070


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Am 13.08.2016 bei Facebook gepostet:
70 Jahre NRW … Offizieller Festakt und Höhepunkt des Geburtstages ist eine gemeinsame Festveranstaltung am Abend des 23. August 2016 von Landtag und Landesregierung in der Tonhalle in Düsseldorf. … Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, ist zu diesem Festakt mit anschließendem Empfang eingeladen! Teilnahme wurde zugesagt. > viewtopic.php?f=7&t=21750
Mit der Einladung werden die ehrenamtlichen Aktivitäten von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk gewürdigt!
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BeitragVerfasst: 06.11.2016, 07:26 
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Foto: Werner Schell und Hermann Gröhe, BMG, beim Pflegetreff am 21.10.2015

Am 06.11.2016 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk versteht sich als in jeder Hinsicht unabhängige und ehrenamtlich agierende Interessenvertretung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen. Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen muss konsequent umgesetzt werden! Bei all dem ist die Erwägung maßgeblich, die unzureichenden Pflege-Rahmenbedingungen bei den politischen Entscheidungsträgern im Bund, in den Ländern und Kommunen in aller Deutlichkeit anzusprechen und mit konstruktiven Vorschlägen für Verbesserungen einzutreten. Große Bedeutung kommt dabei den Neusser Pflegetreffs zu, die mit bundesweiter Ausrichtung gezielt wichtige Pflegethemen aufgreifen. Es muss bei den Aktivitäten darum gehen, ALLE Bereiche des Pflegesystems - häusliche Pflege (mit Unterstützung von kommunalen Quartiershilfen) und stationäre Pflege (Heime mit guter Personalausstattung und medizinischen Netzwerken) - im Blick zu haben. Dies unter Beachtung der maßgeblichen Versorgungsgrundsätze im SGB XI: "Ambulant vor stationär", "Rehabilitation vor Pflege" …(usw.) - Unterstützer sind immer willkommen! Näheres unter > http://www.wernerschell.de/pro_pflege.jpg - viewtopic.php?f=6&t=21660

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Zwischenruf zur Pflegereform der GroKo ...
viewtopic.php?f=4&t=21889

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Ein Zwischenruf:
Zahlreiche für 2017 geplante Debatten um die Zukunft des Pflegeversicherungssystems kommen reichlich spät.
Die Pflegereform der GroKo ist für diese Wahlperiode mehr oder weniger gelaufen. Auch das PSG III wurde verabschiedet
- siehe insoweit > viewtopic.php?f=4&t=21695&start=15 ). Danach wird lange nichts passieren können, weil alle im
Pflegesystem mit den grundlegenden Veränderungen (neuer Pflegebegriff, Leistungsveränderungen usw.) beschäftigt sein werden.
Die Parlamente werden nach den Wahlen 2017/18 zunächst einmal andere Aufgaben abzuarbeiten haben. Ich frage mich, warum
es in den zurückliegenden Jahren nicht mehr - vor allem gemeinsame - Aktivitäten zur Verbesserung der Pflege - Rahmenbedingungen
gegeben hat. Bei den Neusser Pflegetreffs, u.a. mit dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (mehrfach vor Ort), dem
Pflegebeauftragten Karl-Josef Laumann und der Pflegeministerin NRW, Frau Barbara Steffens waren hochkarätige Podiumsgäste verfügbar.
Zu den Treffs wurde immer umfassend eingeladen. Diejenigen aber, die jetzt die Zukunft der Pflege diskutieren wollen, haben sich bei den
hier geführten Diskussionen nicht oder nur bescheiden eingebracht. Gleichwohl: Pro Pflege … wird sich weiterhin als Interessenvertretung für
hilfe- und pflegebedürftige Menschen kümmern und sich gezielt um die Verbesserung der Versorgungs- und Pflegestrukturen bemühen.
Unterstützer sind stets willkommen! > viewtopic.php?f=6&t=21660


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Siehe auch unter > viewtopic.php?f=6&t=21660

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Die Statements von Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, beim Neusser Pflegetreff
am 21.10.2015 sind in einem gesonderten Filmbeitrag (7.30 Minuten) anschaubar unter
:
> https://youtu.be/qbyHRxX9ikk
Die wesentlichen Aussagen:
- Mehr Pflegepersonal - jetzt und nicht später!
- Mehr Zeit für Zuwendung und Pflege ermöglichen.
- Der im PSG II vorgesehene § 113c SGB XI, der ein Personalbemessungssystem anspricht, reicht nicht!
- Mängel müssen abgestellt werden, auch im Hinblick auf den Einsatz der Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI
.

Hinweise zu weiteren Filmdokumentationen u.a. unter
> viewtopic.php?f=6&t=21070

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BeitragVerfasst: 14.12.2016, 07:57 
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Im Büro von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk werden vielfältige Aktivitäten
zur Unterstützung von hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Gang gebracht.

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BeitragVerfasst: 21.12.2016, 07:54 
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Merkel zollt Pflegekräften großen Respekt - 17.12.2016: Menschen, die sich für den Pflegeberuf entschieden,
verdienten Anerkennung, so die Kanzlerin. Sie erklärt, besonders für Demenzkranke brächten der neue Pflegebegriff
und die Einführung der neuen Pflegegrade Verbesserungen.


Der Filmbeitrag (= 5,30 Minuten) ist wie folgt abrufbar:
https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKi ... _node.html
bzw. https://www.youtube.com/watch?v=OeuiAYyAUd8

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Anmerkungen der Moderation - Kommentierung zu den Erklärungen der Kanzlerin :
Kanzlerin Merkel erklärte bereits 2013: Altenpfleger haben härteren Job als ich ... Pflegekräfte werden seit Jahren mit Erklärungen umworben, z.B. mit Bekundungen wie etwa: Sie verdienen "Wertschätzung und Anerkennung". Ihre Arbeitsbedingungen bleiben aber anhaltend mehr als belastend und die Vergütungen für die schwere Arbeit am Menschen sind auch bislang nicht verbessert worden. Ich habe die Bundeskanzlerin am 20.02.1012 angeschrieben und auf die entsprechenden Reformnotwendigkeiten aufmerksam gemacht. Der Brief ist nachlesbar unter folgender Adresse: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 122011.pdf - Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Dazu ein Statement bei Youtube > https://www.youtube.com/watch?v=XYqs_-kZtgE Und was aus der Sicht des Jahres 2016 schlimmer ist … die Pflege-Rahmenbedingungen in den Heimen sind trotz einiger Reformgesetze nicht verbessert worden! Die viel gepriesenen Pflegestärkungsgesetze geben keine Antworten, wie die unzureichenden Pflegebedingungen aktuell aufgelöst werden können! > viewtopic.php?f=3&t=21471

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat in jüngster Zeit mehrfach zur Pflegereform Stellung genommen und u.a. in Kürze folgende Hinweise gegeben:
Die von der GroKo verabschiedeten drei Pflegestärkungsgesetze haben eine Reihe von Leistungsverbesserungen gebracht. Manches ist gut gelungen, anderes unzureichend geblieben. Der am 01.01.2017 in Kraft tretende neue Pflegebedürftigkeitsbegriff wird die Menschen mit Demenz in den Kreis der Leistungsempfänger aufnehmen. Die neuen Regelungen für die Erlangung der Pflegegrade sind aber kompliziert und verschlechtern die Einstufungskriterien für die Menschen mit ausschließlich körperlichen Defiziten. Auch wenn zunächst niemand schlechter gestellt wird, sind zukünftige Veränderungen zu bedenken. Das neue Begutachtungsverfahren stellt nicht mehr auf minutenweise zu prüfende Defizite ab. Dafür gibt es andere Einschätzungen, die ebenfalls anhand von subjektiven Bewertungen vorzunehmen sind. Wenn behauptet wird, die "Minutenpflege" würde abgeschafft, muss dem heftig widersprochen werden. Denn die unzureichenden Stellenschlüssel für die Pflegeeinrichtungen bleiben im Wesentlichen unverändert. Daher wird die Zuwendungszeit durch das Pflegepersonal nicht ausgeweitet.
Zwingend notwendig erscheint die Schaffung eines bundeseinheitlichen Personalbemessungssystems, das die pflegerischen Zuwendungszeiten deutlich ausweiten hilft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Pflege in den Heimen nach pflegewissenschaftlichen Standards zu erfolgen hat (§ 11 SGB XI). Dies lassen die derzeitigen Pflege-Rahmenbedingungen trotz Reformgesetze nicht zu. Daher wird es bei der vielfach beklagten mangelhaften Zuwendungszeit durch das Pflegepersonal verbleiben. Der § 113c SGB XI, der für das Jahr 2020 oder später Lösungsmöglichkeiten andeutet, ist höchst umstritten und bietet für JETZT und die nächsten Jahre zunächst einmal keine Auflösung des Pflegenotstandes.
Um dem Grundsatz "ambulant vor stationär" endlich mehr Geltung zu verschaffen, sind altengerechte Quartiershilfen in den Kommunen dringend geboten. Diese Quartiershilfen würden bestens dazu beitragen können, die pflegenden Angehörigen in jeder Hinsicht zu unterstützen. Diesbezüglich ist bekannt, was zu tun wäre. Modellvorhaben und Projekte sind völlig unnötig und reine Ablenkungsmanöver.

Quelle: viewtopic.php?f=4&t=21892

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Auszubildende in Pflegeberufen leiden unter Zeitdruck - dpa Bildfunk

Pflegereform - "Trotz aller Verbesserungen muss man sich aber im Klaren darüber sein,
dass die Pflege durch die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs nicht automatisch besser wird.
Auch der Pflegefachkräftemangel - gerade in vollstationären Pflegeeinrichtungen - wird dadurch noch nicht behoben."

Zitat Dr. Renate Richter, Leiterin der Abteilung Sozialmedizin bei MEDICPROOF, dem medzinischen Dienst der PKV, in Magazin "PKVbublik", September 2016.

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Am 28.01.2017 bei Facebook gepostet:
Sozialpolitik ist wichtig. Es gibt mehrere "Baustellen", die weitere Reformmaßnahmen erforderlich machen. Ich werbe daher seit Jahren für altengerechte Quartiershilfen und meine, dass die Kommunen insoweit mit aller Kraft aktiv werden müssen. Diese Quartiershilfen müssen die Leistungen der Pflegeversicherung zielgerichtet ergänzen. Ich habe dazu für eine Fachtagung am 14.08.2015 beim Rhein-Kreis Neuss ein umfängliches Statement gefertigt. In einem Film (7,45 Min.) habe ich bereits Ende 2014 auf die hiesigen Aktivitäten und das Engagement für die kommunale Quartiersgestaltung aufmerksam gemacht: > https://www.youtube.com/watch?v=GYGxFhE_GcI&t=51s Mein für den Rhein-Kreis Neuss gefertigtes Statement kann als Anregung für die aktuelle Kommunalpolitik zugunsten der älter werdenden Menschen angesehen werden. > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 082015.pdf

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Am 17.06.2017 bei Facebook gepostet:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit vielen Jahren auf Mängel im Gesundheits- und Pflegesystem aufmerksam und fordert entsprechende Reformmaßnahmen, u.a. bei den Neusser Pflegetreffs mit hochkarätigen Podiumsgästen und Zuschriften an die zuständigen Ministerien und den Deutschen Bundestag. Dabei wird es für wichtig erachtet, alle Aspekte des soziales Netzes bzw. des Gesundheits- und Pflegesystems ganzheitlich im Blick zu haben, ohne dabei andere wichtige Politikfelder zu vernachlässigen.
Der im Pflegerecht geltende Grundsatz "ambulant und stationär" erfordert in den Kommunen die Gestaltung von altengerechten Quartiershilfen. Natürlich schließt das ergänzende Schwerpunktsetzungen in den Heimen zur Auflösung des Pflegenotstandes nicht aus.
Was von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk angestoßen wurde, war nicht alles vergeblich, trotz fortbestehender Mängel konnten zahlreiche Verbesserungen erreicht werden. Vieles ist noch in der Diskussion und bleibt weiterhin im Fokus.
Es erscheint sinnvoll, dass sich endlich alle Akteure, die an einer Verbesserung der Gesundheits- Pflegedienstleistungen interessiert sind, endlich zu einem wirksamen Bündnis Pro Pflege … zusammen schließen. Die bloße Verfolgung von Einzelinteressen wird den Bedürfnissen unterschiedlicher Pflegesituationen nicht gerecht. In diesem Sinne wurde über Jahre hinweg zu den Neusser Pflegetreffs eingeladen. - Dies ist Grund genug, noch einmal allgemein über die hiesige Arbeit zu informieren. Zum Film (rd. 7 Minuten) > https://www.youtube.com/watch?v=GYGxFhE_GcI&t=51s

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