Richtiges Händewaschen hilft gesund zu bleiben

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Richtiges Händewaschen hilft gesund zu bleiben

Beitrag von WernerSchell » 15.10.2015, 06:23

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 14.10.2015:

Am 15. Oktober ist Welthändewaschtag:
Richtiges Händewaschen hilft gesund zu bleiben


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Köln, 14.10.2015. Zu Beginn der Jahreszeiten von Erkältungskrankheiten und Grippe erinnert der diesjährige Welthändewaschtag am 15. Oktober daran, wie jeder Einzelne sich und andere einfach vor Krankheitserregern schützen kann: durch regelmäßiges und richtiges Händewaschen. Unter http://www.infektionsschutz.de hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vielfältige Informationen und Medienangebote rund um das Thema Händewaschen sowie weitere Hygienetipps zusammengestellt.
Krankheitserreger wandern von Hand zu Hand
Wenn andere Menschen im nahen Umfeld erkrankt sind, ist das Ansteckungsrisiko oft hoch. Beim Kontakt mit der erkrankten Person oder auch über gemeinsam benutzte Gegenstände können Infektionserreger weitergegeben und über die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen in den Körper gelangen und Krankheiten auslösen. Um selbst gesund zu bleiben und Krankheitskeime nicht weiterzugeben, hilft regelmäßiges und gründliches Händewaschen. Dabei Handflächen und Finger gründlich einseifen, danach sorgfältig abspülen und gut abtrocknen. Studien belegen, dass es sich lohnt, sich für das Händewaschen stark zu machen: Durch Förderung des richtigen Händewaschens lässt sich beispielsweise in Kinderbetreuungseinrichtungen die Häufigkeit von Durchfallerkrankungen und Atemwegsinfektionen deutlich senken.
Wann sollte ich mir die Hände waschen? Und wie geht richtiges Händewaschen? Diese und viele andere Fragen werden auf der Seite http://www.infektionsschutz.de/haendewaschen beantwortet. Dort kann auch Aufklärungsmaterial für Groß und Klein kostenfrei bezogen werden. Verschiedene Infofilme zum Händewaschen vermitteln zudem alle wichtigen Inhalte zum Thema Händehygiene auf kurzweilige Weise.

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Das Wichtigste zum Händewaschen im Überblick:
http://www.infektionsschutz.de/haendewaschen
Filme zur Händehygiene - auch als Download verfügbar unter:
http://www.infektionsschutz.de/mediathek/filme/
Medien zur Händehygiene kostenfrei bestellen unter:
http://www.infektionsschutz.de/mediathe ... dien-shop/
oder
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln,
Online-Bestellsystem: http://www.bzga.de/infomaterialien,
Fax: 0221/8992257, E-Mail: order@bzga.de
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Pressesprecherin: Dr. Marita Völker-Albert
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E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
Internet: http://www.bzga.de
RSS-Feed: http://www.bzga.de/rss-presse.php
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http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Tag des Händewaschens: Frauen schlagen Männer ...

Beitrag von WernerSchell » 15.10.2015, 06:24

Ärzte Zeitung vom 15.10.2015:
Tag des Händewaschens: Frauen schlagen Männer am Waschbecken
Der Welttag des Händewaschens wirbt am heutigen 15. Oktober für Hygiene - und da gibt es einigen Nachholbedarf,
wie eine aktuelle Umfrage zeigt. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=896 ... ene&n=4549
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Unterschätztes Risiko: Multiresistente Keime aus Patientenha

Beitrag von WernerSchell » 20.04.2016, 06:45

Ärzte Zeitung vom 20.04.2016:
Unterschätztes Risiko: Multiresistente Keime aus Patientenhand
Handhygiene ist nicht nur bei Ärzten und Pflegepersonal wichtig, um die Verbreitung von Bakterien mit Mehrfachresistenzen einzudämmen.
Auch viele Patienten sind Keimträger. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=908 ... ene&n=4930
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Hygiene mit mehr Personal gestalten

Beitrag von WernerSchell » 05.05.2016, 06:45

Am 05.05.2016 bei Facebook gepostet:
Welt-Händehygienetag am 05.05.2016 = „Hygiene kostet Geld. Keine Hygiene kostet noch mehr Geld.”
Nur mit mehr Personal sind bessere Hygienemaßnahmen zu gestalten! > viewtopic.php?f=4&t=21611
Pro Pflege … wirbt seit Jahren für bessere Hygiene, v.a. in Heimen und Krankenhäusern.
Dies wurde auch in einer Filmdokumentation verdeutlicht
(> https://www.youtube.com/watch?v=e0jtDziYNeM - Beitrag 8 Minuten).
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Re: Welthändewaschtag am 15.10. ... - Händewaschen hilft

Beitrag von WernerSchell » 13.10.2016, 09:18

Pressemeldung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 13.10.2016:

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Am 15. Oktober ist Welthändewaschtag
BZgA rät: Gründliches Händewaschen schützt vor Ansteckung


Köln, 13.10.2016. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife schützt vor Ansteckung. In der aktuellen bundesweiten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Infektionsschutz gaben mit 87 Prozent zwar viele, jedoch nicht alle der Befragten an, sich nach Möglichkeit die Hände immer mit Seife oder Waschlotion zu waschen. Aber nur 38 Prozent der Befragten halten sich an die empfohlene Dauer von mindestens 20 Sekunden beim Händewaschen.
Anlässlich des Welthändewaschtages am 15. Oktober 2016 erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Oft wird vergessen, wie wichtig die Schutzfunktion des Händewaschens ist: Wer die Hände gewohnheitsmäßig 20 bis 30 Sekunden mit ausreichend Seife gründlich wäscht, kann sich und andere vor ansteckenden Infektionen des Magen-Darm-Traktes, der oberen und unteren Luftwege und der Haut schützen. Erkältungen, Grippe oder Brechdurchfall kann somit wirksam vorgebeugt werden.“
Fünf Regeln für wirksames Händewaschen:
Wer seine Hände effektiv waschen will, muss einige einfache Grundregeln beachten.
Nass machen: Die Hände werden unter fließendes Wasser gehalten. Auch mit kälterem Wasser werden die Hände von Keimen befreit.
Rundum einseifen: Waschsubstanzen lösen Schmutz und Mikroorganismen von der Haut ab. Deshalb sollte immer eine ausreichende Menge Seife verwendet werden und auch die Fingerzwischenräume, die Fingerspitzen, Handflächen und Handrücken beachtet werden.
Zeit lassen: 20 Sekunden lang die Hände einseifen gilt als Richtwert. Bei sichtbar verschmutzten Händen sollten es 30 Sekunden sein.
Gründlich abspülen: Seife, Schmutz und Krankheitserreger werden in diesem Schritt abgewaschen.
Sorgfältig abtrocknen: Das Abtrocknen der Hände - ganz besonders auch der Fingerzwischenräume - gehört zum wirksamen Händewaschen dazu. Werden die Hände mit einem Tuch abgetrocknet, entfernt man durch die Reibung auch Keime, die noch an den Händen oder im restlichen Wasser an den Händen haften.
Neu: Spiegelaufkleber, Poster und Broschüren mit Hygienetipps für jeden Tag
Wie das richtige Händewaschen geht, zeigt die BZgA auf http://www.infektionsschutz.de Als praktische Anleitung zum Händewaschen können dort auch Spiegelaufkleber bestellt werden. Ein Poster mit den zehn wichtigsten Hygienetipps und Broschüren erweitern das neue Angebot der BZgA. Die Materialien veranschaulichen neben dem Händewaschen auch weitere Hygienemaßnahmen, die dabei helfen, Infektionen vorzubeugen.
Weitere Informationen zum Thema:
Mehr Wissen, das schützt unter:
http://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/
Printmaterialien zur Hygiene bestellen unter:
http://www.infektionsschutz.de/mediathe ... terialien/
oder
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50819 Köln
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http://www.bzga.de/infomaterialien/impf ... terialien/
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Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens

Beitrag von WernerSchell » 05.03.2017, 11:25

Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens
Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und
Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI)

Bundesgesundheitsbl 2016 · 59:1189–1220
DOI 10.1007/s00103-016-2416-6
© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016

>>> https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Kr ... cationFile

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Hände besser weniger waschen, häufiger desinfizieren.
(Foto: BGW/Florian Arvanitopoulos)


Weitere Informationen zum Thema
> https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssic ... -node.html
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Händewaschen schützt vor vielen Infektionskrankheiten

Beitrag von WernerSchell » 28.04.2017, 13:44

Wasser Marsch: Händewaschen schützt vor vielen Infektionskrankheiten -
Unternehmen können viel zur Aufklärung beitragen


Siehe dazu passend die Hinweise zum Neusser Pflegetreff am 10.50.2017
> viewtopic.php?f=7&t=21887
> viewtopic.php?f=6&t=21310&p=97766#p97766

Am 5.5.2017 ist der Tag der Händehygiene der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nicht nur für medizinisches Personal ist Händewaschen ein wichtiges Thema.
Daher ist Aufklärung für alle Einrichtungen und Organisationen wichtig. „Alle Beschäftigte sind gefragt, auf die Sauberkeit ihrer Hände zu achten“, so Dr. Catharina Stahn,
wissenschaftliche Expertin des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. (ifaa). Denn: regelmäßiges Händewaschen mit Seife ist ein guter Schutz vor Infektionskrankheiten!

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Regelmäßiges Händewaschen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wie eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA)* zeigt, gibt es aber leider
immer noch zu viele „Verweigerer“, darunter mehr Männer als Frauen. Die schlechte Nachricht: Fast 80% der Infektionskrankheiten werden über unsere Hände übertragen!
Und das geht ganz einfach, wenn wir uns die Augen reiben oder uns an den Mund fassen. Denn so können Krankheitserreger in die Schleimhäute gelangen. Daher gehören
unsere Hände auch nicht ins Gesicht!
Was kann der Arbeitgeber tun?
Aufklärung heißt das Zauberwort. „Das bedeutet, Handhygiene fest in den betriebsinternen Arbeits- und Gesundheitsschutz aufzunehmen“, erläutert Stahn.
So sollte das Thema in Besprechungen platziert und an die Eigenverantwortung der Mitarbeiter gegenüber den Kollegen appelliert werden. „Auch wenn es
zunächst unhöflich erscheint: Während der Erkältungszeit kann man ruhig auf das Händeschütteln zur Begrüßung verzichten. Natürlich mit entsprechender
freundlicher Ankündigung.“
Mit wenig Aufwand große Wirkung erzielen
Die gute Nachricht: Um Infektionskrankheiten zu vermeiden, sind es gerade die kleinen Dinge, die eine erstaunliche Wirkung zeigen.
Waschen Sie deshalb Ihre Hände gründlich mit Seife
- nach dem Toilettengang
- nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln
- vor dem Essen und Trinken
- nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
- wenn Sie nach Hause kommen
- vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten
- vor und während der Zubereitung von Speisen
- nach dem Kontakt mit Tieren

Dabei sollten Sie sich mindestens 20 Sekunden lang die Hände waschen und dabei auch an die Fingerzwischenräume denken!
Vergessen Sie nicht das gründliche Abtrocknen als Abschlusspunkt!**
Statt in die Handinnenseite zu husten oder zu niesen, benutzen Sie die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch!
Drehen Sie sich von Ihren Mitmenschen beim Niesen weg; sie werden es Ihnen danken!
Ebenso sollte regelmäßig gelüftet werden: In geschlossenen Räumen kann die Anzahl der Viren in der Luft stark ansteigen.***
Laut des Robert-Koch-Instituts ist das gründliche Händewaschen eine ausreichend wirksame Maßnahme zur Händehygiene.
Das Thema Desinfektion gehört in den Krankenhaus- bzw. Pflegebereich.

Wer es plakativ mag, kann verschiedene Materialien rund um das Thema über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung anfordern.
Quellen:
* http://www.bzga.de/presse/pressemitteil ... nummer=854
** http://www.bzga.de/infomaterialien/impf ... /?idx=1644
*** http://www.wir-gegen-viren.de/content/i ... enue_id=33

Weiterführende Informationen:
http://www.infektionsschutz.de/
http://www.wir-gegen-viren.de/
Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie bei Christine Molketin (c.molketin@ifaa-mail.de / 0211 542263-26).
Gerne vermitteln wir ein Interview mit unserem Experten.

Quelle: Pressemitteilung vom 27.04.2017
Kontakt für Redaktionen: INSTITUT FÜR ANGEWANDTE ARBEITSWISSENSCHAFT e.V. (IfaA)
ANSPRECHPARTNERIN: Christine Molketin, Uerdinger Straße 56, 40474 Düsseldorf
KONTAKT: 0211 542263-26, c.molketin@ifaa-mail.de, http://www.arbeitswissenschaft.net

Über das ifaa:
Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. in Düsseldorf (gegründet 1962) ist eine der renommierten Forschungsinstitutionen in den
Disziplinen Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation. Seine Arbeit zielt primär auf die Steigerung der Produktivität in den Unternehmen ab
und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Das ifaa legt besonderen Wert
auf die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis und arbeitet in engem Kontakt mit den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie
sowie deren Mitgliedsunternehmen.

+++
Das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss wird beim Neusser Pflegetreff am 10.05.2017
präsent sein und über die notwendige und wirksame Händehygiene informieren.
Näheres zum Treff u.a. unter > viewtopic.php?f=7&t=21887
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Händewaschen hilft, gesund zu bleiben!

Beitrag von WernerSchell » 03.05.2017, 09:10

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 03.05.2017:

Händewaschen hilft, gesund zu bleiben!
BZgA informiert zum Welthändehygienetag am 05. Mai 2017


Köln, 03. Mai 2017. Infektionskrankheiten vorbeugen - Händewaschen schützt! Anlässlich des Welthändehygienetages am 05. Mai 2017 erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an die Bedeutung des Händewaschens als Schutz vor Infektionskrankheiten.
„Mit einfachen Hygienemaßnahmen hat es jeder im wahrsten Sinne selbst in der Hand, das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren und Infektionskrankheiten vorzubeugen“, betont Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife kann die Verbreitung krankmachender Keime verringern - auch von solchen Erregern, die gegen Antibiotika zunehmend resistent sind. Damit kann jeder mit effektiver Händehygiene einen wertvollen Beitrag zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten leisten, für sich und andere.“
Gesund bleiben - von klein auf
Gerade jüngere Kinder leiden häufiger unter Infektionskrankheiten. Um so wichtiger sind frühzeitige gesundheitsfördernde Alltagsroutinen. Werden Hygienemaßnahmen wie das Händewaschen in bestimmten Situationen schon mit den Kleinsten spielerisch eingeübt, gelingt es, wichtige Hygieneregeln als selbstverständlich im täglichen Leben zu verankern.
Angebot der BZgA unterstützt Infektionsschutz im Alltag
Die Gesundheitsvorsorge für Kinder ist ein besonderes Anliegen der BZgA. Auf der Internetseite http://www.infektionsschutz.de bietet die BZgA umfangreiche Informationen rund um die Hygiene sowie ein vielseitiges Medienangebot. Eltern und alle, die mit der Betreuung und Erziehung von Kindern betraut sind, sollen damit bei der Umsetzung der Gesundheitsvorsorge im Alltag unterstützt werden. Die neu gestalteten Broschüren, Plakate und Spiegelaufkleber mit Hygienetipps sowie altersgerecht aufbereitete Materialien für die spielerische Hygieneerziehung können kostenfrei bestellt werden. Informationsfilme der BZgA für verschiedene Altersgruppen veranschaulichen auf unterhaltsame Weise, wie gründliches Händewaschen funktioniert oder wie man richtig hustet und niest, ohne andere anzustecken. Zudem sind in der Mediathek der Internetseite http://www.infektionsschutz.de zahlreiche Grafiken zu finden, die für eigene Informationsangebote genutzt werden können - beispielsweise für Elternabende im Kindergarten oder in der Schule.
Informationen rund um den Infektionsschutz und Hygienetipps für den Alltag:
http://www.infektionsschutz.de
Kostenlose Printmaterialien in mehreren Sprachen, Informationsfilme und Grafiken:
http://www.infektionsschutz.de/mediathek/
Informationen rund um die Kindergesundheit:
http://www.kindergesundheit-info.de
Tipps für gesunde Routinen im Alltag:
http://www.kindergesundheit-info.de/the ... bhaertung/
http://www.kindergesundheit-info.de/the ... fehlungen/
Informationen und Empfehlungen zu Impfungen im Kindes- und Jugendalter:
http://www.impfen-info.de
Vielfältige Informationsmaterialien und Mediendatenbank:
http://www.impfen-info.de/mediathek/
Informationsmaterialien zum Download oder kostenlosen Bestellen:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: http://www.bzga.de/infomaterialien/impf ... terialien/
Fax: 0221/8992257
E-Mail: order@bzga.de
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Gute Händehygiene - So viel Zeit muss sein!

Beitrag von WernerSchell » 04.05.2017, 11:30

So viel Zeit muss sein!

Patientensicherheit sowie Qualität und Outcomes der Versorgung sind zentrale Themen im Gesundheitssystem, damit verknüpft ist die Notwendigkeit umfassender und effektiver Hygienemaßnahmen in Einrichtungen und ambulanten Diensten. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) nimmt den morgigen Internationalen Tag der Händehygiene zum Anlass, auf dafür erforderliche Grundvoraussetzungen hinzuweisen. „Der wichtigste und kritischste Übertragungsweg von Erregern sind im Gesundheitswesen die Hände der Beschäftigten. Eine gute Händehygiene schützt und muss daher hohen Stellenwert erhalten“, fordert DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „Dies ist in der Fachwelt auch unbestritten, entsprechend bedeutsam werden die vom Robert-Koch-Institut (RKI) herausgegebenen Empfehlungen für die Händedesinfektion erachtet. Zu einer korrekten Händedesinfektion gehört demnach nicht nur eine Mindestmenge an Desinfektionsmittel, die flächendeckend und in der richtigen Benetzungstechnik aufzutragen ist, sondern vor allem auch die Einwirkzeit von in der Regel 30 Sekunden. Zeit, die den Pflegenden allerdings kaum zur Verfügung gestellt wird. Wer sich also darauf verlässt, dass mit steigendem Verbrauch an Desinfektionsmittel automatisch die Händehygiene nachhaltig verbessert ist, unterliegt einem Trugschluss. Das ist eine große Gefahr für kranke und pflegebedürftige Menschen“, so Knüppel.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benennt fünf Anlässe für eine hygienische Händedesinfektion:
Vor Patientenkontakt
Vor einer aseptischen Tätigkeit
Nach Kontakt mit potentiell infektiösem Material
Nach Patientenkontakt
Nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung.
Hinzu kommt die grundsätzliche Vorgabe, auch nach dem Abstreifen von Schutzhandschuhen eine Händedesinfektion durchzuführen.

Legt man dann die in Deutschland üblichen Personalschlüssel auf Normal- und Intensivstationen zugrunde, reicht eine simple Rechnung um festzustellen, dass pro Schicht und pro Pflegefachperson allein für eine fachgerechte Durchführung der Händedesinfektion ein Zeitbedarf von bis zu zwei Stunden entstehen kann. Messungen an Arbeitsplätzen haben das auch bestätigt. Zeit, die bei der knappen Personalbemessung nicht berücksichtigt wird. Das RKI beschreibt die Relevanz des Faktors Zeit so: „… ergibt sich aus dieser Kalkulation ein nicht zu vernachlässigender Zeitbedarf für die Händedesinfektion, der bei gleichzeitigem Personalmangel durchaus ein Problem darstellen kann.“[1]

Der DBfK fordert deshalb, zur Verbesserung der Versorgungsqualität und der Patientensicherheit und für mehr Hygiene die Pflegepersonalbemessung nicht Sparvorgaben, sondern endlich dem tatsächlichen Pflegebedarf der Patientinnen und Patienten anzupassen.

[1] Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens, 8 Qualitätssicherung der Händehygiene; download unter http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Kra ... cationFile

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
http://www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 04.05.2017
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
http://www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77 | Umsatzsteuer Id.Nr. DE 114235140
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Hände

Beitrag von WernerSchell » 09.07.2017, 07:02

Keime unerwünscht - Hygiene ist daher wichtig! Wenn aber Pflegekräfte vorschriftsmäßig Händehygiene praktizieren,
brauchen sie dazu 60 - 120 Minuten/Tag. Diese Zeit ist aber im Pflege-Personalbudget nicht enthalten. Daher sind die Gesundheitspolitiker aufgefordert, schnellstens für eine angemessene Pflege-Personalbemessung Sorge zu tragen.
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Infomobil über Infektionsschutz im Einsatz

Beitrag von WernerSchell » 10.08.2017, 11:53

Rhein-Kreis Neuss
Kreisgesundheitsamt informiert mit Infomobil über Infektionsschutz


Rhein-Kreis Neuss. Das Infomobil des Kreisgesundheitsamtes zum Infektionsschutz ist in den nächsten Wochen im Kreisgebiet unterwegs. Tipps zum korrekten Umgang mit tierischen Lebensmitteln und Informationen zum Thema multiresistente Erreger erhalten Bürger am Sonntag, 13. August, auf dem „Rhenag Rheinischer Tiertag“ im Kulturzentrum Sinsteden in Rommerskirchen. Ebenfalls vor Ort ist das Infomobil am 23. und 24. September beim Hansefest in Neuss sowie am 22. November beim Pflegetreff in Neuss-Erfttal.
Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Michael Dörr betont, dass die zunehmende Ausbreitung von multiresistenten Erregern eine der größten Herausforderung in der Gesundheitsversorgung ist. „Multiresistenzen entstehen vor allem durch den unsachgemäßen und zu hohen Verbrauch von Antibiotika in der Human- und in der Tiermedizin“, so der Mediziner. Deshalb beraten seine Mitarbeiter am Infomobil interessierte Bürger rund um dieses Gesundheitsthema.

Quelle: Pressemitteilung vom 10.08.2017
Petra Koch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Impressum:
Rhein-Kreis Neuss
Der Landrat
Pressesprecher
Harald Vieten (V.i.S.d.P.)
Oberstr. 91
41460 Neuss
Tel.: 02131/928-1300

Rhein-Kreis Neuss
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Oellers
Oberstraße 91
41460 Neuss
Tel: +49 2131 928 1309
Fax: +49 2131 928 81309
Email: Daniel.Oellers@rhein-kreis-neuss.de

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http://www.rhein-kreis-neuss.de/imagefilm
Dateianhänge
Infomobil_klein.jpg
Infomobil des Rhein-Kreises Neuss
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Qualitätssiegel zum Infektionsschutz für Seniorenheime und Krankenhaus

Beitrag von WernerSchell » 11.12.2018, 13:22

Rhein-Kreis Neuss
PRESSEMITTEILUNG NR. 680/2018
Datum: 11.12.2018


Qualitätssiegel zum Infektionsschutz für Seniorenheime und Krankenhaus

Infektionsschutz Heime RKN.jpg
Infektionsschutz Heime RKN.jpg (3.18 MiB) 70 mal betrachtet
Bildtext: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (vorne links) und Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky (hinten rechts) überreichten die Qualitätssiegel an die Vertreter der 17 Einrichtungen im Rhein-Kreis Neuss. - Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss / Neuss / Dormagen / Grevenbroich / Kaarst / Korschenbroich / Meerbusch / Rommerskirchen. Schutz vor multiresistenten Erregern wird immer wichtiger, und das nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Senioren- und Pflegeheimen. Im Rahmen des Euregio-Projektes „EurHealth-1Health!“ erhielten jetzt 16 Seniorenheime und ein Krankenhaus aus dem Rhein-Kreis Neuss erneut Qualitäts- und Transparenzsiegel. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte die Leiter und Mitarbeiter der Einrichtungen im Kreishaus Grevenbroich.

Bei der Verleihungsfeier hob der Landrat die Bedeutung des euregionalen Qualitäts- und Transparenzsiegels hervor und dankte den Anwesenden für ihr Präventions-Engagement. „Wir können einen wirksamen Schutz gegen multiresistente Krankheitskeime nur mit einer gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten erreichen“, sagte Petrauschke. Das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss beteiligt sich seit 2009 an Projekten wie „EurSafety Health-net“ und aktuell „EurHealth-1Health“, die sich Infektionsschutz und die Bekämpfung multiresistenter Erreger zum Ziel gesetzt haben.
Die Euregio Rhein-Maas-Nord verleiht das Qualitätssiegel zum Infektionsschutz an Krankenhäuser und Altenheime, die eine Reihe hygienischer Anforderungen umsetzen, um die Ausbreitung multiresistenter Erreger zu vermeiden. Hygienepläne sind dabei ebenso wichtig wie hausinterne Schulungen sowie Reinigung und Desinfektion im Alltag.

Das Qualitäts- und Transparenzsiegel ging an folgende Alten- und Pflegeheime im Rhein-Kreis Neuss: Altenheim Immaculata (Neuss), Augustinushospiz (Neuss), St. Aldegundis (Kaarst), St. Barbara (Grevenbroich), St. Franziskus (Dormagen), St. Hildegundis von Meer (Meerbusch), St. Josef (Dormagen), St. Theresienheim (Neuss), Elise Averdieck-Haus (Neuss), Fliedner-Haus (Neuss), Heinrich-Grüber-Haus (Neuss), Malteserstift St. Katharina (Dormagen), Seniorenzentrum Haus Tabita (Korschenbroich) und Haus Timon (Korschenbroich) und das Vinzenz-Haus (Kaarst) und St. Elisabeth (Rommerskirchen).

Als einziges teilnehmendes Krankenhaus im Kreis wurde das Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss erneut ausgezeichnet. Das Qualitätssiegel für die akutstationäre Versorgung berücksichtigt neben Hygieneplänen, Schulungen und Desinfektion im Alltag auch den mikrobiologischen Hintergrund und den epidemiologischen Zusammenhang von multiresistenten Keimen.

Petra Koch
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