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BeitragVerfasst: 01.12.2013, 16:00 
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Demenz macht Deutschen immer mehr Angst
Studie der DAK-Gesundheit: Sorge bei Senioren ist größer als vor Krebs oder Schlaganfall

Die Deutschen haben zunehmend Angst vor Alzheimer oder Demenz. Während die Sorge vor Krebs, Unfall oder Herzinfarkt zurückgeht, nimmt die Furcht vor der unheilbaren Erkrankung des Gehirns zu. Nach einer aktuellen und repräsentativen Studie der DAK-Gesundheit ist die Angst vor Demenz bei den über 60-Jährigen inzwischen größer als vor Krebs oder einem Schlaganfall. Wie vor einem Jahr schätzen 88 Prozent ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein.

Seit 2010 befragt das Forsa-Institut* für die Krankenkasse DAK-Gesundheit jeweils im November bundesweit rund 3.000 Männer und Frauen über ihre Angst vor Krankheiten. Aktuell haben 67 Prozent der Befragten am meisten Furcht vor einem bösartigen Tumor, was im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang bedeutet. Direkt nach Krebs kommt mit 51 Prozent die Angst vor Alzheimer und Demenz - ein Anstieg um drei Prozentpunkte. Es folgt die Sorge vor einem Schlaganfall, einem schweren Unfall oder einem Herzinfarkt.

„Pflegebedingungen verbessern“

Aktuell leiden in Deutschland rund 1,3 Millionen Menschen unter einer Demenz. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Betroffenen bis zum Jahr 2050 verdoppelt. „Diese Entwicklung macht vielen Menschen Angst“, sagt Annett Saal, Expertin der DAK-Gesundheit. „Es ist die große Herausforderung von Politik und Gesellschaft, darauf zu reagieren und die Pflegebedingungen für Demenzkranke und ihren Angehörigen zu verbessern.“

Die Angst vor Krankheiten ist je nach Altersgruppe sehr unterschiedlich. Bei den über 60-Jährigen ist die Sorge vor Demenz mit 58 Prozent größer als vor Krebs. Vor einem Schlaganfall fürchtet sich nur jeder zweite Befragte. Bei den 30- bis 44-Jährigen ist dagegen die Angst vor Krebs mit 73 Prozent am größten. Es folgt die Furcht vor einem schweren Unfall oder einem Schlaganfall.

30- bis 44-Jährige nutzen Krebsvorsorge kaum

Trotz der großen Angst vor einer Tumorerkrankung gehen nur 54 Prozent der 30- bis 44-Jährigen zur Krebs-Vorsorgeuntersuchung. In dieser Altersgruppe nutzt nur jeder dritte Befragte den Gesundheits-Check gegen Herz-Kreislauferkrankungen.

Insgesamt schätzen 88 Prozent der Deutschen ihren aktuellen Gesundheitszustand als gut bzw. sehr gut ein. Im Vergleich der Bundesländer bewerten die Menschen in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen ihren Gesundheitszustand als besonders gut. Schlusslicht ist Brandenburg mit nur 80 Prozent.

Vor diesen Krankheiten haben die Deutschen am meisten Angst:
1.Krebs (67 Prozent)
2.Alzheimer / Demenz (48 Prozent)
3.Unfall mit Verletzungen (45 Prozent)
4.Schlaganfall (47 Prozent)
5.Herzinfarkt (39 Prozent)
6.Bandscheibenvorfall (28 Prozent)
7.Psychische Erkrankungen, wie Depressionen (26 Prozent)
8.Schwere Lungenerkrankung (21 Prozent)
9.Diabetes (16 Prozent)
10.Geschlechtskrankheit, wie z.B. Aids (16 Prozent)

*Das Forsa-Institut führte für die DAK-Gesundheit vom 31. Oktober bis 19. November 2013 eine bundesweite und repräsentative Befragung von 3.086 Männern und Frauen durch

Quelle: Pressemitteilung vom 29.11.2013
http://www.dak.de/dak/bundesweite_theme ... 31360.html

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 Betreff des Beitrags: Größte Furcht vor Krebs und Demenz
BeitragVerfasst: 02.12.2013, 15:14 
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DAK-Umfrage: Größte Furcht vor Krebs und Demenz
Die DAK-Gesundheit fragt regelmäßig, vor welchen Krankheiten sich die Menschen in Deutschland besonders fürchten. Krebs bleibt zwar der größte Angstmacher. Doch bei Frauen und Männern über 60 Jahren hat eine andere Erkrankung stark aufgeholt. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=850 ... ebs&n=3140


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BeitragVerfasst: 02.06.2014, 18:32 
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Nur jeder dritte Deutsche möchte seine Alzheimer-Prognose wissen

Düsseldorf (ots) - Fast die Hälfte aller Deutschen (45 %) macht sich manchmal Sorgen, einmal an Alzheimer zu erkranken. Dennoch würde nur jeder Dritte (32 %) seine persönliche Alzheimer-Prognose tatsächlich wissen wollen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI). Insgesamt 58 Prozent gaben dabei an, dass sie lieber nicht wissen wollen, ob sie erkranken werden. Obwohl Alzheimer eine Alterserkrankung ist, steigt das Interesse an einer Alzheimer-Prognose auch mit zunehmendem Alter nicht.

Wer dagegen einen Alzheimer-Patienten in seiner Familie oder seinem Bekanntenkreis hat, wäre für eine persönliche Alzheimer-Vorhersage allerdings sensibilisierter. Aus dieser Gruppe würden 40 Prozent gerne wissen wollen, ob sie einmal an Alzheimer erkranken werden.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage der Alzheimer Forschung Initiative e.V., durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach bei 1.507 Personen ab 16 Jahren.

Dieser Text ist nur mit Nennung "Alzheimer Forschung Initiative e.V." zur Veröffentlichung frei.

Weitere Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier:
http://www.alzheimer-forschung.de/4332

Kostenfreies Fotomaterial und Infografiken:
http://www.alzheimer-forschung.de/presse/medien.htm

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel. Bis heute finanzierte die AFI 120 Forschungsprojekte mit über 6,4 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden über
600.000 Ratgeber und Broschüren abgegeben. Interessierte und Betroffene können sich auf http://www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Informationen anfordern.
Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Möglichkeiten zu spenden.

Quelle: Pressemitteilung vom 02.06.2014 Alzheimer Forschung Initiative e.V.
Pressekontakt: Pressekontakt Alzheimer Forschung Initiative e.V.
Dr. Christian Leibinnes
Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) Kreuzstr. 34
40210 Düsseldorf
0211-86 20 66-27
presse@alzheimer-forschung.de
http://www.alzheimer-forschung.de/presse

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BeitragVerfasst: 03.06.2014, 06:40 
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phpBB God

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Im Alter: Misstrauen lässt Demenz-Gefahr wachsen
Eine zynische und misstrauische Lebenseinstellung im Alter tut den verbliebenen Hirnzellen offenbar nicht gut:
Das Risiko, vorzeitig an einer Demenz zu erkranken, ist dann etwa dreifach erhöht, wie jetzt eine finnische Studie zeigt.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=862 ... enz&n=3507


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BeitragVerfasst: 05.06.2014, 06:32 
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phpBB God

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Umfrage: Jeder Zweite fürchtet Alzheimer
Fast die Hälfte aller Deutschen (45 Prozent) macht sich manchmal Sorgen, einmal an Alzheimer zu erkranken.
Dennoch würde nur jeder Dritte (32 Prozent) seine persönliche Alzheimer-Prognose wissen wollen.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=862 ... enz&n=3513


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BeitragVerfasst: 11.06.2014, 07:36 
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Sabine Bode, in ihrem Buch „Frieden schließen mit Demenz“, Klett-Cotta, Stuttgart 2014): „Es ist an der Zeit, mit Demenz Frieden zu schließen. Horrorszenarien führen nicht weiter, im Gegenteil. Sie verbauen den Blick auf das, was heute für eine tragfähige Zukunft getan werden muss. Demenz ist kein GAU – sie ist eine Lebensphase. Häufig auch eine schwierige Phase. Doch eine Katastrophe wird Demenz meist erst dann, wenn Kranke, Angehörige und Pflegende wegen dauernder Überlastung eine entspannte, warme Atmosphäre nicht mehr kennen. Wir alle müssen uns darum kümmern. Wir alle können etwas tun.“ - Ich habe es im Mai 2012 anlässlich des JHC in Köln wie folgt einmal auf dem Punkt gebracht: „Wir müssen uns alle ein stückweit an die Hand nehmen.“ - Deshalb werbe ich intensiv für die Gestaltung und Entwicklung von Quartierskonzepten, sozusagen als Ergänzung des Teilleistungssystems „Pflegeversicherung“. - Werner Schell
"Wir alle müssen uns darum kümmern. Wir alle können etwas tun“ > viewtopic.php?f=6&t=20461
„Wir müssen uns alle ein stückweit an die Hand nehmen“ > https://www.youtube.com/watch?v=XYqs_-kZtgE

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BeitragVerfasst: 12.06.2014, 06:34 
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Zum 150. Geburtstag von Alois Alzheimer am 14. Juni:
Alzheimer-Forscher schließen schnelle Heilung aus


Düsseldorf (ots) - Die Patientenzahlen steigen, doch eine schnelle Heilung der Alzheimer-Krankheit ist vorerst nicht in Sicht. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) unter europäischen Alzheimer-Forschern. 43 % der Befragten halten eine Heilung frühestens in zehn Jahren für möglich, 46 % gaben keine Prognose ab. Das Rätsel Alzheimer bleibt also auch zum 150. Geburtstag von Alois Alzheimer am 14. Juni weiter ungelöst.

Der 1864 im unterfränkischen Marktbreit geborene Alzheimer hatte die nach ihm benannte Krankheit erstmals 1906 beschrieben. Nach dem Tod seiner Patientin Auguste D. hatte er bei ihr eine "eigenartige Erkrankung der Hirnrinde" festgestellt, die durch Eiweißablagerungen bedingt war. Der Wissenstand von Alois Alzheimer ist dank intensiver Forschung vor allem in den letzten 20 Jahren stark erweitert worden.
Trotzdem können die bisherigen Medikamente den Verlauf der Krankheit nicht dauerhaft stoppen.

Optimistischer als beim Thema Wirkstoffentwicklung sind die heutigen Forscher, wenn es um Alzheimer-Diagnostik durch Blutuntersuchung geht. Die Hälfte der Befragten (50 %) geht davon aus, dass in spätestens zehn Jahren ein Bluttest zur Diagnose zur Verfügung stehen wird, 14 % halten dies bereits in den nächsten fünf Jahren für wahrscheinlich.

Viele Forschungsansätze scheinen aber nach wie vor am Geld zu scheitern. 92 % der Alzheimer-Forscher gaben an, dass ihnen oftmals die finanziellen Mittel fehlten, um ihre Ideen umsetzen zu können. Vier von fünf Befragten (80 %) sehen deshalb die Politik in der Verantwortung und wünschen sich eine größere Unterstützung von Bund und Ländern. Die Lücke füllen können auch private Drittmittelgeber: Bereits 77 % der Wissenschaftler wurden ein oder mehrere Male in ihrer Arbeit durch private Organisationen wie die Alzheimer Forschung Initiative e.V. unterstützt.

Die Alzheimer-Krankheit ist für die Forscher auch jenseits ihres Berufs ein großes Thema. Insgesamt 41 % haben selber Angst einmal an Alzheimer zu erkranken, 23 % haben einen Alzheimer-Patienten in ihrer Familie oder ihrem engeren Bekanntenkreis.

Die Online-Umfrage der AFI wurde vom 15. April bis zum 23. Mai durchgeführt. Insgesamt nahmen 203 Alzheimer-Forscher aus sieben europäischen Ländern teil. Alle Befragten sind aktuell an Universitäten oder öffentlichen Instituten beschäftigt.

Dieser Text ist nur mit Nennung "Alzheimer Forschung Initiative e.V." zur Veröffentlichung frei.

Komplette Ergebnisse der Umfrage herunterladen:
http://www.alzheimer-forschung.de/4396

Kostenfreies Fotomaterial und Infografiken:
http://www.alzheimer-forschung.de/presse/medien.htm

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel. Bis heute finanzierte die AFI 120 Forschungsprojekte mit über 6,4 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden über
600.000 Ratgeber und Broschüren abgegeben. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Informationen anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Möglichkeiten zu spenden.

Quelle: Pressemitteilung vom 11.06.2014 Alzheimer Forschung Initiative e.V.
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BeitragVerfasst: 12.07.2014, 08:56 
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"Niemanden eine Diagnose aufzwingen" / Die frühzeitige Diagnose der Demenz ist nützlich, Ärzte sollen aber den Wunsch auf Nichtwissen respektieren

Baierbrunn (ots) - Die Diagnose Demenz ändert das Leben nachhaltig. Manche Patienten möchten sie am liebsten gar nicht hören.
"Im Gespräch versuche ich zuerst, durch gezielte Fragen herauszufinden, welche Aufklärung überhaupt erwünscht ist", berichtet Dr. Werner Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Den Wunsch auf Nichtwissen sollten Ärzte respektieren. Wer sich dagegen aktiv mit seiner Krankheit auseinandersetze, profitiere davon. Heilung ist zwar nicht möglich, aber bei einem guten Drittel der Alzheimer-Patienten wirken Medikamente. Vielen ist es auch wichtig, selbst rechtzeitig Vorkehrungen für die Zeit zu treffen, in denen sie sich nicht mehr selbst helfen können. Viele Ältere machen sich allerdings auch zu große Sorgen, dass ihr nachlassendes Gedächtnis schon der Beginn der Demenz ist. Erster Ansprechpartner ist dann der Hausarzt, der die Symptome objektiv einzuordnen weiß. In größeren Städten gibt es auch Gedächtnisambulanzen für detailliertere Untersuchungen.

Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 7/2014 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Quelle: Pressemitteilung vom 12.07.2014 Wort und Bild - Senioren Ratgeber
Pressekontakt: Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
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BeitragVerfasst: 05.08.2014, 06:57 
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Großbritannien: Mehr Geld für mehr Demenz-Diagnosen
Britische Hausärzte erhalten seit einiger Zeit Sonderprämien, wenn in der Praxis eine bestimmte Zahl von Alzheimer und Demenzerkrankungen diagnostiziert wird.
Das hat laut aktuellen Untersuchungen dazu geführt, dass die Zahl der Demenz- Diagnosen in den vergangenen sieben Jahren um 62 Prozent gestiegen ist.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=866 ... nal&n=3640


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BeitragVerfasst: 24.09.2014, 06:32 
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Alzheimer: Jede dritte Demenz lässt sich verhindern
Kein Übergewicht, kein Tabak, kein Diabetes - dies reduziert das Alzheimerrisiko beträchtlich.
Am wichtigsten ist jedoch mehr Bewegung.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=869 ... enz&n=3754


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BeitragVerfasst: 25.09.2014, 06:24 
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Ärzte Zeitung App, 25.09.2014
Demenz - Experten bangen um Pflegequalität
Demenzkranke sollen vom Pflegestärkungsgesetz besonders profitieren. Sie erhalten damit Zugang zu Pflegeleistungen. Die Sachverständigen bewerten die Reform nicht nur positiv.
BERLIN. Die Versorgung von Demenzkranken ist lückenhaft. Das belegt eine aktuelle Studie der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI).
...
Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), sieht einerseits, dass niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsleistungen die Lage der Betroffenen verbessern wird.
Andererseits drohe damit, dass originäre Pflegeaufgaben von den professionellen Fachkräften abgekoppelt werden. "Dies blendet Qualitätsstandards für diesen Versorgungsbereich aus", ärgerte er sich.
...
(weiter lesen unter) ... http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=869 ... ege&n=3757


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BeitragVerfasst: 28.11.2014, 08:22 
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Krebs macht den Menschen in NRW am meisten Angst
Neue DAK-Studie: Demenz wegen drohender Abhängigkeit gefürchtet


In Nordrhein-Westfalen fürchten sich mehr als zwei Drittel der Menschen vor Krebs. Nach einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit bleibt Krebs damit für 69 Prozent der Befragten an Rhein und Ruhr der größte Angstmacher, gefolgt von Demenz und Alzheimer (54 Prozent). Wie die Umfrage am Beispiel von Demenz zeigt, gibt es verschiedene Auslöser für diese Ängste: Die Krankheit kann jeden treffen, Betroffene sind auf Hilfe angewiesen und Demenz ist bislang unheilbar. Insgesamt fühlen sich derzeit jedoch 87 Prozent der Befragten gesund, nur elf Prozent meinen, es gehe ihnen schlecht.
Auf Platz drei liegt in Nordrhein-Westfalen die Furcht vor Schlaganfällen mit 51 Prozent. Unfälle oder schwere Verletzungen sehen die Hälfte der Befragten als Gefahr für Ihre Gesundheit. Die Sorge vor einem Herzinfarkt liegt mit 41 Prozent auf Rang fünf. Immerhin 30 Prozent gaben an, dass sie eine schwere Virusepidemie als große Gefahr für ihre Gesundheit ansehen. „Wichtig ist, dass beim Umgang mit Erkrankungen, egal welcher Art, keine Panik gemacht wird“, so Rainer Lange, Sprecher der DAK-Gesundheit. Die Umfrage zeige, dass Erkrankungen, die in den Medien häufig genannt würden, bei dieser Umfrage auch oft genannt würden. „Gerade Demenz ging in diesem Jahr häufig durch die Medien. Prominente Beispiele wie Rudi Assauer oder Malcolm Young, Gitarrist der Band AC/DC, halten das Thema in den Schlagzeilen. Deswegen haben wir hier genauer nachgefragt.“
Die Angst vor Demenz und Alzheimer belegt wiederholt den zweiten Platz bei den meist gefürchteten Erkrankungen. Die DAK-Gesundheit hat danach gefragt, welche Gründe es dafür gibt. Dabei geben jeweils 78 Prozent die Tatsache an, dass diese Krankheit jeden Menschen treffen könne und dass sie dann auf die Pflege anderer angewiesen seien. Nur unwesentlich weniger wichtig ist der Grund, dass die Krankheit bislang unheilbar ist, dies sagen immerhin 73 Prozent der Befragten.
Fast ein Drittel der Bürgern in Nordrhein-Westfalen schätzt ihren Gesundheitszustand als sehr gut ein (30 Prozent) weitere 57 Prozent zumindest für eher gut. Positiv sehen also 87 Prozent die Sache mit ihrer Gesundheit. In Schleswig-Holstein schätzten etwas mehr Befragte die eigene Gesundheit positiv ein (95 Prozent). Das Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt mit nur 80 Prozent. Schlecht geht es in Nordrhein-Westfalen der Umfrage zufolge wenigen, wenn, dann vor allem Älteren. Während insgesamt zehn Prozent angeben, es gehe ihnen eher schlecht, so waren es in der Altersgruppe über 60 Jahre 13 Prozent. Ähnlich zeigt sich dies bei der Angabe, wem es sehr schlecht gehe: Durchschnittlich wurde dies von drei Prozent angegeben, bei der ältesten Gruppe waren es fünf Prozent.
Während mehr Männer (81 Prozent) Sport zur Vorsorge gegen Krankheiten bevorzugen als Frauen (79 Prozent), liegt das weibliche Geschlecht bei Vorsorgeuntersuchungen, Gesundheitschecks, gesunder Ernährung und weiteren Eigeninitiativen vorn. Besonders deutlich wird dies bei der Frage nach der Krebsvorsorge: Bei den weiblichen Befragten gehen zwei Drittel zur Vorsorge, bei den Männern geben dies 47 Prozent zumindest an.
Vor diesen Krankheiten haben die Menschen in NRW am meisten Angst:

1.) Krebs (69 Prozent)
2.) Alzheimer / Demenz (54 Prozent)
3.) Schlaganfall (51 Prozent)
4.) Unfall mit Verletzungen (50 Prozent)
5.) Herzinfarkt (41 Prozent)
6.) Schwere Virus-Epidemie (30 Prozent)
7.) Psychische Erkrankungen, wie Depressionen (27 Prozent)
8.) Schwere Lungenerkrankung (24 Prozent)
9.) Diabetes (16 Prozent)
10.) Geschlechtskrankheit, wie z.B. Aids (13 Prozent)

*Das Forsa-Institut führte für die DAK-Gesundheit vom 6. Oktober bis 14. November 2014 eine repräsentative Befragung von 1.004 Männern und Frauen in NRW durch. Weitere 4.409 Personen wurden in den übrigen Bundesländern befragt.

Die vollständige Pressemitteilung und die Forsaumfrage zum Download finden Sie auch unter:
http://www.dak.de/dak/regionale_themen/ ... 22760.html
Anhänge
141128_Angst_vor_Krankheiten_2014_NRW_I.pdf
http://cache.pressmailing.net/content/4 ... _NRW_I.pdf
141128_Forsa_Angst_vor_Krankheiten_NRW.pdf
http://cache.pressmailing.net/content/7 ... en_NRW.pdf
--
Quelle: Pressemitteilung vom 27.11.2014
Rainer Lange
D A K-Gesundheit
Unternehmenskommunikation
Pressesprecher Nordrhein-Westfalen
Graf-Adolf-Str. 89, 40210 Düsseldorf
Postfach 10 19 23, 40010 Düsseldorf
Tel.: 0211 550415-1120 - Fax: 0049180 329325553755
mailto:rainer.lange@dak.de
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 Betreff des Beitrags: Demenz: Leitlinie und neue Ansätze
BeitragVerfasst: 08.12.2014, 07:25 
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Ärzte Zeitung vom 08.12.2014:
Demenz: Leitlinie und neue Ansätze
In Deutschland leben derzeit etwa 1,5 Millionen Demenzkranke. Jährlich kommen über 300.000 Neuerkrankungen dazu.
Therapien zielen vor allem darauf ab, die Symptome zu kontrollieren, um Patienten und Angehörigen die höchstmögliche
Lebensqualität zu sichern. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=872 ... enz&n=3910

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BeitragVerfasst: 18.01.2015, 07:48 
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Zitat der Woche in CAREkonrekt vom 02.01.2015:
"Ich möchte im Alter nicht eingesperrt in einem eigenen Dorf für Demente leben."
Barbara Steffens (Grüne), Gesundheitsministerin in Nordrhein-Westfalen, in der "Westdeutsche Allgemeinen Zeitung" (WAZ).
> viewtopic.php?f=4&t=20303&hilit=Hameln

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Ergänzend dazu:
Pflegeheim mit offenen Türen > http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/qua ... dh100.html - In dem niederländischen "Dorf" werden nur solche Demenzkranke betreut, die in die Struktur des Unternehmens passen. Wir haben 2013 im "Nachtcafé", SWR, darüber bereits informiert.
> viewtopic.php?f=7&t=18545&hilit=Nachtcaf%C3%A9
Es ist sicherlich nicht "DIE" Lösung. - Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Pflege und Betreuung. Aber wir müssen darauf achten, dass dementiell erkrankte Menschen möglichst nicht ausgesondert werden, sondern in altengerechten Quartieren verbleiben können. Darum müssen wir uns wohl vorrangig kümmern! - Über die Neusser Situation wird übrigens beim Pflegetreff am 14.04.2015 informiert (auch mit Infoständen):
> viewtopic.php?f=7&t=20569

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 Betreff des Beitrags: WHO: Immer mehr Demenzkranke
BeitragVerfasst: 18.03.2015, 07:51 
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Registriert: 18.05.2003, 23:13
Beiträge: 17782
Deutsches Ärzteblatt:
WHO: Immer mehr Demenzkranke
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... menzkranke
Diagnostik von Demenzen: Frühe, spezifische Diagnostik durch Hausärzte ist möglich und sinnvoll
http://www.aerzteblatt.de/archiv/168196 ... d-sinnvoll
Lebensstil-Intervention verlangsamt kognitiven Abbau im Alter
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... u-im-Alter
Anticholinergika als Demenzrisiko
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... menzrisiko

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