Impfungen in der Kritik - Wirksamkeit nicht immer bewiesen

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Presse
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Impfungen in der Kritik - Wirksamkeit nicht immer bewiesen

Beitrag von Presse » 21.06.2009, 09:14

Impfungen in der Kritik - Wirksamkeit nicht immer bewiesen

Hamburg (ots) - Ganze 14 Impfungen werden heute ärztlich empfohlen. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe (14/09; EVT: 23. Juni) berichtet, war die Zahl der amtlich angeratenen Standardimpfungen noch nie so hoch. Unumstritten sind Klassiker wie die Impfungen gegen Tetanus, Diphterie oder Kinderlähmung, für die es keine Alternativen gibt.

Andere Immunisierungen stehen dagegen in der Kritik, darunter die saisonale Grippeimpfung oder die Impfung gegen Windpocken. Am heftigsten aber tobt der Streit beim Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs, der 2007 für junge Mädchen zugelassen wurde.

"Der Impfstoff wurde eingeführt, ohne dass Gewinn und Schaden ausreichend bewertet wurden", kritisiert der Pathologe Professor Ulrich Bonk die seiner Meinung nach übereilte Zulassung. "Vor einigen Monaten hat ein Wissenschaftlerteam die vielen Unsicherheiten der Impfung offengelegt."

So sei keinesfalls belegt, dass die Impfung den Krebs verhindere. "Es ist bislang nur bewiesen, dass geimpfte Frauen weniger Krebsvorstufen aufweisen." Zwar könne die Impfung die Ansteckung mit den potenziell Krebs auslösenden Virustypen HPV 16 und 18 tatsächlich verhindern. "Es besteht jedoch die Gefahr, dass bei geimpften Frauen andere Viren vom selben HPV-Typ die Rolle des Krebsauslösers übernehmen." Derzeit werde die Studienlage daher neu bewertet und überprüft, ob die HPV-Impfung auch zukünftig als Kassenleistung gelten soll.

Quelle: Pressemitteilung vom 21.06.2009
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Tel. 040/2717-2493
Fax 040/2717-2063
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Diese Meldung ist unter Quellenangabe FÜR SIE zur Veröffentlichung frei. Rückfragen an: Dennis Kayser Redaktion FÜR SIE Tel. 040/2717-3261 Fax 040/2717-2059

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Impfungen sind oft empfehlenswert

Beitrag von PflegeCologne » 27.06.2009, 15:50

Impfungen sind unter bestimmten Umständen durchaus empfehlenswert. Damit man keinem Impfgegner aufsitzt, sollte man im Zweifel beim zuständigen Gesundheitsamt nachfragen. Dort weiß man, wie mit Impfungen sinnvollerweise umzugehen ist.

Pflege Cologne
Alzheimer - eine Krankheit, die mehr Aufmerksamkeit erfordert! - Pflegesystem muss dem angepasst werden, auch, wenn es teurer wird! - Ich bin dabei:
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Pauschale Impfkritik ist von Übel

Beitrag von Anja Jansen » 28.06.2009, 13:49

Pauschale Impfkritik ist von Übel. Impfungen sind überwiegend hilfreich und für die Allgemeinheit notwendig. Verschiedene Impfungen werden auch öffentlich empfohlen.
Daher rate ich dazu, Beratungshilfe einzuholen. Mir scheint auch das Gesundheitsamt insoweit sehr kompetent.

A.J.
Es ist mehr Aufmerksamkeit für dementiell erkrankte Menschen nötig. Unser Pflegesystem braucht deshalb eine grundlegende Reform!

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Pauschale Impfkritik ist von Übel

Beitrag von KPHNeuss » 18.07.2009, 08:59

Anja Jansen hat geschrieben: ... Pauschale Impfkritik ist von Übel. Impfungen sind überwiegend hilfreich und für die Allgemeinheit notwendig. Verschiedene Impfungen werden auch öffentlich empfohlen.
Daher rate ich dazu, Beratungshilfe einzuholen. Mir scheint auch das Gesundheitsamt insoweit sehr kompetent. ...
Hallo A.J.
das sehe ich genauso. Ich würde mich im Zweifel ärztlich beraten lassen. Wenn der niedergelassene Arzt nicht ausreichend informieren kann: Gesundheitsamt, Amtsarzt, ansprechen!
MfG KPH Neuss
Für eine uneingeschränkt gute Pflege müssen wir alle eintreten - die Verfassung enthält die entscheidenden Wertegrundsätze: Die Menschenwürde ist unantastbar!

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Gröhe kritisiert Impfgegner als verantwortungslos

Beitrag von WernerSchell » 23.02.2015, 08:10

Deutsches Ärzteblatt:
Gröhe kritisiert Impfgegner als verantwortungslos
Als Reaktion auf den Masernausbruch in Berlin erwägt die Regierungskoalition eine gesetzliche Impfpflicht.
„Wenn wir es nicht schaffen, mit verstärkter Aufklärung und Beratung die Impfraten ... »
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... ortungslos

Ärztekammer fordert bessere Impfaufklärung der Bevölkerung
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... voelkerung
Masernausbruch beutelt Berlin
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... elt-Berlin
Kinderärzte fordern: mehr Kinder auch in Deutschland impfen
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/6 ... and-impfen
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Klares Votum für die Impfpflicht

Beitrag von WernerSchell » 27.02.2015, 07:10

Ärzte Zeitung vom 27.02.2015:
"Ärzte Zeitung"-Umfrage: Klares Votum für die Impfpflicht
Der Masern-Ausbruch in Berlin geht ungebremst weiter. Die WHO ist besorgt, und in Deutschland wird über eine Impfpflicht diskutiert.
Die "Ärzte Zeitung" hat ihre Leser gefragt, wie sie dazu stehen - das Ergebnis ist eindeutig.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=880 ... fen&n=4067
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blitzer2013
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Re: Pauschale Impfkritik ist von Übel

Beitrag von blitzer2013 » 13.03.2015, 08:24

Anja Jansen hat geschrieben:Pauschale Impfkritik ist von Übel. Impfungen sind überwiegend hilfreich und für die Allgemeinheit notwendig. Verschiedene Impfungen werden auch öffentlich empfohlen.
Daher rate ich dazu, Beratungshilfe einzuholen. Mir scheint auch das Gesundheitsamt insoweit sehr kompetent.

A.J.

Es muss die Wirksamkeit sicherlich in einigen Fällen verbessert werden. Das ist teuer und aufwendig. Doch gar nicht mehr zu Impfen ist auch falsch. Das wäre eine Rückentwicklung ins Mittelalter.....Dann hätten wir eine 6-7 fache höhere Sterblichkeitsrate bei Erwachsenen und ob Kinder das fieber überstehen.....ist dann wie ein Lotto

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Wer öffentliche Einrichtungen besucht oder dort arbeitet, muss geimpft sein

Beitrag von WernerSchell » 25.03.2019, 17:05

Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE:

"Wer öffentliche Einrichtungen besucht oder dort arbeitet, muss geimpft sein. Das sollte bei Kindern wie auch bei Erwachsenen eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn eine Bedrohung der öffentlichen Gesundheit besteht, ist jetzt Zeit für eine gesetzliche Impfpflicht.
Klar ist aber auch: Wer die Impfpflicht festschreibt, muss Kinder- und Hausärzten mehr Zeit für Information, Dokumentation und Aufklärung entlohnen. Höchstmögliche Akzeptanz gibt es nur bei maximaler Transparenz. Die Bundesregierung muss genau dokumentieren, welche Interessenverbände und Lobbyisten wann welchen Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess haben, so wie wir es mit unserem Entwurf für ein Lobbyregistergesetz mit legislativem Fußabdruck vorgeschlagen haben."


Quelle: Mitteilung vom 25.03.2019
Susanne Müller
-----------------------------------------------------------------------------------------
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Pressesprecher: Michael Schlick, Tel. 030/227-50016, Mobil 0172/373 13 55 Stellv. Pressesprecher: Jan-Philipp Vatthauer Tel. 030/227-52801, Mobil 0151/282 02 708 Stellv. Pressesprecherin: Caroline Heptner Tel. 030/227-52810, Mobil 0151/576 92 455 Telefax 030/227-56801, pressesprecher@linksfraktion.de, www.linksfraktion.de
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Masern-Impfpflicht im Gespräch

Beitrag von WernerSchell » 26.03.2019, 07:37

Ärzte Zeitung online, 25.03.2019

SPD und Spahn
Masern-Impfpflicht im Gespräch

Wird die Masern-Impfung bald Pflicht in Deutschland? Laut SPD befindet sich eine solche Vorlage in Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsminister. Die Grünen sehen die Pläne skeptisch. > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test

Kommentar zur Masern-Impfpflicht
Eine Kapitulation

Die Diskussion um eine Impfpflicht gegen Masern nimmt Fahrt auf. Angestoßen von SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach steigt die Zahl der Befürworter. Und der Sprecher von Gesundheitsminister Jens Spahn ließ verkünden, dass man über die neuerliche Entwicklung gestiegener Masern-Fälle sehr besorgt sei. > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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DEGAM spricht sich gegen Impfpflicht aus - Positionspapier informiert

Beitrag von WernerSchell » 10.04.2019, 06:37

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Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin

Positionspapier - DEGAM spricht sich gegen Impfpflicht aus
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin hat sich skeptisch im Hinblick auf eine Impfpflicht gezeigt. Für „Alarmismus“ in der öffentlichen Debatte gebe es keinen Anlass, so die DEGAM. ... https://www.degam.de/files/Inhalte/Dega ... _final.pdf
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Impfquoten bei Schulanfängern weiterhin zu niedrig

Beitrag von WernerSchell » 02.05.2019, 13:28

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 02.05.2019:

Impfquoten bei Schulanfängern weiterhin zu niedrig

Die Impflücken bei Masern sind weiterhin zu groß. Das geht aus neuen Auswertungen zu Impfquoten hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) am 2. Mai 2019 im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht hat. Zwar haben 97,1 Prozent der Schulanfänger die erste Impfung bekommen. Aber bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung gibt es große regionale Unterschiede, so dass auf Bundesebene die gewünschte Impfquote von 95 Prozent noch immer nicht erreicht wird. Nach den neuen Daten des RKI sind gut 93 Prozent der Schulanfänger 2017 zweimal gegen Masern geimpft. Die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten oder auch gegen Kinderlähmung haben bei den Schulanfängern bereits im dritten Jahr in Folge abgenommen. Die Daten zeigen, dass gemeinsame Anstrengungen der am Impfsystem beteiligten Akteure notwendig sind, um hohe Impfquoten zu erreichen und zu halten.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Trotz aller Aufklärungs- kampagnen sind die Impfquoten in den vergangenen Jahren nicht entscheidend gestiegen. Deshalb muss die Masern-Impfung in Kindergärten und Schule verpflichtend werden. Denn wer sich impft, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch die Gemeinschaft. 95 Prozent der Bevölkerung müssen gegen Masern geimpft sein, damit diese hochansteckende Viruserkrankung ausgerottet werden kann. Das ist unser Ziel.“
Dem Robert Koch-Institut wurden für 2018 insgesamt 543 Masernerkrankungen übermittelt, im laufenden Jahr sind es bereits mehr als 300 Fälle. „Fast die Hälfte der Erkrankten sind junge Erwachsene, das weist auf die großen Impflücken in diesen Altersgruppen hin“, betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für die nach 1970 Geborenen, die Impfung nachzuholen, wenn im Impfpass keine oder nur eine Masernimpfung aus der Kindheit vermerkt ist oder der Impfstatus unklar ist. „Fachübergreifendes Impfen sollte unabhängig von Bundesland und Krankenkasse Normalität sein, Betriebsärzten das Impfen erleichtert werden und auch automatisierte Impferinnerungen sollten Standard sein. Wenn dann noch niedrigschwellig Impfungen aktiv angeboten werden, bin ich überzeugt davon, dass die Impfquoten steigen“, unterstreicht Wieler.
Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), betont die Wichtigkeit, Impflücken im Kindesalter, aber auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, zu schließen: „Zum Schutz vor Masern ist nicht nur der rechtzeitige Aufbau des Impfschutzes bis zum Ende des zweiten Lebensjahres von Bedeutung, sondern auch Erwachsene, die nach 1970 geboren sind, sollten ihren Impfschutz gegen Masern überprüfen lassen. Daher richten wir uns mit unseren Informationsmaßnahmen gezielt an Eltern und an nach 1970 geborene Erwachsene. Zudem bieten wir Multiplikatoren Informationsmaterialien an, um das öffentliche Bewusstsein für das Thema Impfen zu stärken. Ergebnisse der bundesweiten Repräsentativbefragung der BZgA zeigen, dass vor allem die Ärzteschaft bei der Aufklärung zu gesundheitsrelevanten Themen eine Schlüsselrolle einnimmt: So halten nahezu alle Befragten (97 Prozent) ein persönliches Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt für geeignet, um sich über Impfungen im Kindes- und Erwachsenenalter zu informieren. Daher sollte jeder Kontakt zum Gesundheitssystem genutzt werden, um den Impfstatus zu kontrollieren und Impfungen aktiv anzubieten.“
Das Robert Koch-Institut hat anlässlich der diesjährigen Impfwoche am 30. April 2019 eine nationale Konferenz zur „Elimination der Masern- und Röteln in Deutschland“ veranstaltet. Ein Schwerpunkt stellte die Qualität der Surveillance dar. Eine gute Überwachung des Krankheitsgeschehens ist eine Voraussetzung, um Infektionsketten schnell erkennen und unterbrechen zu können. Zudem ist die Qualität der Surveillance ein zentrales Kriterium der Weltgesundheitsorganisation zur Verifizierung der Elimination. Ein Staat muss belegen können, dass ein Masernstamm nicht länger als zwölf Monate im Land zirkuliert. Das Nationale Referenzzentrum für Masern ist am Robert Koch-Institut angesiedelt, ebenso wie die vom Bundesministerium für Gesundheit berufene Nationale Verifizierungskommission Masern/Röteln (NAVKO), die jährlich einen Bericht zum Stand der Masern-Elimination erstellt. Die zentrale Empfehlung der Kommission in ihrem jüngsten Bericht vom September 2018: „Angesichts der unbefriedigenden Situation bei der Masern- und Rötelelimination regt die NAVKO ein personell und finanziell stärkeres Engagement aller Beteiligten am Impfwesen in Deutschland an.“

Weitere Informationen unter
www.bundesgesundheitsministerium.de/Impfungen
www.rki.de
www.impfen-info.de
________________________________________
Kontakt:
Pressestelle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
pressestelle@bzga.de
https://www.bzga.de
https://twitter.com/bzga_de
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Was alle Eltern über Masern wissen sollten

Beitrag von WernerSchell » 02.05.2019, 18:29

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Was alle Eltern über Masern wissen sollten

Stiftung Kindergesundheit informiert über die oft unterschätzten Risiken einer besonders ansteckenden Infektionskrankheit

Die Gefahr wächst, mit Masern angesteckt zu werden. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO liegt die Zahl der in den ersten drei Monaten dieses Jahres gemeldeten Fälle um 300 Prozent höher als im Vorjahr. Die Stiftung Kindergesundheit hat deshalb in einer aktuellen Stellungnahme die wichtigsten Fakten zusammengestellt, die alle Eltern über Masern kennen sollten.


„Viele junge Eltern sind sich der Gefährlichkeit dieser Krankheit nicht mehr bewusst“, sagt der Münchner Kinder- und Jugendarzt Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. „Früher, als es noch keine Impfung gegen Masern gab, kannte man viele Menschen, die durch eine Maserninfektion schwere Schäden und Behinderungen davongetragen haben. Wir Ärzte sehen solche Fälle immer noch in unseren Krankenhäusern. Die jüngere Elterngeneration kennt jedoch kaum noch diese Risiken. Wir müssen deshalb den vielen, sachlich meist falschen, aber beständig wiederholten Behauptungen von Impfkritikern im Internet mit seriösen Informationen begegnen“.

Woran erkennt man Masern?

Masern verlaufen in zwei Phasen. Die ersten Anzeichen sind noch untypisch: Das Kind fühlt sich unwohl, hat Schnupfen und Reizhusten, verquollene und rote Augen und Halsschmerzen. Das Fieber steigt leicht an. Zwei bis drei Tage später zeigen sich auf der Mundschleimhaut gegenüber den Backenzähnen Kalkspritzern ähnliche grauweiße Flecken. Wenn die Flecken da sind, folgt mit großer Sicherheit ein bis drei Tage später auch der Hautausschlag.

Die Flecken sind anfangs klein und hellrot, werden dann immer größer und zahlreicher, verfärben sich bläulich und fließen mehr und mehr zu größeren, geröteten Flecken zusammen. Während des Ausschlags sind auch die Schleimhäute der Augen, der Nase, der Mundhöhle und der Atemwege entzündet. Babys und kleine Kinder können außerdem mit Durchfall und Erbrechen reagieren. Fieberwerte um 40 Grad sind keine Seltenheit.

Wie groß ist die Gefahr einer Ansteckung?

Masern sind eine der ansteckendsten Infektionskrankheiten. Die Viren werden meist durch die Luft durch sehr feine Tröpfchen übertragen. Nahezu jeder Mensch, der noch keine Masern durchgemacht hat, wird von einem mit Masern Infizierten mit 98-prozentiger Sicherheit angesteckt, selbst aus einigen Metern Entfernung. Masernkranke sind schon vier Tage vor dem Erscheinen des typischen Ausschlags ansteckend. Einen Schutz vor Ansteckung bietet nur die Impfung.

Welche Komplikationen sind bei Masern möglich?

Im frühen Kindesalter besteht vor allem die Gefahr von Lungenentzündungen (Masernpneumonie), Mittelohrentzündungen (Otitis media), Vereiterungen der Nebenhöhlen und Entzündungen der Augen. Häufig kommt es auch zu Entzündungen des Kehlkopfes. Am meisten gefürchtet ist aber die Masernenzephalitis (Gehirnentzündung) mit Krampfanfällen und Bewusstseinsstörungen. Sie führt häufig zu bleibenden Hirnschäden, manchmal sogar zum Tod.

Eine weitere schwere Komplikation tritt wesentlich seltener auf, verläuft aber in jedem Falle tödlich: Die so genannte subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE). Diese Krankheit setzt schleichend, oft erst Jahre nach der Masernerkrankung ein, führt zu einem fortschreitendem Abbau des Gehirns und seiner Funktionen, und schließlich bei allen Betroffenen zum Tod – eine Heilung ist nicht möglich.

Bedrohen Masern nur kleine Kinder?

Kinder unter zwei Jahren erkranken besonders häufig an Masern, deshalb gilt das Leiden als Kinderkrankheit. Der Begriff ist aber irreführend: Auch Jugendliche und Erwachsene, welche die Masern nicht durchgemacht haben und nicht geimpft sind, können erkranken. Von einer reinen „Kinderkrankheit“ kann deshalb nicht mehr die Rede sein.

Die Masern-Impfung schützt nicht nur vor Masern!

Masernviren entfalten im Organismus zwei einander widersprechende Wirkungen auf das Immunsystem. Dieser Widerspruch wird als „Masern-Paradoxon“ bezeichnet. Seine Entstehungsweise ist noch nicht genau geklärt.

Zum einen lösen die Viren eine gezielte Immunabwehr gegen sich selbst aus. Das ist der Grund, weshalb nach einer durchgemachten Maserninfektion ein lebenslanger Schutz vor der Krankheit besteht.

Zum anderen bewirken sie aber auch eine generelle Schwächung des Immunsystems, die mehrere Wochen bis Monate nach dem Ende der eigentlichen Erkrankung dauern kann. In dieser Zeit besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen mit anderen Viruskrankheiten, sowie Bakterien, Pilzen oder Parasiten. Das bedeutet: Sonst eher harmlose Infektionen können nach Masern gefährlich werden. Dieser Vorgang könnte die häufigen Todesfälle durch andere Erreger nach einer Masernerkrankung erklären. Vor allem in der Dritten Welt sterben viele Masernkranke an anderen, zusätzlichen Infektionen.

Durch die Impfung gegen Masern wird dagegen das Immunsystem nicht beeinträchtigt: Es kann also weiterhin feindliche Erreger erkennen und bekämpfen, bevor sie Schaden anrichten. So entfaltet die gut verträgliche und effektive Impfung eine zusätzliche Wirkung: Epidemiologen registrierten nach Einführung der Masernimpfung auch in europäischen Ländern nicht nur einen enormen Rückgang von Masern, sondern auch eine Halbierung der Todesfälle durch andere Infektionskrankheiten.

Eine aktuelle Untersuchung der Daten von fast 300.000 Kindern in Dänemark ergab: Kinder mit einer abgeschlossenen Grundimmunisierung mussten danach wesentlich seltener wegen einer Infektion für zwei oder mehr Tage in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Masern-Impfung verhindert also nicht nur die durch die Masern verursachten Komplikationen, sondern schützt auch das Immunsystem.

Warum müssen Masern gemeldet werden?

Masernerkrankungen müssen aus gutem Grund unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden: Es ist äußerst wichtig, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. So können die Behörden umgehend wichtige Maßnahmen zum Schutz anderer Menschen einleiten: Sie informieren die möglicherweise betroffenen Kitas, Schulen, Kliniken, Ärzte und die Bevölkerung.

Die Meldepflicht dient insbesondere dem Schutz von Menschen, bei denen keine Impfung gegen Masern durchgeführt werden kann, zum Beispiel Schwangere oder Menschen, die aufgrund einer so genannten Kontraindikation nicht geimpft werden können, zum Beispiel bei einer angeborenen Immunstörung oder weil sie wegen einer bösartigen Krankheit eine immunitätsunterdrückende Behandlung erhalten. Auch junge und deshalb nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO noch nicht vollständig geimpfte Babys und kleine Kinder im ersten und zweiten Lebensjahr müssen vor einer Ansteckung geschützt werden, betont die Stiftung Kindergesundheit.

Können Masern tödlich enden?

Leider ja. Weltweit gehören die Masern immer noch zu den führenden Todesursachen bei Kindern unter fünf Jahren. Sie verursachen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa 130.000 bis 160.000 Todesfälle pro Jahr. Im Jahr 2018 traten in 10 Ländern Europas 72 Sterbefälle in Verbindung mit Masern auf: in Albanien 3, in Frankreich 3, in Georgien 3, in Griechenland 2, in Italien 7, in Kirgisistan 2, in Rumänien 22, in der Russischen Föderation 1, in Serbien 14 und in der Ukraine 15. 61 Prozent dieser Sterbefälle betrafen Kinder unter zehn Jahren. Über 58.000 masernkranke Personen waren so schwer erkrankt, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Welche Nebenwirkungen kann die Impfung haben?

Der meist verwendete kombinierte MMR-Impfstoff enthält abgeschwächte lebende Masern-, Röteln- und Mumpsviren sowie Stoffe zur Stabilisierung und Konservierung des Impfstoffs. Er enthält kein Quecksilber und kein Aluminium.

Wie nach jeder Impfung ist eine vorübergehende Lokalreaktion an der Einstichstelle möglich: Schmerz, Rötung, Schwellung. Gelegentlich können Fieber, rote Hautflecken oder eine Schwellung der Speicheldrüsen auftreten. Sehr selten kann hohes Fieber zu einem Fieberkrampf führen, der in der Regel harmlos ist. Noch seltener kann die MMR-Impfung eine vorübergehende Abnahme der Blutplättchen zur Folge haben. Schwere Nebenwirkungen wie eine Hirnentzündung sind extrem selten. Bei Frauen, die sich nach der Pubertät impfen lassen, treten gelegentlich vorübergehende Gelenkschmerzen auf. Schwerwiegende Komplikationen infolge von Masern treten jedoch eindeutig häufiger auf als unerwünschte Nebenwirkungen der Impfung, betont die Stiftung Kindergesundheit.

Was bedeutet eigentlich Gemeinschaftsschutz?

„Es geht dabei um den Schutz für alle“, sagt Professor Berthold Koletzko. „Eine Impfung schützt nicht nur das geimpfte Kind selbst vor einer Ansteckung: Da dieses Kind die Krankheit nicht mehr verbreitet, kann es andere Menschen nicht in Gefahr bringen. So werden auch noch nicht geimpfte Babys und unfreiwillig nichtgeimpfte Kinder und Erwachsene mitgeschützt“.

Auch Epidemien werden so verhindert: Wenn genügend Menschen geimpft sind (es sollten mindestens 95 Prozent sein), reißt die Übertragungskette ab und die Krankheit kann sich nicht weiter verbreiten. Die Impfung kann deshalb als ein Akt der Solidarität betrachtet werden. Nach Berechnungen der WHO hat die Impfung gegen Masern seit dem Jahr 2000 mehr als 21 Millionen Leben gerettet.

Der dafür oft verwendete Fachbegriff „Herdenimmunität“ ist allerdings unglücklich gewählt: Menschen sind nun einmal keine Herde. Fachleute sollten statt von „Herdenimmunität“ besser von „Gemeinschaftsschutz“ sprechen, empfiehlt die Stiftung Kindergesundheit. Das würde viel stärker die Sinnhaftigkeit von Impfungen betonen.

Quelle: Pressemitteilung vom 02.05.2019
Giulia Roggenkamp Pressestelle
Stiftung Kindergesundheit
https://idw-online.de/de/news714876
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Vielen Schulanfängern fehlt der Masern-Schutz

Beitrag von WernerSchell » 03.05.2019, 06:28

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Impfquoten bei der Schuleingangs­untersuchung in Deutschland 2017
Im Epidemiologischen Bulletin 18/2019 wurden die Impf­quoten, die im Rahmen der jährlichen Schul­eingangs­unter­suchungen 2017 erhoben wurden, veröffentlicht. Die Quoten der lange etablierten Kinder-Standard­impfungen liegen weiterhin auf hohem Niveau, sind in den letzten drei Jahren jedoch leicht und kontinuierlich gesunken. Weiterhin erreichen alle Bundesländer eine Impfquote von mindestens 95 % für die erste Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln. Dennoch besteht noch immer Verbesserungsbedarf hinsichtlich der zweiten Impfung. Die Impfêquoten der in den letzten 15 Jahren eingeführten Impfungen sind insgesamt gestiegen, erreichen aber noch kein zufriedenstellendes Niveau. Die Impfdaten aus den Schuleingangs­unter­suchungen lassen bestehende Impflücken erkennen und liefern wichtige Informationen zur Umsetzung von Impf­programmen. Sie sind damit ein unverzichtbarer Bestandteil für die Beurteilung der gesund­heitlichen Gefährdung durch Infektionskrankheiten.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 18/2019 (PDF, 354 KB, Datei ist nicht barrierefrei) > https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ep ... cationFile

Stand: 02.05.2019 > https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ep ... rt_01.html

+++
Ärzte Zeitung vom 03.05.2019:
Impfquoten
Vielen Schulanfängern fehlt der Masern-Schutz

Deutschland diskutiert über eine Pflicht zur Masern-Impfung. Jetzt hat das RKI neue Zahlen zu den Impflücken bei Erstklässlern präsentiert.
BERLIN. Viele Schulanfänger sind in Deutschland nicht ausreichend gegen Masern geschützt.
2017 hatten sieben Prozent der Erstklässler nicht die zweite Masern-Impfung erhalten, wie das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet (Epi Bull 2019; 18: 147). - Die Impfquote betrug demnach 92,8 Prozent und lag somit auf dem Niveau des Vorjahres (92,9 Prozent in 2016). ... (weiter lesen unter) ... http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test

Kommentar
Das Impfproblem ist offenkundig größer

Haben unsere Parlamentarier und Minister Tomaten auf den Augen? Da legt heute, am 2. Mai, eine Bundesoberbehörde, namentlich das Robert-Koch-Institut, neue Zahlen zu den Impfquoten vor, aber offenbar guckt sie sich niemand an.
>>> http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn führt Impflicht für Kita- und Schulkinder ein

Beitrag von WernerSchell » 05.05.2019, 07:55

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Die Impfpflicht kommt
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn führt Impflicht für Kita- und Schulkinder ein


Mit einem neuen Gesetz will Spahn Kita- und Schulkinder vor Masern schützen. „Deswegen sollen alle, die eine Kita oder Schule besuchen, gegen Masern geimpft sein. Wer dort neu aufgenommen wird, muss das nachweisen“, sagte Spahn der BILD am Sonntag.

Kinder, die bereits in die Kita oder in die Schule gehen, müssen den Nachweis bis zum 31. Juli 2020 nachreichen. Der Nachweis erfolgt über den Impfpass oder eine Impfbescheinigung. Das gilt auch für die Erzieher, Lehrer und das gesamte Personal. In medizinischen Einrichtungen, wie z.B. in Krankenhäusern oder Arztpraxen, ist das bereits gelebte Praxis. Auch hier muss das Personal die Impfung nachweisen oder beweisen, die Krankheit bereits durchlitten zu haben und damit immun zu sein. Das schützt die Patienten.

Wer nicht impft, muss Geldbußen zahlen
Die Schulpflicht bleibt von dem Gesetzentwurf unberührt. Doch Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen wollen, drohen Strafen. „Wer sein Kind nicht impfen lässt, dem drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 2500 Euro. Die würden durch die Gesundheitsämter veranlasst“, erklärte Spahn. Da es keine Kita-Pflicht in Deutschland gibt, können nichtgeimpfte Kinder von der Kita ausgeschlossen werden. Kinder unter 10 Monaten – eine Impfung ist in diesem Alter noch nicht möglich - sollen so besonders geschützt werden.

Impflücken bei Schulanfängern weiterhin zu groß
Trotz aller Aufklärungskampagnen sind die Impflücken bei Masern in Deutschland weiterhin zu groß, wie aus neuen Auswertungen des RKI zu Impfquoten hervor geht. Zwar haben 97,1 Prozent der Schulanfänger die erste Impfung bekommen. Aber bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung gibt es große regionale Unterschiede, so dass auf Bundesebene die gewünschte Impfquote von 95 Prozent noch immer nicht erreicht wird. Nach den neuen Daten des RKI sind gut 93 Prozent der Schulanfänger 2017 zweimal gegen Masern geimpft. Die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten oder auch gegen Kinderlähmung haben bei den Schulanfängern bereits im dritten Jahr in Folge abgenommen.

"2500 Euro Strafe für Impfverweigerer" Hier lesen Sie das Interview mit der BILD am Sonntag im Wortlaut > https://www.bild.de/bild-plus/politik/i ... .bild.html
Weitere Informationen
Masern-Erkrankungen in Deutschland - Hier erfahren Sie, was die Krankheit so gefährlich macht > https://www.bundesgesundheitsministeriu ... asern.html
Wissenswertes zum Impfen - Welche Schutzimpfungen werden empfohlen? Was ist Herdenimmunität und warum schützt sie die, die noch nicht geimpft werden können? > http://www.impfen-info.de/

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministeriu ... -aru8Ngyv8
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WernerSchell
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Masern-Impfpflicht - Droht impfmüden Eltern bald ein Bußgeld?

Beitrag von WernerSchell » 06.05.2019, 06:41

Ärzte Zeitung vom 06.05.2019:
Masern-Impfpflicht
Droht impfmüden Eltern bald ein Bußgeld?

Mit einem Paukenschlag will Spahn die Impfmüden im Land aufrütteln. Sein jüngster Gesetz-Entwurf sieht Impfausweise als Eintrittskarte für die Kita vor und Bußgeld für Impfmuffel. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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