Weltblutspendetag am 14.06.2018

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Weltblutspendetag am 14.06.2018

Beitrag von WernerSchell » 13.06.2018, 10:47

Weltblutspendetag 2018
14. Juni 2018 in der Welt


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Der Weltblutspendetag soll auf die Relevanz von Blutspenden und Blutspendern aufmerksam machen und wird am 14. Juni 2018 begangen. Im Deutschen ist auch der Name Weltblutspendertag verbreitet und auf Englisch nennt sich der Tag World Blood Donor Day. Er fällt auf den Geburtstag von Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen.

Der Weltblutspendentag wurde von der Weltgesundheitsorganisation, der Internationalen Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen ausgerufen. Alle vier Organisationen setzen sich weltweit für sicheres Blut auf der Basis freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden ein. Der Tag wird seit 2004 jährlich und weltweit begangen.

Mit dem Weltblutspendertag wird dazu aufgerufen, als Blutspender zur Verfügung zu stehen. Bei einer Blutspende handelt es sich dabei um die freiwillige Abgabe des eigenen Blutes. Das gespendete Blut wird untersucht, aufbereitet und für medizinische, wissenschaftliche und pharmazeutische Zwecke verwendet. Es wird konserviert und, sofern es dazu geeignet ist, in verschiedene Blutprodukte aufgetrennt und in einer Blutbank eingelagert. Die entnommene Menge liegt üblicherweise bei einem halben Liter.

Blut spenden darf nicht nur am Weltblutspendetag jeder zwischen 18 und 68 Jahren, soweit keine gesundheitlichen Bedenken vorliegen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt außerdem das Mindestgewicht des Spenders von 50 Kilogramm. Gesunde Menschen können bis zu sechsmal jährlich Blut spenden, wobei empfohlen wird, eine Ruhezeit von rund zwei bis drei Monaten zwischen dem Spenden einzuhalten. Männer, die Sex mit Männern haben, sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz von der Blutspende ausgeschlossen. (Mit Material von: Wikipedia) Der Text "Weltblutspendetag" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

Quelle: http://www.kleiner-kalender.de/event/we ... 87687.html - http://transfusionsmedizin.uk-koeln.de/ ... tspendetag - http://www.gbe-bund.de/gbe10/t?t=52274D
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Weltblutspendetag am 14.06.2018

Beitrag von WernerSchell » 13.06.2018, 10:48

Bei Operationen mehr Eigenblut nutzen
BARMER für maßvollen Einsatz von Transfusionen


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Berlin, 13. Juni 2018 – Krankenhäuser sollten aus Sicht der BARMER stärker das Eigenblut von Patienten bei Operationen nutzen, um Transfusionen mit Spenderblut zu vermeiden. „Bei Eingriffen kommen Blutkonserven mitunter vorschnell zum Einsatz. Durch die sogenannte Patienten-Blut-Behandlungsplanung kann man dies vor allem bei planbaren Eingriffen verhindern. Kliniken sollten verstärkt auf dieses Konzept setzen, zumal es gerade im Sommer zu Engpässen an Spenderblut kommen kann“, sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER, mit Blick auf den Weltblutspendetag am 14. Juni.

An erster Stelle steht die Sicherheit des Patienten
Das Konzept, auch Patient Blood Management PBM genannt, fußt, so Marschall, auf mehreren Säulen. Unter anderem werde der Patient vor planbaren Operationen auf Blutarmut getestet, da bereits bei einer leichten Anämie das Risiko für Komplikationen und Tod um das bis zu Fünffache erhöht sein kann. Insofern sollten Patienten einer ursächlichen Anämie-Therapie unterzogen werden. Dies steigere die eigenen Blutreserven. Zudem würden durch diverse Maßnahmen unnötige Blutverluste und damit unnötige Fremdbluttransfusionen vor, während und nach dem Eingriff um bis zu 50 Prozent vermieden. „Beim PBM-Konzept geht es nicht nur darum, kostbare Blutreserven zu schonen. An erster Stelle stehen die Gesundheit und Sicherheit des Patienten“, sagt die leitende Medizinerin der BARMER. Denn eine Bluttransfusion berge immer ein Restrisiko und könne schwere allergische Reaktionen auslösen, schlimmstenfalls mit tödlichem Ausgang.

BARMER ruft zur Blutspende auf
Eine Patienten-Blut-Behandlungsplanung sei auch deshalb so wichtig, weil in Deutschland immer mehr Blutspenden benötigt würden. Derzeit seien es rund 15.000 am Tag. „Für akute Operationen oder zur Herstellung von Medikamenten wird man weiter Spenderblut oder dessen Bestandteile benötigen. Deshalb appellieren wir an die Bürger nach wie vor, zur Blutspende zu gehen. Sie können damit Leben retten“, sagt Marschall. Die PBM sei als wertvolle Ergänzung und Entlastung zu verstehen, die mittlerweile weltweit in Hunderten Kliniken jeglicher Größe durchgeführt werde.

Quelle: Pressemitteilung vom 13.06.2018
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