Deutschland in Gefahr - Buchtipp

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht, Allgemeine Rechtskunde (einschließlich Staatsrecht), Zivilrecht (z.B. Erbrecht)

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Deutschland in Gefahr - Buchtipp

Beitrag von WernerSchell » 24.11.2016, 08:46

Buchtipp!

Wendt, Rainer

Deutschland in Gefahr
Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt

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Riva Verlag, 2016
Artikelnummer : A4027104
Preis: 19,99 € inkl. MwSt.

Ein schwacher Staat kann die Menschen nicht schützen, die in seinen Grenzen leben. Und deshalb muss Schluss sein damit, Deutschland weiter zu schwächen. Denn unser Land ist längst nicht mehr sicher, deshalb brauchen wir den starken Staat. Denn nur der hat die Macht, die Bürger zu schützen und gegen diejenigen anzutreten, die unsere Demokratie, unsere Verfassung, das Recht und die Gerechtigkeit mit Füßen treten. Rainer Wendt legt mit seinem Buch den Finger in zahlreiche Wunden. Er beschreibt Versäumnisse, die dazu führten, dass Täter heutzutage häufig besseren Schutz genießen als die Opfer. Er erklärt, warum der Staat sich bei der Bekämpfung von Verkehrssündern stark macht, aber im Kampf gegen Vergewaltiger, Totschläger oder andere Schwerkriminelle schwach bleibt. Außerdem nimmt er die Politik ins Visier, die nie vorausschauend handelt, sondern immer erst dann einschreitet, wenn die Probleme unübersehbar geworden sind - etwa dann, wenn bereits 1,5 Millionen Schutzsuchende ins Land gekommen sind. Wendt sagt klar und deutlich, was sich ändern muss, damit wir weiterhin in einem so wohlhabenden, sicheren und freien Land leben können. Ein wichtiges Buch, das zeigt, wie sich Deutschland für die anstehenden Herausforderungen wappnen kann und muss.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.kopp-verlag.de/Deutschland-i ... AohM8P8HAQ

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Polizeigewerkschafter Wendt kritisiert Justiz scharf
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat scharfe Kritik an der Justiz geübt und ihr ein zu lasches Vorgehen gegen Straftäter vorgeworfen. "Die volle Härte des Gesetzes heißt heute oft, wir stellen von Straftätern die Personalien fest, und Richter lassen sie wieder frei", sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt der "Passauer Neuen Presse" (Ausgabe vom 23.11.2016). Die Justiz betreibe nur noch Rechtspflege, viele Richter arbeiteten in einem "Rechtspflege-Kokon".
Polizei fühlt sich von Justiz alleingelassen
So hätten zuletzt etwa Hunderte von Polizisten wochenlang rund um die Uhr gearbeitet, um erfolgreich eine Razzia gegen die Salafisten-Szene durchführen zu können. Kurz darauf hätten sie erleben müssen, wie ein Gericht in Wuppertal die sogenannte Scharia-Polizei freispreche. "Das ist unfassbar und ein verheerendes Signal", monierte Wendt. Die Polizei fühle sich "von der Justiz komplett alleingelassen". Der Gewerkschafter kritisierte auch, dass der Gewalttäter von Hameln, der die Mutter seines Sohns niedergestochen und mit dem Auto durch die Straßen geschleift hatte, zuvor noch auf freiem Fuß gewesen sei. Der 38-Jährige habe eine lange Gewaltkarriere hinter sich und sei immer wieder durch Straftaten aufgefallen, aber dennoch nicht in Haft gewesen. "Es wird sich ein Richter finden, der ihm auch jetzt wieder eine positive Sozialprognose geben wird", sagte Wendt voraus.
Quelle "Beck-aktuell" und weitere Informationen: http://rsw.beck.de/aktuell/meldung/poli ... tiz-scharf
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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