Lauert wirklich an jeder Straßenecke Gefahr? ... Umfrage

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Lauert wirklich an jeder Straßenecke Gefahr? ... Umfrage

Beitrag von WernerSchell » 30.05.2016, 06:46

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Quelle: http://www.mg-heute.de

Umfrage
Wie sicher fühlen sich die Bochumer?


Lauert wirklich an jeder Straßenecke Gefahr? Oder existiert sie in erster Linie in unseren Köpfen?
Beinahe jeden Tag meldet die Zeitung Raubüberfälle, Einbrüche oder Gewaltattacken. Ist das Leben also insgesamt unsicherer geworden? Oder werden ganz einfach nur mehr Straftaten angezeigt? Ändert sich also vor allem die Wahrnehmung?

Der Lehrstuhl für Kriminologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) will es für die Stadt Bochum genau wissen: Die Wissenschaftler schreiben Ende Mai 2016 rund 3.500 zufällig ausgewählte Bochumer Bürgerinnen und Bürger an. Diese können sich an einer Online-Befragung zum Thema Kriminalität beteiligen.
Erhoben wird beispielsweise, wie viele Bochumer Bürger im vergangenen Jahr Opfer einer Straftat wurden. Die Befragten sollen sich darüber hinaus zu ihrem Sicherheits- und Unsicherheitsgefühl äußern, zu Problemen in ihrem Wohnumfeld und zu ihrer Zufriedenheit mit der Arbeit der Bochumer Polizei.

Langzeitvergleich

Mit dieser Studie knüpft der Lehrstuhl für Kriminologie an eigene frühere Untersuchungen an: Bereits 1975, 1986 und 1998 wurden die Bochumer zu ähnlichen Themen befragt. Die Ergebnisse dieser Studien haben seinerzeit der Polizei und der Stadt Bochum Entscheidungshilfen an die Hand gegeben und dazu beigetragen, Probleme zu lösen.

Wenn die Ergebnisse der Befragung "Bochum IV" ausgewertet sind, liegen erstmals in Deutschland Informationen darüber vor, wie sich Kriminalitätsbelastung und Verbrechensfurcht über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren in einer Stadt verändert haben. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Thomas Feltes erhalten Daten zum sogenannten Dunkelfeld der Kriminalität, zum Anzeigeverhalten, zur Verbrechensfurcht und zur Einschätzung der Polizeiarbeit. Sie können damit Kriminalitätsphänomene im Langzeitvergleich beschreiben und analysieren.

Quelle: Pressemitteilung vom 18.05.2016
Pressekontakt
Prof. Dr. Thomas Feltes
Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft Juristische Fakultät Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234 32 28245 oder 0173 3170807
E-Mail: Thomas.feltes@rub.de
http://www.kriminologie.rub.de

Arne Dessaul
Ruhr-Universität Bochum (RUB)
Dezernat Hochschulkommunikation
Tel. ++49/234/32-23999
UV 0-28
Universitätsstraße 150
44801 Bochum
arne.dessaul@uv.rub.de
http://www.uv.rub.de/dezernat8/

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Siehe auch in diesem Forum unter:
Senioren: Raubüberfälle in den Wohnungen ...
viewtopic.php?f=5&t=21182

Am 18.05.2016 bei Facebook gepostet:
Viele Senioren sind wegen der mangelhaften Schutzmaßnahmen durch den Staat in großer Sorge ... Einbrüche, Überfälle, Enkeltrick ... Und da wird behauptet, das seien vornehmlich subjektive Befindlichkeiten. Unglaublich! Wir müssen aufhören, uns in die eigene Tasche zu lügen. Die Medien müssen endlich die Bedrohungslage deutlicher beschreiben. Und die staatlichen Organe müssen handeln, sie allein haben das Gewaltmonopol. Auch Ursache und Wirkung müssen klar benannt werden (Herkunft der Täter usw.). > http://www.neuss-erfttal.de/forum/viewt ... ?f=5&t=151 - Freiheit ohne Sicherheit geht eben nicht! - Zu beklagen ist, dass die Sicherheitsanforderungen völlig unzureichend sind. Wir brauchen u.a. mehr gut ausgerüstete Polizei- und Ordnungskräfte. …"Beschwichtigungspolitik", Einbruchsradar usw. helfen nicht. ….
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WernerSchell
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Ältere Menschen sind zunehmend Opfer von kriminellen Handlun

Beitrag von WernerSchell » 28.03.2017, 06:59

Ältere Menschen sind zunehmend Opfer von kriminellen Handlungen (Enkeltrick, Einbruch, Überfälle usw.). Die Verunsicherung ist groß. SWR-Fernsehen informiert am 28.03.2017, 21.00 Uhr, über "Einbruchsicherung fürs Haus - preiswert, nützlich, gut?" - Freiheit ist nicht ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten. Und dabei sind, auch mit Rücksicht auf die älteren Menschen, vielfältige Gesichtspunkte zu bedenken.
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