Elternunterhalt - Kinder haften für ihre Eltern - Buchtipp

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Elternunterhalt - Kinder haften für ihre Eltern - Buchtipp

Beitrag von WernerSchell » 23.10.2018, 14:11

Buchtipp!

Elternunterhalt
Kinder haften für ihre Eltern

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Verbraucherzentrale, Düsseldorf - 3. Auflage 2018
176 Seiten | Format 14,8 x 21 cm
Buch: 14,90 Euro / zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar. Zustellung innerhalb von vier Werktagen.
E-Book: 11,99 Euro
PDF (1.26 MB), sofort downloadbar.
Alle Preise inkl. MwSt.


- Welche Ansprüche der Eltern und des Staates sind berechtigt?
- Wie wird das elterliche Einkommen und Vermögen verwertet, wie das der Kinder angerechnet?
- Wie können Unterhaltsansprüche reduziert werden?
- Wie lässt sich rechtzeitig vorsorgen?
- Mit der aktuellen Düsseldorfer Tabelle und den neuen Bedarfssätzen für Kinder
- Mit allen Änderungen der Pflegereform 2017


Die hohen Kosten für die Pflege im Alter stellen Familien vor große finanzielle Herausforderungen. Unter welchen Voraussetzungen die Eltern finanzielle Unterstützung von ihren Angehörigen verlangen können und wann Kinder für ihre Eltern aufkommen müssen, lesen Sie in diesem Ratgeber. Darüber hinaus erfahren Sie, welche Rolle das Sozialamt beim Elternunterhalt spielt, und erhalten Tipps, wie Sie sich diesem gegenüber verhalten können.

Mit ausführlichem Praxisbeispiel: Die Musterfamilie Meier führt Sie anschaulich durch alle Problemstellungen.


Die Kosten für gute Pflege

Den Begriff des »demografischen Wandels« muss man heute kaum noch jemandem erklären. 2030 wird die Zahl der über 65-Jährigen in Deutschland um ca. 40 % von etwa 16 Millionen auf über 22 Millionen steigen.

Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland sind heute schon pflegebedürftig, und die Zahl wird proportional zur Entwicklung der Alterspyramide weiter ansteigen. Die Kosten für die Pflege zu Hause oder im Altersheim können durch Vermögen, Rente und Pflegegeld allein oft nicht gedeckt werden. Hier sind die Angehörigen des Pflegebedürftigen gefragt. Sie müssen nicht nur die schwierige Entscheidung treffen, ob sie die Pflege selbst übernehmen können und wollen, sondern auch nach unterhaltsrechtlichen Regeln für deren Kosten einstehen.

Nur wenn der Hilfebedürftige und seine Familie selbst nicht in der Lage sind, das nötige Geld aufzubringen, oder wenn Eile geboten ist, springt der Sozialstaat ein. Dieser will und soll aber nur Auffangnetz sein: Streckt er etwa die Kosten für den Pflegeheimaufenthalt vor, versucht er, diese anschließend bei den eigentlich verpflichteten Personen einzutreiben.

Wenn die Kinder der Pflegebedürftigen kritisch danach fragen, ob sie wirklich für den Unterhalt der Eltern aufkommen müssen, sollte man das nicht verurteilen. Sie werden nämlich häufig dann mit der Frage des Elternunterhalts konfrontiert, wenn sie noch eigene Kinder zu versorgen haben, gerade wieder ins Berufsleben einsteigen und ernsthaft für ihr eigenes Alter und die eigene Pflegebedürftigkeit vorsorgen müssen. Die Nöte der sogenannten Sandwichgeneration sind in aller Munde und beschäftigen im Zusammenhang mit dem Elternunterhalt auch zunehmend die Gerichte.

Dieses Buch soll Ihnen dabei helfen, die Grundlagen des Elternunterhaltsrechts zu verstehen, und Ihnen die Auseinandersetzung mit dem Sozialhilfeträger erleichtern.

Die Autoren: Günther Dingeldein, Fachanwalt für Familien-, Erbund Arbeitsrecht, und Martin Wahlers, Fachanwalt für Familien- und Erbrecht, arbeiten in Bickenbach an der Bergstraße. Das Autorenteam hat bereits mehrere Ratgeber für die Verbraucherzentrale veröffentlicht.


Quelle und weitere Informationen:
https://www.ratgeber-verbraucherzentral ... t-46006763
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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