‚Rauchfrei Pflegen‘ - DBfK als Partner

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht, Allgemeine Rechtskunde (einschließlich Staatsrecht), Zivilrecht (z.B. Erbrecht)

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‚Rauchfrei Pflegen‘ - DBfK als Partner

Beitrag von WernerSchell » 29.02.2016, 07:21

DBfK ist Partner von ‚Rauchfrei Pflegen‘

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) unterstützt die heute gestartete Initiative ‘Rauchfrei Pflegen’ ausdrücklich. Durch Mitzeichnen verpflichtet sich der Verband, für die mit ‘Rauchfrei Pflegen’ verknüpften Anliegen und Ziele einzutreten und Tabakprävention und Tabakentwöhnung in den Pflegeberufen aktiv mitzugestalten. „Dass gerade unter beruflich Pflegenden die Raucherprävalenz vergleichsweise hoch ist, muss zu denken geben. Denn sie sind wichtige Multiplikatoren und Botschafter, wenn es darum geht, in der Bevölkerung ganz allgemein und bei Patientinnen und Patienten gesunde Lebensweisen anzuregen. Zudem bedeutet Rauchen für Frauen – und beruflich Pflegende sind zu mehr als 80% weiblich – ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko“, sagt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „Dass nach Aussage vieler Pflegender und Pflegeschüler das Rauchen eine, manchmal sogar die einzige, Rückzugsmöglichkeit aus dem hoch belastenden Arbeitsalltag bietet, ist beschämend und inakzeptabel. Es wird höchste Zeit, dass Arbeitgeber sich auf ihre Fürsorgepflicht besinnen! Erfreulich ist, dass auch die erste große Krankenkasse die Dringlichkeit erkannt hat und bereit ist, entsprechende Programme in Pflegeschulen zu finanzieren. Weitere Kostenträger sollten sich dem anschließen“, so Knüppel.

Mit der kürzlich gestarteten Aktion ‚Mein Recht auf Frei‘ greift der DBfK erneut die Problematik der chronischen Überlastung in den Pflegeberufen auf. Hoher Tabakkonsum ist dabei nur eine der zahlreichen Auswirkungen, die sich inzwischen bemerkbar machen. Pflegeberufe zählen seit Jahren zu den Branchen mit den höchsten Krankheitsausfällen; besonders bedenklich ist die kontinuierlich hohe Zahl an berufsbedingten psychischen und Suchterkrankungen unter Pflegenden. Diejenigen, die kranke Menschen gesundpflegen wollen, werden selbst krank dabei. Auch deshalb, weil ihnen die nötige Zeit zur Erholung und Regeneration in Form von ungestörter Freizeit und Pausen nicht gewährt wird. ‚Mein Recht auf Frei‘ ( http://www.dbfk.de/de/Mein-Recht-auf-Frei.php ) bietet Informationen und zeigt, dass Arbeitszeit auch gesundheitsfördernd gestaltet werden kann.

Der Mikrozensus 2013 bzw. Daten des Statistischen Bundesamts (2015) besagen, dass 30% der Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, 36% der Krankenpflegehelfer/innen und sogar 42% der Altenpfleger/innen rauchen. Die Raucherprävalenz bei PflegeschülerInnen liegt mit etwa 50% noch höher und dies, obwohl das Rauchen insgesamt und gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen seit Jahren zurückgeht.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
http://www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 23.02.2016
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
http://www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77 | Umsatzsteuer Id.Nr. DE 114235140

+++
Dazu passend:
Krebs mit Prävention begegnen - Rauchen einstellen!
viewtopic.php?f=6&t=21441
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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‚Rauchfrei Pflegen‘ - Online-Umfrage

Beitrag von WernerSchell » 05.03.2016, 07:39

Am 01.03.2016 bei Facebook gepostet:
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) führt im Rahmen seiner aktuellen Aktion
“Mein Recht auf Frei” eine Online-Umfrage durch.
Näheres unter > viewtopic.php?f=5&t=21498&p=91198#p91198
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Rauchfreier Pflegen

Beitrag von WernerSchell » 30.05.2017, 14:01

Rauchfreier Pflegen

Morgen ist der Weltnichtrauchertag, eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ruft aus diesem Anlass zu verstärkten Bemühungen um eine Reduzierung des Tabakkonsums in der Pflege auf. „Deutschland zählt mit ca. 16,3 Millionen Rauchern noch immer zu den Staaten mit der höchsten Zahl an TabakkonsumentInnen. Leider ist gerade in den Pflegeberufen die Raucherprävalenz hoch, und das bereits bei PflegeschülerInnen am Beginn ihrer Berufsausbildung. Während sich allgemein der Trend zum Nichtrauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen allmählich verstärkt, wird in Pflegeberufen eine gegenteilige Entwicklung beobachtet. Mit einem „Gesundheitsberuf“, der auch Vorbild sein kann und zu Gesundheitsfragen beraten soll, ist das schwer zu vereinbaren“, erklärt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. „Die Chancen für eine Tabakreduzierung bzw. den Rauchstopp sind umso größer, je früher man damit beginnt – bevor sich eine Sucht entwickeln konnte. Deshalb fordern wir Pflegeschulen und Pflege-Arbeitgeber ausdrücklich auf, die Gesundheit ihrer Beschäftigten ernst zu nehmen und aktive Gesundheitsförderung zur Reduzierung des Tabakkonsums zu betreiben. Das beginnt mit konsequenter Stressreduzierung und hört bei gesunden Pausen und der gemeinsamen Teilnahme an Rauchfrei-Programmen nicht auf. Damit tun sie nicht nur der allgemeinen Gesundheit, sondern auch dem Betriebsklima, der allgemeinen Zufriedenheit am Arbeitsplatz, der eigenen Arbeitgeberattraktivität, der Umwelt und dem Unternehmensimage viel Gutes!“

Rauchen gilt nach wie vor als das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko überhaupt. Neben vielfältigen Schäden für die Gesundheit – jeder siebte Todesfall ist auf die Folgen von Tabakkonsum zurückzuführen – hat Rauchen auch handfeste ökonomische Auswirkungen. Jährlich entsteht der deutschen Volkswirtschaft ein Schaden von 80 Milliarden Euro, davon 25,4 Milliarden im Gesundheitssystem und 53,7 Milliarden durch Produktionsausfälle und Frühverrentung. Und die unmittelbare Lücke im persönlichen Geldbeutel ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: Wer täglich eine Schachtel Zigaretten konsumiert, verbraucht monatlich 150 Euro nur für das Rauchen und verliert in zehn Jahren 18.000 Euro. In Haushalten mit niedrigem Einkommen wird bis zu zehn Prozent davon ausschließlich für Tabakprodukte ausgegeben. (Zahlen der Deutschen Krebshilfe).

Seit 2016 unterstützt der DBfK ausdrücklich die Initiative „Rauchfrei Pflegen – zur Förderung der Gesundheit von Pflegeberufen“ ( http://www.dbfk.de/media/docs/Initiativ ... n-2016.pdf ).

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
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dbfk@dbfk.de
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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de . Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 30.05.2017
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
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450.000 Krankenhausfälle wg. Rauchen

Beitrag von WernerSchell » 31.05.2017, 07:04

450 000 Krankenhausfälle durch raucherspezifische Erkrankungen im Jahr 2015

WIESBADEN - Im Jahr 2015 wurden in Deutschland insgesamt 449 804 Patienten
(267 308 Männer und 182 496 Frauen) im Krankenhaus infolge einer raucherspezifischen Erkrankung vollstationär behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist damit die Zahl dieser Behandlungen in den letzten zehn Jahren um 30 % gestiegen.
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Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) ist im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Quelle: PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 179 vom 31.05.2017
Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 34 44
http://www.destatis.de/kontakt

Erreichbarkeit: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.
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