‚Mein Recht auf Frei‘ - DBfK hat Aktion gestartet

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht, Allgemeine Rechtskunde (einschließlich Staatsrecht), Zivilrecht (z.B. Erbrecht)

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‚Mein Recht auf Frei‘ - DBfK hat Aktion gestartet

Beitrag von WernerSchell » 12.02.2016, 07:49

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DBfK startet Aktion ‚Mein Recht auf Frei‘

Heute startet der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine neue bundesweite Aktion unter dem Motto: „Mein Recht auf Frei“. Die Initiative, die über mehrere Monate laufen soll, widmet sich zwei Themenschwerpunkten:

1. dem gesicherten, respektierten Dienstfrei und der Verlässlichkeit des Dienstplans, wie es der Gesetzgeber vorgegeben hat;
2. dem Einhalten von rechtskonformen Arbeitspausen.

Zu den Auswirkungen der seit Jahren kontinuierlich unzureichenden Pflegepersonalbemessung in Pflegeeinrichtungen und –diensten gehören nicht nur hohe und weiter steigende Krankheitsausfälle. Problematisch sind für PatientInnen und BewohnerInnen wie auch für die Beschäftigten im Pflegeteam die Lücken und die Unterbesetzung, die bei kurzfristigem Personalausfall und/oder Arbeitsspitzen entstehen. Dass Pflegefachpersonen deshalb sehr häufig auf ihre durch das Arbeitszeitgesetz vorgeschriebenen Arbeitspausen verzichten, um die Patientenversorgung sicherzustellen, ist schon beinahe Normalität geworden. Dass man sie immer wieder auch in ihrem dienstplanmäßigen Frei oder Urlaub zuhause anruft und zum „Einspringen“ nötigt, ist ebenfalls gängige Praxis. Beides verstößt aber gegen geltendes Arbeitsrecht.

„Gute Arbeitgeber legen Wert darauf, dass sich die Mitarbeiter auf ihre Freizeit und Pausenregelungen verlassen können. Reduzierte Krankheitsmeldungen und steigende Motivation sind die Ergebnisse dieser Anstrengungen“, sagt DBfK-Präsidentin Prof. Dr. Christel Bienstein mit Blick auf die DBfK-Aktion. „Wir wollen die Missstände und Defizite beim Namen nennen und Pflegefachpersonen stärken, damit sie ihre Rechte kennen und in Anspruch nehmen. Wir wenden uns aber ebenso an Arbeitgeber und Führungskräfte mit Tipps und guten Lösungsansätzen, die übertragbar sind. In diesem Zusammenhang rufen wir auf, uns Best-Practice-Beispiele für gute Dienstplan- und Pausengestaltung zu berichten, die sich bewährt haben.“

Die Webseite der Aktion „Mein Recht auf Frei“ wird laufend ergänzt und ist ab sofort aufzurufen unter
http://www.dbfk.de/de/Mein-Recht-auf-Frei.php.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
http://www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 01.02.2016
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
http://www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77 | Umsatzsteuer Id.Nr. DE 114235140
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Online-Umfrage ‚Mein Recht auf Frei‘

Beitrag von WernerSchell » 01.03.2016, 14:39

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Mitmachen bei Online-Umfrage ‚Mein Recht auf Frei‘

Ab heute führt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) im Rahmen seiner aktuellen Aktion “Mein Recht auf Frei” eine Online-Umfrage durch. Der Pflegealltag in Krankenhäusern, Heimen, der häuslichen Pflege oder anderen Versorgungssettings ist gekennzeichnet durch hohe Arbeitsdichte, häufig wechselnde Anforderungen und zu wenig Personal, um diese Leistung gut zu erbringen. Und obwohl die Arbeitsbelastung so hoch ist, wird häufig nicht sichergestellt, dass die für eine Regeneration dringend benötigten Ruhephasen auch gewährleistet sind. Unsichere Dienstplanung, Einspringen aus dem Frei, kurzfristiges Wechseln von Schichten und fehlende oder verkürzte Pausen machen aber auf Dauer krank.

Die Umfrage richtet sich vor allem an beruflich Pflegende, die in der direkten Pflege arbeiten und kranke, pflegebedürftige Menschen betreuen. Wir möchten von Ihnen erfahren, wie Ihre momentane Arbeitssituation aussieht. Ist der Dienstplan verlässlich? Wann wird er ausgegeben? Wie werden kurzfristige Personalausfälle überbrückt? Wer kümmert sich darum? Werden Sie im Frei angerufen zum Einspringen? Wie wirkt das auf Sie? Gibt es geregelte Pausen, wird dabei abgelöst? Oder müssen Sie auf die Pause verzichten, weil anders die Arbeit nicht geschafft werden kann? Wir freuen uns, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen und einen Hinweis darauf an Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

Die Umfrage ist selbstverständlich anonymisiert und kann auf der Aktionsseite http://www.dbfk.de/de/Mein-Recht-auf-Frei.php oder über den Direktlink https://de.surveymonkey.com/r/dbfk2016 aufgerufen werden. Bis Mitte April bleibt sie freigeschaltet.


Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
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Quelle: Pressemitteilung vom 01.03.2016
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‚Mein Recht auf Frei‘ - Online-Umfrage

Beitrag von WernerSchell » 05.03.2016, 07:38

Am 01.03.2016 bei Facebook gepostet:
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) führt im Rahmen seiner aktuellen Aktion
“Mein Recht auf Frei” eine Online-Umfrage durch.
Näheres unter > viewtopic.php?f=5&t=21498&p=91198#p91198
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‚Mein Recht auf Frei‘ – jetzt als Sammelband

Beitrag von WernerSchell » 22.09.2016, 18:02

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‚Mein Recht auf Frei‘ – jetzt als Sammelband

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Die Aktion „Mein Recht auf Frei“ des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) und die integrierte Online-Umfrage hat in diesem Frühjahr für Diskussionen gesorgt, kam aber bei den Pflegenden an der Basis durchweg gut an. Die Themen Dienstplangestaltung, Dienstplansicherheit, Kompensation von Personalausfall und Pausenregelung sind Dauerbrenner und sorgen immer öfter für Konflikte, Verunsicherung und häufig auch Resignation.

Im Rahmen der Aktion hat der DBfK eine Menge Informationen, Quellen, Berichte aus der Praxis, Tipps und Empfehlungen zusammengetragen. All dies und zentrale Ergebnisse der Online-Umfrage wurden jetzt in einem 48-seitigen Sammelband gebündelt und als A4-Broschüre gedruckt. Als Arbeitsbuch und Informationsquelle kann sie für alle beruflich Pflegenden, insbesondere in leitenden Funktionen, nützlich und hilfreich sein.

Die Broschüre ist kostenlos. Bestellungen sind über den DBfK-Verlag möglich: senden Sie einen adressierten und ausreichend frankierten A4-Umschlag (bis 2 Ex. 1,45 Euro Porto, ab 3 Ex. 2,60 Euro) an die Adresse der Bundesgeschäftsstelle. Bei größeren Stückzahlen werden Paketgebühren in Rechnung gestellt. Bestellung in dem Fall online unter http://www.dbfk.de/de/shop/artikel/Mein ... elband.php .

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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 22.09.2016
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Pflegenotstand - es ist alles gesagt

Beitrag von WernerSchell » 13.10.2016, 06:51

Am 13.10.2016 bei Facebook gepostet:
Wer als Pflegekraft im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung Mängel aufgreifen will, sollte, um die eigene Anstellung nicht zu gefährden, die geltenden arbeitsrechtlichen Regeln beachten (> viewtopic.php?f=5&t=21519 ). Ich rate dazu, immer klar Position zu beziehen, jeder an seinem Platz und mit den jeweils gegebenen rechtlichen Möglichkeiten. Plattformen, um pflegepolitische Forderungen zu erheben, gibt es. Dabei muss sich nicht jeder outen. Aber Unterstützung durch Anwesenheit, z.B. bei den regelmäßigen Neusser Pflegetreffs, wäre schon ein Schritt in die richtige Richtung. Eingeladen habe ich immer breit. - Der nächste Treff findet am 26.10.2016 statt. Dann geht es zwar in erster Linie um die neuen Pflegegrade. Aber irgendwie kommen wir dann doch auch zu den unzureichenden Stellenschlüsseln usw. > viewtopic.php?f=7&t=21512
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Beschäftigte wünschen sich flexiblere Arbeitspausen

Beitrag von WernerSchell » 20.01.2017, 17:06

iga-Umfrage: Beschäftigte wünschen sich flexiblere Arbeitspausen

(20.01.17) Vier von fünf Beschäftigten sind zwar mit ihren Arbeitspausen grundsätzlich zufrieden, doch jeder zweite erholt sich dabei nie, selten oder nur manchmal. Das hat eine Online-Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) für den iga-Report "Regeneration, Erholung, Pausengestaltung - alte Rezepte für moderne Arbeitswelten?" ergeben. Danach wünschen sich die Befragten vor allem flexiblere Pausenregelungen und wären sogar mit etwas kürzeren Arbeitspausen zufrieden.

Weitere Infos und der iga-Report 34 zum Download unter:
http://aok-bv.de/presse/pressemitteilun ... 17925.html
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Quelle: Mitteilung vom 20.01.20717
Web-Infomail des AOK-Bundesverbandes
Herausgeber:
AOK-Bundesverband
Webredaktion
Tel.: 030/220 11-200
Fax: 030/220 11-105
mailto:aok-mediendienst@bv.aok.de
http://www.aok-bv.de
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DBfK fordert ‚Pausenkultur‘ in der Pflege

Beitrag von WernerSchell » 21.02.2017, 20:04

DBfK fordert ‚Pausenkultur‘ in der Pflege

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https://www.dbfk.de/de/presse/meldungen ... Pflege.php

Der Arbeitsalltag beruflich Pflegender in Deutschland zehrt an den Kräften. Zu knappe Personalbemessung, hohes Arbeitsaufkommen, immenser Zeitdruck, Überstunden und fehlende Verlässlichkeit der Dienstpläne sind längst Normalität. Vor diesem Hintergrund wirkt es sich umso gravierender aus, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitspausen kaum gewährt werden. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert die Führungskräfte aller Ebenen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen ausdrücklich auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und für eine konsequente Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes zu sorgen. „Mit Pausen wird leider zu Lasten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr willkürlich umgegangen“, stellt DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel fest. „Seit Jahren berichten beruflich Pflegende, dass sie zugunsten der Patienten-/Bewohnerversorgung meistens auf ihre Pausen verzichten (müssen). Was Pause genannt wird, ist aber keine, wenn die Ablösung fehlt – ein häufiges Problem im Nachtdienst. Und der ‚Pausenraum‘ ist meist kein echter Rückzugsort, sondern gleichzeitig Arbeitsraum mit Ruf- und Telefonbereitschaft. Hier verbringt man keine Pause, sondern einen ‚Bereitschaftsdienst‘, Regeneration kann dabei nicht stattfinden. Wir fordern eine Pausenkultur in der Pflege, die diesen Namen auch verdient“, so Knüppel.

Das Thema Arbeitspausen hat der DBfK bereits letztes Jahr in seiner Aktion „Mein Recht auf Frei“ umfassend aufgegriffen, u.a. in einer großen Online-Befragung. Von den mehr als 3500 Teilnehmenden sagten 65%, dass sie nur dann eine Pause nehmen könnten, wenn es der Arbeitsanfall zulasse. 20% berichteten sogar, nie eine vollständige und ungestörte Pause zu haben, für weitere 20% gab es sie seltener als einmal im Monat. Das ist alarmierend, zumal das Arbeitszeitgesetz in § 4 Ruhepausen keinen Zweifel lässt: „Die Arbeit ist durch im Voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. (…) Länger als sechs Stunden dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.“ Welche Anforderungen an Pausenräume gestellt werden, regelt die Arbeitsstättenverordnung. Neben den unbezahlten Überstunden, die Beschäftigte durch Wegfall ihrer Pausen leisten, hat auch die fehlende Erholung gravierende Auswirkungen. Echte Pausen, konsequent abgeschirmt von der beruflichen Inanspruchnahme, gleichen viele der im Tagesverlauf auftretenden Stressmomente aus. Deshalb sind sie unverzichtbar!

Wer seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht gut behandelt, verliert sie durch berufsbedingte Erkrankung, Abwanderung zum klügeren Konkurrenten oder Berufsausstieg. Kein Unternehmen kann sich das in Zeiten des Pflegefachkräftemangels leisten. Der DBfK begrüßt daher ausdrücklich die für den 21. Februar geplante Aktion „Heute schon Pause gemacht?“ der Gewerkschaft ver.di!

Weitere Ergebnisse der o.g. Online-Umfrage sowie alle Materialien der DBfK-Aktion „Mein Recht auf Frei“ sind in einem Sammelband zusammengefasst: http://www.dbfk.de/media/docs/download/ ... d-2016.pdf (Printversion im DBfK-Shop).

Der Cartoon kann samt Abdruckgenehmigung auf Anfrage (presse@dbfk.de) zur Verfügung gestellt werden.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
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Fax: 030-21915777
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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage http://www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 17.02.2017
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Flexiblere Pausen am Arbeitsplatz gewünscht

Beitrag von WernerSchell » 02.05.2017, 06:34

Beschäftigte wünschen sich nicht längere, aber flexiblere Pausen am Arbeitsplatz

(Quelle DGUV) Viele Beschäftigte in Deutschland erleben ihre Pausen am Arbeitsplatz als wenig erholsam. Das legen Ergebnisse einer aktuellen Online-Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) unter 323 Personen nahe. Zwar sind 79 Prozent der Befragten grundsätzlich mit den Pausen zufrieden. Allerdings erholt sich rund die Hälfte dabei nie, selten oder nur manchmal. Dass das an zu knapp bemessenen Pausenzeiten liegt, scheint nicht der Fall zu sein. Denn mit durchschnittlich 27 Minuten würden sich die Beschäftigten sogar mit kürzeren Pausenzeiten als sie tatsächlich haben (33 Minuten) zufrieden geben. Interessant ist auch, dass etwa ein Viertel häufig oder sogar immer die Pause ganz ausfallen lässt. Die Ursache hierfür liegt in den meisten Fällen am Termin- und Zeitdruck. Manche sind aber auch so vertieft in ihre Aufgaben, dass sie ihre Pause schlichtweg vergessen.
Ist die Nutzung von Smartphone und Co der Grund für den teils ausbleibenden Erholungseffekt in den Pausen? Laut Umfrage ist dem nicht so. Denn nur jeder Fünfte greift laut Umfrage in der Pause häufig oder manchmal auf digitale Angebote zurück, bei knapp 60 Prozent der Befragten kommt das selten oder gar nicht vor. Stattdessen zeigt sich sogar vielfach ein distanziertes Verhältnis. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) nehmen an, dass der Gebrauch von digitalen Medien zwischen den Arbeitsphasen nicht zur Entspannung beiträgt. 61 Prozent gehen sogar davon aus, dass es die Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst.
Die Ursachen für die unzureichend empfundene Erholung dürften eher an einer konventionellen Pausengestaltung mit unflexiblen Pausenzeiten liegen. An der Spitze der Pausenaktivitäten stehen Essen und Trinken oder Unterhaltungen mit den Kollegen. Zwar nutzen die Befragten die Mittagspause hin und wieder für einen Spaziergang an der frischen Luft, regelmäßig machen das aber nur rund 17 Prozent - obwohl diese Art der Pausengestaltung am erholsamsten eingestuft wird. Bezogen auf den Erholungsfaktor werden der Pausensnack oder das Gespräch mit den Kollegen deutlich schwächer bewertet. Nur ein Bruchteil schaltet in der Pause beim Sport ab. Etwa jeder Zehnte nimmt private Erledigungen vor, allerdings trägt dies laut Umfrage gar nicht zur Erholung bei.
Gefragt nach ihren Wünschen, spricht sich ein Drittel der Befragten für mehr Flexibilität und Autonomie bei der Wahl des Zeitpunktes aus.

Quelle: Mitteilung vom 02.05.2017
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
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44149 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de
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