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Denk an mich. Dein Rücken

Verfasst: 19.05.2013, 17:35
von Presse
Denk an mich. Dein Rücken: Sieben von zehn Menschen plagt laut Umfrage der Rücken

(Quelle: DGUV) Ein großer Teil der Bevölkerung hatte in seinem Leben schon Rückenbeschwerden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken". Danach gaben fast drei Viertel der Befragten an, bereits Rückenschmerzen gehabt zu haben. Nicht mal zwei Drittel aller Befragten werden jedoch für die Gesundheit ihres Rückens aktiv. Bei denen, die etwas zur Vorbeugung tun, stehen mehr Bewegung im Alltag und Sport hoch im Kurs.
Ein dauerhaft schmerzfreier Rücken ist der Umfrage zufolge eher selten. Nur 28 Prozent der Teilnehmer antworteten auf die Frage, ob sie jemals Rückenbeschwerden hatten, mit nein. 72 Prozent dagegen hatten schon mal Rückenschmerzen, viele davon auch in den vergangenen zwölf Monaten.
Überraschend: Schon die jungen Befragten klagen mehrheitlich über Rückenschmerzen. Allerdings liegt der Anteil der 14- bis 29-Jährigen, die bereits Rückenbeschwerden hatten, mit 63 Prozent deutlich niedriger als in den anderen Altersgruppen. Den Höchstwert erreicht mit 80 Prozent die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen. Frauen berichten etwas häufiger als Männer von Rückenbeschwerden.
"Häufig sind Rückenbeschwerden harmlos und gehen vorüber", kommentiert Dr. Johanna Stranzinger, Arbeitsmedizinerin bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), die Zahlen. "Sie können aber auch schwerwiegender sein und das private wie berufliche Leben erheblich beeinträchtigen." Zu den Ursachen von Rückenproblemen gehört neben Überlastungen unter anderem auch Bewegungsmangel bei der Arbeit und in der Freizeit. "Sowohl Über- als auch Unterforderung ist für das Muskel-Skelett-System ungünstig", erklärt die Fachärztin für Arbeitsmedizin.
Immerhin: Mehr als zwei Drittel derjenigen, die schon Rückenschmerzen hatten, unternehmen etwas dagegen. Seltener aktiv wird, wer noch keine Schmerzen hatte: Von diesen Befragten antworteten lediglich 43 Prozent, Vorsorge zu betreiben. Das Mittel der Wahl ist dabei vor allem körperliche Aktivität – in Form von Sport oder mehr Bewegung im Alltag.
"Bewegung ist das eine", sagt Arbeitsmedizinerin Stranzinger. "Wer seinem Rücken etwas Gutes tun will, sollte aber zudem seine Arbeitsweise und Arbeitsbedingungen überprüfen: Zum Beispiel kann auch das Heben schwerer Lasten oder das Arbeiten in Zwangshaltungen zu Rückenproblemen beitragen." Weitere Informationen hierzu stellt die Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken" unter http://www.deinruecken.de bereit.

Quelle: Mitteilung vom 18.05.2013
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de

Rückengerechtes Arbeiten: Konzept für Pflegekräfte

Verfasst: 12.06.2013, 05:47
von Presse
Rückengerechtes Arbeiten: Konzept für Pflegekräfte lindert Rückenschmerzen
Ein Konzept zur Erhaltung der Rückengesundheit (KERs) für Pflegekräfte hilft, Rückenschmerzen zu verhindern oder zu reduzieren, teilt die Uni Mainz mit. mehr »
http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=840 ... zen&n=2764

Qual der guten Wahl - Bürostuhl

Verfasst: 23.06.2013, 09:03
von Service
Qual der guten Wahl

(Quelle: DGUV) Mehr als 17 Millionen Beschäftigte in deutschen Büros verbringen ihren Berufsalltag größtenteils im Sitzen. Wie bequem, könnte man meinen. Aber für den Rücken ist Dauersitzen eine einseitige Belastung, die zu Verspannung und Schmerzen führen kann. Der richtige Bürostuhl und dazu die Integration von Bewegungsanteilen in den Arbeitsalltag sind deshalb von großer Bedeutung für die Rückengesundheit. Worauf man bei der Auswahl des Bürostuhls achten sollte, dazu einige Tipps von der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken"
Statische Sitz- und Zwangshaltungen können zu Verspannungen der Muskulatur führen, vor allem im Schulter-Nackenbereich, aber auch in der Schulter- und Rückenmuskulatur. "Diese muskuläre Anspannung kann Konzentrationsmangel, Nervosität und Ermüdung bei der Arbeit verstärken", sagt Dr. Rolf Ellegast vom Referat Ergonomie des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA): "Ergonomische Bürostühle bieten da Entlastung. Aber noch wichtiger ist es, im Alltag jede Möglichkeit zur Bewegung zu nutzen. Unser Rücken braucht Abwechslung und Herausforderung, um sich dauerhaft wohl zu fühlen."
Was macht einen guten Bürostuhl aus?
• Der Stuhl sollte auf jeden Fall den sicherheitstechnischen Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes entsprechen. Das wird durch das GS-Zeichen bescheinigt.
• Der Stuhl sollte ergonomisch gestaltet sein. Das heißt, er sollte die natürliche Haltung in allen Sitzpositionen unterstützten, individuell anpassbar sein und Bewegung fördern. Armlehnen sollten Schultern und Nacken entlasten. Eine hilfreiche Checkliste finden Sie unter: http://www.vbg.de (Suchwort: Bürostuhl)
• Der Stuhl sollte mit einer Benutzerinformation ausgestattet sein. Sie informiert zum Beispiel über Einstellungsmöglichkeiten und die sind die Grundlage für die Unterweisung des Beschäftigten. Häufig werden Einstellungen nicht genutzt, weil die Nutzer nicht mit ihnen vertraut sind.
Grundsätzlich gilt: Das Angebot an Bürostuhl-Modellen ist groß. Vor dem Kauf sollten deshalb die Bedürfnisse der Beschäftigten genau ermittelt werden. Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Auswahl beteiligt werden, fördert das zudem ihre Bereitschaft, den Stuhl richtig zu nutzen und auf ihre individuellen Maße einzustellen. Auch die Expertise der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Betriebsarztes sollten eingebunden werden. Beim Kauf selbst empfiehlt es sich, mehrere Personen unterschiedlicher Größe und Gewicht Probe sitzen zu lassen. Eine sorgfältige Auswahl erspart später Kosten und Ärger.
http://www.vbg.de/apl/vbg/im_qual_wahl/8.htm
Bei den richtigen Einstellungen sollten dann wiederum die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder der Betriebsarzt unterstützen. Denn nur ein individuell angepasster Bürostuhl erfüllt seinen Zweck. Eine kleine Checkliste gibt auch der Flyer "Gesund arbeiten am PC".

Quelle: Mitteilung vom 23.06.2013
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de

Höhenverstellbare Tische bei der Arbeit

Verfasst: 25.08.2013, 06:33
von Service
Höhenverstellbare Tische in immer mehr Betrieben zu finden

(Quelle: DGUV) Rund ein Drittel der Unternehmen in Deutschland stellen ihren Beschäftigten bereits höhenverstellbare Tische bei der Arbeit zur Verfügung. Das geht aus einer Umfrage für die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" hervor. Höhenverstellbare Tische erlauben es, bei der Arbeit am Computer oder bei handwerklichen Tätigkeiten zwischen Sitzen und Stehen zu wechseln. Präventionsexperten zufolge hilft dieser Wechsel, Rückenbeschwerden vorzubeugen. Das lohnt sich für Arbeitgeber: Im Vergleich zu den eingesparten Krankheitskosten sind die Mehraufwendungen für höhenverstellbare Tische gering.
Rückenschmerzen und Kopfschmerzen sind häufige Beschwerden, die von Menschen genannt werden, die eine sitzende Tätigkeit ausüben. "Wir raten deshalb schon seit Jahren dazu, mehrfach am Tag zwischen stehender und sitzender Tätigkeit zu wechseln", sagt Dr. Peter Schäfer, Präventionsexperte bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). "Dieser Wechsel ermöglicht es, verschiedene Muskelgruppen zu aktivieren und zu entlasten - was wiederum dabei hilft, Verspannungen und Rückenbeschwerden vorzubeugen."
Die Voraussetzung dafür ist allerdings ein höhenverstellbarer Arbeits- oder Bürotisch. Diese Anschaffung scheuen viele Arbeitgeber jedoch mit Blick auf die Kosten. "Mit dieser falschen Sparsamkeit erweisen sich die Unternehmen einen Bärendienst", so Präventionsfachmann Schäfer. Zum einen sei der Kostenunterschied zwischen Bürotischen mit fester und mit verstellbarer Tischplatte in den vergangenen Jahren stark geschrumpft. "Das ist wie bei Airbag und ABS bei Autos. Was früher mal Luxus war, ist heute Standard." Zum anderen rechne sich die Investition bereits ab dem ersten vermiedenen Krankheitstag eines Beschäftigten. "Viele Unternehmen sind daher dazu übergegangen, bei Neuanschaffungen gleich das höhenverstellbare Modell zu kaufen und nicht erst darauf zu warten, dass bei Beschäftigten Beschwerden auftreten."
Weitere Informationen unter http://www.deinruecken.de

Quelle: Mitteilung vom 24.08.2013
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de

Verfasst: 27.08.2013, 15:01
von Randno
Rückenschmerzen als Folge des Radfahrens
aus http://www.focus.de/auto/news/ratgeber- ... 53792.html

Wenn man falsch auf dem Sattel sitzt, können Verspannungen, Rückenschmerzen oder Gelenkschäden die Folge sein, warnt der Verein "Aktion Gesunder Rücken e.V." (AGR).
Richtig für die Wirbelsäule ist eine Sitzeinstellung, in der die Körperhaltung leicht nach vorn geneigt ist.
Bei richtiger Nutzung ist das Radfahren gut für den Kreislauf, verbessert die Kondition und stärkt die Rückenmuskulatur. Radfahren im Büro ist eine nicht zu unterschätzende Alternative, um den Bewegungsmangel bei Büroarbeiten zu relativieren.

Raus aus dem Bett bei Rückenschmerzen

Verfasst: 01.09.2013, 06:24
von Presse
Raus aus dem Bett bei Rückenschmerzen

(Quelle: DGUV) Bei chronischen Rückenschmerzen helfen meistens weder Bettruhe noch Operationen. Darauf weist die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" hin. Wer an Rückenbeschwerden leidet, sollte vielmehr sein Verhalten überprüfen. In den meisten Fällen sind Verhaltensänderungen wie mehr Bewegung und Stressabbau wesentlich wirksamer gegen das Leiden im Kreuz.
Bei Rückenschmerzen werden häufig Maßnahmen getroffen, die am Kern des Problems vorbeigehen oder es sogar noch verschlimmern. "In den meisten Fällen ist der gutgemeinte Rat, sich erst mal wenig oder gar nicht zu bewegen, der größte Fehler, den man bei der Rücken-Reha machen kann", sagt Dr. med. Daniel Bücheler, Chefarzt an der Rehaklinik am Berger See am Bergmannsheil-Buer (Knappschaft) und Facharzt für Orthopädie und für physikalische und rehabilitative Medizin. Denn nicht selten ist eine untrainierte Muskulatur der Grund für die Probleme. Hört man auf, sich zu bewegen, kommt es zu einem weiteren Muskelabbau - es entsteht ein Teufelskreis.
Auch ganz akute Schmerzen, zum Beispiel nach einem so genannten Hexenschuss, bessern sich meist nach wenigen Tagen. "80 Prozent aller Patienten weisen einen unkomplizierten Rückenschmerz auf, der häufig keine Operation erfordert", so Bücheler. Meist helfe eine Verhaltensänderung am besten - also zum Beispiel mehr Bewegung oder eine veränderte Arbeitsorganisation - da sich häufig auch psychische Probleme auf den Rücken auswirken. "Spritzen, Pillen oder Skalpell lösen dann keine Probleme!" Über eine Operation sollten Ärzte und Patienten nur bei auftretenden Lähmungserscheinungen nachdenken.
Vorbeugend ist besonders darauf zu achten, sich genug Bewegung zu verschaffen und die Muskulatur zu trainieren oder Muskelungleichgewichte zwischen häufig übertrainierter Rückenmuskulatur und untertrainierter Bauchwandmuskulatur auszugleichen. Helfen kann in diesem Fall ein gezieltes Training der Bauchmuskulatur, um dem Rücken zu mehr Stabilität zu verhelfen. Beim Sitzen tritt die höchste Belastung für die Lendenwirbelsäule auf. Wer im Büro arbeitet, sollte daher jede Gelegenheit nutzen, um aufzustehen, etwa beim Telefonieren. Und natürlich kann Rückenbeschwerden, die auf psychische Belastungen wie zum Beispiel "Stress" zurückzuführen sind, auch durch entsprechende Verhaltensänderungen entgegengewirkt werden, ob im Privaten oder im Beruf. Die richtige Therapie von Rückenproblemen sollte daher die psychische Komponente nicht außer Acht lassen und diese genauso professionell behandeln.
In der DGUV Bilddatenbank finden Sie Übungsanweisungen und Abbildungen. Weitere Präventionshinweise sowie Poster mit Ausgleichsübungen und rückenschonenenden Körperhaltungen finden Sie im Kampagnenportal.
Weitere Informationen unter www.deinruecken.de

Quelle: Mitteilung vom 31.08.2013
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de

Verfasst: 02.09.2013, 13:36
von muellersrene
Mangelnde Bewegung!
Das ist leider das größte Übel daran :-(

Mit gesundem Rücken durch die Ausbildung

Verfasst: 15.09.2013, 06:18
von Service
Mit gesundem Rücken durch die Ausbildung

(Quelle: DGUV) Rückenschmerzen kennen kein Alter. Fast 50 Prozent der 11- bis 17-Jährigen gaben bei einer Befragung an, in den letzten drei Monaten unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Meist entstehen die Beschwerden durch Fehlbelastungen. Was können Auszubildende tun, um vorzubeugen? "Denk an mich. Dein Rücken" heißt die neue Berufsschulaktion von "Jugend will sich-er-leben" (JWSL). Sie gibt Tipps und Informationen und lädt zum Mitmachen ein.
"Rückenmuskulatur und Bandscheiben brauchen Bewegung. Und zwar in jedem Alter", sagt Ingo Froboese, Professor an der Sporthochschule Köln. "Einseitige Belastungen wie langes Sitzen, schweres Heben oder dauerhafte Zwangshaltungen können zu Verspannungen führen und die verursachen häufig die Schmerzen." Froboese hat einen kurzen Test entwickelt, mit dem jeder seine eigene Rückenfitness einschätzen kann. Der Test dauert nur fünf Minuten und hat ein eindeutiges Ergebnis: Ist mein Rücken schon ausreichend trainiert - oder nicht?
Der Test ist aber nur ein Angebot im Rahmen des umfangreichen Medienpakets der Berufsschulaktion. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Aktionsfilm mit dem Titel: "Die Kampagne". In dem zehnminütigen Film werden fünf Auszubildende vorgestellt und deren Arbeitsplätze und Arbeitsweisen unter die Lupe genommen. Hinzu kommen Animationsfilme, Interviews mit Prominenten und Moderationsvorschläge für den Unterricht in Berufsschulen und die Unterweisung im Betrieb. Für die Lehrkräfte werden fünf verschiedene Unterrichtvorschläge angeboten. Im betrieblichen Kontext geht es darum, das Bewusstsein der Auszubildenden zu schärfen. Sie sollen Belastungen erkennen und lernen, wie sie den Rücken schützen können.
Darüber hinaus können sich Berufsschülerinnen und Schüler sowie Schulen an verschiedenen Wettbewerben beteiligen, bei denen Geldpreise bis zu 1000 Euro zu gewinnen sind. In Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein können in diesem Jahr keine Preise vergeben werden.
Alle weiteren Informationen und alle Begleitmaterialien unter www.jwsl.de

Quelle: Mitteilung vom 14.09.2013
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de

Verfasst: 12.10.2013, 15:45
von _Aturo_
muellersrene hat geschrieben:Mangelnde Bewegung!
Das ist leider das größte Übel daran :-(
genau das ist es. Und schlechte Matratzen. (Meine persöhnliche Erfahrung)

Denk an mich. Dein Rücken

Verfasst: 03.02.2014, 08:11
von Service
Arbeitgeber müssen bei körperlich schwerer Arbeit Vorsorge anbieten

(Quelle: DGUV) Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Beschäftigten bei körperlich anstrengender Arbeit eine arbeitsmedizinische Vorsorge anzubieten. Darauf weisen die Träger der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" hin. Konkret geht es um Tätigkeiten, die mit Gesundheitsgefährdungen für das Muskel-Skelett-System verbunden sein können. Hierzu zählen zum Beispiel das Heben und Tragen von Lasten, sich ständig wiederholende Bewegungsabläufe oder das Arbeiten in Zwangshaltungen. Informationen zur Prävention entsprechender Gesundheitsrisiken stellt die Kampagne unter http://www.deinruecken.de bereit.
Im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge berät der Betriebsarzt über Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Gesundheit. Unterschieden wird in Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge. Die betriebsärztliche Beratung zu Gesundheitsgefährdungen für das Muskel-Skelett-System gehört zur Angebotsvorsorge. Das heißt, der Arbeitgeber muss seinen Beschäftigten die Vorsorge vor Aufnahme der Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen anbieten. Den Beschäftigten steht es frei, das Angebot anzunehmen. Eine Pflicht zur Teilnahme, wie zum Beispiel bei Eignungsuntersuchungen, besteht nicht. Die Kosten für die Vorsorge trägt der Arbeitgeber. Die individuelle Beratung und Aufklärung des Arbeitnehmers über persönliche Gesundheitsrisiken bei seiner Arbeit steht dabei im Vordergrund. Eine körperliche Untersuchung findet nur dann statt, wenn es der Betriebsarzt für erforderlich hält und der Arbeitnehmer damit einverstanden ist.
"Körperlich schwere Arbeit kommt immer noch in vielen Berufen vor", sagt Professor Jürgen Bünger vom Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA). "Gleichzeitig gehören Muskel-Skelett-Erkrankungen, vor allem des Rückens, zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Arbeitsmedizinische Vorsorge kann dabei helfen, Krankheiten vorzubeugen oder eine Verschlimmerung bereits bestehender Erkrankungen zu verhindern." Zwar unterliege der Betriebsarzt der Schweigepflicht. Gleichwohl könne er Erkenntnisse aus der Vorsorge nutzen, um den Arbeitgeber auf entsprechende Gefährdungen aufmerksam zu machen oder die Anschaffung technischer Hilfsmittel wie Hebehilfen zu empfehlen. Mit Einwilligung der Betroffenen kann der Betriebsarzt dem Arbeitgeber auch individuelle Maßnahmen vorschlagen, zum Beispiel einen häufigeren Wechsel des Mitarbeiters zwischen verschiedenen Tätigkeiten.
Hinweise zu Gesundheitsgefährdungen für das Muskel-Skelett-System sowie Informationen zur Prävention gibt es im Internet unter http://www.deinruecken.de. Filme, die Beispiele zur Prävention aus unterschiedlichen Branchen zeigen, sind im Unternehmer-Portal zu finden.

Quelle: Mitteilung vom 02.02.2014
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Weißenburger Straße 12
44135 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de

Tag der Rückengesundheit am 15. März

Verfasst: 12.03.2014, 08:22
von Presse
Tag der Rückengesundheit am 15. März

(11.03.14) "Tu's für Dich" ist das Motto des Tages der Rückengesundheit am 15. März. Damit soll zu mehr Bewegung und Selbstfürsorge aufgerufen werden,
um Rückenbeschwerden vorzubeugen und entgegenzuwirken.
Weitere Informationen, Texte und Hörfunkbeiträge bietet der AOK-Mediendienst unter:
http://aok-bv.de/presse/gesundheitstage ... 00527.html

Quelle: Mitteilung vom 11.03.2014
Web-Infomail des AOK-Bundesverbandes
Herausgeber: AOK-Bundesverband
Webredaktion
Tel.: 030/220 11-200
Fax: 030/220 11-105
mailto: aok-mediendienst@bv.aok.de
http://www.aok-bv.de

Geheimnisvolle Faszien - Neues vom Rücken

Verfasst: 15.04.2014, 06:38
von WernerSchell
15.04.2014, 21.00 - 21.45 Uhr, WDR, Quarks & Co.

Thema:
Geheimnisvolle Faszien - Neues vom Rücken

Richtiges Sitzen am PC und zum Ausgleich Bewegung!

Verfasst: 08.12.2014, 09:07
von WernerSchell
Richtiges Sitzen am PC und zum Ausgleich Bewegung!
https://www.facebook.com/video.php?v=10152356396177215

Bild >>> Bild

Vernachlässigtes Risiko: Dauersitzen macht krank

Verfasst: 12.02.2015, 07:32
von WernerSchell
Ärztezeitung, 12.02.2015:
Vernachlässigtes Risiko: Dauersitzen macht krank
Wer viel sitzt, hat ein höheres Risiko für Herz-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und frühen Tod.
Selbst Ausgleichssport kann die Risiken nicht ganz kompensieren.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=879 ... auf&n=4036

Kommentar zum Dauersitzen: Nicht Kranksitzen!
Sitzen, sitzen, sitzen. Gesessen wird im Auto oder in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit und dann vor allem
im Büro. Abends ist man erschöpft und sitzt wieder: vor dem Fernseher. Der Körper fällt während eines
achtstündigen Arbeitstages in einen Zustand, der einem Koma nicht unähnlich ist.
mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=879 ... auf&n=4036

Gesundheitswesen: Rückenschmerzen sorgen für hohe Kosten

Verfasst: 19.03.2015, 07:21
von WernerSchell
Ärzte Zeitung, 19.03.2015:
Gesundheitswesen: Rückenschmerzen sorgen für hohe Kosten
Rückenleiden sind in der deutschen Bevölkerung weit verbreitet - und kosten das Gesundheitssystem eine Stange Geld.
Die Behandlung von Betroffenen verursacht aber nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten. Das habe eine Fachanalyse gezeigt,
berichtet der Deutsche Bundestag. mehr » http://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=881 ... zen&n=4108