„Ältere Menschen und Digitalisierung“ - Der digitale Wandel verändert alle Lebensbereiche ...

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Digitalisierung ist wichtig - aber Zuwendung muss Vorrang haben!

Beitrag von WernerSchell » 31.08.2018, 16:45

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Digitalisierung ist wichtig - aber Zuwendung muss Vorrang haben!

Digitalisierung ist sicherlich eines der wichtigen aktuellen Themen. Viele Politiker, die programmatisch "ankommen" wollen, sind an der Digitalisierungsdebatte mit wohlklingenden Sprüchen beteiligt. Manchmal klingt es so, als ginge es einfach nur um ein neues Geschäftsmodell. - Da ich selbst seit Jahrzehnten mit Computer und Netzarbeit vertraut bin, kann ich gut mitreden. Gleichwohl sehe ich im Gesundheits- und Pflegesystem zunächst einmal andere Prioritäten. Man kann es drehen und wenden wie man will, Behandlung, Pflege und Betreuung ist eine persönliche Dienstleistung, die vorrangig eine ausreichende Personalausstattung erfordert = Zuwendung. Daher brauchen wir vor allem mehr Pflegepersonal. Die seit vielen Jahren geforderte Gestaltung von Personalbemessungssystemen ist daher dringlich und alternativlos. Ergänzende bzw. unterstützende digitale Technik kann dabei hilfreich sein.

+++
Siehe Forum > viewtopic.php?f=7&t=22809
BR Fernsehen
05.09.2018, 22:00 bis 22:45 Uhr
Schöne neue Pflegewelt? Digitalisierung im Altenheim
... (weiter lesen) ...

Siehe auch unter
> viewtopic.php?f=3&t=22431&p=102947
> viewtopic.php?f=2&t=22192&p=105111


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„Ältere Menschen und Digitalisierung“ - Der digitale Wandel verändert alle Lebensbereiche ...

Beitrag von WernerSchell » 01.09.2018, 06:01

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Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 050 Veröffentlicht am 23.08.2018

Chancen nutzen für ein gutes Älterwerden
Achte Altersberichtskommission der Bundesregierung nimmt Arbeit auf – Schwerpunktthema: „Ältere Menschen und Digitalisierung“


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Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Der digitale Wandel verändert alle Lebensbereiche – ob Technik, Industrie, Wirtschaft, im Alltag und in der Kommunikation. Und das bei Jung und Alt. Mit dem Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ werden sich die zehn Mitglieder der Achten Altersberichtskommission der Bundesregierung befassen, die heute (Donnerstag) von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, berufen wurden. Den Vorsitz des Sachverständigengremiums übernimmt Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Bundesseniorenministerin Giffey betonte: „Ich bin überzeugt, dass in der Digitalisierung viele Chancen auch für ein gutes Älterwerden stecken: mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität, mehr Kontakte und auch mehr Möglichkeiten, trotz Beeinträchtigungen mitten im Leben zu bleiben. Aber wie kann das ganz konkret gelingen? Und was muss die Politik dafür tun? Auf diese Fragen werden uns die Expertinnen und Experten der Achten Altersberichtskommission Antworten liefern.“

Die Bundesregierung unterstützt mit ihrer Seniorenpolitik die Menschen darin, im Alter selbstbestimmt leben und an der Gesellschaft teilhaben zu können. Mit der Digitalisierung und dem Einsatz technischer Produkte für das Leben im Alter verbindet sich die Hoffnung, das Alltagsleben und die Versorgung älterer Menschen verbessern zu können.

Die Sachverständigenkommission zur Erstellung des Achten Altersberichts der Bundesregierung soll herausarbeiten, welchen Beitrag Digitalisierung und Technik zu einem guten Leben im Alter leisten können und welchen Nutzen und Mehrwert dies für ältere Menschen hat. Zugleich sollen die gesellschaftlichen, sozialen und ethischen Fragen beleuchtet werden, die eine zunehmende Technisierung des Alltags älterer Menschen mit sich bringt. Der Expertenbericht soll bis November 2019 vorliegen. Die Arbeit der Sachverständigenkommission wird begleitet von der Geschäftsstelle Altersberichte der Bundesregierung am Deutschen Zentrum für Altersfragen.

Die Altersberichte der Bundesregierung gehen zurück auf einem Beschluss des Deutschen Bundestages vom 24. Juni 1994, der der Bundesregierung aufgibt, in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Lebenssituation der älteren Menschen in der Bundesrepublik Deutschland zu erstellen. Die Erarbeitung der Berichte erfolgt durch weisungsunabhängige Sachverständigenkommissionen, die mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen besetzt werden.

Mitglieder der Achten Altersberichtskommission sind:

Prof. Dr. Andreas Kruse, Heidelberg (Vorsitz)
Prof. Dr. Birgit Apfelbaum, Halberstadt
Prof. Dr. Britta Böckmann, Dortmund
Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein, Oldenburg
Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Vallendar
Dr. Sybille Meyer, Berlin
Junior-Prof. Claudia Müller, Siegen
PD Dr. Helga Pelizäus-Hoffmeister, Neubiberg
Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, Berlin
Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Heidelberg

Bislang sind folgende Altersberichte erschienen: 1993 Erster Altersbericht zur Lebenssituation der älteren Generation in Deutschland1998 Zweiter Altersbericht „Wohnen im Alter“2001 Dritter Altersbericht „Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland: Alter und Gesellschaft“ (einschließlich der Entwicklung seit der Wiedervereinigung Deutschlands)2002 Vierter Altersbericht „Risiken, Lebensqualität und Versorgung Hochaltriger – unter besonderer Berücksichtigung demenzieller Erkrankungen“2005 Fünfter Altersbericht „Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft – Der Beitrag älterer Menschen zum Zusammenhalt der Generationen“2010 Sechster Altersbericht „Altersbilder in der Gesellschaft“2016 Siebter Altersbericht „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“

Web-Ansicht: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/ ... den/127822

Kontakt
Telefon: 030 201 791 30
E-Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de (mailto:poststelle@bmfsfj.bund.de)
Glinkastraße 2410117 Berlin
(c) 2018 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Software zur digitalen Pflegedokumentation: BGW test zeigt Verbesserungspotenziale

Beitrag von WernerSchell » 17.09.2018, 06:08

Software zur digitalen Pflegedokumentation: BGW test zeigt Verbesserungspotenziale

(Quelle: BGW) Die digitale Pflegedokumentation soll den Pflegealltag erleichtern. Jetzt hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) getestet, wie praxistauglich und leicht zu bedienen entsprechende Softwareprodukte sind. Zehn Herstellungsfirmen haben für diesen ersten Produkttest der Reihe BGW test entsprechende Programme zur Verfügung gestellt. Diese wurden nach der bewährten Methode der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Das Testergebnis zeigt Verbesserungspotenziale auf.
Keines der getesteten Programme erwies sich als wirklich überragend, keines als untauglich schlecht. Der Testsieger liegt mit einem guten Gesamturteil nur knapp vor den übrigen Softwareprogrammen, von denen die Mehrzahl mit befriedigendem Gesamturteil abschnitt. Für die Herstellungsfirmen heißt das: Es gibt Luft nach oben – und gegebenenfalls Chancen, die Gebrauchstauglichkeit ihrer Software zu verbessern.
Schwachstellen zeigten sich hauptsächlich beim Eintragen der Daten in den digitalen Bogen der „Strukturierten Informationssammlung (SIS)“. Die Testpersonen hatten zudem Probleme, die gestellten Aufgaben richtig umzusetzen. Bei einigen Programmen wurden die Anforderungen des Strukturmodells von den anbietenden Firmen sehr frei interpretiert. Das führte zur Abwertung.
Mit dem Produkttest bietet die BGW Einrichtungen in der Pflegebranche Orientierung. Denn die steigende Nachfrage nach Pflegedokumentationssoftware trifft auf einen unübersichtlichen Markt. Unterschiedliche Preismodelle und je nach Angebot variierende Lösungsansätze erschweren die Investitionsentscheidung. BGW test macht deutlich, dass es sich lohnt, auf die Softwareergonomie zu achten: Gebrauchstauglichkeit ist ein wichtiger Beitrag zur Prävention und hilft, psychische Belastung der Beschäftigten zu vermeiden.
Alle Ergebnisse, Informationen zum Testverfahren sowie Tipps zur Auswahl der Pflegedokumentationssoftware finden sich unter www.bgw-online.de/test.

Quelle: Mitteilung vom 17.09.2018
Verband Kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rheinland-Westfalen-Lippe
Beratgerstraße 36
44149 Dortmund
Tel.: 0231/ 579743
Fax: 0231/ 579754
E-Mail: info@vkm-rwl.de
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Digitalisierung im Gesundheitswesen: Deutschland hinkt deutlich hinterher

Beitrag von WernerSchell » 29.11.2018, 09:31

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Digitalisierung im Gesundheitswesen: Deutschland hinkt deutlich hinterher

Elektronische Patientenakten verhindern gefährliche Arzneimittel-Wechselwirkungen, Telemedizin verbindet Patienten ortsunabhängig mit medizinischen Experten, Gesundheits-Apps stärken chronisch Kranke. All das wäre in Deutschland möglich, doch der digitale Fortschritt kommt nicht bei den Patienten an – zumindest nicht ausreichend. Für den digitalen Wandel im Gesundheitswesen muss die Politik entschlossener handeln als in der Vergangenheit.

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Quelle: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ ... thsystems/

"Während Deutschland noch Informationen auf Papier austauscht und an den Grundlagen der digitalen Vernetzung arbeitet, gehen andere Länder schon die nächsten Schritte."
Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung


Gütersloh/Berlin, 29. November 2018. Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hinkt Deutschland deutlich hinterher. In einer internationalen Vergleichsstudie der Bertelsmann Stiftung schneidet das Land schlecht ab und landet auf Rang 16 von 17 untersuchten Ländern. Die Stiftung hat analysiert, wie aktiv die Gesundheitspolitik in den Ländern bei der Digitalisierung handelt: Welche Strategien gibt es, welche funktionieren? Welche technischen Voraussetzungen sind vorhanden und inwieweit werden neue Technologien tatsächlich genutzt?

"Während Deutschland noch Informationen auf Papier austauscht und an den Grundlagen der digitalen Vernetzung arbeitet, gehen andere Länder schon die nächsten Schritte. Mediziner in Israel beispielsweise setzen systematisch künstliche Intelligenz etwa zur Früherkennung von Krebserkrankungen ein. Unsere Gesundheitspolitik muss entschlossener handeln als in der Vergangenheit und ihre Führungsrolle bei der Gestaltung der Digitalisierung weiter ausbauen – nicht als Selbstzweck, sondern zum Nutzen der Patienten", so Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.

Spitzenreiter haben effektive Strategie, politische Führung und eine nationale Koordinationsstelle

Auf den ersten Rängen des Vergleichs landen Estland, Kanada, Dänemark, Israel und Spanien. In diesen Ländern sind digitale Technologien bereits Alltag in Praxen und Kliniken. So werden Rezepte digital übermittelt und wichtige Gesundheitsdaten der Patienten in elektronischen Akten gespeichert – Ärzte und Kliniken können direkt darauf zugreifen. In Estland und Dänemark können alle Bürger ihre Untersuchungsergebnisse, Medikationspläne oder Impfdaten online einsehen und Zugriffsmöglichkeiten für Ärzte und andere Gesundheitsberufe selbst verwalten. In Israel und Kanada sind Ferndiagnosen und Fernbehandlungen per Video selbstverständlicher Teil der Gesundheitsversorgung.

Die Studie der Forschungsgesellschaft empirica aus Bonn im Auftrag der Bertelsmann Stiftung besteht aus zwei Teilen: einem Digitalisierungs-Index, für den Experten aus den untersuchten Ländern jeweils zu rund 150 Kriterien Einschätzungen abgegeben haben, und einer detaillierteren Analyse von fünf für Deutschland in dem Feld besonders interessanten Gesundheitssystemen. "So verschieden die Systeme auch sind, jetzt können wir Erfolgsfaktoren erkennen, von denen Deutschland lernen kann", so Thomas Kostera, Studienleiter bei der Bertelsmann Stiftung.

Bedingung für eine gelingende digitale Transformation im Gesundheitswesen ist demnach ein Dreiklang aus effektiver Strategie, politischer Führung und einer politisch verankerten Institution zur Koordination des Digitalisierungsprozesses. Erfolgreiche Länder gehen strategisch in pragmatischen Schritten vor und führen einzelne Prozesse wie das digitale Rezept nach und nach ein. Die Politik gibt einen klaren Rahmen vor, sorgt für Akzeptanz bei den Akteuren und treibt die Entwicklung. In 15 der 17 analysierten Länder, in allen außer Deutschland und Spanien, gibt es „Agenturen für digitale Gesundheit“ auf nationaler Ebene. Diese sind etwa für die Definition von technischen Standards und Datenformaten für die Elektronische Patientenakte verantwortlich.

Status quo in Deutschland: Digitale Neuheiten kommen nicht ausreichend bei Patienten an

Eigentlich hat Deutschland die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung früh gemacht. Bereits 2003 hat die Bundesregierung die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte beschlossen. Außerdem gibt es seit vielen Jahren erfolgreiche digitale Pilotprojekte auf regionaler Ebene – beispielsweise die Notfallversorgung von Schlaganfallpatienten oder das Telemonitoring von Menschen mit Herzerkrankungen. Auch eine lebendige Start-up-Szene zeigt, dass digitale Technologien kranken Menschen helfen können. Doch sind die neuen technologischen Möglichkeiten in Deutschland nicht bundesweit und für alle Patienten nutzbar. Im Alltag der Versorgung ist bislang wenig angekommen.

"Die Politik hat in der Vergangenheit die Verantwortung für die digitale Transformation an die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen delegiert", führt Thomas Kostera aus. "Hier haben sich die Akteure lange Zeit gegenseitig blockiert. Es ist noch nicht gelungen, alle Verantwortlichen hinter einem gemeinsamen Ziel zu versammeln." In jüngster Zeit habe die Gesundheitspolitik ihre Führungsrolle ausgebaut. Doch es sei nicht ausgemacht, dass die angedachten Entwicklungen etwa im Bereich der Elektronischen Patientenakten zum Erfolg führen. Der Blick in andere Länder helfe, Stolpersteine zu vermeiden.

Das sollte sich ändern – Handlungsempfehlungen:

• Politische Führung ausbauen: Der digitale Wandel im Gesundheitswesen muss aktiv gestaltet werden. Die Politik muss dabei entschlossener handeln als in der Vergangenheit.
• Nationales Kompetenzzentrum etablieren: Entscheidend für eine erfolgreiche Digitalisierung ist die Koordination der Prozesse von zentraler Stelle. Das Kompetenzzentrum sollte verantwortlich sein für die Einbindung bestehender Institutionen, Interessengruppen, Experten und Nutzer sowie für die Standardisierung digitaler Anwendungen und die Definition von Schnittstellen. Es sollte politisch gesteuert und unabhängig von Akteursinteressen getragen werden.
• Entwicklungen Schritt für Schritt angehen: Bei der weiteren Ausgestaltung der Digitalisierung im Gesundheitswesen sollten einzelne Behandlungsbereiche und Prozesse gezielt angegangen werden – in pragmatischen Schritten. Handlungsleitend sollten dabei die erwartete Verbesserung der Versorgung sowie mögliche Effizienzgewinne sein.
• Akzeptanz fördern: Digitaler Wandel braucht Akzeptanz und eine breit geteilte Zielvorstellung. Die Politik sollte die Kommunikation Richtung Bürger, Ärzte und andere Gesundheitsberufe sowie den Dialog über notwendige und wünschenswerte Entwicklungen als strategische Aufgabe begreifen und angehen.
• Patienten und Ärzte als Nutzer systematisch einbeziehen: Bei der Entwicklung von Teilstrategien sowie digitalen Anwendungen und Prozessen sind die Nutzer – etwa Patienten und Ärzte – einzubeziehen. Dabei geht es um die Endnutzer selber, nicht deren Standesvertreter. Im Sinne der Akzeptanzförderung sollte der Nutzen von Anwendungen früh sichtbar werden.

Zusatzinformationen
Die ‚empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung‘ hat für die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die Digitalisierungsstrategien und -fortschritte in Deutschland und 16 weiteren Ländern analysiert. Einbezogen wurden 14 EU-Länder und (mit Australien, Kanada und Israel) drei weitere OECD-Länder. Handlungsleitend für die Auswahl der Länder war das Studienziel, Ableitungen für die Gestaltung des digitalen Wandels im deutschen Gesundheitswesen zu treffen. Es wurden gezielt Länder verschiedener Größe, mit unterschiedlichen Gesundheitssystemen und unterschiedlichen politischen Strukturen ausgewählt. Darüber hinaus wurden Länder einbezogen, die bereits vielfältige Erfahrungen im Kontext der Digitalisierung im Gesundheitswesen gemacht haben. Für den ersten Studienteil wurde ein Digital-Health-Index erstellt – Basis waren die Angaben von einzelnen Experten aus den jeweiligen Ländern zu einem standardisierten Fragebogen bestehend aus 34 Indikatoren und rund 150 Einzelfragen. Der Index ergibt sich aus Subindizes zur „Policy-Aktivität“, zur „Readiness“ für die Vernetzung und Datennutzung sowie zur tatsächlichen Datennutzung. Im zweiten Studienteil wurden die Erfahrungen in fünf Ländern (Dänemark, Frankreich, Israel, Niederlande, Schweiz) gezielter analysiert, durch Recherchen und Interviews mit Akteuren vor Ort.

Unsere Experten:
Dr. Thomas Kostera, Telefon: 05241 81-81204
E-Mail: thomas.kostera@bertelsmann-stiftung.de
Timo Thranberend, Telefon: 05241 81-81117
E-Mail: timo.thranberend@bertelsmann-stiftung.de

Die Ergebnisse der Studie werden zudem im Rahmen einer Fachkonferenz am 29. November 2018 ab 14 Uhr vorgestellt. Unter https://smarthealthsystems.de können Sie die Konferenz im Livestream verfolgen. Auf Twitter werden die Diskussionen zur Studie mit dem #SmartHealthSystems versehen.

Originalpublikation:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ ... marthealth...

Weitere Informationen:
http://Weitere Informationen zur Studie, Berichte zu einzelnen Ländern, Grafiken sowie die Studienpublikation zum Download finden sich unter https://smarthealthsystems.de. In unserem Blog berichten wir regelmäßig über Teilergebnisse: https://blog.der-digitale-patient.de/
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ ... hinterher/

Quelle: Pressemitteilung vom 29.11.2018
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