Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG) - Eckpunkte zum Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege sind die Grundlage

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Personaluntergrenzen: Ministerium entscheidet erneut selbst

Beitrag von WernerSchell » 20.09.2019, 06:21

Deutsches Ärzteblatt vom 20.09.2019:
Personaluntergrenzen: Ministerium entscheidet erneut selbst
Nach erfolglosen Verhandlungen zwischen Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft zu den Pflegepersonaluntergrenzen hat das Ministerium von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nun Vorgaben für acht pflegeintensive Krankenhausbereiche vorgelegt. Diese gelten ab dem 1. Januar 2020. Mit einer Ersatzvornahme hat das... [mehr] > http://170770.eu1.cleverreach.com//c/30 ... 975-py43rf
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Anträge auf geförderte Pflegestellen

Beitrag von WernerSchell » 23.09.2019, 16:10

Anträge auf geförderte Pflegestellen
Gesundheit/Antwort

Berlin: (hib/PK) Träger von Pflegeeinrichtungen haben bis Mitte Juli 2019 bundesweit rund 2.800 Anträge auf Förderung von zusätzlichem Pflegepersonal gestellt. Mehr als 300 Anträge waren zu dem Zeitpunkt bewilligt. Seit Jahresbeginn wurden Fördermittel in Höhe von mehr als sieben Millionen Euro zu dem Zweck ausgereicht, wie es in der Antwort (19/12965 > http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/129/1912965.pdf) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/12436 > http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/124/1912436.pdf ) der FDP-Fraktion heißt.
Wie viele der in Aussicht gestellten 13.000 neuen Stellen in der Altenpflege bisher besetzt werden konnten, ist den Angaben zufolge noch nicht darstellbar. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) müsse erstmals bis Ende dieses Jahres und danach jährlich über die Zahl der durch den Vergütungszuschlag finanzierten Pflegekräfte, den Stellenzuwachs und die Ausgabenentwicklung berichten.
Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) lag die Zahl der offenen Stellen in Pflegeheimen im Juli 2019 bei rund 9.400. Allerdings würden nicht alle offenen Stellen gemeldet, hieß es.

Quelle: Mitteilung vom 23.09.2019
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Neue Online-Umfrage zu „Pflegepersonaluntergrenzen“

Beitrag von WernerSchell » 01.10.2019, 07:17

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Neue Online-Umfrage zu „Pflegepersonaluntergrenzen“

Heute startet der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine neue Online-Umfrage. Es geht um den Umgang mit den Pflegepersonaluntergrenzen (PpUG), die seit Januar 2019 in vier sogenannten ‚pflege-sensitiven‘ Bereichen der Krankenhäuser gelten: der Intensivmedizin, Unfallchirurgie, Kardiologie und Geriatrie. Die PpUG sorgen für erhebliche Turbulenzen und Verwerfungen, heftige Widerstände und hohen zusätzlichen bürokratischen Aufwand in den Kliniken. Beobachtungen zeigen zahlreiche negative Folgen, z.B. die kurzfristige „Verschiebung“ von Patient/innen und Beschäftigten zwischen Stationen mit und ohne Untergrenzen, Personalreduktion in Krankenhäusern mit besserer Personalausstattung, Bettensperrungen, mehr kurzfristige Änderungen des Dienstplans, Zunahme des „Holens aus dem Frei“ bei Pflegefachpersonen usw. Und immer mehr Berichte zeigen, dass all dies professionell Pflegende mehr be- als entlastet und nichts für die Sicherheit der Patientinnen und Patienten tut.

In der – natürlich vollständig anonymisierten - Online-Umfrage soll es um solche Aspekte gehen. Sie richtet sich ausdrücklich nur an Pflegefachpersonen im Krankenhaus, die in bettenführenden Bereichen tätig sind bzw. als Vorgesetzte deren Personalplanung zu verantworten haben. Gefragt wird nach konkreten Erfahrungen in der Umsetzung der PpUG und nach einer persönlichen Einschätzung der Effekte. Die Umfrage ist kurz und kann mit wenigen Klicks beantwortet werden. Machen Sie mit und leiten Sie die Information dazu samt Link zur Umfrage gern weiter. Wir hoffen auf rege Beteiligung und erwarten interessante Ergebnisse.

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Die Umfrage läuft vom 1. Oktober bis 30. November 2019 – unter www.surveymonkey.de/r/PUG-DBfK-2019

Quelle: Pressemitteilung vom 01.10.2019
Johanna Knüppel, Referentin, Sprecherin, Redakteurin
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
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