Pflegebeitrag wird wegen Ausgabenexplosion massiv erhöht … und die Pflegemisere bleibt gleichwohl unverändert bestehen!

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Sofortige Hilfe statt schöner Worte für Pflegebedürftige

Beitrag von WernerSchell » 08.04.2019, 15:25

0279 / 8. April 2019
Pressemitteilung von Pia Zimmermann


Sofortige Hilfe statt schöner Worte für Pflegebedürftige

„Die Sozialdemokraten halten mal wieder alle mit leeren Versprechen hin, statt Menschen mit Pflegebedarf endlich wirksam zu entlasten“, kommentiert Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion DIE LINKE, die Ankündigungen der SPD, eine Reform der Pflegefinanzierung vorzulegen. Zimmermann weiter:

„Die Partei hätte in der Regierungsverantwortung zahlreiche Möglichkeiten, gute Pflege für alle finanzierbar zu machen. Aber sie entscheidet sich täglich dagegen. Die Pläne der SPD sehen zwar aus wie ein erster Schritt, gehen in Wahrheit aber am Problem vorbei.

Die Kosten für die Eigenanteile sind in der stationären Pflege für viele Betroffene und ihre Familien jetzt schon viel zu hoch. Eine Deckelung, wie von der SPD angekündigt, schreibt diese finanzielle Überforderung aber fest. Was wir wirklich brauchen, ist ein Paradigmenwechsel in der Pflege: Die Eigenanteile müssen gesenkt werden und gehören langfristig komplett abgeschafft. Solidarische Finanzierungsmodelle dafür liegen längst vor. Das würde Menschen mit Pflegebedarf wirklich nützen, statt dieser Effekthascherei.“

F.d.R. Evelyn Waldt
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Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Pressesprecher: Michael Schlick, Tel. 030/227-50016, Mobil 0172/373 13 55 Stellv. Pressesprecher: Jan-Philipp Vatthauer Tel. 030/227-52801, Mobil 0151/282 02 708 Stellv. Pressesprecherin: Caroline Heptner Tel. 030/227-52810, Mobil 0151/576 92 455 Telefax 030/227-56801, pressesprecher@linksfraktion.de, www.linksfraktion.de
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Pflege im Heim - SPD will Eigentanteile begrenzen

Beitrag von WernerSchell » 09.04.2019, 06:19

Ärzte Zeitung vom 09.04.2019:
Pflege im Heim
SPD will Eigenanteile begrenzen

Die perspektivische Entwicklung der Pflegekosten treibt die Politik um. Die Kernfrage ist: Stößt die soziale Pflegeversicherung an ihre Grenzen und muss reformiert werden? ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Eigenanteile bei den Pflegekosten müssen begrenzt werden - Diakonie hält eine zügige Reform der Pflegeversicherung für n

Beitrag von WernerSchell » 11.04.2019, 10:43

Eigenanteile bei den Pflegekosten müssen begrenzt werden - Diakonie hält eine zügige Reform der Pflegeversicherung für notwendig

Berlin, 11. April 2019 Anlässlich der morgigen Bundesratsinitiative der Länder Berlin, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung, appelliert die Diakonie Deutschland an den Bundesrat, den Entschließungsantrag zu verabschieden und weitere zwingend notwendig Reformschritte auf den Weg zu bringen. "Zentraler Baustein in der gegenwärtigen Diskussion der Finanzierung der Pflegeversicherung ist die Deckelung der Eigenanteile bei den Pflegekosten. Es kann nicht sein, dass jede Tarifsteigerung und jede leichte Verbesserung der Personalsituation in der Pflege 1:1 von den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zu zahlen sind", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. "Aus unserer Sicht ist eine zügige Reform der Pflegeversicherung dringend notwendig, damit für die Versicherten die Kosten der Pflegebedürftigkeit berechenbarer werden."

Eine Pflegevollversicherung mit berechenbarem Eigenanteil ermöglicht, das Finanzierungsrisiko zu beziffern und durch Ansparen oder Abschluss einer privaten Zusatzversicherung vorzusorgen. "Wir brauchen eine Pflegeversicherung, die funktioniert und den Pflegefall tatsächlich absichert", betont Loheide.
"Ohne eine Änderung werden zunehmend mehr pflegebedürftige Menschen auf Sozialhilfe angewiesen sein. Das ist für die Pflegebedürftigen beschämend, für die Angehörigen belastend und für die Träger der Sozialhilfe teuer ", bekräftigt Loheide.
https://www.diakonie.de/pressemitteilun ... zt-werden/

Mehr zum Thema Pflegeversicherung finden Sie unter https://www.diakonie.de/pflegeversicherung/
https://www.diakonie.de/wissen-kompakt/ ... sicherung/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Quelle: Pressemitteilung vom 11.04.2019
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin

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T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
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Diakonie Deutschland
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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.
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Pflegebedürftige müssen vor ruinöser Zuzahlung zu Heimkosten bewahrt werden

Beitrag von WernerSchell » 12.04.2019, 09:36

Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e. V.
Pflegebedürftige müssen vor ruinöser Zuzahlung zu Heimkosten bewahrt werden

Um künftig eine menschenwürdige Pflege zu sichern, sind alle derzeitigen Anstrengungen zur besseren und tariflichen Bezahlung von Pflegekräften nicht nur unterstützenswert, sondern auch überfällig. „Das darf aber nicht heißen, dass heutige und künftige Pflegebedürftige allein das Risiko stark steigender Pflegekosten tragen müssen“, sagt die Vorsitzende des Landesverbandes der Alzheimergesellschaften in Nordrhein-Westfalen, Regina Schmidt-Zadel. „Der Vorschlag der SPD und die Länderinitiative von Hamburg, Berlin, Bremen und Schleswig-Holstein im Bundesrat zur Begrenzung des Eigenanteils von Pflegebedürftigen in Heimen weisen da genau in die richtige Richtung.“
Die Kosten, die in Pflegeheimen untergebrachte Menschen schon heute selbst tragen müssen, liegen im Bundesdurchschnitt bei rund 1.800 Euro, sind aber von Bundesland zu Bundesland ganz unterschiedlich. So bezahlen Pflegebedürftige in Sachsen-Anhalt für ihren Heimaufenthalt im Mittel 1.218 Euro, in Nordrhein-Westfalen hingegen 2.252 Euro pro Monat. Neben einem Anteil für die Pflegeleistungen von durchschnittlich 655 Euro (NRW: 717 Euro) fließen auch Zahlungen für Unterkunft und Verpflegung sowie für die Investitionskosten in den Eigenanteil ein.
Viele Menschen können diese Zuzahlungen schon jetzt nicht leisten. Rund 37% der Bewohnerinnen und Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen erhalten deswegen Hilfe zur Pflege als Leistung der Sozialhilfe, die von den Kommunen aufgebracht wird.
Die Vorsitzende von Alzheimer NRW unterstützt den Vorschlag des SPD-Vorstands vom Montag (8.4.) und den ganz ähnlichen der Länder, dass die Kosten für die Behandlungspflege künftig wieder von den Krankenkassen getragen werden sollen und die Pflegeversicherung im Gegenzug mehr tun soll, um Pflegebedürftigkeit überhaupt zu vermeiden.
„Auch dass künftig alle Bürgerinnen und Bürger für die Finanzierung der Pflege herangezogen werden sollen, u.a. über eine Bürgerversicherung, aber auch durch die Verwendung von Steuermitteln, wenn dies nottut, halte ich für sozial ausgewogen und fair“, sagt die ehemalige Bundestagsabgeordnete Regina Schmidt-Zadel.
„Für viele Bereiche werden Steuergelder zur Verfügung gestellt, mit welchem Grund nicht zur Verbesserung der Situation der Menschen, die pflegebedürftig sind - besonders von Menschen mit Demenz? Es geht immerhin um die Generation, die unseren Wohlstand mit aufgebaut hat und es kann nicht sein, dass diese Menschen in schwierige Situationen allein gelassen werden und oft alle Rücklagen und sogar ihr Eigenheim für die Pflege aufzehren müssen und dann in die Sozialhilfe fallen.“
Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) ist dagegen, dass im Zweifel die Solidargemeinschaft einspringt, um das individuelle Kostenrisiko zu begrenzen. Und auch in der Länderkammer herrscht keine Einigkeit. Der Vorstoß Hamburg, Berlins, Bremens und Schleswig-Holsteins zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung wird nach einer ersten Erörterung im März derzeit in den Ausschüssen für Gesundheit, für Arbeit, Integration und Soziales sowie für Finanzen beraten.

Quelle: Pressemitteilung vom 10.04.2019
V.i.S.d.P. Regina Schmidt-Zadel MdB a.D., Vorsitzende,
Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. Bergische Landstraße 2 * 40629 Düsseldorf Tel. 0211/240869 – 10 * Fax. 0211/240869 - 11
info@alzheimer-nrw.de * www.alzheimer-nrw.de
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25 Jahre Pflegeversicherung: Reform ist dringend nötig, um Fehlentwicklungen zu korrigieren

Beitrag von WernerSchell » 18.04.2019, 18:31

Aus Forum:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 23#p108523


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25 Jahre Pflegeversicherung: Reform ist dringend nötig, um Fehlentwicklungen zu korrigieren

Termin: 22.4.2019 - 25 Jahre Pflegeversicherung

Berlin, 18.4.2019 Die Pflegeversicherung ist die jüngste Säule der Sozialversicherungen und unterstützt Menschen, wenn sie pflegebedürftig werden. In ihrer 25jährigen Geschichte hat die Pflegeversicherung positiv dazu beigetragen, Langzeitpflege als eigenständige Aufgabe innerhalb der sozialen Sicherung zu verankern.

"Ein großes Problem heute sind allerdings die hohen Eigenanteile in der vollstationären Pflege, die schon ein Drittel der Heimbewohner überfordern. Ein deutliches Indiz dafür, dass wir eine Kurskorrektur benötigen und die Pflegeversicherung reformiert werden muss" sagt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand der Diakonie Deutschland.

Aus Sicht der Diakonie Deutschland ist eine Begrenzung der Eigenanteile dringend notwendig. Die Pflegekosten, die über einen festen Eigenanteil liegen müssen zukünftig von den Pflegekassen getragen werden, damit für die Versicherten die Kosten der Pflegebedürftigkeit berechenbar werden.

Nach wie vor werden die meisten pflegebedürftigen Menschen in den Familien und von Angehörigen versorgt. "Die Einsicht, dass Pflegebedürftigkeit nicht in der Familie nebenbei bewältigt werden kann, setzt sich politisch leider zu langsam durch" erläutert Loheide, "notwendig sind schnelle Hilfen wenn Pflegebedürftigkeit eintritt und eine fachliche und sozialräumliche Infrastruktur zur Unterstützung." Die pflegerische Infrastruktur habe sich seit 1995 zwar entwickelt, steht heute aber vor großen Herausforderungen.

Loheide plädiert für eine breite Reformdebatte, die berücksichtigt, dass das Risiko der Pflegebedürftigkeit seit 1995 durch die längere Lebenserwartung gestiegen ist, die Renten und das familiäre Pflegepotenzial hingegen gesunken sind.

"Wir dürfen die zu Pflegenden und ihre Angehörigen nicht im Regen stehen lassen, sondern müssen dafür sorgen, dass die Pflegeversicherung die Belastungen kalkulierbar absichert und kommunale Pflegeinfrastrukturen zur Entlastung ausgebaut werden" erklärt Loheide.

Mehr zum Thema Pflegeversicherung finden Sie unter https://www.diakonie.de/pflegeversicherung/
https://www.diakonie.de/wissen-kompakt/ ... sicherung/

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Quelle: Pressemitteilung vom 18.04.2019
Stephan Röger, stellv. Pressesprecher
Pressestelle, Zentrum Kommunikation
T +49 30 65211-1780
F +49 30 65211-3780
pressestelle@diakonie.de

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Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin www.diakonie.de
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Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen. Bundesweit sind etwa 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende in rund 31.500 ambulanten und stationären Diensten der Diakonie wie Pflegeheimen und Krankenhäusern, Beratungsstellen und Sozialstationen mit 1,15 Millionen Betten/Plätzen beschäftigt. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen. Etwa 700.000 freiwillig Engagierte sind bundesweit in der Diakonie aktiv.
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Beitragssatz könnte sich verdoppelnNeue Studie warnt: Kosten der Pflegeversicherung explodieren

Beitrag von WernerSchell » 02.05.2019, 06:46

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Beitragssatz könnte sich verdoppeln
Neue Studie warnt: Kosten der Pflegeversicherung explodieren

Anfang 1995 führte Deutschland unter Sozialminister Norbert Blüm die Pflegeversicherung ein. Sie sollte Betroffene vor untragbaren finanziellen Lasten schützen. Mittlerweile kommt die Pflegeversicherung selbst an ihre Grenzen. Ein neues Gutachten warnt vor explodierenden Kosten.
2017 gab die Pflegeversicherung insgesamt 38,52 Milliarden Euro aus. Im Jahr davor waren es noch 31,00 Milliarden, wie das Bundesgesundheitsministerium im Internet mitteilt. Damit erhöhten sich die Ausgaben binnen eines Jahres um gut 24 Prozent.
... (weiter lesen unter) ... https://www.focus.de/finanzen/versicher ... 56169.html

Anmerkung der Moderation:
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk macht seit Jahren darauf aufmerksam, dass ein "Masterplan Pflege" gestaltet werden muss. Dieser sollte dazu dienen, die notwendigen Reformen zu gestalten, er müsste aber gleichzeitig bewirken, dass die Kosten im vertretbaren Rahmen bleiben. Dabei muss im Übrigen das gesamte soziale Netz in den Blick genommen werden. Die "Geschenkementalität" (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 435#p91020 ) der Groko muss dringend beendet bzw. zurückgeführt werden. - Werner Schell
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SOZIALE PFLEGEVERSICHERUNG HAT 435 MRD. EURO VERSTECKTE SCHULDEN ZU LASTEN DER JÜNGEREN GENERATIONEN

Beitrag von WernerSchell » 03.05.2019, 06:49

Wissenschaftliches Institut der Privaten Krankenversicherung (WIP)

WIP-PRESSEMITTEILUNG:
SOZIALE PFLEGEVERSICHERUNG HAT 435 MRD. EURO VERSTECKTE SCHULDEN ZU LASTEN DER JÜNGEREN GENERATIONEN

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In der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) sind seit ihrer Einführung im Jahr 1995 versteckte Schulden in Höhe von 435 Milliarden Euro aufgelaufen. Dies hat das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP) in neuen Studien zur Pflegefinanzierung ermittelt. Diese implizite Schuld besteht aus den zukünftigen Leistungsversprechen, die durch heutige Beitragszahlungen nicht gedeckt sind.

Das WIP zeigt in seinen neuen Studien außerdem, dass allein durch die demographische Alterung der Gesellschaft der Pflege-Beitragssatz zwangsläufig auf mindestens 4,1 % im Jahr 2040 steigen wird. Das bedeutet einen Anstieg um über ein Drittel. Ergänzend hat das WIP verschiedene Szenarien zum Anstieg der Leistungsausgaben berechnet: Sollte die Ausgaben-Entwicklung genauso bleiben wie im Schnitt der letzten 20 Jahre, so müsste der SPV-Beitragssatz auf 7,9 % im Jahr 2040 ansteigen. Das entspräche einer Erhöhung des Beitragssatzes um fast fünf Drittel.

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Die zu erwartenden steigenden Beitragssätze und die bereits jetzt vorhandene hohe implizite Verschuldung sind eine zunehmende Belastung der jüngeren Generationen. Ihnen droht eine weitaus höhere Steuer- und Sozialabgabenlast als den heutigen Erwerbstätigen – sowie zudem das Risiko zukünftiger Leistungskürzungen in der SPV. Um die nachfolgenden Generationen nicht noch weiter zu belasten, sollten zusätzliche Pflegeleistungen daher nicht dem Umlageverfahren der SPV auferlegt werden, sondern durch kapitalgedeckte Vorsorge abgesichert werden.

Die WIP-Analysen „Szenarien zur zukünftigen Finanzentwicklung der Sozialen Pflegeversicherung“ und „Die versteckte Verschuldung der Sozialen Pflegeversicherung“ können im Internet unter www.wip-pkv.de heruntergeladen werden.

> Link zur Studie "Szenarien zur zukünftigen Finanzentwicklung der Sozialen Pflegeversicherung" > http://www.wip-pkv.de/fileadmin/DATEN/P ... ng_SPV.pdf
> Link zur Studie "Die versteckte Verschuldung der Sozialen Pflegeversicherung" > http://www.wip-pkv.de/fileadmin/DATEN/P ... er_SPV.pdf
> PDF-Version der Pressmitteilung > http://www.wip-pkv.de/fileadmin/DATEN/P ... ierung.pdf

Quelle: Pressemitteilung vom 01.05.2019
Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherung (WIP)
http://www.wip-pkv.de/oeffentlichkeit/p ... n-der.html

+++
Ärzte Zeitung online, 03.05.2019
PKV-Analyse
Fehlt Deckung für künftige Pflegeleistungen?

KÖLN. Die soziale Pflegeversicherung sitzt auf einem riesigen verdeckten Schuldenberg von 435 Milliarden Euro. Zu dem Ergebnis kommt das Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherer (WIP) in einer aktuellen Analyse. Mit dem Betrag beziffert das WIP die künftigen Leistungsversprechen der gesetzlichen Pflegeversicherung, die durch heutige Beitragszahlungen nicht gedeckt seien. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test

+++
In den sozialen Medien gepostet:

SOZIALE PFLEGEVERSICHERUNG HAT 435 MRD. EURO VERSTECKTE SCHULDEN ZU LASTEN DER JÜNGEREN GENERATIONEN. Wird der Beitragssatz bis 2040 auf mindestens 4,1% steigen? Sollte die Ausgaben-Entwicklung genauso bleiben wie im Schnitt der letzten 20 Jahre, so müsste der SPV-Beitragssatz sogar auf 7,9 % im Jahr 2040 ansteigen. - Ein "Masterplan Pflege" muss her, der alle Pflegeaspekte und die zukünftige Entwicklung in den Blick nimmt! > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 83#p108683

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Pflegefinanzierung - Deckel für Eigentanteil wird vertagt

Beitrag von WernerSchell » 06.05.2019, 06:43

Ärzte Zeitung vom 06.05.2019:
Pflegefinanzierung
Deckel für Eigenanteil wird vertagt

Eine Reform der Pflegefinanzierung ist vertagt. Wie die Hamburger Senatsverwaltung soeben mitgeteilt hat, haben die antragstellenden Länder Hamburg, Bremen, Berlin und Schleswig-Holstein den Punkt von der Tagesordnung der heutigen Bundesratssitzung genommen. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Konzeptstreit zur Pflegefinanzierung

Beitrag von WernerSchell » 08.05.2019, 16:14

Konzeptstreit zur Pflegefinanzierung
Gesundheit/Ausschuss

Berlin: (hib/PK) Mit Optionen für die langfristige Finanzierung der Pflegekosten haben sich Experten in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses befasst. Konkret beraten wurden am Mittwoch drei Anträge der Oppositionsfraktionen mit Forderungen nach einer systematischen Kurskorrektur. Die Fachleute vertreten grundsätzlich unterschiedliche Positionen, machten in der Anhörung sowie in ihren schriftlichen Stellungnahmen aber deutlich, dass die Aufwendungen für die Pflegeversorgung künftig größer werden und neue Finanzierungwege geprüft werden sollten.
Die FDP-Fraktion fordert in ihrem Antrag (19/7691 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/076/1907691.pdf ) von der Bundesregierung, einen Vorschlag zur künftigen Finanzierung der Pflege vorzulegen, der sich an einem Dreisäulenmodell aus sozialer Pflegeversicherung, privater und betrieblicher Pflegevorsorge orientiert. Die Linksfraktion plädiert in ihrem Antrag (19/7480 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/074/1907480.pdf ) für einen Finanzausgleich zwischen der privaten und sozialen Pflegeversicherung. Zudem sollte perspektivisch die private Pflegeversicherung in die soziale Pflegeversicherung überführt werden. Die Grünen-Fraktion spricht sich in ihrem Antrag (19/8561 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/085/1908561.pdf ) für eine Pflege-Bürgerversicherung aus, die wegen der strukturellen Ähnlichkeit des privaten und sozialen Zweigs der Pflegeversicherung einfach umsetzbar sei.
Nach Informationen des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist die Pflegebedürftigkeit in der Privaten Pflegeversicherung (PPV) nur halb so hoch wie in der Sozialen Pflegeversicherung (SPV). 2017 waren demnach in der SPV rund 4,6 Prozent der Versicherten pflegebedürftig, in der PPV nur rund 2,3 Prozent. Den Beitragssatz zu erhöhen, sei keine auf Dauer tragfähige Lösung, erklärte der Spitzenverband und plädierte für einen steuerfinanzierten Bundeszuschuss, um steigende Eigenanteile und Beitragssatzerhöhungen abzumildern.
Der Paritätische Gesamtverband geht davon aus, dass in der Pflege kurzfristig sechs bis zehn Milliarden Euro zusätzlich benötigt werden. Eine rein kosmetische Korrektur reiche nicht aus. Sinnvoll wären eine Bürgerversicherung und eine Umverteilung der Altersrückstellungen in der PPV. Einige Experten gaben in der Anhörung allerdings zu bedenken, dass eine Auflösung oder Kollektivierung der Altersrückstellungen rechtlich problematisch wäre.
Der Wirtschaftswissenschaftler Christian Hagist warb wie andere Fachleute für eine Stärkung der kapitalgedeckten Pflegevorsorge. Eine Pflege-Bürgerversicherung würde nur vorübergehend Entlastung bringen, zugleich sinke damit der Kapitaldeckungsgrad. Da die Kapitaldeckung für die Pflegeversicherung das effizientere Verfahren darstelle, würde sich die Nachhaltigkeit des Systems verschlechtern.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe forderte eine Lösung für die steigenden Eigenanteile in Pflegeheimen, die auf einen bundeseinheitlichen Satz gedeckelt werden sollten. Zudem müssten die Kosten für Investitionen sowie Unterkunft und Verpflegung besser kontrolliert werden. Es sollte klargestellt werden, dass die Länder dazu verpflichtet seien, die Investitionskosten zu tragen.

Quelle; Mitteilung vom 08.05.2019
Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten
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Sozial oder Kapital in der Pflege

Beitrag von WernerSchell » 10.05.2019, 06:36

0375 / 9. Mai 2019
Pressemitteilung von Pia Zimmermann


Sozial oder Kapital in der Pflege

„Niemand kommt mehr am Finanzierungsproblem in der Altenpflege vorbei. Solidarisch oder kapitalgestützt – das ist die Grundfrage. Es ist unsozial, wenn acht Prozent der Pflegeversicherten 35 Milliarden Altersrückstellungen am Kapitalmarkt parken. Sozial geht nicht mit Kapital. Sozial geht nur solidarisch. Ein Anfang wäre, dass die Pflegeversicherungsbeiträge für alle auf Basis des Einkommens erhoben werden“, erklärt Pia Zimmermann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Pflegepolitik, nach der Anhörung des Gesundheitsausschusses am 8. Mai im Bundestag. Zimmermann weiter:

„Von einer fairen Lastenverteilung in der Pflegefinanzierung sind wir weit entfernt. Dem stimmten auch die Sachverständigen in der Anhörung des Gesundheitsausschusses mehrheitlich zu. DIE LINKE fordert deshalb, die private in die soziale Pflegeversicherung zu integrieren. Nur so kann eine gerechte und nachhaltige Finanzierung erreicht werden.

Wer die Pflegeleistungen für alle verbessern, Pflegekräfte gut bezahlen und Familien mit Pflegebedarf entlasten will, braucht eine einheitliche Pflegeversicherung. Denn Pflege ist kein Altersrisiko allein - sondern ein soziales Risiko für alle. Eine solidarische Finanzierung ist längst mehrheitsfähig. Nur diejenigen, die vom heutigen System profitieren, blockieren den Umstieg.“

F.d.R. Christian Posselt
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Pflegebeitrag künftig bis zu acht Prozent?

Beitrag von WernerSchell » 14.05.2019, 05:54

Ärzte Zeitung vom 14.05.2019:
WIP-Analyse
Pflegebeitrag künftig bis zu acht Prozent?

Gerade erst sind die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte gestiegen. Die Diskussionen, wohin sie sich entwickeln, reißen gleichwohl nicht ab. Auch die Privatversicherten könnten betroffen sein. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Beteiligung an Pflegekosten abhängig vom Einkommen machen

Beitrag von WernerSchell » 16.05.2019, 06:30

Ärzte Zeitung vom 16.05.2019:
Petitionsausschuss
Beteiligung an Pflegekosten abhängig vom Einkommen machen

Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung, dass auf das Einkommen der Kinder pflegebedürftiger Eltern künftig erst ab einen Einkommen von 100.00 Euro zurückgegriffen wird. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Beteiligung an Pflegekosten abhängig vom Einkommen machen

Beitrag von WernerSchell » 16.05.2019, 06:31

Ärzte Zeitung vom 16.05.2019:
Petitionsausschuss
Beteiligung an Pflegekosten abhängig vom Einkommen machen

Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung, dass auf das Einkommen der Kinder pflegebedürftiger Eltern künftig erst ab einen Einkommen von 100.00 Euro zurückgegriffen wird. ... > http://ods-mailing.springer-sbm.com/d-r ... &tags=test
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Pflegeversicherung - Eigenanteile deckeln

Beitrag von WernerSchell » 20.05.2019, 14:48

Mitteilung vom 20.05.2019:

An die Mitglieder der Bundesfachkommission Altenpflege
die Mitglieder der Bundestarifkommission Altenpflege
die für Altenpflege zuständigen Kolleginnen und Kollegen in den Landesbezirksfachbereichen
und alle an Altenpflege interessierten Kolleginnen und Kollegen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Kosten in der Pflege steigen, die Leistungen der Pflegeversicherung aber sind gedeckelt. Dadurch gehen derzeit alle Lohnsteigerungen zulasten der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Familien.
Wir unterstützen daher die Forderung des AWO Bundesverbandes nach einem gesetzlich definierten und verlässlich abgesicherten Höchstbetrag für die Eigenanteile. So kann der Zielkonflikt zwischen den Interessen der Beschäftigten und der pflegebedürftigen Menschen endlich beseitigt werden!

74.000 Menschen haben mit ihrer Unterschrift bereits deutlich gemacht, dass der Eigenanteil in der Pflege begrenzt werden muss. Am 24. Juni wird entschieden, was mit der Petition weiter geschieht. Bis dahin müssen wir auch die letzten Vorbehalte ausräumen. Darum sammelt die AWO eure Forderungen und will sie vor der Entscheidung dem Bundesgesundheitsministerium übergeben.
Wir rufen dazu auf, diese Aktion zu unterstützen.

Hier geht es zur Aktion: https://www.awo.org/eigenanteil-begrenzen

Leitet diese Mail auch gern über eure entsprechenden Verteiler weiter.

Besten Dank und viele Grüße

Matthias Gruß
Gewerkschaftssekretär
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesfachbereich 3 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Betriebs- und Branchenpolitik
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Tel.: (030) 6956-1832
Fax.: (030) 6956-3430
Mobil: (0151) 730 111 22
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WernerSchell
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Alterswissenschaftlerin befürchtet höhere Eigenanteile für Pflegebedürftige

Beitrag von WernerSchell » 28.05.2019, 12:48

Report Mainz

Privater Pflegeverband: Steigende Pflegekosten durch Leiharbeit
Alterswissenschaftlerin befürchtet höhere Eigenanteile für Pflegebedürftige
Die Alterswissenschaftlerin Professor Tanja Segmüller von der Hochschule für Gesundheit in Bochum rechnet mit steigenden Kosten für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen durch Leiharbeit in der Pflege. Gegenüber dem ARD Politikmagazin REPORT MAINZ sagte sie, dass durch vermehrten Einsatz von Zeitarbeitern in Heimen "der Eigenanteil massiv steigen" werde. Hintergrund ihrer Aussagen ist eine Umfrage des größten Lobbyverbandes privater Einrichtungen, dem "Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)". Dieser hatte festgestellt, dass 45 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden 700 Mitgliedsunternehmen Leiharbeitnehmer beschäftigen. Es entstünden zusätzliche Kosten von bis zu 89 Prozent durch den Einsatz von Leiharbeitern.
... (weiter lesen unter) ... https://www.swr.de/report/privater-pfle ... LGe1bQnSlg

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Siehe auch aktuell mit Hinweis zum Sendebeitrag unter
>>> https://www.swr.de/report/pflege-am-lim ... index.html
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