Mehr Personal in Krankenhäusern und Altenpflege - Demo am 20.06.2018

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Mehr Personal in Krankenhäusern und Altenpflege - Demo am 20.06.2018

Beitrag von WernerSchell » 19.06.2018, 07:21

Gesundheitsministerkonferenz
Am 20. Juni freinehmen...
... und in Düsseldorf einspringen. Denn da tagen die Gesundheitsminister/innen. Wir sind zwar nicht eingeladen, dabei sind wir trotzdem. Du auch?


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Aufruf zur Demo bei der Gesundheitsministerkonferenz am 20. Juni in Düsseldorf
Das Thema Pflegenotstand in Altenpflege und Krankenhäusern ist in Politik und Öffentlichkeit angekommen. Das haben wir geschafft. Doch ein Koalitionsvertrag ist noch kein Gesetz. In den Betrieben ist von Entlastung noch nichts zu spüren. Überall: Zu wenig Personal, damit die Menschen gut versorgt werden können. Die Zeit drängt. Der Koalitionsvertrag muss zügig und konsequent umgesetzt werden.

Jetzt mehr Personal
• Überall – das heißt einheitlich und bundesweit.
• Für alle – das heißt für alle Bereiche und alle Berufsgruppen.
• Genug – das heißt für eine bedarfsgerechte Versorgung und gesunde Arbeitsbedingungen.
• Per Gesetz – damit es auch morgen noch gilt!
Die Lage in den Krankenhäusern und den Altenpflegeeinrichtungen ist dramatisch. Für unsere Dienstpläne heißt das: Das SOLL ist VOLL – meist schon lange, bevor der Monat zu Ende ist.
Wir brauchen mehr Personal in Krankenhäusern und Altenpflege. Dafür demonstrieren wir in Düsseldorf. Mehr von uns ist besser für Alle! Kommt nach Düsseldorf! Kommt mit euren Kolleginnen und Kollegen und allen, denen eine gute Krankenversorgung und Altenpflege am Herzen liegt. Bringt Plakate und Transparente mit und alles, was Lärm macht.


Demonstration zur Gesundheitsministerkonferenz der Länder
Wann? Mittwoch, 20. Juni 2018, ab 11:00 Uhr
Wo? Düsseldorf, Treffpunkt Hauptbahnhof
Ablauf:
• ab 11:00 Uhr Ankommen und Auftakt
• 11:45 Uhr Start der Demonstration
• 13:00–15:00 Uhr Kundgebung am Ort der Gesundheitsministerkonferenz


Infos zur gemeinsamen Anfahrt gibt es in eurem ver.di Bezirk vor Ort. > https://gesundheit-soziales.verdi.de/se ... di-vor-ort
Weitere Infos bei Facebook ver.di Krankenhausnetz NRW > https://www.facebook.com/verdi-Krankenh ... 125604285/


Unsere Erwartungen sind konkret:
Vom Bundesgesundheitsminister und vom Bundestag:
• Eine bundesweite gesetzliche Personalbemessung für Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen, die zu jeder Zeit eine bedarfsgerechte Versorgung sicherstellen
• Sofortprogramme, die kurzfristig Entlastung für Beschäftigte bringen
• bessere Bezahlung vor allem in der Altenpflege
• Refinanzierung der Tarifabschlüsse mit dem Nachweis, dass das Geld beim Personal ankommt
Von den Landesregierungen:
• Die nötigen Investitionskosten werden vollständig aus den Landeshaushalten finanziert, damit nicht weiter mit dem Geld, das für Personal bestimmt ist, Baustellen und Großgeräte finanziert werden.
Von den Arbeitgebern:
• Schluss mit der Arbeitsverdichtung, der Verzögerung von Stellenbesetzungen, befristeten Arbeitsverträgen. Keine Zwangsteilzeit mehr. Übernahmegarantie für alle Azubis. Pausen, die eingehalten werden können. Ein Ende der Tarifflucht. Schluss mit dem Gejammer über den Fachkräftemangel. Der ist hausgemacht.
Aufruf zur Demo am 20.06.18
PDF (357 kB) https://gesundheit-soziales.verdi.de/++ ... rf_GMK.pdf


+++
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Die Vereinbarungen der GroKo werden von hier seit Monaten als völlig unzureichend bezeichnet. Mittlerweile haben sich zahlreiche Pflegeexperten und Sozialverbände dieser Kritik angeschlossen. Und das ist auch gut so! Das "Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege" (von Jens Spahn) löst die bekannten Pflegemängel nicht einmal ansatzweise. Ein aktuelles Zitat bringt alles auf den Punkt:

"Dieser Aktionsplan ist leider ein Witz, Mit diesen 13.000 Symbolstellen gewinnen wir nichts in diesem Land".
Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie, gegenüber den Zeitungen der Funke Gruppe ("Zitat der Woche" in "CAREkonkret" vom 01.06.2017)
>>> viewtopic.php?f=4&t=22646&p=103825#p103825
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Personal in Krankenhäusern reicht nicht für eine gute Versorgung

Beitrag von WernerSchell » 19.06.2018, 07:24

ver.di-Erhebung zeigt: Personal in Krankenhäusern reicht nicht für eine gute Versorgung – Am Mittwoch Demonstration in Düsseldorf anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz der Länder

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Klinkpersonal entlasen >>> https://gesundheit-soziales.verdi.de/themen/entlastung

Krankenhäuser müssten in Deutschland bereits am 25. Juni schließen, wenn sie die Patientenversorgung durch eine angemessene Schichtbesetzung gewährleisten wollten. Dies geht aus einer Erhebung hervor, die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bundesweit unter Teams in Krankenhäusern durchgeführt hat. Nach Berechnungen der Expertinnen und Experten – der Pflegekräfte selbst – müssten mindestens 22 Prozent mehr Stellen für eine gute Versorgung geschaffen werden.

An dem ver.di-Belastungscheck hatten sich bis Ende Mai bundesweit rund 600 Stationen beteiligt, die insgesamt rund 13.000 Pflegefachkräfte repräsentieren. Die Teams haben eine Schichtbesetzung geschrieben mit der Besetzung, die sie für notwendig erachten, um Patienten gut versorgen zu können, und diese mit dem vorhandenen Personal abgeglichen. Je nach Länge des Monats und der Anzahl der Wochenend- und Feiertage variiert der „Soll-ist-voll“-Tag – also der Tag, ab dem das Personal „aufgebraucht“ ist. Im vergangenen Monat war das deutschlandweit im Mittel (Median) der 24. Mai.

„Der Belastungscheck belegt einmal mehr, dass die Personaldecke erschreckend kurz ist. Die Beschäftigten sind schon alle, wenn der Monat noch gar nicht rum ist“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. „Das System funktioniert nur, weil die Beschäftigten über ihre Belastungsgrenze gehen und mit hohem persönlichen Einsatz versuchen, den Personalmangel auszu-gleichen. Sie werden regelrecht verschlissen.“

Anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz der Länder in Düsseldorf ruft ver.di am Mittwoch, dem 20. Juni, zu einer Demonstration in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt auf. Das Motto: „Mehr von uns ist besser für alle!“ Die Beschäftigten der Krankenhäuser und Altenpflege verlangen eine deutliche Aufstockung des Personals. Zudem fordern sie bundesweite gesetzliche Vorgaben für die Personalausstattung, Sofortprogramme zur kurzfristigen Entlastung der Beschäftigten, eine bessere Bezahlung vor allem in der Altenpflege, ein Ende der Tarifflucht sowie die Abkehr von befristeten Arbeitsverträgen, erzwungenen Teilzeitverträgen und verzögerten Stellenbesetzungen. Der Treffpunkt für die Demonstration, die zum Tagungsort der Gesundheitsministerkonferenz führt, ist am Mittwoch ab 11 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Die ausführlichen Ergebnisse finden Sie unter: https://soll-ist-voll.verdi.de

Für Rückfragen stehen Ihnen gern zur Verfügung:
Astrid Sauermann, 0151-625.114.54; Richard Rother, 0175-722.21.21

Quelle: Pressemitteilung vom 18.06.2018
Pressekontakt
Richard Rother
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de
https://www.verdi.de/presse/pressemitte ... 5400940f89
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Angemessene Versorgung von Kranken und Alten in Deutschland nicht mehr gewährleistet

Beitrag von WernerSchell » 19.06.2018, 07:37

Die Medien berichten u.a. wie folgt:

Krankenhäusern fehlen 80. 000 Pflegekräfte
Keine Pausen, Überstunden, spontane Einsätze: Alltag für viele Krankenpfleger. Laut einer Ver.di-Erhebung müssten Krankenhäuser das Personal um mindestens 22 Prozent aufstocken, um den Mangel abzustellen.
Quelle: Spiegel online > https://rdir.inxmail.com/vzbv/d/d.html? ... 6zhw43hq46

Neue Daten der Verdi:In NRW-Krankenhäusern fehlen 18.000 Pfleger
Quelle: https://rp-online.de/nrw/panorama/in-nr ... d-23477251

Klinik-Mitarbeiter befragt
Verdi-Erhebung: In Krankenhäusern fehlen rund 80.000 Pfleger

Quelle: https://www.lr-online.de/nachrichten/po ... d-23473343

Neue Daten der Verdi
In NRW-Krankenhäusern fehlen 18.000 Pfleger

Quelle: https://www.volksfreund.de/nachrichten/ ... d-23477761

... und alles noch einmal auf den Punkt gebracht ....

Laut Verdi ist eine angemessene Versorgung von Kranken und Alten in Deutschland nicht mehr gewährleistet. In der Kranken- und Altenpflege zusammen fehlen bundesweit rund 140.000 Pflegekräfte. Dies berichtet in großer Aufmachung die Rheinische Post am 19.06.2018 (B10) und macht auf die Verdi-Großdemo am 20.06.2018 in Düsseldorf aufmerksam. > viewtopic.php?f=4&t=22624
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat ebenfalls erneut auf die pflegerische Unterversorgung im Pflegesystem aufmerksam gemacht und in einer Pressemitteilung vom 18.06.2018 die politischen Handlungsanforderungen in aller Deutlichkeit aufgezeigt. > viewtopic.php?f=4&t=22683
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Mehr Personal in Krankenhäusern und Altenpflege - Demo am 20.06.2018

Beitrag von WernerSchell » 19.06.2018, 16:51

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Unsere Erwartungen an die Gesundheitsminister

Aus Anlass der morgen in Düsseldorf stattfindenden Gesundheitsministerkonferenz der Länder verweist der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) auf die drängenden Probleme im deutschen Gesundheitswesen. Viel zu lange wurde in Bund und Ländern ignoriert, dass der Fachkräftemangel in der Pflege in allen Sektoren zu einer gravierenden Gefährdung alter und kranker Menschen geführt hat. Die Versorgungsmängel sind eklatant, das Vertrauen der Bevölkerung in die bedarfsgerechte Leistungsfähigkeit und die Reformfähigkeit des Systems ist drastisch gesunken. Professionell Pflegende ziehen sich nach vielen Jahren chronischer Überlastung und fehlender Aussicht auf Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen resigniert zurück aus ihrem Beruf. Auch ihnen ist längst das Vertrauen abhanden gekommen, dass die Politik tatsächlich wirksame Schritte hin zu einer schnellen und deutlich spürbaren positiven Veränderung der Arbeitsbedingungen einleiten will und umsetzen kann. In unserem durchökonomisierten Gesundheits- und Pflegesystem hat der unverzichtbare Gehalt pflegerischer Arbeit keinen Platz und keinen Wert mehr. Pflege wird konsequent reduziert auf das Verrichten von Einzeltätigkeiten – und das möglichst preiswert. Kranke und pflegebedürftige Menschen betrachtet man weitgehend als Aufwand bzw. als Erlösbringer, nicht als Individuen mit sehr berechtigten Ansprüchen und Bedürfnissen.
Diese Fehlentwicklungen wurden lange hingenommen und haben inzwischen ein Ausmaß erreicht, das einfach nicht mehr toleriert werden darf. Das Land braucht auf allen Ebenen einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel im Gesundheits- und Pflegesystem. Unsere Vorschläge dazu liegen seit langem auf dem Tisch. Das System muss dem hilfebedürftigen Menschen dienen, nicht umgekehrt. Dies impliziert, dass die individuellen Bedürfnisse kranker und/oder pflegebedürftiger Personen im Vordergrund stehen und ihre Lebensqualität, ihr Recht auf Würde, ihre Autonomie und ihre Schutzbedürftigkeit Rechtfertigung und Ziel jeden Handelns sind. Gerade hier können professionell Pflegende ihr Potenzial entfalten, wenn sie die Chance dafür bekommen. Dafür brauchen sie aber
 eine gute Fachausbildung,
 genügend Zeitressourcen,
 Perspektiven für berufliche Weiterentwicklung,
 wirksame Anreize und Anerkennung ihrer Leistung im System,
 interprofessionelle Zusammenarbeit auf Augenhöhe,
 Entscheidungsbefugnisse und Autonomie.
Versprochen wurde schon viel, geändert hat sich wenig. Die Glaubwürdigkeit der Politik macht sich aber nicht an Lippenbekenntnissen, sondern am überzeugten und überzeugenden Handeln fest. Wir erwarten, dass die Gesundheitsminister zu überzeugenden Entscheidungen finden.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
www.dbfk.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke finden Sie auf der Homepage www.dbfk.de. Für Interviewwünsche oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an presse@dbfk.de oder rufen Sie uns unter 030-219157-0 an.

Quelle: Pressemitteilung vom 19.06.2018
Johanna Knüppel | Referentin | Redaktion DBfK Aktuell | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e.V.
www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157-0 | Fax 030-219157-77 | Umsatzsteuer Id.Nr. DE 114235140
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Tausende Pflegekräfte demonstrieren gegen Notstand

Beitrag von WernerSchell » 20.06.2018, 17:32

Tausende Pflegekräfte demonstrieren gegen Notstand
Gesundheitsminister der Länder treffen sich in Düsseldorf
 Tausende Pflegekräfte aus ganz Deutschland demonstrieren
 NRW-Gesundheitsminister fordert mehr Lohn und mehr Personal


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Gesundheitsminister treffen bei Konferenz auf Pflegekräfte-Proteste | WDR aktuell | 20.06.2018 | 02:02 Min. | Verfügbar bis 20.06.2019
Film anschauen unter >>> https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinla ... f-100.html


Parallel zu einem 48-stündigen Warnstreik an der Uniklinik Düsseldorf haben am Mittwoch (20.06.2018) Pflegekräfte aus ganz Deutschland in Düsseldorf demonstriert. Sie forderten mehr Personal in Krankenhäusern und Altenheimen. Nach Polizeiangaben beteiligten sich rund 3.000 Demonstranten an dem Protestzug. Die Gewerkschaft Verdi meldete am Mittag 4.000 Teilnehmer.

Spahn verspricht konkrete Taten

Nach Berechnungen von Verdi fehlen bundesweit rund 80.000 Pfleger in den Kliniken - allein in Nordrhein-Westfalen rund 18.000. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) räumte ein, dass die Politik in einer "massiven Vertrauenskrise" stecke. Zugleich sicherte er "konkrete Taten" zu. Anlass für die Demonstration war eine Konferenz der Gesundheitsminister der Länder in Düsseldorf, die am Mittwoch und am Donnerstag stattfindet. Themen sind eine bessere Patientenorientierung, Organspenden und die Pflegeberufsreform.

Laumann will mehr Personal und mehr Lohn

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) wertete die Demonstration der Pflegekräfte als eine "Unterstützung" der Gesundheitsminister. Er bemängelte am Mittwoch im WDR die schlechtere Bezahlung in der Altenpflege im Vergleich zu den Krankenhäusern. Zudem sollten die Personalschlüssel im Pflegebereich erhöht werden, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren.

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinla ... f-100.html Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk informiert mit eigenen Statements zu den Handlungsanforderungen im Pflegesystem > viewtopic.php?f=4&t=22683
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Mieses Image, schlechtes Gehalt - Bei der Pflege ist Luft nach oben

Beitrag von WernerSchell » 09.07.2018, 07:52

Ärzte Zeitung online, 09.07.2018:

Mieses Image, schlechtes Gehalt
Bei der Pflege ist Luft nach oben


Die Anwerbung ausländischer Pflegekräfte gilt als ein Mittel, den Mangel in den Griff zu kriegen. Doch auf Dauer muss an grundsätzlichen Stellschrauben gedreht werden. Das hat eine Expertendiskussion in Kiel gezeigt.
Von Dirk Schnack
KIEL. Das Thema Personalknappheit überschattet in der Pflege derzeit alle weiteren Probleme. Auf der Suche nach Konzepten, die mehr Menschen für die Pflege begeistern, hilft keineswegs allein der Ruf nach mehr Geld.
… (weiter lesen unter) …. https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... 9.Pflege.x
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Mehr Personal in Krankenhäusern und Altenpflege - Demo am 20.06.2018

Beitrag von WernerSchell » 18.07.2018, 15:41

Infopost Altenpflege Nr. 9 - 2018 ist fertig und kann unter folgendem Link herunterladen werden:
https://gesundheit-soziales.verdi.de/++ ... 150dpi.pdf


Bild Bild

Es gibt Informationen und Berichte zu ver.di-Aktionen und zu aktuellen gewerkschaftlichen Themen in der Altenpflege. Mit dabei ist auch ein Bericht zu unserer großartigen Demonstration anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz am 20. Juni 2018 in Düsseldorf.
4.000 Kolleginnen und Kollegen auf der Straße, unter der Woche, früh um 11 Uhr… Das war stark!

Außerdem:
Was verdient die Altenpflege und was verspricht die Bundesregierung?
Gibt es gute Tarife auch bei kommerziellen Anbietern in der Altenpflege?
Die Antworten und viele weitere Infos gibt es in der Infopost Altenpflege Nr. 9!

Quelle: Mitteilung vom 18.07.2018
Matthias Gruß
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Betriebs- und Branchenpolitik
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Tel.: (030) 6956-1832
Fax.: (030) 6956-3430
Mobil: (0151) 730 111 22
www.altenpflege.verdi.de
www.facebook.com/altenpflege.aktiv


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