Pflege, Gesundheit, Rente - Koalitionäre & die Sondierungsergebnisse

Gesundheitswesen, Krankenhaus- und Heimwesen, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Arzneimittel- und Lebensmittelwesen, Infektionsschutzrecht, Sozialrecht (z.B. Krankenversicherung, Pflegeversicherung) einschl. Sozialhilfe und private Versorgung

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Mehr als 25.000 Pflegekräfte fehlen

Beitrag von WernerSchell » 26.04.2018, 06:04

Ärzte Zeitung vom 26.04.2018:
Bundesregierung
Mehr als 25.000 Pflegekräfte fehlen
Immer wieder wird darüber diskutiert, dass es in Deutschland an Pflegekräften mangelt. Doch wie viele fehlen genau? Die Bundesregierung nennt nun Zahlen. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Pflegekräfte - Bedarf geht über die offiziell genannten Zahlen weit hinaus

Beitrag von WernerSchell » 26.04.2018, 08:00

Gesundheit
Deutschland fehlen mehr als 25.000 Pfleger

Die Große Koalition hat ein "Sofortprogramm Pflege" für 8000 neue Fachkraftstellen versprochen. Neue Zahlen zeigen: Der Bedarf ist deutlich größer.
Quelle: Spiegel online > https://rdir.inxmail.com/vzbv/d/d.html? ... 7xw3mvyuq6
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Pflegenotstand - Masterplan erforderlich

Beitrag von WernerSchell » 26.04.2018, 10:32

Pflegenotstand: In Deutschland fehlen 35-tausend Fachkräfte! > http://www.tagesschau.de/multimedia/vid ... 97963.html - Einige Parteien, die selbst Regierungsverantwortung tragen oder getragen haben, entdecken plötzlich die Pflegelücke, die tatsächlich mit weit über 100.000 Pflegekräften anzusetzen ist. Die Forderungen nach mehr Personal kommen spät (= "das Kind liegt tief im Brunnen") und werden wohl leider auch zur puren Profilierung genutzt. Wir brauchen eine ehrliche Diskussion über den Pflegenotstand und schnellsten einen Masterplan, der das gesamte Pflegesystem in den Blick nimmt. - Wir diskutieren am 09.05.2018 beim Neusser Pflegetreff darüber! > http://www.wernerschell.de/aktuelles.php
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Die Pflicht der Kinder in der Pflege

Beitrag von WernerSchell » 28.04.2018, 06:58

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Rheinische Post berichtet am 28.04.2018:

Analyse
Die Pflicht der Kinder in der Pflege
Berlin. Wenn Eltern ihren Heimaufenthalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen finanzieren können, bittet der Staat die Kinder zur Kasse. Die Angehörigen müssen sich oft entscheiden, ob sie mit Zeit oder mit Geld helfen.
Eva Quadbeck
Oft passiert es von heute auf morgen, dass die eigenen Eltern zum Pflegefall werden. Für die Kinder, die in der Regel selbst noch berufstätig sind und sich vielfach um eigene Kinder kümmern müssen, ist die Herausforderung dann groß. Wer Geschwister hat, kann sich die Aufgabe teilen, Vater oder Mutter zu versorgen. Für die meisten Kinder ist es selbstverständlich, dass es ihre Eltern auch als Pflegefall gut haben sollen. Doch wozu sind Kinder ihren Eltern gegenüber eigentlich verpflichtet -rechtlich und moralisch?

"Bloß nicht im Heim sterben" ist die Prämisse. In einer Gesellschaft aber, in der die Zahl der Alten gegenüber den Jungen wächst, ist dieses Prinzip immer schwerer umzusetzen.
…. (weiter lesen unter) … http://www.rp-online.de/politik/die-pfl ... -1.7544115

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Der beste Grund dafür, die Eltern zu Hause zu pflegen, ist die Liebe zu den eigenen Eltern und der Wunsch, etwas zurückzugeben, wenn man als Kind gut und liebevoll versorgt gewesen ist.
Monika Hurst-Jacob, Rechtsanwältin und Mediatorin (Köln)

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Die Hilfe für die Pflege braucht Hilfe

Beitrag von WernerSchell » 02.05.2018, 06:00

Ärzte Zeitung vom 02.05.2018
Leitartikel
Die Hilfe für die Pflege braucht Hilfe
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will deutlich mehr für die Pflege tun als im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Aber dafür bräuchte er Unterstützung aus anderen Politikfeldern - und da herrscht Fehlanzeige. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Pflegebedürftige entlasten: Eigenanteile senken

Beitrag von WernerSchell » 04.06.2018, 16:25

Auf dem 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund forderte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dass Pflegekräfte für ihre wichtige Arbeit besser bezahlt werden. Das unterstützen wir ausdrücklich. Gleichzeitig dürfen die Eigenanteile für die Betroffenen und ihre Familien nicht steigen. Die gemeinsame Interessenvertretung der Pflegebedürftigen fordert deshalb, dass Pflegegeld und Pflegesachleistungen jährlich angepasst werden müssen. Dabei dürfen nicht nur die Kaufkraft, sondern müssen insbesondere auch die notwendigen Lohnsteigerungen berücksichtigt werden.
Mehr dazu lesen Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung der maßgeblichen Organisationen, die nach §118 SGB XI die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen vertreten.
Eine weitere Forderung der BAGSO zur Entlastung von Familien ist es, eine Pflegezeit > http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/P ... ration.pdf nach dem Modell der Elternzeit einzuführen, in der staatliche Lohnersatzleistungen bezahlt werden.


Gemeinsame Pressemitteilung:

Pflegebedürftige entlasten: Eigenanteile senken

Die finanziellen Leistungsanpassungen der Pflegeversicherung, die mit den Pflegereformen vor
zwei Jahren beschlossen wurden, reichen nicht aus. Dies führt zu einem stetigen Kaufkraftverlust
bei den Pflegebedürftigen. Die Kosten für Pflege steigen vor allem durch die Lohnentwicklung. Die
gesetzlich festgelegten und gedeckelten Leistungen passen sich aber nicht entsprechend an. Die
Folge: Pflegebedürftige können bei gleichem Bedarf weniger Pflegeleistungen einkaufen. Sie
müssen diese Kosten selbst tragen. Die Interessenverbände der Pflegebedürftigen fordern deshalb,
dass die Leistungen der Pflegekassen jährlich automatisch angepasst werden müssen.
Die Eigenanteile an der Pflege im ambulanten und stationären Bereich belaufen sich für
Pflegebedürftige bereits auf beinahe 50 Prozent. Laut Barmer Pflegereport 2017 zahlen
pflegebedürftige Menschen im stationären Sektor im Schnitt 587 Euro monatlich aus eigener Tasche
für die Pflegekosten. Zusammen mit weiteren Kosten etwa für Unterkunft und Verpflegung und den
sogenannten Investitionskosten ergibt sich eine monatliche Gesamtbelastung von 2.278 Euro.
„Das Risiko der Pflegebedürftigkeit darf nicht privatisiert werden. Die Vorstellung, die wachsende
Versorgungslücke privat schließen zu können, führt zur finanziellen Überforderung weiter Teile der
Bevölkerung und letztlich zur ,,Mehrklassenpflege". Deswegen fordern wir, dass Pflege für
Pflegebedürftige und ihre Angehörigen wieder bezahlbar wird“, sagt Olaf Christen, Sprecher der
Pflegebedürftigenverbände.
Dynamisierung auch an Lohnkosten orientieren
Die Interessenverbände der Pflegebedürftigen begrüßen, dass die Große Koalition das Problem
angehen und die die Sachleistungen laut Koalitionsvertrag kontinuierlich an die Personalentwicklung
anpassen will. Dabei sollten folgende Punkte Berücksichtigung finden:
 Die Dynamisierung muss jährlich erfolgen, um der Geschwindigkeit der Kostenentwicklung
standzuhalten.
 Sie muss sich neben der Preisentwicklung an der Lohnkostenentwicklung orientieren, da
diese die entscheidende Größe bei den Pflegekosten ist.
 Der bereits entstandene Kaufkraftverlust muss unmittelbar durch eine einmalige Anpassung
ausgeglichen werden.
Bisherige Instrumente kosten den Pflegebedürftigen viel Geld
Seit Einführung der sozialen Pflegeversicherung 1995 bis zum Jahr 2008 kam es durch die
Orientierung der Leistungen an den Einnahmen der Pflegeversicherung zu einem Wertverlust von ca.
20 Prozent, der bis heute nicht wett gemacht worden ist. Dies bedeutet für pflegebedürftige
Menschen, dass sie bei gleicher Leistung ein Fünftel der Pflegekosten selbst tragen mussten und
müssen. 2008 erfolgte zwar eine Änderung der Dynamisierungsregel, die sich nun im Drei-Jahres-
Rhythmus an der Inflationsrate orientiert. Doch auch diese Ausrichtung nach der allgemeinen
Preisentwicklung greift zu kurz, da gut zwei Drittel der Kosten im Pflegesektor Personalkosten sind,
die sich nicht im Warenkorb der Preisindexberechnung wiederfinden. Die Erhöhungen der Jahre 2008
bis 2014 lagen damit ebenfalls deutlich unter den Preissteigerungen für Pflegeleistungen.

Quelle: Pressemitteilung vom 04.06.2018
Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Thomas-Mann-Str. 2-4
53111 Bonn
Tel.: 0228 / 24 99 93 12
Fax: 0228 / 24 99 93 20
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Spahn gegen Bundeszuschuss für Pflege - Beitragserhöhung unumgänglich

Beitrag von WernerSchell » 07.06.2018, 07:23

Spahn gegen Bundeszuschuss für Pflege
Gesundheit/Ausschuss

Berlin: (hib/PK) Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält eine Beitragssatzerhöhung in der gesetzlichen Pflegeversicherung für "unumgänglich". Im Gesundheitsausschuss des Bundestages machte der Minister am Mittwoch in Berlin aber noch keine Angaben über die genaue Höhe. Die Akzeptanz für höhere Beiträge zugunsten der Pflege sei in der Bevölkerung jedoch groß.
Zugleich wandte sich Spahn gegen Überlegungen, einen Teil der steigenden Pflegekosten analog zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) über einen steuerfinanzierten Bundeszuschuss zu begleichen und verwies dabei auch auf die hohen Rücklagen in der GKV. Es sei jetzt nicht die Zeit, gleich nach einem Steuerzuschuss zu rufen, sagte er.
Er werbe aber dafür, Sozialversicherungsbeiträge zu senken, wo immer dafür Spielräume seien, fügte der Minister hinzu. In einer Expertenanhörung hatten sich unlängst Fachverbände dafür ausgesprochen, über einen Bundeszuschuss bestimmte Pflegeausgaben zu decken, etwa die Investitions- oder Ausbildungskosten.
Spahn verteidigte im Ausschuss auch den 2015 aufgelegten Pflegevorsorgefonds, mit dessen Geldern Beitragssatzsprünge verhindert werden sollen, wenn 2035 die geburtenstarken Jahrgänge pflegebedürftig werden. Diese Vorsorge sei richtig. Derzeit werden 0,1 Punkte aus der Pflegeversicherung in den Fonds investiert, das entspricht rund 1,2 Milliarden Euro pro Jahr.
Was die medizinische Behandlungspflege in stationären Pflegeeinrichtungen betrifft, zeigte sich Spahn offen für eine "stärkere Finanzierung" in der GKV. Bisher werden diese Kosten von der Pflegeversicherung übernommen.

Quelle: Pressemitteilung vom 06.06.2018
Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
E-Mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de
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Eigenanteile in Pflegeheimen senken - Menschen mit Pflegebedarf finanziell entlasten

Beitrag von WernerSchell » 23.06.2018, 06:56

Eigenanteile in Pflegeheimen senken - Menschen mit Pflegebedarf finanziell entlasten
Immer mehr Menschen nehmen die Sozialhilfeleistung „Hilfe zur Pflege“ in Anspruch. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass Pflegebedürftigkeit heute häufiger in die Bedürftigkeit führt als noch vor zehn Jahren. Denn auch die Pflegefallzahlen insgesamt sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Eine Stellungnahme in einer öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Gesundheit.

SUSANNA KOCHSKÄMPER · IW-REPORT · 21. JUN 2018
... (weiter lesen unter) ... https://www.iwkoeln.de/studien/iw-repor ... asten.html
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Pflege im Heim - wo wie viel zu zahlen ist

Beitrag von WernerSchell » 05.07.2018, 06:13

Ärzte Zeitung vom 05.07.2018:
Eigenanteil im Vergleich
Pflege im Heim - wo wie viel zu zahlen ist

Für die Pflege im Heim müssen Bewohner einen Teil der Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Dieser Betrag ist je Bundesland sehr unterschiedlich. Wir zeigen in einer Landkarte, wer wo wie viel berappen muss. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=96 ... efpuryykqr
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Pflegereform erfordert deutlich mehr Personal und Finanzmittel ...

Beitrag von WernerSchell » 09.08.2018, 07:30

Aus Forum:
viewtopic.php?f=4&t=22776


Reformbedarf bei der Pflege - Höhere Steuern = bessere Pflege?

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Fast drei Viertel der Deutschen würden für eine bessere Pflege mehr Steuern zahlen. Das geht aus einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR hervor.
Von Leonie Puscher und Anne Ruprecht.
Die Themen Pflege und Pflegenotstand beschäftigen - einmal mehr - die deutsche Politik. Am vergangenen Mittwoch beschloss der Bundestag einen Gesetzesentwurf, nach dem in der Altenpflege 13.000 neue Stellen geschaffen werden sollen. Und die CDU belebt die Debatte über die Wehrpflicht wieder - auch, mit Blick auf den Ersatzdienst im Sozialsektor, zum Beispiel in der Pflege.
Dass die Pflege die Deutschen umtreibt, belegt auch eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der NDR-Sendung "Panorama - Die Reporter". Den Ergebnissen zufolge machen sich viele Menschen Gedanken darüber, wie die steigenden Kosten der Pflege in Zukunft finanziert werden können.
... (weiter lesen auf tagesschau.de ) .... https://www.tagesschau.de/inland/pflege-221.html

+++
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Siehe zum Thema die Beiträge im Forum unter:
viewtopic.php?f=4&t=22646
viewtopic.php?f=4&t=22697
viewtopic.php?f=4&t=22696
viewtopic.php?f=4&t=22742
viewtopic.php?f=4&t=22564
viewtopic.php?f=4&t=22683

Bei Facebook gepostet (Chronikbild 04.08.2018):

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Grundrente ist das neue Hartz IV im politischen Berlin des Jahres 2019

Beitrag von WernerSchell » 05.02.2019, 07:16

Die Grundrente ist das neue Hartz IV im politischen Berlin des Jahres 2019. Eine sozialpolitische Maßnahme, die die Parteien spaltet und eine lebendige öffentliche Debatte hervorgerufen hat. So sehr es wünschenswert und richtig ist, gerade etwa den alleinerziehenden Müttern oder den Teilzeitkräften, die ein Leben lang gearbeitet haben, aber eben zu wenig für die Rente ansparen konnten, zu helfen, so falsch ist es, auf eine Bedürftigkeitsprüfung zu verzichten. Denn das produziert nur neue Ungerechtigkeiten. Antje Höning erklärt >>> https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens , was passieren könnte. Hier lesen Sie den aktuellen Stand der Debatte. >>> https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung vom 05.02.2019
Michael Bröcker - Chefredakteur der Rheinischen Post
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Laumann nennt Grundrente der SPD ungerecht

Beitrag von WernerSchell » 21.02.2019, 08:21

Die Rheinische Post hat am 21.02.2019 das Thema Grundrente noch einmal aufgegriffen und im Titel ausgeführt:
"Laumann nennt Grundrente der SPD ungerecht".
Damit ist eigentlich alles gesagt!
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Grundrente - Kompromiss

Beitrag von WernerSchell » 11.11.2019, 07:45

Abgekämpft, aber erleichtert betraten die drei Parteichefs von CDU, CSU und SPD am frühen Sonntagabend das Foyer des Kanzleramts. Fast sieben Stunden hatten sie mal wieder über die Grundrente verhandelt. Es gab Erdbeereis und ein wichtiges Ergebnis: Die Koalition hält – vorerst. Ein Kompromiss wurde gefunden, der in seiner Stoßrichtung gut ist. Der Teufel aber lauert wie so oft im Detail: Um den Anspruchsberechtigten den Gang zum Sozialamt zu ersparen, sollen Rentenversicherung und Finanzämter die Bedarfsprüfung untereinander regeln. Angesichts des Stands der Digitalisierung dieser Behörden kann man da nur gute Reise wünschen. Ich habe gestern in Berlin die Verhandlungen verfolgt. Hier finden Sie Kommentar und Bericht. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle; Mitteilung der Rheinischen Post vom 11.11.2019
Eva Quadbeck - Chefredaktion
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Betriebsrentner zahlen weniger Beiträge ...

Beitrag von WernerSchell » 13.11.2019, 07:19

Jens Spahn hat das Zeug dazu, als Lucky Luke unter den Gesundheitsministern in die Geschichte einzugehen: Beim Zücken von Gesetzentwürfen ist er schneller als sein eigener Schatten. Am Sonntag hatten die Spitzen der Koalition im Zuge der Grundrenten-Einigung auch vereinbart, endlich Erleichterungen für die Bezieher von Betriebsrenten zu schaffen. Am Dienstag legte das Gesundheitsressort den passenden Gesetzentwurf vor. Auf Betriebsrenten werden bisher der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberanteil für den Beitrag zur Krankenkasse fällig. Nun soll es Freibeträge geben, durch die zumindest etwa 60 Prozent der Betriebsrentner höhere Bezüge erhalten. Gregor Mayntz hat den Gesetzentwurf. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... deswestens

Quelle: Mitteilung der Rheinischen Post vom 13.11.2019
Eva Quadbeck - Chefredaktion
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