Weniger Angst vor Krebs und Demenz

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Weniger Angst vor Krebs und Demenz

Beitrag von WernerSchell » 16.11.2017, 09:30

Krebs und Demenz verlieren für viele Menschen ihren Schrecken. Auch vor anderen Erkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes geht die Angst zurück – und damit auch das Engagement für die eigene Gesundheit. Weniger Menschen gehen zu Vorsorgeuntersuchungen oder halten sich mit Sport und gesunder Ernährung fit. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Studie der DAK-Gesundheit.

DAK-Studie: Weniger Angst vor Krebs und Demenz
Engagement für die eigene Gesundheit geht zurück


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Krebs und Demenz verlieren für viele Menschen ihren Schrecken. Auch vor anderen Erkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes geht die Angst zurück – und damit auch das Engagement für die eigene Gesundheit. Weniger Menschen gehen zu Vorsorgeuntersuchungen oder halten sich mit Sport und gesunder Ernährung fit. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Studie* der DAK-Gesundheit. Ein weiteres zentrales Ergebnis: Jeder dritte junge Mensch zwischen 14 und 29 Jahren hat Angst vor einer psychischen Erkrankung. Die meisten fürchten sich vor Leiden wie Depressionen oder Burn-out. Über alle Altersgruppen hinweg gab dies etwa jeder fünfte Deutsche an.

Seit 2010 untersucht das Forsa-Institut für die Krankenkasse DAK-Gesundheit die Angst der Deutschen vor Krankheiten. Aktuell wurden bundesweit mehr als 3.000 Frauen und Männer befragt. Demnach ging bei allen Erkrankungen die Angst zurück. Derzeit fürchten sich 65 Prozent der Bundesbürger vor einem bösartigen Tumor. Im Jahr 2010 gaben das noch 73 Prozent an. Vor allem junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren (71 Prozent) und Erwachsene zwischen 30 und 44 Jahren (77 Prozent) haben Krebsangst. Insgesamt ging auch die Furcht vor Demenz zurück – von 50 Prozent im Jahr 2010 auf jetzt 39 Prozent. Vier von zehn Menschen befürchten, einen Schlaganfall zu erleiden. 2010 war es noch jeder Zweite. Die Angst vor einem Herzinfarkt kennt jeder dritte Befragte (2010: 45 Prozent).

Junge haben Angst vor Burn-out, Depression und Diabetes

Vor psychischen Erkrankungen haben besonders junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren Angst. Mehr als jeder Dritte fürchtet, an Burn-out, Depressionen oder anderen Seelenleiden zu erkranken (36 Prozent). Faktisch werden psychische Erkrankungen jedoch bei älteren Menschen deutlich häufiger diagnostiziert als bei jungen Erwachsenen. Die über 60-Jährigen haben aber am wenigsten Angst vor Seelenleiden (15 Prozent). Ähnlich verhält es sich bei Diabetes: Auch hier gaben vor allem junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren an, Angst vor der Erkrankung zu haben. Etwa jeder Vierte sagte dies (26 Prozent). Über alle Altersgruppen hinweg fürchten sich 17 Prozent vor der sogenannten Zuckerkrankheit.

Weniger Engagement für Gesundheit

Die DAK-Befragung zeigt auch: Es engagieren sich deutlich weniger Menschen für ihre Gesundheit. Lediglich etwas mehr als jeder Dritte (37 Prozent) nutzt derzeit den Gesundheits-Check gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (2010: 44 Prozent). Auch regelmäßige sportliche Aktivitäten und gesunde Ernährung sind zurückgegangen (2017: 76 und 71 Prozent vs. 2010: 80 und 77 Prozent). Und: Trotz der großen Angst vor einer Tumorerkrankung nimmt nur knapp jeder Zweite (49 Prozent) die Krebsvorsorge in Anspruch. 2010 waren es noch 60 Prozent. Vor allem Männer scheuen den Gang zum Arzt: Nur vier von zehn Männern nehmen das kostenfreie Angebot der Krankenkassen wahr. „Es ist und bleibt eine große Herausforderung für alle Beteiligten im Gesundheitssystem, die Teilnahme an der Krebsvorsorge zu steigern“, sagt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. „Gerade Männer kümmern sich lieber um den Zustand ihres Autos als um die eigene Gesundheit.“

88 Prozent der Deutschen fühlen sich gesund

Insgesamt schätzen 88 Prozent der Deutschen ihren aktuellen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein. Im Vergleich der Bundesländer und Regionen bewerten die Menschen in Norddeutschland mit 91 Prozent ihren Gesundheitszustand als besonders gut. In den ostdeutschen Bundesländern sind es nur 85 Prozent.

Vor diesen Krankheiten haben die Deutschen am meisten Angst

2017
1. Krebs (65 Prozent)
2. Schlaganfall (40 Prozent)
3. Alzheimer/Demenz (39 Prozent)
4. Unfall mit schweren Verletzungen (37 Prozent)
5. Herzinfarkt (33 Prozent)
6. Schwere Augenerkrankung/Erblindung(28 Prozent)
7. Psychische Erkrankungen wie Depressionen (24 Prozent)
8. Schwere Lungenerkrankung (18 Prozent)
9. Diabetes (17 Prozent)
10. Geschlechtskrankheit wie z.B. Aids (9 Prozent)

2010
1. Krebs (73 Prozent)
2. Unfall mit schweren Verletzungen (53 Prozent)
3. Schlaganfall (52 Prozent)
4. Alzheimer/Demenz (50 Prozent)
5. Herzinfarkt (45 Prozent)
6. Psychische Erkrankungen wie Depressionen (30 Prozent)
7. Schwere Lungenerkrankung (26 Prozent)
8. Diabetes (20 Prozent)
9. Geschlechtskrankheit wie z.B. Aids (14 Prozent)
10. -

*Das Forsa-Institut führte für die DAK-Gesundheit vom 27. September bis 19. Oktober 2017 eine bundesweite und repräsentative Befragung von 3.505 Männern und Frauen durch.

Quelle: Pressemitteilung vom 16.11.2017
DAK-Gesundheit
Pressestelle
Telefon: 040/2396-1409
E-Mail: presse@dak.de

Attachments
171116_PM_Studie_Angst_vor_Krankheiten_DAK_Gesundheit_2017.pdf > https://cache.pressmailing.net/content/ ... t_2017.pdf
171116_DAK_Forsa_Ergebnisse_Angst_vor_Krankheiten.pdf > https://cache.pressmailing.net/content/ ... heiten.pdf

+++

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk bemerkt zur Studie:
Krebs und Demenz verlieren für viele Menschen ihren Schrecken. Auch vor anderen Erkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes geht die Angst zurück – und damit auch das Engagement für die eigene Gesundheit.
Der Neusser Pflegetreff am 22.11.2017 zielt genau auf die Möglichkeiten des eigenen Gesundheitsmanagements und wird mit vielfältigen Informtionen zur gesunden Lebensführung animieren. Siehe insoweit die nachfolgenden Hinweise:


Der 27. Neusser Pflegetreff ist für den 22.11 2017 geplant und wird sich mit dem Thema
"Vorbeugen ist besser als Heilen" - Prävention und Gesundheitsförderung mehr Aufmerksamkeit schenken
- körperlich und geistig aktiv bis ins hohe Alter …

befassen. …. Mit Blick auf das 2015 verabschiedete Präventionsgesetz ist das Thema ganz wichtig (> Infos - ständige Aktualisierung - > viewtopic.php?f=7&t=22212 ).
Vor allem Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und auch Demenz lassen sich durch eine frühzeitig begonnene gesunde Lebensführung (richtige - mediterrane - Ernährung, ausreichende Bewegung und Schlaf, Verzicht auf Rauchen, mäßiger Alkoholkonsum, Vermeidung von negativem Stress, geistige Aktivitäten, Pflege sozialer Kontakte usw.) weitgehend vermeiden. Gleichwohl eintretende Gesundheitsstörungen (z.B. Übergewicht, zu hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Diabetes) lassen sich durch eine gesunde Lebensführung günstig beeinflussen. Es geht also letztlich um Maßnahmen, die eine umfassende gesundheitsförderliche Wirkung erzielen können. Es macht Sinn, möglichst frühzeitig eine gesunde Lebensführung zu praktizieren. ….Auch für ältere Menschen macht Prävention … Sinn. Daher gibt es für die Stationären Pflegeeinrichtungen mittlerweile eine Leitlinie zur Prävention, die aber fast überhaupt nicht bekannt ist. … Dies sollte Veranlassung geben, das o.a. Thema auch im Interesse der älteren und pflegebedürftigen Menschen aufzugreifen.
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/
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Deutsche haben weniger Angst vor schweren Krankheiten

Beitrag von WernerSchell » 26.11.2017, 07:14

Ärzte Zeitung vom 16.11.2017:
Umfrage
Deutsche haben weniger Angst vor schweren Krankheiten
Krebs, Demenz oder Schlaganfall - eine solche Diagnose fürchten viele Menschen. Es sind aber längst nicht mehr so viele wie vor einigen Jahren,
sagt zumindest eine neue Studie. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=94 ... efpuryykqr
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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Jeder Zweite hat Angst vor Alzheimer

Beitrag von WernerSchell » 20.11.2018, 09:39

Aus Forum:
viewtopic.php?f=6&t=22219&p=106481#p106481

DAK


Jeder Zweite hat Angst vor Alzheimer
Studie der DAK-Gesundheit: Sorge bei älteren Menschen fast so groß wie vor Krebs


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Jeder Zweite fürchtet sich vor Alzheimer und Demenz. Bei älteren Menschen ist die Sorge vor dieser Erkrankung besonders ausgeprägt und fast so groß wie vor Krebs. Das zeigt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung* der DAK-Gesundheit. Weitere Ergebnisse der aktuellen Analyse: Mehr als jeder dritte 14- bis 29-Jährige fürchtet sich vor psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Burn-out. Frauen machen sich besonders häufig gesundheitliche Sorgen.
Seit 2010 untersucht das Forsa-Institut für die Krankenkasse DAK-Gesundheit jeweils im November die Angst der Deutschen vor Krankheiten. Aktuell wurden bundesweit rund 3.500 Männer und Frauen befragt. Demnach haben 68 Prozent der Befragten am meisten Furcht vor einem bösartigen Tumor. Jeder Zweite hat Angst vor Alzheimer und Demenz – ein Anstieg von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 45 Prozent fürchten sich davor, einen Schlaganfall zu erleiden. Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) hat Angst vor einem Herzinfarkt.

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Die Angst vor einer Tumorerkrankung ist bei jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahre mit 73 Prozent am größten und geht bei den über 60-Jährigen auf 61 Prozent zurück. Bei Demenz und Alzheimer ist das Ergebnis umgekehrt: Hier wächst die Sorge von 42 Prozent bei den jüngeren auf 58 Prozent bei den älteren Befragten deutlich. Demenz macht den Befragten besonders Angst, weil die Erkrankung jeden treffen kann und weil die Betroffenen dann auf die Pflege anderer angewiesen sind. Diese Gründe nannten 73 beziehungsweise 76 Prozent. Fast jeder Zweite (45 Prozent) fürchtet sich am meisten vor Alzheimer oder Demenz, weil die Anzahl der Krankheitsfälle so stark ansteigt. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) nannte Berichte in den Medien als Grund.
Die DAK-Befragung zeigt auch große Geschlechterunterschiede auf: So fürchten sich Frauen insgesamt mehr vor Krankheiten als Männer. „Frauen haben meist eine größere Aufmerksamkeit für ihren Körper“, erläutert DAK-Ärztin Dr. Susanne Bleich. „Dieses Körpergefühl wirkt sich aber auch positiv bei der Gesundheitsvorsorge aus. Laut unserer Umfrage gehen 68 Prozent der Frauen zur Krebs-Früherkennung. Bei den Männern sind es nur 45 Prozent.“
Um Krankheiten vorzubeugen, treiben 80 Prozent der Befragten regelmäßig Sport, 71 Prozent achten auf richtige Ernährung. Ebenso viele trinken nur wenig Alkohol, um gesund zu bleiben. 65 Prozent lesen und suchen geistige Herausforderungen. 71 Prozent rauchen nicht. Das ist der höchste Nichtraucher-Wert seit 2010.
Insgesamt schätzen 89 Prozent der Deutschen ihren aktuellen Gesundheitszustand als gut beziehungsweise sehr gut ein. Im Vergleich der Bundesländer und Regionen bewerten die Menschen in Norddeutschland und Bayern mit 95 und 91 Prozent ihren Gesundheitszustand als besonders gut.

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Vor diesen Krankheiten haben die Deutschen am meisten Angst:
1. Krebs (68 Prozent)
2. Alzheimer/Demenz (50 Prozent)
3. Schlaganfall (45 Prozent)
4. Unfall mit Verletzungen (43 Prozent)
5. Herzinfarkt (38 Prozent)
6. Schwere Augenerkrankung, z.B. Erblindung (30 Prozent)
7. Psychische Erkrankung wie Depressionen (27 Prozent)
8. Schwere Lungenerkrankung (18 Prozent)
9. Diabetes (15 Prozent)
10. Geschlechtskrankheit wie Aids (10 Prozent)

*Das Forsa-Institut führte für die DAK-Gesundheit vom 11. Oktober bis zum 2. November 2018 eine bundesweite und repräsentative Befragung von 3.498 Männern und Frauen durch.

Quelle: Pressemitteilung vom 20.11.2018
DAK-Gesundheit
Pressestelle
Telefon: 040/2396 1409
E-Mail: presse@dak.de
https://www.dak.de/dak/bundes-themen/an ... 33808.html

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Forsa-Umfrage Download PDF > https://cache.pressmailing.net/content/ ... heiten.pdf
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Umfrage: In NRW fühlen sich Neun von Zehn gesund

Beitrag von WernerSchell » 28.11.2018, 12:45

Neun von zehn Einwohnern in Nordrhein-Westfalenfühlen sich gesund. Aber: fast drei Viertel der unter 30-Jährigen haben Angst, an Krebs zu erkranken (74 Prozent). Mit steigendem Alter nimmt diese Furcht ab. Dagegen nehmen die Sorgen vor einer Alzheimer- oder Demenzerkrankung zu: ab 60 Jahre äußern dies 59 Prozent – bei den 14- bis 29-Jährigen sind es nur vier von zehn. Viel Sport, wenig Alkohol und die richtige Ernährung sind demzufolge die wichtigsten Aktivitäten um Krankheiten vorzubeugen. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung zur aktuellen und repräsentativen NRW-Studie.

Umfrage: In NRW fühlen sich Neun von Zehn gesund
Junge fürchten sich laut repräsentativer DAK-Studie vor Krebs – Alzheimer- und Demenzsorge wächst dagegen im Alter


Gefragt nach ihrem Gesundheitszustand fühlen sich rund neun von zehn Einwohnern in Nordrhein-Westfalen sehr gut (33 Prozent) oder gut (54 Prozent). Aber: fast drei Viertel der unter 30-Jährigen haben Angst, an Krebs zu erkranken (74 Prozent). Mit steigendem Alter nimmt diese Furcht ab. Dagegen nehmen die Sorgen vor einer Alzheimer- oder Demenzerkrankung zu: ab 60 Jahre äußern dies 59 Prozent – bei den 14- bis 29-Jährigen sind es nur vier von zehn. Viel Sport, wenig Alkohol und die richtige Ernährung sind demzufolge die wichtigsten Aktivitäten um Krankheiten vorzubeugen. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Studie der DAK-Gesundheit unter 1.000 Befragten in NRW *).

In den vergangenen vier Umfragen schätzen die Menschen an Rhein und Ruhr ihren Gesundheitszustand kontinuierlich positiv ein. Seit 2014 liegt der Wert für „gut“ und „sehr gut“ zusammen bei 87 Prozent. Aktuell gibt sogar ein Drittel an, sich sehr gut zu fühlen. 67 Prozent der Befragten haben am meisten Furcht vor einem bösartigen Tumor - im Vergleich zum Vorjahr (66 Prozent) ein leichter Anstieg. Mit 50 Prozent folgt die Angst vor Alzheimer und Demenz auf Platz 2. „Es ist bezeichnend, dass die Furcht vor den Erkrankungen am größten ist, gegen die es keine vollständige und vorbeugende Behandlung gibt“, sagt Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen. „Sport, gesunde Ernährung, wenig Alkohol und nicht Rauchen sind gute Ansätze. Wir entwickeln zusätzlich permanent neue Angebote für eine lebenslange Gesundheit.“
Die Angst vor einer Tumorerkrankung ist bei den 14- bis 29-Jährigen mit 74 Prozent am größten und geht bei den älteren Menschen über 60 Jahre auf 61 Prozent zurück. Ganz anders bei Demenz und Alzheimer. Hier ist das Ergebnis umgekehrt. Die Sorge steigt hier von 40 Prozent bei den jüngeren auf 59 Prozent bei den älteren Befragten deutlich an. Frauen fürchten sich vor diesen Erkrankungen mit 56 Prozent deutlich mehr als Männer (46 Prozent).

Um Krankheiten vorzubeugen treiben mehr als drei Viertel regelmäßig Sport. Dies ist bei Männern (78 Prozent) und Frauen (76 Prozent fast gleichermaßen beliebt. Jeweils 69 Prozent geben an, wenig Alkohol zu trinken und auf richtige Ernährung zu achten.
Vor diesen Krankheiten haben die Deutschen am meisten Angst:
1. Krebs (67 Prozent)
2. Alzheimer / Demenz (50 Prozent)
3. Schlaganfall (48 Prozent)
4. Unfall mit Verletzungen (41 Prozent)
5. Herzinfarkt (38 Prozent)
6. Schwere Augenerkrankung, z.B. Erblindung (33 Prozent)
7. Psychische Erkrankung, wie Depression (30 Prozent)
8. Schwere Lungenerkrankung (21 Prozent)
9. Diabetes (14 Prozent)
10. Geschlechtskrankheit, wie beispielsweise Aids (11 Prozent)

*Das Forsa-Institut führte für die DAK-Gesundheit vom 11. Oktober bis 2. November 2018 eine repräsentative Befragung von 1.000 Männern und Frauen in NRW durch.

Quelle: Pressemitteilung vom 28.11.2018
Rainer Lange
DAK-Gesundheit
Pressesprecher Nordrhein-Westfalen
Graf-Adolf-Str. 89, 40210 Düsseldorf
Postfach 10 19 23, 40010 Düsseldorf
Tel.: 0211 550415-1120
mailto:rainer.lange@dak.de
http://www.dak.de/presse

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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