Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

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BeitragVerfasst: 03.11.2017, 07:05 
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Storm, Andreas (Hrsg.); Klie, Thomas

Pflegereport 2017
Gutes Leben mit Demenz: Daten, Erfahrungen und Praxis

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medhochzwei Verlag, 1. Auflage, 2017
ca. 100 Seiten, Softcover
ISBN: 978-3-86216-375-5
19,99 € inkl. 7% MwSt.

Zum Buch:
Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz. Wenn keine Behandlungsmöglichkeit für die bislang unheilbare Erkrankung entwickelt wird, könnten es 2050 doppelt so viele sein. Doch Demenz fordert unsere Gesellschaft nicht nur auf medizinischer Ebene heraus. Wir müssen uns auch der Frage stellen, wie das Leben mit Demenz würdig und mit Teilhabe gestaltet werden kann.
Dem geht die DAK-Gesundheit in ihrem dritten Pflegereport nach. Gerade in Bereichen, die über medizinische und pflegerische Versorgung hinausgehen, gibt es Defizite. Welche Rahmenbedingungen ermöglichen Menschen mit Demenz ein Leben, das auf Selbstbestimmung und Teilhabe ausgerichtet ist? Wie können Angehörige besser in die Betreuung eingebunden werden? Wie müssen sich Pflegeeinrichtungen und -dienste aufstellen und verändern, um besser auf die besondere Situation von Betroffenen eingehen zu können?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, nutzt die DAK- Gesundheit in ihrem Pflegereport 2017 unterschiedliche empirische Zugänge: eine Bevölkerungsbefragung, die Auswertung von Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung und Interviews mit Angehörigen. Zudem zeigen Beispiele aus der Praxis, welche Möglichkeiten es gibt, mit Demenz umzugehen.
„Als große Kranken- und Pflegeversicherung möchten wir daran mitarbeiten, konzeptionelle Antworten für die besonderen Bedarfe von Menschen mit Demenz zu finden“, so Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.


Quelle und weitere Informationen:
https://www.medhochzwei-verlag.de/shop/ ... -2017.html

Siehe auch: Aktuelles aus dem Verlag
Pflegereport der DAK-Gesundheit: Gutes Leben mit Demenz

Die Vorstellung, dass die Familien die Begleitung von Menschen mit Demenz alleine leisten können, ist noch viel zu verbreitet. Professionelle Angebote, die auf Entlastung, Aktivierung und Beratung hin ausgerichtet sind, erreichen die betroffenen Haushalte kaum. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass umfassende Informationen zu den bestehenden Pflegeangeboten die betroffenen Familien künftig besser erreichen. Die stetig steigende Zahl von Menschen mit Demenz macht diese kulturelle Aufgabe zu einer ganz zentralen, wenn es darum geht, die Prinzipien unseres Sozialstaates umzusetzen.

Der aktuelle Pflegereport der DAK-Gesundheit, der am 26.10.2017 in Berlin vorgestellt wurde, untersucht, was ein gutes Leben mit Demenz ausmacht: Wie können die Wünsche von Betroffenen und Angehörigen erfüllt werden? Gibt es Defizite in Diagnostik und Versorgung? Wie kann die Pflege vor allem in ländlichen Regionen gestärkt werden?

Der Report enthält eine repräsentative Bevölkerungsbefragung durch das Institut für Demoskopie Allensbach und eine Analyse der Routinedaten von DAK-Versicherten. Qualitative Interviews geben Einblick in die Pflegehaushalte der DAK-Versicherten und ermöglichen somit einen Zugang zu den oftmals vernachlässigten Lebenswirklichkeiten von pflegenden Angehörigen. Außerdem wird ein Good-Practice-Beispiel einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft als Vorbild für eine neue Sorgekultur der geteilten Verantwortung vorgestellt.

Quelle: Pressemitteilung vom 26.10.2017
medhochzwei Verlag
Alte Eppelheimer Straße 42/1
69115 Heidelberg
presse@medhochzwei-verlag.de
06221/91496-16
http://www.medhochzwei-verlag.de

https://www.medhochzwei-verlag.de/nachr ... 4ce183aeb5

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Pressemitteilung der DAK vom 26.10.2017:
Demenz – Angehörige am Ende ihrer Kräfte
DAK-Pflegereport zeigt: Neun von zehn Pflegenden fordern mehr Unterstützung

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Pflegen bis zur Erschöpfung: Wer sich intensiv um demente Angehörige kümmert, ist oft am Ende seiner Kräfte. 59 Prozent geben dies an. Selbst im weiteren Umfeld von Menschen mit Demenz sagt jeder Dritte, oft erschöpft zu sein. Neun von zehn fordern mehr Unterstützung. Außerdem sind 80 Prozent der Deutschen der Meinung, dass sowohl Menschen mit Demenz als auch deren Familien mehr Respekt verdienen. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der DAK-Gesundheit hervor. Der Report zeigt erstmals, dass jeder Fünfte Wohngruppen für die beste Betreuungsform Demenzkranker hält. In Wohngruppen leben jedoch nur knapp zwei Prozent der Betroffenen. Laut der DAK-Studie gibt es außerdem Defizite in Diagnostik und Versorgung. Angesichts der Ergebnisse schlägt DAK-Vorstandschef Andreas Storm neue Wege vor, die Pflege zu stärken. Derzeit leben in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Schätzungen zufolge könnten es 2050 doppelt so viele sein.

Beim Wunsch nach mehr Unterstützung steht das Geld an erster Stelle: 86 Prozent der Befragten geben an, mehr finanzielle Hilfe zu brauchen. Zwei von drei möchten mehr Unterstützung durch professionelle Dienste. 60 Prozent erwarten für sich und ihre dementen Familienmitglieder mehr Selbsthilfe-, 42 Prozent mehr Informationsangebote. Jeder dritte pflegende Angehörige will Unterstützung durch Freiwillige und günstigere Möglichkeiten, sich von privaten Pflegekräften unterstützen zu lassen. Für den DAK-Pflegereport hat das AGP Institut Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg untersucht, welche Erfahrungen, Erwartungen und Ängste die Menschen zum Thema Demenz haben. Dabei stand im Mittelpunkt: Ist trotz Demenz ein gutes Leben möglich?

Gutes Leben mit Demenz halten viele für möglich

„Ein überraschendes Ergebnis des DAK-Pflegereports ist die positive Haltung vieler Menschen zu Demenz“, sagt DAK-Chef Andreas Storm. „Fast jeder zweite der Befragten mit dementen Angehörigen hält ein gutes Leben mit Demenz durchaus für möglich.“ Insgesamt stimmen dieser Aussage 39 Prozent zu.

Mehr als 80 Prozent aller Befragten wünschen sich jedoch auch mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber Erkrankten. „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“, sagt Storm. „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“

Wunschgemäße Betreuung derzeit kaum machbar

Knapp jeder vierte Deutsche hat schon Angehörige mit Demenz begleitet. 69 Prozent der Menschen mit Demenz haben laut Befragung in ihrem eigenen Zuhause gelebt. Bei der Frage, welches die beste Art der Betreuung und Unterbringung ist, herrscht dennoch Unsicherheit. 35 Prozent der Befragten mit Demenzerfahrung halten den eigenen Haushalt für den besten Ort für Menschen mit Demenz. 22 Prozent halten ambulant betreute Wohngruppen für die bessere Alternative. Andere nennen gute Pflegeheime (16 Prozent) oder den Haushalt von Angehörigen (13 Prozent). „Der Report zeigt erstmals, wie viele Menschen ambulant betreute Wohngruppen für Demenzkranke befürworten“, sagt Pflegeexperte Thomas Klie, der den Report wissenschaftlich begleitet hat. „Leider deckt sich die Realität jedoch nicht mit den Wünschen der Bevölkerung. Gerade diese Form der Betreuung ist nur in wenigen Regionen verfügbar.“

DAK-Chef Storm schlägt Pflegekompetenzzentren vor

Andreas Storm fordert daher, neue Wege zu gehen. Sein Vorschlag: Krankenhäuser, die nicht mehr benötigt werden, sollen in Pflegekompetenzzentren umgewandelt werden. Dort können wichtige Angebote, von Beratung über spezialisierte Wohngruppen bis Kurzzeitpflege, unter einem Dach gebündelt werden. Grenzen zwischen ambulanter Pflege, Geriatrie und Pflegeheimen würden überwunden. „Gerade im kommunalen und ländlichen Bereich könnte so die Pflege gestärkt werden“, sagt Storm. „Pflegekompetenzzentren kämen sowohl den Pflegebedürftigen als auch deren Angehörigen zu Gute.“

Demenz: Defizite in Versorgung und Diagnostik

Teil des DAK-Pflegereports ist eine Auswertung von Patientendaten. Diese zeigt Handlungsbedarf: Fast alle Demenzpatienten (95 Prozent) werden nach ihrer Diagnose mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt. Drei von vier müssen im Jahr nach der Diagnose ins Krankenhaus. Dort werden sie häufiger als andere wegen Flüssigkeitsmangel (plus fünf Prozent), Oberschenkelbruch oder Delirium (jeweils plus vier Prozent) behandelt. „Das sind besorgniserregende Zahlen die zeigen, dass die Versorgung demenziell Erkrankter nicht optimal ist“, sagt Klie. Auch die Diagnostik sei nicht immer klar genug, um die beste Versorgung sicherzustellen, warnt Klie: Fast zwei Drittel der Erstdiagnosen von Demenz werden nicht anhand adäquater Leitlinien gestellt.

Steigende Pflegekosten nach der Diagnose

Neben der Bedeutung für Betroffene und Angehörige stellt der DAK-Pflegereport den Einfluss von Demenzdiagnosen auf das Gesundheitssystem heraus. Die Kosten, die für einen Patienten in Kranken- und Pflegeversicherung entstehen, steigen nach einer Demenzdiagnose um 89 Prozent: Im Jahr vor der Diagnose sind es im Schnitt 12.768 Euro, im Jahr danach 24.128 Euro. Vor allem der Anteil der Pflegeleistungen steigt von rund 32 auf rund 42 Prozent der Gesamtkosten.

Neues Online-Angebot für Angehörige

Für Angehörige von Menschen mit Demenz gibt es jetzt ein neues Online-Angebot der DAK-Gesundheit und der Moderatorin und Unternehmerin Sophie Rosentreter. Rosentreter bringt in empathischen Filmen näher, wie sich Betroffene fühlen und wie eine Demenz Menschen verändert. Ziel ist es, Verständnis zu wecken und für etwas Leichtigkeit im Umgang mit dem schweren Thema zu sensibilisieren. Die Filmreihe „pflegeleicht“ kann im Netz unter http://www.pflegeleicht.de und in der App DAK-Pflegeguide abgerufen werden. Die Langfassungen der Filme stehen im Online-Pflegekurs der DAK-Gesundheit, dem DAK-Pflegecoach, zur Verfügung. Diese und viele weitere Service-Angebote gibt es unter http://www.dak.de/pflege im Internet.

Der DAK-Pflegereport umfasst eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, Auswertungen von DAK-Daten, qualitative Interviews mit Menschen, die demenziell Erkrankte Angehörige begleitet haben, und Versorgungsbeispiele aus der Praxis.

Pressemeldung zum Download > https://www.dak.de/dak/download/pressem ... 945554.pdf


Quelle und weitere Informationen:
https://www.dak.de/dak/bundes-themen/de ... 45572.html

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Ärzte Zeitung vom 26.10.2017:
DAK Pflegereport
Pflegende von Demenzkranken fordern mehr Unterstützung

Mehr Unterstützung und mehr Respekt für Demenzkranke - das sind zentrale Forderungen von pflegenden Angehörigen.
mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=94 ... efpuryykqr

Rheinische Post vom 26.10.2017:
DAK-Pflegereport 2017
Viele pflegende Angehörige sind mit ihrer Kraft am Ende

Berlin. In vielen Familien gehört die Pflege von Angehörigen zum Alltag. Doch das hat seinen Preis: Mehr als die Hälfte von ihnen fühlt sich überfordert, das zeigt der Pflegereport der DAK.
... (weiter lesen unter) ... http://www.rp-online.de/leben/gesundhei ... -1.7168533

Rheinische Post vom 27.10.2017:
DAK - Angehörige von Dementen wollen mehr Hilfe
... (weiter lesen unter) ... http://www.pressreader.com/germany/rhei ... 4219344468

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Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Pflegenotstand auflösen und kommunale Quartiershilfen gestalten

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk vertritt die Auffassung, dass die mit den Pflegestärkungsgesetzen I, II und III vorgenommenen Leistungsverbesserungen zielgerichtet ergänzt werden müssen. Das erfordert einmal die schnellstmögliche Schaffung von Pflege-Personalbemessungssystemen. Nur so können langfristig ausreichend Pflegekräfte gewonnen werden. Darüber hinaus sind die Tarifvertragsparteien aufgefordert, die Vergütung der Pflegekräfte deutlich anzuheben. Zum anderen bedarf es dringend der Gestaltung von kommunalen Quartiershilfen, die den pflegebedürftigen Menschen bzw. den Angehörigen ortsnah mit vielfältigen Angeboten zur Seite stehen und damit dem Grundsatz "ambulant vor stationär" noch wirkungsvoller Rechnung tragen. Der bloße Ruf nach mehr Geldleistungen erscheint wenig hilfreich. Denn Geld pflegt nicht.

Die Versorgung von Menschen mit Demenz kann nicht generell als unzureichend bezeichnet werden. Es gibt nämlich durchaus beachtenswerte Hilfsangebote, die die pflegerische Versorgung unterstützen. So gibt es z.B. in Neuss den "Runden Tisch Demenz Neuss", der sich mit zahlreichen Angeboten für die Menschen mit Demenz einsetzt und so hilfreich wirkt. Erwähnenswert ist auch das "Memory-Zentrum" der St.-Augustinus-Kliniken in Neuss. Dann gibt es auch auf Kreisebene den "Arbeitskreis Demenz des Rhein-Kreises Neuss", der sich ebenfalls gezielt um die Belange der Menschen mit Demenz kümmert. So gesehen muss es also darum gehen, immer ortsnah und gezielt die Hilfestrukturen zu schaffen, die das vorhandene Leistungsangebot gut ergänzen. Und dies letztlich für alle pflegebedürftigen Menschen.

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat sich zu den hier in Rede stehenden Themen mehrfach geäußert, z.B.:
Zitate & Statements zur Pflege 2016! > viewtopic.php?f=3&t=21471
Quartierskonzepte im Rhein-Kreis Neuss ... Vorschläge > viewtopic.php?f=4&t=18314
Umfangreiches Statement zur Quartiersarbeit > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 082015.pdf
Runder Tisch Demenz Neuss > viewtopic.php?f=4&t=19577

Befragungen zur pflegerischen Versorgung und daraufhin abgelieferte Antworten dürfen / müssen auch kritisch hinterfragt werden. Wer hat hier was mit welcher Zielrichtung abgefragt? Wurden die Antworten objektiv bewertet? Inwieweit sind die Befragungen repräsentativ? ...

Letztlich muss es auch bei allen Erwägungen bezüglich erforderlich erscheinender Leistungsverbesserungen darum gehen, die Prävention und Gesundheitsförderung, auch mit Blick auf Demenz, anzusprechen und Informationen anzubieten. Dies geschieht z.B. beim Neusser Pflegetreff am 22.11.2017 > viewtopic.php?f=7&t=22212 Auch dementielle Einschränkungen können, das belegen zahlreiche Studien und Buchveröffentlichungen, durch eine gesunde Lebensweise verhindert, zumindest aber deutlich hinausgezögert werden!

Werner Schell

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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BeitragVerfasst: 03.11.2017, 07:09 
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Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Pressemitteilung vom 03.11.2017

Furcht vor Demenz
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk mahnt:
Demenz ist kein Supergau, sondern eine Lebensphase


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Furcht vor Demenz ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Der oft fatalistische und aggressive mediale Umgang mit dem Thema Demenz schürt diese Befürchtungen zusätzlich. Daher dürfen sich die großen Medienhäuser angesprochen und eingeladen fühlen, eine konstruktiven und differenzierten Dialog zum Thema zu gestalten. Sie können dabei helfen, Demenz als Lebensform kulturell zu verankern und Betroffenen mit Würde, Akzeptanz und Wertschätzung zu begegnen (DAK - Pflegereport 2017, Seite 8 > viewtopic.php?f=4&t=22355 ).

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat bereits 2016 ähnlich argumentiert und u.a. bemerkt: Demenz - "… mit Schreckensmeldungen werden nicht nur Ängste geschürt und Geschäfte gemacht, sondern auch Millionen von Menschen in die Irre geführt." So Cornelia Stolze in ihrem neuen Buch "Verdacht Demenz - Fehldiagnosen verhindern, Ursachen klären und wieder gesund werden" (Herder, 2016). Es muss darum gehen, mehr auf Prävention und größte Sorgfalt bei Diagnostik und Therapie zu setzen! Dringend geboten erscheint mehr Zurückhaltung beim Konsum von Medikamenten: "Zuwendung statt Pillen"! - Quelle mit weiteren Hinweisen > viewtopic.php?f=6&t=21708

Der 27. Neusser Pflegetreff am 22.11.2017, der sich mit dem Thema Prävention und Gesundheitsförderung befasst, wird Erkenntnisse darüber vermitteln, wie neben anderen Krankheiten auch Demenz vermieden, zumindest aber deutlich hinausgezögert werden kann. Näheres insoweit unter > viewtopic.php?f=7&t=22212

Werner Schell - Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7 bzw. https://twitter.com/SchellWerner


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Siehe u.a. auch unter
> viewtopic.php?f=6&t=20461
> viewtopic.php?f=7&t=20797
> viewtopic.php?f=4&t=21160
> viewtopic.php?f=6&t=19905
> viewtopic.php?f=4&t=19577

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
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